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Dokumentenidentifikation DE102005026148A1 19.04.2007
Titel Steckverbinderkupplung
Anmelder Intercontec Produkt GmbH, 94559 Niederwinkling, DE
Vertreter Schön, T., Pat.-Ing., 84164 Moosthenning
DE-Anmeldedatum 06.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005026148
Offenlegungstag 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/625(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 13/622(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01R 13/533(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Für eine aus einer ersten Kupplungshälfte, welche wenigstens ein Kupplungsgehäuse, einen darin untergebrachten Kontaktträger samt Kontaktelementen und einen den Kontaktträger und gegebenenfalls dessen Kontaktelemente zumindest über einen Teil ihrer axialen Länge hin umgreifenden, mit einem Außengewinde zum wahlweisen Aufschrauben einer drehbar mit einer zweiten Kupplungshälfte gekoppelten Überwurfmutter oder zum Anschluß eines drehbar mit einer zweiten Kupplungshälfte gekoppelten, mit Mitteln zur Herbeiführung einer Schnellverriegelung ausgestatteten Verbindungselementes geeigneten Bereich des Kupplungsgehäuses bestehende Steckverbinderkupplung für mehrpolige elektrische Leitungsverbindungen, wird zur Verbesserung einerseits der Ausbildung der Schnellverriegelung und andererseits deren Handhabbarkeit vorgeschlagen, daß in Verbindung mit einem gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte an einer außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des ersten Kupplungsgehäuses Verriegelungsmittel zur Schnellverriegelung ausgebildet sind, denen komplementäre Gegenstücke am Verbindungselement zugeordnet sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckverbinderkupplung, insbesondere für mehrpolige elektrische Leitungsverbindungen, bestehend aus einer ersten Kupplungshälfte, welche wenigstens ein Kupplungsgehäuse, einen darin untergebrachten Kontaktträger samt Kontaktelementen und einen den Kontaktträger und gegebenenfalls dessen Kontaktelemente zumindest über einen Teil ihrer axialen Länge hin umgreifenden, mit einem Außengewinde zum wahlweisen Aufschrauben einer drehbar mit einer zweiten Kupplungshälfte gekoppelten Überwurfmutter oder zum Anschluß eines drehbar mit einer zweiten Kupplungshälfte gekoppelten, mit Mitteln zur Herbeiführung einer Schnellverriegelung ausgestatteten Verbindungselementes geeigneten Bereich des Kupplungsgehäuses umfaßt.

Eine Steckverbinderkupplung dieser Art ist aus dem DE-GM 20 2004 002 078 bekannt. Bei dieser bekannten Bauart einer Steckverbinderkupplung ist die eine Kupplungshälfte als undrehbar mit einem Aggregategehäuse verbindbares Kupplungsgehäuse ausgebildet und ist die zweite Kupplungshälfte mit einem drehbaren, hülsenförmigen Verbindungselement ausgestattet. In einer Grundausstattung sind hier die Kupplungsgehäuse beider Kupplungshälften mit sich zumindest über einen Teilumfang der ineinandergreifenden Bereiche der Kupplungshälften erstreckenden Gewindegängen ausgestattet, derart, daß die beiden Kupplungshälften in der herkömmlichen Weise durch Zusammenschrauben miteinander verbunden werden können. Dabei zeichnet sich diese Grundausstattung in ungewöhnlicher Weise dadurch aus, daß die erste Kupplungshälfte mit einem Innengewinde und das drehbare hülsenförmige Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte mit einem Außengewinde versehen ist. Für den Einsatz einer Schnellverriegelung zwischen dem Kupplungsgehäuse der ersten Kupplungshälfte und der zweiten Kupplungshälfte ist eine Bajonettverriegelung vorgesehen, welche sich dadurch auszeichnet, daß im Außenumfang des Kupplungsgehäuses der ersten Kupplungshälfte mindestens eine einen ersten Teil der Bajonettverriegelung bildende winkelförmig gestaltete Nut , welche aus einem im Wesentlichen axial gerichteten Einführabschnitt und einem an diesen angrenzenden sich in Umfangsrichtung erstreckenden Halteabschnitt besteht. Diesem ersten Teil ist als zweiter Teil der Bajonettverriegelung ein am Innenumfang einer nicht mit einem Gewinde ausgestatteten Verriegelungsmuffe radial nach innen vorspringender Bajonettriegel zugeordnet.

Aus der DE-PS 102 33 075 ist eine Konstruktion für das Verbinden beider Kupplungshälften einer Steckverbinderkupplung bekannt, welche sowohl ein Verschrauben mittels herkömmlicher Überwurfmuttern als auch mittels einer lediglich einen Bruchteil einer vollen Umdrehung erfordernden Schnellverriegelung und damit die wahlweise Verwendung unterschiedlicher Verbindungssyteme ermöglicht. Hierzu ist im Rahmen dieser Konstruktion die ausschließliche Verwendung eines Schraubgewindes vorgesehen, wobei die eine Kupplungshälfte mit einer ein Außengewinde zum Aufschrauben einer Überwurfmutter aufweisenden Gewindehülse ausgestattet ist. Für die Ausbildung einer Schnellverriegelung ist dann weiter vorgesehen, daß das Außengewinde der mit der einen Kupplungshälfte verbundenen Gewindehülse mindestens einen sich in Steckrichtung und über einen begrenzten Umfangsbereich hin erstreckenden gewindefreien Bereich aufweist, in den beim Zusammenstecken eines für diesen gewindefreien Bereich äquivalent dazu angepasstes Innengewinde einer Überwurfmutter nahezu vollständig eingesteckt werden kann, derart, daß sich ein Festdrehen der Verschraubung auf eine halbe bis maximal eine Umdrehung reduziert.

Hinsichtlich ihres Einsatzes als Schnellverriegelung sind sowohl die bisher bekannten, auf die Verwendung winkelförmig ausgestalteter Schlitzausnehmungen als eine Hälfte des Bajonettes angewiesener Formen von Bajonettverriegelungen als auch die vorstehend genannte Teilgewindeverschraubung mit Mängeln behaftet.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Steckverbinderkupplung der eingangs benannten Art dahingehend weiter zu verbessern, daß bei einheitlicher Ausführung der einen, insbesondere ersten Kupplungshälfte, zur Herstellung einer Verbindung mit einer zweiten Kupplungshälfte wahlweise herkömmliche Schraubverbindungen, z.B. mittels Überwurfmutter, als auch Schnellverriegelungsmittel, insbesondere eine Bajonettverriegelung, eingesetzt werden können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, daß in Verbindung mit einem gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte an einer außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des ersten Kupplungsgehäuses Verriegelungsmittel zur Schnellverriegelung ausgebildet sind, denen komplementäre Gegenstücke am Verbindungselement zugeordnet sind. Dabei sind die Verriegelungsmittel zur Schnellverriegelung in bevorzugter Weise als Rampen einer Bajonettverriegelung ausgebildet und sowohl an der in axialer Richtung außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des Kupplungsgehäuses der ersten Kupplungshälfte als auch an dem gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte in einer quer zur Achse der Steckverbinderkupplung ausgerichteten Ebene angeordnet sind.

Die Ausbildung der Verriegelungsmittel der Schnellverriegelung als wechselweise radial nach außen und nach innen vorspringende Rampen eröffnet einerseits die Möglichkeit diese bezüglich der ersten Kupplungshälfte an einer außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des ersten Kupplungsgehäuses anzuordnen und andererseits die Möglichkeit eine Vielzahl von Rampen vorzusehen, so daß die Bajonettverriegelung eine hohe Haltekraft aufbringen kann. Insbesondere wird durch den Einsatz wechselseitig vorspringender Rampen die bei bekannten Bajonettverriegelungen für Kupplungshälften üblicherweise erforderliche Ausbildung winkelförmig gestalteter Nuten in einem der beiden Kupplungsgehäuse vermieden. Darüber hinaus ergeben sich verbesserte Möglichkeiten für eine Sicherung der in einer drehbaren Hülse angeordneten Rampen als zweite Hälfte der Bajonettverriegelung gegen eine Verlagerung infolge von Vibrationen oder dergl. aus dem Betrieb von Aggtegaten resultierender Erschütterungen.

In einer bevorzugten Verwirklichungsform einer Bajonettverriegelung ist zur Erzielung einer über den Umfang hin gesehen gleichmäßigen gegenseitigen Verspannung der beiden Kupplungshälften im Weiteren vorgesehen, daß über den Umfang der außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des Kupplungsgehäuses der ersten Kupplungshälfte hin verteilt eine gerade Anzahl von Rampen einer Bajonettverriegelung vorgesehen ist, welcher eine entsprechende Anzahl von Rampen am Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte zugeordnet ist.

Insgesamt ergibt sich im weiterer Vervollkommnung einer Bajonettverriegelung als vorteilhaft, daß die Rampen einer Bajonettverriegelung an der außerhalb des Außengewindes befindlichen kupplungsgehäuseseitigen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des Kupplungsgehäuses der ersten Kupplungshälfte dieser gegenüber nach außen vorspringend und die zugehörigen am gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte vorgesehenen Rampen radial nach innen vorspringend angeordnet sind. Dabei sind zumindest die Rampen einer der beiden Hälften der Bajonettverriegelung mit einer zu der Ebene in der sie angeordnet sind geneigt ausgerichteten Auflauffase für die Rampen der anderen Hälfte der Bajonettverriegelung ausgestattet. In dem als Hülse ausgebildeten, drehbar mit der zweiten Kupplungshälfte gekoppelten gewindelosen Verbindungselement sind die die zweite Hälfte der Bajonettverriegelung bildenden Rampen im Bereich deren freien Endes radial nach innen vorspringend an dieser angeordnet.

In einer zweckmäßigen Weiterbildung einer Bajonettverriegelung der vorstehenden Ausbildung ist ferner vorgesehen, daß die das gewindelose Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte bildende Hülse vermittels einer gegen das Gehäuse der zweiten Kupplungshälfte abgestützten Belastungsfeder, insbesondere einer als Wellfeder ausgebildeten Belastungsfeder in axialer Richtung spielfrei gehalten ist, derart, daß aus Erschütterungen bzw. Vibrationen keine Axialbewegungen entstehen können, welche möglicherweise zu einem, wenn auch nur vorübergehenden, Verlust bzw. Verringerung der gegenseitigen Anpressung der zueinander komplementären Rampen der beiden Hälften der Bajonettverriegelung führen könnte. Der als Wellfeder ausgebildeten Belastungsfeder ist weiter ein gegen eine Schulter in der Innenumfangswandung des als Hülse ausgebildeten Verbindungselementes der zweiten Kupplungshälfte abgestützter Auflagering nachgeschaltet.

Eine zweckmäßige Ergänzung der Sicherungsmittel der Bajonettverriegelung ist erfindungsgemäß darin zu sehen, daß der das gewindelose Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte bildenden Hülse eine Rückdrehsicherung bzw. eine Sicherung gegen ungewolltes Verdrehen infolge von Vibrationen zugeordnet ist. Eine solche Rückdrehsicherung kann gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung dadurch gebildet sein, daß die dem gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte zugeordnete Rückdrehsicherung bzw. Sicherung gegen ungewolltes Verdrehen infolge von Vibrationen aus mindestens einem am Kupplungsgehäuse der zweiten Kupplungshälfte festgelegten Federelement und einer diesem zugeordneten Raste am Innenumfang der das Verbindungselement bildenden Hülse besteht, wobei sich eine einfache Verwirklichung dadurch ergibt, daß das bzw. die am Kupplungsgehäuse der zweiten Kupplungshälfte festgelegten Federelemente durch radial vorspringende Blattfederabschnitte gebildet sind, denen kerbenförmige Rasten am Innenumfang der das Verbindungselement bildenden Hülse zugeordnet sind.

Die Anwendung sowohl der vorstehend erwähnten axial wirkenden Belastungsfeder als auch der gleichfalls vorstehend beschriebenen Rückdrehsicherung ist auch vorteilhaft bei einer Steckverbinderkupplung welche sich dadurch kennzeichnet, daß bei Ausbildung des Verbindungselementes der zweiten Kupplungshälfte als gewindelose Hülse die die zweite Hälfte der Bajonettverriegelung bildenden Rampen durch sich in Umfangsrichtung erstreckende, schlitzförmige Freischnitte in der Umfangswandung des Verbindungselementes gebildet sind und daß diesen schlitzförmigen Freischnitten jeweils eine an sie seitlich angrenzende, bezüglich des Verbindungselementes axial ausgerichtete Einführöffnung vorgeschaltet ist

Gleichermaßen sind die Anwendung einer axial wirkenden Belastungsfeder und einer Rückdrehsicherung bei einer Steckverbinderkupplung, welche dadurch gekennzeichnet, daß die Rampen der an der ersten Kupplungshälfte angeordneten Hälfte der Bajonettverriegelung an einer zu dessen freien Ende hin und außerhalb des Außengewindes gelegenen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des ersten Kupplungsgehäuses und die die zweite Hälfte der Bajonettverriegelung entsprechend tiefliegend am Innenumfang des als Hülse ausgebildeten Verbindungselementes angeordnet sind.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben.

In der Zeichnung zeigt die

1 eine teilweise aufgeschnittene schaubildliche Darstellung einer Steckverbinderkupplung;

2 eine schaubildliche Darstellung der zweiten Kupplungshälfte der Steckverbinderkupplung gemäß 1;

3 eine Detaildarstellung „X" aus 2.

Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Steckverbinderkupplung besteht aus zwei Kupplungshälften 1 und 2, deren erste 1 mit einer Einbaudose 3 zur starren Befestigung an einem in der Zeichnung nicht gezeigten Aggregat ausgestattet ist und deren zweite 2 mit einem gleichfalls nicht dargestellten Kabel verbunden ist. Die erste Kupplungshälfte 1 besteht im Wesentlichen aus einem Kupplungsgehäuse 4 einem Kontaktträger 5 und einem mit dem Kupplungsgehäuse 4 bauteileinheitlich ausgebildeten, mit einem Außengewinde 6 ausgestatteten Bereich 7. Die zweite Kupplungshälfte 2 umfaßt ein Kupplungsgehäuse 8, einen darin aufgenommenen Kontaktträger 9 und einem durch eine gewindelose, drehbar mit dem Kupplungsgehäuse 8 verbundene Hülse 10 gebildeten Verbindungselement. Der mit einem Außengewinde 7 ausgestattete Bereich 7 gestattet in herkömmlicher Weise eine Verbindung der beiden Kupplungshälften 1 und 2 mittels einer drehbar mit der zweiten Kupplungshälfte 2 verbundenen und in der Zeichnung nicht gezeigten Überwurfmutter. In der gezeigten Ausführungsform sind an dem Bereich 7 in einer außerhalb des Außengewindes 6 liegenden Teillänge 11 eine Hälfte einer Bajonettverriegelung bildende, radial nach außen ausladende Rampen 12 ausgebildet. Den die eine Hälfte der Bajonettverriegelung bildenden Rampen 12 sind die zweite Hälfte der Bajonettverriegelung bildende, am Innenumfang der das Verriegelungselement bildenden und drehbar mit dem Kupplungsgehäuse 8 verbundenen Hülse 10 radial nach innen vorspringende Rampen 13 zugeordnet. In der gezeigten Ausführung sind die Rampen 12 in der kupplungsgehäuseseitigen Teillänge 11 des mit einem Außengewinde ausgestatteten Bereiches 7 und sind die an der drehbar mit dem Kupplungsgehäuse 8 verbundenen Hülse 10 radial nach innen vorspringenden Rampen 13 im Bereich deren freien Endes 14 angeordnet. Wie dies besonders deutlich aus der Darstellung der 3 ersichtlich ist sind die Rampen 13 einseitig mit einer zu der Ebene in der sie angeordnet sind, geneigt ausgerichteten Auflauffase 14 für die Rampen 12 der anderen Hälfte der Bajonettverriegelung ausgestattet. In dem Außengewinde 6 des mit dem Kupplungsgehäuse 4 bauteileinheitlich ausgebildeten Bereiches 7 sind sich in Längsrichtung des Bereiches 7 erstreckende gewindefreie Bereiche vorgesehen, welche ein Aufstecken der mit den radial nach innen vorspringenden Rampen 13 ausgestatteten Hülse 10 auf den mit dem Kupplungsgehäuse 4 bauteileinheitlich ausgebildeten Bereich 7 ermöglichen. Vorzugsweise aus der Darstellung der 2 ist weiter ersichtlich, daß die Bajonettverriegelung aus einer geraden Anzahl von Rampenpaarungen 12/13, in der gezeigten Ausführungsform vier einander jeweils paarweise gegenüberliegenden Rampenpaarungen 12/13 besteht. Die das Verbindungselement bildende Hülse 10 ist in axialer Richtung mittels einer als Wellfeder 15 ausgebildeten Druckfeder belastet, wobei die Wellfeder 15 einerseits gegen eine Stirnfläche 16 des Gehäuses 8 der zweiten Kupplungshälfte abgestützt ist und andererseits mit einem gegen eine Schulter 17 in der Innenumfangswandung des als Hülse 10 ausgebildeten Verbindungselementes der zweiten Kupplungshälfte 2 abgestützten Auflagering 18 zusammenwirkt. Am Außenumfang des in die Hülse 10 eingreifenden Endbereiches 19 des Gehäuses 8 der zweiten Kupplungshälfte 2 ist eine Rückdrehsicherung für die Hülse 10 angeordnet, welche in der gezeigten Ausführungsform aus zwei in Drehrichtung hintereinanderliegend angeordneten Blattfederelementen 21 und diesen zugeordneten Rasten 22 im Innenumfang der Hülse 10 bestehen, wobei die Blattfederelemente 21 tangential von diesem abstehend am Außenumfang des in die Hülse 10 eingreifenden Endbereiches 19 des Gehäuses 8 befestigt sind.


Anspruch[de]
Steckverbinderkupplung, insbesondere für mehrpolige elektrische Leitungsverbindungen, bestehend aus einer ersten Kupplungshälfte, welche wenigstens ein Kupplungsgehäuse, einen darin untergebrachten Kontaktträger samt Kontaktelementen und einen den Kontaktträger und gegebenenfalls dessen Kontaktelemente zumindest über einen Teil ihrer axialen Länge hin umgreifenden, mit einem Außengewinde zum wahlweisen Aufschrauben einer drehbar mit einer zweiten Kupplungshälfte gekoppelten Überwurfmutter oder zum Anschluß eines drehbar mit einer zweiten Kupplungshälfte gekoppelten, mit Mitteln zur Herbeiführung einer Schnellverriegelung ausgestatteten Verbindungselementes geeigneten Bereich des Kupplungsgehäuses umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit einem gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte an einer außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des ersten Kupplungsgehäuses Verriegelungsmittel zur Schnellverriegelung ausgebildet sind, denen komplementäre Gegenstücke am Verbindungselement zugeordnet sind. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel zur Schnellverriegelung als Rampen einer Bajonettverriegelung ausgebildet und sowohl an der in axialer Richtung außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des Kupplungsgehäuses der ersten Kupplungshälfte als auch an dem gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte in einer quer zur Achse der Steckverbinderkupplung ausgerichteten Ebene angeordnet sind. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den Umfang der außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des Kupplungsgehäuses der ersten Kupplungshälfte hin verteilt eine gerade Anzahl von Rampen einer Bajonettverriegelung vorgesehen ist, welcher eine entsprechende Anzahl von Rampen am Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte zugeordnet ist. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampen einer Bajonettverriegelung an der außerhalb des Außengewindes befindlichen Teillänge des Kupplungsgehäuses der ersten Kupplungshälfte dieser gegenüber nach außen vorspringend und die zugehörigen am gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte vorgesehenen Rampen radial nach innen vorspringend angeordnet sind. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Rampen einer der beiden Hälften der Bajonettverriegelung mit einer zu der Ebene in der sie angeordnet sind geneigt ausgerichteten Auflauffase für die Rampen der anderen Hälfte der Bajonettverriegelung ausgestattet sind. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die kupplungsgehäuseseitigen Rampen der Bajonettverriegelung in der gewindefreien, kupplungsgehäuseseitigen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des Gehäuses der ersten Kupplungshälfte radial nach außen vorspringend angeordnet sind. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das gewindelose Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte als Hülse ausgebildet ist und die die zweite Hälfte der Bajonettverriegelung bildenden Rampen im Bereich deren freien Endes radial nach innen vorspringend an dieser angeordnet sind. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die das gewindelose Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte bildende Hülse vermittels einer gegen das Gehäuse der zweiten Kupplungshälfte abgestützten Belastungsfeder, insbesondere einer als Wellfeder ausgebildeten Belastungsfeder in axialer Richtung spielfrei gehalten ist. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der als Wellfeder ausgebildeten Belastungsfeder ein gegen eine Schulter in der Innenumfangswandung des als Hülse ausgebildeten Verbindungselementes der zweiten Kupplungshälfte abgestützter Auflagering nachgeschaltet ist. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der das gewindelose Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte bildenden Hülse eine Rückdrehsicherung bzw. eine Sicherung gegen ungewolltes Verdrehen infolge von Vibrationen zugeordnet ist. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die dem gewindelosen Verbindungselement der zweiten Kupplungshälfte zugeordnete Rückdrehsicherung bzw. eine Sicherung gegen ungewolltes Verdrehen infolge von Vibrationen aus mindestens einem am Kupplungsgehäuse der zweiten Kupplungshälfte festgelegten Federelement und einer diesem zugeordneten Raste am Innenumfang der das Verbindungselement bildenden Hülse besteht. Steckverbinderkupplung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die am Kupplungsgehäuse der zweiten Kupplungshälfte festgelegten Federelemente durch radial vorspringende Blattfederabschnitte gebildet sind, denen kerbenförmige Rasten am Innenumfang der das Verbindungselement bildenden Hülse zugeordnet sind. Steckverbinderkupplung nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Verbindungselementes der zweiten Kupplungshälfte als gewindelose Hülse die die zweite Hälfte der Bajonettverriegelung bildenden Rampen durch sich in Umfangsrichtung erstreckende, schlitzförmige Freischnitte in der Umfangswandung des Verbindungselementes gebildet sind und daß diesen schlitzförmigen Freischnitten jeweils eine an sie seitlich angrenzende, bezüglich des Verbindungselementes axial ausgerichtete Einführöffnung vorgeschaltet ist Steckverbinderkupplung nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampen der an der ersten Kupplungshälfte angeordneten Hälfte der Bajonettverriegelung an einer zu dessen freien Ende hin und außerhalb des Außengewindes gelegenen Teillänge des mit einem Außengewinde versehenen Bereiches des ersten Kupplungsgehäuses und die die zweite Hälfte der Bajonettverriegelung entsprechend tiefliegend am Innenumfang des als Hülse ausgebildeten Verbindungselementes angeordnet sind.






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