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Dokumentenidentifikation DE10147971B4 19.04.2007
Titel Mehrdüsen-Tintenstrahl-Schreibvorrichtung mit Identifizierung defekter Düsen
Anmelder Ricoh Printing Systems, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kobayashi, Shinya, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Yamada, Takahiro, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Kida, Hitoshi, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Satou, Kunio, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Kawasumi, Katsunori, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Shimizu, Kazuo, Hitachinaka, Ibaraki, JP
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 28.09.2001
DE-Aktenzeichen 10147971
Offenlegungstag 02.05.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse B41J 2/125(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft das Gebiet der Tintenstrahl-Schreibvorrichtungen und insbesondere eine hochzuverlässige Mehrdüsen-Tintenstrahl-Schreibvorrichtung, die defekte Düsen identifizieren kann gemäß oberbegriff des Patentanspruchs 1 EP 0 974 467 A1 sowie ein entsprechendes Verfahren zum Erfassen einer defekten Düse gemäß Patentanspruch 15.

Die japanische Patentveröffentlichung Nr. SHO-47-7847 offenbart eine Schreibvorrichtung, die mit mehreren, in Querrichtung des zu beschreibenden Blattes in einer Linie angeordneten Düsen ausgebildet ist. Die aus den Düsen ausgestoßenen Tintentröpfchen treffen auf das Schreibblatt auf und bilden dort Punkte, wobei das Schreibblatt in einer Zuführungsrichtung bewegt wird, die zur Querrichtung des Blattes senkrecht ist, wodurch auf dem Schreibblatt Punktbilder erzeugt werden. Die ausgestoßenen Tintentröpfchen besitzen eine einheitliche Größe und sind voneinander getrennt.

Die Schreibvorrichtung enthält außerdem Elektroden, die für die jeweiligen Düsen ein elektrisches Aufladefeld und ein elektrisches Ablenkfeld erzeugen. Das elektrische Aufladefeld lädt die ausgestoßenen Tröpfchen auf der Grundlage des Schreibsignals auf, während das elektrische Ablenkfeld gleichmäßiger Stärke die Flugrichtung der geladenen Tintentröpfchen nach Bedarf verändert, wodurch das Auftreffen der Tintentröpfchen in Querrichtung so gesteuert wird, daß die Punkte genau an den Zielpositionen gebildet werden.

Außerdem wurde eine Düsenmatrix vorgeschlagen, bei der eine Vielzahl von Düsen in einer Weise angeordnet sind, die die Schreibgeschwindigkeit erhöht. Jedoch verschlechtert ein Steigern der Anzahl von Düsen die Zuverlässigkeit der Vorrichtung.

In einer Düse vorkommende Luftblasen und Fremdsubstanzen führen zu Tintentröpfchen, die in einem Winkel ausgestoßen werden, und außerdem zu einem Spritzen, bei dem winzige Tintentröpfchen erzeugt werden. Gegebenfalls werden gar keine Tröpfchen mehr ausgestoßen.

Wenn die Ausstoßrichtung schräg verläuft und in dieser Weise ein Spritzen bewirkt wird, können Tintentröpfchen auf die Elektroden auftreffen und an diesen haften. Die gespritzten winzigen Tintentröpfchen besitzen aufgrund ihres kleinen Durchmessers eine niedrige Fluggeschwindigkeit und erfahren eine stärkere Ablenkung, so daß eine große Anzahl winziger Tintentröpfchen an den Elektroden hängen bleibt. Da die Tinte durch das elektrische Aufladefeld aufgeladen wurde, erhöht die an den Elektroden haftende Tinte den elektrischen Strom, der durch diese Elektroden fließt. Somit kann eine Düse, die Elektroden zugeordnet ist, die einen höheren elektrischen Strom führen, in einfacher Weise als defekt erkannt werden.

Jedoch kann das obige Verfahren zur Erkennung defekter Düsen für Schreibvorrichtungen mit herkömmlichen, mehreren Düsen gemeinsamen Elektroden nicht eingesetzt werden. Tatsächlich kann aus der Änderung des elektrischen Stroms abgeleitet werden, daß wenigstens eine Düse defekt ist. Da jedoch das Maß der Änderung des elektrischen Stroms infolge einer einzelnen defekten Düse nicht bekannt ist und schwankt, ist eine Erfassung der Anzahl defekter Düsen oder die Identifikation defekter Düsen nicht möglich. Selbst dann, wenn beim gleichzeitigen Ausstoßen von Tröpfchen aus zwei Düsen ein fehlerhafter Ausstoß erkannt wird, kann beispielsweise nicht erfaßt werden, welche der beiden Düsen defekt ist oder ob gar beide Düsen schadhaft sind.

Es ist denkbar, ein Testmuster zu drucken, wobei jeweils aus einer der Düsen ein Tintentröpfchen ausgestoßen wird. Danach wird mittels eines Laserstrahls oder eines CCD-Sensors bestimmt, welche der Düsen schadhaft und welche intakt ist oder ob beide Düsen defekt sind. Jedoch ist dieses Verfahren zeitaufwendig und verschwendet Tinte, wobei es zudem nicht möglich ist, ein solches zeitaufwendiges Testmusterdrucken während der laufenden Bilderstellungsvorgänge durchzuführen. Außerdem tritt nur schwerlich der Fall ein, daß während des laufenden Druckens, das sich vom Testmusterdrucken unterscheidet, ein Tintentröpfchen aus lediglich einer einzigen Düse ausgestoßen wird, so daß es unrealistisch ist, ein solches Eindüsen-Drucken abzuwarten, um die Schadhaftigkeit einer Düse zu erfassen. Dies bedeutet, daß im Fall, daß beim Drucken eine Düse schadhaft wird, kein herkömmliches Mittel existiert, um während des Druckvorgangs ein korrektes Drucken wiederherzustellen, so daß keine andere Wahl besteht, als das fehlerhafte Drucken mit der schadhaften Düse fortzusetzen.

Es besteht die Möglichkeit, das Drucken zur Erfassung einer defekten Düse vorübergehend zu unterbrechen. Jedoch verschwendet dieses Verfahren Zeit, die für das Erfassen erforderlich ist, verbraucht Tinte, die für das Erfassen beigesteuert werden muß, und erfordert das Auftragen von Tinte, die für das Erfassen beigesteuert werden muß. Demgemäß sollte eine solche Vorgehensweise möglichst vermieden werden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine hochzuverlässige Mehrdüsen-Tintenstrahl-Schreibvorrichtung zu schaffen, die die obengenannten Nachteile nicht besitzt, sondern so beschaffen ist, daß sie defekte Düsen automatisch erkennt und das fehlerfreie Drucken wiederherstellt, ohne zuvor ein Testmuster zu drucken.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Tintenstrahl-Schreibvorrichtung nach Anspruch 1 und durch ein Verfahren nach Anspruch 15. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die erfindungsgemäße Tintenstrahl-Schreibvorrichtung umfaßt einen Kopf, Elektroden, erste Erfassungsmittel und Identifizierungsmittel. Der Kopf ist mit mehreren Düsen ausgebildet, durch die auf der Grundlage von Ausstoßdaten während des Druckens Tintentröpfchen selektiv ausgestoßen werden. Die Elektroden erzeugen ein elektrisches Aufladefeld, das die vom Kopf ausgestoßenen Tintentröpfchen auflädt, und ein elektrisches Ablenkfeld, das die vom elektrischen Aufladefeld aufgeladenen Tintentröpfchen ablenkt. Die Elektroden sind für die mehreren Düsen gemeinsam vorgesehen. Die ersten Erfassungsmittel erfassen, ob alle ausgewählten Düsen, durch die Tintentröpfchen ausgestoßen werden, intakt sind oder wenigstens eine der ausgewählten Düsen defekt ist. Die Identifizierungsmittel identifizieren eine defekte Düse automatisch, wobei der Kopf das Drucken auch dann, wenn die ersten Erfassungsmittel ein fehlerhaft ausgeführtes Ausstoßen erfaßten, fortsetzt.

Außerdem wird ein Erfassungsverfahren für das Erfassen einer defekten Düse unter mehreren, im Kopf einer Tintenstrahl-Schreibvorrichtung ausgebildeten Düsen, bereitgestellt, wobei die Tintenstrahl-Schreibvorrichtung neben dem Kopf Elektroden umfaßt, um ein mehreren Düsen gemeinsames elektrisches Ablenkfeld zu erzeugen. Das Erfassungsverfahren umfaßt die Schritte a) Erfassen, ob alle ausgewählten Düsen, durch die Tintentröpfchen ausgestoßen werden, intakt sind, oder wenigstens eine der ausgewählten Düsen defekt ist, und b) Identifizieren einer defekten Düse unter mehreren Düsen, wobei der Kopf das Drucken auch dann, wenn im Schritt a) ein fehlerhaft ausgeführtes Ausstoßen erfaßt wird, fortsetzt.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnung Bezug nimmt; es zeigen:

1 ein Blockschaltbild mit den Komponenten einer Tintenstrahl-Schreibvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine Querschnittsansicht einer Düse, die in einem Schreibkopf der Tintenstrahl-Schreibvorrichtung ausgebildet ist;

3(a) eine Draufsicht, die einen Teil der Ausstoßoberfläche des Schreibkopfes zeigt;

3(b) eine Draufsicht, die die Ausstoßoberfläche des Schreibkopfes zeigt;

4 eine erläuternde Draufsicht, die die Ausstoßoberfläche des Schreibkopfes und gemeinsame Elektroden zeigt;

5 eine erläuternde Querschnittsansicht, die die Tintentröpfchenablenkung zeigt;

6 eine Tabelle, die die Ergebnisse der Ablenkung angibt;

7 eine erläuternde Ansicht, die einen Teil der Konfiguration des Motorteils mit dem Schreibkopf zeigt;

8(a) eine erläuternde Ansicht, die die Punktfrequenz und die Frequenz abgelenkter Punkte zeigt;

8(b) eine erläuternde Ansicht, die die Änderung der Stärke des elektrischen Ablenkfeldes zeigt;

8(c) eine erläuternde Ansicht, die Ausstoßdaten zeigt;

8(d)8(g) erläuternde Ansichten, die die Lagebeziehung zwischen einer Öffnung und der Auftreffstelle eines abgelenkten Tintentröpfchens zeigen;

9 eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel für den Tintenausstoß und die Tintenablenkung zeigt;

10 eine erläuternde Ansicht des eingestellten Tintenausstoßes und der eingestellten Tintenablenkung für den Fall einer defekten Düse;

11 einen Ablaufplan, der einen Erfassungsprozeß gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

12 einen Ablaufplan, der einen Wiederherstellungsprozeß zeigt;

13 einen Ablaufplan, der einen Erfassungsprozeß gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

14 eine Querschnittsansicht, die die Konfiguration eines Tintenstrahlkopfes gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt; und

15 eine Draufsicht, die einen Laserstrahlgenerator und einen Laserstrahlrezeptor gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt.

Im folgenden werden eine Mehrdüsen-Tintenstrahl-Schreibvorrichtung mit zeilenweiser Abtastung und ein Schreibverfahren gemäß einer Ausführungsform der Erfindung beschrieben.

Zuerst wird mit Bezug auf die Zeichnung und insbesondere auf die 1 bis 8 die Gesamtkonfiguration der Mehrdüsen-Tintenstrahl-Schreibvorrichtung mit zeilenweiser Abtastung 1 beschrieben.

Wie in 1 gezeigt ist, umfaßt die Tintenstrahl-Schreibvorrichtung 1 einen Signalverarbeitungsteil 101, einen Datenspeicher 103, einen Motorteil 102 und eine Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111. Der Motorteil 102 umfaßt eine Steuereinheit 105, einen piezoelektrischen Antrieb 106, einen Schreibkopf 107, eine gemeinsame Elektroden-Leistungsquelle 104, eine Blattzuführungseinheit 108 und eine Erfassungseinheit 110. Der Schreibkopf 107 ist mit mehreren Düsen 107a ausgebildet (2). Da der piezoelektrische Antrieb 106 den herkömmlichen Aufbau besitzt, entfällt dessen Beschreibung.

Wenn die Tintenstrahl-Schreibvorrichtung 1 eine Vollfarben-Schreibvorrichtung ist, sind für die verschiedenfarbigen Tinten mehrere Schreibköpfe 107 vorgesehen. Bei der vorliegenden Erfindung wird jedoch angenommen, daß die Tintenstrahl-Schreibvorrichtung 1 eine monochromatische Schreibvorrichtung ist und daß nur ein Schreibkopf vorgesehen ist.

Der Signalverarbeitungsteil 101 ist ein herkömmlicher Mikrocomputer, der von einem (nicht gezeigten) externen Computer oder dergleichen Pixelrasterdaten 109, also binäre Daten, empfängt. Wenn die Tintenstrahl-Schreibvorrichtung 1 eine Vollfarben-Schreibvorrichtung ist, sind gewöhnlich mehrere Sätze von Pixelrasterdaten 109 für die Schreibköpfe 107 vorgesehen.

Nach dem Empfang der Pixelrasterdaten 109 erzeugt der Signalverarbeitungsteil 101 anhand der Pixelrasterdaten 109 und eines gespeicherten Programms Ausstoßdaten 112 für jede der Düsen 107a des Schreibkopfes 107. Die Ausstoßdaten 112 sind auf der Grundlage von Positionsinformationen für jede Düse 107a und Ablenkungsinformationen für die Tintentröpfchen in der Reihenfolge angeordnet, in der die Tintentröpfchen ausgestoßen werden. Der Signalverarbeitungsteil 101 speichert Werte für jeweils ein Raster oder eine Seite temporär im Datenspeicher 103.

Die Steuereinheit 105 des Motorteils 102 steuert die Blattzuführungseinheit 108 und die gemeinsame Elektroden-Leistungsquelle 104. Mit dem Starten des Druckens startet die Blattzuführungseinheit 108 die Schreibblattzuführung. Gleichzeitig legt die gemeinsame Elektroden-Leistungsquelle 104 eine elektrische Spannung an die weiter unten (4 und 5) beschriebenen gemeinsamen Elektroden 401, 402 an, wodurch ein elektrisches Aufladefeld und ein elektrisches Ablenkfeld erzeugt werden. Wenn die Schreibposition des Schreibblattes den Schreibkopf 107 erreicht, gibt die Steuereinheit 105 einen Anforderungsbefehl an den Datenspeicher 103 zur Ausgabe der Ausstoßdaten 112 aus. Die Ausstoßdaten 112 werden in den piezoelektrischen Antrieb 106 eingegeben, worauf dieser an jede Düse 107a des Schreibkopfes 107 ein Drucksignal 113 ausgibt. Als Ergebnis wird auf dem Schreibblatt ein Bild 114 erzeugt.

Bei der Tintenstrahl-Schreibvorrichtung 1 der vorliegenden Ausführungsform wird das Drucken vom Schreibkopf 107 ausgeführt, wobei dieser während des Transports des Schreibblattes in Ruhe ist.

Wie in 2 gezeigt ist, enthält jede Düse 107a des Schreibkopfes 107 eine Membran 203, ein Piezoelement 204, einen Signaleingangsanschluß 205, ein das Piezoelement tragendes Substrat 206, eine Begrenzerplatte 210, eine Druckkammerplatte 211, eine Öffnungsplatte 212 und eine Auflageplatte 213. Die Membran 203 und das Piezoelement 204 sind mittels eines elastischen Elements 209 wie etwa eines Silikon-Klebemittels miteinander befestigt. Die Begrenzerplatte 210 definiert einen Begrenzer 207. Die Druckkammerplatte 211 und die Öffnungsplatte 212 definieren eine Druckkammer 202 bzw. eine Öffnung 201. Die Öffnungsplatte 212 besitzt eine Ausstoßoberfläche 301. Ein gemeinsamer Tintenversorgungskanal 208 ist über der Druckkammer 202 ausgebildet und steht mit dieser über den Begrenzer 207 in Fluidverbindung. Die Tinte fließt von oben nach unten durch den gemeinsamen Tintenversorgungskanal 208, den Begrenzer 207, die Druckkammer 202 und die Öffnung 201. Der Begrenzer 207 reguliert die der Druckkammer zugeführte Tintenmenge. Die Auflageplatte 213 trägt die Membran 203. Das Piezoelement 204 verformt sich, wenn eine Spannung an den Signaleingangsanschluß 205 angelegt wird, und behält seine ursprüngliche Form bei, wenn keine Spannung anliegt.

Die Membran 203, die Begrenzerplatte 210, die Druckkammerplatte 211 und die Auflageplatte 213 sind beispielsweise aus rostfreiem Stahl gefertigt. Die Öffnungsplatte 212 ist aus einem Nickelwerkstoff gefertigt. Das das Piezoelement tragende Substrat 206 ist aus einem isolierenden Werkstoff wie etwa Keramik oder Polyimid gefertigt.

Das vom piezoelektrischen Antrieb 106 ausgegebene Drucksignal 113 wird in den Signaleingangsanschluß 205 eingegeben. In Übereinstimmung mit dem Drucksignal 113 werden von der Öffnung 201, im Idealfall von der Öffnungsplatte 212 senkrecht nach außen, voneinander getrennte, gleichmäßige Tintentröpfchen ausgestoßen.

Wie in 3(b) gezeigt ist, sind im Schreibkopf 107 mehrere Öffnungsstränge 107b ausgebildet. Einzelheiten werden weiter unten beschrieben.

Wie in 3(b) gezeigt ist, ist die Ausstoßoberfläche 301 mit mehreren Öffnungssträngen 107b ausgebildet, die in x-Richtung nebeneinander angeordnet sind und jeweils in der Öffnungsstrangrichtung 302 verlaufen, die mit der zur x-Richtung senkrechten Richtung den Winkel &thgr; bildet. Wie in 3(a) gezeigt ist, enthält jeder Öffnungsstrang 107b 128 Öffnungen 201, die in der Öffnungsstrangrichtung 302 in einer Schräge von 75 Öffnungen/Zoll angeordnet sind. Auch wenn dies in der Zeichnung nicht angegeben ist, überlappen sich benachbarte Öffnungsstränge 107 in x-Richtung gewöhnlich um ein Maß, das einigen Punkten entspricht.

In der realen Vorrichtung sind mehrere Kopfabschnitte nach 3(a) in einem einzigen Kopf 107 gemäß 3(b) vereinigt. Die obige Anordnung verhindert Ungleichmäßigkeiten der Farbdichte im aufgezeichneten Bild, die aufgrund einer fehlerhaften Anbringung der Kopfabschnitte und unterschiedlicher Düseneigenschaften in einem schwarzen oder weißen Band auftreten, und ermöglicht außerdem einen in x-Richtung verlängerten Aufbau des Schreibkopfes 107.

Wie in den 4 und 5 gezeigt ist, sind an Stellen zwischen der Ausstoßoberfläche 301 und dem Schreibblatt 502 für jeden Öffnungsstrang 107b gemeinsame Elektroden 401, 402 vorgesehen. Die gemeinsamen Elektroden 401, 402 erstrecken sich in der Draufsicht parallel zum jeweiligen Öffnungsstrang 107b, wobei sie diesen umfassen. In dieser Ausführungsform beträgt der Abstand D1 zwischen der Öffnungsplatte 212 und dem Schreibblatt 502 1,6 mm. Der Abstand D2 zwischen der Öffnungsplatte 212 und der gemeinsamen Elektrode 401 bzw. 402 beträgt 0,3 mm. Jede der gemeinsamen Elektroden 401, 402besitzt eine Dicke T1 von 0,3 mm in y-Richtung. Die gemeinsamen Elektroden 401 und 402 sind um einen Abstand von 1 mm voneinander getrennt.

Wie in 4 gezeigt ist, sind eine Wechselstromquelle 403 und zwei Gleichstromquellen 404 vorgesehen. Die Wechselstromquelle 403 liefert eine elektrische Spannung Vchg. Wie weiter unten beschrieben wird, wechselt die elektrischen Spannung Vchg mit einer vorgegebenen Frequenz zwischen mehreren verschiedenen Werten. Jede der Gleichstromquellen 404 liefert eine elektrische Spannung Vdef/2. Bei diesem Aufbau liegt an den gemeinsamen Elektroden eine elektrische Spannung von (Vchg + Vdef)/2 bzw. (Vchg – Vdef)/2 an. Die Öffnungsplatte 212 mit der Ausstoßoberfläche 301 ist mit Erde verbunden.

Wie in 5 gezeigt ist, rufen die gemeinsamen Elektroden 401, 402 zusammen mit der Öffnungsplatte 212 ein elektrisches Aufladefeld E1 in der Nähe der Öffnung 201 hervor. Da die Öffnungsplatte 212 leitet und mit Erde verbunden ist, verläuft die Richtung des elektrisches Aufladefeldes E1, wie durch den Pfeil A1 angedeutet ist, parallel zur Normalen der Öffnungsplatte 212. Die gemeinsamen Elektroden 401, 402 erzeugen außerdem ein elektrisches Ablenkfeld E2, das, wie durch den Pfeil A2 angedeutet ist, von der gemeinsamen Elektrode 401 zur gemeinsamen Elektrode 402 gerichtet ist. Das elektrische Ablenkfeld E2 besitzt also eine Richtung, die zur Öffnungsstrangrichtung 302 senkrecht ist. Die Stärke des elektrischen Ablenkfeldes E2 ist zur elektrischen Spannung Vdef proportional. Die elektrische Spannung Vdef wird in dieser Ausführungsform auf 400 V gehalten.

Da die Öffnung 201 von beiden Elektroden 401 und 402 gleich beabstandet ist, ist die an ein soeben ausgestoßenes Tintentröpfchen 501 aufgebrachte elektrische Ladung zur elektrischen Spannung Vchg proportional. Dementsprechend wird das Tintentröpfchen 501, sobald es von der Öffnung 201 ausgestoßen ist, mit einer Ladung Q, deren Größe proportional zur elektrischen Spannung Vchg ist und deren Polarität dieser entgegengesetzt ist, aufgeladen. In dieser Weise lädt das elektrische Feld E1 das Tintentröpfchen 501 auf.

Durch das elektrische Aufladefeld E1 wird die Fluggeschwindigkeit des Tintentröpfchens 501 nach dem Ausstoßen erhöht. Wenn das Tintentröpfchen 501 zwischen den gemeinsamen Elektroden 401 und 402 ankommt, lenkt das elektrische Ablenkfeld E2 das Tintentröpfchen 501 in die Richtung A2 des Ablenkfeldes E2 ab und verändert dessen Flugrichtung in die durch den Pfeil A3 angegebene Richtung. Danach trifft das Tintentröpfchen 501 an der Stelle 502b, die in die Richtung A2 um einen Abstand C von der ursprünglichen Stelle 502a, an der das Tintentröpfchen 501 auftreffen würde, wenn es nicht abgelenkt würde, versetzt ist, auf das Schreibblatt 502 auf. Der Abstand C zwischen der wirklichen Auftreffstelle 502b und der ursprünglichen Stelle 502 wird im folgenden als Ablenkwert C bezeichnet.

6 zeigt eine Tabelle, die für Wechselspannungen Vchg von 200 V, 100 V, 0 V, –100 V und –200 V erhaltenen Beziehungen zwischen den Ablenkwerten C (&mgr;m) und den mittleren Fluggeschwindigkeiten Vav (m/s) angibt. Die mittlere Fluggeschwindigkeit Vav ist der Mittelwert der Fluggeschwindigkeit des Tintentröpfchens 501 von seinem Ausstoßen aus der Öffnung 201 bis zu seinem Auftreffen auf dem Schreibblatt 502.

Es sei angemerkt, daß in der Erläuterung die Flugzeit T vom Ausstoßen des Tintentröpfchens 501 bis zu seinem Auftreffen auf dem Schreibblatt 502 vernachlässigt wird. Die Schwankung des Ablenkwertes C, die dieser während des Druckens innerhalb der gegebenen Werte erfährt, verändert nämlich die Flugzeit T nur geringfügig. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, daß die Flugstrecke des Tintentröpfchens 501 zwar anwächst, wenn der Ablenkwert C relativ groß ist, jedoch die Ladung Q in diesem Fall ebenfalls zunimmt, wodurch wiederum der durch das elektrische Aufladefeld E1 und das elektrische Ablenkfeld E2 hervorgerufene Beschleunigungswert und somit die mittlere Geschwindigkeit Vav des Tintentröpfchens 501 erhöht werden. Dementsprechend bleibt die Flugzeit T unabhängig vom Ablenkwert C unverändert.

Als nächstes wird mit Bezug auf 7 das in dieser Ausführungsform verwendete x-y-Koordinatensystem beschrieben. Das x-y-Koordinatensystem ist bezüglich des Schreibblattes 502 definiert und umfaßt mehrere x-Rasterlinien 701 und mehrere y-Rasterlinien 702. Die x-Rasterlinien 701 verlaufen, um ein als "Auflösungsintervall dy" bezeichnetes gleichmäßiges Intervall dy in y-Richtung versetzt, in x-Richtung. Andererseits verlaufen die y-Rasterlinien 702, um ein als "Auflösungsintervall dx" bezeichnetes gleichmäßiges Intervall dx in x-Richtung versetzt, in y-Richtung. Diese x-Rasterlinien 701 und y-Rasterlinien 702 schneiden sich und definieren eine Vielzahl von Rastern 704, die Rasterecken 704a besitzen. Die Tintentröpfchen 501 werden so gesteuert, daß sie in einer der Rasterecken 704a, die durch die Koordinatenwerte (dx, dy) definiert ist, auftreffen. Es sei angemerkt, daß das Schreibblatt 502 in dieser Ausführungsform während des Druckens in y-Richtung bewegt wird.

In dieser Ausführungsform ist der Schreibkopf 107 über dem Schreibblatt 502 positioniert, wobei seine Ausstoßoberfläche 301 diesem zugewandt ist und zu diesem parallel verläuft. Der Abstand zwischen dem Schreibblatt 502 und der Ausstoßoberfläche 301 beträgt zwischen 1 mm und 2 mm.

Als nächstes wird mit Bezug auf 7 ein spezifisches Beispiel dieser Ausführungsform beschrieben. In diesem Beispiel wird tg&thgr; auf 1/4 festgelegt. Außerdem nimmt das elektrische Aufladefeld E1 vier verschiedene Werte an, d. h., daß die Ablenkungszahl n gleich 4 ist, so daß ein aus einer einzelnen Öffnung 201 ausgestoßenes Tintentröpfchen 501 um einen von vier Ablenkwerten C abgelenkt wird und an einer von vier Auftreffstellen 703 auftrifft. Da ein abnehmender Ablenkwert C vorteilhaft ist, sind die vier Auftreffstellen 703 links und rechts von der Öffnung 201 symmetrisch angeordnet.

Außerdem sind in diesem Beispiel zwei benachbarte Öffnungen 201 in x-Richtung um zwei Raster 704 (2 dx) beabstandet. Somit beträgt das Düsenintervall in der y-Richtung 8 dx (= 2 dx/tg&thgr;).

Da die Öffnungsschräge in der Öffnungsstrangrichtung 302 wie oben erwähnt auf 75 Öffnungen/Zoll festgelegt wurde, beträgt das Auflösungsintervall dx 41 &mgr;m, so daß die Auflösungen des gedruckten Bildes 114 sowohl in der x-Richtung als auch in der y-Richtung 619 dpi (1/dx bzw. 1/dy) betragen.

Obwohl benachbarte Öffnungen 201 in x-Richtung um 2 dx beabstandet sind, werden dadurch, daß Tintentröpfchen 501, die aus einer einzigen Öffnung 201 ausgestoßen werden, an vier verschiedenen x-Rasterlinien 701 auftreffen, von zwei Tintentröpfchen 501, die aus zwei Öffnungen 201 ausgestoßen werden, an jeder Rasterecke Punkte erzeugt.

Die 8(a) bis 8(c) zeigen Beziehungen zwischen dem elektrischen Aufladefeld E1, den Ausstoßdaten 112 und den Auftreffstellen 703. In 8(a) entspricht die Blattzuführungszeit t0, t1, t2, ... der Dauer, die erforderlich ist, um das Schreibblatt 502 in der y-Richtung um ein einzelnes Raster weiterzubewegen (1 dy), was als "Punktfrequenz" bezeichnet wird. Die Blattzuführungszeit wird ferner in n Punktbildungs-Zeitsegmente t00, t01, t02, t03, t10, t11, t12, t13, t20, ... unterteilt, was als "Frequenz abgelenkter Punkte" bezeichnet wird. In jedem Punktbildungs-Zeitsegment wird von einer einzelnen Düse 107a ein einzelner Punkt erzeugt. Da die Ablenkungszahl n in diesem Beispiel gleich 4 ist, beträgt das Punktbildungs-Zeitsegment 1/4 der Blattzuführungszeit.

Wie in den 8(a) und 8(c) gezeigt ist, werden die Ausstoßdaten 112 für einen Punkt (x3, y0) zum Punktbildungs-Zeitpunkt t00 ausgegeben. Wie in 8(d) gezeigt ist, wird im Ergebnis ein aus der Öffnung 201 ausgestoßenes Tintentröpfchen 501 senkrecht zur Öffnungsstrangrichtung 302 nach rechts abgelenkt und trifft an der y-Rasterlinie x3 auf dem Schreibblatt 502 auf. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Auftreffstelle 703 in der Rasterecke (x3, y0).

Zum nachfolgenden Punktbildungs-Zeitpunkt t01 hat sich die Stärke des elektrischen Aufladefeldes E1, wie in 8(b) gezeigt ist, verändert und werden die Ausstoßdaten 112 für (x2, y0) ausgegeben. Dementsprechend wird das ausgestoßene Tintentröpfchen 501 nach rechts abgelenkt und trifft, wie in 8(e) gezeigt ist, an der y-Rasterlinie x2 auf. Da das Schreibblatt 502 bis zu diesem Zeitpunkt um eine Strecke von 1 dy/4 transportiert worden ist, liegt die Auftreffstelle 703 in der Rasterecke (x2, y0). Zum Punktbildungs-Zeitpunkt t02 hat sich die Stärke des elektrischen Aufladefeldes E1, wie in 8(b) gezeigt ist, verändert und hat sich das Schreibblatt 502 um eine weitere Strecke von 1 dy/4 bewegt. Die Ausstoßdaten 112 für (x1, y0) werden ausgegeben, wobei das ausgestoßene Tintentröpfchen 501, wie in 8(f) gezeigt ist, senkrecht zur Öffnungsstrangrchtung 302 nach links abgelenkt wird und in der Rasterecke (x1, y0) an der y-Rasterlinie x1 auftrifft. Zum Punktbildungs-Zeitpunkt t03 hat sich die Stärke des elektrischen Aufladefeldes E1, wie in 8(b) gezeigt ist, verändert und werden die Ausstoßdaten 112 für (x2, y0) ausgegeben. Dementsprechend wird das ausgestoßene Tintentröpfchen 501, wie in 8(g) gezeigt ist, nach links abgelenkt und trifft an der y-Rasterlinie x0 auf.

Während der Blattzuführungszeit t1 usw. werden dieselben Prozesse ausgeführt, so daß an allen Rasterecken Punkte erzeugt werden.

Es sei angemerkt, daß die Flugzeit T (Blattverschiebungsgeschwindigkeit), da sie, wie oben erwähnt wurde, unabhängig vom Ablenkwert C konstant ist, bei der Bestimmung der Tintenausstoßzeitpunkte nicht berücksichtigt werden muß. Beim realen Drucken wird das Schreibblatt 502 während der Flugzeit T um eine vorgegebene Strecke in y-Richtung weiterbewegt. Somit muß lediglich erwartet werden, daß sich sämtliche tatsächlichen Auftreffstellen 703 in y-Richtung um eine vorgegebene Strecke verschieben. Außerdem ist der Zeitpunkt der Änderung des elektrischen Aufladefeldes E1 genau auf den Zeitpunkt festgelegt, zu dem das Tintentröpfchen 501 erzeugt wird, d. h. das Tintentröpfchen 501 von der in der Düse 107a verbleibenden Tinte gelöst wird. Dies kann dadurch erreicht werden, daß der eigentliche Zeitpunkt auf einen Zeitpunkt gelegt wird, der um eine vorgegebene Zeit nach der Ausgabe der Ausstoßdaten 112, d. h. nach dem Ansteuern des Piezoelements, verzögert ist. Dieser Zeitpunkt kann durch Versuche ermittelt werden.

Als nächstes wird mit Bezug auf 9 ein Beispiel für den Ausstoß-/Ablenkvorgang beschrieben.

Wenn das Drucken unter Verwendung aller Düsen 201 ausgeführt wird, erzeugen zwei Tintentröpfchen 501 aus verschiedenen Düsen 201 an den betreffenden Rasterecken 704a einen Punkt. Dementsprechend kann gewählt werden, welche der beiden Düsen 201 zur Bildung eines Punktes an der betreffenden Rasterecke 704a zu verwenden ist. Im Beispiel von 9 wird der Punkt (x0, y0) von der Düse N1 erzeugt. Der Punkt (x0, y1) wird von der Düse N2 erzeugt. Der Punkt (x0, y2) wird von der Düse N1 erzeugt, während der Punkt (x0, y3) von der Düse N2 erzeugt wird. Indem durch abwechselndes Verwenden zweier Düsen Punkte auf einer einzigen y-Rasterlinie 702 gebildet werden, kann eine durch unterschiedliche Düseneigenschaften bedingte ungleichmäßige Farbdichte, die sich in Form einer sich in y-Richtung erstreckenden Fahne bemerkbar macht, vermieden werden.

Als nächstes wird mit Bezug auf 10 für den Fall einer schadhaften Düse das wiederhergestellte Drucken beschrieben. In diesem Beispiel wird angenommen, daß die Düse N2 schadhaft wird. Wenn die Düse N2 schadhaft wird, werden die Punkte (x1, y0), (x0, y1), (x1, y2), (x0, y3), (x1, y4) usw., die ursprünglich der Düse N2 zugeteilt waren, durch die Düse N1 erzeugt, während die Punkte (x3, y0), (x2, y1), (x3, y2), (x2, y3), (x3, y4) usw., die ursprünglich der Düse N2 zugeteilt waren, durch die Düse N3 erzeugt werden.

Bei diesem wiederhergestellten Drücken können in allen Rasterecken 704a Punkte gebildet werden, ohne die schadhafte Düse N2 zu verwenden. Diese Vorgehensweise ist zwar nicht sinnvoll, wenn zwei benachbarte Düsen schadhaft werden, jedoch besteht aufgrund dessen, daß die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls einer Düse 201 während des Druckens gering ist, eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, daß zwei benachbarte Düsen 201 schadhaft werden, so daß diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen werden muß. Somit darf behauptet werden, daß die obige Vorgehensweise ohne Verwendung einer schadhaften Düse 201 das Bilden von Punkten in allen Rasterecken 704a ermöglicht. In diesem Fall werden die Ausstoßdaten 112 durch den Signalverarbeitungsteil 101 gemäß dem momentanen wiederhergestellten Drucken erzeugt.

Als nächstes wird mit Bezug auf die 1, 11 und 12 sowie eine im folgenden gezeigte Tabelle das Umschalten des Druckvorgangs erläutert. Die Ausstoß-/Ablenkvorgänge finden statt, wenn in einem Erfassungsvorgang wenigstens eine Düse als defekt erkannt wird.

Die in 1 gezeigte Erfassungseinheit 110 erkennt, ob das Drucken korrekt oder fehlerhaft ausgeführt wird, und gibt an die Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 ein Erfassungssignal aus. Genauer, die Erfassungseinheit 110 erfaßt, ob sämtliche Düsen das Ausstoßen korrekt ausgeführt haben oder wenigstens eine der Düsen dieses Ausstoßen fehlerhaft ausführt. Wenn sämtliche Düsen intakt sind, wird das Signal mit dem Wert 1 ausgegeben. Andernfalls wird dann, wenn wenigstens eine der Düsen schadhaft ist, ein Erfassungssignal mit dem Wert 0 ausgegeben.

Nach dem Empfang eines Erfassungssignals mit dem Wert 0 gibt die Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 an den Signalverarbeitungsteil 101 ein Wiederherstellungssignal aus, das die Wiederherstellung des Druckens befiehlt. Der Signalverarbeitungsteil 101 ändert das Erzeugungsverfahren für die Ausstoßdaten 112, um Daten zu erzeugen, die für das wiederhergestellte Drucken eingestellt sind. Es sei angemerkt, daß die reale Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 als Prozeß des Signalverarbeitungsteils 101 verwirklicht ist. Jedoch wurde die Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 im vorliegenden Beispiel als eine vom Signalverarbeitungsteil 101 getrennte Komponente vorgestellt, um die Erläuterung zu vereinfachen.

Als nächstes wird die Erfassungseinheit 110 beschrieben. Die Erfassungseinheit 110 erfaßt eine Änderung des elektrischen Stroms, der durch eine Leistungsquelle, die die Ablenkspannung Vdef der Ladespannung Vchg erzeugt, geleitet wird. Wie oben beschrieben wurde, erreicht ein geladenes Tintentröpfchen aus einer intakten Düse 201 das Schreibblatt, ohne auf die Elektrode 401 oder 402 aufzutreffen. Deshalb wird kein elektrischer Strom durch die Elektroden 401, 402 geleitet. Jedoch trifft ein in einem Winkel ausgestoßenes Tintentröpfchen oder ein gespritztes winziges Tintentröpfchen aus einer schadhaften Düse 201 auf der Elektrode 401 oder 402 auf. Da diese Tintentröpfchen geladen sind, wird Strom durch die Elektroden 401, 402 geleitet. Die Erfassungseinheit 110 gibt ein Erfassungssignal mit dem Wert 1 aus, wenn kein Strom erfaßt wird, und gibt ein Erfassungssignal mit dem Wert 0 aus, wenn ein Strom erfaßt wird.

Es sei angemerkt, daß dieses Erfassungsverfahren lediglich ein schräges Ausstoßen und ein Spritzen, jedoch nicht das Ausbleiben des Ausstoßens erfassen kann. Gewöhnlich wird das Ausbleiben des Ausstoßens durch das Licht eines Laserstrahls oder einen CCD-Sensor nach einem Testdruck erfaßt. Jedoch wird gewöhnlich ein schräges Ausstoßen oder ein Spritzen festgestellt, bevor die Düse den Tintenausstoß aussetzt. Dies bedeutet, daß das Erfassungsverfahren der Erfindung das Vorhandensein schadhafter Düsen erfassen kann, bevor diese Düsen unfähig werden, Tinte auszustoßen.

Bei dieser Erfassung wird ein Zustandsregister S verwendet. Das Register S ist ein Speicherbereich mit einer besonderen Funktion, der innerhalb des Signalverarbeitungsteils 101 geschützt ist. Das Zustandsregister S enthält mehrere Elemente für die jeweiligen Düsen 201. In diesem Beispiel wird angenommen, daß n Düsen 201 und somit n Elemente vorgesehen sind. Jedes der n Elemente nimmt drei Zustandswerte, 0, 1, 2, an, wobei der Zustandswert 0 bedeutet, daß die betreffende Düse schadhaft ist, der Zustandswert 2 bedeutet, daß die betreffende Düse intakt ist, und der Zustandswert 1 bedeutet, daß der Zustand der betreffenden Düse unbekannt ist. Gewöhnlich nehmen sämtliche Elemente des Registers S anfänglich den Zustandswert 1, was einen unbekannten Zustand kennzeichnet, an. Selbstverständlich nimmt jede Düse, deren Zustand bekannt ist, statt dessen den betreffenden Wert, 0 oder 2, an.

Durch die Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 werden vor dem Ausstoßen die Ausstoßdaten D erfaßt. Die Ausstoßdaten D enthalten n Bits für die betreffenden n Düsen. Jedes Bit nimmt für das Ausstoßen den Ausstoßwert 1 an und nimmt für das Nichtausstoßen den Nichtausstoßwert 0 an. Wenn der Signalverarbeitungsteil 101 als Ausstoßdaten 112 Werte für eine Seite erzeugt, werden diese oder ein Teil von diesen als Ausstoßdaten D in der Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 gespeichert, wobei sich die letztere zum Zeitpunkt der Erfassung auf diese bezieht.

Die Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 führt die Erfassung der Ausstoßdaten D nicht bei jedem Ausstoßen durch, da dies zeitraubend wäre. In der vorliegenden Ausführungsform wird die Erfassung lediglich jedes 1024-te Mal, wenn ein Ausstoßen stattfindet, also mit einer Frequenz von etwa 5 Hz, durchgeführt. Dies bedeutet, daß die Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 die Ausstoßdaten D jedes 1024-te Mal, wenn der Signalverarbeitungsteil 101 die Ausstoßdaten 112erzeugt, speichert.

Zum Zeitpunkt des selektiven Ausstoßens von Tinte, wenn die Erfassungseinheit 110 das Erfassungssignal mit dem Wert 1 ausgibt, was ein normales Ausstoßen anzeigt, bedeutet dies, daß sämtliche Düsen das Tintenausstoßen durchgeführt haben, d. h., daß alle Düsen, die dem Ausstoßwert 1 entsprechen, intakt sind. Andererseits, wenn die Erfassungseinheit 110 das Erfassungssignal mit dem Wert 0 ausgibt, was ein fehlerhaftes Ausstoßen anzeigt, bedeutet dies, daß wenigstens eine der Düsen, die das Ausstoßen durchgeführt hat, defekt ist. Jedoch kann eine defekte Düse, wie oben gesagt wurde, nicht durch einfaches Erfassen des geleiteten elektrischen Stroms identifiziert werden.

In der vorliegenden Ausführungsform wird die schadhafte Düse in einem Erfassungsprozeß identifiziert, der durch den Ablaufplan von 11 repräsentiert ist. Davon werden im folgenden Einzelheiten beschrieben.

Es sei angemerkt, daß im vorliegenden Beispiel angenommen wird, daß der Zustand sämtlicher Düsen unbekannt ist und zu Beginn kein Defektregister E (weiter unten beschrieben) vorhanden ist.

Wenn die Routine in S1101 gestartet ist, werden zuerst in S1102 sämtliche Zustandswerte des Zustandsregisters S mit 1, was den unbekannten Zustand repräsentiert, initialisiert.

Als nächstes wird in S1103 bestimmt, ob es eine Düse mit unbekanntem Zustand gibt, d. h., ob das Zustandsregister S ein Element mit dem Zustandswert gleich 1 enthält. Wenn dies nicht zutrifft (S1103: NEIN), wird der laufende Prozeß in S1104 normal beendet.

Andernfalls (S1103: JA) setzt der Prozeß mit 1105 fort. In S1105 erhält die Erfassungs-/Wiederherstellungseinheit 111 vom Signalverarbeitungsteil 101 die Ausstoßdaten D und von der Erfassungseinheit 110 das Erfassungssignal. Danach wird in S1106 anhand des Signals von der Erfassungseinheit 110 bestimmt, ob das Drucken korrekt stattfindet.

Wenn das Drucken fehlerhaft ist (S1106: NEIN), bedeutet dies, daß wenigstens eine unter den Düsen mit dem Ausstoßwert gleich 1 schadhaft ist, worauf der Prozeß mit S1107 fortsetzt. In S1107 werden die Ausstoßdaten D auf der Grundlage des Zustandsregisters S aktualisiert, wobei die Werte in den Ausstoßdaten D für die intakten Düsen, d. h. für die Düsen mit dem Zustandswert gleich 2, auf 0 gesetzt werden, während die anderen ihren Wert beibehalten. Als nächstes werden die aktualisierten Ausstoßdaten D in S1108 mit einem Satz von Defektregistern E verglichen, um zu ermitteln, ob es ein Defektregister E gibt, das mit den aktualisierten Ausstoßdaten D übereinstimmt. Wenn dies zutrifft (S1108; JA), kehrt der Prozeß zu S1103 zurück. Andernfalls, wenn S1108 zu einem negativen Ergebnis führt, werden die aktualisierten Ausstoßdaten D in S1109 in einem Defektregister E abgelegt und dem Satz von Defektregistern E hinzugefügt. Das Defektregister E wird in dieser Weise erzeugt, wobei seine Größe zunimmt.

Als nächstes wird das neu hinzugekommene Defektregister E in S1110 als Argument gesetzt und mit diesem ein Wiederherstellungsprozeß ausgeführt. 12 zeigt einen Ablaufplan, der den Wiederherstellungsprozeß repräsentiert.

Nach dem Starten des Wiederherstellungsprozesses wird zuerst in S1201 erfaßt, ob die Anzahl von Elementen im Defektregister E, die den Wert gleich 1 besitzen, lediglich eins ist. Wenn dies nicht zutrifft (S1201: NEIN), endet die laufende Routine. Andernfalls (S1201: JA) bedeutet dies, daß die Düse, die dem Element mit dem Wert gleich 1 entspricht, jene ist, die defekt ist. Danach wird in S1202 das Zustandsregister S aktualisiert, indem der Zustandswert für die defekte Düse auf 0 gesetzt wird, was den Defektzustand angibt.

Als nächstes wird in S1203 bestimmt, ob die erfaßte defekte Düse einer Düse benachbart ist, die bereits früher als defekt erkannt wurde. Wenn dies zutrifft (S1203: JA), wird die laufende Routine mit "defekt" beendet. Dies bedeutet, daß das Drucken unterbrochen wird, da das obenbeschriebene wiederhergestellte Drucken in diesem Fall, wie bereits erwähnt wurde, nicht sinnvoll ist, und statt dessen eine Wartungsmaßnahme wie etwa eine Reinigung durchgeführt wird.

Wie oben beschrieben wurde, besteht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, daß zwei benachbarte Düsen während des Druckvorgangs schadhaft werden. Außerdem kann das Drucken selbst dann, wenn mehrere Düsen schadhaft werden, sauber ausgeführt werden, solange nicht mehrere dieser Düsen benachbart sind.

Wenn S1203 zu einem negativen Ergebnis führt (S1203: NEIN), wird in S1205 das wiederhergestellte Drucken ohne Verwendung der defekten Düse ausgeführt. In S1206 werden sämtliche Defektregister E mit dem Zustandswert gleich 1 für als defekt erkannte Düsen aus dem Satz von Defektregistern E gelöscht. Danach kehrt der Prozeß zurück.

Andernfalls, wenn S1106 zu einem positiven Ergebnis führt (S1106: JA), bedeutet dies, daß sämtliche Düsen mit dem Ausstoßwert gleich 1 intakt sind. Danach wird in S1111 das Zustandsregister S aktualisiert, indem die Zustandswerte für diese intakte Düsen auf 2 gesetzt werden. Als nächstes wird in S1112 bestimmt, ob es im Satz der Defektregister E ein noch nicht bearbeitetes Defektregister E gibt. Wenn dies nicht zutrifft (S1112: NEIN), kehrt der Prozeß zu S1103 zurück. Falls dies jedoch zutrifft (S1112: JA) wird in S1113 ein nicht bearbeitetes Defektregister E ermittelt und in S1114 aktualisiert, indem der Wert für die intakte Düse auf 0 gesetzt wird. Danach wird in S1115 der in 12 gezeigte Prozeß ausgeführt, worauf der laufende Prozeß zu S1112 zurückkehrt. Derselbe Prozeß wird für jedes nicht bearbeitete Defektregister E ausgeführt.

Mit Bezug auf die folgende Tabelle T wird nun ein spezifisches Beispiel des obenerwähnten Erfassungsprozesses beschrieben. Die Erläuterung wird unter Verweis auf die Zeilennummern (Nr.) in der Spalte am linken Rand der Tabelle T vorgenommen. In diesem Beispiel wird zur Vereinfachung der Erläuterung angenommen, daß die Tintenstrahl-Schreibvorrichtung mit acht Düsen ausgebildet ist. Außerdem wird angenommen, daß die zweite und die siebte Düse unter den acht Düsen, wie unter der Nr. 1 der Tabelle T angegeben ist, defekt sind. Selbstverständlich ist vor dem Erfassungsprozeß nicht bekannt, daß die zweite und die siebte Düse defekt sind.

Zuerst wird der Prozeß von S1102 in 11 ausgeführt und alle Elemente des Zustandsregisters S mit dem Zustandswert gleich 1 initialisiert, wobei dieser Zustandswert den unbekannten Zustand angibt. Dementsprechend führt S1103 zu einem negativen Ergebnis (S1103: NEIN). Als nächstes wird unter Nr. 3 der Prozeß von S1105 ausgeführt, um das selektive Ausstoßen vorzunehmen. Die Ausstoßdaten D lauten zu diesem Zeitpunkt beispielsweise "01110001". Außerdem wird in S1105 das Erfassungssignal von der Erfassungseinheit 110 empfangen. In diesem Beispiel wird das Erfassungssignal mit dem Wert 1 empfangen, weshalb S1106 unter Nr. 4 zu einem negativen Ergebnis (S1106: NEIN), d. h. "defekt", führt. Unter Nr. 5 werden in S1107 die Ausstoßdaten D anhand des Zustandsregisters S aktualisiert. In diesem Beispiel sind die Ausstoßdaten D zu diesem Zeitpunkt unverändert.

Da es kein Defektregister E gibt, das mit den aktualisierten Ausstoßdaten D identisch ist (S1108: NEIN), werden die aktualisierten Ausstoßdaten D als Defektregister E1 festgelegt und (S1109) unter Nr. 6 dem Satz von Defektregistern E hinzugefügt. Da das Defektregister E1 zu diesem Zeitpunkt vier Werte mit 1 enthält, führt S1201 zu einem negativen Ergebnis (S1201: NEIN), worauf der Prozeß zu S1101 zurückkehrt. Derselbe Prozeß wird von Nr. 7 bis Nr. 11 wiederholt.

Unter Nr. 12 wird in S1105 das Erfassungssignal mit dem Wert 0 empfangen, so daß in S1106 unter Nr. 13 ein normales Ausstoßen festgestellt wird (S1106: JA). Da die Ausstoßdaten D unter Nr. 12 für die vierte, die sechste und die achte Düse den Ausstoßwert gleich 1 enthalten, werden diese Düsen als intakt bewertet und die Zustandswerte für diese intakten Düsen in S1111 unter Nr. 14 auf 2 gesetzt. In S1114 unter Nr. 15 wird das unter Nr. 6 gezeigte Defektregister E1 wie unter Nr. 15 gezeigt aktualisiert, indem die Zustandswerte für die intakten Düsen von 1 in 0 geändert werden. Die sich ergebenden Werte lauten, wie unter Nr. 15 gezeigt ist, 01100000. Da zwei Zustandswerte gleich 1 sind, führt S1201 zu einem negativen Ergebnis (S1201: NEIN), worauf der Prozeß zu S1112 zurückkehrt. Danach wird derselbe Prozeß in S1113 und S1114 für das nachfolgende Defektregister E2 ausgeführt. Nr. 16 zeigt das Defektregister E2, das ausgehend vom Defektregister E2 von Nr. 11 aktualisiert wurde, indem der Wert 1 durch 0 für intakte Düsen ersetzt wurde. In diesem Fall ist die Anzahl der Zustandswerte gleich 1 nicht eins sondern zwei, so daß S1201 zu einem negativen Ergebnis führt und der Prozeß zu S1112 zurückkehrt. Da es kein unbearbeitetes Defektregister E mehr gibt (S1112: NEIN), kehrt der Prozeß zu S1103 zurück.

Von Nr. 17 bis Nr. 21 werden die Prozesse S1105 bis S1109 in derselben Weise ausgeführt. Unter Nr. 22 wird in diesem Beispiel festgestellt, daß die zweite Düse defekt ist, da das Defektregister nur einen Wert gleich 1 enthält. S1201 führt unter Nr. 22 zu einem positiven Ergebnis (S1201: JA), worauf das Zustandsregister S in S1202 aktualisiert wird, indem der Zustandswert für die defekte Düse (zweite Düse) in 0 geändert wird. In diesem Fall enthält das aktualisierte Register S die Werte 10121212, wie unter Nr. 23 gezeigt ist. Da es in diesem Beispiel keine benachbarte defekte Düsen gibt (S1203: NEIN), wird die Verwendung der defekten Düse beendet, wobei statt dessen dieser am nächsten liegende intakte Düsen die defekte Düse abdecken und Punkte erzeugen, die ursprünglich der defekten Düse zugeteilt waren. Danach werden sämtliche Defektregister E mit dem Zustandswert gleich 1 für die defekte Düse (zweite Düse) in S1206 unter Nr. 24 gelöscht. In diesem Beispiel werden die Defektregister E1, E2 und E3 sämtlich gelöscht.

Wenn derselbe Prozeß wiederholt ausgeführt wird, wird die übrigbleibende siebte Düse in S1114 unter Nr. 15 als defekt erkannt, wobei gegebenenfalls unter Nr. 41 in S1103 festgestellt wird, daß das Zustandsregister S keinen Zustandswert gleich 1 enthält. Danach wird der Prozeß in S1104 mit "normal" beendet.

Obwohl dies im obigen Beispiel nicht beschrieben wurde, kann in S1203 festgestellt werden, daß die defekte Düse zu einer anderen defekten Düse benachbart ist, worauf sich das Ergebnis "defekt" einstellen kann. In diesem Fall wird das Drucken unterbrochen und, wie oben beschrieben wurde, eine Wartungsmaßnahme ausgeführt.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird eine während des Druckens schadhaft werdende Düse automatisch erkannt, weshalb das korrekte Drucken wiederhergestellt werden kann, ohne das Drucken unterbrechen zu müssen.

Als nächstes wird mit Bezug auf den in 13 gezeigten Ablaufplan ein Erfassungsprozeß gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Bei der obenbeschriebenen ersten Ausführungsform wird der Wiederherstellungsvorgang erst ausgeführt, nachdem die Anzahl der Zustandswerte gleich 1 im Defektregister E eins wird. Wenn jedoch zwei oder mehr Düsen schadhaft werden und wenn diese schadhaften Düsen jene sind, die mit Wahrscheinlichkeit gleichzeitig Tinte ausstoßen, wird die Anzahl von Zustandswerten gleich 1 nicht ohne weiteres zu eins. In diesem Fall dauert es relativ lange, bis der Wiederherstellungsvorgang startet. Zudem wird die akkumulierte Anzahl von Defektregistern E so groß, daß die Datenwerte die Speicherkapazität übersteigen können, was zu einem Speicherüberlauf führt.

Der Wiederherstellungsprozeß der zweiten Ausführungsform behebt dieses Problem. Genauer, wenn die Anzahl von Defektregistern E einen vorgegebenen Wert erreicht, wird der unten folgende Prozeß ausgeführt. Außerdem ist ein zusätzlicher Defektspeicher ES, der mehrere Elemente für die betreffenden Düsen enthält, vorgesehen. Jedes der Elemente enthält mehrere Bits und dient als Speicher zum Speichern eines Elementwertes. Dies wird im folgenden näher beschrieben.

Im Ablaufplan aus 13 werden sämtliche Elementwerte des zusätzlichen Defektspeichers ES mit dem Starten des Prozesses in S1301 in S1302 mit 0 initialisiert. Als nächstes wird in S1303 erfaßt, ob ein nicht bearbeitetes Defektregister E existiert. Wenn dies zutrifft (S1303: JA), wird in S1304 ein nicht bearbeitetes Defektregister E ermittelt. Danach werden in S1305 die Zustandswerte des aufgefundenen Defektregisters E den entsprechenden Elementen des zusätzlichen Defektspeichers ES hinzugefügt, worauf der Prozeß zu S1303 zurückkehrt. Dieselben Prozesse 1304 und 1305 werden für sämtliche unbearbeiteten Defektregister E ausgeführt. Wenn S1303 zu einem negativen Ergebnis führt (S1303: NEIN), werden in S1306 die Ausstoßdaten D empfangen. Wenn die empfangenen Aufstoßdaten D lediglich Werte mit 0 enthalten, was ein Nichtausstoßen bedeutet (S1307: JA), setzt der Prozeß mit S1308 fort. In S1308 wird eine Düse, die demjenigen Element des zusätzlichen Defektspeichers ES mit dem größten Wert entspricht, identifiziert und der Wert der Ausstoßdaten D für die erfaßte Düse von 0 in 1 geändert, so daß lediglich die erfaßte Düse das Ausstoßen ausführt. In dieser Weise werden die Ausstoßdaten D aktualisiert. Als nächstes wird in S1309 das Ausstoßen auf der Grundlage der aktualisierten Ausstoßdaten D ausgeführt, wobei von der Erfassungseinheit 110 das Erfassungssignal empfangen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auf dem Schreibblatt ein Punkt erzeugt (Testdruck), obwohl kein Punkt erzeugt werden müßte.

Jedoch ist die durch den unnötigen Punkt bedingte Verschlechterung des Druckergebnisses weitaus geringer als jene, die durch ein fehlerhaftes Ausstoßen von Tinte aus einer defekten Düse hervorgerufen würde, und so gering, daß sie vernachlässigbar ist. Danach wird in S1310 bestimmt, ob das Ausstoßen fehlerfrei ist. Wenn es fehlerhaft ist (S1310: NEIN), werden in S1312 dieselben Operationen wie jene von S1707 bis S1110 in 11 ausgeführt, worauf der Prozeß in S1313 endet. Andernfalls (S1310: JA) werden in S1311 dieselben Prozesse S1111 bis S1115 in 11 ausgeführt, worauf der Prozeß in S1313 endet.

Wie oben beschrieben wurde, wird gemäß der zweiten Ausführungsform ein Testdruck ausgeführt, indem von einer einzelnen Düse ein einzelner Punkt erzeugt wird. Da die einzelne Düse mit hoher Wahrscheinlichkeit die defekte Düse ist, kann diese sofort und wirksam erkannt werden. Dementsprechend wird die Verwendung der defekten Düse zum frühesten Zeitpunkt unterbrochen, so daß die Verschlechterung der Bildqualität verringert wird. Ferner wird die Anzahl von Defektregistern E unabhängig davon, ob die untersuchte Düse intakt oder defekt ist, stark verringert, so daß ein Speicherüberlauf verhindert werden kann.

Als nächstes wird mit bezug auf 14 eine dritte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. In dieser Ausführungsform wird die Erfassung des elektrischen Stroms mittels Laserstrahl durchgeführt.

Der Tintenstrahlkopf 107 der dritten Ausführungsform enthält am Ende des betreffenden Düsenstrangs einen Laserstrahlgenerator 1501 und einen Laserstrahlrezeptor 1504, die in 15 gezeigt sind, um zwischen diesen einen Laserstrahl 1401 bzw. 1402, der in 14 gezeigt ist, zu erzeugen. Der Laserstrahlgenerator 1501 umfaßt einen herkömmlichen Halbleiter-Laser 1502 und eine Kollimationslinse 1503. Der Laserstrahlrezeptor 1504 umfaßt eine herkömmliche Photodiode 1504 und eine (nicht gezeigte) Signalerfassungsschaltung. Die Achse des Laserstrahls 1401, 1402 ist zur Düsenstrangrichtung 302 parallel. Mehrere konzentrische Kreise des Laserstrahls 1401, 1402 geben die Verteilung seiner Stärke an. Ein aufgeladener Spritzer aus der Düse 201 fliegt, wie durch den Pfeil 1403 angegeben ist, zur Elektrode 401 und trifft auf diese auf. Da der Laserstrahl 1401 die Strecke 1403 schneidet, blockiert der entlang dieser Strecke fliegende Spritzer den Laserstrahl 1401, so daß der Anteil des Laserstrahls 1401, der vom Laserstrahlrezeptor 1504 empfangen wird, abnimmt. Dementsprechend kann das Auftreten eines Spritzers durch Erfassen der Änderung des Anteils des Laserstrahls 1401, 1402, der den Laserstrahlrezeptor 1504 erreicht, erfaßt werden. Da der Spritzer in der gleichen Weise zur Elektrode 402 fliegt, ist lediglich einer der Laserstrahlen 1401 und 1402 zur Erfassung erforderlich.

Obwohl das Auftreten eines fehlerhaften Ausstoßens erfaßt werden kann, kann bei diesem Verfahren eine defekte Düse ebenso nicht durch bloßes Erfassen der Änderung des Laserstrahlanteils identifiziert werden. Jedoch kann in der dritten Ausführungsform derselbe Prozeß wie jener der ersten oder der zweiten Ausführungsform ausgeführt werden, um die defekte Düse zu identifizieren.

Gemäß der dritten Ausführungsform können in einem Winkel ausgestoßene Tintentröpfchen und gespritzte winzige Tröpfchen selbst dann, wenn diese die Elektroden 401, 402 nicht erreichen und somit nicht auf diese auftreffen, erfaßt werden, so daß eine Düse, die nicht vollständig defekt ist, jedoch zum sauberen Ausstoßen nicht fähig ist, ebenfalls erfaßt wird. Dementsprechend kann der obige Wiederherstellungsvorgang in einem früheren Stadium ausgeführt werden, wodurch sich die Verschlechterung der Bildqualität minimieren läßt.

Wie oben beschrieben wurde, können gemäß der Erfindung die Elektroden zum Erzeugen des elektrischen Aufladefeldes und des elektrischen Ablenkfeldes mehrere. Düsen gemeinsam versorgen. Dadurch wird ein hochzuverlässiger Mehrdüsenkopf geschaffen. Außerdem können die Düsen aufgrund dessen, daß das Ausstoßen von Tintentröpfchen in konstanten Intervallen ausgeführt wird, mit maximal möglicher Ausstoßgeschwindigkeit betrieben werden. Ferner ist es möglich, ein mehrfaches Ausstoßen auszuführen, wobei ein einzelner Punkt durch mehrere Tintentröpfchen aus verschiedenen Düsen erzeugt wird, wodurch die Zuverlässigkeit, falls erforderlich, weiter gesteigert werden kann. Außerdem ist ein Ausstoßen von Tintentröpfchen in einem wabenförmigen Koordinatensystem anstelle eines rechtwinkligen Koordinatensystem möglich. Dann kann der Anteil von Überlappungsbereichlücken zwischen benachbarten Punkten minimiert werden, so daß der Tintenverbrauch gesenkt wird.

Obgleich die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen beschrieben wurde, ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf die offenbarten Ausführungsformen eingeschränkt. Vielmehr sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche Anordnungen, die mit dem Erfindungsgedanken äquivalent sind und im Umfang der beigefügten Ansprüche liegen, enthalten sein.

So sind in einer oben beschrieben Ausführungsform die Öffnungen 201 in einer Schräge von 75 Öffnungen/Zoll ausgerichtet, jedoch können die Düsen 107a auch in einer Schräge von 150 Öffnungen/Zoll angeordnet sein. In diesem Fall beträgt die Auflösung das Zweifache der obengenannten Auflösung. Außerdem ist die Anzahl von Düsen 107a (Öffnungen 210) nicht auf 128 beschränkt.

Ebenso kann die Erfindung auf eine Tintenstrahl-Schreibvorrichtung angewendet werden, bei der, anders als im obenbeschriebenen Fall, das Drucken ausgeführt wird, indem der Schreibkopf bewegt wird, während das Schreibblatt ruht.

Ferner kann die Erfindung auf eine Bubble-jet-Schreibvorrichtung angewendet werden, bei der unter Auflegen des Kopfes eine Luftblase erzeugt wird und Tinte durch Verwendung des Drucks der erzeugten Luftblase ausgestoßen wird.


Anspruch[de]
Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1), mit

einem Kopf (107), der mit mehreren Düsen (107a) ausgebildet ist, durch die während des Druckens auf der Grundlage von Ausstoßdaten (112, D) Tintentröpfchen selektiv ausgestoßen werden; gekennzeichnet durch

Elektroden (401, 402), die ein elektrisches Aufladefeld (E1), das die vom Kopf (107) ausgestoßenen Tintentröpfchen auflädt, und ein elektrisches Ablenkfeld (E2), das die durch das elektrische Aufladefeld (E1) aufgeladenen Tintentröpfchen ablenkt, erzeugen, wobei die Elektroden (401, 402) für die mehreren Düsen (107a) gemeinsam vorgesehen sind;

erste Erfassungsmittel (110), die erfassen, ob sämtliche der ausgewählten Düsen, durch die Tintentröpfchen ausgestoßen werden, intakt sind oder wenigstens eine der ausgewählten Düsen defekt ist; wobei die Erfassungsmittel eine Düse auch dann als defekt erfassen, wenn der durch die Düse ausgestoßene Tropfen in unbeabsichtigter Weise schräg ausgestoßen wird oder ein unbeabsichtigtes Spritzen auftritt, bei dem winzige Tintentröpfchen erzeugt werden, und

Identifizierungsmittel, die eine defekte Düse automatisch identifizieren, während der Kopf (107) das Drucken ununterbrochen fortsetzt, wenn die ersten Erfassungsmittel (110) einen fehlerhaften Ausstoßvorgang erfasst haben.
Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Wiederherstellungsmittel (111), die, nachdem die Identifizierungsmittel die defekte Düse identifiziert haben, das korrekte Drucken des Kopfes (107) automatisch wiederherstellen. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Speicher (103), der ein Defektregister (E) mit mehreren Elementen umfaßt, wovon jedes jeweils einen ersten Wert, der die Schadhaftigkeit der betreffenden Düse angibt, und einen zweiten Wert, der die Intaktheit der betreffenden Düse angibt, annimmt, wobei die Identifizierungsmittel das Defektregister (E) anhand der Ausstoßdaten (D) aktualisieren und die Wiederherstellungsmittel (111) das korrekte Drucken des Kopfes (107) wiederherstellen, wenn lediglich eines der Elemente im Defektregister (E) den ersten Wert aufweist. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (103) ferner ein Zustandsregister (S) mit mehreren Elementen für die betreffenden Düsen (107a) umfaßt, wovon jedes entweder einen Zustandswert, der den intakten Zustand der betreffenden Düse angibt, einen Zustandswert, der den fehlerhaften Zustand der betreffenden Düse angibt, oder einen Zustandswert, der einen unbekannten Zustand der betreffenden Düse angibt, annimmt. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifizierungsmittel das Zustandsregister (S) anhand der Ausstoßdaten (D) aktualisieren, nachdem die ersten Erfassungsmittel (110) erfaßt haben, daß das Ausstoßen normal ausgeführt wird. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifizierungsmittel das Zustandsregister (S) anhand der Ausstoßdaten (D) aktualisieren, wenn das Ausstoßen als normal erfaßt wird. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (107) selektiv Tintentröpfchen durch die Düsen (107a) ausstößt, um auf einem Schreibmedium Punkte zu bilden, wobei die Punkte entsprechenden Düsen (107a) zugeteilt sind und die Wiederherstellungsmittel (111) das korrekte Drucken des Kopfes durch Neuordnen der Zuteilung der Punkte zu den mehreren Düsen (107a) wiederherstellen. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederherstellungsmittel (111) die Punktzuteilung neu ordnet, um die von den Identifizierungsmitteln identifizierte defekte Düse nicht länger zu verwenden. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifizierungsmittel Suchmittel, die diejenige Düse unter den mehreren Düsen (107a) suchen, die mit größter Wahrscheinlichkeit die defekte Düse ist, und zweite Erfassungsmittel umfaßt, die die Ausstoßdaten (D) erfassen, auf deren Grundlage der Kopf (107) keine Tintentröpfchen ausstößt, und die Wiederherstellungsmittel (111) den Kopf (107) so steuern, daß er aus der von den Suchmitteln aufgefundenen Düse erst dann ein Tintentröpfchen ausstößt, nachdem die zweiten Erfassungsmittel die Ausstoßdaten (D) erfaßt haben. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen Speicher (103), der einen Zusatzspeicher (ES) mit Werten für die jeweiligen Düsen (107a) umfaßt, wobei die Identifizierungsmittel Werte der Ausstoßdaten (D) zu entsprechenden Werten im Zusatzspeicher (ES) akkumulieren und die Suchmittel anhand der Werte im Zusatzspeicher (ES) diejenige Düse suchen, die mit größter Wahrscheinlichkeit die defekte Düse ist. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Erfassungsmittel (110) durch Erfassen der Stärke des durch die Elektroden (401, 402) geleiteten Stroms erfassen, ob das Ausstoßen normal oder fehlerhaft ausgeführt wird. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Laserstrahlgenerator (1501), der einen Laserstrahl (1401, 1402) erzeugt, und einen Laserstrahlrezeptor (1504), der den Laserstrahl (1401, 1402) empfängt, wobei die ersten Erfassungsmittel (110) den vom Laserstrahlrezeptor (1504) empfangenen Anteil des Laserstrahls erfassen. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Erfassungsmittel (110) erfassen, daß das Ausstoßen fehlerhaft ausgeführt wird, wenn der vom Laserstrahlrezeptor (1504) empfangene Anteil des Laserstrahls abgenommen hat. Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Düsen (107a) auf eine Richtung (302) ausgerichtet sind und der Laserstrahl (1401, 1402) parallel zu dieser Richtung (302) verläuft. Verfahren zum Erfassen einer defekten Düse unter mehreren im Kopf (107) einer Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) ausgebildeten Düsen (107a), wobei die Tintenstrahl-Schreibvorrichtung (1) neben dem Kopf (107) Elektroden (401, 402) umfasst, um ein den mehreren Düsen (107a) gemeinsames elektrisches Ablenkfeld (E2) zu erzeugen, mit den Schritten:

(a) Erfassen, ob sämtliche der ausgewählten Düsen, durch die Tintentröpfchen ausgestoßen werden, intakt sind, oder ob wenigstens eine der ausgewählten Düsen defekt ist, wobei eine Düse auch dann als defekt erfasst wird, wenn der durch die Düse ausgestoßene Tropfen in unbeabsichtigter Weise schräg ausgestoßen wird oder ein unbeabsichtigtes Spritzen auftritt, bei dem winzige Tintentröpfchen erzeugt werden, und

(b) Identifizieren einer defekten Düse unter den mehreren Düsen, wobei der Kopf (107) das Drucken fortsetzt, selbst wenn im Schritt (a) ein fehlerhaft ausgeführtes Ausstoßen erfasst wird.
Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

(c) Beenden der Verwendung derjenigen Düse, die im Schritt (b) als defekt erfaßt worden ist; und

(d) neues Zuteilen von Punkten, die ursprünglich der defekten Düse zugeteilt waren, zu einer anderen Düse.
Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstoßen im Schritt (a) als defekt erfaßt wird, wenn der durch die Elektroden (401, 402) geleitete Strom zugenommen hat. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstoßen im Schritt (a) als defekt erfaßt wird, wenn der vom Laserstrahlrezeptor (1504) empfangene Anteil des Laserstrahls abgenommen hat, wobei der Laserstrahl (1401, 1402) parallel zur Richtung (302) verläuft, in der die mehreren Düsen (107a) auf eine Linie ausgerichtet sind. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet dadurch, daß der Schritt (b) die folgenden Schritte umfaßt:

(e) Erzeugen eines Defektregisters (E) mit Elementen für die betreffenden Düsen (107a) anhand der Ausstoßdaten (D), auf deren Grundlage das Ausstoßen ausgeführt wird;

(f) Erfassen, ob die Anzahl von Elementen des Defektregisters (E), die denjenigen Wert aufweisen, der für eine defekte Düse kennzeichnend ist, gleich eins ist; und

(g) Identifizieren derjenigen Düse, die dem Element des Defektregisters (E) entspricht, das den eine defekte Düse kennzeichnenden Wert aufweist, nachdem im Schritt (f) die Anzahl bestimmt worden ist.
Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet dadurch, daß der Schritt (b) die folgenden Schritte umfaßt:

(h) Suchen derjenigen Düse unter den mehreren Düsen (107a), die mit größter Wahrscheinlichkeit die defekte Düse ist;

(i) Suchen der Ausstoßdaten (D), auf deren Grundlage durch eine der mehreren Düsen kein Ausstoßen ausgeführt wird; und

(j) Aktualisieren der im Schritt (i) gesuchten Ausstoßdaten (D), indem der Wert der Ausstoßdaten (D), die der im Schritt (h) aufgefundenen Düse entsprechen, von jenem Wert, der für das Nichtausstoßen kennzeichnend ist, in jenen Wert, der für das Ausstoßen kennzeichnend ist, geändert wird.






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