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Dokumentenidentifikation DE102005010765A1 19.04.2007
Titel Leckerlispender für Tiere
Anmelder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
Erfinder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
DE-Anmeldedatum 02.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005010765
Offenlegungstag 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse A01K 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01K 15/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Der Leckerlispender für Tiere ermöglicht das saubere portionsweise Anbieten von weichem, fettigem Futter.

Beschreibung[de]

Beim Spiel und der Erziehung eines Hundes spielt ein gelegentliches Leckerchen einen guten Anreiz für einen Hund dar.

Manche Hunde sind mit Trockenfutterleckerlis nicht besonders zu motivieren. Sie bevorzugen Feuchtfutter, Wurst, Fleisch oder ähnliches.

Wenn man solche Leckerlis bei sich trägt, hat man das Problem, dass man sie quasi in fest verschlossen Boxen mit sich tragen muss, da sonst die Kleidung verschmutzt wird.

Auch das Geben mit der Hand ist nicht angenehm, da diese Futtermittel fettig und schmierig sind.

Es werden deshalb neue Konstruktionen vorgeschlagen, die es ermöglichen, Feuchtfutterleckerlis portioniert an Hunde abzugeben, ohne das Kleidung oder Hände des Menschen verschmutzt werden.

Die Konstruktion besteht aus einer festen geschlossenen Box, die oben über einen kindersicheren Verschluss KV verfügt, über diese Öffnung wird das neue Leckerli (z.B. ein Stück Schinkenspeck) eingeführt.

Eine Scheidevorrichtung SV kann vom Besitzer von außen betätigt werden, so dass von dem nach unten gefallenen Leckerli (L) ein kleines Stück abgeschnitten wird. Ganz unten befindet sich dann die Ausgabeklappe AK, die ebenfalls vom Besitzer geöffnet werden kann, und dadurch wird dem Hund das abgeschnittene Stück angeboten.

Schneidevorrichtung SV und Ausgabeklappe AK sind derart miteinander verbunden, dass die Ausklappeklappe AK nur dann mit Verzögerung geöffnet wird, wenn gleichzeitig die Schneidevorrichtung SV gesperrt ist, am besten in einer Position, wo die Schneideflächen abgedeckt sind.

So wird sichergestellt, dass sich niemand verletzen kann, wenn er z.B. mit den Fingern in die untere Öffnung fasst.

Eine einfache Ausfertigung wird in und gezeigt, indem Schneidevorrichtung SV und Ausgabeklappe AK an dem Punkt 1 miteinander verbunden sind z.B. durch eine sich zwischen 1 und 2 befindliche Schiene Sch, in der das Ende der Schneidefläche SV läuft.

Das führt dazu, das bei Druck mit dem Finger auf Punkt 1 die Schneidefläche SV ein Stück von dem Leckerli abschneidet. Gleichzeitig öffnet sich langsam die Ausgabeklappe AK, die am Punkt 2 drehbar angeordnet ist. Die Ausgabeklappe wird dadurch nach unten geschwenkt, so dass der Hund das abgeschittene Teil mit der Zunge wegnehmen kann Natürlich sind alle handwerklich möglichen anderen Konstruktionen denkbar, die bewirken, das die Ausgabeklappe AK nur zu öffnen ist, wenn die Schneidevorrichtung SV schon ein Stück Leckerli abgeschnitten hat und von ihr keine Gefahr mehr droht, dass heißt wenn weitere Bewegungen gesperrt wurden. Dabei sind alle mögliche mechanische Kontruktionen denkbar, aber auch elektrisch gesteuerte Scheidevorrichtungen oder Ausgabeklappen.

Wichtig ist auch, dass die Konstruktion nach Benutzung leicht zerlegbar und gefahrlos zu reinigen ist und mit einer Hand bedienbar ist.

Die ganze Konstruktion einschließlich Leckerli kann natürlich auch als Wegwerfartikel zur einmaligen Benutzung konzipiert sein.

Dazu würden dann Materialien verwendet, die zum Wegwerfen geeignet sind.

Bei den Leckerli sind auch sehr gut kommerziell hergestellte Leckerli denkbar, z.B. in Form einer Stange, die genau in die Konstruktion passt, und deren Konsistenz ein gutes Abschneiden und Anbieten des abgeschnittenen Teils ermöglicht.

So bräuchte nur immer wieder eine neue Stange von oben in die Konstruktion eingelegt zu werden.

Bei dem Leckerli sind auch Konsistenzen möglich, die keine scharfe Schneideflächen benötigen, z.B. indem sie nur ein Stück abquetschen, so dass u.U. auch auf eine Abdeckung der Schneidevorrichtung verzichtet werden kann.

Wichtig ist aber dann, dass das abgetrennte Lekerli nicht einfach auf den Boden fällt, sondern dass es z.B. durch die Ausgabeklappe stets aufgefangen wird, und dann durch entsprechendes Kippen der ganzen Konstruktion oder der Ausgabeklappe alleine dem Hund angeboten werden kann.

Das gilt auch für tubenartige Konstruktionen TK, aus denen eine leckere Paste (P) durch Betätigen des Punktes 1 einfach ausgepresst wird, z.B. wie bei einem Zahnpastaspender.

Wichtig ist aber dann, dass die ausgedrückte Masse nicht auf den Boden fällt usw., sondern dass sich immer am Austritt des Futters eine kleine Auffangbox AB befindet.

Dort wird dann dem Hund das Pastenleckerli angeboten und er kann es bequem wegnehmen oder weglecken.

Eine Auffangbox für austretendes Futter wird auch benötigt, wenn das Futter aus schon vorgeschnittenen kleinen festen Futterstückchen VKFS besteht, die eines nach dem anderen durch eine kleine Öffnung in die Auffangbox AB gegeben werden.

Dabei spielt wieder der Druckpunkt D die entscheidende Rolle, indem er so arbeitet, dass der Schenkel A das nächste Futterstückchen nach unten schiebt, während sich der Schenkel B so zurückzieht, dass er die Austrittsöffnung A freigibt. Dies kann z.B. erreicht werden, wenn die Konstruktion beim Druckpunkt D schwenkbar gelagert ist, und die Schenkel entsprechend bewegt, je nachdem der Druck auf den Punkt 1 oder den Punkt 2 erfolgt.

Natürlich sind auch bei dieser Konstruktion wieder alle handwerklich denkbaren Anordnungen möglich.

Die Ausgabebox muss immer so konstruiert sein, dass es dem Tier möglich ist, das Futter vollständig wegzunehmen, ohne sich dabei mit der Zunge oder Lippe zu verletzen. Entsprechende Abrundungen sind von Nöten.

Die ganze Konstruktion soll relativ stabil sein, da die Hunde u.U. sehr ungestüm handeln.

Dieses portionsweises Abgeben von Weichfutter ist neu und erwünscht. Wichtig ist, das die abgegebenen Mengen nicht zu Boden fallen, sondern in einer mit der ganzen Konstruktion verbundenen Abgabefläche oder Abgabebox dem Tier angeboten werden.

Natürlich sind diese Leckerlispender auch für andere Tiere denkbar, die sich auch über ein gelegentliches schmackhaftes Leckerchen freuen, z.B. Katzen.


Anspruch[de]
Leckerlispender für Tiere, dadurch gekennzeichnet, dass er das bequeme, saubere Anbieten von Leckerlis, insbesondere weichen Leckerlis ermöglicht, indem aus einem Behältnis portionsweise Futter abgegeben wird, das dann in ein Auffanggefäß fällt, von dem es das Tier leicht wegnehmen kann. Leckerlispender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Schneidefläche zum portionieren von festem weichem Futter, z.B. Schinkenspeck ermöglicht, ohne das Gefahr besteht, dass sich der Benutzer selbst schneidet, und auch für das Tier keine Verletzungsgefahr beim Ablecken besteht. Leckerlispender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er die portionsweise Abgabe von pastösem Futter aus einer Tube oder einem Spender ermöglicht, wobei das abgegeben Futter durch eine daran befestigte Vorrichtung aufgefangen wird und so nicht zu Boden fällt. Leckerlispender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass schon vorher in definierte kleine Stücke zerteiltes Futter Stück für Stück abgegeben wird, und ebenfalls in einer unmittelbar daran befestigten Auffangbox dann zum Fressen bereit liegt.






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