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Dokumentenidentifikation DE60119271T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001220423
Titel Kraftfahrzeugwechselstromgenerator
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokyo, JP
Erfinder Kusumoto, Katsuhiko, Chiyoda-ku, Tokyo 100-8310, JP;
Mizutani, Tatsuhiko, Chiyoda-ku, Tokyo 100-8310, JP;
Utsumi, Yoshinobu, Chiyoda-ku, Tokyo 100-8310, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60119271
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.08.2001
EP-Aktenzeichen 011197415
EP-Offenlegungsdatum 03.07.2002
EP date of grant 03.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse F16H 3/54(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H02K 7/102(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H02K 7/116(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kraftfahrzeuggenerator zur Montage an einem Fahrzeug, und der durch einen Verbrennungsmotor angetrieben wird, um Verbrauchern elektrische Energie bereitzustellen und zum Laden einer Batterie.

2. Beschreibung des Standes der Technik

5 ist eine Schnittansicht, die die Konfiguration eines herkömmlichen Kraftfahrzeuggenerators zeigt, und 6 ist ein charakteristisches Leistungsdiagramm des Kraftfahrzeuggenerators. Bezug nehmend auf 5 bezeichnet 1 einen Statorkern, der in einer zylindrischen Form ausgeformt ist und der eine Polyphasenstatorwicklung 2 aufweist, 3 und 4 bezeichnen vordere und hintere Halterungen, die den Statorkern 1 halten, 5 bezeichnet einen Rotorkern des Klauenpoltyps, der unter Ausformung eines Luftspalts innerhalb des inneren Durchmessers des Statorkerns 1 angeordnet ist, der eine Feldwicklung 6 aufweist und der an einer Drehwelle 7 befestigt ist; 8a und 8b bezeichnen Lagerungen, die jeweils an den vorderen und hinteren Halterungen 3 und 4 angeordnet sind, um die Drehwelle 7 drehbar zu halten, 9 bezeichnet eine Riemenscheibe, die an einem Ende der Drehwelle 7 an der Seite der vorderen Halterung 3 angeordnet ist und die durch einen Verbrennungsmotor (nicht gezeigt) angetrieben ist, 10 bezeichnet einen Schleifring, der an der Drehwelle 7 befestigt ist, um in der Feldwicklung 6 einen Feldstrom bereitzustellen, und 11 bezeichnet einen Bürstenhalter, der an der hinteren Halterung 4 angebracht ist und der Bürsten 12 aufweist, die in gleitendem Kontakt mit dem Schleifring 10 stehen.

Bei dem derart konfigurierten herkömmlichen Kraftfahrzeuggenerator wird der Feldwicklung 6 die Feldspannung über die Bürsten 12 und den Schleifring 10 zugeführt und die Riemenscheibe 9 wird durch den Verbrennungsmotor angetrieben, der nicht gezeigt ist. Dann wird eine Wechselstromenergie in der Polyphasenstatorwicklung 2 erzeugt. Die Wechselstromenergie wird durch einen Vollwellengleichrichter gleichgerichtet, der in dem Generator aufgenommen ist und der nicht gezeigt ist, und wird dann zum Laden einer Batterie verwendet, die an einem Fahrzeug montiert ist, und den Verbrauchern zugeführt. Eine Spannungssteuerungsvorrichtung, die nicht gezeigt ist, ist in dem Generator aufgenommen. Die Spannungssteuerungsvorrichtung schaltet den Feldstrom an und aus, um die Ausgangsspannung auf einem vorbestimmten Wert zu halten. Der Generator hat Charakteristika bei denen in dem Fall, in dem die Anschlussspannung auf dem vorbestimmten Wert gehalten wird, zum Beispiel auf 14 Volt, wie in 3 gezeigt, die Ausgangsspannung ansteigt wenn die erzeugte Spannung einen vorbestimmten Wert überschreitet, und vergrößert wird, wenn die Drehzahl erhöht wird, so dass sie im Hochgeschwindigkeitsbereich gesättigt ist.

Andererseits wird bei einem solchen Kraftfahrzeuggenerator gefordert, dass er Leistungscharakteristika aufweist, bei denen selbst im Niedriggeschwindigkeitsbereich des Verbrennungsmotors, also dem Leerlaufbereich, die Leistung hinreichend hoch ist, um Verbrauchern elektrische Energie zuzuführen und eine Batterie zu laden. Um den Ausgangsstrom in einem solchen niedrigen Geschwindigkeitsbereich zu steigern, kann es als erstes erwogen werden, die Größe, insbesondere den äußeren Durchmesser des Generators oder das Riemenscheibeverhältnis bezüglich des Motors zu vergrößern, um die Umdrehungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Ein Kraftfahrzeuggenerator, der in einem Motorraum eines Fahrzeugs montiert werden soll, muss jedoch miniaturisiert und leicht sein. Daher ist es sehr schwierig, die Größe zu vergrößern. In dem Fall, in dem der Generator beispielsweise mittels eines Poly-V-Riemens oder ähnlichem angetrieben wird, ruft ein Steigern des Riemenscheibeverhältnisses ein Durchrutschen hervor. Um ein Strichgurtrutschen zu unterdrücken, muss der Durchmesser einer Riemenscheibe auf der Seite der Kurbelwelle des Motors vergrößert werden. In Übereinstimmung mit dieser Vergrößerung müssen auch die Durchmesser der Riemenscheibe für unterschiedliche Gurt getriebene Hilfsvorrichtungen vergrößert werden, wodurch eine Vergrößerung des Verbrennungsmotors hervorgerufen wird.

US-Patent 4,412,460 beschreibt eine Antriebskupplung mit zwei Geschwindigkeiten zum Verbinden eines Motors mit einem Generator, und EP 0 301 704 beschreibt eine Generatorvorrichtung mit zwei Geschwindigkeiten.

US-Patent 5,342,944, die den nächstliegenden Stand der Technik repräsentiert, beschreibt eine Hilfsmaschinenantriebsvorrichtung umfassend eine elektromagnetische Bremse und eine Einwegekupplung.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung wurde durchgeführt, um dieses Problem zu lösen. Es ist eine Aufgabe der Erfindung einen Kraftfahrzeuggenerator anzugeben, bei dem der Ausgangsstrom insbesondere im niedrigen Drehzahlbereich, umfassend den Leerlaufbereich, eines Verbrennungsmotors erhöht werden kann ohne den äußeren Durchmesser des Generators zu vergrößern und die mechanische Zuverlässigkeit durch die Erhöhung zu verschlechtern. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Reduktion der Anzahl der Teile in der Konfiguration. Um die obigen Aufgaben zu lösen umfasst der Kraftfahrzeuggenerator der Erfindung: einen Statorkern, der eine Statorwicklung aufweist; vordere und hintere Halterungen, die den Statorkern von beiden Seiten aus halten; einen Rotorkern, der an einer Drehwelle angebracht ist, die drehbar in den Halterungen gehalten ist und der eine Feldwicklung aufweist; eine Einwegekupplung, die ein Antriebselement und ein angetriebenes Element aufweist, wobei das angetriebene Element an der Drehwelle befestigt ist; einen Schnellgangplanetengetriebemechanismus (engl. overdrive planetary gear mechanism), der ein Sonnenrad, ein Planetenrad und ein äußeres Ringrad aufweist, wobei das Sonnenrad an der Drehwelle befestigt ist, ein Ende einer Haltewelle des Planetenrades an dem Antriebselement der Einwegekupplung befestigt ist, wobei das äußere Ringrad drehbar gehalten ist; eine Eingangswelle, an dem ein anderes Ende der Haltewelle des Planetengetriebes des Schnellgangplanetengetriebemechanismus befestigt ist und die eine Antriebskraft von einem Verbrennungsmotor erhält; und eine elektromagnetische Bremse, die in Antwort auf eine Energiezufuhr betätigt wird, um die Drehung des äußeren Ringrades des Schnellgangplanetengetriebemechanismus zu blockieren.

Der Generator hat ein Gehäuse, das an der vorderen Halterung angebracht ist und das einen axialen Endabschnitt der Drehwelle bedeckt, wobei ein Ende der Eingangswelle durch ein Lager gehalten wird, das an dem Gehäuse angeordnet ist, und ein anderes Ende der Eingangswelle wird durch die Drehwelle über die Haltewelle des Planetengetriebes und der Einwegekupplung gehalten. Weiterhin ist ein Lager an dem äußeren Durchmesser des Antriebselementes der Einwegekupplung angeordnet, wobei ein Ende eines zylindrischen Elementes, das das äußere Ringrad des Schnellgangplanetengetriebemechanismus aufweist, durch das Lager unterstützt wird und ein anderes Ende des zylindrischen Elementes durch das Lager, das an dem Gehäuse angeordnet ist, unterstützt wird.

Weiterhin kann die elektromagnetische Bremse aufweisen: eine Anregungsspule, die einen magnetischen Pfad magnetisiert; und ein bewegbares Element, das durch eine Magnetisierung des magnetischen Pfades angezogen wird, um die Drehung des äußeren Ringrades des Schnellgangplanetengetriebemechanismus zu blockieren, wobei die elektromagnetische Bremse in dem Gehäuse aufgenommen ist und Führungsrillen, die gegenseitig ineinander eingreifen, auf einer inneren Stirnseite des Gehäuses und einer äußeren Stirnseite des sich bewegenden Elementes eingeformt sind.

Weiterhin kann das Element, das das äußere Ringrad aufweist, in einer U-förmigen Querschnittsform geformt sein, die eine Bodenstirnfläche und zwei Seitenstirnflächen aufweist, wobei die Bodenstirnfläche eine Stirnfläche ist, die gegen das sich bewegende Element der elektromagnetischen Bremse anliegt, wobei die beiden Seitenflächen innere und äußere Umfänge der elektromagnetischen Bremse umgeben und ein Spalt zwischen den inneren Flächen der beiden Seitenstirnflächen und einer äußeren Stirnfläche des Magnetpfades größer ist wenn er sich in Richtung einer Öffnung der U-förmigen Querschnittsform bewegt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Querschnittsansicht eines zum Verständnis der Erfindung üblichen Kraftfahrzeuggenerators.

2 ist ein charakteristisches Leistungsdiagramm des Kraftfahrzeuggenerators der 1.

3 ist eine Schnittansicht eines Kraftfahrzeuggenerators gemäß der Erfindung.

4 ist eine Schnittansicht eines Kraftfahrzeuggenerators der nützlich zum Verständnis der Erfindung ist.

5 ist eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen Kraftfahrzeuggenerators.

6 ist ein charakteristisches Leistungsdiagramm des herkömmlichen Kraftfahrzeuggenerators.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Nun wird eine detailliertere Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung und von Beispielen, die für das Verständnis der Erfindung nützlich sind, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gegeben werden.

Beispiel 1, das zum Verständnis der Erfindung nützlich ist

1 ist eine Schnittansicht eines Kraftfahrzeuggenerators des Beispiels 1, der nützlich zum Verständnis der Erfindung ist, und 2 zeigt Leistungscharakteristika des Kraftfahrzeuggenerators. Bezug nehmend auf 1 bezeichnet 1 einen Statorkern, der in einer Zylinderform geformt ist und der eine Polyphasenstatorwicklung 2 aufweist, 3 und 4 bezeichnen vordere und hintere Halterungen, die den Statorkern 1 von beiden Seiten aus halten, 5 bezeichnet einen Rotorkern des Klauenpoltypus, der unter Ausformung eines Luftspaltes innerhalb des inneren Durchmessers des Statorkerns 1 angeordnet ist, der eine Feldwicklung 6 aufweist und der an einer Drehwelle 7 befestigt ist; 8a und 8b bezeichnen Lager, die jeweils an den vorderen und hinteren Halterungen 3 und 4 angeordnet sind, um die Drehwelle 7 drehbar zu halten, 10 bezeichnet einen Schleifring, der an der Drehwelle 7 befestigt ist, um einen Feldstrom der Feldwicklung 6 zuzuführen, und 11 bezeichnet einen Bürstenhalter, der an der hinteren Halterung 4 angebracht ist und der Bürsten 12 aufweist, die in gleitendem Kontakt mit dem Schleifring 10 stehen.

Das Referenzzeichen 13 bezeichnet eine Einwegekupplung, die ein an der Drehwelle 7 angebrachtes angetriebenes Element 14, ein Drehmomentübermittlungselement 15 und ein Antriebselement 16 aufweist, 19 bezeichnet eine Eingangswelle, die drehbar in einem Gehäuse 18 gehalten ist und die an einem Ende eine Riemenscheibe 9 aufweist, die durch einen Verbrennungsmotor (nicht gezeigt) angetrieben ist, und 17 bezeichnet ein Schnellgangplanetengetriebe an einer Bremsoberfläche 31 des zylindrischen Elements 23, durch welche die Drehung des Elementes blockiert ist. Das Referenzzeichen 32 bezeichnet ein Lager, das an dem Gehäuse 18 zur drehbaren Unterstützung eines Endabschnitts der Eingangswelle 19 angeordnet ist, 33 und 34 bezeichnen Lager, die das Antriebselement 16 der Einwegekupplung 13 bezüglich des angetriebenen Elementes 14 und der vorderen Halterung 3 drehbar unterstützen, und 35 und 36 bezeichnen Lager, die das zylindrische Element 23 des Schnellgangplanetengetriebemechanismus 17 bezüglich des Gehäuses 18 und der vorderen Halterung 3 drehbar unterstützen.

In dem derart konfigurierten Kraftfahrzeuggenerator dieses Beispiels wird, wenn die Riemenscheibe 9 durch den Verbrennungsmotor (nicht gezeigt) angetrieben wird, das Drehdrehmoment von der Riemenscheibe 9 über die Eingangswelle 19 und die Haltewelle 20 auf das Planetengetriebe 21 übertragen. In dem Zustand, in dem die elektromagnetische Bremse 26 nicht betrieben wird und das zylindrische Element 23 drehbar ist, wird der Schnellgangplanetengetriebemechanismus 17 nicht betätigt, so dass das Drehmoment von der Eingangswelle 19 zum Antriebselement 16 der Einwegekupplung 13 über die Unterstützungswelle 20 und das Halteelement 25, und dann über das Drehmomentübertragungselement 15 und das angetriebene Element 14 zu der Drehwelle 7 übertragen wird, wodurch die Drehwelle 7 und der Rotorkern 5, die daran befestigt sind, dazu gebracht werden, sich in der gleichen Drehgeschwindigkeit wie die Riemenscheibe 9 zu drehen.

Wenn die Anregungsspule 28 der elektromagnetischen Bremse 26 mit Energie versorgt wird, werden in dem Magnetpfad 27 und dem beweglichen Element 29 Magnetflüsse erzeugt, und das bewegliche Element 29 wird gegen die Druckkraft der Feder 30 angezogen, so dass es an das zylindrische Element 23 angesaugt wird, wodurch eine Drehung des Elementes blockiert wird und das äußere Ringrad 24, das auf der inneren Stirnfläche des zylindrischen Elementes 23 angeordnet ist, festgelegt wird. Entsprechend wird eine Übertragung der Drehung zwischen dem Planetenrad 21 und dem Sonnenrad 22 durchgeführt, die an einem Ende der Drehwelle 7 angeordnet sind, so dass die Drehwelle 7 in Übereinstimmung mit dem Getriebeverhältnis des äußeren Ringrades 24 und des Sonnenrades 22 übersetzt ist. Zu diesem Zeitpunkt ist das Drehmomentübertragungselement 15 in einem freien Zustand und daher wird eine Übertragung der Drehung zwischen dem Antriebselement 16 der Einwegekupplung 13, die mit der Eingangswelle 19 und der Haltewelle 20 gekoppelt ist, und dem angetriebenen Element 14 nicht durchgeführt. Als ein Resultat werden die Drehwelle 7 und der daran befestigte Rotorkern 5 gedreht, wobei sie in einem Grad korrespondierend zu dem Geschwindigkeitszunahmeverhältnis des Schnellgangplanetengetriebemechanismus 17 bezüglich der Riemenscheibe 9 übersetzt werden.

Wie in 2 gezeigt ist, wird, wenn die Drehgeschwindigkeit der Riemenscheibe 9 gleich N1 ist, die elektromagnetische Bremse 26 eingeschaltet, und wenn die Drehgeschwindigkeit gleich N2 ist, wird die elektromagnetische Bremse ausgeschaltet. In dem Fall, in dem die Drehgeschwindigkeit der Riemenscheibe zwischen N1 und N2 liegt, wird die Umdrehungsgeschwindigkeit der Drehwelle 7 erhöht, so dass der Ausgangsstrom vergrößert werden kann, wie in der Figur gezeigt. Wenn die elektromagnetische Bremse 26 in dem Hochdrehzahlbereich ausgeschaltet wird, kann die Leistung im Niedrigdrehzahlbereich, in dem es üblicherweise erforderlich ist die Leistung zu erhöhen, dies durch ein Erhöhen der Umdrehungszahl des Generators erreicht werden.

Da das eine Ende der Eingangswelle 19 durch das Lager 32 gehalten wird und das andere Ende mit dem Antriebselement 16 der Einwegekupplung 13 über die Haltewelle 20 und das Haltelement 25 gekoppelt ist, wird das andere Ende durch das Lager 34 gehalten und die Steifheit der Eingangswelle 19 kann vergrößert werden, so dass es möglich ist zu verhindern, dass eine Verschiebungs-Belastung (engl. offset load) auf unterschiedliche Abschnitte des Schnellgangplanetengetriebemechanismus 17 aufgebracht wird. Daher kann ein Schnellgangmechanismus mit einer hohen Zuverlässigkeit erhalten werden.

Wenn ein Winkelkontaktlager als eines der Lager 35 und 36, die das zylindrische Element 23 des Schnellgangplanetengetriebemechanismus 17 unterstützten, verwendet wird, ist es möglich eine Belastung in der Schubrichtung aufzunehmen, die während des Betriebs der elektromagnetischen Bremse 26 auf das zylindrische Element 23 aufgebracht wird. Wenn der Spalt zwischen dem magnetischen Pfad 27 und dem zylindrischen Element 23, das sich so in einer U-förmige Form erstreckt, dass es den magnetischen Pfad 27 umgibt, durch ein Bewegen in Richtung auf die Öffnung der U-ähnlichen Form des zylindrischen Elementes 23 hin größer gemacht wird, kann verhindert werden, dass ein gegenseitiges Interferieren aufgrund eines Neigens des zylindrischen Elementes 23 auftritt.

Ausführungsbeispiel der Erfindung.

3 ist eine Schnittansicht eines Kraftfahrzeuggenerators eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Der Kraftfahrzeuggenerator des Ausführungsbeispiels ist durch eine Modifikation des Kraftfahrzeuggenerators des Beispiels 2 auf die folgende Weise konfiguriert. Ein Lager 37 ist zwischen dem äußeren Durchmesser des Antriebselements 16 der Einwegekupplung 13 und dem zylindrischen Element 23, das das äußere Ringrad 24 des Schnellgangplanetengetriebemechanismus 17 aufweist, angeordnet, wodurch es einem Endabschnitt des äußeren Ringrades 24 des Schnellgangplanetengetriebemechanismus 17 ermöglicht wird, durch die Drehwelle 7 über die Einwegekupplung 13 unterstützt zu werden. Gemäß dieser Konfiguration kann das Lager, das die Einwegkupplung 13 unterstützt, ebenso als das Lager verwendet werden, das das äußere Ringrad 24 unterstützt, und daher kann die Anzahl der Teile reduziert werden.

Beispiel 2, nützlich zum Verständnis der Erfindung

4 ist eine Schnittansicht eines Kraftfahrzeuggenerators des Beispiels 2, die nützlich zum Verständnis der Erfindung ist. Der Kraftfahrzeuggenerator des Ausführungsbeispiels ist durch eine Modifikation des Kraftfahrzeuggenerators des Ausführungsbeispiels 1 und des Beispiels 2 auf die folgende Weise konfiguriert. Konkave und konvexe Führungen 18a sind axial auf der inneren Stirnfläche des Gehäuses 18 angeordnet, die die elektromagnetische Bremse 26 aufnimmt. Führungsrillen 29a, die mit den Führungen 18a auf der inneren Stirnseite des Gehäuses 18 in Eingriff gebracht werden sollen, sind auf der äußeren Stirnseite des bewegbaren Elements 29 der elektromagnetischen Bremse 26 angeordnet.

Gemäß dieser Konfiguration kann sich während des Betriebes der elektromagnetischen Bremse 26 das bewegende Element 29 problemlos bewegen und die Führungen und die Führungsrillen können zum Positionieren beim Zusammensetzen verwendet werden.

Wie oben beschrieben sind gemäß der Konfiguration des Kraftfahrzeuggenerators des ersten Aspekts der Erfindung der Schnellgangplanetengetriebemechanismus, die elektromagnetische Bremse, welche die Schnellgang-Funktion des Schnellgangplanetengetriebemechanismus ein und aus schaltet, und die Einwegekupplung, die einen Schlupf zwischen der Eingangswelle und der Drehwelle hervorruft, während der Schnellgang-Funktion angeordnet, und die Geschwindigkeit des Rotors kann in dem Niedrigdrehzahlbereich einschließlich des Leerlaufbereichs eines Verbrennungsmotors erhöht werden. Daher kann die Leistung im Niedrigdrehzahlbereich vergrößert werden, ohne den äußeren Durchmesser des Generators zu vergrößern. Auch gemäß der Konfiguration des ersten Aspekts der Erfindung werden beide Enden der Eingangswelle zum Antreiben des Schnellgangplanetengetriebemechanismus durch Verwenden der Unterstützungswelle des Planetengetriebes und des Halteelements unterstützt. Daher ist es möglich zu verhindern, dass eine schräge Belastung auf den Schnellgangplanetengetriebemechanismus und die Einwegekupplung aufgebracht wird. Weiterhin wird das Lager für die Einwegekupplung ebenso als Lager für den Schnellgangplanetengetriebemechanismus verwendet und daher kann die Anzahl der Teile reduziert werden.

Gemäß der Konfiguration des zweiten Aspekts der Erfindung sind Führungsrillen, die gegenseitig miteinander eingreifen, auf einer der inneren Stirnfläche des Gehäuses der elektromagnetischen Bremse und der äußeren Stirnfläche des sich bewegenden Elements eingeformt. Daher kann während des Betriebs der elektromagnetischen Bremse das sich bewegende Element problemlos bewegen und die Führungsrillen können beim Zusammensetzen zum Positionieren verwendet werden. Gemäß der Konfiguration des dritten Aspekts der Erfindung ist der Spalt zwischen dem Magnetpfad der elektromagnetischen Bremse und dem Element, das das äußere Ringrad aufweist und das so in einer U-ähnlichen Querschnittsform geformt ist, dass es den magnetischen Pfad umgibt, so festgelegt, dass er größer wird, wenn er in Richtung der Öffnung der U-ähnlichen Querschnittsform bewegt wird. Selbst wenn das Element, welches das äußere Ringrad aufweist, während des Betriebes der elektromagnetischen Bremse geneigt wird, kann daher verhindert werden, dass eine gegenseitige Interferenz auftritt. Auf diese Weise ist es möglich, einen exzellenten Kraftfahrzeuggenerator zu erhalten.


Anspruch[de]
Kraftfahrzeuggenerator umfassend

einen Statorkern (1), der eine Statorwicklung (2) aufweist;

vordere und hintere Halterungen (3, 4), die den Statorkern (1) von beiden Seiten aus halten;

einen Rotorkern (5), der an einer Drehwelle (7) angebracht ist, der drehbar in den Halterungen (3, 4) gehalten wird und der eine Feldwicklung (6) aufweist;

eine Einwegekupplung (13), die ein Antriebselement (16) und ein Abtriebselement (14) aufweist;

einen Schnellgangplanetengetriebemechanismus (17), der ein Sonnenrad (22), ein Planetenrad (21) und ein äußeres Ringrad (24) aufweist, wobei das Sonnenrad (22) an der Drehwelle (7) befestigt ist, wobei ein Ende einer Stützwelle (20) des Planetenrades (21) an dem Antriebselement (16) der Einwegekupplung (13) befestigt ist, wobei das äußere Ringrad (24) drehbar gehalten ist;

eine Antriebswelle (19), an der ein anderes Ende der Stützwelle (20) des Planetenrades (21) des Schnellgangplanetengetriebemechanismus (17) befestigt ist und die eine Antriebskraft von einem Verbrennungsmotor erhält; und

eine elektromagnetische Bremse (26), die in Antwort auf das Zuführen von Energie die Drehung des äußeren Ringrades (24) des Schnellgangplanetengetriebemechanismus (17) blockiert;

dadurch gekennzeichnet, dass

der Generator ein Gehäuse (18) aufweist, das an der vorderen Halterung (3) befestigt ist und das einen axialen Endbereich der Drehwelle (7) bedeckt, wobei ein Ende der Antriebswelle (19) durch ein Lager (32) gehalten wird, das an dem Gehäuse (18) angeordnet ist, und ein anderes Ende der Antriebswelle (19) durch die Drehwelle (7) über die Stützwelle (20) des Planetengetriebes (21) und der Einwegekupplung (21) gehalten wird;

wobei das Abtriebselement (14) an der Drehwelle (7) befestigt ist; und

ein Lager (37) an einem äußeren Durchmesser des Antriebselements (16) der Einwegekupplung (13) angeordnet ist, wobei ein Ende eines zylindrischen Elements (23), das das äußere Ringrad (24) des Schnellgangplanetengetriebemechanismus (17) aufweist, durch das Lager (37) gehalten wird, und ein anderes Ende des zylindrischen Elementes (23) durch ein weiteres Lager (36) gehalten wird, das an dem Gehäuse (18) angeordnet ist.
Kraftfahrzeuggenerator gemäß Anspruch 1, wobei die elektromagnetische Bremse (26) aufweist: eine Erregungsspule (28), die eine Magnetbahn (27) magnetisiert, und ein bewegendes Element (29), das durch die Magnetisierung der Magnetbahn (27) angezogen wird, um die Drehung des äußeren Ringrades (24) des Schnellgangplanetengetriebemechanismus (17) zu blockieren, wobei die elektromagnetische Bremse (26) in dem Gehäuse (18) angeordnet ist und Führungsrillen (18a, 29a), die wechselseitig ineinander eingreifen, sind an einer inneren Fläche des Gehäuses (18) und an einer äußeren Fläche des bewegenden Elementes (29) eingeformt. Kraftfahrzeuggenerator gemäß Anspruch 2, wobei das Element (23), das das äußere Ringrad (24) aufweist, in einem U-ähnlichen Querschnitt geformt ist der eine Bodenfläche und zwei Seitenflächen aufweist, wobei die Bodenfläche eine Fläche ist, die an dem beweglichen Element (29) der elektromagnetischen Bremse (26) anliegt, wobei die beiden Seitenflächen innere und äußere Umfänge der elektromagnetischen Bremse (29) umgreifen, und ein Spalt zwischen den inneren Flächen der beiden Seitenflächen und einer äußeren Fläche der Magnetbahn (26) größer ist, wenn er sich in Richtung einer Öffnung der U-ähnlichen Querschnittsform bewegt.






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