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Dokumentenidentifikation DE202006019558U1 19.04.2007
Titel Vorrichtung zum Vorrichten der Anschlüsse eines Heizkörpers
Anmelder Kermi GmbH, 94447 Plattling, DE
Vertreter Patentanwälte Effert, Bressel und Kollegen, 12489 Berlin
DE-Aktenzeichen 202006019558
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.04.2007
Registration date 15.03.2007
Application date from patent application 20.12.2006
IPC-Hauptklasse F24D 19/00(2006.01)A, F, I, 20061220, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vorrichten der Anschlüsse eines Heizkörpers unter Verwendung einer Montagelehre mit Spülbogen, wobei der Spülbogen Anschlussstutzen für die Anschlüsse an ein Heizkreissystem aufweist.

Der Einsatz von so genannten Montagelehren bzw. Montageschablonen für eine lagegerechte Montage der rohrleitungsseitigen Vor- und Rücklaufanschlüsse von Heizkörpern ist allgemein bekannt. Eine derartige Montageschablone wird beispielsweise in der DE 296 14 972 beschrieben. Derartige Montagelehren ermöglichen das Fixieren, Anschließen und Abdrücken der Anschlussleitungen ohne Montage des Heizkörpers, der dadurch vor Beschädigungen geschützt wird. Dabei ist die Schnittstelle Anschlussstutzen Spülbogen und Anschlussleitung Heizkreissystem nur für den Anschluss an ein Außengewinde G3/4'' ausgelegt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Vorrichten der Anschlüsse eines Heizkörpers unter Verwendung einer Montagelehre mit Spülbogen zur Verfügung zu stellen, die den Anschluss des Spülbogens der Montagelehre an die Anschlussleitungen des Heizkreissystems vereinfacht. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den zugehörigen Ansprüchen enthalten.

Von daher umfasst die vorliegende Erfindung Vorrichtung zum Vorrichten der Anschlüsse eines Heizkörpers unter Verwendung einer Montagelehre mit Spülbogen, wobei der Spülbogen Anschlussstutzen für die Anschlüsse an ein Heizkreissystem aufweist, die mit integrierten Verdrehsicherungen und Formdichtungen für die Aufnahme der Anschlüsse des Heizkreissystems versehen sind.

Vorteilhaft sind die Verdrehsicherungen dabei nach einem besonderen Merkmal der vorliegenden Erfindung als Sechskant und/oder als Nuten ausgebildet.

Die Anschlussstutzen können für die Aufnahme von G1/2'' Anschlüssen oder für die Aufnahme von G3/4'' Anschlüssen ausgebildet sein, wobei dann ein Übergangsstück G3/4'' erforderlich ist. Die Verbindung der Anschlussstutzen mit den Anschlüssen des Heizkreissystems erfolgt besonders vorteilhaft über eine Überwurfmutter.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:

1 die Vorderansicht einer Montageschablone,

2 eine perspektivische Ansicht der Montageschablone,

3a eine perspektivische Ansicht der Schnittstelle Anschlussstutzen,

3b eine weitere perspektivische Ansicht der Schnittstelle Anschlussstutzen,

4a eine perspektivische Ansicht einer weiteren Variante der Schnittstelle Anschlussstutzen,

4b eine weitere perspektivische Ansicht der Schnittstelle Anschlussstutzen nach 4a.

In den 1 und 2 ist eine herkömmlich bekannte Montagelehre 1 mit Spülbogen 2 zum Herrichten der Anschlüsse für Heizkörper dargestellt. Auf der Unterseite des Spülbogens 2 befinden sich zwei Anschlussstutzen 3, 4 für die Aufnahme von G1/2'' Anschlüssen, zwei Formdichtungen 5, 6 und zwei Überwurfmuttern 7, 8. Die Anschlussstutzen 3, 4 sind so ausgeführt, dass die handelsüblichen Verschraubungen verdrehsicher aufgesteckt werden können, stirnseitig über die Formdichtungen 5, 6 abdichten und mittels der Überwurfmuttern 7, 8 befestigt werden. Der Abstand des Spülbogens 2 wird über die Skala 1a auf der Montagelehre 1 eingestellt und mit der Mutter 1b an dieser Position in der Montagelehre fixiert. Die Montagelehre 1 wird mittels Schrauben über die Öffnungen 1c in Bohrlöchern an der Wand befestigt. Anschließend erfolgt die Anschlussverschraubung von unten auf die Anschlussstutzen 3, 4 lagerichtig zu Nocke oder Sechskantfläche bis zur stirnseitigen Anlage an die Formdichtungen 5, 6 und Befestigung mittels der Überwurfmutter 7, 8. Durch das Anziehen der Überwurfmutter 7, 8 mit G1/2'' mit dem G1/2'' – Gegengewinde wird eine dichte Verbindung zwischen dem Spülbogen 2 und den Anschlussverschraubungen hergestellt. Die Anschlussleitungen sind jetzt fixiert und können in der Wand bzw. im Boden befestigt werden. Ein Abdrücken der Anschlussleitungen ist bereits nach dem Herstellen der dichten Verbindung möglich. Zur Befestigung an den Spülbogen 2 der Montagelehre 1 muss kein Teil von der Anschlussverschraubung entfernt werden und geht somit auch nicht verloren, bzw. kann nicht vertauscht werden. Die integrierte Verdrehsicherung 9, 10, ausgebildet als Sechskant u/o. Nuten passend zur Anschlussverschraubung verhindert eine Beschädigung der Formdichtung 5, 6 während des Festziehens der Überwurfmutter mit dem Gegengewinde. Zusätzlich wird dadurch ein Lösen bereits verschraubter Anschlussteile verhindert. Wie aus den 4a und 4b ersichtlich besteht die Möglichkeit durch Aufschrauben eines Übergangsstücks 11 den Spülbogen mit G1/2'' – Anschlüssen auf G3/4'' umzurüsten.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Vorrichten der Anschlüsse eines Heizkörpers unter Verwendung einer Montagelehre mit Spülbogen, wobei der Spülbogen Anschlussstutzen für die Anschlüsse an ein Heizkreissystem aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstutzen (1) integrierter Verdrehsicherungen (4, 5) und Formdichtungen (3) für die Aufnahme der Anschlüsse des Heizkreissystems aufweisen. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die integrierte Verdrehsicherungen (4, 5) als Sechskant (4) und/oder als Nuten (5) ausgebildet sind. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstutzen (1) für die Aufnahme von G1/2'' Anschlüssen ausgebildet sind. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstutzen (1) für die Aufnahme von G3/4'' Anschlüssen mit einem Übergangsstück G3/4'' ausgestattet werden. Vorrichtung nach einem der o.g. Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Anschlussstutzen (1) mit den Anschlüssen des Heizkreissystems über eine Überwurfmutter (2) erfolgt.






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