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Dokumentenidentifikation DE102005046550B3 19.04.2007
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Sortierung von Postsendungen
Anmelder Deutsche Post AG, 53113 Bonn, DE
Erfinder Wölker, Martin, Dr.-Ing., 45257 Essen, DE
Vertreter Dr. Jostarndt & Kollegen Patentanwälte, 52074 Aachen
DE-Anmeldedatum 28.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005046550
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse G06K 7/10(2006.01)A, F, I, 20050928, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B07C 3/18(2006.01)A, L, I, 20050928, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sortierung von Postsendungen, wobei die Postsendungen unter Berücksichtigung eines auf den Postsendungen befindlichen maschinenlesbaren Codes sortiert werden.
Erfindungsgemäß zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass der maschinenlesbare Code so erzeugt wird, dass er wenigstens zwei Datenspuren enthält, dass eine der Datenspuren so gestaltet wird, dass diese Datenspur einen Referenztakt enthält und dass der maschinenlesbare Code unter Berücksichtigung des Referenztaktes ausgewertet wird.
Die Erfindung betrifft ferner eine für die Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung und eine mit einem maschinenlesbaren Code versehene Postsendung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sortierung von Postsendungen, wobei die Postsendungen unter Berücksichtigung von Datensignalen eines auf den Postsendungen befindlichen maschinenlesbaren Codes sortiert werden.

Die Erfindung betrifft ferner eine für die Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung.

Aus der deutschen Übersetzung DE 696 19 147 T2 der europäischen Patentschrift EP 0 732 666 B1 ist ein Strichcode-Codiersystem für einen Einsatz in einer Postversandmaschine bekannt. Hierzu schlägt diese Druckschrift vor, in einem Postamt einen Strichcode aufzubringen, wobei der Strichcode Angaben zu einem Zielort und einer Adressnummer enthält. In einem anderen Postamt wird der Strichcode gelesen, um die Information bezüglich des Zielorts und der Adressnummer zu erkennen. Auf der Basis der erkannten Information werden die Postsendungen gemäß den Adressen sortiert.

Aufgabe der Erfindung ist es, die Sortierung von Postsendungen so durchzuführen, dass eine schnelle und zuverlässige Sortierung der Postsendungen ermöglicht wird.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren nach Anspruch 1, eine Vorrichtung nach Anspruch 13 und eine Postsendung nach Anspruch 14 gelöst.

Die Erfindung sieht eine Sortierung von Postsendungen unter Einsatz eines maschinenlesbaren Codes vor. Hierbei wird der maschinenlesbare Code so erzeugt, dass er eine oder mehrere Datenspuren aufweist.

Wenigstens eine der Datenspuren enthält einen Referenztakt.

Die Erfindung sieht ferner vor, eine Leseeinheit einzusetzen, die ein graphisches Abbild des maschinenlesbaren Codes erstellt.

Die Erfindung beinhaltet ferner einen Einsatz einer Datenverarbeitungseinheit, die so ausgestattet ist, dass sie einen Speicher enthält, in dem das graphische Abbild des maschinenlesbaren Codes gespeichert wird.

Die Erfindung sieht ferner vor, das gespeicherte Bild so auszuwerten, dass Unterschiede zwischen Signalintensitäten zur Ermittlung von Taktsignalen des Referenztaktes herangezogen werden.

Ferner beinhaltet die Erfindung, dass die Datensignale durch Zuordnung zu den Taktsignalen des ermittelten Referenztaktes ausgewertet werden.

Vorzugsweise erfolgt dies dadurch, dass die Datenverarbeitungseinheit so ausgestattet ist, dass sie die Unterschiede zwischen den Signalintensitäten ermitteln und eine Zuordnung der Datensignale zu den so ermittelten Taktsignalen vornehmen kann.

Durch die Zuordnung der Datensignale zu den Taktsignalen des ermittelten Referenztaktes ist es möglich festzustellen, welchen Wert ein Datensignal an einer vorgebbaren Datensignalposition hat und die Datensignale so auf besonders einfache und zuverlässige Weise auszuwerten.

Die Auswertung kann auf verschiedene Weisen erfolgen, wobei wenigstens ein Referenztakt eingesetzt wird.

In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform des Verfahrens, der Vorrichtung und der Postsendung enthält wenigstens eine der Datenspuren sowohl Informationen über den Referenztakt als auch über Sortierinformationen.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens, der Vorrichtung und der Postsendung enthält eine der Datenspuren den Referenztakt, und wenigstens eine andere Datenspur enthält die Sortierinformationen.

Bei den Sortierinformationen handelt es sich um Informationen, die für eine Sortierung der Postsendungen eingesetzt werden können.

Grundsätzlich können hierbei unterschiedliche Arten von Sortierinformationen eingesetzt werden.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Sortierinformationen sind Adressangaben eines Empfängers der Postsendung. Die Adressangaben können je nach beabsichtigtem Sortierzweck unterschiedlich ausgestattet sein.

In einfachen Ausführungsformen kann es sich bei den Adressangaben beispielsweise um eine Postleitzahl handeln.

Da ein Bedarf besteht, eine möglichst weitgehende Sortierung der Postsendungen zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, weitere Informationen in die Adressangaben einzubringen und diese somit als Sortierinformation zu nutzen.

Insbesondere können so Straßennamen, Straßenabschnitte und/oder Hausnummern beziehungsweise Hausnummernbereiche als Sortierinformationen eingesetzt werden.

Die Sortierinformationen können zusätzlich oder an Stelle der genannten Informationen weitere Informationen enthalten.

Dabei kann es sich auch um eine Identifikationsangabe, insbesondere eine Identifikationsnummer, handeln.

Die Erfindung beinhaltet mehrere Vorteile.

Insbesondere ist der eingesetzte Code klein und sicher.

Außerdem ist der Code sicher und schnell aufzubringen. Ferner kann er gleichfalls schnell und sicher gelesen werden.

Durch den Einsatz des Referenztaktes ist es möglich, den Code fehlerkorrigierend auszugestalten.

Insbesondere lassen sich hierdurch die folgenden Fehler korrigieren:

  • a. Auslöschungen (Falten, verwischte Signale),
  • b. stochastische Fehler (Verschmutzung),
  • c. systematische Fehler (Ausfall eines Dots, periodisch).

Eine zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, der erfindungsgemäßen Vorrichtung und der erfindungsgemäßen Postsendung zeichnet sich dadurch aus, dass ein maschinenlesbarer Code mit wenigstens zwei Datenspuren erzeugt wird, wobei eine der Datenspuren den Referenztakt und eine der anderen Datenspuren Sortierinformationen enthält.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, der erfindungsgemäßen Vorrichtung und der erfindungsgemäßen Postsendung zeichnet sich dadurch aus, dass der maschinenlesbare Code so erzeugt wird, dass er wenigstens drei Datenspuren enthält.

Hierbei ist es besonderes zweckmäßig, dass die Datenspur, die den Referenztakt enthält, sich zwischen anderen Datenspuren befindet.

Grundsätzlich ist es hierbei möglich, dass sich diese Datenspur, die den Referenztakt enthält, an einer beliebigen Stelle zwischen den anderen Datenspuren befindet.

Es ist jedoch besonders vorteilhaft, den Code so zu erzeugen, dass die Datenspur, die den Referenztakt enthält, sich im Wesentlichen mittig zwischen den weiteren Datenspuren befindet.

Der Begriff "im Wesentlichen mittig" umfasst verschiedene Ausführungsformen.

Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen, bei denen eine ungerade Anzahl von Datenspuren vorliegt und die Datenspur, die den Referenztakt enthält, so angeordnet ist, dass sich zu ihren beiden Seiten gleich viele weitere Datenspuren mit Sortierinformationen befinden.

Eine im Wesentlichen mittige Anordnung liegt jedoch auch dann vor, wenn sich – beispielsweise bei einer geraden Anzahl von Datenspuren – die Datenspur, die den Referenztakt enthält, in der Nähe der Mitte der Datenspuren mit Sortierinformationen befindet.

Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass die dargestellten Codes sich sowohl für eine schnelle Bedruckung von Postsendungen als auch für ein schnelles Auslesen der Codes eignen.

Insbesondere ist es auch möglich, die erfindungsgemäßen Codes bei einer Direktbedruckung mittels Ink-Jet einzusetzen. Dies ist trotz der sich bei dem Druckprozess ergebenden Toleranzen möglich. Dies stellt einen wesentlichen Vorteil gegenüber bekannten Bar-No-Bar-Codes dar.

Eine zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, der erfindungsgemäßen Vorrichtung und der erfindungsgemäßen Postsendung zeichnet sich dadurch aus, dass die Erzeugung des maschinenlesbaren Codes unter Einsatz von Interleaving erfolgt.

Ferner ist es zweckmäßig, das erfindungsgemäße Verfahren so durchzuführen beziehungsweise die erfindungsgemäße Vorrichtung und/oder die erfindungsgemäße Postsendung so auszugestalten, dass wenigstens einzelne Bestandteile des Codes invertiert werden.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, der erfindungsgemäßen Vorrichtung und der erfindungsgemäßen Postsendung zeichnet sich dadurch aus, dass in den Code zusätzliche Informationen eingebracht werden, die eine Fehlerkorrektur ermöglichen.

Hierbei ist es besonders zweckmäßig, dass ein Reed-Solomon-Fehlerkorrekturverfahren eingesetzt wird.

Die erfindungsgemäße Gestaltung der Codes lässt sich sowohl als Weiterentwicklung bekannter Codes als auch bei der Neuentwicklung von Codes einsetzen.

Die Erfindung ermöglicht den Einsatz eines prinzipiell beliebig langen Codes.

Es ist dadurch möglich, die Codelänge schnell und zuverlässig an sich ändernde postalische Erfordernisse anzupassen.

Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn ein Wechsel zwischen verschiedenen Sortierarten erfolgen soll. Beispielsweise ist es möglich, bei einem Übergang von einer Sortierung nach Zustellbezirken zu einer Gangfolgesortierung die Codelänge entsprechend anzupassen.

Sowohl bei kurzen Codes als auch bei langen Codes dient der Referenztakt der Zuordnung der jeweiligen Signale zu den zugehörigen Signalpositionen.

Hierdurch wird die Erkennungsgenauigkeit der Signale erfüllt.

Nachfolgend wird beispielhaft dargestellt, wie ein 4-State-Code erfindungsgemäß weiterentwickelt werden kann.

Um mehr Informationen bei hohen Geschwindigkeiten zu codieren, wurde der 4-State-Code entwickelt, der in einem Strich zwei Bit verschlüsselt und somit vier Zustände hat.

Die Erfindung lässt sich jedoch gleichermaßen für beliebige n-State-Codes einsetzen. Hierbei bezeichnet n die Anzahl der Zustände.

Eine wichtige Stärke des erfindungsgemäß ausgestalteten Codes ist, dass er sehr flexibel gedruckt werden kann und dennoch lesbar ist. Insbesondere ist die Datendichte gegenüber eindimensionalen Barcodes höher.

Nachfolgend wird ein besonders bevorzugter Einsatz der Erfindung in der Bearbeitung von Postsendungen in Briefzentren beziehungsweise Frachtzentren dargestellt. Hierbei werden üblicherweise mehrere 10.000 Postsendungen innerhalb einer Stunde sortiert.

Weitere Vorteile, Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Abbildungen.

Von den Abbildungen zeigt:

1 Grundstruktur eines erfindungsgemäßen Codes

2 Grundprinzip der Darstellung der Codes in Form von Bars;

3 Darstellung des Codes als 6 Bit-Muster;

4 Prinzipdarstellung eines verallgemeinerten n-State-Codes;

5 eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Codes, bei dem die den Referenztakt enthaltende Datenzeile als Taktzeile gestaltet ist und die vier Datenzeilen enthält;

6 in fünf Teilbildern einen Einsatz von zeichenweisen Interleavings bei der Erzeugung erfindungsgemäßer Codes;

7 in drei Teilbildern einen Einsatz eines barweisen Invertierens;

8 einen erfindungsgemäßen Code mit invertierten Bars;

9 ein Druckbild mit maximaler Neigung.

In den Abbildungen wird der Einsatz der Erfindung bei der Kennzeichnung von Postsendungen mit einem maschinenlesbaren Code und bei einer nachfolgenden Lesung des maschinenlesbaren Codes mit Gewinnung sortierrelevanter Informationen am Beispiel einer Briefsortieranlage beschrieben.

Insbesondere eignet sich die Erfindung für einen Einsatz zur massenweisen Kennzeichnung von Postsendungen sowie der gleichfalls massenweisen Sortierung von Postsendungen in einem Briefzentrum beziehungsweise einem Paketzentrum.

Es ist jedoch gleichfalls möglich, wenigstens einen der Bearbeitungsschritte in einer kleineren Anlage durchzuführen.

Beispielsweise ist es möglich, den Code mit einer Frankiermaschine zu erzeugen.

Ferner ist es möglich, den Code mit einem Drucker zu erzeugen, wobei der Drucker an ein Computersystem angeschlossen ist.

Es ist besonders vorteilhaft, den Code und weitere Angaben – insbesondere eine Empfängeradresse in Klarschrift – in einem einheitlichen Bearbeitungsvorgang zu drucken.

Ebenso ist es möglich, die Sortierung der Postsendungen in einer für kleinere Sendungsmengen gedachten Vorrichtung durchzuführen, beispielsweise für eine interne Postverteilung innerhalb eines Unternehmens.

Die Erfindung lässt sich auch bei Codes einsetzen, die als modifizierte Barcodes gestaltet sind.

Der Begriff "Bar" bezeichnet einen einzelnen Strich in einem Barcode. Die Bars haben je nach gewählter Symbologie unterschiedliche Breiten (z.B. 2-aus5, Code 128) oder unterschiedliche Längen (z.B. 4-State). Mit Symbologie wird die Art der physischen Codierung durch Druck bezeichnet.

Es ist jedoch gleichfalls möglich, die Erfindung zur Weiterentwicklung anderer Codes einzusetzen, beispielsweise Stapelcodes (Codeblock, PDF417), bei denen die Informationen in Zeilen (Spuren) übereinander angeordnet werden.

Die Erfindung kann auch bei einer Integration von Symbolen eingesetzt werden.

Nachfolgend wird der Begriff "Symbol" zur Darstellung eines Elements aus der Menge aller darstellbaren Zeichen mit der gewählten Symbologie dargestellt.

Die Menge der darstellbaren Zeichen wird auch mit Alphabet bezeichnet. Jedes Symbol benötigt in einer binären Darstellung eine feste Zahl Bits, diese wird durch die Anzahl möglicher Symbole im Alphabet festgelegt.

Nachfolgend wird eine erfindungsgemäße Codierung mit einem Einsatz von Symbolen mit 6 Bit dargestellt.

Diese Symbole bilden dann die Grundlage für die Fehlerkorrektur. D.h. es werden nicht einzelne Bits korrigiert, sondern immer ganze Symbole mit 6 Bit. Das Alphabet umfasst hier also 64 Symbole.

Mit Spur wird eine Lesezeile bei einem Code, der aus mehreren übereinander angeordneten Zeilen besteht, bezeichnet.

Wie bei einem Tonband passiert der Code den feststehenden Lesekopf, so dass die Abtastung spurweise erfolgt.

Grundsätzlich ist es auch möglich, dass ein beweglicher Lesekopf in Längsrichtung des Codes gegenüber dem Code bewegt wird.

Dadurch, dass erfindungsgemäß zuvor aufgenommene Abbilder des maschinenlesbaren Codes ausgewertet werden, ist auch eine Erfassung des Codes in einem einzelnen Arbeitsschritt möglich. Dies lässt sich beispielsweise unter Einsatz von Bildgebungsmitteln erreichen, die sonst in anderen technischen Gebieten, beispielsweise der Digitalfotografie oder dem digitalen Kopieren eingesetzt werden.

Es existiert eine Vielzahl von Varianten, die es ermöglichen, eine eindeutige Identifikationsnummer zu erstellen. Die bevorzugte Variante wird nachfolgend mit A8 bezeichnet. Die variante A1 definiert eine fortlaufende Nummer und ist daher die kürzest mögliche mit 30 Bit Informationen.

Kürzeste Variante = A1

10 Zeichen aber nur 30 Bit notwendig!

Bei 6 Bit-Symbolen = 5 Symbole (entspricht UPU serial number)

Nicht sprechend/keine Fehlerrekonstruktion

Bevorzugte Variante = A8

14 Zeichen mit 56 Bit notwendig

Bei 6 Bit-Symbolen = 10 Symbole

Sprechend/keine Fehlerrekonstruktion/keine Synchronisation.

Es wurden weitere Varianten in die Überlegungen einbezogen (A12–A14), die das Datum (MMTT oder Tagesnummer) und den fortlaufenden Zähler (in 1/100 sec seit 0:00 oder fortlaufender Tageszähler) unterschiedlich codieren.

Die hier dargestellte, besonders bevorzugte Version ist A14:

Direkt 7*6 Bit-Symbole

Sprechend/keine Fehlerrekonstruktion/keine Synchronisation.

Diese ist strukturell mit der bisher bevorzugten Variante A8 identisch und mit 42 Bit Informationen nur wenig länger als die absolute Untergrenze von 30 Bit. Zudem bietet Sie 8 Bit Reserve für zukünftige Verwendung.

Nachfolgend wird ein besonders bevorzugter Aufbau der Nutzinformationen dargestellt.

Verwendet werden besonders bevorzugte Symbole mit jeweils 6 Bit, da diese mit der Reed-Solomon Fehlerkorrektur kompatibel sind. Die Nutzinformationen sind wie folgt zu verteilen:

2 Symbole für BZ-Nummer und Maschinennummer

damit sind 4096 Codierer* unterscheidbar

Reserve 2 Bit

1 Symbol für den Tag+

der Tageszähler beginnt mit 1 am

1.1./1.3./1.5./1.7./1.9./1.11.

Reserve 2 Bit

4 Symbole fortlaufender Zähler°

an einem Tag

oder Zeit in 1/100 sec

seit 0:00 Uhr

Reserve 4 Bit

Benötigt werden 7 Symbole à 6 Bit, darin ist die Fehlerkorrektur noch nicht enthalten!

Die verbleibende Reserve ermöglicht eine Integration zukünftiger Weiterentwicklungen.

Bei der Auswahl des Codes sollte darauf geachtet werden, dass er möglichst gut zu den erwarteten Fehlerstrukturen passt. Die verschiedenen Fehlersituationen sind beispielsweise:

  • – schlechter Druck
  • – Untergrund, der die Lesung behindert
  • – Nachträgliche Veränderung (Verschmutzung, Beschriftung)
  • – Abdeckungen/Auslöschungen z.B. durch Falten
  • – usw.

Erfindungsgemäß ist es möglich, eine vollständige Fehlerkorrektur des erfindungsgemäßen Codes zu erzielen.

Entscheidend ist der Anteil von Nutzinformationen innerhalb des Codes.

Verwendet wird vorzugsweise eine Reed-Solomon Fehlerkorrektur auf Symbolen mit beispielhaft 6 Bit. Dabei wurden in die Rechnung Start/Stopp beziehungsweise Synchronisationszeichen einbezogen, da diese ebenfalls die Lesesicherheit durch Hinzufügen von Redundanz erhöhen. Im Schnitt wird eine Coderate von vorzugsweise mindestens 20 % verwendet. Es ist noch vorteilhafter, eine Coderate von wenigstens 30 % einzusetzen, wobei bei einer Coderate von wenigstens 40 % weitere Verbesserungen erzielt werden. Die dargestellten Ausführungsbeispiele beziehen sich auf eine besonders bevorzugte Coderate von etwa 46 %.

Ein besonders bevorzugter Code enthält Nutzinformationen 42 Bit/98 Bit Code = 42,9 %, darin sind 2 × 2 Bit Start/Stop enthalten.

Mit dieser Einstellung werden die Korrekturmöglichkeiten wie folgt quantifiziert:

Max. Korrektur fehlerhafter Symbole 4 (3)

Max Korrektur gelöschter Bars 8 (7)

Korrektur Bündelfehler Bars 10 (7)

Korrektur Bündellöschungen Bars 22 (19)

In Klammern die Werte für 7 Fehlerkorrektursymbole.

Insbesondere bei der Korrektur von Bündelfehlern und Bündellöschungen (beides Burstfehler) werden 3 Bars mehr korrigiert. Burstfehler, d.h. fehlerhafte bzw. zusammenhängende Bars, sind z.B. bei Falten zu erwarten.

Es ist möglich, eine Fehlerkorrektur entsprechend der UPU Spezifikation mit den nachfolgend dargestellten bevorzugten Anpassungen einzusetzen.

Dies erfolgt beispielhaft durch das nachfolgend dargestellte Fehlerkorrekturverfahren:

Fehlerkorrekturverfahren: Reed-Solomon

Galoir-Feld: GF (64) = GF (26)

Primitives Polynom: p(x) = x6 + x + 1

Generator-Polynom: g(x) = &Pgr;8 i=1(x + &agr;i)

Generator-Element: &agr; = 000010 = 2

Der Codeaufbau erfolgt systematisch analog zu UPU.

Es ist jedoch gleichfalls möglich, alternative Fehlerkorrekturverfahren einzusetzen.

Nachfolgend werden derartige alternative Fehlerkorrekturverfahren erläutert:

Zwei wichtige Codearten sind der Blockcode und der Faltungscode. Im vorstehenden Kapitel wurde den Anforderungen gemäß ein Blockcode zur Fehlerkorrektur ausgewählt. Dieser Ansatz muss für eine Anmeldung erweitert werden.

Beim Blockcode werden die Eingangsdaten in Blocks der Länge m aufgeteilt (m = Anzahl der Symbole) und nach jedem Block werden k Redundanzbits hinzugefügt, somit beträgt die neue Blocklänge n = m + k Bit. Die Coderate R ist definiert als Verhältnis der Informationsbits m zu Gesamtblocklänge n. Blockcodes eignen sich somit zur Korrektur von Symbolfehlern.

Der Faltungscode hingegen "verschmiert" die Eingangsdaten über mehrere Ausgangsbits. Die Eingangsdaten werden dazu in ein Schieberegister eingelesen und die Ausgangsdaten durch die Kombination verschiedener Abgriffe am Register erzeugt. Die Coderate R ist hier definiert als Quotient der m auf einmal eingelesenen Bits zu den n auf einmal ausgelesenen Bits. Durch diese Art der Codierung sind Faltungscodes dazu geeignet, einzelne Bitfehler zu korrigieren.

Faltungscodes sind Binärcodes, bei denen die Eingangsbits über mehrere Ausgangsbits "verschmiert" werden. Bei der Endcodierung werden die Eingangsdaten in ein Schieberegister gelesen und die Ausgangsdaten durch Kombinationen von Abgriffen ermittelt (meistens sind es Exor-Verknüpfungen).

Mit der Länge S des Schieberegisters ergibt sich eine Speichertiefe von S mal m = 3. Die Beeinflussungslänge dagegen beträgt K = (S + 1) mal m = 4. Die Anordnungen der Abgriffe bei den Codern werden häufig durch Generatorpolynome oder als Oktalzahl angegeben.

Eine Möglichkeit, um die Effizienz von Codes zu erhöhen, liegt darin, verschiedene Codes miteinander zu verketten. Der erste Code wird äußerer Code, der zweite innerer Code genannt.

Wird zum Beispiel als äußerer Code ein Blockcode und als innerer Code ein Faltungscode gewählt, so kann der innere Code einzelne Bitfehler korrigieren und der äußere kleinere Burstfehler. Um auch längere Burstfehler korrigieren zu können, schaltet man zwischen die beiden Coder einen Interleaver.

Es ist vorteilhaft, die Codierung in dem jeweiligen Einsatzfall in Abhängigkeit von den zu erwartenden Fehlern zu wählen.

Dementsprechend ist auch die dargestellte Reed-Solomon-Codierung lediglich beispielhaft zu verstehen und kann in jedem Einzelfall durch ein anderes Fehlerkorrekturverfahren ersetzt werden.

Ein besonders bevorzugter Code ist wie folgt aufgebaut:

  • 1. Startzeichen 2 Bars
  • 2. Nutzinformationen 21 Bars
  • 3. Fehlerkorrektur 24 Bars
  • 4. Stoppzeichen 2 Bars

Aus druck- bzw. maschinentechnischen Gründen muss die Darstellung ggf. gespiegelt werden, um dem Durchlauf durch die Maschine Rechnung zu tragen. Die mathematischen Eigenschaften bleiben davon unberührt. Die Decodierung aus einem Kamerabild (CCD vom OCR-Scanner) ist ohne Einschränkung möglich.

Mit der Bestimmung der Inhalte ist die zu verwendende Symbologie noch nicht festgelegt. Mit Symbologie wird die Art der physischen Codierung durch Druck bezeichnet. Bekannte Symbologien sind z.B. Barcodes.

Ein Vorteil eines Einsatzes von modifizierten 4-State-Codes nach UPU ist, dass hierdurch eine Interoperabilität mit anderen Postunternehmen erzielt wird.

Die Bars werden wie folgt festgelegt:

Full = H = A + D + T = 0 0 = 0

Ascender = A + T = 0 1 = 1

Descender = D + T = 1 0 = 2

Tracker = T = 1 1 = 3

Start/Stop bestehen aus 2 Bars Start = A T = 1 3

Stop = T A = 3 2

Jedes Symbol besteht aus 4 Bars (6 Bit), die wie im Bild gezeigt, angeordnet sind.

Das Beispiel A + F + T = 1 * 16 + 0 * 4 + 3 = 19

Nachfolgend wird ein Einsatz verallgemeinerter n-State-Codes VnSC dargestellt.

Der 4-State Code kann auch als Datenübertragung mittels drei Leitungen interpretiert werden. 4 zeigt den Scan eines 4-State-Codes mit 10 Druckpunkten übereinander.

Die beiden Datenzeilen entsprechen dabei zwei Signalleitungen und die Interpretation wird vom Takt vorgegeben. Der Takt wird durch 4 Punkte repräsentiert, die beiden Datenleitungen werden durch jeweils drei Punkte dargestellt. Im Folgenden werden die Zeilen mit Spur bezeichnet.

Es handelt sich beim Lesen also um ein paralleles Lesen der Spuren, wohingegen die Übertragung zwischen Sender (Codierer-Drucker) und Empfänger (Leser-Decoder) asynchron ist. Die Synchronisation des Lesers erfolgt über den Takt in der Mitte des Codes.

VnSC Variante 1

Der verallgemeinerte n State Code wird wie folgt definiert:

Bei gegebenem Takt in der mittleren Spur werden oberhalb und unterhalb die Daten als Bitfolge dargestellt. Dabei gibt n die Zahl der Spuren an. Für alle Datenspuren gilt derselbe Takt, der mit einer geringeren Toleranz eingehalten werden muss. Dabei müssen die einzelnen Punkte nicht genau übereinander sein. D.h. in Druckrichtung ist ein zeitlicher Versatz innerhalb eines Bars erlaubt.

Jede Datenspur verdoppelt die Zahl der möglichen Zustände eines Bars. Damit ist der bekannte 4-State Code identisch mit V2SC. Im Grenzfall wird für jede Datenspur nur noch ein Punkt verwendet.

Dadurch entsteht ein effizienter Dotcode mit hoher Datendichte für hohe Druckgeschwindigkeiten unabhängig von Verzerrungen in Laufrichtung.

Das Beispiel zeigt einen V4SC mit dem in jedem Bar 24 = 16 Zustände codiert werden können.

Wie im Ausgangsbeispiel wird jeder Bar mit Punkten übereinander dargestellt. Jede Spur verfügt hier über 2 Punkte.

VnSC Variante 2 (interleaved)

Durch Invertieren jedes zweiten Bars und Drucks in die Zwischenräume wird die Datendichte verdoppelt.

Dieses Verfahren wird im Kapitel 4-State interleaved ausführlich beschrieben.

VnSC Variante 3 (autotaktend)

Da alle Datenspuren mit demselben Takt schreiben werden, kann der Takt aus den Daten selbst regeneriert werden. Dazu wird eine selbsttaktende Codierung verwendet z.B. Manchester. Bei dieser kann der Empfänger die Taktrate direkt aus dem Datenstrom ableiten.

Die Datendichte wird dadurch weiter erhöht, im Grenzfall bis an die maximale Druckdichte des verwendeten Druckers.

VnSC Variante 4 (interleaved autotaktend)

Diese Variante ist eine Kombination aus den Varianten 2 und 3.

Für alle Varianten ist eine Fehlerkorrektur möglich. Diese muss problemspezifisch angepasst werden, um die erwarteten Fehler zu kompensieren.

Der 4 State Interleaved wird als parallele Datenübertragung über 2 Leitungen mit Taktleitung aufgefasst.

Alle bekannten Verfahren zur Taktregenerierung und Verbesserung der Signalqualität können so eingesetzt werden.

Zentral ist dabei die Regelmäßigkeit des Codes, die auf den Drucker abgestimmt werden muss (Taktregenerierung bei Lesung).

Da die Druckauflösung je nach verwendetem Drucker von der Fördergeschwindigkeit und der Zahl der Punkte je Bar abhängig ist, müssen die Parameter für ein punktgenaues Druckbild aufeinander abgestimmt werden.

Je nach Tinte und Untergrund führt Verlaufen während der Trocknungszeit zur Verschlechterung des Druckbildes.

Ggf. sollte beim Druck 1 Punkt zwischen zwei Bars frei bleiben.

Das Druckbild muss für den eingesetzten Drucker optimal angepasst werden. Die Zahl der Punkte ist dementsprechend zu wählen.

Große Druckpunkte beinhalten den Vorteil, dass auch bei überlappenden Punkten die Taktzeile sichtbar bleibt.

Kleine Druckpunkte können erfindungsgemäß jedoch gleichfalls bearbeitet werden.

Durch unterschiedliche Dicken/Größen der Druckpunkte ändert sich nur das Tastverhältnis in der Taktzeile.

Unterschiedlich große Punkte führen zu zeitlichem Versatz innerhalb der Spuren (Flankenunsicherheit-Jitter) Auch hier ist die Korrektur z.B. mit einem dPLL möglich.

Die Frequenz bleibt bei unterschiedlichen Dicken der Druckpunkte gleich. Sie lässt sich z.B. mit FFT (Fast Fourier Transformation) aus dem Gesamtbild rekonstruieren.

Die Datenspuren werden vorzugsweise mit doppelter Frequenz gedruckt/abgetastet.

Der verallgemeinerte n-State-Code bietet insbesondere für den Direktdruck bei hohen Geschwindigkeiten gegenüber allen bekannten zweidimensionalen Codes zahlreiche Vorteile. Vorteile der erfindungsgemäßen Codes sind:

  • 1. Zweidimensionale Codes weisen spezielle Suchmuster auf, die für das Auffindendes Codes im Bild benötigt werden (Bild). Zusätzlich liefern die Suchmuster auch Informationen über die Orientierung und die dem Code zugrunde liegende Druckmatrix.

    Der erfindungsgemäße Code kann auf Suchmuster verzichten, da Orientierung und Positionierung durch die Fördertechnik und die Anordnung der Codierer bzw. OCR-Scanner vorgegeben sind.
  • 2. Gemeinsam ist allen 2-dimensionalen Codes, dass die Anordnung der gedruckten Zeichen in beide Richtungen definiert ist, d.h., der Code muss sowohl in Transportrichtung den Spezifikationen entsprechen als auch senkrecht dazu. In der Praxis bedeutet dies, dass zumindest scharfe senkrechte Striche gedruckt werden müssen.

    Der erfindungsgemäße Code benötigt durch die Spurorientierung keine exakte Ausrichtung senkrecht zur Transportrichtung.

    Der gemeinsame Takt der Aufzeichnung in allen Spuren ist ausreichend.
  • 3. Die Seitenverhältnisse der von 2-D-Codes unterliegen festen Regeln, die obigen Codes z.B. müssen stets quadratisch dargestellt werden. Dies begrenzt automatisch die Menge der codierbaren Daten, da insbesondere beim Inkjet-Druck nur begrenzt Punkte in der Vertikalen zur Verfügung stehen. Erfindungsgemäß werden hingegen im Wesentlichen parallele Datenspuren bereitgestellt. Die einzelnen Spuren können im Prinzip beliebig lang werden, sofern der Platz für den Druck verfügbar ist.
  • 4. Gestapelte zweidimensionale Codes (PDF417, Codablock) sind flexibel in den Seitenverhältnissen und damit in der Datenmenge. Sie nutzen verschiedene Strichstärken (Mehrbreitencodes), die im Druck einzuhalten sind. Bei hohen Druckgeschwindigkeiten ist dies jedoch nur begrenzt möglich.

    Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der maschinenlesbare Code und eine Adressangabe in Klarschrift in einem Druckvorgang auf die Postsendung aufgebracht werden.

Es ist zweckmäßig, die erfindungsgemäßen Codes so auszugestalten, dass sie lediglich eine einzelne festgelegte Breite der Bars aufweisen. Hierdurch sind sie von Strichstärkeeffekten unbeeinflusst und eignen sich somit auch für einen Hochgeschwindigkeitsdruck.

Beim 4-State-Code wird die Codelänge wesentlich durch die Zahl der zu codierenden Bits bestimmt. Die Grafik zeigt die drei betrachteten Varianten im Vergleich zu UPU als Standard. Dargestellt sind jeweils die minimale Fläche (minimale Höhe = 4,0 mm/minimaler Pitch* = 1,14 mm) die maximale Fläche (maximale Höhe = 5,8 mm/maximaler Pitch = 1,26 mm) Die Codes sind immer noch recht groß. Ein geeignetes Verfahren, die Codelänge deutlich zu reduzieren, ist Interleaving, das heißt die Verdichtung durch Ineinanderschachteln der Daten.

Grundsätzlich können zwei Varianten in Betracht gezogen werden:

  • – Interleaving für ganze Zeichen
  • – Interleaving mit einzelnen Bars

Beide Varianten werden im Folgenden dargestellt.

Zeichenweises Interleaving

Die 7 Symbole der Nutzinformationen werden mit Start und Stop "normal" als 4-State Code dargestellt. Zusammen mit den jeweils 2 Bars für das Start- und Stoppzeichen werden 25 Bars gedruckt. Diese werden durch 24 Lücken getrennt. In die 24 = 8 * 3 Lücken werden die 8 Symbole der RS-Fehlerkorrekturcodes gedruckt.

6 verdeutlicht den Vorgang. In den beiden oberen Teilbildern von 6 sind jeweils zwei Teilbilder, die jeweils ein Symbol enthalten, dargestellt.

In der mittleren Reihe von 6 ist das rechte Symbol invertiert.

In der unteren Zeile von 6 ist dargestellt, wie die beiden Symbole ineinander geschachtelt werden. Durch dieses kammartige Ineinanderschachteln wird der Code um etwa 50% in der Länge reduziert.

Gleichzeitig wird durch die Invertierung der Prüfzeichen erreicht, dass die Taktlinie in der Codemitte vollständig erhalten bleibt.

Für die Lesung muss nur dann die Information in den Lücken interpretiert werden, wenn der Code allein nicht lesbar ist. Der Nachteil dieser Verdichtung ist, dass ein lokaler Fehler sofort 2 Symbole beschädigt. Dadurch wird die Reserve von 4 korrigierbaren Zeichen schnell aufgezehrt.

Dasselbe Ergebnis bezüglich Dichte und Takt lässt sich auch alternativ erreichen.

Barweises Invertieren

Der gesamte Code besteht aus 2 + 7*3 + 8*3 +2 Bars = 49 Bars.

Jeder zweite wird nun invertiert dargestellt und der Abstand (Pitch) zwischen den einzelnen Bars wird halbiert. Dies bedeutet, alle Symbole mit ungeradem Index werden wie folgt dargestellt:

normaler Bar,

inverser Bar,

normaler Bar.

Alle Symbole mit geradem Index werden dargestellt:

inverser Bar,

normaler Bar,

inverser Bar.

7 verdeutlicht den Effekt.

Das Resultat ist ein kompakter fehlergesicherter Code. Der Takt in der Mitte bleibt für die Lesesysteme stets erhalten. Der Übergang von Dunkel nach Hell muss beim Lesevorgang die Invertierung triggern.

Das resultierende Gesamtbild mit invertierten Bars ist in 8 dargestellt.

6 Barcode Charakteristik & Lesung

Verwendet wird die UPU Spezifikation. Diese wird nun dahingehend modifiziert, dass sich der Abstand (Pitch) von 1,2 mm auf den Abstand zweier "normaler" bzw. zweier "invertierter" Bars bezieht. Der Abstand zwischen "normal" und "invertiert" ist 0,6 mm.

Zentral ist dabei die Regelmäßigkeit des Codes, die auf den Drucker abgestimmt werden muss (Taktgenerierung bei Lesung). Da die Druckauflösung je nach verwendetem Drucker von der Fördergeschwindigkeit und der Zahl der Punkte je Bar abhängig ist, müssen die Parameter für ein punktgenaues Druckbild aufeinander abgestimmt werden.

Je nach Tinte und Untergrund führt Verlaufen während der Trocknungszeit zur Verschlechterung des Druckbildes. Gegebenenfalls sollte beim Druck 1 Punkt zwischen zwei Bars frei bleiben.

Um den Code sollte eine Ruhezone von 2,5 mm eingehalten werden. Dies entspricht S UPU. Der Vergleich mit der australischen Lösung legt nahe, dass die Ruhezone oberhalb und unterhalb geringer ausfallen kann. Dabei sollte 1 mm nicht unterschritten werden.

Dieser Code kann direkt (zum Beispiel per Ink-Jet) auf der Sendung oder auf einem Label, das auf eine Sendung aufgeklebt wird (maschinell und/oder manuell), angebracht werden. Die Verwendung eines Labels ist bei problematischem Untergrund (Aufdruck, Geometrie der Sendung, ...) vorzuziehen, da diese in hoher Qualität vorproduziert (auf Rolle) werden können.

Die Höhe der Bars liegt nach UPU zwischen 4 mm und 5,8 mm. A14 mit Invertierung benötigt somit inklusive Ruhezonen

minimal 295,2 mm2

maximal 385,6 mm2

Lesung

Um 2-D Codes zu lesen, sind CCD-Scanner bzw. CCD-Kameras notwendig, damit ein Bild für die Auswertung erstellt werden kann. Alternativ kann das Bild aus vielen Abtastlinien zusammengesetzt werden, wenn die Abtastung schnell genug erfolgt. Da der Code auch schräg/schief vorliegen kann (maximal 5°), muss die Lesung bei voller Transportgeschwindigkeit mindestens die doppelte Auflösung haben wie der Code (Abtasttheorem).

Da der Code auch schräg/schief vorliegen kann (maximal 5°), muss die Lesung bei voller Transportgeschwindigkeit mindestens die doppelte Auflösung haben wie der Code (Abtasttheorem). Bekannte Angebote weisen für die OCR-Lesung mindestens eine Auflösung von 200 Dote-per-Inch aus. D.h. je Millimeter werden mehr als 7,5 Punkte aufgelöst. Ein Bar minimaler Breite von 0.3 mm wird deutlich mehr als 2-mal detektiert.

9 zeigt ein Druckbild mit maximaler Neigung.

Links sind die Striche mit minimaler Breite und maximalem Abstand dargestellt. So wird die Lücke zwischen den Bars maximal.

Im rechten Teil ist der umgekehrte Fall dargestellt. Dadurch überlappen sich die Bars geringfügig. Eine CCD-Zeile mit der Breite wie in der Abbildung kann beide Fälle auflösen.

Da der Code durch die Verdichtung deutlich kleiner ist, muss darauf geachtet werden, dass auch Sendungen variabler Dicke stets im Fokus des Lesesystems liegen (Tiefenschärfe).

In einem einfachen Test wurde der 4-State-Code mit 200 DPI gescannt.

Obwohl das Druckbild sehr unregelmäßig ist, wurde jeder Druckpunkt mehrmals vom Scanner erkannt.

Die Verzerrungen einzelner Punkte in sich sind auf unterschiedliche Raster zwischen Druck und Scan zurückzuführen. Dieser Effekt wird auch in der Anwendung auftreten und ist zurück zu rechnen.

Bei dem vorliegenden Druckbild ist ein Punkt zwischen den Bars freigehalten worden. In diese Lücke werden bei der Variante A14 die invertierten Bars gedruckt.

Bei der Lesung bzw. Decodierung aus einem Videobild treten je nach Verdichtung zunehmend Störungen auf, die durch geeignete technische Maßnahmen angegangen werden können. Diese werden hier kurz dargestellt.

Das eingescannte Bild zeigt das zentrale Problem. Die Informationen oberhalb und unterhalb der Taktzeile treten nicht zeitsynchron mit dem Takt auf.

Zur Korrektur kann ein digitaler "Phase Locked Loop" eingesetzt werden.

Die wörtliche, aber trotzdem zutreffende Übersetzung von "Phase Locked Loop" (PLL) wäre:

"Phasenrastende Schleife". Die Bezeichnung "Schleife" steht dabei für "Regelschleife". Die PLL ist damit eine Regelschaltung, bei der die Regelung durch eine konstante ("eingerastete") Phase erfolgt.

Grundlegende Aufgaben der PLL sind:

Taktregenerierung

In sämtlichen Ausprägungen ist für die Decodierung der Takt aus dem Bild zu regenerieren. Gegeben ist ein Referenztakt, von dem zwar die Nominalfrequenz bekannt ist, der aber nur zeitweise zur Verfügung steht. Im Referenzsignal können also teilweise Flanken ausfallen. Für die Weiterbearbeitung müssen diese fehlenden Flanken wieder ergänzt werden, so dass ein kontinuierlicher Takt zur Verfügung steht.

Taktsynchronisation

Gegeben ist hier ein Referenztakt, zu dem ein Takt gleicher Frequenz erzeugt werden soll. Diese an sich merkwürdige Aufgabe stellt sich, wenn der Referenztakt Eigenschaften aufweist, die eine direkte Verwendung ausschließen, siehe oben.

So könnte der Referenztakt ein sehr ungünstiges oder gar schwankendes Tastverhältnis aufweisen.

Dazu könnte eine starke kurzzeitige Flankenunsicherheit (Jitter) kommen. Der abgeleitete Takt soll dagegen ein konstantes Tastverhältnis und keine bzw. nur geringe Flankenunsicherheit aufweisen.

Horizontale Abtastung

Es ist besonders vorteilhaft, eine horizontale Abtastung vorzunehmen.

Dies hat mehrere Vorteile.

Insbesondere ist hierdurch eine Mehrfachlesung des Codes möglich.

Ferner sind Linienscanner einsetzbar.

Die Erfindung ermöglicht auch eine Lösung anderer durch die Erzeugung oder Verarbeitung der Codes entstehende Probleme.

Beispielsweise kann durch eine schräg verlaufende Basislinie ein horizontaler Versatz entstehen.

Ein weiterer Grund für das Entstehen eines möglichen horizontalen Versatzes ist ein schiefes Druckbild.

Die hierdurch entstehende Phasenverschiebung (Skewing) der Datenspuren zur Tastspur lässt sich erfindungsgemäß auf eine oder mehrere der nachfolgenden Weisen vermeiden:

Eine besonders bevorzugte Korrektur erfolgt mit dPLL (digital Phase Locked LooP).

Dazu sind in den Datenspuren einzelne Pegelwechsel erforderlich. Singuläre ungünstige Codes werden daher nicht genutzt.

Die grundsätzliche Vorgehensweise besteht vorzugsweise aus folgenden Schritten:

  • – Finden des Codes;
  • – Geometriebestimmung;
  • – Suchen der Taktzeile;
  • – Decodierung der Zeichen durch Bildverarbeitung;
  • – Korrekturen an Störungen im Bild;
  • – Fehlerkorrektur/Variieren des Codes;
  • – Anpassung lediglich der Decodierung der Zeichen an den neuen Code.

Die erfindungsgemäße Codierung ist mit verschiedenen Vorteilen verbunden.

Insbesondere ist es möglich, UPU-Spezifikationen zu berücksichtigen.

Die internationale Organisation Universal Postal Union (UPU) hat im Internet unter der Internetadresse http://www.upu.int/standards/en/lists/upu code lists.shtml in englischer Sprache ein Verzeichnis von ihr herausgegebener Codes veröffentlicht.

Die im Internet bei Einreichung der vorliegenden Anmeldung veröffentlichten Codes haben folgende englische Bezeichnungen:

0
UPU Master Code List
1
UPU Standard numbers
100
Consignment Event Codes
101
Consignment Status Codes
102
Container Identifier Assignment Agency Codes
103
Container Event Codes
104
Dangerous Goods Type Code List Maint. Agency Codes
105
EMSEVT Event Codes
106
Event Reason Codes
107
Handling Class Codes
108
International Mail Processing Centre (IMPC) Codes
109
S31 Issuer codes
110
Item Customer Charging Arranging Codes
111
Item Customs Retention Codes
112
Item Non-Delivery Reason Codes
113
Item Non-Delivery Action Taken Codes
114
Location Type/Function Codes
115
Mail Category Codes
116
Mail Class Codes
117
Mail Sub-Class Codes
118
Organisation Identifiers
119
Receptacle Event Codes
120
Format of Contents Codes
121
Receptacle Type Codes
122
Receptacle Weight Type Codes
123
Responsible Agency Codes
124
Service Indicator Codes
125
TRAKIT Event Codes
126
Transport Mode Codes
127
Accounting Method Codes
128
Date/Time Status Indicator
129
Container Disposition Codes
130
Representation Symbology Codes
131
Level of Presence Codes
132
Item Dutiable Indicator Codes
133
Item Duty Charging Arrangements codes
134
Proof of Delivery Level Codes
135
Reason Codes
136
Item Nature Indication Codes
137
Item Non-Delivery Disposition Codes
138
Payment On Delivery Method Codes
139
Location Codes
140
Payment on Delivery Validation Method Codes
141
Service Data Codes
142
Entity Type Codes
143
Entity Condition Codes
144
Event Report (EVTRPT) Event Codes
145
Event Status Codes
146
Location Function Codes
148
Entity Status Codes
149
S35 Party-ID Category Codes
150
UPU EDIFACT Data Element 9164 Group Codes
151
Money order product types
152
Money order product qualifier codes
153
Party role
154
Entity type code
155
Location function codes
156
S37 format codes
157
ISO/IEC 15459 identifier prefix codes
158
Container type
159
Interchange network identifier codes
160
Interchange network party addresses
161
Aggregate mailstream segregation codes
163
Basic service codes for letter mail
164
Supplementary service codes for letter mail
165
Basic service codes for parcels
166
Supplementary service codes for parcels
167
Basic service codes for EMS
168
Supplementary service codes for EMS items
169
Basic service codes for empty receptacles
170
Supplementary service codes for empty receptacles
171
Defining authority codes
172
Service code process data type
173
Size units codes
174
Weight units codes.

Obwohl es grundsätzlich möglich ist, Codes nach anderen Standards erfindungsgemäß zu erzeugen und zu verarbeiten, sind die dargestellten UPU-Codes besonders vorteilhaft, da sie eine Kompatibilität für die Bearbeitung von Postsendungen durch mehrere Postunternehmen ermöglichen.

Ferner ist eine eindeutige Kennzeichnung der Codes möglich.

Ferner können laufende Zähler integriert werden.

Die Vorzüge einer Fehlerkorrektur mit Reed-Solomon auf GF(64) und 8 Zeichen wurden bereits vorstehend erläutert.

Ferner ermöglicht die Erfindung eine Integration von Startsymbolen für die Erkennung von Codeanfängen.

Ferner ist ein Einsatz von Informations- und Fehlerkorrektursymbolen möglich.

Die Vorteile einer Verdichtung durch abwechselnde Invertierung der Bars wurden gleichfalls bereits dargestellt.

Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Sortierung von Postsendungen unter Einsatz der ermittelten Sortierinformationen, aus denen ein Barcode in der erfindungsgemäßen Ausführungsform generiert wird, dargestellt.

Die in den Filialen und an den Briefkästen aufgegebenen Sendungen werden von dem Postunternehmen gesammelt und einem Sortierzentrum im Gebiet des Absendeortes zugeführt. In diesem sog. Abgangsbriefzentrum (BZA) werden die Sendungen nach Zielregionen und insbesondere nach den in den Gebieten der Zielregionen der Postsendungen befindlichen Eingangsbriefzentren (BZE) sortiert. Diese Sortierung erfolgt in einem Sortierprozess mit einem oder mehreren Durchlauf/-läufen in einer Sortiereinrichtung, welche die auf die Postsendungen aufgebrachten Zustelladressen erfasst. Aus den erfassten Daten wird ein Barcode in der erfindungsgemäßen Ausführungsform generiert und auf die Sendungen aufgebracht. Mit Hilfe dieses Barcodes werden die Sendungen den Endstellen der Sortiereinrichtungen zugeführt und dort in Behälter abgeworfen, die einer auf die Postsendungen aufgebrachten Zustelladresse zugeordnet sind. Sendungen, die nicht maschinell sortiert werden können, z.B., weil der aufgebrachte Barcode nicht gelesen werden kann, werden manuell sortiert. Nach der BZA-Sortierung werden die Sendungen zum Eingangsbriefzentrum transportiert. Dort werden die Sendungen durch Sortiereinrichtungen gem. Anspruch 13 auf Zustellbezirke und -in einer bevorzugten Ausführungsform – nach Gangfolge sortiert. Kann der Code nicht gelesen werden, so erfolgt auch hier eine manuelle Sortierung. Danach werden die Sendungen Zustellstützpunkten und Postfachanlagen zugeführt und gelangen in die Zustellung bzw. in die Postfächer.

Zur Einhaltung der Qualitätsvorgabe E+1 ( Zustellung der Sendungen am Tag nach der Einlieferung) und zur Sicherstellung einer wirtschaftlichen Bearbeitung ist es wichtig, dass die maschinelle Bearbeitung während des gesamten Bearbeitungsprozesses sichergestellt werden kann und dass eine Sortiertiefe erreicht wird, die vorzugsweise eine Sortierung nach Gangfolge der Sendungen beinhaltet, weil hierdurch das aufwendige manuelle Sortieren nach Gangfolge durch die Zusteller entfällt. Der Zusteller benötigt somit keine Zeit mehr für die Vorbereitung der Zustellung, sondern kann unmittelbar nach Übernahme der Sendungen mit dem Zustellgang beginnen.

Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass der aufgebrachte Barcode – in dem vorgegebenen engen Zeitfenster, das für die Bearbeitung zur Verfügung steht, – erfasst sowie vollständig und korrekt gelesen werden kann. Kann der Code nicht gelesen werden, so ist die Sendung mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand manuell zu sortieren. Kann der Code nicht vollständig gelesen werden, so wird nicht die gewünschte Sortiertiefe erzielt, d.h. es entfällt dann z.B. eine Gangfolgesortierung. Wird der Code gelesen, aber falsch interpretiert, so führt dies zu einer Fehlleitung der betreffenden Sendung, die zusätzlichen Sortier- und Transportaufwand und eine verspäteten Zustellung zur Folge hat.

Die erfindungsgemäße Ausführungsform des Codes trägt dazu bei, dass – bei Einhaltung des vorgegebenen engen Zeitfensters – die Leserate erhöht und eine vollständige und korrekte Interpretation der Zustellinformationen erfolgt. Damit leistet die Erfindung einen wesentlichen Beitrag zur Qualität und Wirtschaftlichkeit bei der Bearbeitung von Postsendungen in den Briefzentren.


Anspruch[de]
Verfahren zur Sortierung von Postsendungen, wobei die Postsendungen unter Berücksichtigung von Datensignalen eines auf den Postsendungen befindlichen maschinenlesbaren Codes sortiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Bedrucken einer der Postsendungen der maschinenlesbare Code so erzeugt wird, dass er eine oder mehrere Datenspuren aufweist, dass wenigstens eine der Datenspuren einen Referenztakt enthält, dass wenigstens eine der Datenspuren Sortierinformationen enthält, dass eine Leseeinheit ein graphisches Abbild des maschinenlesbaren Codes erstellt, dass das graphische Abbild in einem Speicher einer Datenverarbeitungseinheit gespeichert wird und dass das gespeicherte Bild so ausgewertet wird, dass Unterschiede zwischen Signalintensitäten zur Ermittlung von Taktsignalen des Referenztaktes herangezogen werden, dass die Datensignale durch Zuordnung zu den Taktsignalen des ermittelten Referenztaktes ausgewertet werden, dass hierdurch die Sortierinformationen ermittelt werden und dass eine Sortierung der Postsendungen in Abhängigkeit von den Sortierinformationen erfolgt. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code so erzeugt wird, dass er wenigstens zwei Datenspuren enthält, wobei eine der Datenspuren den Referenztakt und eine der anderen Datenspuren Informationen zur Sortierung der Postsendungen enthält. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code so erzeugt wird, dass er wenigstens drei Datenspuren enthält. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code so erzeugt wird, dass die Datenspur, die den Referenztakt enthält, sich zwischen anderen Datenspuren befindet. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code so erzeugt wird, dass die Datenspur, die den Referenztakt enthält, sich im Wesentlichen mittig zwischen den weiteren Datenspuren befindet. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung des maschinenlesbaren Codes unter Einsatz von Interleaving erfolgt. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einzelne Bestandteile des maschinenlesbaren Codes invertiert werden. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den maschinenlesbaren Code zusätzliche Informationen eingebracht werden, die eine Fehlerkorrektur ermöglichen. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Reed-Solomon-Fehlerkorrekturverfahren eingesetzt wird. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Block-Codes eingesetzt werden. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Faltungscodes eingesetzt werden. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code und eine Adressangabe in Klarschrift in einem Druckvorgang auf die Postsendung aufgebracht werden. Vorrichtung zur Sortierung von Postsendungen unter Berücksichtigung von auf den Postsendungen befindlichen maschinenlesbaren Codes, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Lesemittel enthält, das so gestaltet ist, dass es in den maschinenlesbaren Codes enthaltene Informationen zeilenweise als Datenspuren erfassen kann und dass die Vorrichtung ferner Mittel zum Erfassen eines in einer weiteren Datenspur enthaltenen Referenztaktes und zum Abgleich des Referenztaktes mit den Datensignalen enthält. Postsendung mit einem maschinenlesbaren Code, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code wenigstens zwei Datenspuren enthält, dass eine der Datenspuren so gestaltet ist, dass diese Datenspur einen Referenztakt enthält und dass der maschinenlesbare Code unter Berücksichtigung des Referenztaktes ausgewertet werden kann.






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