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Dokumentenidentifikation DE10054137B4 26.04.2007
Titel Zweiachsiges Doppelfernrohr
Anmelder Pentax Corp., Tokyo, JP
Erfinder Hirunuma, Ken, Tokio/Tokyo, JP;
Tsukamoto, Shinji, Tokio/Tokyo, JP;
Denpo, Atsushi, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, 81679 München
DE-Anmeldedatum 02.11.2000
DE-Aktenzeichen 10054137
Offenlegungstag 10.05.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse G02B 23/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G02B 23/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G02B 27/64(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G02B 7/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G02B 7/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein zweiachsiges Doppelfernrohr, in dem mit einem zweiachsigen Kopplungsmechanismus eine Einstellung des Augenabstandes vorgenommen wird.

Üblicherweise hat ein Doppelfernrohr eine Funktion zum Einstellen des Augenabstandes. So variiert der Augenabstand für verschiedene Benutzer des Doppelfernrohrs. Indem eine Einstellung des Augenabstandes vorgenommen wird, kann der Abstand zwischen den optischen Achsen zweier Okulare so eingestellt werden, dass er dem Augenabstand des jeweiligen Benutzers angepasst ist. Es gibt ein zweiachsiges Doppelfernrohr, das eine solche Funktion zum Einstellen des Augenabstandes hat.

In dem zweiachsigen Doppelfernrohr haben die Fernrohrsysteme jeweils ein Porroprisma als prismatisches Aufrichtsystem, ein optisches Objektivsystem und ein Okular, dessen optische Achse gegenüber der des jeweiligen Objektivsystems aus der Fluchtlinie versetzt ist. Jedes der beiden Okulare und jedes der beiden Porroprismen werden um die optische Achse des entsprechenden Objektivsystems gedreht, wobei die Drehungen der Okulare miteinander gekoppelt sind. Es gibt also zwei Drehachsen für die Okulare, um den Abstand zwischen den optischen Achsen der Okulare einzustellen.

Andererseits hat ein solches zweiachsiges Doppelfernrohr auch eine Fokussierfunktion. Die Fokussierung wird ausgeführt, indem optische Systeme der Fernrohrsysteme längs deren optischer Achsen so bewegt werden, dass ein von den Objektivsystemen erzeugtes Objektbild scharfgestellt wird. Da in dem zweiachsigen Doppelfernrohr die Okulare zur Einstellung des Augenabstandes drehbar gehalten sind, wird im allgemeinen die Scharfeinstellung so vorgenommen, dass die Objektivsysteme bewegt werden.

Hat das zweiachsige Doppelfernrohr zusätzlich weitere Funktionen, z.B. eine Zoom-Funktion, d.h. eine Funktion zur Brennweitenänderung und eine Funktion zur Korrektur der Zitterbewegung eines fokussierten Bildes, so ist es von Vorteil, wenn die anderen optischen Systeme, die für diese weiteren Funktionen bestimmt sind, nahe den Objektivsystemen angeordnet sind. Es können dann dieselben Elemente für die verschiedenen Funktionen gemeinsam benutzt werden, was zu einer Einsparung an Gewicht und Platzbedarf in dem Doppelfernrohr führt.

In dem zweiachsigen Doppelfernrohr befindet sich jedoch eine Fokussieranordnung, durch welche die Objektivsysteme gehalten und längs ihrer optischen Achsen bewegt werden, nahe den Objektivsystemen. Es bereitet deshalb Schwierigkeiten, die anderen optischen Systeme als Einheit nahe den Objektivsystemen anzuordnen, ohne die Abmessungen des Doppelfernrohrs zu vergrößern.

Aus der Druckschrift DE197 25 592 A1 ist ein zweiachsiges Doppelfernrohr bekannt, dass zwei Fernrohrsysteme umfasst, die jeweils ein Objektivsystem und eine Okulareinheit enthalten. Dieses Doppelfernrohr hat ein Trägerelement, an dem die beiden Objektivsysteme fest und die beiden Okulareinheiten drehbar gehalten sind. Die Okulareinheiten sind über ein Verbindungselement miteinander verbunden. Eine Fokussiervorrichtung bewegt mittels einer Antriebsvorrichtung das Verbindungselement und damit die beiden Okulareinheiten parallel zu deren optischen Achsen. Zum Stand der Technik wird ferner auf die Druckschriften DE 196 34 179 A1 und DE-PS 119278 verwiesen, in denen ebenfalls zweiachsige Doppelfernrohre beschrieben sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein zweiachsiges Doppelfernrohr mit einer Fokussiervorichtung anzugeben das möglichst kompakt gebaut ist.

Die Erfindung löst diese Aufgabe durch das zweiachsige Doppelfernrohr mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Gemäß der Erfindung verbindet das Verbindungselement die beiden Halter, die die Okulargruppen halten. Das Verbindungselement ist längs der optischen Achsen der Okulargruppen bewegbar. Die Augenabstandseinstellung kann bei dem zweiachsigen Doppelfernrohr ausgeführt werden, indem die Okulargruppen gedreht werden. Die Scharfeinstellung kann ausgeführt werden, indem die Okulargruppen längs ihrer optischen Achsen bewegt werden.

Wie eben erläutert, sieht es die Erfindung vor, dass die Scharfeinstellung durch Bewegen der Okulargruppen erfolgt. Da Okulargruppen im allgemeinen leichter als Objektivsysteme sind, kann auch eine für die Okulargruppen bestimmte Antriebsvorrichtung einfacher aufgebaut sein als eine für die Objektivsysteme vorgesehene Antriebsvorrichtung. Die Erfindung ermöglicht es so, die Abmessungen der Fokussiervorrichtung in dem Doppelfernrohr zu verringern.

Ist in dem Verbindungselement der dritte Arm kürzer als der erste und der zweite Arm, so ist unterhalb des ersten Lagerabschnitts, nämlich zwischen dem ersten und dem zweiten Arm, Raum vorhanden, in dem weitere Elemente des Doppelfernrohrs untergebracht werden können. Das Doppelfernrohr kann somit kompakter gestaltet werden.

Ist in dem Verbindungselement der dritte Arm länger als der erste und der zweite Arm, so ist der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Lagerabschnitt vergleichsweise groß. So ist nämlich ein vergleichsweise großer Abstand zwischen der die Drehung verhindernden Führungsstange und dem Antriebsbolzen vorhanden, so dass bei einer zum Zwecke der Scharfeinstellung erfolgenden Bewegung des Verbindungselementes längs der optischen Achsen der Okulargruppen die Bewegung durch die Führungsstange mit größerer Stabilität geführt wird.

Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren erläutert. Darin zeigen:

1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Doppelfernrohrs in teilweise geschnittener Ansicht, wobei die Schnittebenen Paare von optischen Achsen enthalten,

2 eine teilweise geschnittene Ansicht eines zentralen Teils des Doppelfernrohrs, wobei die Schnittebene senkrecht zu den die optischen Achsen enthaltenden Ebenen liegt,

3 eine perspektivische Darstellung eines Montage-Basisteils,

4 eine Vorderansicht des Basisteils,

5 eine Darstellung eines beim Fertigen des Basisteils vorgesehenen Verfahrensschrittes,

6 eine von der Okularseite aus betrachtete Vorderansicht einer an dem Basisteil montierten Zitterkorrekturvorrichtung,

7 eine von der Seite der Objektivlinsen aus betrachtete Vorderansicht der an dem Basisteil montierten Zitterkorrekturvorrichtung,

8 eine Vorderansicht einer Verbindungsstange bei maximalem Augenabstand der Okulare,

9 eine Vorderansicht der Verbindungsstange bei minimalem Augenabstand der Okulare,

10 eine Vorderansicht einer Verbindungsstange gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel bei maximalem Augenabstand der Okulare,

11 eine perspektivische Darstellung eines Basisteils des zweiten Ausführungsbeispiels, und

12 eine Vorderansicht der Verbindungsstange des zweiten Ausführungsbeispiels bei minimalem Augenabstand der Okulare.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Mit "Längsrichtung" ist im Folgenden eine Richtung gemeint, die senkrecht zu einer Ebene verläuft, die zwei parallele optische Achsen enthält, also eine Richtung senkrecht zur Zeichenebene der 1. Dagegen ist im Folgenden mit "Querrichtung" eine Richtung bezeichnet, die parallel zur vorstehend genannten Ebene und parallel zu einer zu den zwei optischen Achsen senkrechten Achse verläuft, also in 1 die horizontale Richtung.

1 zeigt ein Doppelfernrohr 1 in teilweise geschnittener Darstellung, wobei die Schnittebenen ein Paar optische Achsen enthalten. 2 ist eine teilweise geschnittene Darstellung in nach 1 seitlicher Blickrichtung. In den 1 und 2 sind einige Elemente weggelassen, um den Aufbau des Doppelfernrohrs 1 zu verdeutlichen. Weiterhin sind einige Elemente transparent dargestellt.

Der Lichtstrom tritt durch ein Paar Objektivlinsen (Objektivsysteme) 10L und 10R und wird über ein Paar Korrektionslinsen (optische Systeme) 20L und 20R auf ein Paar optische Umkehrsysteme 30L und 30R gerichtet. Nachdem der Lichtstrom durch die beiden Umkehrsysteme 30L und 30R getreten ist, wird er auf ein Paar Okulargruppen 40L und 40R gerichtet. Ein linkes Fernrohrsystem enthält die Objektivlinse 10L, die Korrektionslinse 20L, das Umkehrsystem 30L und die Okulargruppe 40L. Ein rechtes Fernrohrsystem enthält die Objektivlinse 10R, die Korrektionslinse 20R, das Umkehrsystem 30R und die Okulargruppe 40R. Die optische Achse der Objektivlinse 10L ist mit OL, die optische Achse der Objektivlinse 10R mit OR, die optische Achse der Okulargruppe 40L mit OL' und die optische Achse der Okulargruppe 40R mit OR' bezeichnet.

Die Objektivlinsen 10L und 10R sind an Objektivtuben 11L bzw. 11R gehalten. Das Paar Korrektionslinsen 20L und 20R ist an einem einzigen Linsenträgerrahmen 200 einer Zitterkorrekturvorrichtung 20 gehalten, welche das Zittern eines fokussierten Bildes korrigiert. Das Zittern der optischen Achsen des linken und des rechten Fernrohrsystems, das beim Gebrauch des Doppelfernrohrs durch das Handzittern des Benutzers verursacht wird, wird durch die Zitterkorrekturvorrichtung 20 korrigiert.

Eine Okulareinheit 31L enthält einen Prismenrahmen 32L und einen Okularrahmen 33L. Das Umkehrsystem 30L ist in dem Prismenrahmen 32L angeordnet. Das Umkehrsystem 30L ist ein Porroprisma, das zwei rechtwinklige Prismen enthält, die für eine Bildumkehr sorgen und so ein aufrechtes Bild erzeugen. Die Okulargruppe 40L ist an einem Okulartubus 41L gehalten. Der Okulartubus 41L ist in dem Okularrahmen 33L über einen Halter 42L montiert. Der Halter 42L ist derart an dem Okularrahmen 33L gehalten, dass er verschiebbar die Innenfläche des Okularrahmens 33L kontaktiert und längs der optischen Achse OL' bewegbar ist. Ein Okulartubus-Halterahmen 34L ist an einer Stelle ausgebildet, die den Prismenrahmen 32L und den Okularrahmen 33L verbindet. Der Halterahmen 34L ist zylinderförmig und erstreckt sich zu dem Umkehrsystem 30L. Der Halterahmen 34L enthält einen Endabschnitt des Okulartubus 41L, der sich in dem Doppelfernrohr 1 befindet, in der Weise, dass sich der Endabschnitt in gleitendem Kontakt mit dem Halterahmen 34L befindet. Die Bewegung des Halters 42L längs der optischen Achse OL' wird durch den Halterahmen 34L geführt.

Eine Okulareinheit 31R enthält einen Prismenrahmen 32R und einen Okularrahmen 33R. Ein dem Umkehrsystem 30L entsprechendes optisches Umkehrsystem 30R ist in dem Prismenrahmen 32R angeordnet. Die Okulargruppe 40R ist an dem Okulartubus 41R gehalten. Der Okulartubus 41R ist über einen Halter 42R in dem Okularrahmen 33R montiert. Der Halter 32R ist an dem Okularrahmen 33R in der Weise gehalten, dass er sich in gleitendem Kontakt mit dem Okularrahmen 33R befindet und längs der optischen Achse OR' bewegbar ist. Ein Okulartubus-Halterahmen 34R ist an einer Stelle ausgebildet, die den Prismenrahmen 32R und den Okularrahmen 33R verbindet. Der Halterahmen 34R ist zylinderförmig und erstreckt sich in Richtung des Umkehrsystems 30R. Der Halterahmen 34Renthält einen Endabschnitt des Okulartubus 41R, der in dem Doppelfernrohr 1 angeordnet ist, in der Weise, dass sich der Endabschnitt in gleitendem Kontakt mit dem Halterahmen 34R befindet. Die Bewegung des Halters 42R längs der optischen Achse OR' wird durch den Halterahmen 34R geführt.

Ein Montagerahmen 35L ist als Teil des Prismenrahmens 32L auf der Seite der Korrektionslinse 20L ausgebildet. Der Montagerahmen 35L ist zylinderförmig und erstreckt sich zu der Korrektionslinse 20L. Entsprechend ist ein Montagerahmen 35R als Teil des Prismenrahmens 32R auf der Seite der Korrektionslinse 20R ausgebildet. Der Montagerahmen 35R ist zylinderförmig und erstreckt sich zu der Korrektionslinse 20R.

Zwischen den Prismenrahmen 32L und 32R befindet sich ein zylinderförmiger Drehring 50. Der Drehring 50 ist so angeordnet, dass seine Achse parallel zu den optischen Achsen OL, OR, OL' und OR' ist. An dem Drehring 50 ist ein Antriebsbolzen (Drehringachse) 51 befestigt. Dieser dreht sich entsprechend der Drehung des Drehrings 50. Eine Führungsstange 60 (vgl. 2) verläuft parallel zu dem Drehring 50 und ist von dem Antriebsbolzen 51 aus betrachtet an der Basisseite des Doppelfernrohrs 1 so angeordnet, dass ihre Achse längs der optischen Achsen OL' und OR' verläuft.

Ein Endabschnitt des Antriebsbolzens 51, der sich auf der Seite der Objektivlinsen 10L und 10R befindet, ist in einem Lagerloch 102A eines Montage-Basisteils 100 gehalten. Der andere Endabschnitt des Antriebsbolzens 51, der sich auf der Seite der Okularlinsengruppe 40L und 40R befindet, ist über eine Schraube 71 an einer Verstärkungsplatte 70 befestigt. Die Verstärkungsplatte 70 ist rechteckig und so angeordnet, dass seine Längsrichtung senkrecht zu einer Ebene verläuft, welche die optischen Achsen OL' und OR' enthält.

Ein Endabschnitt der Führungsstange 60, der sich auf der Seite der Objektivlinsen 10L und 10R befindet, ist an einem Lagerloch 102B des Montage-Basisteils 100 gehalten. Der andere Endabschnitt der Führungsstange 60, der sich auf der Seite der Okulargruppen 40L und 40R befindet, ist über eine Schraube 72 an einem Endabschnitt der Verstärkungsplatte 70 befestigt, der entgegengesetzt zu dem Endabschnitt angeordnet ist, an dem der Antriebsbolzen 51 befestigt ist.

Der Antriebsbolzen 51 und die Führungsstange 60 sind über die Lagerlöcher 102A bzw. 102B des Montage-Basisteils 100 an den Endabschnitten gehalten, die sich auf der Seite der Objektivlinsen 10L und 10R befinden. Weiterhin sind sie über die Verstärkungsplatte 70 an den Endabschnitten gehalten, die sich auf der Seite der Okulargruppen 40L und 40R befinden. Die Haltekonstruktion für den Antriebsbolzen 51 und die Führungsstange 60 in dem Montage-Basisteil 100 wird nachfolgend erläutert.

3 zeigt in perspektivischer Darstellung den Montage-Basisteil 100 von der Seite der Objektivtuben 11R und 11L aus betrachtet. Der Basisteil 100 hat einen objektseitigen Halteabschnitt 101 (Halteabschnitt für die Objektivsysteme), einen okularseitigen Halteabschnitt 102 (Halteabschnitt für das Drehelement) und einen Verbindungsabschnitt 103. Der objektseitige Halteabschnitt 101 hält die Objektivtuben 11R und 11L. Der okularseitige Halteabschnitt 102 hält die Okulareinheiten 31L und 31R. Der Verbindungsabschnitt 103 verbindet den objektseitigen Halteabschnitt 101 mit dem okularseitigen Halteabschnitt 102. Die Abschnitte 101, 102 und 103 sind plattenförmig und einstückig in der Weise ausgebildet, dass die Abschnitte 101 und 102 parallel zueinander sind, während der Abschnitt 103 senkrecht zu den Abschnitten 101 und 102 angeordnet ist. Der Basisteil 100 ist deshalb in einem Schnitt längs einer Ebene, die senkrecht zu der die optischen Achsen OL und OR enthaltenden Ebene ausgerichtet ist, annähernd U-förmig, wie in 2 gezeigt ist.

Im mittleren Teil der oberen Seite des Halteabschnitts 101 ist ein Ausschnitt 101U ausgebildet. Entsprechend ist im mittleren Teil der unteren Seite des Halteabschnitts 101 ein Ausschnitt 101B ausgebildet. Die mittleren Teile der oberen und der unteren Seite des Halteabschnitts 101 sind also in Dreiecksform so ausgeschnitten, dass der Scheitel der jeweiligen Dreiecksform auf den Mittelpunkt des Halteabschnitts 101 gerichtet ist.

In dem Halteabschnitt 101 sind kreisförmige Montagelöcher 101L und 101R ausgebildet. Sie sind symmetrisch um die Ausschnitte 101U und 101B angeordnet. Der Objektivtubus 11L ist an dem Montageloch 101L und der Objektivtubus 11R an dem Montageloch 101R befestigt.

Ein für den Antriebsbolzen 51 bestimmter Lagerabschnitt 102U ist an der oberen Seite des Halteabschnitts 102 in mittiger Position ausgebildet. Der Lagerabschnitt 102U ist einstückig mit dem Halteabschnitt 102 als Dreiecksform ausgebildet. Der Scheitel der Dreiecksform weist von dem Verbindungsabschnitt 103 weg. Der Lagerabschnitt 102U ist so angeordnet, dass eine Achse, auf welcher der Scheitel des Lagerabschnittes 102U liegt, in eine Richtung senkrecht zum Verbindungsabschnitt 103 verläuft und den Mittelpunkt des Halteabschnitts 102 enthält.

In dem Halteabschnitt 102 sind kreisförmige Montagelöcher 102L und 102R ausgebildet. Sie sind symmetrisch um die Achse des Scheitels des Lagerabschnitts 102U angeordnet. Der Montagerahmen 35L der Okulareinheit 31L befindet sich drehbar in Eingriff mit dem Montageloch 102L, während sich der Montagerahmen 35R der Okulareinheit 31R drehbar in Eingriff mit dem Montageloch 102R befindet.

Das Lagerloch 102A, das den Antriebsbolzen 51 hält, ist nahe dem Scheitel des Lagerabschnitts 102U ausgebildet. Das Lagerloch 102B, das die Führungsstange 60 hält, ist nahe der Basis des Lagerabschnitts 102U ausgebildet. Die Löcher 102A und 102B sind so angeordnet, dass eine sie verbindende gerade Linie senkrecht zum Verbindungsabschnitt 103 verläuft.

4 zeigt eine Vorderansicht des Basisteils 100, und zwar von dem Halteabschnitt 101 aus betrachtet. Das Montageloch 101L hat eine Radius RL1, der größer ist als der Radius RL2 des Montagelochs 102L. Die Mittelpunkte der Montagelöcher 101L und 102L sind konzentrisch. Entsprechend hat das Montageloch 101R einen Radius RR1, der größer ist als der Radius RR2 des Montagelochs 102R. Auch die Mittelpunkte der Montagelöcher 101R, 102R sind konzentrisch.

Wie vorstehend erläutert, sind die Halteabschnitte 101 und 102 parallel. Die Montagelöcher 101L, 101R, 102L und 102R sind also so ausgebildet, dass einerseits eine Achslinie CL1 des Montagelochs 101L und eine Achslinie CL2 des Montagelochs 102L koaxial und andererseits eine Achslinie CR1 des Montagelochs 101R und eine Achslinie CR2 des Montagelochs 102R koaxial sind.

Die Achslinie CL1 enthält den geometrischen Schwerpunkt des eine kreisförmige Öffnung bildenden Montagelochs 101L und verläuft senkrecht zum Halteabschnitt 101. Die Achslinie CL2 enthält den geometrischen Schwerpunkt des eine kreisförmige Ausnehmung bildenden Montagelochs 102L verläuft senkrecht zum Halteabschnitt 102. Die Achslinie CR1 enthält den geometrischen Schwerpunkt des eine kreisförmige Ausnehmung bildenden Montagelochs 101R und verläuft senkrecht zum Halteabschnitt 101. Schließlich enthält die Achslinie CR2 den geometrischen Schwerpunkt des eine kreisförmige Ausnehmung bildenden Montagelochs 102R und verläuft senkrecht zum Halteabschnitt 102. Der geometrische Schwerpunkt eines Loches entspricht dabei dem geometrischen Schwerpunkt eines Abschnitts, der in einem später erläuterten Perforations- oder Lochungsprozess entfernt wird.

Eine die Mittelpunkte der Montagelöcher 101L und 102L verbindende gerade Linie ist also koaxial zur optischen Achse OL der Objektivlinse 10L, die in dem Montageloch 101L montiert ist. Entsprechend ist eine die Mittelpunkte der Montagelöcher 101R und 102R verbindende gerade Linie koaxial zur optischen Achse OR der Objektivlinse 10R.

Die Okulareinheiten 31L und 31R sind in nachstehend erläuterter Weise in dem Basisteil 100 montiert. An der Außenfläche des Montagerahmens 35L der Okulareinheit 31L ist ein Gewinde ausgebildet. Eine Mutter 91 befindet sich in Anlage mit dem Endabschnitt des Montagerahmens 35L, wie in 1 gezeigt ist. Eine Unterlegscheibe 92 befindet sich zwischen der Mutter 91 und der Innenfläche des Halteabschnitts 102, der den Objektivlinsen 10L, 10R zugewandt ist. Der Montagerahmen 35L ist um die optische Achse OL drehbar, wobei seine Bewegung längs der optischen Achse OL durch die Mutter 91 und den Schulterteil des Montagerahmens 35L verhindert wird. Entsprechend ist an der Außenfläche des Montagerahmens 35R der Okulareinheit 31L ein Gewinde ausgebildet. Eine Mutter 93 befindet sich in Anlage mit dem Endabschnitt des Montagerahmens 35R. Eine Unterlegscheibe 94 befindet sich zwischen der Mutter 93 und der Innenfläche des Halteabschnitts 102, der den Objektivlinsen 10L, 10R zugewandt ist. Der Montagerahmen 35R ist so um die optische Achse OR drehbar, wobei seine Bewegung längs der optischen Achse OR durch die Mutter 93 und den Schulterteil des Montagerahmens 35R verhindert wird.

An den Außenflächen der Muttern 91 und 93 ist jeweils eine nicht dargestellte Sicherungsschraube vorgesehen, so dass die Muttern 91 und 93 daran gehindert sind, sich längs der optischen Achse OL bzw. OR zu bewegen. Die Anlage zwischen den Muttern 91, 93 und den Montagerahmen 35L, 35R bleibt so aufrecht erhalten.

Der Antriebsbolzen 51 und die Führungsstange 60 werden wie folgt an dem Basisteil 100 montiert. Ein zylindrischer Halter 52 hat einen Abschnitt 52A großen Durchmessers und einen Abschnitt 52B geringen Durchmessers, wie in 2 gezeigt ist. An der Außenfläche des Abschnitts 52B ist ein Gewinde ausgebildet, während an der Innenfläche des Lagerlochs 102A ein Innengewinde ausgebildet ist, so dass der mit dem kleinen Durchmesser versehene Abschnitt 52B in das Lagerloch 102A geschraubt wird. Eine Schulter des Abschnitts 52A, die auf der Seite des mit dem kleinen Durchmesser versehenen Abschnitts 52B angeordnet ist, befindet sich in Kontakt mit einer auf der Seite der Okulargruppen 40L und 40R angeordneten Fläche des okularseitigen Halteabschnitts 102. Der Halter 52 wird also an dem Lagerloch 102A befestigt. In dem Halter 52 ist parallel und konzentrisch zu den Abschnitten 52A und 52B ein Lager 52C ausgebildet. Der Antriebsbolzen 51 wird durch das Lager 52C hindurch montiert und rotiert um dessen Achse.

Ein Endabschnitt des Antriebsbolzens 51, der sich auf der Seite der Objektivlinsen 10L und 10R befindet, ist so geformt, dass sein Durchmesser kleiner als der übrige Teil des Antriebsbolzens 51 ist. An der Außenfläche des Endabschnitts des Antriebsbolzens 51 ist ein Gewinde ausgebildet. Eine Mutter 53 befindet sich in Anlage mit dem Endabschnitt, und eine Unterlegscheibe 54 ist zwischen der Mutter 53 und einer Schulter des übrigen Teils der Drehringachse 51 angeordnet, dessen Durchmesser größer als der Durchmesser des mit dem Gewinde versehenen Endabschnitts ist. Der Antriebsbolzen 51 kann so um ihre Achse rotieren, wobei ihre Bewegung längs ihrer Achse verhindert wird.

Ein auf der Seite der Objektivlinsen 10L und 10R angeordneter Endabschnitt der Führungsstange 60 ist so geformt, dass sein Durchmesser kleiner als der des Hauptabschnitts der Führungsstange 60 ist. An der Außenfläche dieses Endabschnitts der Führungsstange 60 ist ein Gewinde ausgebildet. Der Endabschnitt wird durch das Lagerloch 102B hindurch montiert, das in dem für den Antriebsbolzen 51 bestimmten Lagerabschnitt 102U des Halteabschnitts 102 des Basisteils 100 ausgebildet ist. Der Hauptabschnitt der Führungsstange 60, dessen Durchmesser größer als der des Endabschnitts ist, hat eine Schulter, die senkrecht zur optischen Achse OR verläuft. Die Schulter befindet sich in Kontakt mit der auf der Seite der Okulargruppen 40L, 40R angeordneten Fläche des Halteabschnitts 102. In diesem Zustand befindet sich eine Mutter 61 in Anlage mit dem Endabschnitt der Führungsstange 60, so dass letztere in dem Lagerloch 102B befestigt ist.

Wie vorstehend erläutert, sind die Endabschnitte des Antriebsbolzens 51 und der Führungsstange 60, die sich auf der Seite der Objektivlinsen 10L, 10R befinden, an den Lagerlöchern 102A bzw. 102B befestigt, während die entgegengesetzten Endabschnitte des Antriebsbolzens 51 und der Führungsstange 60, die sich auf der Seite der Okulargruppen 40L, 40R befinden, an der Verstärkungsplatte 70 befestigt sind, so dass sie sich in axialer Richtung nicht bewegen und damit die Bewegung längs der optischen Achsen OL und OR verhindert wird.

Im Folgenden wird ein Verfahren zum Ausbilden der Montagelöcher 101L, 101R, 102L und 102R erläutert. 5 zeigt schematisch eine Drehmaschine 150, in die ein unbearbeitetes Werkstück 100' eingelegt ist. Das unbearbeitete Werkstück 100' ist in seiner äußeren Form und in seinen Abmessungen identisch mit dem Basisteil 101. Auf einem Bett 151 der Drehmaschine 150 ist ein Schlitten 152 vorgesehen. An dem Schlitten 152 ist ein Schneidwerkzeug 153 montiert. Ein Spannfutter 154 ist koaxial an einer in 5 nicht dargestellten Spindel befestigt, die in dem Bett 151 montiert ist, so dass das Spannfutter 154 entsprechend der Spindeldrehung um eine Achse &agr; der Spindel rotiert. An dem Spannfutter 154 ist eine Aufspannvorrichtung 155 befestigt, auf die das unbearbeitete Werkstück 100' gesetzt wird. Das unbearbeitete Werkstück 100' rotiert also über die Aufspannvorrichtung 155 entsprechend der Drehung des Spannfutters 154 um die Achse &agr;. Das unbearbeitete Werkstück 100' wird so auf die Aufspannvorrichtung 155 gesetzt, dass die Achse &agr; senkrecht zu ebenen Flächen 101' und 102' verläuft, wobei die ebene Fläche 101' dem objektseitigen Halteabschnitt 101 und die ebene Fläche 102' dem okularseitigen Halteabschnitt 102 entspricht.

Die Position des Schneidwerkzeugs 153 wird so eingestellt, dass der Abstand zwischen der Spitze des Schneidwerkzeugs 153 und der Achse &agr; in einer Ebene senkrecht zur Achse &agr; gleich dem Radius RL1 (vgl. 4) des Montagelochs 101 ist. In dem Zustand, in dem das unbearbeitete Werkstück 100' auf die Aufspannvorrichtung 155 gesetzt ist, wird der Schlitten 152 in X-Richtung bewegt, die Spindel mit hoher Geschwindigkeit gedreht und das Schneidwerkzeug 123 gegen einen ebenen Werkstückteil 101' gedrückt. Auf diese Weise wird in dem ebenen Werkstückteil 101' ein Loch ausgebildet, dessen Radius gleich dem Radius RL1 des Montagelochs 101L ist.

Unter Aufrechterhaltung der Positionsbeziehung zwischen dem Schlitten 152 und dem unbearbeiteten Werkstück 100', d.h. unter entsprechender Fixierung des Spannfutters 154 und der Aufspannvorrichtung 155, wird dann die Position des Schneidwerkzeugs 153 so eingestellt, dass der vorstehend genannte Abstand zwischen der Spitze des Schneidwerkzeugs 153 und der Achse &agr; gleich dem Radius RL2 (vgl. 4) des Montagelochs 102L ist. Der Schlitten 152 wird weiter in X-Richtung bewegt, die Spindel mit hoher Geschwindigkeit gedreht und das Schneidwerkzeug 153 gegen einen ebenen Werkstückteil 102' gedrückt. Infolgedessen wird ein Loch in dem ebenen Werkstückteil 102' ausgebildet, dessen Radius gleich dem Radius RL2 des Montagelochs 102L ist.

Zunächst wird also in dem ebenen Werkstückteil 101' das Loch mit vergleichsweise großem Radius und dann anschließend in dem ebenen Werkstückteil 102' das Loch ausgebildet, dessen Radius kleiner als der des in der ebenen Fläche 101' ausgebildeten Lochs ist.

Nachdem die den Montagelöchern 101L, 102L entsprechenden Löcher ausgebildet sind, wird die Rotation der Spindel gestoppt und der Schlitten 152 in seine ursprüngliche Position bewegt. Das unbearbeitete Werkstück 100' wird so an der Aufspannvorrichtung 155 neu eingestellt, dass die Achse &agr; senkrecht zu Bereichen der ebenen Werkstückteile 101', 102' verläuft, in denen kein Loch ausgebildet ist. Die vorstehend erläuterten Verfahrensschritten werden anschließend wiederholt. Auf diese Weise wird in dem ebenen Werkstückteil 101' ein Loch ausgebildet, dessen Radius gleich dem Radius RR1 des Montagelochs 101R ist. Weiterhin wird in dem ebenen Werkstückteil 102' ein Loch ausgebildet, dessen Radius gleich dem Radius RR2 des Montagelochs 102R ist.

Nachdem die Bearbeitung des Werkstückteils 101' beendet ist, wird die Bearbeitung des Werkstückteils 102' gestartet, ohne das Spannfutter 154 und die Aufspannvorrichtung 155 zu entfernen, so dass sowohl die Bearbeitung des Werkstückteils 101' als auch die Bearbeitung des Werkstückteils 102' derart ausgeführt werden, dass das unbearbeitete Werkstück 100' um dieselbe Achse &agr; rotiert. Was die Löcher betrifft, die auf derselben Seite der Werkstückteile 101', 102' ausgebildet sind, sind die Mittelpunkte dieser Löcher von der Mitte des unbearbeiteten Werkstücks 100' aus betrachtet in der Vorderansicht des Werkstücks 100' konzentrisch.

Indem die Löcher unter Anwendung der eben erläuterten Verfahrensschritte in dem unbearbeiteten Werkstück 100' ausgebildet werden, kann das in den 3 und 4 dargestellte Basisteil gefertigt werden.

Die Position des Schlittens 152 in Richtung senkrecht zur Zeichenebene der 5 wird geeignet eingestellt, so dass die Positionsbeziehung zwischen den beiden in dem Werkstückteil 101' ausgebildeten Löchern der Positionsbeziehung zwischen den Montagelöchern 101L, 101R des Halteabschnitts 101 sowie die Positionsbeziehung zwischen den beiden in dem Werkstückteil 102' ausgebildeten Löchern der Positionsbeziehung zwischen den Montagelöchern 102L, 102R des Halteabschnitts 101 entspricht.

In den vorstehend erläuterten Verfahrensschritten werden nach Ausbildung der Löcher in dem Werkstückteil 101' die Löcher in dem Werkstückteil 102' erzeugt. Die Reihenfolge der Verfahrensschritte kann jedoch auch geändert werden. Erfordert der Entwurf des Doppelfernrohrs beispielsweise, dass der Radius des Lochs 102 größer als der Radius des Lochs 101 ist, so können die Löcher in dem Werkstückteil 101' auch erst nach Ausbildung der Löcher in dem Werkstückteil 102' erzeugt werden. Das Loch, dessen Radius im Vergleich größer ist, wird nämlich zunächst ausgebildet.

Die 6 und 7 zeigen Vorderansichten eines Hauptteils der Zitterkorrekturvorrichtung 20. In 6 zeigt diesen Hauptteil aus der Blickrichtung des okularseitigen Halteabschnitts 102 des Basisteils 100 und 7 aus der Blickrichtung des objektseitigen Halteabschnitts 101 des Basisteils 100.

Der für die Korrektionslinsen bestimmte Linsenträgerrahmen 200 enthält einen Längsantriebsrahmen 201 und einen Querantriebsrahmen 202. Der Längsantriebsrahmen 201 ist eine ebene, im wesentlichen rechteckige Platte. In der Mitte des Antriebsrahmens 201 ist eine durchgehende Ausnehmung ausgebildet. Der Antriebsrahmen 201 ist also eine näherungsweise ringförmige Platte. Die Ausnehmung ist so ausgebildet, dass ihre Innenwände 201A und 201B parallel zueinander sind.

Der Querantriebsrahmen 202 befindet sich in dieser Ausnehmung. Der Querantriebsrahmen 202 ist eine ebene und im wesentlichen rechteckige Platte. Er hält in Gewicht und Form identische Korrektionslinsen 20L und 20R als Einheit. Die Antriebsrahmen 201 und 202 sind so geformt, dass sie in Richtung parallel zu den optischen Achsen der Korrektionslinsen 20L, 20R gleich dick sind, wie aus den 1 und 2 hervorgeht.

Eine Antriebsträgerplatte 210, deren Längsrichtung parallel zu der zu Beginn der Beschreibung des Ausführungsbeispiels definierten Längsrichtung ist, ist als ebene Platte ausgebildet. Die Antriebsträgerplatte 210 ist über eine Schraube 211 an dem Verbindungsabschnitt 103 des Basisteils 100 befestigt (vgl. 2). Der für die Korrektionslinsen bestimmte Trägerrahmen 200 und die Antriebsträgerplatte 210 sind in dem Doppelfernrohr 1 so angeordnet, dass sich die Antriebsträgerplatte 210 bezüglich des Trägerrahmens 200 etwa in mittiger Position befindet, nämlich zwischen den Korrektionslinsen 20L und 20R.

Ein Führungsloch 210U ist in der Antriebsträgerplatte 210 an einer Stelle ausgebildet, die dem oberen Kantenabschnitt 201U des Längsantriebsrahmens 201 entspricht. Weiterhin ist ein Führungsloch 210L an einer Stelle der Antriebsträgerplatte 210 ausgebildet, die dem unteren Kantenabschnitt 201L entspricht.

An dem oberen Kantenabschnitt 201U ist ein Führungsstift 203 und an dem unteren Kantenabschnitt 201L ein Führungsstift 204 vorgesehen. Der Führungsstift 203 ist bezogen auf die Querrichtung etwa in mittiger Position des oberen Kantenabschnitts 201U angeordnet. Entsprechend ist der Führungsstift 204 in Querrichtung etwa in mittiger Position des unteren Kantenabschnitts 201L angeordnet. Die Führungsstifte 203 und 204 sind jeweils zylindrisch geformt und weisen auf die Seite der Okulargruppen 40L, 40R.

Der Außendurchmesser des Führungsstifts 203 ist etwas kleiner als die Breite des Führungslochs 210U in Querrichtung, und der Außendurchmesser des Führungsstifts 204 ist kleiner als die Breite des Führungslochs 210L in Querrichtung. Die Führungsstifte 203 und 204 ragen also in die Führungslöcher 210U bzw. 210L und sind in Längsrichtung verschiebbar.

Ein Schnitt längs einer Ebene, die senkrecht zu den optischen Achsen OP1, OP2 der Korrektionslinsen 20L, 20R angeordnet ist, durch die Spitze des Führungsstifts 204 hat die Form eines Halbmondes. Der Führungsstift 204 weist so auf die Seite der Okulargruppen 40L, 40R, dass ein ebene Fläche 204A parallel zur Querrichtung angeordnet ist und in eine Richtung y1 weist.

Eine Schraubenfeder 240 ist an dem oberen Kantenabschnitt 201U des Antriebsrahmens 201 auf der Seite der Korrektionslinse 20L montiert. Beide Enden der Schraubenfeder 240 sind hakenförmig. Ein Ende ist an einer Schraube 241 festgehakt, die mit dem oberen Kantenabschnitt 201U nahe dessen oberer Ecke auf der Seite der Korrektionslinse 20L in Eingriff steht. Das andere Ende ist an einer Schraube 242 festgehakt, die mit der Antriebsträgerplatte 210 nahe dem Führungsloch 210U in Eingriff steht.

Entsprechend ist eine Schraubenfeder 250 an dem unteren Kantenabschnitt 201L des Antriebsrahmens 201 auf der Seite der Korrektionslinse 20L montiert. Beide Enden der Schraubenfeder 250 sind hakenförmig. Ein Ende ist an einer Schraube 251 festgehakt, die mit dem unteren Kantenabschnitt 201L nahe dessen unterer Ecke auf der Seite der Korrektionslinse 20L in Eingriff steht. Das andere Ende ist an einer Schraube 252 festgehakt, das mit der Antriebsträgerplatte 210 nahe dem Führungsloch 210L in Eingriff steht.

Die Schraubenfedern 240, 250 spannen den Längsantriebsrahmen 201 stets in eine Richtung x1 vor. Der Führungsstift 203 steht deshalb stets mit der auf der Seite der Korrektionslinse 20R angeordneten Innenwand des Führungslochs 210U in Kontakt. Entsprechend befindet sich der Führungsstift 204 stets mit der auf der Seite der Korrektionslinse 20R angeordneten Innenwand des Führungslochs 201L in Kontakt.

Die Führungsstifte 203 und 204 sind sehr viel kleiner und leichter als die Antriebsrahmen 201, 202. Der Schwerpunkt des Trägerrahmens 200 befindet sich deshalb bezogen auf die Richtung parallel zu den optischen Achsen OP1, OP2 der Korrektionslinsen 20L, 20R in der Mitte der Breite des Antriebsrahmens 202.

Ein in den 6 und 7 weggelassener Schnittpunkt einer geraden, zu den optischen Achsen OP1 und OP2 parallelen Linie, auf welcher der Schwerpunkt liegt, mit der Fläche der Antriebsträgerplatte 210 liegt auf einer geraden Linie, die den Kontaktpunkt von Führungsstift 203 und Führungsloch 210U und den Kontaktpunkt von Führungsstift 204 und Führungsloch 210L miteinander verbindet. Dieser Schnittpunkt befindet sich nahe dem auf die Längsrichtung bezogenen Mittelpunkt des Antriebsrahmens 202.

Die Führungslöcher 201U und 201L sind in Form und Abmessung identisch und symmetrisch um eine gerade, zur Querrichtung parallele Linie angeordnet, auf der der vorstehend genannte Schnittpunkt liegt. Wird das Doppelfernrohr in einem Zustand verwendet, in dem sich die Führungsstifte 203 und 204 in der Mitte der Führungslöcher 210U bzw. 210L befinden, so sind die optischen Achsen OP1 und OP2 koaxial zu den optischen Achsen OL bzw. OR der Objektivlinsen 10L bzw. 10R.

Ein Sockel 220 ist als L-förmiges Plattenelement ausgebildet. Der Sockel 220 ist über eine Schraube 221 an der dem Halteabschnitt 101 zugewandten Fläche des Halteabschnitts 102 des Basisteils 100 befestigt.

Ein Längsantrieb 230 (vgl. 1) enthält einen Schrittmotor 231 und eine Welle 232. Der Schrittmotor 231 hat ein Motorgehäuse 231a und einen Motor 231b, der in dem Motorgehäuse 231a montiert ist. Der Motor 231b kann um eine Längsachse in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung drehen. Das Motorgehäuse 231a ist an dem Sockel 220 befestigt. Der Motor 231b steht durch ein in dem Sockel 220 ausgebildetes und in 6 nicht dargestelltes Loch in Richtung y2 hervor. Die Welle 232 ist so gehalten, dass sie gemeinsam mit der Rotationsbewegung des Motors 231b drehbar und entlang ihrer Längsachse bewegbar ist.

An der Außenfläche der Welle 232 ist ein Gewinde ausgebildet. Die Welle 232 befindet sich mit einem in 6 nicht dargestellten Innengewinde in Eingriff, das an der Innenfläche einer Hohlwelle des Motorgehäuses 231a ausgebildet ist. Die Welle 232 bewegt sich nämlich in einer Drehbewegung in Längsrichtung vor und zurück, und zwar entsprechend der vorwärts oder rückwärts weisenden Drehrichtung des Drehmotors 231b. An der Spitze der Welle 232 ist eine Kugel ausgebildet. Die Kugel der Welle 232 liegt an der ebenen Fläche 204A des Führungsstifts 204 an.

In 6 und 7 nicht dargestellte Schraubenfedern sind an beiden Seitenkantenabschnitten des Antriebsrahmens 201 montiert. Jede dieser Schraubenfedern ist mit ihrem einen Ende an dem Antriebsrahmen 201 und ihrem anderen Ende an einer in den 6 und 7 nicht dargestellten Innenfläche des Doppelfernrohrs 1 befestigt. Die Schraubenfedern sorgen dafür, dass die Kugel der Welle 232 des Längsantriebs 230 stets an der ebenen Fläche 204A des Führungsstifts 204 anliegt (vgl. 2 und 6).

Nahe der unteren Seite der Antriebsrahmen 201 und 202 befindet sich auf der Seite der Objektivlinsen 10L, 10R ein Querantrieb 260, der von der Mittelachse der Antriebsrahmen 201 und 202 in Längsrichtung betrachtet auf der Seite der Korrektionslinse 20L angeordnet ist (vgl. 1, 2 und 7). Der Querantrieb 260 enthält einen Schrittmotor 261 und eine Welle 262. Der Schrittmotor 261 hat ein Motorgehäuse 261a und einen Motor 261b, der in dem Motorgehäuse 261a montiert ist.

Der Motor 261b kann um eine Querachse in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung drehen. Die Welle 262 ist so gehalten, dass sie gemeinsam mit der Drehbewegung des Motors 261b drehbar und entlang ihrer Längsrichtung bewegbar ist. An der Außenfläche der Welle 262 ist ein Gewinde ausgebildet. Die Welle 262 befindet sich in Eingriff mit einem in 7 nicht dargestellten Innengewinde, das an der Innenfläche einer Hohlwelle des Motorgehäuses 261a ausgebildet ist. Die Welle 262 bewegt sich nämlich in einer Drehbewegung in Längsrichtung vor und zurück, und zwar entsprechend der vorwärts oder rückwärts gerichteten Drehbewegung des Motors 261b. An der Spitze der Welle 262 ist eine Kugel angebracht, die auf ein Andruckelement drückt.

Wie in 7 gezeigt, ist nahe dem unteren Kantenabschnitt 201L des Antriebsrahmens 201 eine Schraubenfeder 290 angeordnet. Ähnlich den anderen Schraubenfedern sind beide Enden der Schraubenfeder 290 hakenförmig. Ein Ende der Schraubenfeder 290 ist an einer Schraube 291 festgehakt, die mit einem Teil des Antriebsrahmens 201 in Eingriff steht, der sich nahe der Ecke des Antriebsrahmens 201 befindet, die durch dessen unteren Kantenabschnitt 201L und dessen seitlichen Kantenabschnitt nahe der Korrektionslinse 20L festgelegt ist. Das andere Ende ist in ein Loch eines Andruckelementes (Andruckplatte) 292 eingehakt, das an einer mittigen Position des Antriebsrahmens 202 an dessen unterer Seite befestigt ist. Die Schraubenfeder 290 spannt also das Andruckelement 292 in Richtung x2 vor. Die Kugel der Welle 262 liegt also stets an dem Andruckelement 292 an.

Wie in 2 gezeigt, ist ein im wesentlichen rhombus- oder rautenförmiger Flansch 261c einstückig an einem Ende des Motorgehäuses 261a des Schrittmotors 261 ausgebildet. Der Flansch 261c ist an einem Fixierelement (Fixierplatte) 270 befestigt, und zwar über eine Schraube 270a und eine Schraube 270b, wobei die beiden Schrauben 270a und 270b auf entgegengesetzten Seiten des Motorgehäuses 261a angeordnet sind. Das Motorgehäuse 261a liegt also zwischen den beiden Schrauben 270a und 270b. Das Fixierelement 270 ist an dem unteren Kantenabschnitt 201L des Antriebsrahmens 201 befestigt. Das Motorgehäuse 261a ist also über den Flansch 261c und das Fixierelement 270 an dem Antriebsrahmen 201 befestigt.

Wie in 1 gezeigt, ist ein im wesentlichen rhombus- oder rautenförmiger Flansch 231c einstückig an einem Ende des Motorgehäuses 231a des Schrittmotors 231 ausgebildet. Der Flansch 231c ist an dem Sockel 220 über eine Schraube 233a und eine Schraube 233b gehalten, wobei diese beiden Schrauben auf entgegengesetzten Seiten des Motorgehäuses 231a angeordnet sind. Das Motorgehäuse 231a ist also über den Flansch 231c und den Sockel 220 an dem Basisteil 100 befestigt.

Wie in 1 gezeigt, ist nahe den beiden Seitenkanten des Antriebsrahmens 201 ein Antriebsrahmen-Trägerelement 390 an dem Verbindungsabschnitt 103 des Basisteils 100 angeordnet. Das Trägerelement 390 enthält einen Befestigungsabschnitt 390A, der an dem Verbindungsabschnitt 103 befestigt ist, und einen Trägerabschnitt 390B, der sich in Richtung senkrecht zum Befestigungsabschnitt 390A erstreckt. An dem Trägerabschnitt 390B ist ein Führungselement 391 (Führungsplatte) befestigt. Das Führungselement 391 hat in Richtung der optischen Achsen OL und OR etwa dieselbe Dicke wie der Antriebsrahmen 201. Seitliche Endflächen des Führungselements 391 erstrecken sich in eine Richtung senkrecht zum Verbindungsabschnitt 103 des Basisteils 100. Beide Seitenendflächen des Antriebsrahmens 201 befinden sich in Kontakt mit der entsprechenden Seitenendfläche des Führungselements 391 und sind in Richtung senkrecht zum Verbindungsabschnitt 103 verschiebbar.

Dreht der Motor 231b in Vorwärtsrichtung, so bewegt sich die Welle 232 in einer Drehbewegung gegen die Vorspannkraft der vorstehend genannten, in den 1, 2 und 6 weggelassenen Schraubenfeder in Richtung y2. Die Bewegung der Welle 232 in Richtung y2 wird über den Führungsstift 204 auf den Antriebsrahmen 201übertragen. Wie vorstehend erläutert, ist der Antriebsrahmen 201 an beiden Seitenenden durch die Führungselemente 391 verschiebbar gehalten. Der Antriebsrahmen 201 wird also entsprechend der Vorwärtsdrehung des Motors 231b gegen die in Richtung y1 wirkende Vorspannkraft der Schraubenfeder (vgl. 6) in Richtung y2 angetrieben. Dreht dagegen der Motor 231b in Rückwärtsrichtung, so wird die Welle 232 in einer Drehbewegung in Richtung y1 zurückgezogen, so dass der Antriebsrahmen 201 durch die in Richtung y1 wirkende Vorspannkraft der Schraubenfeder in Richtung y1 bewegt wird.

Dreht der Motor 261b in Vorwärtsrichtung, so bewegt sich die Welle 262 in einer Drehbewegung gegen die Vorspannkraft der Schraubenfeder 290 in Richtung x1. Die Bewegung der Welle 262 in Richtung x1 wird über das Andruckelement 292 auf den Antriebsrahmen 202 übertragen. Wie vorstehend erläutert, ist der Antriebsrahmen 202 so an dem Antriebsrahmen 201 gehalten, dass er verschiebbar ist. Der Antriebsrahmen 202 wird also entsprechend der Vorwärtsdrehung des Motors 261b entgegen der in Richtung x2 wirkenden Vorspannkraft der Schraubenfeder 290 (vgl. 7) in Richtung x1 angetrieben. Dreht dagegen der Motor 261b in Rückwärtsrichtung, so zieht sich die Welle 262 in einer Drehbewegung in Richtung x2 zurück, so dass der Antriebsrahmen 202 durch die in Richtung x2 wirkende Vorspannkraft der Schraubenfeder 290 in Richtung x2 angetrieben wird.

Wird eine an dem Doppelfernrohr 1 vorgesehene, nicht dargestellte Taste von dem Benutzer gedrückt, so wird eine Operation der Zitterkorrekturvorrichtung 20 gestartet, mit der die Zitterbewegung eines fokussierten Bildes korrigiert wird. Bei Beginn dieser Korrekturoperation sind die Antriebsrahmen 201 und 202 so angeordnet, dass die optische Achse OP1 der Korrektionslinse 20L koaxial zur optischen Achse OL der Objektivlinse 10L und die optische Achse OP2 der Korrektionslinse 20R koaxial zur optischen Achse OR der Objektivlinse 10R ist.

Die in dieser Situation vorliegende Position der optischen Achsen von rechtem und linkem Fernrohrsystem wird im Folgenden als ursprüngliche Position bezeichnet.

Die Zittergeschwindigkeiten der optischen Achsen des rechten und des linken Fernrohrsystems in Längs- und Querrichtung werden von nicht dargestellten Winkelgeschwindigkeitssensoren, z.B. Kreiselsensoren, erfasst. Die Winkelgeschwindigkeiten werden jeweils integriert, so dass die Winkelpositionen der optischen Achsen berechnet werden. Dann wird für die Längs- und die Querrichtung die Differenz zwischen der ursprünglichen Position und jeder berechneten Winkelposition berechnet.

Weiterhin werden die Antriebsgrößen des Längsantriebs 230 und des Querantriebs 260, d. h. die Antriebsschrittzahlen der Motoren 231b und 261b berechnet, so dass die Korrektionslinsen 20L und 20R entsprechend bewegt und damit die Differenzen beseitigt werden. Die Motoren 231b und 261b werden auf Grundlage der berechneten Antriebsschrittzahlen angetrieben, und die Antriebsrahmen 201 und 202 werden in Längs- bzw. Querrichtung so bewegt, dass das Zittern der optischen Achsen korrigiert wird.

An den Führungselementen 391 sind über Unterlegscheiben 392 Schrauben 393 befestigt (vgl. 1). Die Unterlegscheiben 392 und die Schrauben 393 sind so angeordnet, dass jede Unterlegscheibe 392 dem Antriebsrahmen 201 mit einem Teil seines Umfangs überlagert ist. Weiterhin ist der Trägerabschnitt 390B in Richtung senkrecht zu den optischen Achsen OL, OR länger als das Führungselement 391, so dass ein Teil des Trägerabschnitts 390B dem Antriebsrahmen 201 überlagert ist. So ist ein Randabschnitt des Antriebsrahmens 201 durch den Umfang der Unterlegscheiben 392 und den Seitenkantenabschnitt des Trägerabschnitts 390B etwas eingeklemmt, so dass der Antriebsrahmen 201 zum Teil mit seinen seitlichen Endabschnitten zwischen den Unterlegscheiben 392 und dem Trägerabschnitt 390B angeordnet ist. Die Bewegung des Antriebsrahmens 201 parallel zu den optischen Achsen OP1 und OP2 wird so verhindert, wobei während des Antriebs ein Führung in Längsrichtung vorhanden ist.

Weiterhin ist ein Trägerelement 280 vorgesehen, das eine Schraube 281, eine Mutter 282 und ein Paar Unterlegscheiben 283 enthält, wie in 6 und 7 dargestellt ist. An der Außenfläche des Schaftes der Schraube 281 ist ein Gewinde ausgebildet. Der Schaft ist in einem in den 6 und 7 nicht dargestellten Loch aufgenommen, das in dem Antriebsrahmen 201 ausgebildet ist und durch diesen hindurchgeht. Die Mutter 282 ist von der dem Schraubenkopf entgegengesetzten Seite auf das freie Ende des Schaftes geschraubt. Eine der beiden Unterlegscheiben 283 befindet sich zwischen dem Schraubenkopf und dem Antriebsrahmen 201 und die andere Unterlegscheibe zwischen der Mutter 282 und dem Antriebsrahmen 201. Die beiden Unterlegscheiben 283 liegen an dem Antriebsrahmen 202 an.

Die beiden Unterlegscheiben 283 sind in Ebenen angeordnet, die beide Seitenflächen des Antriebsrahmens 201 enthalten und senkrecht auf den optischen Achsen OP1 und OP2 stehen. Jede Unterlegscheibe 323 ist gegenüber dem Antriebsrahmen 202 so angeordnet, dass sie letzterem teilweise überlagert ist. Der Umfangs- oder Randabschnitt des Antriebsrahmens 202 ist nämlich so von den beiden Unterlegscheiben 283 eingeklemmt, dass er zum Teil zwischen diesen angeordnet ist. So wird die Bewegung des Antriebsrahmens 202 parallel zu den optischen Achsen OP1 und OP2 verhindert, wobei während des Antriebs für eine Führung in Querrichtung gesorgt ist.

Wie in 2 gezeigt, ist ein Wellenanschlag 212 über eine Schraube nahe dem unteren Abschnitt des Führungslochs 210U an der Antriebsträgerplatte 210 befestigt. Der Wellenanschlag 212 ist eine Platte mit einem parallel zur Antriebsträgerplatte 210 verlaufenden Befestigungsabschnitt und einem Anschlagabschnitt, der einstückig mit dem Befestigungsabschnitt ausgebildet ist und sich senkrecht zu letzterem erstreckt. Der Wellenanschlag 212 ist also L-förmig. Er ist so angeordnet, dass sein Anschlagabschnitt dem freien Ende der Welle 232 des Antriebs 230 zugewandt und von dem an dem Führungsstift 204 anliegenden Ende abgewandt ist.

Der Anschlagabschnitt ist höher als eine Grenzstellung des freien Endes des Schaftes 232 angeordnet, die das freie Ende in der vorstehend genannten Zitterkorrekturoperation im vollständig zurückgezogenen Zustand einnimmt. Wirkt unerwarteterweise eine äußere Kraft auf das Doppelfernrohr 1 ein, so ist dafür gesorgt, dass sich die Welle 232 nicht über diese Grenzstellung nach oben hinaus bewegt. Außerdem bleibt der Eingriff des Gewindes der Welle 232 in das Innengewinde des Motorgehäuses 231a gewährleistet.

Wie in den 1 und 2 gezeigt, befindet sich zwischen den Okulareinheiten 31L und 31R eine Verbindungsstange (Verbindungselement) 300. Diese ist näher an den optischen Umkehrsystemen 30L und 30R angeordnet als die Halter 42L, 42R.

8 ist eine Vorderansicht der Verbindungsstange 300, von den Okulargruppen 40L, 40R aus betrachtet. Die Verbindungsstange 300 hat drei radial verlaufende Arme 301, 302, 303. Von den Okulargruppen 40L, 40R aus betrachtet, ist die Verbindungsstange 300 in etwa Y-förmig. An dem freien Ende des Arms 301 ist ein Loch 301A und an dem freien Ende des Arms 302 ein Loch 302A ausgebildet (dritte Lagerabschnitte). Der Halter 42L ist an dem Loch 301A und der Halter 42R an dem Loch 302A gehalten. Der Mittelpunkt des Lochs 301A liegt auf der Verlängerung der optischen Achse OL der Objektivlinse 10L und der Mittelpunkt des Lochs 302A auf der Verlängerung der optischen Achse OR der Objektivlinse 10R.

Der Halter 42L enthält eine abstehende Stange 421L, die einstückig an seiner Außenfläche ausgebildet ist. An dem Ende der Stange 421L ist ein Loch ausgebildet, dessen Durchmesser etwas größer als der Durchmesser des Lochs 301A des Arms 301 ist. Entsprechend enthält der Halter 42R eine abstehende Stange 421R, die einstückig an seine Außenfläche ausgebildet ist. An dem Ende dieser Stange 421R ist ein Loch ausgebildet, dessen Durchmesser etwas größer als der Durchmesser des Lochs 302A des Arms 302 ist.

Durch das Loch 301A und das Loch der abstehenden Stange 421L ist ein Stift 311 geführt. Der Kopf dieses Stifts 311 befindet sich okularseitig in Kontakt mit der Oberfläche der Stange 421L. Der Stift 311 ist so an dem Loch 301A befestigt und greift so in das Loch der Stange 421L ein, dass diese um den Mittelpunkt des Lochs der Stange 421L drehbar ist. Entsprechend ist ein Stift 312 durch das Loch 302A und das Loch der Stange 421R geführt. Der Kopf des Stifts 312 befindet sich okularseitig in Kontakt mit der Außenfläche der Stange 421R. Der Stift 312 ist so an dem Loch 302A befestigt und steht so mit dem Loch der Stange 421R in Eingriff, dass diese um den Mittelpunkt des Lochs der Stange 421R drehbar ist.

Der Arm 301 befindet sich mit der objektseitigen Fläche der Stange 421L und der Arm 302 mit der objektseitigen Fläche der Verbindungsstange 421R in Kontakt, wie 1 zeigt. Die abstehende Stange 421L ist zwischen dem Kopf 311 und dem Arm 301 eingeklemmt und an letzterem so gehalten, dass sie sich um die optische Achse OL der Objektivlinse 10L drehen kann. Entsprechend ist die Stange 421R zwischen dem Kopf des Stifts 312 und dem Arm 302 eingeklemmt und an letzterem so gehalten, dass sie sich um die optische Achse OR der Objektivlinse 10R drehen kann.

An der Außenfläche des Prismenrahmens 32L der Okulareinheit 31L ist ein zur wechselseitigen Verzahnung bestimmtes Zahnradelement 321L ausgebildet. An der Außenfläche des Prismenrahmens 32R der Okulareinheit 31R ist ein zur wechselseitigen Verzahnung bestimmtes Zahnradelement 321R ausgebildet. Die Außenflächen, an denen die zur wechselseitigen Verzahnung bestimmten Zahnradelemente 321L und 321R ausgebildet sind, sind einander zugewandt. Die Zahnradelemente 321L und 321R greifen so ineinander, sind also miteinander gekoppelt. Wie vorstehend erläutert, steht der Montagerahmen 35L der linken Okulareinheit 31L in drehbarem Eingriff mit dem Montageloch 102L des Basisteils 100. Entsprechend steht der Montagerahmen 35R der rechten Okulareinheit 31R in drehbarem Eingriff mit dem Montageloch 102R des Basisteils 100. Andererseits ist der Halter 42L drehbar um die optische Achse OL der Objektivlinse 10L und der Halter 42R drehbar um die optische Achse OR der Objektivlinse 10R gehalten. So ist die linke Okulareinheit 31L als Ganzes um die optische Achse OL der Objektivlinse 10L und die rechte Okulareinheit 31R als Ganzes um die optische Achse OR der Objektivlinse 10R drehbar, wobei zudem die Drehbewegung der linken Okulareinheit 31L und die Drehbewegung der rechten Okulareinheit 31R wechselseitig miteinander gekoppelt sind. So kann der Abstand zwischen der optischen Achse OL' der Okulargruppe 40L und der optischen Achse OR' der Okulargruppe 40R eingestellt werden, indem eine zusätzliche äußere Kraft um die optischen Achsen der linken und der rechten Okulareinheit 31L, 31R aufgewendet wird, wobei die Positionsbeziehung zwischen den Objektivlinsen 10L und 10R aufrecht erhalten bleibt. So kann eine für alle Benutzer geeignete Augenabstandseinstellung vorgenommen werden.

Wird beispielsweise eine äußere Kraft in der Weise auf das Doppelfernrohr 1 ausgeübt, dass die linke Okulareinheit 31L im Gegenuhrzeigersinn in die in 8 gezeigte Stellung und die rechte Okulareinheit 31R im Uhrzeigersinn in die in 8 gezeigte Stellung bewegt wird, so wird der Augenabstand auf seinen maximalen Wert vergrößert. Die linke und die rechte Okulareinheit 31L, 31R sind dann ineinander verzahnt, d.h. miteinander gekoppelt, und werden um die optische Achse OL der Objektivlinse 10L bzw. die optische Achse OR der Objektivlinse 10R gedreht. Wird dagegen eine äußere Kraft in der Weise ausgeübt, dass die linke Okulareinheit 31L im Uhrzeigersinn in die in 9 dargestellte Stellung und die rechte Okulareinheit 31R im Gegenuhrzeigersinn in die in 9 dargestellte Stellung bewegt wird, so wird der Abstand zwischen den optischen Achsen der Okulargruppen 40L und 40R verkürzt.

Ein Endabschnitt des Arms 303 der Verbindungsstange 300 ist zylinderförmig, und seine Mittelachse verläuft in Richtung längs der optischen Achse OL' und OR', wie den 1 und 2 zu entnehmen ist. In diesem Endabschnitt ist ein Loch (zweiter Lagerabschnitt) 303A ausgebildet. An der Innenfläche dieses Lochs 303A ist ein Innengewinde ausgebildet, in das der Antriebsbolzen 51 geschraubt ist. Weiterhin ist in der Mitte 304 der Verbindungsstange 300 an der Verbindungsstelle der radial verlaufenden Arme 301, 302 und 303 ein Führungsloch (erster Lagerabschnitt) 304A ausgebildet. Durch dieses Führungsloch 304A ist die Führungsstange 60 geführt.

Dreht der Benutzer den Drehring 50, so rotiert der Antriebsbolzen 51 entsprechend der Drehung des Drehrings 50 um seine Mittelachse. Wie vorstehend erläutert, ist der Antriebsbolzen 51 durch das Lagerloch 102A des Basisteils 100 und die Verstärkungsplatte 70 befestigt, und die Drehbewegung des Antriebsbolzens 51 wird nicht auf die Verbindungsstange 300 übertragen, da die Führungsstange 60 in das Führungsloch 304A der Verbindungsstange 300 eingesetzt ist. Die Verbindungsstange 300 bewegt sich deshalb entsprechend der Drehbewegung des Antriebsbolzens 51 längs den optischen Achsen OL' und OR'.

Wird beispielsweise der Drehring 50 von den Okulargruppen 40L und 40R aus betrachtet im Uhrzeigersinn gedreht, so bewegt sich die Verbindungsstange 300 längs der optischen Achsen OL' und OR' näher an die Objektivlinsen 10L und 10R heran. Wird dagegen der Drehring 50 von den Okulargruppen 40L und 40R aus betrachtet im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so bewegt sich die Verbindungsstange 300 längs den optischen Achsen OL' und OR' von den Objektivlinsen 10L und 10R weg.

Wie vorstehend erläutert, ist die abstehende Stange 421L des Halters 42L zwischen dem Kopf des Stifts 311 und dem Arm 301 der Verbindungsstange 300 und die abstehende Stange 421R des Halters 42R zwischen dem Kopf des Stifts 312 und dem Arm 302 der Verbindungsstange 300 eingeklemmt. Infolgedessen werden die Okulargruppen 40L und 40R entsprechend der Bewegung der Verbindungsstange 300 längs der optischen Achsen OL' und OR' bewegt. Dreht nämlich der Benutzer an dem Drehring 50, so werden die Okulargruppen 40L und 40R längs der optischen Achsen OL' und OR' bewegt, so dass eine Scharfeinstellung vorgenommen wird.

Ferner ist die zum Antriebsbolzen 51 parallele Führungsstange 60 durch das Lagerloch 102B des Basisteils 100 und die Verstärkungsplatte 70 gehalten. Die Bewegung der Verbindungsstange 300 längs der optischen Achsen OL' und OR' erfolgt so gleichmäßig und glatt.

10 zeigt eine Vorderansicht einer Verbindungsstange gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. 11 zeigt eine perspektivische Darstellung des Basisteils des zweiten Ausführungsbeispiels. In 10 sind die in dem ersten Ausführungsbeispiel verwendeten Komponenten, die mit denen des zweiten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Eine Verbindungsstange (Verbindungselement) 500 besteht aus drei Armen 501, 502 und 503. Die drei Arme 501, 502 und 503 sind als Stangen ausgebildet. Wie die in dem ersten Ausführungsbeispiel verwendete Verbindungsstange 300 befindet sich auch die Verbindungsstange 500 näher an den Umkehrsystemen als die Halter 42L, 42R.

In den Enden der Arme 501 und 502 sind Löcher (dritte Lagerabschnitte) 501A und 502A ausgebildet, um die Halter 42L und 42R zu tragen. Der Mittelpunkt des Loches 501A liegt auf der Verlängerung der optischen Achse OL der Objektivlinse 10L und der Mittelpunkt des Loches 502A auf der Verlängerung der optischen Achse OR der Objektivlinse 10R.

Entsprechend dem Arm 303 der in dem ersten Ausführungsbeispiel verwendeten Verbindungsstange 300 ist das freie Ende des Arms 503 zylindrisch geformt, wobei dessen Achse längs der optischen Achse OL' und OR' verläuft. In dem Ende des Arms 503 ist ein Loch (zweiter Lagerabschnitt) 503A ausgebildet. An der Innenfläche des Lochs 503 ist ein Innengewinde ausgebildet, in das der Antriebsbolzen 51 geschraubt ist. Weiterhin ist an einer Verbindungsstelle 504 der Verbindungsstange 500, welche die Arme 501, 502 und 503 miteinander verbindet, ein Führungsloch 504A (erster Lagerabschnitt) ausgebildet. Durch dieses Führungsloch 504A ist die Führungsstange 60 verschiebbar geführt. Das auf der Seite der Objektivlinsen 10L und 10R angeordnete Ende der Führungsstange 60 ist an einem Lagerloch 110B befestigt, das in dem okularseitigen Halteabschnitt 102 des in 11 dargestellten Basisteils 110 ausgebildet ist. Die Komponenten des Basisteils 110 (z.B. die Lagerlöcher), die mit den in dem Basisteil 100 nach 3 verwendeten Komponenten identisch sind, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In einem Querschnitt durch die Verbindungsstange 500, der längs einer zu den optischen Achsen OL' und OR' senkrechten Ebene genommen ist, ist das Führungsloch 504A entgegengesetzt zu dem Loch 503A und unterhalb einer geraden, die Mittelpunkte der Löcher 501A und 502A verbindenden Linie angeordnet. Die gerade, die Mittelpunkte der Löcher 501A und 502A verbindende Linie und die gerade, die Mittelpunkte der Löcher 504A und 503A verbindende Linie schneiden sich im rechten Winkel. Die Arme 501 und 502 sind ihrer Längsrichtung gleich lang und kürzer als der Arm 503 in seiner Längsrichtung. Im Schnitt senkrecht zu den optischen Achsen OL' und OR' ist die Verbindungsstange 500 näherungsweise pfeilförmig.

Die abstehende Stange 421L ist zwischen dem Kopf des Stifts 311 und dem Arm 501 eingeklemmt und dabei so an dem Arm 501 gehalten, dass sie um die optische Achse OL der Objektivlinse 10L drehbar ist. Die abstehende Stange 421R ist zwischen dem Kopf des Stifts 312 und dem Arm 502 eingeklemmt und dabei an dem Arm 502 so gehalten, dass sie um die optische Achse OR der Objektivlinse 10R drehbar ist.

Die Verbindungsstange 500 und der Basisteil 110 sind in einem Doppelfernrohr montiert, dessen Aufbau dem des Doppelfernrohrs 1 entspricht, das für das erste Ausführungsbeispiel beschrieben wurde.

Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel steht der Montagerahmen 35L der linken Okulareinheit 31L drehbar in Eingriff mit dem Montageloch 102L des Basisteils 110. Entsprechend steht der Montagerahmen 35R der rechten Okulareinheit 31R drehbar in Eingriff mit dem Montageloch 102R des Basisteils 110. Der Halter 42L ist so gelagert, dass er um die optische Achse OL der Objektivlinse 10L drehbar ist. Entsprechend ist der Halter 42R so gelagert, dass er um die optische Achse OR der Objektivlinse 10R drehbar ist.

Wird eine äußere Kraft so auf das Doppelfernrohr ausgeübt, dass die linke Okulareinheit 31L im Uhrzeigersinn und die rechte Okulareinheit 31R im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, so sind die linke und die rechte Okulareinheit 31L, 31R gleichsam ineinander verzahnt, d.h. miteinander gekoppelt und drehen sich um die optische Achse OL der Objektivlinse 10L bzw. die optische Achse OR der Objektivlinse 10R. Der Abstand zwischen den optischen Achsen der Okulargruppen 40L und 40R wird so verkürzt, wie in 12 gezeigt ist.

In dem Basisteil 110 ist der Antriebsbolzen 51 in dem Lagerloch 102A und die Führungsstange 60 in dem Lagerloch 110B entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel gelagert. Dreht der Benutzer an dem Drehring 50, so bewegt sich die Verbindungsstange 500 längs der optischen Achsen OL' und OR', so dass die Fokussierung durchgeführt wird.

Wie aus den 10 und 11 hervorgeht, ist in dem zweiten Ausführungsbeispiel der Abstand zwischen dem Antriebsbolzen 51 und der Führungsstange 60 größer als der entsprechende Abstand bei der Verbindungsstange 30 des ersten Ausführungsbeispiels (vgl. 3 und 8). Die Bewegung der Verbindungsstange längs der optischen Achse ist so stabilisiert. Andererseits ist die gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildete Verbindungsstange 300 im Hinblick auf die Miniaturisierung des Doppelfernrohrs vorteilhaft.

Wie vorstehend erläutert, sind in dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel der objektseitige Halteabschnitt 101 und der okularseitige Halteabschnitt 102 einstückig so ausgebildet, dass sie parallel zueinander angeordnet sind. So können einerseits die Montagelöcher 101L und 102L und andererseits die Montagelöcher 101R und 102R in einfacher Weise koaxial ausgebildet werden. Ferner sind die Lagerlöcher 102A, 102B (110B) in dem okularseitigen Halteabschnitt 102 ausgebildet. Der Antriebsbolzen 51 und die Führungsstange 60 können so in einfacher Weise parallel zu den Achslinien der vorstehend genannten Montagelöcher ausgerichtet werden, indem die Enden des Antriebsbolzens 51 und Führungsstange 60 in den Lagerlöchern 102A und 102B (110B) gelagert sind.

In dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel ist der Fokussiermechanismus in dem zweiachsigen Doppelfernrohr auf der Seite der Okulargruppen 40L und 40R angeordnet, so dass um die Objektivlinsen 10L und 10R viel Raum vorhanden ist. In diesem Raum können deshalb die mit den Korrektionslinsen 20L, 20R versehene Zitterkorrekturvorrichtung 20 und die Antriebsvorrichtungen für die Korrektionslinsen 20L, 20R angeordnet werden. Damit bleibt ein kompakter Aufbau des Doppelfernrohrs gewährleistet, selbst wenn das Doppelfernrohr zusätzlich mit der Zitterkorrekturfunktion versehen wird.

Da der Fokussiermechanismus auf der Seite der Okularlinsengruppen 40L und 40R angeordnet ist, konzentrieren sich die Elemente nicht um die Objektivlinsen 10L und 10R. Der Schwerpunkt des Doppelfernrohrs liegt damit nahe an der Mitte des Doppelfernrohrkörpers, was für eine verbesserte Gewichtsbalance des Doppelfernrohrs sorgt.

Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, stellt die Erfindung eine verbesserte Fokussiervorrichtung für ein zweiachsiges Doppelfernrohr bereit, welches zusätzlich mit weiteren Funktionen wie Brennweitenänderung, Korrektur des Bildzitterns etc. versehen werden kann.


Anspruch[de]
Zweiachsiges Doppelfernrohr (1), umfassend:

zwei Fernrohrsysteme, die jeweils ein Objektivsystem (10R, 10L) und eine Okulareinheit (31R, 31L) enthalten, wobei die jeweilige Okulareinheit (31R, 31L) eine Okulargruppe (40R, 40L) und einen Halter (42R, 42L) aufweist, der die Okulargruppe (40R, 40L) so hält, dass die optische Achse (OR', OL') der Okulargruppe (40R, 40L) parallel zur optischen Achse (OR, OL) des zugehörigen Objektivsystems (10R, 10L) ausgerichtet und die Okulargruppe (40R, 40L) um die optische Achse (OR, OL) des zugehörigen Objektivsystems (10R, 10L) schwenkbar ist;

einen einstückig ausgebildetes Basisteil (100) mit einem objektseitigen Halteabschnitt (101), einem okularseitigen Halteabschnitt (102) und einem Arm (103), der die beiden Halteabschnitte (101, 102) miteinander verbindet, wobei

die beiden Halteabschnitte (101, 102) jeweils plattenfömig ausgebildet und parallel zueinander angeordnet sind,

in dem objektseitigen Halteabschnitt (101) zwei Montagelöcher (101R, 101L) ausgebildet sind, in denen die beiden Objektivsysteme (10R, 10L) ortsfest gehalten sind, und

in dem okularseitigen Halteabschnitt (102) zwei Montagelöcher (102R, 102L) ausgebildet sind, in denen die beiden Okulareinheiten (31R, 31L) drehbar gehalten sind;

und ferner umfassend eine Fokussiervorrichtung mit einem Verbindungselement (300, 500), das die beiden Halter (42R, 42L) miteinander verbindet, und einer Antriebsvorrichtung zum Bewegen des Verbindungselementes (300, 500) zusammen mit den beiden Haltern (42R, 42L) in eine zu den optischen Achsen (OR', OL') der Okulargruppen (40R, 40L) parallele Richtung, wobei die Antriebsvorrichtung umfasst:

einen Antriebsbolzen (51), der mit seinem objektseitigen Ende in einem in dem okularseitigen Halteabschnitt (102) des Basisteils (100) ausgebildeten ersten Lagerloch (102A) gehalten ist und um seine zu den optischen Achsen (OR', OL') der Okulargruppen (40R, 40L) parallele Achse in Schraubeingriff mit dem Verbindungselement (300, 500) drehbar und längs seiner Achse unbeweglich ist, und

eine zu dem Antriebsbolzen (51) parallel angeordnete Führungsstange (60), die mit ihrem objektseitigen Ende in einem in dem okularseitigen Halteabschnitt (102) des Basisteils (100) ausgebildeten zweiten Lagerloch (102B) gehalten und durch ein in dem Verbindungselement (300, 500) ausgebildetes Führungsloch (304A, 504A) geführt ist, wodurch das Verbindungselement (300, 500) in seiner Bewegung in der zu den optischen Achsen (OR', OL') der Okulargruppen (40R, 40L) parallelen Richtung nicht drehend geführt ist.
Zweiachsiges Doppelfernrohr (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (300, 500) versehen ist mit

einem durch das Führungsloch gebildeten ersten Lagerabschnitt (304A, 504A), an dem die Führungsstange (60) gehalten ist,

einem zweiten Lagerabschnitt (303A, 503A), in den der Antriebsbolzen (51) geschraubt ist,

zwei dritten Lagerabschnitten (301A, 302A, 501A, 502A), an denen die beiden Halter (42R, 42L) für die Okulargruppen (40R, 40L) gehalten sind,

einem ersten Arm (301, 501), der den ersten Lagerabschnitt (304A, 504A) mit einem der beiden dritten Lagerabschnitte (301A, 501A) verbindet,

einem zweiten Arm (302, 502), der den ersten Lagerabschnitt (304A, 504A) mit dem anderen der dritten Lagerabschnitte (302A, 502A) verbindet, und

einem dritten Arm (303, 503), der den zweiten Lagerabschnitt (303A, 503A) mit dem ersten Lagerabschnitt (304A, 504A) verbindet.
Zweiachsiges Doppelfernrohr (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Arm (303) in seiner Längsrichtung kürzer ist als der erste und der zweite Arm (301, 302, 303) in ihrer jeweiligen Längsrichtung. Zweiachsiges Doppelfernrohr (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der erste, der zweite und der dritte Arm (301, 302, 303) radial von dem ersten Lagerabschnitt (304A) weg erstrecken. Zweiachsiges Doppelfernrohr (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Arm (503) in seiner Längsrichtung länger ist als der erste und der zweite Arm (501, 502) in ihrer jeweiligen Längsrichtung. Zweiachsiges Doppelfernrohr (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Fernrohrsystemen zwischen den beiden Objektivsystemen (10R, 10L) und zwei optischen Umkehrsystemen (30L, 30R) bewegbare optische Systeme (20R, 20L) angeordnet sind. Zweiachsiges Doppelfernrohr (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbaren optischen Systeme (20R, 20L) als Korrekturlinsen für die Zitterbewegung eines fokussierten Bildes ausgebildet sind und zwischen den beiden Objektivsystemen (10R, 10L) und den beiden Umkehrsystemen (30R, 30L) Antriebe (230, 260) für diese Korrekturlinsen angeordnet sind.






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