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Dokumentenidentifikation DE10115720B4 19.04.2007
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Konfigurieren einer Druckervorrichtung zur Verwendung in einem Netzwerk
Anmelder Hewlett-Packard Development Co., L.P., Houston, Tex., US
Erfinder Kaylor, Richard L., Boise, Id., US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 30.03.2001
DE-Aktenzeichen 10115720
Offenlegungstag 20.12.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse G06F 15/177(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06F 13/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Computer und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum konfigurieren einer Druckervorrichtung zur Verwendung in einem Netzwerk Verfahren und Anordnungen zum Konfigurieren einer Peripherievorrichtung unter Verwendung einer drahtlosen Handvorrichtung.

Computernetze sind in der heutigen Arbeitsumgebung üblich und bahnen stetig ihren Weg in die Heimumgebung. Diese Computernetze können konfiguriert sein, um eine Innenverbindbarkeit und/oder Zwischenverbindbarkeit zwischen verschiedenen Berechnungsbetriebsmitteln vorzusehen. Diese Netze sind insbesondere für Umgebungen vorteilhaft, die gemeinsam verwendete Betriebsmittel, wie beispielsweise eine Druckvorrichtung, eine Abtastvorrichtung, ein Faksimilegerät, eine Datenspeichervorrichtung etc., aufweisen.

Das Konfigurieren dieser verschiedenen vernetzten Vorrichtungen, um miteinander betrieben zu werden, kann, insbesondere für neue Nutzer oder Systemverwalter bzw. Systemadministratoren und/oder für größere Netze, sehr schwierig sein. Bei einigen Fällen kann es erforderlich sein, daß ein Systemadministrator physisch jedes Betriebsmittel in dem Netz besucht und das Betriebsmittel unter Verwendung der lokal verfügbaren Konfigurationsvorrichtungen des Betriebsmittels konfiguriert. Es kann beispielsweise daher erforderlich sein, daß ein Systemadministrator einen Drucker unter Verwendung der Benutzerschnittstelle (z. B. der Knöpfe, der Anzeige etc.) desselben konfiguriert. Bei bestimmten anderen Netzen kann der Systemadministrator in der Lage sein, das Netz und die verschiedenen Betriebsmittel desselben über die Netzschnittstelle selbst (d. h. unter der Annahme, daß die Betriebsmittel bereits mit anwendbaren Netzidentifizierern, Adressen etc. konfiguriert wurden) zu konfigurieren oder auf eine andere Art und Weise zu modifizieren. Ein Systemadministrator kann beispielsweise daher eines oder mehrere fern untergebrachte Programme in einem Personalcomputer (PC) oder dergleichen verwenden, um selektiv gemeinsam verwendete Betriebsmittel durch Senden der geeigneten Informationen über die Netzschnittstelle zu konfigurieren.

Ungünstigerweise steht den meisten Netzen keine einfache universelle Fernprogrammierfähigkeit zur Verfügung, die die Konfiguration von allen oder den meisten der gemeinsam verwendeten Betriebsmittel unterstützt. Dies gilt insbesondere für Netze, die eine Vielfalt von Betriebsmitteln von unterschiedlichen Herstellern umfassen, wobei jeder Hersteller beschließen kann, daß eine spezielle Programmiervorrichtung, z. B. ein lokales Bedienungsfeld, Schalter, lokale oder ferne Softwareprogramme und dergleichen, geliefert wird oder andernfalls erforderlich ist.

Einige Netzbetriebsmittel tendieren außerdem dazu, anfangs schwerer einzurichten und anschließend neu zu konfigurieren zu sein, da die Benutzerschnittstelle entworfen ist, um leichter die routinemäßigen Benutzer-Eingabe/Ausgabe-Erfordernisse zu unterstützen, die den normalen Operationen zugeordnet sind. Beispielsweise tendieren herkömmliche Drucker dazu, einfache Benutzerschnittstellen mit begrenzten Anzeigefähigkeiten und lediglich ein paar Knöpfen aufzuweisen. Obwohl eine solche Anordnung typischerweise Tag ein und Tag aus eine benutzerfreundlichere Schnittstelle für diese Druckdokumente liefert, tendieren die begrenzte Anzeige und die begrenzten Knöpfe dazu, das Konfigurationsverfahren schwieriger zu machen. Die meisten Netze erfordern beispielsweise, daß jedem der Betriebsmittel ein einzigartiger Identifizierer, wie z. B. eine Internetprotokoll- (IP-) Adresse, zugewiesen wird. Um einen Drucker mit der zugewiesenen Adresse desselben zu konfigurieren oder um die Adresse desselben zu ändern, muß der Benutzer oder der Systemadministrator die neuen Informationen durch die existierende Benutzerschnittstelle eingeben. Ungünstigerweise umfassen die benutzerfreundlichen Schnittstellen, die mit den meisten Druckern geliefert werden, kein vollständiges numerisches und/oder alphanumerisches Tastenfeld, das zum Eingeben von solchen Netzidentifiziererinformationen zweckmäßig ist. Zusätzlich besitzen die meisten Drucker begrenzte Anzeigefähigkeiten, z. B. 16 Zeichen oder möglicherweise 32 Zeichen breite Anzeigen, die den Benutzer weiter behindern, wenn derselbe lange Konfigurationsinformationen eingibt.

Das heißt nicht, daß Drucker nicht wie erforderlich konfiguriert werden können, sondern lediglich, daß die existierenden Schnittstellen dazu tendieren, die Aufgabe schwerer zu machen. Beispielsweise liefern einige Drucker eine Rollanzeige von auswählbaren alphanumerischen Zeichen, die unter Verwendung von lediglich ein paar Eingabeknöpfen gesteuert werden können. Obwohl dies offensichtlich funktioniert, tendiert dies dazu, insbesondere für lange Adressen, bei denen der Benutzer gezwungen ist, nach oben oder unten durch mehrere Zeichen solange zu rollen, bis das geeignete Zeichen lokalisiert ist, langsamer zu sein.

Die EP0891047A2 beschreibt eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, welche ein Basisteil, eine Adaptereinheit sowie eine Einrichtung zum Übertragen von Signalen zwischen dem Basisteil und der Adaptereinheit umfasst. Der Basisteil umfasst eine Speichereinrichtung und eine Steuereinheit zum Steuern des drahtlosen Kommunikationsgeräts. Die Adapetereinheit ist angeordnet, um mit dem Basisteil verbunden zu werden und umfasst ferner eine Einrichtung zum Übertragen von Informationen zwischen dem drahtlosen Kommunikationsgerät und zumindest einem Datenübertragungsnetzwerk, sowie eine Einrichtung zum Speichern der Typdaten der Adaptereinheit, wobei die Typdaten das Datenübertragungsnetzwerk identifizieren.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die eine verbesserte und vereinfachte Konfiguration einer Druckervorrichtung zur Verwendung in einem Netzwerk ermöglichen.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 und eine Vorrichtung gemäß Anspruch 8 gelöst.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß dieselbe ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Anordnung vorsieht, die eine einfache, benutzerfreundliche und aufwandseffektive Benutzerschnittstelle für mehr Routineoperationen liefern, während dieselben ferner eine schnellere effizientere und zweckmäßigere Benutzerschnittstelle für ein fortschrittliches Konfigurieren und/oder Steuern von Operationen liefern.

Die vorliegende Erfindung liefert verbesserte Verfahren und Anordnungen zum Steuern, Konfigurieren und auf eine andere Art und Weise schnittstellenmäßigen Verbinden mit verschiedenen Berechnungsbetriebsmitteln, wie z. B. Peripherievorrichtungen. Gemäß bestimmter Aspekte der vorliegenden Erfindung liefern die verbesserten Verfahren und Anordnungen eine einfache, benutzerfreundliche und aufwandseffektive Benutzerschnittstelle für Routineoperationen und eine schnellere effizientere und zweckmäßige Benutzerschnittstelle für fortschrittliche Konfigurations- und/oder Steuer-Operationen.

Die oben erwähnten Bedürfnisse usw. werden daher durch eine tragbare Kommunikationsvorrichtung, wie z. B. ein Zellulartelefon bzw. Mobiltelefon, eine Funkrufvorrichtung (= Pager), einen PDA (= Persönlicher Digitaler Assistent) etc., erfüllt, die programmiert ist, um eine Peripherievorrichtung durch eine Kommunikationsverbindung zu konfigurieren. Die fortschrittliche Benutzerschnittstelle in der tragbaren Kommunikationsvorrichtung tendiert dazu, eine effizientere Vorrichtung zum Konfigurieren der Peripherievorrichtung zu liefern. Die tragbare Konfigurationsvorrichtung kann angeordnet sein, um die Konfigurationsinformationen direkt zu der Peripherievorrichtung über die Kommunikationsverbindung zu senden. Die tragbare Kommunikationsvorrichtung kann ferner schnittstellenmäßig mit einem Computer verbunden sein, der angeordnet ist, um die notwendigen Konfigurationsinformationen zu identifizieren, die zu der Peripherievorrichtung geliefert werden sollen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 ein Blockdiagramm, das eine exemplarische Computernetzumgebung darstellt, die mindestens einen Computer und eine Peripherievorrichtung aufweist;

2 ein darstellendes Diagramm einer herkömmlichen Benutzerschnittstelle einer exemplarischen Peripherievorrichtung zur Verwendung in dem Computernetz von 1;

3 ein Blockdiagramm, das die Verwendung einer tragbaren Kommunikationsvorrichtung darstellt, um eine Peripherievorrichtung, beispielsweise wie in 1, zu konfigurieren, zu steuern oder auf eine andere Art und Weise mit derselben zu kommunizieren;

4 ein Blockdiagramm, das die Verwendung einer tragbaren Kommunikationsvorrichtung darstellt, um Konfigurations-, Steuer- oder andere Informationen zwischen einem Computer und mindestens einer Peripherievorrichtung, beispielsweise wie in 1, zu transportieren; und

5 ein darstellendes Diagramm einer exemplarischen herkömmlichen Benutzerschnittstelle, die zur Verwendung in einer tragbaren Kommunikationsvorrichtung, beispielsweise wie in 3 und 4, geeignet ist.

1 stellt eine exemplarische Computernetzumgebung 10 dar, die mindestens einen Computer 12 darstellt, der durch mindestens ein Netz 14 mit mindestens einer Peripherievorrichtung 16 wirksam verbunden ist.

Wie graphisch dargestellt, kann ein Computer 12 einen Personalcomputer (PC), einen Workstationcomputer (Arbeitsplatzcomputer), einen Server, einen tragbaren Computer oder andere ähnliche Berechnungsvorrichtungen, die konfigurierbar sind, um auf eine oder mehrere Peripherievorrichtungen 16 durch das Netz 14 zuzugreifen, aufweisen.

Das Netz 14 kann zweckgebundene Kommunikationsbetriebsmittel, Lokalbereichsnetze (LANs; LAN = Local Area Network), Weitbereichsnetze (WANs; WAN = Wide Area Network), Intranetze (innere Netze), das Internet und dergleichen aufweisen, die konfiguriert sind, um Informationen zwischen einem Computer 12 und einer Peripherievorrichtung 16 zu tragen. Das Netz 14 ist ähnlicherweise zur Verwendung gemäß einem oder mehreren herkömmlichen Netzprotokollen, wie z. B. TCP/IP etc., konfiguriert.

Die Peripherievorrichtung 16 kann beispielsweise einen Drucker, einen Plotter (ein Zeichengerät), einen Scanner (eine Abtastvorrichtung), ein Faksimilegerät, ein Modem, eine Datenspeichervorrichtung, eine Eingangs/Ausgangs- (I/O-) Vorrichtung oder andere Typen von Vorrichtungen gemeinsam verwendeter Betriebsmittel umfassen.

Wie im vorhergehenden erwähnt, besteht oftmals ein Bedarf, Computernetzumgebungen 10 und die verschiedenen Komponenten derselben zu konfigurieren oder neu zu konfigurieren. Wenn beispielsweise eine neue Peripherievorrichtung 16 zu dem Netz 14 hinzugefügt wird, besteht ein Bedarf, die neue Peripherievorrichtung 16 zu konfigurieren, so daß ein Computer 12 auf dieselbe zugreifen kann. Dies erfordert üblicherweise das Programmieren der Peripherievorrichtung 16 mit einem einzigartigen Netzidentifizierer, wie z. B. einer IP-Adresse.

Dies im Kopf behaltend, ist 2 ein darstellendes Diagramm einer herkömmlichen Benutzerschnittstelle 20 einer exemplarischen Peripherievorrichtung 16, wie z. B. einem Drucker. Wie dargestellt, ist die Benutzerschnittstelle 20 entworfen, um eine einfache, benutzerfreundliche Schnittstellenumgebung vorzusehen. Bei diesem Beispiel umfaßt die Benutzerschnittstelle 20 eine Anzeige 22 und eine Mehrzahl von Knöpfen 24. Die Anzeige 22 umfaßt typischerweise eine Flüssigkristallanzeige oder eine andere ähnliche alphanumerische Anzeigevorrichtung, die konfiguriert ist, um eine begrenzte Menge von Informationen dem Benutzer anzuzeigen. Bei bestimmten Druckern sind beispielsweise eine oder zwei 16- oder 32-Zeichen-Anzeigezeilen vorgesehen, um den Betriebsstatus des Druckers zu identifizieren. Der Benutzer kann bestimmte Handlungen des Druckers durch Knöpfe 24 basierend auf den Informationen, die in der Anzeige 22 gezeigt werden, steuern.

Wie bei diesem Beispiel dargestellt, können die Knöpfe 24 einen Stromknopf, einen Hinaufrollknopf, einen Hinunterrollknopf und einen Auswahlknopf umfassen. Es ist offensichtlich, daß andere Knöpfe und/oder Funktionen abhängig von dem Typ der Peripherievorrichtung 16 vorgesehen sein können.

Obwohl die verschiedenen Verfahren und Anordnungen, die hierin offenbart sind, gleichermaßen auf eine Vielfalt von Peripherievorrichtungen 16 anpaßbar sind, konzentriert sich diese Beschreibung der Kürze halber auf bestimmte Peripherievorrichtungen, wie z. B. Drucker, die entworfen sind, um ein Überladen der Benutzerschnittstelle 20 mit einem vollen Umfang von Knöpfen, wie es z. B. erforderlich sein kann, um die Peripherievorrichtung 16 mit anwendbaren Konfigurationsinformationen ohne weiteres zu programmieren, zu vermeiden. Zusätzlich können Herstellungsaufwandsfaktoren zu einer reduzierten Anzahl von Knöpfen etc. führen.

Das Beispiel in 2 ist eine solche Benutzerschnittstelle. Hier ist erforderlich, daß ein Benutzer oder ein Systemadministrator selektiv durch die auswählbaren Funktionen/Eingaben/Zeichen, wie in der Anzeige 22 dargestellt, rollt und/oder dieselben andernfalls manipuliert. Um daher beispielsweise die Peripherievorrichtung 16 mit einer neuen IP-Adresse zu konfigurieren, ist es notwendig, daß der Benutzer durch eines oder mehrere Menüs etc. navigiert, die auf der Anzeige 22 gezeigt sind, bis das (die) korrekte(n) Eingabefeld(er) (nicht gezeigt) gezeigt wird (werden). Um die neuen IP-Adressen-Informationen in das Eingabefeld(er) einzugeben, muß der Benutzer dann einen oder mehrere Knöpfe 24 verwenden, um das Zeichen, das eingegeben werden soll, zu identifizieren und auszuwählen. Für eine IP-Adresse, die eine ziemlich lange durch mehrere Dezimalpunkte begrenzte numerische Folge aufweist, kann ein solches Roll/Identifizier- und Auswahl-Verfahren zeitaufwendig sein. Das Eingeben von anderen Konfigurations- und Steuer-Informationen kann ähnlicherweise auf diese Art und Weise ineffizient sein.

3 ist ein Blockdiagramm, das die Verwendung einer tragbaren Kommunikationsvorrichtung 30 darstellt, um eine Peripherievorrichtung 16 gemäß bestimmter Implementationen der vorliegenden Erfindung zu konfigurieren, zu steuern oder auf eine andere Art und Weise mit derselben zu kommunizieren. Bei diesem Beispiel kann die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 ein Zellulartelefon, eine Funkrufvorrichtung, einen persönlichen digitalen Assistenten (PDA), einen tragbaren Computer, eine tragbare Spezialzweckkommunikationsvorrichtung (z. B. eine zweckgebundene oder universelle Fernsteuerung) oder dergleichen aufweisen, die konfiguriert sind, um selektiv mit der Peripherievorrichtung 16 zu kommunizieren. Die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 wird vorzugsweise eine effizientere Vorrichtung zum Konfigurieren, Steuern oder auf eine andere Art und Weise Kommunizieren mit der Peripherievorrichtung 16 liefern.

Dies im Kopf haltend, umfaßt die dargestellte tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 eine Logik 31 und eine Kommunikationsschnittstelle 32. Die Logik 31 ist konfiguriert, um dem Benutzer zu ermöglichen, Informationen in die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30, beispielsweise durch eine Anzeige 52 und ein Tastenfeld 54 (siehe 5), einzugeben, selektiv die Informationen zu speichern/verarbeiten und mindestens einen Teil der Informationen zu der Kommunikationsschnittstelle 32 zu liefern. Bei bestimmten Implementationen kann die Logik 31 ferner konfiguriert sein, um Eingaben von der Kommunikationsschnittstelle 32 zu empfangen und zu verarbeiten.

Die Kommunikationsschnittstelle 32 ist wirksam konfiguriert, um mindestens einen Teil der Informationen, die von der Logik 31 empfangen werden, zu der Peripherievorrichtung 16 über eine Kommunikationsverbindung 34 zu senden. Bei bestimmten bevorzugten Implementationen stellt die Kommunikationsverbindung 34 ein Infrarot- (IR-) Signal dar, das durch die Atmosphäre durch die Kommunikationsschnittstelle 32 gesendet wird. Bei bestimmten Implementationen stellt die Kommunikationsverbindung 34 ein Hochfrequenz- (HF-) Signal dar, das durch die Atmosphäre durch die Kommunikationsschnittstelle 32 gesendet wird. Bei noch weiteren Implementationen stellt die Kommunikationsverbindung 34 ein elektrisches oder optisches Signal dar, das durch ein anwendbares Kabel oder eine Faser durch die Kommunikationsschnittstelle 32 gesendet wird.

Bei bestimmten Implementationen kann die Kommunikationsverbindung 34 eine unidirektionale oder bidirektionale Kommunikation zwischen der tragbaren Vorrichtung 30 und der Peripherievorrichtung 16 liefern.

Wie gezeigt, umfaßt die Peripherievorrichtung 16 eine entsprechende Kommunikationsschnittstelle 36, die konfiguriert ist, um das anwendbare Signal, das über die Kommunikationsverbindung 34 geliefert wird, zu empfangen. Eine zusätzliche Logik 37 ist ferner innerhalb der Peripherievorrichtung 16 vorgesehen und konfiguriert, um die Informationen zu empfangen/verarbeiten, die über die Kommunikationsverbindung 34 geliefert werden. Die Logik 37 kann daher angeordnet sein, um die Peripherievorrichtung 16 zu konfigurieren oder auf eine andere Art und Weise den Betrieb der Peripherievorrichtung 16 basierend auf den empfangenen/verarbeiteten Informationen zu steuern.

Fachleuten ist es offensichtlich, daß die Logik 31 und die Logik 37 jeweils auf eine Vielfalt von Arten, einschließlich der Verwendung von Hardware, Software, Firmware oder einer Kombination derselben, abhängig von der Unterstützungsfähigkeit der tragbaren Kommunikationsvorrichtung 30 bzw. der Peripherievorrichtung 16, implementiert sein können.

Wie in 3 gezeigt, ist die Logik 31 vorzugsweise konfiguriert, um ein intelligentes schrittweises Konfigurationsverfahren, ein menübetriebenes Verfahren oder ein anderes ähnliches Verfahren zu liefern, das dem Benutzer die Fähigkeit liefert, schnell und effizient die Peripherievorrichtung 16 zu konfigurieren oder zu steuern.

Gemäß bestimmter weiterer Implementationen kann die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 ferner schnittstellenmäßig mit einer entsprechenden Logik, die in einem Computer 12 vorgesehen ist, verbunden sein. Es wird nun auf 4 Bezug genommen, die die Verwendung der tragbaren Kommunikationsvorrichtung 30 darstellt, um Konfigurations-, Steuer- oder andere Informationen zwischen einem Computer 12 und einer Peripherievorrichtung 16 zu transportieren. Hier ist die Logik 41 innerhalb des Computers 12 vorgesehen und konfiguriert, um mindestens solche Informationen zu der Logik 31 durch die Kommunikationsverbindung 40 zu liefern. Die Logik 41 kann ferner konfiguriert sein, um Informationen von der Logik 31 durch die Kommunikationsverbindung 40 zu empfangen.

Der Benutzer kann daher beispielsweise zuerst die geeigneten Konfigurations/Steuer-Informationen für die Peripherievorrichtung 16 unter Verwendung der Logik 41 in dem Computer 12 erzeugen. Die Logik 41 kann eine Konfigurationsprogrammieranwendung oder dergleichen umfassen, die die Konfigurationsdaten basierend auf Benutzereingaben ausgibt. Diese Konfigurationsprogrammieranwendung kann ähnlich zu einem herkömmlichen Fernprogramm sein, das entworfen ist, um die Peripherievorrichtung 16 über das Netz 14 beispielsweise zu konfigurieren.

Die resultierenden Konfigurationsinformationen von der Logik 41 werden dann zu der Logik 31 über die Kommunikationsverbindung 40 geliefert, die der gleiche Typ wie die Kommunikationsverbindung 34 oder anders sein kann. Die Kommunikationsverbindung 40 kann beispielsweise ein herkömmliches serielles Kommunikationstor, ein Tor eines universellen seriellen Busses (USB), ein IEEE-1394-Tor etc. aufweisen, das verwendet wird, um die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 mit dem Computer 12 zu synchronisieren oder auf eine andere Art und Weise wirksam mit demselben zu verbinden.

Sobald die anwendbaren Kommunikations/Steuer-Informationen zu der tragbaren Kommunikationsvorrichtung 30 übertragen wurden, können dieselben dann, wie notwendig, verarbeitet werden, und zu der Peripherievorrichtung 16, wie oben beschrieben, über die Kommunikationsverbindung 34 geliefert werden.

Einer der wichtigen Aspekte der Verfahren und der Anordnungen, die hierin beschrieben sind, besteht darin, daß die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 und/oder der Computer eine fortschrittlichere und effizientere Benutzerschnittstelle liefern können als dieselbe, die typischerweise durch die Peripherievorrichtung 16 alleine geliefert wird. 5 stellt beispielsweise eine tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 dar, die eine Benutzerschnittstelle 50 aufweist, die eine Anzeige 52. und ein Tastenfeld 54 umfaßt. Hier kann die Anzeige 52 vorzugsweise mehr Informationen als die herkömmliche Anzeige 22 in der Peripherievorrichtung 16 zeigen. Als solcher kann der Benutzer die Konfigurations- und Steuer-Informationen betrachten, ohne notwendigerweise durch den angezeigten Text zu rollen.

Ähnlicherweise umfaßt das Tastenfeld 54 vorzugsweise eine größere Zahl von Knöpfen als eine typische Peripherievorrichtungsbenutzerschnittstelle 20. Bei bestimmten Konfigurationen umfaßt das Tastenfeld 54 mindestens einen vollen Satz von numerischen Eingabetasten. Bei anderen Implementationen umfaßt das Tastenfeld 54 einen vollen Satz von alphanumerischen Tasten.

Bei noch weiteren Implementationen kann die Benutzerschnittstelle 50 konfiguriert sein, um Informationen in anderen Sprachen als Englisch einzugeben und anzuzeigen. Die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 kann daher beispielsweise konfiguriert sein, um Informationen in Japanisch, Deutsch etc. einzugeben und anzuzeigen. Auf diese Art und Weise kann die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 eine persönlichere und effizientere Benutzerschnittstellenfähigkeit vorsehen; eine, die die Peripherievorrichtung an ihrem Herstellungsort nicht liefern kann.

Die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 kann zusätzlich ferner konfiguriert sein, andere Informationen, wie z. B. Peripherievorrichtungsstatusinformationen, aufgezeichnete Informationen und/oder fehlerbezogene Informationen, zu empfangen, zu verarbeiten, anzuzeigen und/oder anschließend zu übertragen. Als solche kann die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 ferner die Fähigkeit des Benutzers erhöhen, die Betriebsleistung der Peripherievorrichtung 16 und/oder der Computernetzumgebung 10 zu überwachen und einzustellen.

Eine der Beschwerden, die viele Systemverwalter und andere Wartungsbenutzer registriert haben, besteht darin, daß sie weniger dazu geneigt sind, Lösungen zu implementieren, die es von ihnen erfordern, zusätzliche Hardware oder Vorrichtungen zu erwerben und mit sich zu tragen. Gemäß bestimmter Implementationen der vorliegenden Erfindung müssen solche Benutzer nicht notwendigerweise zusätzliche Vorrichtungen erwerben oder mit sich tragen, da die tragbare Kommunikationsvorrichtung 30 unter Verwendung von Vorrichtungen implementiert werden kann, die dieselben bereits mit sich tragen. Die meisten dieser Benutzer tendieren beispielsweise dazu, entweder ein Zellulartelefon oder eine Funkrufvorrichtung zu tragen, wobei jede derselben konfiguriert sein kann, um eine effizientere Benutzerschnittstellenfähigkeit, wie im vorhergehenden beschrieben, zu liefern. Nokia stellt lediglich als Beispiel derzeit Zellulartelefone her, die numerische Tastenfelder zusammen mit Tastenfeldern mit alphabetischen Zeichen aufweisen. Viele Benutzer tragen ferner einen PDA, wie z. B. ein Palm-Gerät bzw. ein Handflächengerät, eine Handvorrichtung oder ein Taschen-PC-Gerät, die ohne weiteres programmierbar sind, um die obigen Funktionen mit der Anzeige 52 und dem Tastenfeld 54, die durch einen Berührungsbildschirm implementiert sind, zu erfüllen. Solche Vorrichtungen sind ferner bereits konfiguriert, um wirksam mit einem Computer 12 durch Kabel und/oder ein vergleichbares IR-Tor schnittstellenmäßig verbunden zu sein.


Anspruch[de]
Verfahren zum Konfigurieren einer Druckervorrichtung (16) zur Verwendung in einem Netzwerk (14), mit folgenden Schritten:

Beibehalten von Druckervorrichtungssteuerinformationen in einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (30), wobei die Druckervorrichtungssteuerinformationen Netzwerkkonfigurationsinformationen umfassen, die der Druckervorrichtung (16) und dem Netzwerk (14), das wirksam mit der Druckervorrichtung (16) gekoppelt ist, zugeordnet sind, wobei die Netzwerkkonfigurationsinformationen eine eindeutige Netzwerkvorrichtungsadresse der Druckervorrichtung (16) in dem Netzwerk (14) umfassen;

selektives Senden der Druckervorrichtungssteuerinformationen an die Druckervorrichtung (16) über eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle (32, 34, 36), wobei die drahtlose Kommunikationsschnittstelle (32, 34, 36) kein Teil des Netzwerks (14) ist;

Empfangen der Druckervorrichtungssteuerinformationen durch die Druckervorrichtung (16); und

Konfigurieren der Druckervorrichtung (16), um unter Verwendung der in den empfangenen Druckervorrichtungssteuerinformationen enthaltenen Netzwerkkonfigurationsinformationen in dem Netzwerk zu arbeiten.
Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (30) aus einer Gruppe von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen ausgewählt ist, die ein Zellulartelefon, eine Funkrufvorrichtung, einen persönlichen digitalen Assistenten (PDA), einen tragbaren Computer und eine tragbare Spezialzweckkommunikationsvorrichtung aufweist. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem die drahtlose Kommunikationsschnittstelle (32, 34, 36) konfiguriert ist, um mindestens ein Signal zu senden, das aus einer Gruppe von Signalen ausgewählt ist, die ein elektrisches Signal, ein optisches Signal, ein Hochfrequenz- (HF-) Signal und ein Infrarot- (IR-) Signal aufweist. Verfahren gemäß Anspruch 3, bei dem die drahtlose Kommunikationsschnittstelle (32, 34, 36) ferner konfiguriert ist, um eine bidirektionale Kommunikation zwischen der tragbaren Kommunikationsvorrichtung (30) und der Druckervorrichtung (16) zu liefern. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Beibehalten der Druckervorrichtungssteuerinformationen in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (30) ferner das Empfangen der Druckervorrichtungssteuerinformationen durch einen Benutzerschnittstellenabschnitt (50) der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (30) aufweist. Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem der Benutzerschnittstellenabschnitt (50) der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (30) eine Anzeige (52) und ein Tastenfeld (54) aufweist. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Schritt des Beibehaltens der Druckervorrichtungssteuerinformationen in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (30) ferner einen Schritt des Empfangens der Druckervorrichtungssteuerinformationen von einem Computer (12) aufweist, der mit der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (30) wirksam gekoppelt ist. Vorrichtung zum Konfigurieren einer Druckervorrichtung (16) zur Verwendung in einem Netzwerk (14), wobei die Druckervorrichtung (16) konfiguriert ist, um die Druckervorrichtungssteuerinformationen zu empfangen und um unter Verwendung von in den empfangenen Druckervorrichtungssteuerinformationen enthaltenen Netzwerkkonfigurationsinformationen für einen Betrieb in dem Netzwerk konfiguriert zu werden, wobei die Vorrichtung folgende Merkmale umfasst:

eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung (30) mit folgenden Merkmalen:

einer Logik (31), die konfiguriert ist, um Druckervorrichtungssteuerinformationen beizubehalten, wobei die Druckervorrichtungssteuerinformationen Netzwerkkonfigurationsinformationen umfassen, die der Druckervorrichtung (16) und dem Netzwerk (14), das wirksam mit der Druckervorrichtung (16) gekoppelt ist, zugeordnet sind, wobei die Netzwerkkonfigurationsinformationen eine eindeutige Netzwerkvorrichtungsadresse der Druckervorrichtung (16) in dem Netzwerk (14) umfassen; und

einer drahtlosen Kommunikationsschnittstelle (32), die mit der Logik (31) wirksam gekoppelt ist, und die konfigurierbar ist, um die Druckervorrichtungssteuerinformationen an die Druckervorrichtung (16) zu senden, wobei die drahtlose Kommunikationsschnittstelle (32, 34, 36) kein Teil des Netzwerks (14) ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 8, bei der die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (30) aus einer Gruppe von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen ausgewählt ist, die ein Zellulartelefon, eine Funkrufvorrichtung, einen persönlichen digitalen Assistenten (PDA), einen tragbaren Computer und eine tragbare Spezialzweckkommunikationsvorrichtung aufweist. Vorrichtung gemäß Anspruch 8 oder 9, bei der die drahtlosen Kommunikationsschnittstelle (32) ein Signal sendet, das aus einer Gruppe von Signalen ausgewählt ist, die ein elektrisches Signal, ein optisches Signal, ein Hochfrequenz- (HF-) Signal und ein Infrarot- (IR-) Signal aufweist. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei der die drahtlose Kommunikationsschnittstelle (32, 34, 36) ferner konfiguriert ist, um eine bidirektionale Kommunikation zwischen der tragbaren Kommunikationsvorrichtung (30) und der Druckervorrichtung (16) zu liefern. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, bei der die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (30) ferner folgendes Merkmal aufweist:

einen Benutzerschnittstellenabschnitt (50), der mit der Logik (31) wirksam gekoppelt ist, und der konfigurierbar ist, um Benutzern zu ermöglichen, die Druckervorrichtungssteuerinformationen zu identifizieren.
Vorrichtung gemäß Anspruch 12, bei der der Benutzerschnittstellenabschnitt (50) eine Anzeige (52) und ein Tastenfeld (54) aufweist, die jeweils mit der Logik (31) wirksam gekoppelt sind. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13 mit folgendem Merkmal:

einem Computer (12), der mit der tragbaren Kommunikationsvorrichtung (30) wirksam gekoppelt ist, und der konfiguriert ist, um die Druckervorrichtungssteuerinformationen zu identifizieren.






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