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Dokumentenidentifikation DE202007000157U1 19.04.2007
Titel Einrichtung zur Veränderung von Kapazität
Anmelder Hanwang Technology Co., Ltd., Beijing, CN
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 202007000157
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.04.2007
Registration date 15.03.2007
Application date from patent application 04.01.2007
IPC-Hauptklasse H01G 5/013(2006.01)A, F, I, 20070104, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Das vorliegende Gebrauchsmuster bezieht sich auf Gebiet von Elektrobauelementen, insbesondere auf eine Einrichtung zur Veränderung von Kapazität, bei der die Veränderung der Kapazität die Veränderung der ausgeübten Druckkraft beschreibt.

Stand der Technik

Mit ununterbrochener Erhöhung des Niveaus der Herstellung und Gestaltung der elektronischen Konsumgüter und mit der kontinuierlichen Zunahme des Bedarfs an die elektronischen Konsumgüter ist es erforderlich, die Veränderung der physikalischen Größe zu messen, zu steuern und eine entsprechende Reaktion auf diese Veränderung auszulösen. Die Detektion des Drucks gehört auch dazu und findet in breitem Maße in vielen technischen Gebieten, beispielsweise bei dem Stift zur Eingabe bei der Erfassung von Computer, ihre Anwendung. Bei der Verwendung des Stiftes zur Eingabe ist es erforderlich, Information über die aktuelle Veränderung der eingesetzten Druckkraft beim Schreiben schnell und rechtzeitig dem dem Stift zugeordneten Gerät oder Anwendungssofware zuzuleiten und rechtzeitig auf dem Bildschirm des Computers anzuzeigen, um Stärke der eingesetzten Druckkraft und die Geschwindikeit der Bewegung des Stiftes beim Schreiben zu zeigen.

Um das oben genannte Ziel und die entsprechende Wirkung zu erreichen, sind bis jetzt sehr viele technische Lösungen vorgeschlagen. Insbesondere durch JP2001319831 ist eine Einrichtung zur Messung der Druckkraft bekannt, wobei ein Dielektrikum zwei Seitenflächen aufweisen, zwei Elektroden auf einer Seitenfläche angeordnet sind, und eine flexible Elektrode auf der anderen Seitenfläche vorgesehen ist, ein bestimmtes Spiel zwischen der flexiblen Elektrode und dieser Seitenfläche vorgesehen ist, die flexible Elektrode unter der Wirkung einer externen Druckkraft eine Veränderung relativ zu dieser Seitenfläche erzeugt, so daß das Parameter als die Veränderung der eingesetzten Druckkraft ermittelt ist.

Der bei dieser technischen Lösung vorhandene Nachteil liegt im Wesentlichen darin, daß ein Anfangswert, der nicht null ist, vorhanden ist, weil zwei Elektroden auf einem einzigen Dielektrikum angeordnet sind (entsprechend einem keramischen Kondensator). Wenn die flexible Elektrode in Kontakt mit dem Dielektrikum gebracht ist und sich die Kontaktfläche verändert, geht die Veränderung der Kapazität von diesem Anfangswert als Anfangspunkt und minimalem Wert aus. Da in der praktischen Anfangsphase des Kontaktes der flexiblen Elektrode mit dem Dielektrikum der Kapazitätwert ungefähr gleich wie der Anfangswert ist, ist es schwer, zwischen der Veränderung der Kapazität und dem Anfangswert zu unterscheiden. Dadurch ist es problematisch, die Detektion und die Steuerung durchzuführen, so daß das Herstellungsniveau erhöht werden sollt, insbesondere die immer strengere Forderung an die Produkion erforderlich ist.

In JP1990-0206774 ist eine andere technische Lösung als die oben genannte Lösung bekannt. Obwohl ein Anfangswert von Null vorgesehen ist, ist die Gestaltung relativ kompliziert, sind die Herstellung und die Produktion aufwendig und ist die Zuverlässigkeit der Produkte unbefriedigend.

Inhalt des Gebrauchsmusters

Dem vorliegenden Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Veränderung von Kapazität anzugeben, wobei die Größe der Veränderung der Kapazität in Abhängigkeit von der ausgeübten externen Wirkkraft in sensorischer Weise ermittelt ist, und ein eindeutiger Anfangswert von Null vorgesehen ist, sowie die Kapazität in einem bestimmten Bereich änderbar ist.

Die Aufgabe ist gelöst durch eine Einrichtung zur Veränderung von Kapazität, umfaßend:

  • – ein erstes Dielektrikum und ein zweites Dielektrikum, wobei das erste Dielektrikum und das zweite Dielektrikum parallel zueinander angeordnet und voneinander in der Art beabstandet sind, daß eine Isolierschicht zwischen dem ersten und dem zweiten Dielektrikum gebildet ist;
  • – eine erste Elektrode und eine zweite Elektrode, wobei die erste Elektrode und die zweite Elektrode auf einer selben Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums angeordnet und jeweils mit dem ersten und dem zweiten Dielektrikum verbunden sind;
  • – eine elastische leitfähige Unterlagsscheibe, die auf einer der oben genannten Seitenfläche gegenüberliegenden Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums angeordnet ist; und
  • – eine Zwischenscheibe, die zwischen dem ersten und dem zweiten Dielektrikum einerseits, und der elatischen leitfähigen Unterlagsscheibe andereseits angeordnet ist.

In einer Weiterbildung umfaßt die Einrichtung weiter einen Kontaktkopf, der so gestaltet ist, daß eine Wirkkraft auf die elastische leitfähige Unterlagsscheibe einwirkt, wenn eine externe Druckkraft auf den Kontaktkopf ausgeübt ist.

In einer Weiterbildung sind das erste Dielektrikum und das zweite Dielektrikum zueinander in spiegelbildlicher Weise angeordnet.

In einer Weiterbildung umfaßt die Einrichtung weiter ein Gehäuse, wobei das erste Dielektrikum und das zweite Dielektrikum dicht entlang innere Wand des Gehäuses in das Gehäuse gesteckt sind.

In einer Weiterbildung ist die Form der ersten und der zweiten Elektrode im wesentlichen entsprechend der Form des ersten und des zweiten Dielektrikums gestaltet, und liegen die erste Elektrode und die zweite Elektrode jeweils auf der selben Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums auf.

In einer Weiterbildung ist das Innere der Isolierschicht mit einem Stoff mit niedriger Dielektritätskonstante gefüllt.

In einer Weiterbildung ist das Innere der Isolierschicht mit Luft gefüllt.

In einer Weiterbildung ist die elektrische leitfähige Unterlagsscheibe aus einem elastischen leitfähigen Material herstellbar.

In einer Weiterbildung ist die Zwischenscheibe aus einem Material mit niedriger Dielektritätskonstante herstellbar.

In einer Weiterbildung ist die Zwischenscheibe ringförmig gestaltet.

In einer Weiterbildung weist der Kontaktkopf eine Oberfläche in Vorsprungsform auf, wobei sein zentraler Bereich höher als der um den zentralen Bereich umlaufenden Bereich gestaltet ist.

In einer Weiterbildung ist ein elastischer leitfähiger Körper zwischen dem Kontaktkopf und der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe zusätzlich vorgesehen.

In einer Weiterbildung ist ein weiterer elastischer leitfähiger Körper zwischen der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe und der Zwischenscheibe zusätzlich vorgesehen.

In einer Weiterbildung sind das erste und das zweite Dielektrikum aus einem Material mit einer hohen Dielektrizitätskonstante herstellbar.

In einer Weiterbildung bilden das erste und das zweite Dielektrikum zusammen eine zylinderische Form bilden.

In einer Weiterbildung ist der Kontaktkopf in Konusform oder in Halbkugelkroneform gestaltet.

Die Aufgabe ist weiter gelöst durch eine Vorrichtung zum Handeinschreiben für Erfassung, umfaßend eine oben genannte Einrichtung zur Veränderung von Kapazität.

Die mit dem vorliegenden Gebrauchsmuster erzielten Vorteile bestehen darin, daß die Gestaltung einfach ist, die Meßempfindlichkeit relativ hoch ist, ein eindeutiger Anfangswert von Null und ein maximaler Wert vorgesehen sind, und die Einrichtung sehr bedienungsfreundlich ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Nachfolgend wird das vorliegende Gebrauchsmuster an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung zur Veränderung der Kapazität schematisch dargestellt;

2 Einrichtung nach 1 in Schnitt entlang A-A Linie dargestellt;

3 Gestaltung der Dielektriken bei der Einrichtung nach 1 im Anfangszustand in Längsschnitt dargestellt;

4 die Dielektriken unter der Wirkung der ausgeübten Wirkkraft bei der in 1 dargestellten Einrichtung in Schnitt dargestellt;

5 Zustand der Seitefläche und der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe im Fall ohne Wirkung der externen Wikkraft in Schnitt dargestellt;

6 Zustand der Seitenfläche und der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe unter der Wirkung der externen Wirkkraft in Schnitt dargestellt;

7 Dielektriken in einem weiteren Ausführungsbeispiel im Anfangszustand dargestellt; und

8 Schaltbild der Verwendung der gebrauchsmustersgemäßen Einrichtung.

Bevorzugte Ausführungsform

Das vorliegende Gebrauchsmuster kann im Schreibgerät zur Erfassung bei Computer ihre Anwendung finden. In einem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt die Einrichung einen Stiftkörper 1, eine im Inneren des Stiftkörpers 1 angeordnete Schaltplatte 2, eine Stiftspitze 3 an dem vorderen Ende des Stiftkörpers 1, eine Induktionsspule 4 und eine Anordnung 5 der Dielektriken. Der Kontaktkopf 51 ist mit der Stiftspitze 3 zusammen einstückig gebildet, wobei die Induktionsspule 4 zwischen dem Kontaktkopf 51 und der Stiftspitze 3 angeordnet ist.

In 2 ist die Einrichtung nach 1 entlang A-A Linie in Schnitt dargestellt. In 3 ist das Anfangszustand der Anordnung der Dielektriken nach 1 in Längsschnitt dargestellt. Die Anordnung 5 der Dielektriken besteht aus einem Kontaktkopf 51, einer elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe 52, einer Zwischenscheibe 53, einem ersten Dielektrikum 51, einem zweiten Dielektrikum 55, einer ersten Elektrode 56, einer zweiten Elektrikode 57, einer Isolierschicht 58 und einem Gehäuse 59.

Der Kontaktkopf 51 ist auf der Oberfläche in Vorsprungsform gestaltet, wobei der zentrale Bereich höher als der um ihn umlaufende Bereich ist, und kann in Konusform oder in Halbkugelkroneform gestaltet werden. Die elastische leitfähige Unterlagsscheibe 52 ist aus einem elastischen leitfähigen Material herstellbar, wobei die Unterlagsscheibe 52 unter der Wirkung einer externen Druckkraft verformbar ist, und die Ausgangsform wiederherstellbar ist, wenn die externe Druckkraft verschwindet. Auf der anderen Seitenfläche der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe 52 sind ein erstes Dielektikum 54 und ein zweites Dielektikum 55 paralllel zueinander angeordnet. Das erste und das zweite Dielektrikum 54, 55 sind aus einem Material mit hoher Dielktrizitätskonstate herstellbar. Zwischen den beiden Dielektriken einerseits und der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe 52 andererseits ist eine Zwischenscheibe 53 angeordnet, die aus einem Material mit niedriger Dielektrizitätskonstante herstellbar ist. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Zwischenscheibe 53 ringförmig gestaltet. Es ist auch denkbar, die Zwischenscheibe 53 in zwei voneinander getrennten Teilen zu gestalten. Das erste und das zweite Dielektrikum sind voneinander getrennt, so daß eine Isolierschicht 58 gebildet ist. Die Isolierschicht 58 weist eine sehr niedrige Dielektrizitätskonstante auf, und kann aus Luft gebildet oder mit einem Stoff mit niedriger Dielektrzitätskonstante gefüllt werden. Das erste und das zweite Dielektrikum 54 und 55 sind zueinander symmertrisch, beispielsweise in symmertrischer Halbkreisform gestaltet und spiegelbildlich um das Kreiszentrum angeordnet. Das heißt, daß das erste und das zweite Dielektrikum 54 und 55 mit der Isolierschicht 58 zusammen eine komplette Kreisform bilden. Alternativ können das erste und das zweite Dielektrikum 54 und 55 auch in ähnlicher Halbrundform gestaltet werden. Das erste und das zweite Dielektrikum 54 und 55 sind auf ihren anderen Seitenflächen jeweils mit der ersten und der zweiten Elektrode 56 und 57 verbunden. Wie in 2 dargestellt, ist die Form der ersten und der zweiten Elektrode 56 und 57 jeweils entsprechend der Form des ersten und des zweiten Dielektrikums 54, 55 gestaltet, wobei die Unterseite der ersten und der zweiten Elektrode 56 und 57 jeweils dicht auf der Oberseite des ersten und des zweiten Dielektrikums 54 und 55 aufliegt.

Jeweils ein Leiter ist von der ersten und der zweiten Elektrode 56, 57 abgegriffen. Nachfolgend wird die Funktionsweise der gebrauchsmustersgemäßen Einrichutng bei der Verwendung an Hand von 8 erläutert. Die erste und die zeite Elektode 56, 57 sind mit einer Resonanzschaltung verbunden, die für einen Oszillationssignal mit einer bestimmten Frequenz eine Resonanz erzeugt und über eine Empfangsschaltung einen Resonanzsignal empfängt. Die Veränderung des Drucks ist bei der die Resonanzschaltung durch den Empfang des entsprechenden Resonanzsignals detektierbar. Konkret gesagt, wenn die erste und die zweite Elektrode 56, 57 mit einer LC- Oszillationsschaltung, einer RC-Oszillationsschaltung oder ihrergleichen verbunden sind, wird die Oszillationfrequenz durch die Änderung der Kapazität verändert, so daß sich ein Frequenzwert oder entsprechender Verhaltenswert ergibt. In Abhängigkeit von der Veränderung dieser Frequenz als Parameter ist die Veränderung der Kapazität an den Elektroden als Rückkopplung der der Stiftspitze 3 ausgesetzten Druckkraft ermittelt.

In einer Weiterbildung, um das erste und das zweite Dielektrikum 54, 55 und die Isolierschicht 58 kompakt zusammenzubauen, ist ein Gehäuse 59 vorgesehen, so daß die Stabilisierung der Anordnung des ersten und des zweiten Dielektrikums 54, 55 und der Isolierschicht 58 gewährleistet ist.

Nachfolgend wird die Betriebsweise der gebrauchsmustersgemäßen Einrichtung erläutert. Da der Kontaktkopf 51 mit der Stiftspitze 3 einstückig gebildet ist, befinden sich der Kontaktkopf 51 und die Stiftspitze 3 stets in einem gleichen Zustand. Wenn keine Druckkraft auf die Stiftspitze 3 ausgeübt ist, ist das Zustand in diesem Fall als Anfangszustand angenommen. In 1 und 3 sind die Stiftspitze 3, der Kontaktkopf 51 und die elastische leitfähige Unterlagsscheibe 52 im Ausgangszustand dargestellt, das heißt, daß keine externe Kraft ausgeübt ist. In diesem Fall sind das erste und das zweite Dielektrikum 54, 55 durch eine Isolierschicht voneinander getrennt. Die Kapazität zwischen dem ersten und dem zweiten Dielektrikum ist so gering, daß sie vernachlässigt werden kann, nämlich in diesem Zustand ist der Anfangswert null. In 5 ist das Zustand von der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe 52 und der Seitenfläche der beiden Dielektriken 54, 55 im Fall mit dem Anfangswert von Null dargestellt.

In 4 ist das Zustand der Dielektriken 54, 55 bei der gebrauchsmustersgemäßen Einrichtung nach 1 dargestellt, wobei eine externe Druckkraft auf die Stiftspitze 3 ausgeübt ist, nämlich eine Veränderung der Wirkkraft erzeugt ist, wenn man mit dem Stift auf einem Tisch oder auf einem anderen flachen Gegenstand schreibt. Die änderbare Wirkkraft ist von der Stiftspitze 3 zu dem Kontaktkopf 51 übertragen und auf die elastische leitfähige Unterlagsscheibe 52 ausgeübt. Dadurch ist die elastische leitfähige Unterlagsscheibe verformt, und anschließend ist die änderbare Wirkkraft auf die Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums 54, 55 ausgeübt. Da die elastische leitfähige Unterlagsscheibe 52 als guter Leiter ausgebildet ist, sind das voneinander getrennte erste und zweite Dielektrikum 54, 55 zu einem miteinander zusammenhängenden Körper gebildet, nämlich die beiden Dielektriken sind miteinder elektrisch verbunden, so daß ein Kapazitätswert zwischen der ersten und der zweiten Elektrode 56, 57 erzeugt ist.

In 6 Ist das Zustand der Seitenfläche der beiden Dielektriken und der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe unter der Wirkung einer externen Druckkraft dargestellt. Wie in 4 gezeigt, wird ein kleiner Kapazitätswert zwischen der ersten und der zweiten Elektrode 56, 57 erzeugt, wenn die elastische leitfähige Unterlagsscheibe 53 begonnen hat, gegen die Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums 54, 55 zu drücken. Je mehr eine Wirkkraft auf den Kontaktkopf 51 ausgeübt ist, desto stärker die elastische leitfähige Unterlagsscheibe 52 verformt ist, und desto größer die gegen das erste und das zweite Dielektrikums 52, 54 drückende Fläche der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe ist. In 6 ist die Fläche unter der Wirkung des Drucks mit einem Schattenbereich bezeichnet. Je größer diese Fläche ist, desto größer die Kapazität erzeugt ist, bis ein maximaler Wert der Kapazität erreicht ist. Das heißt, daß die Kapazität mit der Änderung der externen Wirkkraft änderbar ist.

Umgekehrt, wenn die externe Wirkkraft reduziert ist, wird die elastische leitfähige Unterlagsscheibe 52 in reduziertem Maße verformt, wird dadurch die unter Druck liegende Fläche von der Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums 54, 55 entsprechend reduziert, wird der Wert der Kapazität zwischen dem ersten und dem zweiten Dielektrikum 54, 55 dadurch auch reuziert, bis der minimale Wert erreicht ist. Wenn die externe Wirkkraft verschwindet, wird das Ausgangszustand unter der Wirkung der federnden Kraft der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe 52 wiederhergestellt. Da das Ausgangszustand der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe und des ersten und des zweiten Dielektrikums 54, 55 wiederhergestellt ist, wird die Kapazität zwischen der ersten und der zweiten Elektrode 56, 57 wieder null sein.

Das oben genannte Prozeß kann wiederhot durchgeführt werden, so daß die Größe der Kapazität zwischen der ersten und der zweiten Elektrode 56, 57 und die Veränderung der Kapazität bestimmt sind und entsprechendes Verhältnis zwischen der Veränderung und der eingesetzten externen Wirkkraft ermittelt ist.

In 7 ist eine Weiterbildung der Anordnung 5 der Dielektriken in Vorderansicht dargestellt. Um die Rückfederungswirkung der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe 52 gewährzuleisten und zu verstärken, ist ein elastischer leitfähiger Körper 522 zwischen dem Kontaktkopf 51 und der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe 522 zusätzlich vorgesehen, und ist ein weiterer elastischer leitfähiger Körper 533 zwischen der elastischen leitfähigen Untelagsscheibe 52 und der Zwischenscheibe 53 zusätzlich vorgesehen.

Um die Detektion der Veränderung der von außen eingesetzten Wirkkraft zu erleichtern, ist der Kontakkopf 51 auf der oberen Seitenfläche in Vorsprungsform gestaltet, wobei der zentrale Bereich höher als der um den zentralen Bereich umlaufende Bereich ist. Der Kontaktkopf kann in Konusform oder in Halbkugelkroneform gestaltet werden.

Nachfolgend werden die Verwendung der gebrauchsmustersgemäßen Einrichtung und ihr Arbeitsprinzip an Hand von 8 erläuter. Es ist anzumerken, daß die folgede Ausführung nur als eine bevorzugte Ausführungsform der Anwendung der gebrauchsmustersgemäßen Einrichtung darstellt. Es ist dem Durchschnittsfachmann verständlich, die gebrauchsmustersgemäße Einrichtung auch bei anderen Vorrichtungen und Systemen einsetzen zu können, wo die Änderung der Kapazität erforderlich ist. Daher sollte die folgende bevozugte Ausführungsform nicht als die Beschränkung des Schutzbereiches des vorliegenden Gebrauchsmusters angesehen werden.

Es ist dem Durchschnittsfachmann bekannt, daß eine aktive Oszillatorsspule einen stabilen Oszillationssignal, wie sinusförmige Welle oder sägezahnförmige Welle usw. erzeugen kann. Die gebrauchsmustersgemäße Anordnung 5 der Dielektriken kann als einstellbarer Kondensator angesehen werden. Wie in 8 gezeigt, ist die Anordnung 5 der Dielektriken mit einem festen Kondensator C1 und einer Induktionsspule oder Induktanzspule 4 so verbunden, daß ein einfacher Resonanzkreis durch die Induktionsspule 4 und die Anordnung 5 der Dielektriken gebildet ist. Wenn die Induktanz und der Wert der Kapazität geeignet ausgewählt sind, kann die Induktionsspule 4 als Reaktion zum Oszillationssignal aus einer Oszillationsstrahlungsspule 60 in Reichweite eine Resonanz erzeugen. Wenn eine Oszillationsemfangsspule 61 in Reichweite vorhanden ist, wird dieser Resonanzsignal detektiert. Und wenn die Anordnung 5 der Dielektriken, nämlich der Wert des einstellbaren Kondensators verändert ist, wird die Oszillationsfrequenz des Resonanzkreises auch veändert. Und die Größe der Veränderdung der Oszillationsfrequenz ist im proportionalen Verhältnis mit der Veränderung des Wertes der Kapazität. Wenn eine weitere mit der Oszillationsempfangsspule 61 zusammenwirkende Oszillationsempfangsspule (nicht dargestellt) in Reichweite vorhanden ist, wird dieser Resonanzsignal von der weiteren der Oszillationsempfangsspule empfangen. Bis jetzt ist das Verhältnis zwichen der Veränderung der Anordnung 5 der Dielektriken unter der Wirkung einer externen Kraft und der Veränderung der Kapazität erläutert, wobei die gebrauchsmustersgemäße Einrichtung in einer in 8 dargestellten Vorrichtung eingesetzt ist. Auf der Basis des bestimmten Verhältnisses zwischen der Veränderung der externen Wirkkraft und der Veränderung der Kapazität kann eine Schaltung bzw. ein Untersystem zur Detektion der externen Wirkkraft verwirklicht werden, welche Schaltung bzw. welches Untersystem beim Schreibgerät zur Erfassung für Computer ihre oder seine Anwendung findet. Die mit dem vorliegende Gebrauchsmuster erzielten Vorteile sind: die Gestaltung ist einfach, die Meßempfindlichkeit ist hoch, und sie ist für die praktische Anwendung sehr geeignet.

Die oben genannten Ausführungsbeispiele dienen nur zur Erleichterung des Verständnisses des vorliegenden Gebrauchsmusters, sollten nicht als Beschränkung des Schutzbereiches des vorliegenden Gebrauchsmusters angesehen werden. Es ist dem Fachmann denkbar, die oben genannten Ausführungsbeispiele im Rahmen des vorliegenden Gebrauchsmusters zu ändern oder zu modifizieren, ohne von dem Schutzbereich des vorliegenden Gebrauchsmusters abzuweichen. Der Schutzbereich des vorliegenden Gebrauchsmusters ist von den beigefügten Ansprüchen definiert.

1
Stiftkörper
2
Schaltplatte
3
Stiftspitze
4
Induktionsspule
5
Anordnung der Dielektriken
51
Kontaktkopf
52
elastische leitfähige Unterlagsscheibe
522
elastischer leitfähiger Körper
53
Zwischenscheibe
533
elastischer leitfähiger Körper
54
erstes Dielektrikum
55
zweites Dielektrikum
56
erste Elektrode
57
zweite Elektrode
58
Isolierschicht
59
Gehäuse


Anspruch[de]
Einrichtung zur Veränderung von Kapazität, umfaßend:

– ein erstes Dielektrikum (54) und ein zweites Dielektrikum (55), wobei das erste Dielektrikum (54) und das zweite Dielektrikum (55) parallel zueinander angeordnet und voneinander in der Art beabstandet sind, daß eine Isolierschicht (58) zwischen dem ersten und dem zweiten Dielektrikum (54, 55) gebildet ist;

– eine erste Elektrode (56) und eine zweite Elektrode (57), wobei die erste Elektrode (56) und die zweite Elektrode (57) auf einer selben Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums (54, 55) angeordnet und jeweils mit dem ersten und dem zweiten Dielektrikum (54, 55) verbunden sind;

– eine elastische leitfähige Unterlagsscheibe (52), die auf einer der oben genannten Seitenfläche gegenüberliegenden Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums (54, 55) angeordnet ist; und

– eine Zwischenscheibe (53), die zwischen dem ersten und dem zweiten Dielektrikum (54, 55) einerseits, und der elatischen leitfähigen Unterlagsscheibe (52) andereseits angeordnet ist.
Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung weiter einen Kontaktkopf (51) umfaßt, der so gestaltet ist, daß eine Wirkkraft auf die elastische leitfähige Unterlagsscheibe (52) einwirkt, wenn eine externe Druckkraft auf den Kontaktkopf (51) ausgeübt ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dielektrikum (54) und das zweite Dielektrikum (55) zueinander in spiegelbildlicher Weise angeordnet sind. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung weiter ein Gehäuse (59) umfaßt, wobei das erste Dielektrikum (54) und das zweite Dielektrikum (55) dicht entlang innere Wand des Gehäuses (59) in das Gehäuse (59) gesteckt sind. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der ersten und der zweiten Elektrode (56, 57) im wesentlichen entsprechend der Form des ersten und des zweiten Dielektrikums (54, 55) gestaltet ist, und die erste Elektrode (56) und die zweite Elektrode (57) jeweils auf der selben Seitenfläche des ersten und des zweiten Dielektrikums (54, 55) aufliegen. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Isolierschicht (58) mit einem Stoff mit niedriger Dielektritätskonstante gefüllt ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Isolierschicht (58) mit Luft gefüllt ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische leitfähige Unterlagsscheibe (52) aus einem elastischen leitfähigen Material herstellbar ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe (53) aus einem Material mit niedriger Dielektritätskonstante herstellbar ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe (53) ringförmig gestaltet ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkopf (51) eine Oberfläche in Vorsprungsform aufweist, wobei sein zentraler Bereich höher als der um den zentralen Bereich umlaufenden Bereich gestaltet ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastischer leitfähiger Körper (522) zwischen dem Kontaktkopf (51) und der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe (52) zusätzlich vorgesehen ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer elastischer leitfähiger Körper (533) zwischen der elastischen leitfähigen Unterlagsscheibe (52) und der Zwischenscheibe (53) zusätzlich vorgesehen ist. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Dielektrikum (54, 55) aus einem Stoff mit einer hohen Dielektrizitätskonstante herstellbar sind. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Dielektrikum (54, 55) zusammen eine zylinderische Form bilden. Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkopf in Konusform oder in Halbkugelkroneform gestaltet ist. Vorrichtung zum Handeinschreiben für Erfassung, umfaßend eine Einrichtung zur Veränderung von Kapazität nach einem der Ansprüche 1 bis 5.






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