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Dokumentenidentifikation DE102004041005A1 19.04.2007
Titel Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute
Anmelder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
Erfinder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
Vertreter Gleiss Große Schrell & Partner Patentanwälte Rechtsanwälte, 70469 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 16.08.2004
DE-Aktenzeichen 102004041005
Offenlegungstag 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse A01K 23/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Kotauffangöffnung kann schnell an der Rute festgeklemmt werden und dadurch auf unterschiedliche Weise Kot aufgefangen werden.

Beschreibung[de]

Die Verschmutzung von öffentlichen und privaten Plätzen durch Hundekot stellt ein großes Problem dar.

Es sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, mit denen der einmal abgesetze Kot entfernt werden kann. Dies gelingt je nach Situation unterschiedlich gut, z.B. ist es schwierig Hundekot vollständig von einer Wiese zu entfernen, wobei man wissen muss, dass die Übertragung von Aborterregern durch Hundekot auf Kühe bekannt geworden ist.

Deshalb wäre es ideal den Hundekot erst gar nicht auf dem Boden ankommen zu lassen.

Dazu wurde eine Vorrichtung V entwickelt, die mittels z.B. eines Klettverschusses K oder durch sonstige Bänder oder auch durch Klammern K (evtl. gepolstert) um die Rute oder Ankleben usw. am Rutenansatz, Klammern an den Haaren befestigt wird, und durch einen ausklappbaren Kotauffangbeutel AK den Kot auffängt. .

Die Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute besteht aus einem vorzugsweise zylinderförmigen Körper, der aus einem festen Material besteht, z.B. Metall, Kunstoff, Holz, Glasfaserprodukten usw. Er wird z.B. mittels eines rauhen nicht rutschenden Klettverschlußbandes welches durch die Schlitze S1 und S2 geführt wird, an der Rute befestigt. Sehr gut wären auch exakt und bequem passende Schwanzklammern K, , z.B. mit starke Polsterung aber rel. starker Druck, dem jeweiligen Durchmesser angepaßt.

Die Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute besteht an seinem vorderen Teil aus einem Sensor S, der den Befehl zum Ausklappen des Kotauffangbeutels aufnimmt und weiterleitet. + Der Sensor wird gegebenfalls gespeist durch eine Batterie B. Im hinteren Teil der Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute befindet sich ein Hohlraum H, der mittels zweier nach oben aufklappbarer Flügel F geöffnet wird in diesen Hohlraum befindet sich dann der an zwei Stäbchen St befestigte ausklappbare Kotauffangbehälter AK.

Die beiden Stäbchen stecken zusammengepreßt in einer gelenkigen Verbindung G, , so dass sie sich bei Auslösung nach unten bewegen und gleichzeitig spreizen, und so der Ak den Bereich unter dem After abdeckt.

Die Stäbchen können aus jeglichen festen Material bestehen, z.B. Holz, Kunststoff, Metall usw.

Die Bewegungen der Stäbchen können durch einen kleinen Antrieb (z.B. Hydraulik) oder aber z.B. mittels Federn, Spannvorrichtungen, Federspannvorrichtungen usw. bewerkstelligt werden.

Da ein Hund beim Kotabsatz leicht in die Hocke geht und die Rute nach oben stellt, ist es einfach das der Kotbeutel in diesem Moment die richtige Position einnimmt.

Man kann dann noch folgendes einbauen. Durch die Schwere des Kotes würden die beiden Stäbchen z.B. eine Einrastung aus ihrer normalen Fixation rausgezogen. Durch dieses Rausziehen in die nächste Einrastung würde der Fixationsmechanismus der Stäbchen dann dahingehend verändert, dass nach dem Beendigen des Kotabsatzes, wenn der Hund den Schwanz wieder nach unten bewegt, sich der AK aus seiner Fixation lösst und zu Boden fällt.

Danach kann sich der Hohlraum durch zusammenklappen der beiden Flügel wieder schließen.

Der Besitzer kann den nach unten gefallenen AK durch Anfassen an den freien Enden der Stäbchen bequem anfassen, und evtl. die Ak-Öffnung zurollen. Der Besitzer kann nun durch Einstecken eines neuen Ak, der vorzugsweise gleich mit neuen Stäbchen ausgestattet ist die Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute wieder neu laden, und danach die beiden Flügel durch Zusammendrücken wieder schließen.

Durch welche Massnahmen soll nun Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute aktiviert werden.

Möglich wäre ein Funkkontakt, nämlich dann, wenn der Besitzer seinen Hund beobachtet und er mittels eines Senders das Ganze auslöst.

Oft ist aber eine Beobachtung bzw. schnelles Handel nicht möglich. Möglich wäre auch eine mechanische Auslösung, indem z.B. an der Stelle des Sensors S eine teleskopartige Antenne ein- und ausfährt und zwar immer nach Position der Rute. Wird die Rute nach unten gehalten, so ist das Teleskop in der Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute eingefahren. Geht der Schwanz nach oben, so tritt sie aus der Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute hervor, im Extremfall, z.B. beim Kotabsatz ist Sie ganz ausgefahren und ihr vorderes Ende befindet sich genau vor dem Afterausgang, Tritt nun ein seitlicher Druck auf das Teleskop auf, z.B. durch austretenden Kot, so kommt es zur Auslösung.

Die Spitze des „Teleskopes" würde dann nach jedem Vorgang zwecks Hygiene immer wieder neu aufgesteckt.

Grundsätzlich wäre zu sagen dass die Mechanismen in der Regel so gewählt sind, dass der Sensor erst dann Aktiviert wird, wenn die Rute nach oben gehalten wird.

Möglich wäre auch eine Art Abstandsmessung zwischen 2 Punkten rechts und links vom After. Diese müssten mittels z.B. Ankleben an Haut oder Haar, Anklemmen an Haut oder Haar, Implantation unter der Haut etc. befestigt sein oder durch Einflechten in die Haare oder durch Saugnäpfe. Im Moment des Kotabsatzes würde sich dieser Abstand vergrößern. Dies wäre messbar, z.B. durch einen zwischen beiden Punkten gespannten Faden, oder aber durch andere Meßverfahren Verfahren, die durch einen geeigneten Sensor im gemessen würden. (optisch, magnetisch usw.) Weitere Möglichkeiten:

Wärmemessung am Afterausgang, eine plötzliche Temperaturzunahme würde den Mechanismus auslösen.

Oder eine Messung z.B. durch Infrarotlicht mittels einer Lichtschranke. Kommt Kot zwischen den zu messenden Bereich, so wird ausgelöst (Durchgangsmelder)

Z. B. Meßgerät ist am Schwanz befestigt, Messpunkt unterhalb des Afters angeklebt, geklammert oder sonstwie befestigt, z.B. in die Haare eingeflochten.

Es könnten alle in der Industrie bekannten Sensoren zum Einsatz kommen. Weiteres: Oder dem Futter des Tieres wird permanet eine unschädliche Substanz als Ballaststoff beigemengt, deren Austritt vom Sensor sofort registriert wird.

Z.B. Magnet, Induktion, Geruch, Farbe, Strahlung, reflektierend auf Licht, erst aktiv wenn mit Sauerstoff in Kontakt.

Weniger praktikabel aber auch der Vollständigkeit halber denkbar wäre das Einführen eines Zäpfchens in den After, dessen Austritt dann registriert wird. Die Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute soll möglichst klein sein und so eine weitgehend normale Bewegung der Rute gewährleisten. Das Ziel ist ja letztlich, dass der Kot nicht auf den Boden fällt.

Denkbar wäre z.B. auch, dass sich bei Auslösung nicht ein Beutel nach unten klappt, sondern lediglich dafür gesorgt wird, dass sich am Boden unter dem Hinterteil des Hundes gerade rechtzeitig eine kleine Folie ausbreitet.

Diese Folie oder sonstige Massen könnte sich in stark zusammengepreßtem Zustand in dem Hohlraum H befinden und sich dann beim Herunterfallen schnell ausbreiten und so den Kot auffangen. Danach wird das Ganze vom Besitzer eingeschlagen und entsorgt.

Die Box zum Ausschleudern der Folie oder sonstiger Massen könnte sich aber auch festgemacht am Bein des Hundes befinden F , z.B. über dem Sprunggelenk und aus einem Schlitz S die Folie auswerfen. Dies müsste durch einen Funkkontakt vom Sensor am Rutenansatz übermittelt werden.

Oder die Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute besteht aus einer festen Box (Pappe, Plastik, die sich durch Abklappen immer vor oder unter dem After befindet. Diese Anordnung ist insbesondere für kurzfristige Anwendungen geeignet. Oder es wird ein Plastikbeutel, dessen offener Rand durch einen festen Ring verstärkt ist, vor oder unter den After geklappt.

Die Box oder der feste Ring wird dabei z.B. am Fixpunkt A fest angemacht und am Fixpunkt B befindet sich eine Abstoßvorrichtung AB mit einer Feder mit Fürung oder Spannvorrichtungen (z.B. Feder wie in Mausefalle) oder ein Antrieb (z.B. Hydraulikantrieb), der die Box immer mit mäßiger Kraft an die Hinterseite drückt. Natürlich ist es auch möglich, dass nicht nur eine feste Box permanent an die Hinterseite gedrückt wird, sondern auch alle anderen Konstruktionen, die geeignet sind, den Kot aufzufangen, z.B. aufgespannte Plastik- oder Papierbeutel oder sonstige Beutel, z.B. aus Naturfasern usw.

So wäre es auch möglich, dass man nicht Fixpunkt A und B braucht, sondern nur eine rel. kleine Schwanzklammer befestigt wird, an derem unteren Ende die Auffangvorrichtung mit mäßigem Druck teleskopartig in Position geschoben wird.

Oder eine andere Varriante einer an der Rute zu befestigende Vorrichtung wäre, das eine feste Box kurz vor dem zu erwartenden Kotabsatz gleich so an der Rute befestigt wird, dass sie hinter (Öffnung zum After zu) oder unter dem After (Öffnung nach oben) in Position gebracht ist, und dass die Rute gleich beim Anbringen in die obere Kotabsatzpostion gedrückt wird. . So wäre ein Schwenken des Kotauffnahmegefäßes nicht nötig.

Diese Rutenhaltung ist bei einigen Rassen schon permanent der Fall.

Oder es wird nach Befestigung am Schwanz nur ein z.B. sehr dünner leichte Plastikbeutel oder Folie wie ein umgedrehter Fallschirm vor den After gehalten, die mit dem ersten Kot nach unten fällt und so wenigstens ein leichtes Aufnehmen des Kotes vom Boden gewährleistet. Dieser umdrehte Fallschirm UF wäre mit z.B. Schnürren Schnü, Klammern usw. einfach auch am Schwanzansatz befestigt. .

Eine der Schnüre SpS könnte dabei als Spannschnur dienen, die das Signal zum Aufspannen des Beutels übermittelt. Z.B. könnte sie wenn der umgedrehte Fallschirm noch einen Stab St hätte dadurch zu einem quasi umgedrehten Regenschirm UR mutiert und sich wie ein Regenschirm aufspannen ließe. .

Diese Aufspannvorrichtungen können beliebig varriiert werden, wichtig ist, dass der ansonsten senkrecht schlaft nach unten hängende z.B. Beutel durch das Aufklappen insbesondere sich auch nach vorne aufklappt und so den Bereich senkrecht unter dem After im Moment des Kotabsatzes gut abdeckt. Der mit Kot gefüllte Beutel klappt nach dem Absenken der Rute wieder zusammen, kann am Tier verbleiben, oder er rutscht über den wieder gesenkten Schwanz ab. Genauso wäre es möglich, dass eine zusammengeklappte Box beliebiger Form durch eine Spannschnur aufgeklappt wird.

Die Befestigung am Schwanzansatz hat grundsätzlich den Vorteil, dass sie schnell anzulegen ist, da der Hund bei längeren Anlegeaktionen meist nicht stillhält.


Anspruch[de]
Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute, dadurch gekennzeichnet, dass Sie z.B. mittels eines Klettverschlusses oder Klammern Schürren, Ankleben usw. am Rutenansatz festgemacht wird, und aus Ihr Auffangbehältnisse zum Auffangen des austretenden Kotes in Position gebracht werden. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in Ihr ein Sensor befindet, der dass Signal zum Ausklappen des Auffangbehältnisses empfängt und weiterleitet. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach einem oder beiden vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Sensoren das Austreten des Kotes feststellen, oder das es der Hundehalter durch Funkkontakt meldet. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei Kotabsatz unter dem Hund eine Folie ausbreitet, entweder von dem Hohlraum der Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute kommend, oder aber von einer Box, die an einem Hinterfuß befestigt ist. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Sie aus einer festen Konstruktion (Box oder starrer Ring mit Plastikbeutel besteht), die permanent bei hochgedrückter Rute hinter dem After in Position gebracht wird, und so den Kot aufängt. Diese Variante ist besonders geeignet für das kurzfristige Anbringen vor dem zu erwartenden Kotabsatz. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie das rechtzeitige Ausbreiten einer Folie unter dem Hinterteil des Tieres bewerkstelligt. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein wie ein umgedrehter Fallschirm am Schwanz befestigter Beutel, den Kot auffängt. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der umgedrehte Fallschirm bei hängender Rute schlaft herabhängt, aufgrund einer Spannschnur die Richtung Schwanzspitze angebracht ist, aber dann das Ganze wie ein umgedrehter Regenschirm aufgespannt wird, z.B. nach einem Regenschirmmechanismus, oder indem der obere Rand des Beutels durch die Spannschnur nach einem anderen Mechanismus aufgespannt wird. Kotauffangvorrichtung mit Befestigung an der Rute nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass es in den dargestellten Varrianten auch bei anderen Tierarten verwendet werden kann.






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