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Dokumentenidentifikation DE102005048077A1 12.04.2007
Titel Werkzeug mit Werkzeugdrehwelle und Getriebeeinheit
Anmelder DaimlerChrysler AG, 70567 Stuttgart, DE
Erfinder Baumann, Joachim, 72108 Rottenburg, DE
DE-Anmeldedatum 07.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005048077
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B25B 17/00(2006.01)A, F, I, 20051007, B, H, DE
Zusammenfassung Das Werkzeug (10) ist mit einer Werkzeugdrehwelle (14) und mit einer Getriebeeinheit (12) versehen zum Erzeugen eines geeigneten, an der Werkzeugdrehwelle (14) wirkenden Drehmoments.
Hierbei ist vorgesehen, dass die Getriebeeinheit (12) einen Schaltmechanismus (16) enthält zum bedarfsweisen Aktivieren und Deaktivieren der Getriebefunktion der Getriebeeinheit (12).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug mit einer Werkzeugdrehwelle und mit einer Getriebeeinheit zum Erzeugen eines geeigneten, an der Werkzeugdrehwelle wirkenden Drehmoments, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Werkzeuge der eingangs genannten Art sind bekannt. Beispielsweise offenbart die DE 20 2004 019 428 U1 einen Schraubendreher mit Getriebe zur Drehmomenterhöhung, wobei der Schraubendreher sich dadurch auszeichnet, dass durch eine Übersetzung im Griff das Drehmoment beziehungsweise die Kraft an der Schraubendreherwelle erhöht wird.

Es ist Aufgabe der Erfindung, ein alternatives Werkzeug vorzuschlagen.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Werkzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Das Werkzeug zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass die Getriebeeinheit einen Schaltmechanismus enthält zum bedarfsweisen Aktivieren und Deaktivieren der Getriebefunktion der Getriebeeinheit. Durch die Aktivierung und Deaktivierung der Getriebefunktion der Getriebeeinheit können unterschiedliche Drehmomente an der Werkzeugdrehwelle wirken bei konstanter Drehmomenteinleitung in den Werkzeuggriff. Das Werkzeug ist somit verhältnismäßig einfach an hinsichtlich der aufzubringenden Drehmomente unterschiedliche Arbeitssituationen anpassbar.

Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann der Schaltmechanismus als manuell betätigbarer Ver- und Entriegelungsmechanismus ausgebildet sein. Dabei kann das Werkzeug ein manuell betätigbares Werkzeug und insbesondere ein Schraubendreher oder ein Gewindeschneidwerkzeug sein. Die Getriebeeinheit kann permanent im Handgriff des Werkzeugs integriert angeordnet oder auch als separater Aufsatz mit der Werkzeugdrehwelle zerstörungsfrei trennbar in Wirkverbindung bringbar sein. Ferner kann die Getriebeeinheit als Übersetzungsgetriebe und/oder als Untersetzungsgetriebe ausgebildet sein.

Ein derartig ausgebildetes Werkzeug zeichnet sich durch eine vielseitige Einsetzbarkeit und insbesondere durch eine verhältnismäßig gute Handhabungsfreundlichkeit aus.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung.

Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele D unter Bezugnahme auf eine schematische Zeichnung näher erläutert.

Dabei zeigen:

1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Werkzeugs gemäß einer ersten Ausführungsform und

2 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Werkzeugs gemäß einer zweiten Ausführungsform.

Die 1 und 2 zeigen in jeweils schematischer Darstellung unterschiedliche Ausführungsformen eines Werkzeugs 10, das in diesem Fall als ein Schraubendreher ausgebildet ist. Das Werkzeug 10 ist bei beiden Ausführungsformen mit einer schaltbaren Getriebeeinheit 12 versehen zum bedarfsweisen Einstellen eines geeigneten, an der Werkzeugdrehwelle 14 wirkenden Drehmoments bei konstanter Drehmomenteinleitung in das Werkzeug 10. Hierzu enthält die Getriebeeinheit 12 einen Schaltmechanismus 16 zum bedarfsweisen Aktivieren und Deaktivieren der Getriebefunktion bzw. der speziellen Getriebefunktion der Getriebeeinheit 12. Der Schaltmechanismus 16 ist bei den vorliegenden Ausführungsvarianten derart ausgebildet, dass ein Schiebeelement 20 gemäß Doppelpfeil 18 in zwei unterschiedliche Betriebsstellungen verschiebbar ist zur Aktivierung einer entsprechenden Getriebefunktion der Getriebeeinheit 12. Der Schaltmechanismus 16 ist manuell betätigbar, gegebenenfalls auch während der Handhabung des Werkzeugs 10.

Gemäß der Ausführungsform der 1 ist die Getriebeeinheit 12 als separater Aufsatz mit der Werkzeugdrehwelle 14 des zerstörungsfrei trennbar in Wirkverbindung bringbar. Bei der Wirkverbindung kann es sich beispielsweise um eine geeignete Klemmverbindung handeln.

Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der 2 ist die Getriebeeinheit 12 permanent im Handgriff des Werkzeugs 10 integriert angeordnet.

Bei beiden Ausführungsformen der 1 und 2 kann die Getriebeeinheit 12 als Übersetzungsgetriebe und/oder als Untersetzungsgetriebe ausgebildet sein.

Das Werkzeug 10 dient im Falle eines Schraubendrehers zum Lösen auch von besonders festsitzenden Schrauben und/oder zum schnelleren Montieren und Festziehen von Schrauben.


Anspruch[de]
Werkzeug (10) mit einer Werkzeugdrehwelle (14) und mit einer Getriebeeinheit (12) zum Erzeugen eines geeigneten, an der Werkzeugdrehwelle (14) wirkenden Drehmoments, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinheit (12) einen Schaltmechanismus (16) enthält zum bedarfsweisen Aktivieren und Deaktivieren der Getriebefunktion der Getriebeeinheit (12). Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus (16) als manuell betätigbarer Ver- und Entriegelungsmechanismus ausgebildet ist. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es ein manuell betätigbares Werkzeug (10) und insbesondere ein Schraubendreher oder ein Gewindeschneidwerkzeug ist. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinheit (12) permanent im Handgriff des Werkzeugs (10) integriert angeordnet ist. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinheit (12) als separater Aufsatz mit der Werkzeugdrehwelle (14) zerstörungsfrei trennbar in Wirkverbindung bringbar ist. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinheit (12) als Übersetzungsgetriebe und/oder als Untersetzungsgetriebe ausgebildet ist.






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