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Dokumentenidentifikation DE102005045606A1 12.04.2007
Titel Berührungsstift mit ausdehnbarer und zusammenschiebbarer Gestaltung
Anmelder Hwa Ying Industrial Co., Ltd., Shichi, Taipeh, TW
Erfinder Liu, Jung-Tsan, Shichi, Taipeh, TW
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 23.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005045606
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B43K 24/00(2006.01)A, F, I, 20050923, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06F 3/00(2006.01)A, L, I, 20050923, B, H, DE   G06F 3/033(2006.01)A, L, I, 20050923, B, H, DE   
Zusammenfassung Berührungsschreibstift mit einer Vorrichtung zum federnden Ausdehnen und Zurückziehen des Berührungsschreibstifts, wobei ein Schreibstiftende und eine ausdehnbare und zurückziehbare Zugstange an dem jeweiligen Ende des Schaftes angeordnet ist, so dass ein ausdehnbarer und zurückziehbarer Berührungsschreibstift gebildet ist. Im Inneren des Schaftes ist eine Selbstfederungseinrichtung angeordnet, die im Wesentlichen aus einer Führungsstange, einer Schubstange, einer Positionierungszahnhülse und einem elastischen Körper besteht. Der Berührungsschreibstift ist unter der Wirkung der Selbstfederungseinrichtung zur Lagerung vollständig in dem Schreibstiftschacht des digitalen Handgerätes (wie zum Beispiel PDA) aufgenommen. Wenn der Benutzer den Berührungsschreibstift benutzen möchte, braucht er nur die Zugstange zu drücken, so dass die Zugstange von dem Schreibstiftschacht vorspringt und dadurch das Herausnehmen des Berührungsschreibstifts erleichtert ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Berührungsschreibstift und bedeutet eine verbesserte Gestaltung eines Berührungsschreibstiftes, der zur Aufbewahrung vollständig in die Schreibstiftaufnahme des digitalen Handgeräts aufgenommen ist.

Mit rascher Entwickelung der Informationstechnik wurden verschiedene moderne digitale Kommunikationsprodukte auf den Markt gebracht, zu denen der Persönliche Digitale Assistent (PDA) gehört. Der PDA dient als allgemeines universelles Notizbuch und verfügt über Basisfunktionen, wie Adresseverzeichnis, Buchhaltung, Lesenotizen, Tagesplan usw. Hinsichtlich Speicherung, Ermittlung, Abänderung, Unterlagenumwandlung usw. ist der PDA erheblich vorteilhafter als das universelle Notizbuch mit Papier und Schreibstift.

Wie in 1 dargestellt, ist aus dem Stand der Technik ein PDA 200 bekannt, wobei ein Berührungsschreibstift 300 punktweise in Kontakt mit dem Flüssigkristallbildschirm 400 als Eingangsschnittstelle gebracht wird, bzw. das Menu, das auf dem Flüssigkristallbildschirm angezeigt ist, mittels des Berührungsschreibgerätes auswählbar ist, so dass die gewünschte, im PDA 200 verfügbare Funktion ausführbar ist. Da der Berührungsschreibstift 300 und der PDA 200 als voneinander getrennte Teile gestaltet sind, ist es erforderlich, eine Stecköffnung 210 an dem PDA 200 anzuordnen, um den Berührungsschreibstift 300 zur Begünstigung der Aufbewahrung aufzunehmen.

Bei der Gestaltung des Aufnahmeschachts für den Berührungsschreibstift 300 muss man berücksichtigen, dass der Berührungsschreibstift 300 aus dem Aufnahmeschacht am PDA 200 leicht herausgenommen werden kann, der Berührungsschreibstift 300 vor einem Herausfallen geschützt ist und eine ästhetische Wirkung des PDA im Gesamtaussehen erzielt wird. Um die Beeinträchtigung der ästhetischen Wirkung durch ein vorspringendes Ende des Berührungsschreibstiftes und das Herausfallen wegen unvorsichtiger Betätigung zu vermeiden, wird die Herausnahme des Berührungsschreibstiftes 300 durch eine Federrastgestaltung erreicht.

In 2 ist eine bekannte Federrasteinrichtung für einen Berührungsschreibstift gezeigt, wobei eine Spitze und eine ringförmige Nut an dem Berührungsschreibstift vorgesehen sind und der Gehäusekörper einen geöffneten Führungsschacht aufweist, der so gestaltet ist, dass der Berührungsschreibstift in den Führungsschacht einsteckbar und in dem Gehäusekörper aufgenommen ist. Eine Federrasteinrichtung ist im Basisteil des Gehäusekörpers angeordnet, wobei die Spitze des Berührungsschreibstiftes in Kontakt mit der Federrasteinrichtung gebracht und gegen die Federrasteinrichtung gedrückt wird, so dass eine elastische Kraft in der Federrasteinrichtung gespeichert ist, wenn der Berührungsschreibstift in den Führungsschacht gesteckt ist. Wenn der Berührungsschreibstift weiter gegen die Federrasteinrichtung gedrückt wird, wird die gespeicherte elastische Kraft der Federrasteinrichtung ausgelöst und dadurch wird der Berührungsschreibstift aus dem Gehäusekörper herausgeschoben. Eine elastische Klinke ist auf dem Grund des geöffneten Führungsschachts in einer Seite angeordnet. Die elastische Klinke ist plattenförmig gestaltet und weist eine vorspringende Rippe auf. Die Rippe befindet sich an einer Stelle entsprechend der Stelle der ringförmigen Nut an dem Berührungsschreibstift, wenn der Berührungsschreibstift in dem Gehäusekörper aufgenommen ist.

Ein Pufferelement ist in dem geöffneten Führungsschacht des Gehäusekörpers angeordnet, wobei das Pufferelement in Kontakt mit dem Berührungsschreibstift gebracht ist, wenn der Berührungsschreibstift im dem Gehäusekörper aufgenommen ist.

In 3 ist eine weitere bekannte Fixierungs- und Federrasteinrichtung für einen Berührungsschreibstift gezeigt, wobei die Fixierungs- und Federrasteinrichtung in dem Gehäuse für elektronische Bauteile angeordnet ist und mindesten ein Paar von Klemmarmen zum elastisch verformbaren Klemmen des Berührungsschreibstiftes, sowie einen U-förmigen Verbindungsteil zum Verbinden der Klemmarme miteinander aufweist. Ein elastisches Element ist an dem U-förmigen Verbindungsteil angeformt, um eine entsprechende elastische Kraft zum Herausschieben des Berührungsschreibstiftes zu erzeugen.

Bei dem oben genannten Stand der Technik ist eine Federrasteinrichtung (oder Federrastmechanismus) zum Herausschieben des Berührungsschreibstiftes an dem PDA angeordnet, wobei die einzelnen Teile der beiden bekannten Gestaltungen voneinander ein wenig unterschiedlich sind, aber ihre Arbeitsweise etwa gleich ist. Obwohl die Funktion des Herausschiebens des Berührungsschreibstiftes bei solcher Federrasteinrichtung erreichbar ist, weist die Federrasteinrichtung folgende Nachteile auf: die Leistung der Federraste und die Güte sind nicht zufrieden stellend, weil die Federrasteinrichtung in einem Aufnahmeschacht des PDA angeordnet ist und eine elastische Kraft auf den Körper des Berührungsschreibstiftes insgesamt ausgeübt wird; außerdem ist sie schwer zu bedienen und zu warten, wenn die Feder der Federrasteinrichtung ermüdet ist. Außerdem weist die bekannte Gestaltung folgende weitere Nachteile auf: wenn ein Druck auf den Berührungsschreibstift ausgeübt wird, wird der Berührungsschreibstift aus dem Aufnahmeschacht gelöst, so dass der Benutzer den Berührungsschreibstift herausnehmen kann. Wenn der Benutzer unvorsichtigerweise den Berührungsschreibstift berührt, so dass die Federrasteinrichtung ausgelöst wird, wird der Berührungsschreibstift unter der Wirkung der elastischen Kraft unerwartet herausgeschoben. Es ist auch leicht, den Berührungsschreibstift aus dem Aufnahmeschacht zu lösen, wenn der Benutzer den PDA aus der Tasche unvorsichtig herausnimmt. Daher ist die bekannte Gestaltung nicht bedienungsfreundlich und ist zu verbessern.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ausdehnbare und zurückschiebbare Federsprungseinrichtung für einen Berührungsschreibstift anzugeben, wobei der Berührungsschreibstift in einem Stiftaufnahmeschacht zur Lagerung aufgenommen ist, und lediglich ein Druck ausgeübt zu werden braucht, wenn der Benutzer den Berührungsschreibstift benutzen möchte, wobei die Gestaltung über praktische Anwendbarkeit verfügt und einfach ist.

Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zum federnden Auseinanderschieben und Zusammenschieben eines Berührungschreibstifts vorgesehen, wobei eine Selbstfederungseinrichtung im wesentlichen aus einer Führungsstange, einer Schubstange, einer Positionierungszahnhülse und einem elastischen Körper besteht, wobei ein Ende der Führungsstange zuerst in den elastischen Körper gesteckt und dann in dem Aufnahmeraum angeordnet ist, während das andere Ende der Führungsstange drehbar im inneren Hohlraum der Schubstange gelagert ist und miteinander verzahnbare Rastzähne und Schubzähne jeweils an den gegenüberliegenden Enden der Führungsstange und der Schubstange angeformt sind. Die Rastzähne der Führungsstange sind in gleichen Abständen auf der äußeren Umfangsfläche angeordnet und als mehrere Führungszähne ausgebildet. Ein ringförmiger Zahnteil ist abwechselnd mit mehreren durchgehenden Führungsnuten und nicht durchgehenden Anschlagnuten an der Wandung des inneren Umfangs der Positionierungszahnhülse versehen. Der ringförmige Zahnteil wirkt mit den Führungszähnen der Führungsstange zur federnden Betätigung zusammen. Ein elastischer Hilfskörper ist am äußeren Umfang des anderen Endes der Positionierungsstange aufgesteckt. Die Führungszähne der Führungsstange sind formschlüssig in der Anschlagnut der Positionierungszahnhülse gelagert, so dass die Zugstange unter der Wirkung der elastischen Kraft vollständig in dem Schreibstiftschacht aufgenommen ist, wenn der Berührungsschreibstift in dem Schreibstiftschacht des digitalen Handgerätes (wie zum Beispiel ein Persönlicher digitaler Assistent (PDA)) aufgenommen ist. Die Führungsstange wird durch die Verzahnung der Schubzähne der Schubstange mit den Rastzähnen der Führungsstange im Sprung um eine Zahnradteilung mitbewegt, so dass die Führungszähne gedreht und formschlüssig in der Führungsnut der Positionierungszahnhülse gelagert sind, wenn ein Druck auf die Zugstange ausgeübt wird, und die Zugstange unter der Wirkung des elastischen Hilfskörpers vorher um einen vorgesehenen Abstand ausgeschoben ist. Dann schiebt die Führungsstange unter der Wirkung des elastischen Körpers die Schubstange, und die Schubstange schiebt anschließend die Zugstange, so dass ein Ende der Zugstange aus dem Schreibstift vorspringt und der Berührungsschreibstift herausnehmbar ist.

In 1 ist die erste Ausführungsform nach dem Stand der Technik schematisch dargestellt;

in 2 ist die zweite Ausführungsform nach dem Stand der Technik in explodiertem Zustand schematisch dargestellt;

in 3 ist die dritte Ausführungsform in zusammengebautem Zustand schematisch dargestellt;

in 4 ist eine Ausführungsform der Erfindung in zusammengebautem Zustand in perspektivischer Ansicht schematisch dargestellt;

in 5 ist die Ausführungsform in explodiertem Zustand in perspektivischer Ansicht schematisch dargestellt;

in 6 ist die Ausführungsform in zusammengebautem Zustand im Schnitt schematisch dargestellt (wobei die Zugstange im herausgeschobenen Zustand ist);

in 7 ist die Ausführungsform in zusammengebautem Zustand im Schnitt schematisch dargestellt (wobei die Zugstange beginnt, sich zurückzuziehen);

in 8 ist die Ausführungsform in zusammengebautem Zustand im Schnitt schematisch dargestellt (wobei die Zugstange in vollständig zurückgeschobenem Zustand ist);

in 9 ist die Funktionsweise der Selbstfederrasteinrichtung nach vollständigem Herausziehen der Zugstange der Ausführungsform im Schnitt dargestellt;

in 10 ist die Funktionsweise der Selbstfederrasteinrichtung nach vollständigem Zurückschieben der Zugstange bei der Ausführungsform im Schnitt dargestellt;

in 11 ist das Zusammenwirken des erfindungsgemäßen Berührungsschreibstiftes mit dem PDA nach einer Ausführungsform dargestellt, und

in 12 ist das Zusammenwirken des erfindungsgemäßen Berührungsschreibstiftes mit dem PDA nach einer anderen Ausführungsform dargestellt.

Wie aus den 4-12 ersichtlich, besteht die Vorrichtung zum federnden Ausdehnen und Zurückziehen des Berührungsschreibstifts nach der vorliegenden Erfindung unter anderem aus einem Schaft 20, einem Schreibstiftende 30, einer Selbstfederungseinrichtung 40 und einer Zugstange 50.

Der Schaft 20 ist als länglicher Hohlkörper gestaltet, wobei an der inneren Wand an einem Ende des Schaftes 20 ein innerer Gewindeteil 21 angeformt ist, der zur Verschraubung mit der Selbstfederungseinrichtung 40 dient, während eine Zugstange 50 an seinem anderen Ende ausschiebbar und einschiebbar angeordnet ist.

Das Schreibstiftende 30 besteht aus einer Hülse 31 und einer Spitze 32. Die Hülse 31 weist in axialer Richtung einen durchgehenden Aufnahmeraum 311 auf. An dem oberen Ende des durchgehenden Aufnahmeraumes 311 ist ein inneres Gewinde 313 angeformt, das zur Verbindung mit einer Positionierungszahnhülse 43 der Selbstfederungseinrichtung 40 und zum aufsteckbaren Verbinden mit der Spitze 32 dient, und eine Rastnut 312 ist an entsprechender Stelle am Außenumfang an einem Ende der Hülse 31 zum Aufstecken des Schaftes 20 vorgesehen. Die Rastnut 312 wirkt mit einer Klinke 611 zum Erreichen des Klemmens zusammen, welche Klinke 611 an der inneren Wand im unteren Bereich des Schreibstiftschachts 61 an dem PDA 60 angeordnet ist.

Der Selbstfederungseinrichtung 40 ist zwischen dem Schaft 30 und dem Schreibstiftende 30 angeordnet und besteht aus einer Führungsstange 41, einer Schubstange 42, einer Positionierungszahnhülse 43 und einem elastischen Körper 44.

Die Führungsstange 41 ist als Stangenkörper mit Rastzähnen an einem Ende gestaltet, wobei die Rastzähne 411 gleich beabstandet voneinander vorspringend an dem Außenumfang der Führungsstange 41 als dreieckförmige Führungszähne 412 angeformt sind. Ein Ende der Führungsstange 41 ist in den elastischen Körper 44 steckbar und in dem Aufnahmeraum 311 aufgenommen, während das andere Ende der Führungsstange 41 in einem Hohlraum der Schubstange 42 drehbar gelagert ist. An einem Endabschnitt der Schubstange 42 sind Schubzähne 421 ausgebildet, die mit den Rastzähnen 411 verzahnt sind, wobei ein dem entsprechenden Ende der Führungsstange 41 zugeordneter Hohlraum 422 im Inneren an dem genannten Ende der Schubstange 42 ausgebildet ist. An dem Außenumfang der Positionierungszahnhülse 43, die an dem unteren Stirnende mit dreieckigen Zähnen (5) versehen ist, ist ein äußeres Gewinde 433 ausgebildet, das jeweils mit dem inneren Gewinde 313 an dem Schreibstiftende 30 und mit dem inneren Gewinde 21 an dem Schaft 20 verschraubt ist. Und die Positionierungszahnhülse 43 ist von einer Hülse 46 abgedeckt, um die stabile Verbindung zu gewährleisten. Auf der inneren Wandung der Positionierungszahnhülse 43 sind abwechselnd mehrere in axialer Richtung durchgehende Führungsnuten 431 und nicht durchgehende Führungsnuten 432 angeformt, so dass ein wechselweise angeordneter ringförmiger Zahnteil 433 ausgebildet ist. Der Eingriff der Rastzähne 411 der Führungsstange 41 mit den Schubzähnen 421 der Schubstange 42 bewirkt, dass die Führungsnuten 431 und die Anschlagnuten 432 stufenweise mit den Führungszähnen 412 der Führungsstange 41 zusammenwirken, so dass das elastische Zurückschieben bzw. Herausspringen der Zugstange 50 aus dem Schreibstiftschacht 61 betätigbar ist.

Die Zugstange 50 besteht aus einem Röhrchen 51 und einem Röhrchengriff 52. Das Röhrchen 51 weist an der inneren Wandung seines einen Endes ein inneres Gewinde 511 auf. Das Ende ist durch den Schaft 20 geführt und an dem äußeren Gewinde 521 an dem Röhrchengriff 52 verschraubt, so dass die Zugstange 50 mit dem Schaft 20 zum Herausschieben und Zurückschieben zusammenwirkt. Das Röhrchen 51 befindet sich an einem Ende des Schaftes 20 im Inneren an entsprechender Stelle. An dem Ende des Röhrchens sind eine oder mehr Öldichtungen 53 aufgesteckt. Die äußere Umfangsfläche der Öldichtung 53 ist gegen die innere Wandung des Schaftes 20 gedrückt, so dass sich der Berührungsschreibstift zum Herausschieben und Zurückschieben stabiler und geräuscharmer bewegt und ein reibungsfreies Rutschen erreicht ist.

Wenn der Berührungsschreibstift in dem Schreibstiftschacht 61 in dem PDA 60 aufgenommen ist, wird bei der erfindungsgemäßen Gestaltung die Funktion des Selbstausschiebens und des Zurückschiebens mittels der Zugstange 50 unter der Wirkung der elastischen Kraft der Selbstfederungseinrichtung 40 erreicht. Dadurch ist der Berührungsschreibstift vollständig in dem Schreibstiftschacht 61 aufgenommen. Wenn der Benutzer den Berührungsschreibstift benutzen möchte, braucht er nur den Röhrchengriff 52 der Zugstange 50 zu drücken, so dass der Berührungsschreibstift herausnehmbar ist.

Im Folgenden wird näher erläutert, wie die Zugstange 50 mittels der Selbstfederungseinrichtung 40 geschoben wird.

Wie in 6-10 gezeigt, springt die Zugstange 50 von dem Schaft 20 vor, und sind die Rastzähne 411 der Führungsstange 41 mit den Schubzähnen 421 der Schubstange 42 verzahnt, während die Führungszähne 412 der Führungsstange 41 rutschend in der Führungsnut 431 der Positionierungszahnhülse 43 angeordnet sind. Wenn der Benutzer den Berührungsschreibstift zusammensetzen möchte, wird das innere Ende der Zugstange 50 in den Schaft 20 hineingeschoben, so dass die Fläche des inneren Endes gegen das Kopfende der Schubstange 42 gedrückt ist. Mit dem Hineinschieben der Zugstange 50 in den Schaft 20 wird die Führungsstange geschoben, so dass der elastische Körper 44 zusammengedrückt wird. Während die Führungszähne 412 der Führungsstange aus den Führungsnuten 431 der Positionierungszahnhülse 43 herausgeschoben werden, wird ein Rastensprung zwischen den Schubzähnen 421 der Schubstange 42 und den Rastzähnen 411 der Führungsstange 41 erzeugt, so dass die Führungsstange 41 zum Springen um eine Zahnteilung mitbewegt wird und dadurch die Führungszähne 412 in die Anschlagnuten 432 der Positionierungszahnhülse 43 fallen. Da die Anschlagnut 432 nicht durchgehend gestaltet sind, ist der Weg der Führungsstange 41 nach oben begrenzt (siehe 8 und 9), so dass der Berührungsschreibstift vollständig in dem Schreibstiftschacht 61 aufgenommen ist (siehe 11). Wenn der Benutzer den Berührungsschreibstift benutzen möchte, braucht er nur den Röhrchengriff 52 der Zugstange 50 zu drücken, so dass die Führungstange 41 um eine Zahnradteilung springt und die Führungszähne 412 nach der Drehung formschlüssig in die Führungsnut 431 der Positionierungszahnhülse 43 gebracht sind. Unter der Wirkung der ausgelösten elastischen Kraft des elastischen Körpers 44 wird die Zugstange 50 geschoben, so dass der Röhrchengriff 52 der Zugstange 50 aus dem Schreibstiftschacht 61 vorspringt und der Berührungsschreibstift herausnehmbar ist.

In einer Variante der vorliegenden Erfindung ist die Positionierungszahnhülse 43 als Führungsnut 431 und Anschlagnut 432 des ringförmigen Zahnteils 433 gestaltet und einstückig an der inneren Wandung des Schaftes 20 an entsprechender Stelle angeformt. Dadurch ist die Anzahl der Bauteile reduziert. Wenn die Selbstfederungseinrichtung 40 in dem Schaft 20 angeordnet ist, wird die Schubstange 42 durch die Positionierungszahnhülse 43 geführt. Am äußeren Umfang des anderen Endes der Schubstange 42 ist ein elastischer Hilfskörper 45 aufgesteckt. Ein Ende dieses elastischen Hilfskörpers 45 ist gegen die äußere Endfläche der Positionierungszahnhülse 43 gedrückt, während das andere Ende einfluchtend mit der Endfläche der Zugstange 50 ist, wenn die Zugstange 50 zurückgeschoben ist, um zu vermeiden, dass die äußere Endfläche der Zugstange 50 unmittelbar in Kontakt mit der äußeren Endfläche der Schubstange 42 gebracht wird und dadurch der Federungssprung der Selbstfederungseinrichtung 40 beeinträchtigt wird, während das Röhrchen 51 der Zugstange 50 in den Schaft 20 zurückgeschoben wird.

Zusammenfassend ist bei der Gestaltung der vorliegenden Erfindung die Selbsfederungseinrichtung in dem Schaft angeordnet. Im Vergleich mit der bekannten Gestaltung, wo die Selbstfederungseinrichtung in dem Aufnahmeschacht angeordnet ist, ist die Gestaltung der vorliegenden Erfindung erheblich besser. Bei der Gestaltung der vorliegenden Erfindung ist die Funktion des sicheren und reibungslosen elastischen Sprungs erreicht. Da der Berührungsschreibstift in dem Schreibstiftschacht 61 aufgenommen ist, indem die Positionierung durch das Zusammenwirken des Rastnut 312 mit der Klinke 611 erreicht ist, wird der Berührungsschreibstift von dem Schreibstiftschacht 61 nicht gelöst, auch wenn ein Druck in unvorsichtiger Weise auf die Zugstange ausgeübt wird. Bei der Gestaltung der vorliegenden Erfindung ist die praktische Anwendung gegenüber bekannter Gestaltung verbessert.

20
Schaft
21
inneres Gewinde
30
Schreibstiftende
31
Hülse
311
Aufnahmeraum
312
Rastnut
313
inneres Gewinde
32
Spitze
40
Selbstfederungseinrichtung
41
Führungsstange
411
Rastzahn
412
Führungszahn
42
Schubstange
421
Schubzahn
43
Positionierungszahnhülse
431
Führungsnut
432
Anschlagnut
433
äußeres Gewinde
44
elastischer Körper
45
elastischer Hilfskörper
46
Hülse
50
Zugstange
51
Röhrchen
52
Röhrchengriff
521
äußeres Gewinde
53
Öldichtung
60
digitales Handgerät
61
Schreibstiftschacht
611
Klinke


Anspruch[de]
Berührungsschreibstift mit einer Vorrichtung zum federnden Auseinanderschieben und Zusammenschieben des Berührungsschreibstifts, versehen mit:

einem Schaft, wobei ein Schreibstiftende und eine Selbstfederungseinrichtung an dem einen Ende des Schaftes angeordnet sind, während eine Zugstange in das andere Ende des Schaftes gesteckt ist;

dem Schreibstiftende, das in steckbarer Weise mit dem Schaft verbunden ist,

wobei im Inneren des Schreibstiftendes ein Aufnahmeraum ausgebildet ist, der zur Anordnung der Selbstfederungseinrichtung dient;

der Selbstfederungseinrichtung, die zwischen dem Schaft und dem inneren Umfang des Schreibstiftendes angeordnet ist und eine Führungsstange, eine Schubstange, eine Positionierungszahnhülse und einen elastischen Körper aufweist, wobei die Führungsstange mit dem an ihrem Ende aufgesteckten elastischen Körper in dem Aufnahmeraum angeordnet ist, während das andere Ende der Führungstange in einem Hohlraum der Schubstange drehbar gelagert ist, wobei an einander zugewandten Enden der Führungsstange und der Schubstange an entsprechender Stelle jeweils Rastzähne und Schubzähne zur Verzahnung miteinander angeformt sind, und die Rastzähne der Führungsstange in gleichem Abstand an dem Außenumfang der Führungsstange angeordnet und als mehrere Führungszähne gebildet sind, am inneren Umfang der Positionierungszahnhülse abwechselnd mehrere durchgehende Führungsnuten und nicht durchgehende Anschlagnuten vorgesehen sind, durch die ein ringförmiger Zahnteil gebildet ist, der mit den Führungszähnen der Führungsstange zum Federungssprung zusammenwirkt; und

einer Zugstange, die mit dem Schaft ausschiebbar und einschiebbar verbunden ist.
Berührungsschreibstift nach Anspruch 1, wobei das Schreibstiftende eine Hülse und eine Spitze aufweist und an den Schaft ein Ende der Hülse angesteckt ist, an deren äußeren Umfang eine Rastnut angeordnet ist, die mit einer Klinke vorspringend an der inneren Wandung im unteren Bereich des Schreibstiftschachts zur Fixierung zusammenwirken kann. Berührungsschreibstift nach Anspruch 1, wobei die Zugstange ein Röhrchen und einen Röhrchengriff aufweist, das Röhrchen an der inneren Wandung eines Endes ein inneres Gewinde aufweist, das Ende durch den Schaft geführt ist und dann an dem äußeren Gewinde des Röhrchengriffes verschraubt ist, das Röhrchen an einem Ende des Schaftes angeordnet ist, eine oder mehr Öldichtungen an dem Ende des Röhrchen aufgesteckt sind, die äußere Umfangsfläche der Öldichtung gegen die innere Wandung des Schaftes gedrückt ist, so dass sich der Berührungsschreibstift zum Auseinander- und Zusammenschieben stabil und geräuscharm bewegen kann und ein reibungsarmes Rutschen erreicht ist. Berührungsschreibstift nach Anspruch 1, wobei die Positionierungszahnhülse als Führungsnut und Anschlagnut des ringförmigen Zahnteils gestaltet und einstückig an der inneren Wandung des Schaftes angeformt ist, so dass die Anzahl der Bauteile reduziert ist. Berührungsschreibstift nach Anspruch 1, wobei die Selbstfederungseinrichtung in dem Schaft angeordnet ist, die Schubstange durch die Positionierungszahnhülse geführt ist, ein elastischer Hilfskörper am äußeren Umfang des anderen Enden der Positionierungsstange aufgesteckt ist, ein Ende dieses elastischen Hilfskörpers gegen die äußere Endfläche der Positionierungszahnhülse gedrückt ist, während das andere Ende in Kontakt mit der Endfläche der Schubstange gebracht ist, wenn die Zugstange zurückgeschoben ist. Auseinander- und zusammenschiebbarer Berührungsschreibstift mit einem Schaft, einem Schreibstiftende und einer Zugstange, die an dem jeweiligen Ende des Schaftes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Selbstfederungseinrichtung im Inneren des Schaftes angeordnet ist, wobei ein Federungssprung durch die Verzahnung der Rastzähne miteinander erreicht ist, so dass ein Ende der Zugstange aus dem Schaft vorspringt und der Berührungsschreibstift aus einem Schreibstiftschacht herausnehmbar ist, wenn ein Druck auf ein Ende der Zugstange ausgeübt wird. Berührungsschreibstift nach Anspruch 6, wobei das Schreibstiftende eine Hülse und eine Spitze aufweist, an den Schaft ein Ende der Hülse angesteckt ist, an deren äußeren Umfang eine Rastnut angeordnet ist, die mit einer Klinke vorspringend an der inneren Wandung im unteren Bereich eines Schreibstiftschachts zur Fixierung zusammenwirken kann. Berührungsschreibstift nach Anspruch 6, wobei die Zugstange ein Röhrchen und einen Röhrchengriff aufweist, das Röhrchen an der inneren Wandung eines Endes ein inneres Gewinde aufweist, das Ende durch den Schaft geführt ist und dann an dem äußeren Gewinde des Röhrchengriffes verschraubt ist, das Röhrchen an einem Ende des Schaftes angeordnet ist, eine oder mehr Öldichtungen an dem Ende des Röhrchen aufgesteckt sind, die äußere Umfangsfläche der Öldichtung gegen die innere Wandung des Schaftes gedrückt ist, so dass sich der Berührungsschreibstift zum Auseinanderschieben und Zusammenschieben stabil und geräuscharm bewegen kann und ein reibungsarmes Rutschen erreicht ist. Berührungsschreibstift nach Anspruch 6, wobei die Selbstfederungseinrichtung im wesentlichen aus einer Führungsstange, einer Schubstange, einer Positionierungszahnhülse und einem elastischen Körper besteht, ein Ende der Führungsstange zuerst in den elastischen Körper gesteckt und dann in dem Inneren des Schreibstiftendes angeordnet ist, während das andere Ende der Führungsstange drehbar im inneren Hohlraum der Schubstange gelagert ist, miteinander verzahnbare Rastzähne und Schubzähne jeweils an den gegenüberliegenden Enden der Führungsstange und der Schubstange angeformt sind, und die Rastzähne der Führungsstange in gleichem Abstand auf der äußeren Umfangsfläche angeordnet und als mehrere Führungszähne ausgebildet sind, und die Positionierungszahnhülse zwischen dem Schaft und dem inneren Umfang des Schreibstiftendes verschraubt ist, ein ringförmiger Zahnteil abwechselnd als mehrere durchgehende Führungsnuten und nicht durchgehende Anschlagnuten an der Wandung ihres inneren Umfangs angeordnet ist, welcher ringförmige Zahnteil mit den Führungszähnen der Führungsstange zur federnden Betätigung zusammenwirkt, die Führungszähne der Führungsstange formschlüssig in die Anschlagnut der Positionierungszahnhülse gebracht sind, so dass die Zugstange unter der Wirkung der elastischen Kraft vollständig in einem Schreibstiftschacht aufnehmbar ist, wenn der Berührungsschreibstift in dem Schreibstiftschacht eines digitalen Handgerätes (wie zum Beispiel eines PDA) aufgenommen ist, die Führungsstange durch die Verzahnung der Schubzähne der Schubstange mit den Rastzähnen der Führungsstange zum Sprung um eine Zahnradteilung mitbewegbar ist, so dass die Führungszähne gedreht und formschlüssig in die Führungsnut der Positionierungszahnhülse gebracht sind, wenn ein Druck auf die Zugstange ausgeübt ist, und dadurch der Berührungsschreibstift aus dem Schacht herausragt. Berührungsschreibstift nach Anspruch 6, wobei die Selbstfederungseinrichtung in dem Schaft angeordnet ist, die Schubstange durch die Positionierungszahnhülse geführt ist, ein elastischer Hilfskörper am äußeren Umfang des anderen Enden der Positionierungsstange aufgesteckt ist, ein Ende dieses elastischen Hilfskörpers gegen die äußere Endfläche der Positionierungszahnhülse gedrückt ist, während das andere Ende in Kontakt mit der Endfläche der Schubstange gebracht ist, wenn die Zugstange zurückgezogen ist, so dass es vermieden ist, dass die Endfläche der Zugstange in unmittelbaren Kontakt mit der äußeren Endfläche der Schubstange gebracht ist und der Federungssprung der Selbstfederungseinrichtung beeinträchtigt ist, wenn das Röhrchen der Zugstange in den Schaft zurückgezogen wird. Elektronisches Gerät mit einem Tastbildschirm und einem Schreibstiftschacht zur Aufnahme eines Berührungsschreibstiftes nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in dem Schreistiftschacht eine mit der Rastnut des Berührungsschreibstiftes verrastend zusammenwirkende Klinke an der inneren Wandung des Schachtes in dessen unterem Bereich vorspringend vorgesehen ist.






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