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Dokumentenidentifikation DE202006018163U1 19.04.2007
Titel Halterung zur Aufnahme eines Brenners
Anmelder Zinser-Schweisstechnik GmbH, 73095 Albershausen, DE
Vertreter Mayer, Frank und Schön, 75173 Pforzheim
DE-Aktenzeichen 202006018163
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.04.2007
Registration date 15.03.2007
Application date from patent application 30.11.2006
IPC-Hauptklasse B23K 7/10(2006.01)A, F, I, 20061130, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technischer Hintergrund

Die Erfindung hat die Drehlagerung eines Brenners in einem Brennerhalter innerhalb eines Gesamtsystems, beispielsweise eines Autogen- und Plasmaschneiddrehaggregates zum Gegenstand. Drehachse ist dabei die Längsachse des Brenners.

Stand der Technik

Beim Stand der Technik ist der Brenner fest im Brennerhalter fixiert, diese Fixierung wird nur für Montage und Demontage geöffnet.

Der Nachteil dieser Lösung ist, dass bei Schneiddrehaggregaten bei einer Drehung des gesamten Drehaggregates durch die feste Verbindung zwischen Brenner und Brennerhalter die abgehenden Anschlussleitungen zur Maschine (auch als "Schlauchpaket" bezeichnet) einer Torsion unterliegen. Dadurch wird eine Endlosdrehung des Drehaggregates mit dem Brenner verhindert. Im Weiteren ist die Torsion nachteilig bezüglich der Langlebigkeit der abgehenden Anschlussleitungen vom Brenner.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe ist es, eine Torsion der vom Brenner abgehenden Anschlussleitungen bei Drehung des Brenners in der Längsachse dieser Leitungen zu unterbinden.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst.

Der Grundgedanke der Erfindung ist, dass sich zwischen Brennerhalter und Brenner ein Drehlager (Kugellager, Gleitlager, etc.) in Längsachse des Brenners angeordnet ist, wodurch der Brenner von der Drehung des Drehaggregates entkoppelt wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert, es zeigen:

1: Eine erste Seitenansicht des Brenners mit Dreharm,

2: eine zweite Seitenansicht des Brenners mit Dreharm,

3: einen Teilschnitt der Brennerhaltung, und

4: eine Seitenansicht der Brennerhalterung.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Am Oberteil eines Autogen- und Plasmaschneiddrehaggregat 10 ist in der Längsachse X-X ein Dreharm 20 drehbar gehalten, an dessen Ende ein Bogensegment 30 befestigt ist, an dem ein Brennerhalter 50 verschiebbar befestigt ist; durch Drehung des Dreharms 20 kann ein im Brennerhalter 50 gehaltener Brenner 40 um die Längsachse X-X, durch Verschiebung des Brennerhalters 50 am Bogensegment 30 um eine senkrecht zur Längsachse X-X verlaufende Drehachse Y-Y verschwenkt werden.

Erfindungsgemäß umschließt der zweiteilig (50A, 50B) ausgeführte Brennerhalter 50 den Brenner 40 nicht starr, sondern über zwei Drehlager 53A, 53B, die in einer Buchse 52 gehalten sind, die den zylindrischen Brennerschaft 41 umgreift.

Dadurch ist es möglich, den Brenner 40 im Brennerhalter 50 zu drehen.

Die Außenringe des als Kugellager dargestellten Drehlagers (auch Gleitlager sind möglich) sind fest mit der Buchse 52 des Brennerhalters 50 verbunden. Der Brenner 40 wird durch Spannringe 54A, 54B in Längsachse in den Drehlagern 53A, 53B gesichert.

Bei einer Drehung des Dreharms 20, der sich um den Brenner 40 dreht, bleibt der Brenner 40 in unveränderter Position, er nimmt durch seine drehbare Lagerung im Brennerhalter 50 nicht an der Drehbewegung des Dreharms 20 teil, auf die Anschlussleitungen 15 wird folglich keine Torsion ausgeübt.

10
Schneiddrehaggregat
15
Anschlussleitungen
20
Dreharm
30
Bogensegment
40
Brenner
41
Brennerschaft
50
Brennerhalter
51
Haltelasche
52
Buchse
53A, 53B
Drehlager
54A, 54B
Spannringe
55A, 55B
Sicherungsringe
56A, 56B
Hülsen
X-X
Längsachse
Y-Y
Drehachse


Anspruch[de]
Halterung zur Aufnahme eines Brenners, der relativ zu einer Maschine, insbesondere einem Autogen- und Plasmaschneiddrehaggregat, mittels eines Brennerhalters über einen Dreharm um seine Längsachse (X-X) drehbar gehalten ist, und mit der Maschine über in seiner Längsachse abgehende Anschlussleitungen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner (40) mit dem Dreharm (20) über mindestens ein Drehlager (53A, 53B) innerhalb des Brennerhalters (50) derart verbunden ist, dass er von der Rotation des Dreharms (20) um seine Längsachse (X-X) entkoppelt ist. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerhalter (50) eine Buchse (52) umschließt, in der zwei Drehlager (53A, 53B) voneinander beabstandet den Brenner (40) umfassen. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (52) durch zwei endseitige Spannringe (54A, 54B) auf dem Brenner (40) fixiert ist. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehlager (53A, 53B) Kugellager sind. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerhalter (50) zweigeteilt (50A, 50B) ausgeführt ist.






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