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Dokumentenidentifikation DE102005039470A1 19.04.2007
Titel Gelenkwelle mit gewichts- und akkustikoptimiertem Gleichlaufgelenk
Anmelder GKN Driveline Deutschland GmbH, 63073 Offenbach, DE
Erfinder Schneider, Joachim, Dipl.-Ing., 63776 Mömbris, DE;
Stock, Peter, 63512 Hainburg, DE;
Lueck, Dietmar, Dipl.-Ing.(FH), 63110 Rodgau, DE;
Cermak, Herbert, Dr.-Ing., 63856 Bessenbach, DE
Vertreter Harwardt Neumann Müller & Partner Patentanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 20.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005039470
Offenlegungstag 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse F16D 3/22(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16D 3/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Gleichlaufdrehgelenk 11 mit einer Längsachse und einem Gelenkaußenteil 12 mit umfangsverteilten ersten Kugelbahnen 13, einem Gelenkinnenteil 14 mit umfangsverteilten zweiten Kugelbahnen 15, drehmomentübertragenden Kugeln 16, die in Paaren aus ersten Kugelbahnen 13 und zweiten Kugelbahnen 15 gehalten sind, und einem Kugelkäfig 17, der umfangsverteilte Käfigfenster 18 aufweist, in denen die Kugeln 16 in einer gemeinsamen Ebene gehalten werden, wobei das Gelenkaußenteil 12 am Außenumfang unrund ist, wobei der Durchmesser des Gelenkaußenteils 12 jeweils im Bereich von Befestigungsmitteln zur Drehmomenteinleitung den größten Betrag D1 hat.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gleichlaufdrehgelenk mit einem Gelenkaußenteil mit umfangsverteilten ersten Kugelbahnen, einem Gelenkinnenteil mit umfangsverteilten zweiten Kugelbahnen, drehmomentübertragenden Kugeln, die in Paaren aus ersten Kugelbahnen und zweiten Kugelbahnen gehalten sind, und einem Kugelkäfig, der umfangsverteilte Käfigfenster aufweist, in denen die Kugeln in einer gemeinsamen Ebene gehalten werden. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Gelenkwelle mit zwei Gleichlaufdrehgelenken und einer Zwischenwelle, wobei die Gleichlaufdrehgelenke jeweils ein Gelenkaußenteil mit umfangsverteilten ersten Kugelbahnen, ein Gelenkinnenteil mit umfangsverteilten zweiten Kugelbahnen, drehmomentübertragende Kugeln, die in Paaren aus ersten Kugelbahnen und zweiten Kugelbahnen gehalten sind, und einen Kugelkäfig, der umfangsverteilte Käfigfenster aufweist, in denen die Kugeln in einer gemeinsamen Ebene gehalten werden, umfassen.

Die Gelenkwellen können als Längsantriebswellen von Wechselgetriebeausgang zu einem Differentialgetriebeeingang in Fahrzeugen mit Standardantrieb oder Allradantrieb ebenso Verwendung finden, wie als Seitenwellen in Fahrzeugen von einem Differentialgetriebe zu den Antriebsrädern.

Allgemeines Entwicklungsziel im Automobilbau ist die Verbesserung des NVH-Verhaltens (noise, vibration, harshness). Wesentliche Schwingungen und damit Geräuschentwicklungen können von Unwuchten in den mit hoher Drehgeschwindigkeit umlaufenden Drehgelenken bzw. Gelenkwellen ausgehen.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, Gleichlaufdrehgelenke der eingangs genannten Art sowie damit aufgebaute Gelenkwellen vorzuschlagen, die das Potential zu verbessertem NVH-Verhalten haben.

Die Lösung hierfür besteht in einem Gleichlaufdrehgelenk der genannten Art, das sich dadurch auszeichnet, daß das Gelenkaußenteil am Außenumfang unrund ist, wobei der Durchmesser, d. h. das äußere Diagonalmaß D1 des Gelenkaußenteils, jeweils im Bereich von Befestigungsmitteln zur Drehmomenteinleitung den größten Betrag hat. Hiermit ist eine Massereduzierung gegenüber bekannten Kugelgleichlaufdrehgelenken gegeben, bei denen der Außenumfang des Gelenkaußenteils in der Regel kreiszylindrisch ist. Gemäß der Erfindung wird ein maximaler Durchmesser nur an umfangsverteilten Eckbereichen dargestellt, die zur Drehmomenteinleitung dienen, während zwischen den entsprechenden Anschlußbereichen der Durchmesser reduziert ist. Die erfindungsgemäße Lösung bietet den Vorteil einer Gewichtsreduktion des Gelenkaußenteils. Auf diese Weise wird die Anfälligkeit für Unwuchten reduziert, was sich positiv auf das NVH-Verhalten auswirkt. Als Durchmesserreduzierung können hierbei jegliche Arten von Abflachungen oder Ausnehmungen nach innen – ausgehend von der Kreisform – dienen. In besonders einfacher und günstiger Weise wird als Querschnitt die Form eines Vielecks vorgeschlagen, das bezüglich der Befestigungspunkte so gelegt wird, daß diese innerhalb der Ecken des Vielecks liegen. Als Befestigungspunkte oder -mittel sind hierbei insbesondere Durchgangslöcher oder Gewindebohrungen zum Anschrauben des Gelenkaußenteils an einen Gegenflansch mittels einzudrehender Schrauben zu betrachten. Die Ecken des Vielecks können mit einem gemeinsamen Teilkreisradius gerundet sein, damit das Zusammenwirken des Gelenkaußenteils mit einer runden Abdichtkappe und/oder einem Gegenflansch mit Zentrierung möglich ist. Die erfindungsgemäßen Gleichlaufdrehgelenke können als Verschiebegelenke oder als Festgelenke gestaltet sein.

Eine erfindungsgemäße Gelenkwelle der eingangs genannten Art zeichnet sich entsprechend dadurch aus, daß zumindest eines der Gelenke an ihren Enden nach Art des zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Gelenkes ausgestaltet ist. Bevorzugt ist es, wenn die erfindungsgemäße Ausbildung der Gelenke für beide Gelenke an den Enden der Gelenkwelle gilt. Sofern die Gelenkwelle als geteilte Welle mit zumindest einem Zwischengelenk ausgebildet wird, kann sich die erfindungsgemäße Ausführung auch auf das oder die Zwischengelenke erstrecken. Die endseitigen Gelenke können als Verschiebegelenke gewählt werden. Insbesondere bei Verwendung einer drehmomentübertragenden Längsverschiebeeinheit innerhalb des Wellenrohres oder Wellenstranges können die Gelenke auch als Festgelenke bekannter Bauart ausgeführt werden. Hierfür kommen beispielsweise axial festgesetzte VL-Verschiebegelenke mit geraden Bahnen oder Rzeppa-Festgelenke mit gekrümmten Bahnen in Frage.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachstehend beschrieben.

1 zeigt ein erfindungsgemäßes Gleichlaufdrehgelenk in axialer Ansicht;

2 zeigt eine Abdichtkappe für ein Gelenk nach 1 in axialer Ansicht;

3 zeigt das Gelenk nach 1 mit der Abdichtkappe nach 2 im Längsschnitt;

4 zeigt das Gelenk nach 1 mit einer Abdichtkappe und einem Anschlußflansch im Querschnitt;

5 zeigt das Gelenk nach 4 im Längsschnitt;

6 zeigt eine erfindungsgemäße Gelenkwelle in einer ersten Ausführungsform mit zwei der zuvor dargestellten Gelenke und einem Zwischengelenk;

7 zeigt eine erfindungsgemäße Gelenkwelle in einer zweiten Ausführungsform mit zwei den zuvor dargestellten Gelenken ähnlichen Gelenken, einem Zwischengelenk und einer Längsverschiebeeinheit.

In 1 ist ein erfindungsgemäßes Gleichlaufdrehgelenk 11 gezeigt, das hier als VL-Verschiebegelenk ausgebildet ist. Das Gelenk besteht aus einem Gelenkaußenteil 12 mit umfangsverteilten ersten Kugelbahnen 13, einem Gelenkinnenteil 14 mit umfangsverteilten zweiten Kugelbahnen 15 sowie in Paaren aus ersten und zweiten Kugelbahnen 13, 15 gehaltenen drehmomentübertragenden Kugeln 16. Zwischen Gelenkaußenteil und Gelenkinnenteil befindet sich ein Kugelkäfig 17, der umfangsverteilte Käfigfenster 18 aufweist, die im vorliegenden Fall jeweils eine der drehmomentübertragenden Kugeln 16 aufnehmen. Der Käfig 17 hält die Kugeln 16 in einer gemeinsamen Ebene. Wie in der axialer Ansicht erkennbar, sind die Kugelbahnen 13, 15 zur Längsrichtung schräg verlaufend, wobei die Schrägung der Paare von Kugelbahnen jeweils entgegengesetzt ist. Darüber hinaus ändert sich die Schrägung der ersten Kugelbahnen 13 im Gelenkaußenteil 12 über dem Umfang jeweils abwechselnd und in gleicher Weise ändert sich die jeweils entgegengesetzte Schrägung der zweiten Kugelbahnen 15 im Gelenkinnenteil 14 über dem Umfang. Die Zahl der Bahnpaare 13, 15, drehmomentübertragenden Kugeln 16 und Käfigfenster 18 beträgt im vorliegenden Fall sechs. Im Gelenkaußenteil 12 sind umfangsverteilt achsparallele Durchgangsbohrungen oder Gewindelöcher 21 erkennbar, die in gleichem Umfangsabstand wie die Bahnpaare 13, 15 mit einem Teilungswinkel von 60° jeweils außerhalb des Teilkreises der Kugeln auf einem gemeinsamen größeren Teilkreis jeweils zwischen zwei Bahnpaaren angeordnet sind. Erfindungsgemäß ist der Außenumfang des Gelenkaußenteils 12 unrund. Hierbei ist der Durchmesser bzw. das Diagonalmaß D1 des Gelenkaußenteils 12 in einem Diagonalschnitt durch die Durchgangslöcher 21 am größten, während jeder Durchmesser zwischen den Durchgangslöchern in einem beliebigen anderen Diagonalschnitt demgegenüber kleiner ist. Insbesondere ist der Durchmesser bzw. das Diagonalmaß D2 in einem Diagonalschnitt durch die Mitten der Bahnpaare 13, 15 am kleinsten. Im vorliegenden Fall ist dies dadurch gegeben, daß das Gelenkaußenteil im Querschnitt als Sechseck ausgeführt ist, wobei die den Durchgangslöchern 21 zugeordneten Eckbereiche 22 mit einem gemeinsamen Radius um den Mittelpunkt M gerundet sind und die Eckbereiche 22 durch Abflachungen 23 miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann das Gelenkaußenteil 12 mit Flanschen verbunden werden, die beispielsweise eine übliche kreisrunde Innenzentrierung aufweisen. In ähnlicher Weise ist es möglich, auf die gerundeten Ecken 22 eine übliche kreisrunde Blechkappe aufzusetzen, mit der ein Rollbalg oder Faltenbalg befestigt wird. Die Abdichtung erfolgt hierbei an einer Stirnfläche des Gelenkaußenteils 12, an der eine Blechkappe zur Anlage gebracht wird.

Erfindungswesentlich ist die Außenkontur des Gelenkaußenteils, wie dargestellt, während der Gelenktyp von nachgeordneter Bedeutung ist, d. h. die Erfindung schließt alle bekannten Arten von Kugelgleichlaufdrehgelenken, sei es als Festgelenke oder, wie hier dargestellt, als Verschiebegelenke ein.

In 2 ist eine kreisrunde Blechkappe 25 für das Gelenk nach 1 in axialer Ansicht gezeigt. Hierbei sind eine die Abdichtung gegenüber dem Gelenk bewirkende Stirnfläche 26 mit Durchgangsbohrungen 27 zum Einstecken von Befestigungsschrauben sowie eine zylindrische Mantelfläche 28 zur Auflage und Zentrierung auf dem Gelenkaußenteil 12 bezeichnet. Es ist weiterhin eine innere Bördelung 29 sichtbar, mit der der äußere Bund eines Rollbalges 30 gehalten ist. Die Einzelheiten sind in der nachfolgenden Figur leichter nachzuvollziehen.

In 3 ist das Gleichlaufdrehgelenk 11 nach 1 mit der Blechkappe 25 und dem Rollbalg 30 nach 2 in bestimmungsgemäß einander zugeordneter Anordnung im Längsschnitt dargestellt. Die Längsachse A des hier axial gestreckt gezeigten Gelenkes entspricht in dieser Darstellung den Längsachsen von Gelenkaußenteil 12, Gelenkinnenteil 14 und Kugelkäfig 17. Das genannte VL-Verschiebegelenk hat eine innenzylindrische Führungsfläche 19 im Gelenkaußenteil 12, in der die außenkugelige Gleitfläche 20 des Kugelkäfigs 17 abwinkelbar um den Gelenkmittelpunkt M sowie axial verschieblich gehalten ist. Das Gelenkinnenteil 14 ist abwinkelbar und axial verschieblich gegenüber einer nicht näher bezeichneten etwa innenkugeligen Anschlagfläche des Kugelkäfigs 17. Gemäß dem in 1 bezeichneten Schnitt sitzt der Mantelabschnitt 28 der Blechkappe 25 im Bereich der Ecken 22 zentriert auf dem Gelenkaußenteil 12 auf, während er im Bereich der Abflachungen 23 radialen Abstand zum Gelenkaußenteil 12 hat. Die Stirnfläche 26 der Blechkappe 25 liegt abdichtend an der Stirnfläche 24 des Gelenkaußenteils 12 an. Die Durchgangslöcher 27 der Blechkappe 25 sind den Durchgangslöchern 21 des Gelenkaußenteils 12 zugeordnet. Es ist erkennbar, wie der Rollbalg 30 in der Bördelung 29 der Blechkappe 25 gehalten ist. Ein erfindungsgemäßes Gleichlaufdrehgelenk umfaßt somit eine Blechkappe und einen anschließenden Rollbalg oder Faltenbalg bekannter Art.

In 4 sind im wesentlichen die gleichen Einzelheiten wie in 1 erkennbar, wenngleich das Gleichlaufdrehgelenk 11 hier im Querschnitt dargestellt ist. Das Gleichlaufdrehgelenk ist mit einem Anschlußflansch 41 verbunden, von dem ein Zentrierbund 42 erkennbar ist. Im übrigen wird auf die Beschreibung der 1 Bezug genommen. Weitere Einzelheiten lassen sich der nachfolgenden Figur entnehmen.

In 5 ist das Gleichlaufdrehgelenk nach 3 mit dem Anschlußflansch 41 nach 4 gezeigt. Gleiche Einzelheiten sind mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Auf die Beschreibung der 3 wird Bezug genommen. Von dem Anschlußflansch 41 sind als Einzelheiten der bereits genannte Zentrierbund 42 erkennbar, in dem die Eckbereiche 22 des Gelenkaußenteils 12 spielfrei einsitzen, weiterhin ein Gewindeloch 43, das mit den Durchgangslöchern 21, 27 zur Deckung gebracht wird, sowie ein anschließender Wellenzapfen 44.

In 6 ist eine Gelenkwelle 31 gezeigt, die zwei abschließende Gleichlaufdrehgelenke 111, 112 nach der in den 1 und 3 (rechts) sowie 4 und 5 (links) gezeigten Art sowie eine Zwischenwelle 32 mit einem Zwischengelenk 36 und einer Zwischenlagerung 39 umfaßt. Bezüglich der Einzelheiten der Gelenke 111, 112 wird auf die 1 und 3 sowie 4 und 5 verwiesen. Die Zwischenwelle 32 endet jeweils in Wellenzapfen 331, 332, die in die Einstecköffnungen 45 der Gelenke 11 eingesteckt sind. Im vorliegenden Fall umfaßt die Zwischenwelle 32 zwei Wellenrohre 341, 342, die über ein Zwischengelenk 36 und einen Wellenzapfen 35 miteinander verbunden sind. Der Wellenzapfen 35 ist mit dem ersten Wellenrohr 341 verschweißt, während das zweite Wellenrohr 342 mit dem Gelenkaußenteil des Zwischengelenks 36 verbunden, insbesondere hier verschweißt ist. Das Zwischengelenk 36 ist ein sogenanntes Gegenbahnfestgelenk, auf dessen Einzelheiten hier nicht im einzelnen eingegangen wird. Die Gelenke 111, 112, 36 sind jeweils über eine Anschlußkappe 251, 252, 253 und einen Rollbalg 301, 302, 303 gegenüber dem jeweils zugeordneten Wellenzapfen 331, 332, 35 abgedichtet. Der Zapfen 35 hat einen zylindrischen Sitzbereich 37, auf den ein Wälzlager 38 aufgeschoben ist, das in dem elastischen Zwischenlager 39 gehalten ist. Dieses Zwischenlager 39 kann mittels einer Halterung 40 an einem Fahrzeugunterboden angeschraubt werden. Die Wellenzapfen 331, 332könnten auch in hier nicht gezeigter Weise mit einem einstückigen Wellenrohr verbunden sein, mit dem sie verschweißt sind. In der hier gezeigten Ausführung ist die erforderliche Längenveränderbarkeit der Welle durch die Verwendung zweier VL-Verschiebegelenke an den Wellenenden 331, 332 dargestellt.

In 7 ist eine Gelenkwelle 31' gezeigt, die derjenigen aus 6 in weiten Teilen entspricht. Insofern wird auf obige Beschreibung Bezug genommen, wobei gleiche Bauteile mit gleichen und abgewandelte Bauteile mit gestrichenen Indices versehen sind. Die Gelenkwelle 31' umfaßt an ihren Wellenenden 331, 332 zwei Festgelenke 111', 112' sowie innerhalb der Zwischenwelle 32' eine Axialverschiebeeinheit 46, die axial benachbart zum Zwischengelenk 39 angeordnet ist. Die Festgelenke 111', 112' sind in Form von axial festgesetzten VL-Verschiebegelenken gestaltet und entsprechen insofern den VL-Verschiebegelenken aus 6 weitestgehend. Der einzige Unterschied besteht darin, daß der Kugelkäfig mit seiner sphärischen Innenfläche mit Ringabschnitten der Außenfläche des Gelenkinnenteils in Anlage ist. Auf diese Weise ist der Kugelkäfig gegenüber dem Gelenkinnenteil axial fixiert, so daß das Gelenk insgesamt axial festgesetzt ist. Die Axialverschiebeeinheit 46 umfaßt eine Außenhülse 47 mit längsverlaufenden inneren Kugelbahnen 48, einen Innenzapfen 49 mit längsverlaufenden äußeren Kugelbahnen 50 und Gruppen von drehmomentübertragenden Kugeln 51 innerhalb von Bahnpaaren aus äußeren Kugelbahnen und inneren Kugelbahnen. Die Kugeln 51 werden hierbei relativ zueinander in einem mit Käfigfenstern versehenen im wesentlichen hohlzylindrischen Käfig 52 geführt. Die Außenhülse 47 ist mit dem Zapfen 331 fest verbunden, während der Innenzapfen 49 mit dem Zapfen 35 fest verbunden ist, der im Zwischenlager 39 drehbar gelagert ist. Eine abdichtende Faltenbalganordnung 53 ist einerseits an der Außenhülse 47 und andererseits an einer mit dem Innenzapfen 49 verbundenen Anschlußhülse 54 angeschlossen.

11
Gelenk
12
Gelenkaußenteil
13
erste Kugelbahnen
14
Gelenkinnenteil
15
zweite Kugelbahnen
16
drehmomentübertragende Kugel
17
Kugelkäfig
18
Käfigfenster
19
zylindrische Führungsfläche
20
kugelige Gleitfläche
21
Durchgangsbohrung
22
Eckbereiche
23
Abflachung
24
Stirnfläche
25
Blechkappe
26
Stirnfläche
27
Durchgangsbohrung
28
Mantelabschnitt
29
Bördelung
30
Rollbalg
31
Gelenkwelle
32
Zwischenwelle
33
Zapfen
34
Zwischenrohr
35
Zapfen
36
Zwischengelenk
37
Lagersitz
38
Wälzlager
39
Zwischenlager
40
Halterung
41
Flansch
42
Zentrierbund
43
Gewindeloch
44
Wellenzapfen
45
Einstecköffnung
46
Axialverschiebeeinheit
47
Außenhülse
48
innere Kugelbahn
49
Innenzapfen
50
äußere Kugelbahn
51
Kugel
52
Käfig
53
Faltenbalganordnung
54
Anschlußhülse


Anspruch[de]
Gleichlaufdrehgelenk (11) mit einer Längsachse (A) und einem Gelenkaußenteil (12) mit umfangsverteilten ersten Kugelbahnen (13), einem Gelenkinnenteil (14) mit umfangsverteilten zweiten Kugelbahnen (15), drehmomentübertragenden Kugeln (16), die in Paaren aus ersten Kugelbahnen (13) und zweiten Kugelbahnen (15) gehalten sind, und einem Kugelkäfig (17), der umfangsverteilte Käfigfenster (18) aufweist, in denen die Kugeln (16) in einer gemeinsamen Ebene (E) gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkaußenteil (12) am Außenumfang unrund ist, wobei der Durchmesser des Gelenkaußenteils (12) jeweils im Bereich von Befestigungsmitteln zur Drehmomenteinleitung den größten Betrag D1 hat. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gelenkaußenteil (12) umfangsverteilte Schraubenlöcher (21) vorgesehen sind und der Durchmesser des Gelenkaußenteils (12) jeweils im Bereich der Schraubenlöcher (21) den größten Betrag D1 hat. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkaußenteil (12) im Querschnitt am Außenumfang als Vieleck ausgebildet ist. Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken (22) des Vielecks, die im Bereich der Schraubenlöcher (21) liegen, im Querschnitt gerundet sind, insbesondere auf einem gemeinsamen Teilkreis liegen. Gelenkwelle (31) mit zumindest zwei Gleichlaufdrehgelenken (111, 112) und einer Zwischenwelle (32), wobei die Gleichlaufdrehgelenke (11) jeweils eine Längsachse haben und ein Gelenkaußenteil mit umfangsverteilten ersten Kugelbahnen (13), ein Gelenkinnenteil (14) mit umfangsverteilten zweiten Kugelbahnen (15), drehmomentübertragende Kugeln (16), die in Paaren aus ersten Kugelbahnen (13) und zweiten Kugelbahnen (15) gehalten sind, und einen Kugelkäfig (17), der umfangsverteilte Käfigfenster (18) aufweist, in denen die Kugeln in einer gemeinsamen Ebene (E) gehalten werden, umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest einem der Gleichlaufdrehgelenke (111, 112) das Gelenkaußenteil (12) am Außenumfang unrund ist, wobei der Durchmesser des Gelenkaußenteils jeweils im Bereich von Befestigungsmitteln zur Drehmomenteinleitung den größten Betrag D1 hat. Welle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zumindest einen Gleichlaufdrehgelenk (111, 112) im Gelenkaußenteil umfangsverteilte Schraubenlöcher (21) vorgesehen sind und der Durchmesser des Gelenkaußenteils (12) jeweils im Bereich der Schraubenlöcher (21) den größten Betrag D1 hat. Welle nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zumindest einen Gleichlaufdrehgelenk (111, 112) das Gelenkaußenteil (12) im Querschnitt am Außenumfang als Vieleck ausgebildet ist. Welle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken (22) des Vielecks, die im Bereich der Schraubenlöcher (21) liegen, im Querschnitt gerundet sind, insbesondere auf einem gemeinsamen Teilkreis liegen. Welle nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (32) zwei Abschnitte (341, 342) aufweist, die mittels eines Zwischengelenks (36) miteinander verbunden sind, wobei nahe dem Zwischengelenk (36) eine Zwischenlagerung (39) zur Anbringung an einem Fahrzeug vorgesehen ist. Welle nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Zwischenwelle (32) eine drehmomentübertragende Axialverschiebeeinheit vorgesehen ist.






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