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Dokumentenidentifikation DE19756155C5 19.04.2007
Titel Anordnung zum Wärmetausch
Anmelder Babcock Borsig Service GmbH, 46049 Oberhausen, DE
Erfinder Adamczyk, Frank, Dipl.-Ing., 45289 Essen, DE
Vertreter Bockermann, Ksoll, Griepenstroh, 44791 Bochum
DE-Anmeldedatum 17.12.1997
DE-Aktenzeichen 19756155
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.04.1999
Date of publication of amended patent 19.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse F28D 15/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
Anordnung zum Wärmetausch

Im Umfang der US-PS 4,537,247 zählt eine Anordnung zum Wärmetausch zwischen zwei kanalisiert geführten gasförmigen Fluiden zum Stand der Technik, bei welcher der Wärmetausch durch Wärmerohre bewirkt wird, die von der die die Fluide führenden Kanäle trennenden Zwischenwand in die Kanäle hinein ragen.

Jedes Wärmerohr besitzt einen von der Zwischenwand in den das höher temperierte Fluid führenden Kanal hinein ragenden Längenabschnitt, der von einem weiteren Rohr mit Abstand umhüllt ist. Dieses Hüllrohr besitzt eine außenseitige Emaillebeschichtung. Zwischen dem Wärmerohr und dem Hüllrohr ist ein Wärme leitender Werkstoff, wie z.B. Fett, eingebracht. Die in den das aufzuwärmende Fluid führenden Kanal hinein ragenden Längenabschnitte der Wärmerohre sind berippt.

Ein Nachteil der bekannten Bauart besteht darin, dass durch die zusätzlichen Hüllrohre in dem das höher temperierte Fluid führenden Kanal der Fertigungsaufwand erheblich vergrößert wird. Auch wird durch die Befüllung der Räume zwischen den Hüllrohren und den Wärmerohren mit dem Wärme leitenden Material die Wärmeleitfähigkeit deutlich verschlechtert mit der Folge, dass zur Sicherstellung einer bestimmten Wärmeübertragungsleistung mehr Wärmerohre eingebaut werden müssen, wodurch sich der Bereitstellungsaufwand noch weiter erhöht.

Ungeachtet der Emaillebeschichtung der Hüllrohre kann dennoch nicht mit absoluter Sicherheit verhindert werden, dass diese nicht korrodieren. Es ist dann in einer sehr aufwendigen Art und Weise erforderlich, die Wärmerohre mit den Hüllrohren und dem Wärme leitenden Material auszutauschen. In diesem Zusammenhang tritt erschwerend hinzu, dass nicht nur die Hüllrohre in der Zwischenwand festgelegt werden, sondern zusätzlich auch noch die Bereiche zwischen den Hüllrohren und den Wärmerohren, die das Wärme leitende Material enthalten, gegenüber dem das zu erwärmende Fluid führenden Kanal abgedichtet sein müssen.

Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Wärmetausch zwischen zwei kanalisiert geführten gasförmigen Fluiden mittels Wärmerohren zu schaffen, die sowohl dem Gesichtspunkt der geringen Korrosionsanfälligkeit in dem mit dem höher temperierten Fluid beaufschlagten Bereich, sondern auch einer einfachen Montage bzw. Demontage sowie insbesondere einer problemlosen Zustandsprüfung der Wärmerohre Rechnung trägt.

Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den Merkmalen des Anspruchs 1.

Ein wesentlicher Punkt der Erfindung ist die Modulbauweise. Diese erlaubt es, ein gehäuseartiges Modul mit einer Verdampferkammer und einer Kondensatorkammer sowie mit Wärmerohren komplett als Ganzes in die einander benachbarten, das Wärme abgebende Fluid sowie das Wärme aufnehmende Fluid führenden Kanäle zu integrieren, und zwar unabhängig davon, ob die Fluide senkrecht oder waagerecht geführt werden.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die besondere Integration der Wärmerohre in das Modul. Die Wärmerohre erstrecken sich von der Verdampferkammer aus über einen zwischen der Verdampferkammer und der Kondensatorkammer liegenden Testraum sowie die Kondensatorkammer in eine von der Kondensatorkammer gasdicht getrennte Inspektionskammer. Hiermit ist der Vorteil verbunden, dass sowohl vor Inbetriebnahme der Anordnung als auch während ihres Betriebs über den Testraum stets die Dichtheit der Lagerungen der Wärmerohre in den den Testraum von der Verdampferkammer und der Kondensatorkammer trennenden Zwischenwänden überprüft werden kann. So ist es beispielsweise möglich, den Testraum vor Inbetriebnahme der Anordnung mit Luft zu beaufschlagen und den Luftdruck im Testraum anschließend zu beobachten. Sinkt der Luftdruck, bedeutet dies Undichtheit. Je nach Größe des Druckabfalls oder auch des Charakters der im Wärmetausch stehenden Fluide kann beispielsweise der Testraum auch mit einem Sperrgas unter einem solchen Druck beaufschlagt werden, dass auf keinen Fall Fluid aus der einen Kammer in die andere Kammer übertreten kann. Eine unzulässige Mischung der im Wärmetausch stehenden Fluide, wie z.B. aggressives Rauchgas und Verbrennungsluft, ist dadurch ausgeschlossen.

Dadurch, dass die Enden der Wärmerohre in eine von der Kondensatorkammer gasdicht getrennte Inspektionskammer ragen, können während des laufenden Betriebs bei abgenommenem Verschluss (Deckel) der Inspektionskammer die Enden hinsichtlich ihrer Temperatur kontrolliert werden. Abweichende Temperaturen bedeuten, dass die Wärmerohre nicht mehr intakt sind. Da die Wärmerohre sowohl in den Durchtrittsbereichen der Zwischenwände als auch im Durchtrittsbereich zwischen der Kondensatorkammer und der Inspektionskammer auswechselbar gelagert sind, ist es problemlos möglich, jedes einzelne Wärmerohr bei Bedarf austauschen zu können.

Die Standzeit der Wärmerohre wird ferner dadurch heraufgesetzt, dass die in der Verdampferkammer liegenden Längenabschnitte der Wärmerohre korrosionsgeschützt sind.

Die in der Kondensatorkammer liegenden Längenabschnitte der Wärmerohre können beliebig ausgebildet sein, und zwar jeweils in Abhängigkeit von dem Charakter und der Temperatur des Wärme aufnehmenden Fluids.

So ist es gemäß Anspruch 2 beispielsweise möglich, dass auch die in der Kondensatorkammer liegenden Längenabschnitte der Wärmerohre korrosionsgeschützt sind. Dies ist beispielsweise dann zweckmäßig, wenn das zu erwärmende Fluid ebenfalls aggressiver Natur ist.

Sind Längenabschnitte der Wärmerohre korrosionsgeschützt, so kann gemäß Anspruch 3 eine vorteilhafte Ausführungsform darin bestehen, dass der Korrosionsschutz aus einer Emaillebeschichtung besteht. Diese ist mithin direkt auf die äußeren Oberflächen der Wärmerohre aufgebracht.

Bei gering aggressiven oder nicht aggressiven Fluiden ist ein Korrosionsschutz der Längenabschnitte in der Kondensatorkammer nicht erforderlich. Je nach den Wärmetauschanforderungen können dort die Längenabschnitte unberippt oder entsprechend Anspruch 4 berippt sein. Die Berippung vergrößert die Wärmetauscherfläche. Dadurch ist es möglich, bei gleicher Wärmetauscherleistung eine geringere Anzahl an Wärmerohren einzusetzen. Somit kann trotz der Berippung eine kostengünstigere, das heißt wirtschaftlichere Fertigung erzielt werden.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung wird in den Merkmalen des Anspruchs 5 erblickt. Danach ist dem Modul ein weiteres Modul in Strömungsrichtung des höher temperierten Fluids vorgelagert. Eine solche Anordnung wird dann gewählt, wenn das höher temperierte Fluid eine mit Sicherheit oberhalb des Schwefelsäuretaupunkts liegende Temperatur aufweist. In diesem Fall brauchen die in der Verdampferkammer des vorgelagerten Moduls liegenden Längenabschnitte der Wärmerohre keinen Korrosionsschutz aufzuweisen. Die in der Kondensatorkammer liegenden Längenabschnitte der Wärmerohre können berippt oder unberippt sein. Die beiden Module werden unmittelbar hintereinander geschaltet und folglich hinsichtlich der Wärmerohre den Wärmetauschbedingungen gezielt angepasst.

Auch die in dem vorgeschalteten Modul befindlichen Wärmerohre ragen bevorzugt in eine von der Kondensatorkammer gasdicht getrennte Inspektionskammer. Folglich sind diese Wärmerohre während des laufenden Betriebs ebenfalls hinsichtlich der Temperatur überwachbar.

Die Lagerung der Wärmerohre in den den Testraum von der Verdampferkammer und der Kondensatorkammer trennenden Zwischenwänden als auch in der die Kondensatorkammer von der Inspektionskammer trennenden Zwischenwand kann mit Hilfe von Dichtringen erfolgen, welche eine Demontage und Wiedermontage der Wärmerohre ermöglichen. Zweckmäßig kann aber auch die Bauart gemäß den Merkmalen des Anspruchs 6 sein. In diesem Fall sind im Bereich der Zwischenwand konische Gewindekragen umfangsseitig an die Wärmerohre geschweißt. Durch die Konizität der Gewinde wird zugleich mit der Festlegung der Wärmerohre in der Zwischenwand die Gasdichtheit sichergestellt.

Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, die Wärmerohre gemäß Anspruch 7 mit Hilfe von zylindrischen oder konischen Wulsten in die Zwischenwand gasdicht einzusetzen.

Insbesondere in Abhängigkeit von der Aggressivität der im Wärmetausch stehenden Fluide kann es nach den Merkmalen des Anspruchs 8 von Vorteil sein, dass der Testraum sowohl zur Verdampferkammer als auch zur Kondensatorkammer hin durch jeweils eine mit einem gasundurchlässigen Material befüllte Kammer abgeschottet ist. Bei diesem Material kann es sich beispielsweise um Kunststoff oder Beton handeln.

Schließlich ist es erfindungsgemäß noch denkbar, dass nach Anspruch 9 in Strömungsrichtung des höher temperierten Fluids eine Wascheinrichtung den in der Verdampferkammer liegenden Längenabschnitten der Wärmerohre vorgelagert ist. Diese Wascheinrichtung liegt also ebenfalls im Modul und dient der Reinhaltung der Oberflächen der Wärmerohre.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 im schematischen vertikalen Längsschnitt eine Anordnung zum Wärmetausch gemäß einer ersten Ausführungsform;

2 im schematischen vertikalen Längsschnitt eine Anordnung zum Wärmetausch gemäß einer zweiten Ausführungsform;

3 im schematischen vertikalen Längsschnitt eine Anordnung zum Wärmetausch gemäß einer dritten Ausführungsform;

4 in vergrößerter Darstellung den Ausschnitt IV der 1;

5 in vergrößerter Darstellung den Auschnitt V der 2;

6 im Querschnitt eine Anordnung zum Wärmetausch gemäß einer vierten Ausführungsform und

7 eine Darstellung ähnlich derjenigen der 4 gemäß einer weiteren Ausführungsform.

Mit 1 ist in der 1 eine Anordnung zum Wärmetausch bezeichnet. Die Anordnung 1 umfasst ein gehäuseartiges Modul 2, das quer in zwei einander benachbarte Kanäle 3, 4 eingegliedert ist. Der Kanal 3 führt ein Wärme abgebendes Fluid A in Form eines heißen Rauchgases und der Kanal 4 ein Wärme aufnehmendes Fluid B in Form von kalter Verbrennungsluft.

Das Modul 2 weist eine Verdampferkammer 5 und eine Kondensatorkammer 6 auf. Die Verdampferkammer 5 ist von der Kondensatorkammer 6 durch zwei im Abstand zueinander befindliche Zwischenwände 7, 8 getrennt (siehe auch 4). Die Zwischenwände 7, 8 begrenzen einen Testraum 9, der über einen Stutzen 10 mit Luft bestimmten Drucks beaufschlagbar ist.

Die Kondensatorkammer 6 ist durch eine lösbare Bodenplatte 11 von einer in einem Stutzen 12 mit Deckel 13 ausgebildeten Inspektionskammer 14 getrennt.

Aus der Verdampferkammer 5 erstrecken sich mehrere Wärmerohre 15 in mindestens einer Reihe über den Testraum 9 und die Kondensatorkammer 6 bis in die Inspektionskammer 14.

Die in der Verdampferkammer 5 liegenden Längenabschnitte 16 der Wärmerohre 15 sind mit einer Emailleschicht 17 als Korrosionsschutz versehen. Die in der Kondensatorkammer 6 liegenden Längenabschnitte 18 der Wärmerohre 15 weisen Rippen 19 auf.

Die Lagerung der Wärmerohre 15 in den Zwischenwänden 7, 8 erfolgt über Dichtringe 20. Auch die Lagerung der Wärmerohre 15 in der Bodenplatte 11 des Stutzens 12 erfolgt mittels solcher Dichtringe 20.

Das in die Verdampferkammer 5 strömende Fluid A (heißes Rauchgas) gibt seine Wärme an das in den Wärmerohren 15 befindliche Übertragungsfluid ab, so dass aus der Verdampferkammer 5 ein abgekühltes Fluid A1 tritt. Die von dem Übertragungsfluid in den Wärmerohren 15 transportierte Wärme wird in der Kondensatorkammer 6 an das kalte Fluid B (Verbrennungsluft) abgegeben, so dass aus der Kondensatorkammer 6 aufgeheiztes Fluid B1 tritt.

Zur Überprüfung der Dichtheit der Lagerungen der Wärmerohre 15 in den Zwischenwänden 7, 8 dient der Testraum 9. So kann z.B. über den Stutzen 10 Luft bestimmten Drucks eingeblasen werden. Der Luftdruck wird beobachtet. Sinkt er, deutet dies auf eine Undichtigkeit hin.

Andererseits kann aber auch bei einer festgestellten Undichtigkeit über den Stutzen 10 Sperrluft mit einem solchen Druck in den Testraum 9 geblasen werden, der höher ist als der Druck des Fluids A in der Verdampferkammer 5 und/oder des Fluids B in der Kondensatorkammer 6. Auf diese Weise kann kein Fluid A aus der Verdampferkammer 5 in die Kondensatorkammer 6 bzw. kein Fluid B aus der Kondensatorkammer 6 in die Verdampferkammer 5 übertreten.

Über die Inspektionskammer 14 kann die Temperatur im Wärmerohr 15 beobachtet werden. Zu diesem Zweck muss der Deckel 13 abgenommen werden. Die Inspektionskammer 14 ist dann durch die Bodenplatte 11 immer noch von der Kondensatorkammer 6 getrennt. Die in die Inspektionskammer 14 ragenden freien Enden der Wärmerohre 15 sind jedoch zugänglich und können mithin temperaturgetestet werden.

Bei der in der 2 veranschaulichten Anordnung 1a ist dem Modul 2 gemäß 1 ein weiteres gehäuseartiges Modul 21 unmittelbar vorgelagert. Auch dieses Modul 21 umfasst eine Verdampferkammer 22 sowie eine von dieser durch eine Zwischenwand 23 getrennte Kondensatorkammer 24.

Aus der Verdampferkammer 22 erstrecken sich Wärmerohre 25 in mindestens einer Reihe über die Zwischenwand 23 und die Kondensatorkammer 24 in eine Inspektionskammer 14 in einem Stutzen 12, der durch eine Bodenplatte 11 von der Kondensatorkammer 24 dicht getrennt ist. Der Stutzen 12 weist einen Deckel 13 auf.

Die Festlegung der Wärmerohre 25 in der Zwischenwand 23 kann gemäß 5 durch konische Gewindekragen 26 erfolgen, die umfangsseitig der Wärmerohre 25 festgeschweißt sind und in entsprechende Gewindebohrungen 27 in der Zwischenwand 23 eingedreht werden.

Die Festlegung kann aber auch entsprechend 5 untere Hälfte durch konische Wulste 41 erfolgen, die in entsprechende Ausnehmungen 42 der Zwischenwand 23 eingesetzt sind. Denkbar sind ferner zylindrische Wulste.

Die in die Verdampferkammer 22 ragenden Längenabschnitte 28 der Wärmerohre 25 besitzen keinen Korrosionsschutz, da die Temperatur des in die Verdampferkammer 22 eintretenden heißen Fluids A deutlich oberhalb des Schwefelsäuretaupunkts liegt.

Die in der Kondensatorkammer 24 liegenden Längenabschnitte 29 der Wärmerohre 25 sind mit Rippen 19 versehen.

Das in die Verdampferkammer 22 des Moduls 21 tretende heiße Fluid A erwärmt das Übertragungsfluid in den Wärmerohren 25 sowie das Übertragungsfluid in den Wärmerohren 15 des nachgeordneten Moduls 2. Aus der Verdampferkammer 5 des Moduls 2 tritt sodann abgekühltes Fluid A1 aus.

Das Übertragungsfluid transportiert die Wärme in die in den Kondensatorkammern 24, 6 der Module 21, 2 liegenden Längenabschnitte 29, 18 der Wärmerohre 25, 15, so dass dann das in die Kondensatorkammer 6 des Moduls 2 eintretende kalte Fluid B erwärmt und aus der Kondensatorkammer 24 des Moduls 21 aufgeheiztes Fluid B1 austritt.

Es ist zu erkennen, dass in den 1 und 2 vertikale Fluidströme vorhanden sind. Aufgrund dessen sind die Wärmerohre 15, 25 in den Modulen 2, 21 unter 3° leicht zur Horizontalen geneigt angeordnet.

Bei der in der 3 veranschaulichten Anordnung 1b handelt es sich im Prinzip um die in 2 dargestellte Anordnung 1a, nunmehr jedoch bei waagerechten Fluidströmen. Eine nochmalige Erläuterung ist deshalb entbehrlich.

Bei der in der 6 dargestellten Anordnung 1c sind wiederum vertikale Fluidströme vorhanden. In die die Fluide führenden Kanäle 3, 4 ist ein Modul 2a entsprechend demjenigen der 1 und 4 eingegliedert. Die Wärmerohre 30 in diesem Modul 2a, d.h. die in die Verdampferkammer 5a ragenden Längenabschnitte 31 und die in die Kondensatorkammer 6a ragenden Längenabschnitte 39 sind jedoch über ihre gesamte Länge mit einer Emailleschicht 17 als Korrosionsschutz versehen.

Außerdem ist zu erkennen, dass in der Verdampferkammer 5 oberhalb der in dieser liegenden Längenabschnitte 31 der Wärmerohre 30 eine Wascheinrichtung 32 vorgesehen ist, über die die Oberflächen der Wärmerohre 30 gereinigt werden können.

Ansonsten entspricht die Anordnung 1c der 6 derjenigen der 1, so dass eine nochmalige Erläuterung nicht notwendig ist.

In der 7 ist eine Ausführungsform veranschaulicht, die der Darstellung der 4 ähnelt. Diese Ausführungsform zeigt jedoch neben einem Testraum 33 mit Stutzen 34 mit einem gasundurchlässigen Material 35 befüllte Kammern 36 mit Einführstutzen 40, durch welche der Testraum 33 sowohl zu einer Verdampferkammer 37 als auch zu einer Kondensatorkammer 38 hin abgeschottet ist. Ansonsten entspricht die Darstellung der 7 derjenigen der 4, so dass eine nochmalige Erläuterung entbehrlich erscheint.

1
Anordnung
1a
Anordnung
1b
Anordnung
1c
Anordnung
2
Modul
2a
Modul
3
Kanal
4
Kanal
5
Verdampferkammer
5a
Verdampferkammer
6
Kondensatorkammer
6a
Kondensatorkammer
7
Zwischenwand
8
Zwischenwand
9
Testraum
10
Stutzen
11
Bodenplatte
12
Stutzen
13
Deckel
14
Inspektionskammer
15
Wärmerohre
16
Längenabschnitte v. 15
17
Emailleschicht
18
Längenabschnitte v. 15
19
Rippen auf 18, 29
20
Dichtringe
21
Modul
22
Verdampferkammer
23
Zwischenwand
24
Kondensatorkammer
25
Wärmerohre
26
Gewindekragen
27
Gewindebohrungen
28
Längenabschnitte v. 25
29
Längenabschnitte v. 25
30
Wärmerohre
31
Längenabschnitte v. 30
32
Wascheinrichtung
33
Testraum
34
Stutzen
35
Material
36
Kammern
37
Verdampferkammer
38
Kondensatorkammer
39
Längenabschnitte v. 30
40
Einführstutzen
41
konische Wulste
42
Ausnehmungen f. 41
A
heißes Fluid
A1
abgekühltes Fluid
B
kaltes Fluid
B1
aufgeheiztes Fluid


Anspruch[de]
Anordnung zum Wärmetausch zwischen zwei kanalisiert geführten gasförmigen Fluiden (A, B), welche in einem gehäuseartigen Modul (2, 2a) eine Kondensatorkammer (6, 6a, 38) und eine davon gasdicht getrennte Verdampferkammer (5, 5a, 37) aufweist, aus der mehrere Wärmerohre (15, 30) über einen zwischen den beiden Kammern (6, 6a, 38; 5, 5a, 37) ausgebildeten Testraum (9, 33) und die Kondensatorkammer (6, 6a, 38) in eine von der Kondensatorkammer (6, 6a, 38) gasdicht getrennte Inspektionskammer (14) auswechselbar hineinragen, wobei die in der Verdampferkammer (5, 5a, 37) liegenden Längenabschnitte (16, 31) der Wärmerohre (15, 30) korrosionsgeschützt sind. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die in der Kondensatorkammer (6a) liegenden Längenabschnitte (39) der Wärmerohre (30) korrosionsgeschützt sind. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Korrosionsschutz aus einer Emaillebeschichtung (17) besteht. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die in der Kondensatorkammer (6) liegenden Längenabschnitte (18) der Wärmerohre (15) berippt sind. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der dem Modul (2) ein weiteres gehäuseartiges Modul (21) mit Verdampferkammer (22), Kondensatorkammer (24) und Wärmerohren (25) in Strömungsrichtung des höher temperierten Fluids (A) vorgelagert ist, bei welchem die in der Verdampferkammer (22) liegenden Längenabschnitte (28) der Wärmerohre (25) keinen Korrosionsschutz aufweisen. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Wärmerohre (15, 25, 30) mit einem konischen Gewindekragen (26) von der Kondensatorkammer (6, 6a, 24) aus in die die Kondensatorkammer (6, 6a, 24) von der Verdampferkammer (5, 5a, 22) oder dem Testraum (9, 33) trennende Zwischenwand (7, 23) gasdicht geschraubt sind. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Wärmerohre (15, 25, 30) mit einem zylindrischen oder konischen Wulst (41) in eine an diesen angepasste Ausnehmung (42) in der die Kondensatorkammer (6, 6a, 24) von der Verdampferkammer (5, 5a, 22) trennenden Zwischenwand (7, 23) gasdicht eingepasst sind. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der der Testraum (33) sowohl zur Verdampferkammer (37) als auch zur Kondensatorkammer (38) hin durch jeweils eine mit einem gasundurchlässigen Material (35) befüllbare Kammer (36) abgeschottet ist. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der in Strömungsrichtung des höher temperierten Fluids (A) eine Wascheinrichtung (32) den in der Verdampferkammer (5a) liegenden Längenabschnitten (31) der Wärmerohre (30) vorgelagert ist.






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