PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004041001A1 19.04.2007
Titel Hundetrainer
Anmelder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
Erfinder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
Vertreter Gleiss Große Schrell & Partner Patentanwälte Rechtsanwälte, 70469 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 16.08.2004
DE-Aktenzeichen 102004041001
Offenlegungstag 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse A01K 15/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Zwei in einem Abstand zueinander aufgestellte animieren den Hund dazu, möglichst schnell von einem zum anderen Punkt zu rennen.

Beschreibung[de]

Diese Entwicklung soll eine Trainingshilfe für einen Hund sein. Nur ein müder Hund ist ein guter Hund. Manchmal hat der Hundehalter nicht genügend Zeit für den Auslauf, vielleicht auch nicht zum Spielen im Garten.

Dann kann diese Erfindung eine Alternative darstellen und die sonstigen Bewegungen des Hundes ergänzen.

Der Hund wird gefordert, ohne das ein Mensch dabei sein muss. Für rasches Erfüllen der Aufgabe gibt es ein Leckerchen, dass heißt, der Hund verdient sich seine Nahrung ein Stück weit wie er es auch in der Natur täte, nämlich durch schnelles Rennen und Erfassen der Beute.

Der Hund kann damit auch insbesondere zum schnellen Rennen und Beschleunigen animiert werden, dies ist insbesondere für sehr laufstarke Rassen wichtig.

Der Erfindung besteht im einfachsten Fall aus zwei Elementen, die in beliebigen Abstand zueinander aufgestellt werden, z.B. im Garten im Abstand 40 m, auf einer Wiese 100, im Haus 10 m usw. Element 1 beinhaltet einen elektronischen Sender S, der nach Berührung durch den Hund am Berührungspunkt B ein Signal an den Empfänger E in Element 2 sendet. Abb 1 und 2 Element 2 enthält den Empfänger. Sobald der Empfänger das Signal vom Sender erhalten hat, wird ein Zeitschalter Z aktiviert, der ein Leckerchen aus dem Vorratsbehälter V in den Napf N freigibt.

Der Napf hat unten eine Öffnung Ö, die sich nach einer gewissen Zeit öffnet. Hat der Hund bis dahin nicht das Leckerchen abgeholt, so fällt es durch diese Öffnung nach unten in den Auffangbereich A und ist dann für den Hund nicht mehr erreichbar.

Andere Konstruktionen sind denkbar, z.B. wo das Leckerchen aus einer Luke ausgefahren wird und nach einer bestimmten Zeit wieder reingezogen wird.

Der Empfänger wird nach Aktivierung ein z.B. akkustisches Signal abgeben (Signalgeber Si), dass dem Hund anzeigt, dass das Leckerchen jetzt bereitliegt.

Das akkustische Signal kann z.B. so gestaltet sein, dass hintereinander drei verschiedene angenehme Töne erzeugt werden, so dass der Hund bald lerntdass er sich beeilen muss, um spätestens beim dritten Ton den Napf zu erreichen.

Zusätzlich könnte sich auch im Element 1 eine Zeitschaltuhr befinden, die nach einer vom Hundehalter einzustellenden Zeit auch z.B. ein akkustisches Signal Locksignal Lo abgibt und so dem Hund anzeigt, das nunmehr der Sender durch Berührung wieder aktivierbar ist.

Kommt er nicht gleich wird er durch ein späteres Signal wieder daran erinnert. Auf diese Weise kann ein Hund eine gewisse Zeit in Aktion gehalten werden. Wenn es um Futter geht ist jeder Hund normal sehr lernfähig, der Besitzer kann durch anfängliches Mitrennen dem Hund zeigen wie es geht.

Für die genaue Konstruktion sind eine Vielzahl von Anordnungen denkbar, wichtig ist, dass sich der Hund auch bei schnellem Heranstürmen nicht verletzt, und dass er andererseits die Elemente nicht zerstören oder umstürzen kann, wodurch sich z.B. eine Konstruktion aus Metall oder ähnlich robustem Kunstoff, Holz, sowie anderen stabilen Materialen anbietet, und dass Ganze möglichst flach ist, so dass es nicht schnell umstürzt.

Evtl benötigt man Befestigungen zum Feststecken in einer Wiese, zum Anbinden an einem Fixpunkt, oder Möglichkeiten um das Ganze zu Beschweren, z.B. durch einen Stein.

Der Schließmechanismus des Napfes oder sonstigen Leckerchenanbieters muss so gestaltet sein, dass ein Einklemmen des Mundes, der Nase, oder der Zunge nicht möglich ist.

Es könnten auch abwechselnd verschiedene Leckerchen oder Spielzeug usw. in verschiedenen Fächern freigegeben werden um den Hund zu überraschen und bei Laune zu halten.

Anstatt der akustischen Signale sind auch andere Signale denkbar, auf die ein Hund gut reagiert, z.B. Lichtzeichen, oder Bewegungen z.B. durch einen mechanischen Arm an Element 1 und 2, oder auch abgespeicherte Worte und Kommandos seines Besitzers (digitaler Voicerecorder) Beschäftigt sich der Hund nach Ablauf des Spiels doch noch sehr lange mit Element 1 oder 2, z.B. durch Attackieren und Benagen, so könnte man dort z.B. eine Einstellung vornehmen, das nach einer bestimmten Zeit ein unahngenehmer Ton ertönt, der den Hund fürs erste vertreibt.

Oder man würde letzlich die Konstruktion doch so machen, das beide Elemente abwechselnd als Sender und Empfänger arbeiten und so den Hund von einer Station zur nächsten leiten.

Hat er gerade seine Belohnung bei Element 1 abgeholt, so ertönnt nach einer gewissen Zeit wieder das Signal bei Element 2, so dass er schnell dorthin rennen muss.

Element 1 und 2, müssten halt aufeinander abgestimmt sein. so dass sie immer abwechselnd den Hund locken. Ideal wäre auch, dass die Intervalle immer wieder varrieren und so dass Ganze spannend halten.

Hat er gerade bei Elemet 1 sein Leckerchen in Empfang genommen, so ertönnt z.B. nach einer gewissen Zeit bei Element 1 erstmal das Aufforderungsignal, dass ihn auffordert durch berühren von dem Berührungsschalter in Element 1, das akkusische Signal bei Element 2 auszulösen. Diese Verfahren würde sicherstellen. das er dann die Ganze Strecke von 1 nach 2 in der festgelegten Zeit zurücklegen muss.

Element 1 und 2 könnten dann auch ganz gleich konstruiert sein.

Natürlich könnten die beiden Module auch ganz unabhängig von einander betrieben werden, und es so dem Zufall überlassen sein, wo er sich gerade befindet, wenn das Futterbereitsignal ertönt. So könnte auch ein einziger Apparat einen gewissen Trainingseffekt erzielen.

Allerdings wäre es dann besser, wenn dann eine gewisse Abstandsmessung durch ein Funksigal oder einen Durchgangsmelder oder Bewegungsmelder erfolgen würde, um sicherzustellen, dass das Tier beim Futterbereitsignal einen gewissen Abstand hat. Dazu müsste evtl. ein Sender/Empfänger am Halsband des Hundes festgemacht werden.

Grundsätzlich sollten die Zeitintervalle so eingestellt sein, dass der Hund gefordert wird, aber auch nicht überfordert, dass er also bei gutem Mitmachen in denmeisten Fällen ein Erfolgserlebnis hat.

Natürlich wäre auch ein regelrechter Parcour mit mehreren Elementen denkbar, wo der Hund nach Erfüllen bestimmter Aufgaben immer wieder eine Belohnungabbekäme, z.B. auf eine Gegenstand hochspringen usw. Die Elemente wären wieder jeweils aufeinander abgestimmt.

Es wurden schon verschiedene Erfindungen vorgestellt, die einen Hund mehr Bewegung verschaffen sollen.

So z.B. DE 29821473 ein Hundefutter ausgebendes Spielzeug. Der Ansatz ist ein anderer, schelles Rennen ist nicht wichtig.

Oder DE 29903105 ein steuerbarer Ball, der Weg auf dem sich der Ball und Hund bewegt ist aber nicht kalkulierbar.

DE 20301419, auch nachts ist es besser, wenn sich der Hund auf kontrolliertem Bereich bewegt.

Es wurden verschiedene Vorrichtungen vorgestellt, die abwechselnd Futter für Tiere ausgeben, allerdings nicht im Zusammenhang mit einem Wettkampfspiel. (DE 20002121, DE 29508575, DE 3744337)

Das Ganze ist auch denkbar für andere Tierarten, z.B. als Bewegungstraining für Zootiere oder im Pferdebereich.


Anspruch[de]
Hundetrainer dadurch gekennzeichnet, dass er aus mindestens 2 Elementen besteht, wobei ein Element 1 als Sender dient, der nach Berührung eines Hundes ein Signal an das Element 2 sendet, wodurch dort für eine gewisse Zeit ein Leckerchen freigegeben wird, und so der Hund animiert wird schnell von Element 1 zu Element 2 zu rennen Hundetrainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Hund immer wieder selbstständig vom Sytem aufgefordert wird mitzuspielen, und der Ablau dann nach vorheriger Programmierun lange Zeit selbständig von sich geht ohne das eine Person anwesend sein muss, und durch die Gestaltung sichergestellt ist, dass der Hund immer in einer bestimmten Zeit von einem zum anderen Element rennen muss um Erfolg zu haben. Hundetrainer nach einem oder beiden vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielbereich und die Intervalle und Belohnungen vom Besitzer vorgegeben werden, und der Hund zum schnellen Rennen animiert wir, wobei auch sein Beutetrieb gestillt wird. Hundetrainer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hund vornehmlich durch akkustische Signale gesteuert wird, oder aber durch Lichtreize oder Bewegungen oder aufgespeicherte Kommandos seines Besitzers oder auch Geruchseinflüsse und dass die jeweiligen Intervalle durch einstellbare Zeitschalter gesteuert werden. Hundetrainer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Element 1 und 2 gleichgestaltet sind, und ihre Signale usw. durch vorheriges Programieren aufeinander abgestimmt sind Hundetrainer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleiche Elemente aufeinander abgestimmt oder auch nicht miteinander abgestimmt arbeiten können, oder ein einzelnes Element mit Abstandsmessun arbeitet. Hundetrainer nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass es in den dargestellten Varrianten auch bei anderen Tierarten angewendet werden kann.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com