PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004013585B4 19.04.2007
Titel Transport- und Lagerungssystem für Patienten im klinischen Bereich
Anmelder Straßer, Wilhelm Friedrich, Dipl.-Ing., 86836 Obermeitingen, DE
Erfinder Straßer, Wilhelm Friedrich, Dipl.-Ing., 86836 Obermeitingen, DE
DE-Anmeldedatum 19.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004013585
Offenlegungstag 27.10.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse A61G 7/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61B 6/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Transport- und Lagerungssystem für Patienten im klinischen oder diagnosetechnischen Bereich bestehend aus mindestens einem Patiententransporter, einem oder zwei Patientenlagerungstischen und einer oder zwei wechselbaren Patientenlagerungsplatten, wobei die Patientenlagerungsplatte mittels Rollenführung durch Längsverschiebung vom Patiententransporter zum Patientenlagerungstisch oder umgekehrt übergeben werden kann und die Patientenlagerungsplatte mit dem Patientenlagerungstisch flexibel im Raum in jede winklige Diagnose- oder Behandlungsposition verbracht werden kann.

Bei bekannten Systemen werden die Patienten liegend auf einer Patientenlagerungsplatte zum OP oder zu einem Diagnosesystem mit einem Patiententransporter verfahren. Die Patientenlagerungsplatte ist dabei fester Bestandteil des Patiententransporters. Bekannt ist auch eine Verwendung von Krankenbetten für den Patiententransport. Die Umlagerung der Patienten auf OP Tische oder auf Patiententransporter im OP findet sehr häufig dabei von Hand statt. Bei neueren Einrichtungen wird der Patient mit einem Bandumlagerer an der OP Schleuse vom Bett übernommen und auf eine Patientenlagerungsplatte eines OP Patiententransporters gelagert und von diesem mit der Patientenlagerungsplatte an ein OP Tischstativ übergeben und mit zwei vertikal stehenden Stiften am Tischstativ positioniert und verrastet. Die Verrastung wird beim Hochfahren des Tischstativs automatisch ausgeführt. OP Patiententransporter, Patientenlagerungsplatte und OP Tischstativ bilden dabei eine Insellösung. Die Umlagerung der Patienten vom OP Patiententransporter auf Patientenlagerungstische von Diagnosesystemen der Angiographie, des Röntgens, der Computertomographie oder an Magnetresonanzeinrichtungen kann dabei nur von Hand erfolgen. Diese Form der Umlagerung erfordert bei schweren Patienten hohen Kraftaufwand. Für traumatisierte Patienten werden bei der Umlagerung zusätzlich besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig.

Aus dem klinischen Einsatz sind auch Patiententransporter mit wechselbaren Patientenlagerungsplatten bekannt bei denen der Patient mitsamt der Patientenlagerungsplatte an einen Patientenlagerungstisch im OP oder an einen eines Angiographiesystems durch Vertikalbewegung des Patientenlagerungstisches übergeben wird. Die Patientenlagerungsplatte lagert dabei fest in einem Tischrahmen und ist darin vorne mit Stiften abgesteckt und an der Hinterseite durch ein Hakensystem verriegelt.

Ebenso sind aus Veröffentlichungen schienengeführte Patientenlagerungstische mit zwei Säulen bekannt, bei denen der Patient vom Patiententransporter mit einem Transferbord umgelagert wird.

Der Tisch kann dabei zwischen OP und CT, in bodenseitig verlegten Schienen, verfahren werden.

Alle vorgenannten Systemlösungen sind Einzellösungen die auf Grund ihrer geometrischen Ausbildung nicht an allen Diagnose- und Behandlungsstationen adaptiert werden können. Sie lassen die Übergabe eines Patienten mit Patientenlagerungsplatte von einem auf das andere System nicht zu.

In der DE 101 27 210 A1 wird ein Patientenlagerungs- und Transportsystem vorgeschlagen, das aus einer transportablen Patientenliege und einem Transportwagen zum Transport der Patientenliege mit Patient und aus einer Vielzahl zuordnungsfähiger Adapterplatten besteht, wobei die Patientenliege vom Transportwagen abnehmbar ist und auf unterschiedlichen Diagnose- oder Behandlungsstationen mittels den dafür passenden Adapterplatten angeordnet werden kann. Die Übergabe der Patientenliege an die Diagnose- oder Behandlungsstationen soll dabei durch Abheben, Aufsetzen, Querverschieben oder Längsverschieben unter Zuhilfenahme passender Adapterplatten erfolgen.

Das Längsverschieben der Patientenliege an Magnetresonanztomographen soll dabei ohne Adapterplatte, direkt über der dort vorhandenen Patientenliege in Gleitführungen erfolgen, die als Schwalbenschwanznuten, T-Nuten oder Flachnuten ausgebildet sind. Die Nutenformen sind in den 2, 8 und 9 der DE 101 17 210 A1 dargestellt. Eine Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Diagnose- oder Behandlungsstation eine Lagerung aufweist, welche als Gegenstück zur längsverschiebbaren Lagerung der Patientenliege ausgebildet ist, derart, dass die Patientenliege vom Transportwagen unmittelbar in die Diagnose- oder Behandlungsstation hineinschiebbar ist, wozu die vorgenannten Gleitführungen herangezogen werden.

Die Nachteile des in der DE 101 27 210 A1 vorgeschlagenen Patientenlagerungs- und Transportsystems liegen einerseits bei der Verwendung unterschiedlicher Adapterplatten, die die Handhabung kompliziert machen. Andererseits gestaltet sich die unmittelbare Übergabe durch Längsverschiebung der Patientenliege in den gleitreibungsbehafteten Nuten schwierig und kraftaufwändig.

In DE 199 55 119 A1 wird eine längs- und querverschiebbare Lagerfläche für medizinische Untersuchungstische vorgeschlagen, bestehend aus einer Tischplatte aus röntgendurchlässigem Material, einem oberen Führungsgehäuse mit der Führung für die Längsbewegung und einem unteren Führungsgehäuse mit der Führung für die Querbewegung, wobei für die Führung der Längsbewegung keine Führungselemente aus Metall verwendet werden und diese in direktem Kontakt zur Tischplatte stehen. Als Führungselemente werden Rollen, die unmittelbar auf der Tischplatte abrollen, vorgeschlagen. Mehrere Rollen werden in schwenkbaren Rollenblöcken zusammengefasst die sich an eventuelle Verformungen der Tischplatte anpassen können. Die Rollenanordnung ist dabei so, dass deren Achsen parallel zur Patientenlagerungsebene ausgerichtet sind. Der Nachteil dieser Anordnung ist, dass nur relativ kleine Rollen mit geringer Tragfähigkeit eingesetzt werden können, so dass mehrere Rollen zu Rollenblöcken zusammengefasst werden müssen. Eine seitliche Führung der Tischplatte wird durch diese Rollenanordnung nicht realisiert sondern muss durch separate Führungsleisten erzeugt werden.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde im klinischen Bereich den Transport von Patienten, deren Übergabe an OP- oder Diagnosetische von Röntgen-, Angiographie-, Computertomographie- und Magnetresonanzsystemen, die auch Bestandteil der Erfindung sind, ohne Umlagerung der Patienten auf einfache Art und Weise vorzunehmen und deren räumliche Positionierung, Lagerung oder Bewegung im OP oder an den vorgenannten Diagnosesystemen universell möglich zu machen um damit zu einer Verbesserung der Patientenhandhabung beizutragen.

Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Ansprüchen 2 bis 60 zu entnehmen.

Weitere und Merkmale der Erfindung sollen anhand der in 1 bis 11.2 dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert werden.

Es zeigen:

1 Transport- und Lagerungssystem für Patienten im klinischen oder diagnosetechnischen Bereich bestehend aus Patientenlagerungstisch, Patiententransporter und Patientenlagerungsplatte

2 Seitenansicht Patientenlagerungstisch mit Patientenlagerungsplatte, Plattform Patientenlagerungstisch und Stativ mit schräg stehender Säule

2.1 Seitenansicht Stativ mit schräg stehender Säule mit angekoppelter Plattform Patientenlagerungstisch

2.2 Seitenansicht Stativ mit senkrecht stehender Säule mit angekoppelter Plattform Patientenlagerungstisch

2.3 Schnitt Patientenlagerungstisch mit Stativ mit schräg stehender Säule

3 Perspektivansicht Plattform Patientenlagerungstisch mit Rollenführung

3.1 Ansicht Plattform Patientenlagerungstisch mit Rollenführung und Patientenlagerungsplatte

3.2 Längsschnitt Plattform Patientenlagerungstisch

4 Anschlusssystem für Stativ mit Plattform Patientenlagerungstisch oder für Patiententransporter mit Plattform Patiententransporter

5 Positioniersystem mit Hakenverriegelung für Patiententransporter und Patientenlagerungstisch

6a Hohlwellenantriebsblock Patientenlagerungstisch Ansicht

6b Hohlwellenantriebsblock Patientenlagerungstisch Schnittdarstellung

7 Patiententransporter ohne Patientenlagerungsplatte

8 Patientenlagerungstisch mit Patiententransporter an C- Bogen- Röntgengerät mit Stativ mit schräg stehender Säule

9.1 Patientenlagerungstisch im Verbund mit einem Computertomographen und einem C- Bogen-Röntgengerät beim Einsatz am CT

9.2 Patientenlagerungstisch im Verbund mit einem Computertomographen und einem C- Bogen-Röntgengerät beim Einsatz in der Angiographie

10 Zwei Patientenlagerungstische einseitig vor einem Computertomographen zur wechselweisen Untersuchung von Patienten

11.1 Zwei Patientenlagerungstische beidseitig vor einem Computertomographen ausgeschwenkt in Aufnahme- und Abgabeposition von Patienten

11.2 Zwei Patientenlagerungstische beidseitig vor einem Computertomographen eingeschwenkt zur durchlaufenden Untersuchung eines Patienten

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Transport- und Lagerungssystem für Patienten im klinischen Bereich, bestehend aus mindestens einem Patiententransporter 1, einem Patientenlagerungstisch 2 und einer Patientenlagerungsplatte 3, wie es in 1 dargestellt ist, gelöst, mit dem bettlegerische oder traumatisierte Patienten zwischen Notaufnahme oder Bett zum OP oder zur Diagnostik immer auf der selben Patientenlagerungsplatte 3 liegend transportiert werden und Übergaben der Patienten vom Patiententransporter 1 zum Patientenlagerungstisch 2 oder umgekehrt ohne Umlagerungen stattfinden. Zur Übergabe wird der Patiententransporter 1 stirnseitig an den Patientenlagerungstisch 2 positioniert und verrastet, wie es in 5 dargestellt ist. Nach dem Lösen einer Bremse 18 am Patiententransporter 1, wie sie in 3 dargestellt ist, kann die Patientenlagerungsplatte 2 von dort mitsamt dem Patienten in Längsrichtung mit der Rollenführung des Patiententransporters in die Rollenführung des Patientenlagerungstisches verschoben und dort mit einer Bremse 18 festgelegt werden. Der Patiententransporter 1 wird danach ohne Patientenlagerungsplatte 3 von dem Patientenlagerungstisch 2 abgekoppelt.

In 3.1 ist eine Schnittdarstellung durch eine Patientenlagerungsplatte 3 gezeigt, die als selbsttragende Sandwichkonstruktion mit einem über die Längsachse gleichbleibenden Querschnittsprofil ausgebildet ist. In beiden längsseitigen Flächen sind trapezförmige Führungsnuten 6 eingelassen. Die Enden der trapezförmigen Führungsnuten 6 sind aufgeweitet. An mindestens einer längsseitigen Fläche ist eine Verzahnung 7 entlang der gesamten Patientenlagerungsplatte 3 ausgebildet.

An den Unterseiten der beiden seitlichen Flanschflächen, oben an der Patientenlagerungsplatte 3, sind Längsnuten 8 ausgebildet, in denen von der Seite her auf den Flansch aufgesteckte Zubehörteile verrastet werden können. Die Außenhaut 9 der Patientenlagerungsplatte 3 besteht dabei aus CFK und der Kern 10 aus Hartschaumstoff.

Erfindungsgemäß kann die Außenhaut 9 der Patientenlagerungsplatte auch ganz oder teilweise aus Aluminium bestehen. Der Aufbau wird von Röntgenstrahlen gut und abschattungsfrei durchstrahlt. Erfindungsgemäß besitzen der in 1 dargestellte Patiententransporter 1 und der Patientenlagerungstisch 2 im Wesentlichen gleich aufgebaute Plattformen, Plattform Patientenlagerungstisch 4 und Plattform Patiententransporter 5, zur Aufnahme, Lagerung, Längsbewegung und Festlegung der Patientenlagerungsplatten 3.

Die in 3 gezeigte , Plattform Patientenlagerungstisch 4 oder Plattform Patiententransporter 5, ist modular aufgebaut und wird mit der Unterkonstruktion vom Patiententransporter 1 oder vom Patientenlagerungstisch 2 durch ein lösbares Anschlusssystem 11, 12 gemäß 4 verbunden. Damit können an beiden Einrichtungen leicht die Plattformen zur Aufnahme geometrisch unterschiedlicher Patientenlagerungsplatten 3 ausgetauscht werden. Beide Plattformen, die Plattform Patientenlagerungstisch 4 und die Plattform Patiententransporter 5, sind gemäß 3 bis 3.2 mit einer Rollenführung, gebildet aus den Rollen 13, und einem Brems- und Festlegesystem, gebildet aus der Bremse 18, der Rollenwelle 15 und dem Zahnrad 17, das in die Längsverzahnungen 7 der Patientenlagerungsplatte 3 eingreift, ausgestattet. Zur Lagerung und Führung der Patientenlagerungsplatte 3 besitzt jede Plattform 4 und 5 mindestens vier Rollen 13 mit kegelförmigen Ausformungen 14 an jeder Stirnseite und mit senkrecht zur Patientenlagerungsplattenebene stehenden Rollenwellen 15 mit Wälzlager 16. Je zwei Rollen 13 greifen an beiden seitlichen Längsflächen der Patientenlagerungsplatten 3 passgenau in die trapezförmigen Führungsnuten 6 ein. An mindestens einer Rolle 13 ist ein Zahnrad 17 mit der Rollenwelle 15 fest verbunden das in die vorgenannte Längsverzahnung 7 der Patientenlagerungsplatte 3 eingreift. Eine mit der Rollenwelle 15 verbundene, lösbare Bremse 18 positioniert die Patientenlagerungsplatte 3 im Ruhezustand, in Bezug auf die Plattform Patientenlagerungstisch 4 oder die Plattform Patiententransporter 5, fest. An der Plattform Patientenlagerungstisch 4 ist mit der vorgenannten Rollenwelle zusätzlich ein Getriebe 19 mit Motor und Stellungsgeber 20, elektrischer Getriebeantrieb 19, 20 genannt, verbunden. Eine Drehbewegung an der Rollenwelle 15 erzeugt an der Patientenlagerungsplatte 3 eine Längsbewegung. Zur Übergabe der Patientenlagerungsplatte 3 vom Patiententransporter 1 an den Patientenlagerungstisch 3 oder umgekehrt werden diese, gemäß 5, stirnseitig miteinander verkoppelt. Zum Ankoppeln und Positionieren der Plattformen 4, 5 untereinander, besitzt die Plattform Patiententransporter 5 an beiden Stirnseiten je zwei kegelförmige Positionierstifte 21. Die Plattform Patientenlagerungstisch 4 besitzt je zwei Positionierbohrungen 22 an beiden Stirnseiten, in die die Positionierstifte 21 der Plattform Patiententransporter 5 eingreifen. Jeder Positionierstift 21 ist mit einer Hakenverriegelung 23 ausgestattet die sich in den Positionierbohrungen 22 selbsttätig über eine Feder 24 verriegelt. Die Hakenverriegelung 23 ist nach Übergabe einer Patientenlagerungsplatte 3 mit dem Hebel 25 wieder lösbar.

Wie in 2.3, 3 bis 3.2 und 6b gezeigt besitzt in Weiterbildung der Erfindung jede Plattform Patientenlagerungstisch 4 positioniert auf ihrer vertikalen Drehachse eine zentrale Kopplungseinrichtung 26 für elektrischen Strom, Luft, Sauerstoff und Vakuum, die mit einer zugeordneten Drehdurchführung 27 am Stativ 36 eines Patientenlagerungstisches 2 beim Aufsetzen verbunden wird. An der Kopplungseinrichtung 26 werden die Medien über Einzelleitungen verzweigt und an Kupplungs- und Anschlussdosen 28 an der Plattform Patientenlagerungstisch 4, wie in 2 gezeigt, bereitgestellt, womit ein einfacher Anschluss von klinischen Geräten direkt am Patientenlagerungstisch 2 möglich gemacht wird.

An jeder Plattform Patientenlagerungstisch 4 ist, wie in 3 und 3.1 gezeigt, eine Sensorplattform 29 mit Datenfunkeinrichtung 30 installiert, womit per Funk Zustands- und Messdaten vom Patienten und der Stellung der Patientenlagerungsplatten 3 an eine raumfest angeordnete Zentralsteuerung 31 übermittelt werden können.

Die Plattform Patiententransporter 5, des in 7 dargestellten Patiententransporters 1, ist auf einem Fahrwagen mit doppel- T-förmigem Grundrahmen 32 mit Parallelogrammhubgestänge 33 erfindungsgemäß auf einer Anschlussplatte oben 11, des in 4 dargestellten Anschlusssystems 11, 12, aufgesetzt und mit der Anschlussplatte unten 12 verrastet. Das Parallelogrammhubgestänge 33 wird über einen Hebel 34 von einem Hydraulikzylinder 35 bewegt.

Erfindungsgemäß wird die Plattform Patientenlagerungstisch 4 auf das Stativ 36 aufgesetzt und an dessen Anschlussplatte oben 11 verrastet, wie es in 2 bis 2.3 dargestellt ist. Dabei wird auch die zentral angeordnete Kopplungseinrichtung 26 der Plattform Patientenlagerungstisch 4 mit der Drehdurchführung 27 am Stativ 36 verbunden.

Die Aufgabe des in 2 bis 2.3 gezeigten Stativs 36 ist erfindungsgemäß eine möglichst große ebene Bewegung seiner Anschlussplatte oben 11 zu erzeugen und diese zusätzlich in jeder räumlichen Lage zu positionieren. Das Stativ 36 ist dazu in Weiterbildung der Erfindung mit seiner Bodenplatte 37 am Fußboden befestigt. In der Bodenplatte 37 ist eine erste wälzgelagerte Drehachse DA1 38 angeordnet, deren Oberflansch 39 mit einer darauf befindlichen Außensäule 40 verbunden ist. Die Außensäule 40 kann in ihrer Stellung zu der Bodenplatte 37 jeden Winkel zwischen senkrechter und horizontaler Lage einnehmen. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Schrägstellung unter einem Winkel, vorzugsweise unter 45° zur Vertikalen, erwiesen.

In der Außensäule 40 ist eine Innensäule 41 drehbar mit Drehachse DA2 42 und höhenverschiebbar mit Schiebeachse SA1 43 gelagert, deren oberes Ende dabei unter einem Winkel, vorzugsweise 45° schräg zu ihrer Längsachse, ausgebildet ist. An dem Ende der Innensäule 41 ist eine Drehachse DA3 44angeschlossen und über ein Zwischenstück 45 mit der Anschlussplatte oben 11 verbunden.

Bei der Stativausführung, gemäß 2.1, mit winklig zur Bodenplatte 37 und Oberflansch 39 stehender Außensäule 40 sind die Unter- und Oberseite des Zwischenstücks 45 parallel zueinander angeordnet. Bei der Stativausführung mit senkrecht auf der Bodenplatte 37 und Oberflansch 39 stehender Außensäule 40, gemäß 2.2, bildet das Zwischenstück 45 zwischen seiner Unterseite und Oberseite den gleichen Winkel wie den der Innensäule 41 zu ihrem oberen Ende. Bei senkrecht stehender Außensäule 40 ist die Bodenplatte 37 vorzugsweise ohne Drehachse DA1 38 starr mit der Außensäule 40 verbunden. An deren Stelle ist auf dem in 2.2 dargestellten Zwischenstück 45 eine Drehachse DA4 46 angeordnet.

Alle Achsen sind erfindungsgemäß durch Antriebsmotore mit angeflanschten Getrieben, Bremsen und Stellungsgebern angetrieben. Bei einer Basisausführung des Stativs 36, gemäß 2.1, können die Drehachse DA1 38 und die Drehachse DA3 44 ohne Antriebsmotore und Getriebe ausgeführt sein und von Hand bewegt werden.

In vorteilhafter Ausbildung des Stativs 36 sind gemäß 2.3 die Außensäule 40 und die Innensäule 41 als Rohre mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet.

Das Stativ 36 eignet sich aufgrund seines konstruktiven und funktionellen Aufbaus erfindungsgemäß auch zur Aufnahme des in 8 abgebildeten C- Bogen-Röntgensgerätes 48, wobei der C- Bogenträger 47 unmittelbar auf der Anschlussplatte oben 11 befestigt ist.

Anhand von 2 wird die Funktion des Stativs 36 mit 45° schrägstehender Außensäule beschrieben. Bei dieser Bauweise führt die mit der Bodenplatte 37 verbundene, schräg stehende Säule, Außensäule 40 und Innensäule 41, mit ihrer Anschlussplatte oben 11 in der Vertikalprojektion eine Drehung auf einer Kreisbahn um die untere Drehachse DA1 38 aus. Eine auf der Anschlussplatte 11 montierte Komponente führt dabei eine kurbelnde Drehung um die Drehachse DA1 38 aus.

Bei Bewegung der Anschlussplatte oben 11 um die Drehachse DA3 44 wird dieselbe in der Vertikalprojektion um die zur Drehachse DA1 38 parallele Drehachse DA3 44 gedreht. Eine auf der Anschlussplatte 11 montierte Komponente führt dabei eine Drehung um die Drehachse DA3 44 aus. Werden beide Drehachsen DA1 38 und DA3 44 vorzugsweise gleichzeitig gegenläufig gedreht, so führt eine auf der Anschlussplatte oben 11 montierte Komponente eine rotierende Parallelbewegung auf einer Kreisbahn um die Drehachse DA1 38 aus, durch die Patienten besonders vorteilhaft zwischen zwei Positionen verlegt werden können.

Durch Bewegung der Schiebeachse SA1 43 wird die Innensäule 41 schräg verschoben wodurch sich die Säulenhöhe und die Auslegung verändern.

Bei Bewegung der Drehachse DA2 42, Drehung der Innensäule 41, wird die Anschlussplatte oben 11 aus ihrer horizontalen Lage heraus in jede beliebige räumliche Lage bis zur Vertikalstellung bewegt. Eine auf der Anschlussplatte oben 11 montierte Komponente führt dabei eine Drehkippung um die Drehachse DA2 42 aus. Durch gleichzeitige Drehung aller Drehachsen, DA1 38, DA2 42 und DA3 44 kann eine reine Kippung der Anschlussplatte oben 11 erfolgen. Durch diesen Stativaufbau kann eine an der Anschlussplatte oben 11 montierte medizintechnische Komponente in einem definierten Raum jede beliebige räumliche Lage auf einfache Art und Weise einnehmen.

Bei einem Stativ 36 mit senkrecht stehender Säule 42 gemäß 2.2 ist die räumliche Bewegungsmöglichkeit der Anschlussplatte oben 11 die gleiche, es entfällt jedoch die Drehung der Anschlussplatte oben 11 auf der Kreisbahn um die Drehachse DA1 38.

In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung beherbergt das Stativ 36 mit schräg stehender Säule in seinem Inneren den in 6a bis 6c dargestellten, auf der Symmetrieachse positionierten, rotationssymmetrischen Hohlwellenantriebsblock 49, bestehend aus einem Motor 50 mit Vorschaltgetriebe 51 mit hohler, keilverzahnter, langer Antriebswelle 52 auf die bis zu vier Aufsteckgetriebe 53.1, 53.2, 53.3 und 53.4 des Hohlwellengetriebes 53 zum Antrieb der Stativachsen aufgesteckt und mit Vorschaltgetriebe 51 und Motor 50 zu einem Block verspannt werden. An seiner Unterseite ist der Hohlwellenantriebsblock 49 über ein Rohr 54 und über ein hohles Kardangelenk unten 55 an der feststehenden Bodenplatte 37 drehsteif verbunden. Aus dem Boden kommende elektrische Leitungen 56, Steuerleitungen 57 sowie Luftleitungen 58, Gasleitungen 59 und Vakuumleitungen 60 können durch den freien Querschnitt des Kardangelenkes unten 55 und dem Rohr 54 zum Motor 50, zu den Aufsteckgetrieben 53.1, 53.2, 53.3 und 53.4 und zur Versorgung von Verbrauchern oberhalb des Stativs 36 ohne Verwendung einer unteren Drehdurchführung in das Stativ 36 geleitet und durch die Hohlwellen, Antriebswelle 52, Zwischenrohr 71 und Gewindespindel 70, und das hohle Kardangelenk oben 75 zur Drehdurchführung 27 an der Anschlussplatte oben 11 des Stativs 36 weitergeleitet werden. Auf dem Motor 50 angeflanscht ist erfindungsgemäß ein Vorschaltgetriebe 51 mit hohler, keilverzahnter, langer Antriebswelle 52. Jedes, der im Wesentlichen gleich aufgebauten Aufsteckgetriebe 53.1, 53.2, 53.3 und 53.4, besitzt am Eingang eine kombinierte, federbelastete Scheibenbremse mit Kupplungsfunktion 61, die elektromagnetisch umgeschaltet wird. Durch Stromanschluss wird die Bremsscheibe dabei aus der federbelasteten Bremsposition heraus durch die Induktionsspule 62 mit der inneren Getriebeeingangswelle 63 verbunden, wodurch die Drehung der hohlen, keilverzahnten, langen Antriebswelle 52 des Vorschaltgetriebes 51 an das Aufsteckgetriebe 53.1, 53.2, 53.3 oder 53.4 weitergegeben und untersetzt an einen stirnseitig angeordneten Abtriebsflansch 64 übertragen wird. Jeder Abtriebsflansch 64 der Aufsteckgetriebe 53.1, 53.2, und 53.3 ist mit der jeweiligen Stativachse über ein ineinandergreifendes Schiebehülsenpaar 65, 66, Innenhülse 66 und Außenhülse 65, gemäß 6c verbunden. Das Schiebehülsenpaar 65, 66 hat vorzugsweise ineinandergreifende Keilwellenprofile 67 mit drehsteifem Formschluss und ermöglicht bei Bewegung der Stativ- Schiebeachse SA1 den Längenausgleich zwischen den Aufsteckgetrieben 53.1, 53.2, und 53.3 und den angekoppelten Drehachsen, DA1 38, DA2 42 und DA3 44. Das Aufsteckgetriebe 53.3 besitzt erfindungsgemäß eine Zwischenradstufe 68 zur Drehrichtungsumkehr. Dadurch sind die Abtriebsdrehrichtungen von Aufsteckgetriebe 53.1 und 53.3 gegenläufig, wodurch bei gleichzeitiger Ankopplung an die Antriebswelle 52 des Vorschaltgetriebes 51 die vorher beschriebene parallele Drehverschiebung einer auf das Stativ 36 aufgesetzten Plattform Patientenlagerungstisch 4 mit Patientenlagerungsplatte 3 erfolgen kann. Der Abtriebsflansch 64 von Aufsteckgetriebe 53.1 ist über ein vorbeschriebenes Schiebehülsenpaar 65; 66 mit der Außensäule 40 des Stativs 36 drehsteif verbunden. Der Abtriebsflansch 64 von Aufsteckgetriebe 53.2 ist über ein vorbeschriebenes Schiebehülsenpaar 65, 66 mit der Innensäule 41 des Stativs 36 drehsteif verbunden. Der Abtriebsflansch 64 von Aufsteckgetriebe 53.3 ist mit einem vorbeschriebenen Schiebehülsenpaar 65, 66 mit dem hohlen Kardangelenk oben 75 verbunden, das mit dem Zwischenstück 45 und der Anschlussplatte oben 11 des Stativs 36 verschraubt ist. Mit dem Abtriebsflansch 64 von Aufsteckgetriebe 53.4 ist eine Gewindemutter 69 fest verbunden, in der sich eine nicht drehbare, hohle Gewindespindel 70 befindet, die ihrerseits im Inneren der hohlen Antriebswelle 52 des Vorschaltgetriebes 51 positioniert ist. Zwischen der hohlen Antriebswelle 52 und der Gewindespindel 70 ist ein Zwischenrohr 71 konzentrisch angeordnet und mit dem Vorschaltgetriebe 51 raumfest verbunden. Die Gewindespindel 70 weist an ihrer Außenseite eine durchgehende Längsnut 72 auf in die eine am oberen Ende des Zwischenrohres 71 eingelassene Passfeder 73 eingreift. Eine Drehbewegung der Gewindemutter 69 erzeugt so eine lineare Schiebebewegung der Gewindespindel 70 und somit eine Verschiebung an der Schiebeachse SA1 43 des Stativs 36. Das obere Ende der Gewindespindel 70 ist über einen Anschlussflansch 74 kugelgelagert im Unterteil des Kardangelenks oben 75 radial und axial abgestützt und gelagert. Durch den gebildeten Hohlquerschnitt von Zwischenrohr 71, Gewindespindel 69 und Kardangelenk oben 75 werden die vorgenannten Elektroleitungen sowie Luft-, Gas- und Vakuumleitungen über Spiralkabel 76 und Spiralschläuche 77 an die mit der Anschlussplatte oben 11 verbundene Drehdurchführung 27 weitergeleitet und dort für die Kopplungseinrichtung 26 der Plattform Patientenlagerungstisch 4 bereitgestellt. Durch die spiralförmige Ausbildung der Spiralkabel 76 und Spiralschläuche 77 wird erfindungsgemäß der Längenausgleich beim Auseinanderfahren des Stativs 36 ermöglicht.

Durch den vorbeschriebenen Aufbau der Patientenlagerungstische 2, gebildet aus Stativ 36, Plattform Patientenlagerungstisch 4 und Patientenlagerungsplatte 3 in Verbindung mit den Patiententransportern 1, eignen sie sich neben einem Einsatz im OP besonders zur Applikation an Diagnoseeinrichtungen.

In 8 ist eine Anwendung als Angiographiesystem 78 dargestellt, bei dem erfindungsgemäß der Patientenlagerungstisch 2 und das seitlich angeordnete C- Bogen- Röntgengerät 48 mit dem Stativ 36 ausgerüstet ist. Durch die Freiheitsgrade bei der Patientenlagerung und der Positionierung der Röntgenquelle wird eine Durchleuchtung des Patienten universell möglich.

Die 9.1 und 9.2 zeigen einen Computertomographen 79 mit einem vor einer Stirnseite angeordneten Patientenlagerungstisch 2 und mit einem seitlich platziertem C- Bogen- Röntgengerät 47, 48 und 36. Erfindungsgemäß kann der Patient bei dieser Anordnung durch Schwenkbewegung 81 des Stativs 36 von einer zur anderen Diagnoseeinrichtung bewegt werden, womit eine besonders vorteilhafte Nutzung beider Einrichtungen möglich wird.

Durch Anordnung von zwei Patientenlagerungstischen 82 und 83 vor einer Stirnseite eines Computertomographen 79 links und rechts neben der Durchleuchtungsbohrung 80, wie in 10 gezeigt, wird erfindungsgemäß eine wechselweise Untersuchung von Patienten möglich, wobei die Nebenzeiten zwischen den Untersuchungen deutlich reduziert werden können. Dabei befindet sich Patientenlagerungstisch 82 durch Schwenkbewegung 84 vor dem Computertomographen 79 mit Patientenlagerungsplatte 3 in Diagnoseposition. Der Patientenlagerungstisch 83 befindet sich durch Schwenkbewegung 85 in Aufnahmeposition der Patientenlagerungsplatte 3 von einem Patiententransporter 1.

In den 11.1 und 11.2 ist ein Computertomograph 79 dargestellt vor dessen beiden Stirnseiten, vor der Durchleuchtungsbohrung 80, je ein Patientenlagerungstisch 86 und 87 platziert ist. Mit dieser Anordnung wird erfindungsgemäß eine Ganzkörperdurchleuchtung eines Patienten durch Übergabe der Patientenlagerungsplatte 3 von dem ersten Patientenlagerungstisch 86 zum zweiten Patientenlagerungstisch 87 durch die Durchleuchtungsbohrung 80 des Computertomographen 79 auf einfache Weise mit großer Durchsatzgeschwindigkeit ermöglicht.

In 11.1 wird an der linken Seite des Computertomographen ein Patient mit einer Patientenlagerungsplatte 88 vom Patiententransporter 1 an den Patientenlagerungstisch 86 zur Untersuchung übergeben. Der Patientenlagerungstisch 87 auf der rechten Seite des Computertomographen hat einen untersuchten Patienten mit Patientenlagerungsplatte 89 an einen zweiten Patiententransporter 1' für den Abtransport übergeben.

Bei 11.2 befinden sich beide Patientenlagerungstische 86 und 87 in Arbeitsstellung vor dem Computertomographen 79 eingeschwenkt, wobei Patientenlagerungstisch 86 nach 90° Drehverschiebung der Patientenlagerungsplatte 88 diese vor den Computertomographen 79 bewegt hat und momentan durch den Computertomographen 79 längsbewegt verschiebt und an der anderen Seite an den eingeschwenkten Patientenlagerungstisch 87 übergibt.

1
Patiententransporter
1'
Patiententransporter
2
Patientenlagerungstisch
3
Patientenlagerungsplatte
4
Plattform Patientenlagerungstisch
5
Plattform Patiententransporter
6
Führungsnut
7
Längsverzahnung
8
Längsnut
9
Außenhaut
10
Kern
11
Anschlussplatte oben
12
Anschlussplatte unten
11, 12
Anschlusssystem
13
Rolle
14
kegelförmige Ausformung
15
Rollenwelle
16
Wälzlager
17
Zahnrad
18
Bremse
19
Getriebe
20
Motor mit Stellungsgeber
19, 20
elektrischer Getriebeantrieb
21
Positionierstift
22
Positionierbohrung
21, 22
Positioniersystem
23
Hakenverriegelung
24
Feder
25
Hebel
26
Kopplungseinrichtung
27
Drehdurchführung
28
Kupplungs- und Anschlussdosen
29
Sensorplattform
30
Datenfunkeinrichtung
31
Zentralsteuerung
32
Grundrahmen
33
Parallelogrammhubgestänge
34
Hebel
35
Hydraulikzylinder
36
Stativ
37
Bodenplatte
37.1
Unterflansch
38
Drehachse DA1
39
Oberflansch
40
Außensäule
41
Innensäule
42
Drehachse DA2
43
Schiebeachse SA1
44
Drehachse DA3
45
Zwischenstück
46
Drehachse DA4
47
C- Bogenträger
48
C- Bogen- Röntgengerät
49
Hohlwellenantriebsblock
50
Motor
51
Vorschaltgetriebe
52
Antriebswelle
53
Hohlwellengetriebe
53.1, 53.2, 53.3, 53.4
Aufsteckgetriebe
54
Rohr
55
Kardangelenk unten
56
elektrische Leitungen
57
Steuerleitungen
58
Luftleitung
59
Gasleitung
60
Vakuumleitung
61
Scheibenbremse mit Kupplungsfunktion
62
Induktionsspule
63
Getriebeeingangswelle
64
Abtriebsflansch
65
Außenhülse
66
Innenhülse
65, 66
Schiebehülsenpaar
67
Keilwellenprofile
68
Zwischenradstufe
69
Gewindemutter
70
Gewindespindel
71
Zwischenrohr
72
Längsnut
73
Passfeder
74
Anschlussflansch
75
Kardangelenk oben
76
Spiralkabel
77
Spiralschläuche
78
Angiographiesystem
79
Computertomograph
80
Durchleuchtungsbohrung
81
Schwenkbewegung
82
Patientenlagerungstisch
83
Patientenlagerungstisch
84
Schwenkbewegung
85
Schwenkbewegung
86
Patientenlagerungstisch
87
Patientenlagerungstisch
88
Patientenlagerungsplatte
89
Patientenlagerungsplatte


Anspruch[de]
Transport- und Lagerungssystem für Patienten im klinischen oder diagnosetechnischen Bereich bestehend aus mindestens einem Patiententransporter (1), (1') einem oder zwei Patientenlagerungstischen (2), (86), (87) und einer oder zwei wechselbaren Patientenlagerungsplatten (3), (88), (89) wobei die Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) mittels Rollenführung durch Längsverschiebung vom Patiententransporter (1), (1') zum Patientenlagerungstisch (2), (86), (87) oder umgekehrt übergeben werden kann und die Rollenführung des Patiententransporters (1), (1') und des Patientenlagerungstisches (2), (86), (87) jeweils mindestens 4 Rollen (13) mit senkrecht zur Patientenlagerungsplattenebene stehenden Rollenwellen (15) aufweist, wobei die Rollen (13) an jeder Stirnseite kegelförmige Ausformungen (14) besitzen und in trapezförmige Führungsnuten (6) eingreifen, wobei die Führungsnuten (6) an beiden seitlichen Längsflächen der Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) angeordnet sind. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass Patiententransporter (1), (1') und Patientenlagerungstische (2), (86), (87) im Wesentlichen gleich aufgebaute, austauschbare Plattformen, Plattform Patientenlagerungstisch (4) und Plattform Patiententransporter (5), zur Aufnahme geometrisch unterschiedlicher Patientenlagerungsplatten (3), (88), (89) besitzen. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformen (4) und (5) am Patientenlagerungstisch (2), (86), (87) und am Patiententransporter (1), (1') durch leicht lösbare Anschlusssysteme (11), (12), durch Bajonettverschlüsse, verbunden sind. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformen (4) und (5) zentrale Kopplungseinrichtungen (26) für Luft-, Gas-, Vakuum- und elektrische Ströme besitzen, die in Drehdurchführungen (27) am Patientenlagerungstisch (2), (86), (87) und am Patiententransporter (1), (1') gesteckt werden. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformen (4) und (5) Kupplungs- und Anschlussdosen (28) für Luft-, Gas-, Vakuum- und elektrische Ströme an Ihrer Außenseite besitzen. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformen (4) und (5) eine Sensorplattform (29) mit Datenfunkeinrichtung (30) zum Senden und zum Empfangen besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Rolle (13) ein Zahnrad (17) mit der Rollenwelle (15) fest verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zahnrad (17) verbundene Rollenwelle (15) mit einer schaltbaren Bremse (18) verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zahnrad (17) verbundene Rollenwelle (15) mit einem elektrischen Getriebeantrieb (19), (20), bestehend aus einem Getriebe (19) und einem Motor mit Stellungsgeber (20), verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (19) aus einem Schneckengetriebe mit einem nachgeschalteten Planetengetriebe besteht. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (19) aus einem Winkelgetriebe mit einem nachgeschalteten Harmonik- Drive- Getriebe besteht. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform Patiententransporter (5) und die Plattform Patientenlagerungstisch (4) an jeder Stirnseite mindestens ein Positioniersystem (21), (22) mit Hakenverriegelung (23) zum Koppeln der Plattformen untereinander besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform Patiententransporter (5) an jeder Stirnseite mindestens zwei Positionierstifte (21) besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform Patientenlagerungstisch (4) an jeder Stirnseite mindestens zwei Positionierbohrungen (22) besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform Patiententransporter (5) an jeder Stirnseite eine schaltbare Hakenverriegelung (23) zum Koppeln mit der Plattform Patientenlagerungstisch (4) besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die wechselbare Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) als selbsttragende Sandwichkonstruktion mit einem über die Längsachse gleichbleibenden Querschnittsprofil ausgebildet ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass an der wechselbaren Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) an mindestens einer längsseitigen Fläche eine Verzahnung (7) entlang der gesamten Patientenplatte ausgebildet ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass an der wechselbaren Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) an beiden längsseitigen oberen Flanschen in den unteren Flächen Längsnuten (8) ausgebildet sind, in denen von der Seite her auf den Flansch aufgesteckte Zubehörteile verrastet werden können. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass an der wechselbaren Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) die Außenhaut (9) aus CFK und der Kern (10) aus Hartschaumstoff besteht. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhaut (9) der wechselbaren Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) ganz oder teilweise aus Aluminium besteht. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (5) des Patiententransporters (1), (1') mit einem Fahrwagen mit doppel- T-förmigem Grundrahmen (32) mit Parallelogrammhubgestänge (33) auf der Anschlussplatte oben (11), die Teil des lösbaren Anschlusssystems (11), (12) ist, verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Parallelogrammhubgestänge (33) des Patiententransporters (1) durch einen Hebel (34) von einem Hydraulikzylinder (35) bewegbar ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Patientenlagerungstisch (2), (86), (87) aus einem Stativ (36), einer lösbaren Plattform Patientenlagerungstisch (4) und aus einer wechselbaren Patientenlagerungsplatte (3), (88), (89) gebildet wird. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Stativ (36) bis zu vier Bewegungsachsen besitzt, wobei mindestens eine Drehachse einen Winkel 0°≤ &agr; ≤ 90° mit einer vertikal auf dem Boden stehenden Achse bildet. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass auf das Stativ (36) die Plattform Patientenlagerungstisch (4) aufgesetzt und an dessen Anschlussplatte (11) verrastet wird. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (37) des Stativs (36) einen feststehenden Unterflansch, eine wälzgelagerte Drehachse DA1 (38) und einen drehbaren Oberflansch (39) besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36), am Oberflansch (39) der Bodenplatte (37), eine Außensäule (40) unter einem Winkel 0°≤ &agr; ≤ 90° verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) die Ebene des Oberflansches (39) der Bodenplatte (37) mit der Außensäule (40) einen Winkel &agr; von 45° bildet. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) die Ebene des Oberflansches (39) der Bodenplatte (37) mit der Außensäule (40) einen Winkel &agr; von 90° bildet. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) in der Außensäule (40) eine Innensäule (41) drehbar zur Drehachse DA2 (42) gelagert ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) in der Außensäule (40) eine Innensäule (41) höhenverschiebbar zur Schiebeachse SA1 (43) angeordnet ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) die obere Endfläche der Innensäule (41) in einem Winkel &agr;, vorzugsweise 45°, zur Drehachse DA2 (42) angeordnet ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) an der oberen Endfläche der Innensäule (41) ein Drehlager mit Drehachse DA3 (44) angeschlossen und über ein Zwischenstück (45) mit der Anschlussplatte oben (11) verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36), dessen Bodenplatte (37) mit der Außensäule (40) einen Winkel &agr; ≠ 0° &agr; ≠ 90° bildet, die Unter- und Oberseite des Zwischenstücks (45) parallel zueinander sind. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) mit senkrecht auf der Bodenplatte (37) stehender Außensäule (40) die Unter- und Oberseite des Zwischenstücks (45) den gleichen Winkel &agr; bilden wie der der Innensäule (41) zu ihrer oberen Endfläche. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Stativ (36) mit senkrecht auf der Bodenplatte stehender Außensäule (40) die Bodenplatte (37) ohne wälzgelagerte Drehachse DA1 (38) starr mit der Außensäule (40) verbunden ist und an dessen Stelle auf dem Zwischenstück (45) eine Drehachse DA4 (46) angeordnet ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Stativ (36) alle Achsen durch Antriebsmotore mit angeflanschten Getrieben, Bremsen und Stellungsgebern angetrieben sind. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Stativ (36) die Außensäule (40) und die Innensäule (41) als Rohre mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet sind. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Stativ (36) in seinem Inneren einen auf der Symmetrieachse positionierten, rotationssymmetrischen Hohlwellenantriebsblock (49), bestehend aus einem Motor (50), einem Vorschaltgetriebe (51) mit hohler, keilverzahnter, langer Antriebswelle (52) auf die bis zu vier Aufsteckgetriebe (53.1, 53.2, 53.3, 53.4) des Hohlwellengetriebes (53) zum Antrieb der Stativachsen, Drehachse DA1 (38) oder Drehachse DA4 (46), Drehachse DA2 (42), Schiebeachse SA1 (43) und Drehachse DA3 (44), aufgesteckt und mit dem Vorschaltgetriebe (51) und dem Motor (50) zu einem Block verspannt sind, besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) an seiner Unterseite über ein Rohr (54) mit einem hohlen Kardangelenk unten (55) mit dem feststehenden Teil der Bodenplatte (37) drehsteif verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) auf dem Motor (50) ein Vorschaltgetriebe (51) mit ausgangsseitig angeordneter hohler, keilverzahnter, langer Antriebswelle (52) angeflanscht und mit der Motorwelle verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) jedes der im Wesentlichen gleich aufgebauten Aufsteckgetriebe (53.1 bis 53.4) am Eingang eine kombinierte, federbelastete Scheibenbremse (61) besitzt, die elektromagnetisch auf Kupplungsfunktion umgeschaltet wird. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) durch Stromanschluss die Bremsscheibe der Scheibenbremse (61) aus der federbelasteten Bremsposition heraus von einer Induktionsspule (62) mit der inneren Getriebeeingangswelle (63) verbunden wird. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) jedes der Aufsteckgetriebe (53.1 bis 53.4) an einer Stirnseite einen Abtriebsflansch (64) besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) jedes der Aufsteckgetriebe (53.1 bis 53.4) zwischen Scheibenbremse (61) und Abtriebsflansch (64) mindestens ein Planetengetriebe besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) jedes der Aufsteckgetriebe (53.1 bis 53.4) zwischen Scheibenbremse (61) und Abtriebsflansch (64) mindestens ein Harmonik- Drive- Getriebe besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) mit den radialen Außenflächen der Abtriebsflansche (64) der Aufsteckgetriebe (53.1), (53,2) und (53.3) je ein Paar ineinandergreifende Schiebehülsen (65), (66) verbunden sind und diese eine Verbindung zu der jeweiligen Stativachse verschiebbar herstellen. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) das Aufsteckgetriebe (53.3) mit dem oberen hohlen Kardangelenk (75) durch ein Schiebehülsenpaar (65), (66) verbunden ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) jedes Schiebehülsenpaar (65), (66) ineinandergreifende Keilwellenprofile (67) mit drehsteifem Formschluss besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) das Aufsteckgetriebe (53.3) eine Zwischenradstufe (68) zur Drehrichtungsumkehr besitzt. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) mit dem Abtriebsflansch (64) vom Aufsteckgetriebe (53.4) eine Gewindemutter (69) fest verbunden ist, in der sich eine nicht drehbare, hohle Gewindespindel (70) befindet, die ihrerseits im Inneren der hohlen, keilverzahnten, langen Abtriebswelle (52) vom Vorschaltgetriebe (51) positioniert ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) das obere Ende der Gewindespindel (70) über den angeschlossenen Flansch (74) kugelgelagert im Unterteil des Kardangelenks oben (75) radial und axial gelagert und abgestützt ist. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) die Stromversorgung und Ansteuerung des Motors (50) und der Scheibenbremsen (61) ohne untere Drehdurchführung aus dem Boden kommend durch das hohle Kardangelenk unten (55) zugeleitet werden kann. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) durch den Hohlwellenantriebsblock (49), das hohle Kardangelenk unten (55) und hohle Kardangelenk oben (75), die aus dem Boden kommenden Elektroleitungen (56), Steuerleitungen (57), Luft-, Gas- und Vakuumleitungen (58), (59), (60), über Spiralkabel (76) und Spiralschläuche (77) an die mit dem Kardangelenk oben (75) verbundene Drehdurchführung (27) weitergeleitet werden können. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass am Hohlwellenantriebsblock (49) des Stativs (36) durch die Spiralkabel (76) und Spiralschläuche (77) der Längenausgleich beim Verfahren der Schiebeachse SA1 (43) des Stativs (36) ermöglicht wird. Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Stativ (36) auch ein C- Bogen- Röntgengerät (48) trägt, wobei der C- Bogenträger (47) unmittelbar auf dem Anschlussflansch oben (11) befestigt ist. Angiographiesystem (78) mit einem Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Patientenlagerungstisch (2) und das seitlich dazu angeordnete C- Bogen- Röntgengerät (48) mit einem schräg stehenden Stativ (36) ausgerüstet sind. Computertomograph (79) mit einem seitlich dazu platzierten C- Bogen- Röntgengerät (48) mit einem Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der Ansprüche 1–56 dadurch gekennzeichnet, dass ein symmetrisch vor dem Computertomographen (79) angeordneter Patientenlagerungstisch (2) den Computertomograph (79) mit einem seitlich platziertem C- Bogen- Röntgengerät (47) verkoppelt, wobei der Patient mit der Patientenlagerungsplatte (3) durch Schwenkbewegung (81) des Stativs (36) vom Computertomograph (79) zum C- Bogen- Röntgengerät (47) oder umgekehrt bewegt werden kann. Computertomograph (79) mit einem Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der Ansprüche 1–56 dadurch gekennzeichnet, dass zwei Patientenlagerungstische (82) und (83) vor einer Stirnseite des Computertomographen (79) links und rechts neben der Durchleuchtungsbohrung (80) angeordnet sind und eine wechselweise Untersuchung von Patienten möglich machen. Computertomograph (79) mit einem Transport- und Lagerungssystem für Patienten nach mindestens einem der Ansprüche 1–56 dadurch gekennzeichnet, dass vor beiden Stirnseiten des Computertomographen (79) symmetrisch vor der Durchleuchtungsbohrung (80) je ein Patientenlagerungstisch (86) und (87) platziert ist, womit eine Ganzkörperdurchleuchtung eines Patienten durch Übergabe der Patientenplatte (88) von dem ersten Patientenlagerungstisch (86) zum zweiten Patientenlagerungstisch (87) durch die Durchleuchtungsbohrung (80) des Computertomographen (79) auf einfache Weise mit großem Durchsatz ermöglicht wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com