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Dokumentenidentifikation DE202006019056U1 19.04.2007
Titel Fusskachelofen
Anmelder Dubrikow, Rainer, 91207 Lauf, DE
DE-Aktenzeichen 202006019056
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.04.2007
Registration date 15.03.2007
Application date from patent application 18.12.2006
IPC-Hauptklasse F24D 13/02(2006.01)A, F, I, 20061218, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F24C 7/00(2006.01)A, L, I, 20061218, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Neuerung ist eine eigenständige Innovation und Weiterentwicklung basierend auf Teile des vorhandenen Gebrauchsmusters:

Elektrischer Mini-Kachelofen Energiesparversion Nr. 203 02 858.9 IPC: F24C 7/00

auf welches vollinhaltlich Bezug genommen wird.

Die vorliegende Erfindung stellt eine neue elektrische Art von Heizungen dar. Dank der neuartigen Umsetzung kann somit die Funktionsweise der Mini-Kachelöfen für den Fussheizungsgebrauch genutzt werden bzw. auch ein Bindeglied zwischen Heizung und Fussheizung darstellen.

Der eigentliche Ofen (aufgeschnittene Seitenansicht der Bauvarianten = 14) besteht aus Fliesen, Kacheln, Metall- oder Gesteinsplatten welche nicht wie üblich festvergossen, verschraubt, geschweißt oder verdrahtet sondern dessen Einzelteile mit Hochtemperatursilikon verbunden sind.

Dessen Temperaturbeständigkeit von 250 bis 300 Grad sind für diese Fusskachelöfen völlig ausreichend, und erzielen neben den hervorragenden Halte- und Klebeeigenschaften auch eine exellente Dehnfähigkeit was bei dem unterschiedlichen Plattenmaterial und -bauweise und deren jeweiligem verschieden großem Ausdehnungsmoment notwendig ist.

Im Inneren dieser Öfen ist ein Flächenheizkörper oder die Heizplatte sowie ein Temperaturfühler (Kapillarrohr) des Regelthermostates – welche von feinem Quarzsand umgeben sind. Die hohe Dichte dieses Quarzes ermöglicht so hervorragende Wärmeleit- und Speicherfähigkeit, sowie die Möglichkeit kaputtgegangene Heizeinsätze oder Elektroteile jederzeit zu ersetzen was bei fest vergossenen Massen nicht oder nur schlecht möglich ist.

Allerdings gibt es die mögliche Anwendung der mit im Ofenbau vorkommenden Vergußmassen eine Ummantelung des Heizeinsatzes (siehe 4) vorzunehmen bzw. andere feste Heizelemente einzupassen.

Ferner kann die Wärmedämmung einzelner Bauteile mit Keramikpapier oder -vlies vorgenommen werden (als Anschauungbeispiel in 2 eingezeichnet – blaue gestrichelte Linie = Keramikpapier) da gerade beim Betrieb als Bodengerät – die nach unten ausgerichtete Ofenseite – möglichst wenig Wärmeverlust aufweisen soll, was widerrum den Gesamtverbrauch effizienter macht und die geringen Stromkosten und -verbrauch abermals reduziert.

Der optische und baumässig sofort auffallende Unterschied zu bisherigen Heizungen besteht in dem „zwiebelartigem Aufbau" – also Mehrschichtbauweise – was bei den Modellvarianten 1 bis 4 überall ersichtlich ist.

Der Vorteil besteht darin hier unterschiedliche Eigenschaften heizungstechnisch zusammenzubringen Quarz, Juramarmor und aussen Granit (Wärmeleitfähigkeit und äussere Härte) oder innen Quarz, Schamotte und aussen Naturstein (Speicherfähigkeit und gesunde Strahlung) usw. können nunmehr beliebig kombiniert kann.

Ferner sind diese Geräte ja zusätzlich einer besonderen Belastung ausgesetzt da diese am Boden permanent getreten werden und auch mal durch Stuhlrollen gestossen werden. So ergiebt sich durch diese Bauweise zusätzlich eine wesentlich höhere Belastbarkeit – ähnlich einer Mehrschichtholzplatte.

Alle Öfen haben – wie unter 5 (Seitenansicht) erkennbar – breite und massive Schrägfüsse in unterschiedlicher Grösse und Winkelung damit eine zusätzliche gesundheitsfördernde und fussgerechte Schrägstellung erreicht werden kann.

Es gibt diese wie angedeutet – z.B. klein, mittel bis groß – massiv und stabil ausgebildet allerdings auch als klappbare Variante damit Geräte die am Boden liegend betrieben werden auch umsetzungsmässig als Standgerät genutzt werden können.

Die Einbauweise des Regelthermostat und des Steckers ist seitlich sowie aufgesetzt möglich (1 und 4).

Als weitere Ausführung gibt es auch die Möglichkeit ohne inneren Thermostaten nur über aussenliegenden und regelbaren Schnurschalter die Temperatureinstellung vorzunehmen (2).

Die Sandwichbauweise dieser Fusskachelöfen erlaubt auch die Möglichkeit innenliegende Umluftschächte zu integrieren welche bei hoher oder höchster Heizleistung für kostenlose zusätzliche Umlufterwärmung sorgen (3) da diese Heizung als idealer Fusswärmer mit ca. 45°C sowohl als Heizofen bis 120°C regulier- und einsetzbar ist.

So diese Öfen im Standbetrieb betrieben werden sind diese Schächte gleichzeitig Halterung für zusammengesetzte Elemente durch Einhängung langer U-förmiger loser Scharniere oder Halterungen.

So können also 2, 3 oder mehrere Heizelemente beliebig zusammengehängt werden und deren Strahlungswinkel unterschiedlich ausgerichtet sein (z.B. Ziehharmonikasystem).

Ferner gibt es die Möglichkeit fertig vormontierte/vorgefertigte oder festvergossene Bauteile für diese Herstellung zu verwenden so dass diese Seiten- und Frontteile (4 oder 2) sowie das dazugehörige Inlet usw. lediglich in wenigen Arbeitsschritten zusammengepasst werden können.

Zusammenfassung:

Fusskachelöfen welche quadratisch bis rechteckig und sehr flach aufgebaut sind. Welche neben Einfachlage vor allem Mehrfachschichtig aufgebaut sind und der innere Heizleiter oder -platte von Quarzsand umgeben ist.

Ferner verfügen die Geräte über schräge Standfüsse oder -keile damit entweder im liegenden – sowie im stehendem Betrieb eine absolut sichere Standfestigkeit erreicht wird.

Ferner gibt es alternativ klappbare/n Füsse/Fuss um aus einem liegendem Gerät eine stehende Heizung oder einen schrägstehenden und strahlenden Ofen zu machen – oder andersrum.

Ebenso – als Zubehör – umgreifende Halterungen oder Ecken damit man waagerecht, schräg oder senkrecht die Heizung hängen, stellen oder legen kann.

Diese Öfen sind vor allem „Sandwichheizungen" da sie die positivsten Eigenschaften aller nur möglichen aufheizbaren Platten, Fliesen oder Bleche miteinander beliebig kombinieren können und so ungeahnte Vorzüge erreichen. Auch Bauversion mit Wärmegeleinlagen bzw. -schicht.

Ferner ist diese Mehrfachbauweise wesentlich belastbarer als einfache Bauausführungen. Selbst wenn z.B. eine äussere Platte bricht ist sie mit der darunter befindlichen fest durch Verklebung verbunden und der Ofen somit sicher in der weiteren Nutzung. Alternativ können die äusseren Kanten zusätzlich durch umlaufende Winkelleiste/n oder -ecken geschützt werden (3).

Geregelt werden diese elektrischen Fusskachelöfen über ein innenliegendes Regelthermostat oder aber über eine aussenliegende regelbare Schnurschaltung.

Ferner gibt es die Möglichkeit seitlicher innenliegender Umluftschächte welche auch einzelne Geräte miteinander verbinden indem diese als Halterung für einzuhängende Scharniere dienen und somit einen unterschiedlich ausrichtbaren Heizelementezaun ermöglichen.

Vorgefertigte Bauteile welche lediglich zusammengefügt und verklebt werden müssen können die normale Einzelelementbauweise ergänzen und wären aus Schamotte, Keramik oder Fliesengussmasse.


Anspruch[de]
Liegender Kachelofen, dessen Teile mit Hochtemperatursilikon verbunden sind. Kachelofen, welcher liegend, schräg stehend und/oder stehend betrieben werden kann. Fusskachelofen, der zusätzlich über innere seitliche Umluftröhren oder -schächte verfügen kann welche auch Scharniereinsteck- und Verbindungshalterung sind. Fusskachelofen, nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mini-Fussbodenheizung, welche elektrisch betrieben wird und dessen innere Heizelemente oder -leiter von Quarzsand ummantelt sind und neben Fussbodenwärme zusätzlich auch bis 120°C regelbar ist. Kachelofen, welcher über einen schrägen Fuss oder -keil verfügt oder über mehrere. Fusskachelofen, der über einen klappbaren Fuss verfügt oder über mehrere. Fusskachelofen, der in Sandwichbauweise aus mehrfach verklebten und verbundene Fliesen, Kacheln, Metall- oder Gesteinsplatten besteht welche in ihrem Aufbau beliebig gemischt sein können. Kachelofen der – ohne Füsse – eine kleinere Tiefe als 10 cm hat und an den äusseren Kanten umlaufende Winkelleisten oder -ecken zusätzlich haben kann. Kachelofen welche miteinander zusammenhäng- oder steckbar sind und so eine beliebig lange und ausrichtbare Ofenaneinanderreihung ermöglichen. Fusskachelofen, nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet dass er aus Fertigteilen ganz oder teilweise gefertigt ist.






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