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Dokumentenidentifikation DE10066298B4 26.04.2007
Titel Elektronische Zickzack-Nähmaschine
Anmelder JUKI Corp., Tokio/Tokyo, Chofu, JP
Erfinder Yokomizo, Yasuhisa, Chofu, Tokio/Tokyo, JP;
Hattori, Yoshikatsu, Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 18.10.2000
DE-Aktenzeichen 10066298
File number of basic patent 10051685.8
Offenlegungstag 07.06.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse D05B 3/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D05B 19/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Um eine elektronische Zickzack-Nähmaschine zu vermitteln, die befähigt ist, einen Stich mit einem Nadelverschwenkmuster zu bilden entsprechend einer optimalen Grundlinienreferenz, wird vorgeschlagen, dass die elektronische Zickzack-Nähmaschine folgendes umfasst: Speichermittel zum Speichern von Nadelverschwenkdaten entsprechend einem Nadelverschwenkmuster, Mittel zum Auswählen einer Grundlinienreferenz des Nadelverschwenkmusters aus einer zentralen Referenz, einer rechten Referenz und einer linken Referenz, und Mittel zum Auslesen von Daten auf dem gespeicherten Nadelverschwenkmuster und Bilden eines Stiches mit dem Nadelverschwenkmuster in Übereinstimmung mit der ausgewählten Grundlinienreferenz.

Beschreibung[de]
[Einzelbeschreibung der Erfindung] [Technisches Gebiet, zu dem die Erfindung gehört]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Zickzack-Nähmaschine zur Ausbildung eines Zickzack-Stiches auf einem Stoff mit einer Stoffvorschubeinrichtung einschließlich einem Stoffschieber, der zum Vorschieben eines Stoffes auf einer Stichplatte hervortritt; einer vertikal zu bewegenden Nadel, die mit einer von einem Hauptmotor in Umlauf versetzten Hauptwelle der Nähmaschine verbunden ist; und einem Nadelschwenkmechanismus zum Oszillieren der Nadel in einer Richtung quer zu einer Stoffvorschubrichtung.

In einer herkömmlichen Zickzack-Nähmaschine, wie sie aus der JP-A-05-293265 bekannt ist, wird ein Nadelschwenkmechanismus dadurch betrieben, dass man einen rotierenden Nadelschwenknocken verwendet, der mit einer Hauptwelle der Nähmaschine verbunden ist, und es wird ein vorbestimmtes Muster der Nadeloszillationen erzeugt. Wenn jedoch viele der bereitzustellenden Nadeloszillationsmuster vorliegen, müssen viele Arten von Nadeloszillationsnocken bereitgestellt werden, die solchen Mustern entsprechen. Dies führt zu umständlichen Problemen bei der Nockenauswechslung und veranlasst Probleme, beispielsweise ein Ansteigen der Herstellungskosten der Nocken.

Daher ist neuerdings, beispielsweise aus der JP-A-59-067990 oder der JP-A-63-300796, eine elektronische Zickzack-Nähmaschine bekannt, die ein Nadelverschwenkmuster als Daten speichert und einen Impulsmotor und dergleichen antreibt, der die Nadelverschwenkgröße basierend auf dem so gelesenen Nadelverschwenkmuster steuert.

[Probleme, welche die Erfindung lösen soll]

Bei dieser Art der herkömmlichen Zickzack-Nähmaschine ist es jedoch unmöglich, das Nadelverschwenkmuster zu ändern oder ein neues Nadelverschwenkmuster zu machen, und es ist erforderlich, es mit einer Einrichtung zum Eingeben von Koordinaten, einem Personal Computer und dergleichen vorzubereiten oder zu ändern. Aus diesem Grund muss eine Vorrichtung zum Bereiten der Daten separat vorbereitet werden und dies verschlechtert eine rasche Anwendbarkeit.

Außerdem ist es erforderlich, die Grundlinienposition des Nadelverschwenkmusters auf eine optimale Position einzustellen oder eine linke Referenz für eine Nadelverschwenkung von einer Grundlinienposition nach rechts, eine rechte Referenz für eine Nadelverschwenkung von der Grundlinienposition nach links oder eine zentrale Referenz für eine gleichförmige Nadelverschwenkung nach links und rechts um eine Grundlinienposition herum einzustellen. Jedoch gibt es hier ein Problem insoweit, als die Einstellarbeit kompliziert und mühsam ist und eine Musterstichbildung guter Qualität nicht ausgeführt werden kann.

Die DE 29 06 718 C2 offenbart eine Nähmaschine, bei der mehrere Stichmuster in auswechselbaren Speichern gespeichert sind und wobei die gespeicherten Stichmuster modifizierbar sind und die Querposition der Nadelstange und/oder der Nähgutvorschub entsprechend den modifizierten Stichmustern steuerbar sind.

Die DE 28 30 242 A1 offenbart eine elektrische Nähmaschine, bei der die die Schlaufenbildung betreffenden Informationen und die den Vorschub betreffenden Informationen eines Stichmusters getrennt voneinander gespeichert werden, um die erforderliche Speicherkapazität zu verringern, und diese gespeicherten Informationen in Steuerungsimpulse umgesetzt und den Antriebsvorrichtungen zur Steuerung der Größe und Richtung der Stich- und Vorschubbewegung für die Herstellung eines Stichmusters zugeführt werden.

Die DE 32 35 121 C2 offenbart eine elektrische Nähmaschine mit einem Speicher zum Speichern von mehreren Stichmustern und mit Handverstellmitteln zur Veränderung von Stichlage und Vorschub von ausgewählten Nähmustern sowie mit einer Anzeigeeinheit, mit der in einem ersten Betriebszustand eine dem ausgewählten Nähmuster zugeordnete Grundeinstellung und in einem zweiten Betriebszustand die in dem Arbeitsspeicher eingespeicherten Nähmuster in ihrer eingespeicherten Reihenfolge anzeigbar sind.

Die DE 31 43 448 C2 offenbart eine elektronische Nähmaschine, bei der, wenn verschiedene zu nähende Muster miteinander kombiniert werden, automatisch eine gemeinsame Grundlinienreferenz für alle Muster eingestellt wird.

Die US-Patentschrift Nr. 4,391,212 offenbart eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine mit einem ersten Speicher zum Speichern von Musterdaten, Musterauswählmitteln zum Auswählen eines Satzes von Musterdaten aus dem ersten Speicher und einem zweiten Speicher zum Speichern von Einstellinformationen zu dem ausgewählten Muster.

Die Erfindung hat als Aufgabe, eine elektronische Nähmaschine zu vermitteln, die befähigt ist, einen Stich mit einem Nadelverschwenkmuster zu bilden entsprechend einer optimalen Grundlinienreferenz.

[Mittel zur Lösung der Probleme]

Diese Aufgabe wird durch eine elektronische Zickzack-Nähmaschine nach Anspruch 1 gelöst.

[Art und Weise zur Ausführung der Erfindung]

Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen beschrieben.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen:

1 ist eine schaubildliche Ansicht der Darstellung des Aussehens einer elektronischen Nähmaschine gemäß der Erfindung.

2 ist eine Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus eines Nadelschwenkmechanismus.

3 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steueraufbaus der elektronischen Nähmaschine.

4 ist eine Ansicht mit der Darstellung der Anordnung verschiedener Schalter einer Betriebstafel und einer Anzeigeeinheit.

5 ist ein Diagramm mit der Darstellung von Stichen verschiedener Nadelverschwenkmuster.

6 ist ein Diagramm mit der Darstellung verschiedener inhärenter Daten des Nadelverschwenkmusters, wobei darstellen: (A) einen Verschwenkungsbereich einer Sticheinheit für Vier-Punkt-Zickzack, (B) die Einstellung einer Grundlinienposition mit einer zentralen Referenz auf -2,0 und +2, und (C) Positionen linker, zentraler und rechter Referenzen, die Grundlinienreferenzen sein sollen.

7(A) ist ein Diagramm mit der Darstellung der inhärenten Daten eines Nadelverschwenkmusters, 7(B) ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der erhalten wird, wenn ein Verdichtungsstichmuster mit dem Nadelverschwenkmuster identisch ist, und 7(C) ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der erhalten wird, wenn das Verdichtungsstichmuster von dem Nadelverschwenkmuster verschieden ist.

8 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der erhalten wird, wenn das Verdichtungsstichmuster von dem Nadelverschwenkmuster verschieden ist.

9 ist ein Diagramm mit der Darstellung einer Datentabelle, die für eine Grundlinienposition und eine Grundlinienreferenz für jedes Nadelverschwenkmuster Indikativ ist.

10 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Beispiels des Nadelverschwenkmusters basierend auf der in 9 dargestellten Tabelle.

11 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Flusses zur Bewegung einer Nadel auf eine eingegebene Grundlinienposition oder Grundlinienreferenz.

12 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Flusses zur Erzeugung von Nadellokalisierungsdaten in Übereinstimmung mit der Grundlinienreferenz.

[Gesamtaufbau]

1 zeigt das Aussehen einer elektronischen Zickzack-Nähmaschine gemäß der Erfindung. In 1 wird eine an einer Nadelstange 2 gehalterte Nadel über einen Hauptmotor 1 zum Verdrehen einer Hauptwelle vertikal bewegt. Mit Bezug auf die Vertikalbewegung der Nadel 3 tritt ein (nicht dargestellter) Stoffschieber einer Stoffvorschubeinrichtung auf einer Stichplatte 4hervor, und ein gegen eine Drückerplatte 5 gepresster Stoff wird hierdurch so vorgeschoben, dass ein Stich auf dem Stoff durch das Zusammenwirken mit der Stoffvorschubeinrichtung ausgebildet wird. Die Stichvorschubgröße des Stoffes kann an einer Vorschubskalenscheibe 6 eingestellt werden, und ein Verdichtungsstich, der beim Starten oder Beendigen der Nähoperation ausgeführt werden soll, wird ausgebildet durch Einstellen einer Verdichtungsvorschubgröße an einer Verdichtungsskalenscheibe 7 und Antreiben einer Vorschubvorrichtung mit der eingestellten Vorschubgröße. Die Verdichtungsvorschubgröße kann so eingestellt werden, dass sie gleich Null ist, basierend auf einer Umkehr-Vorschubgröße, die gleich derjenigen einer normalen Vorschubgröße ist, und eine individuelle Einstellgröße wird so eingestellt, dass sie eine sehr kleine Vorschub- oder Zickzack-Stich-Vorschubgröße ist. In diesem Falle wird ein Umkehrstichhebel 8 betätigt oder es wird ein Umkehrstich-Elektromagnet, der nicht dargestellt ist, während der Verdichtungsstichbildung angetrieben, so dass die Vorschubgröße geschaltet und die Umkehrstichbildung ausgeführt werden kann. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet einen Netzschalter und das Bezugszeichen 10 eine Betriebstafel zur Ausführung verschiedener Einstelloperationen, was weiter unten beschrieben wird.

Die elektronische Zickzack-Nähmaschine gemäß der Erfindung ist mit einem in 2 dargestellten Nadelschwenkmechanismus ausgestattet. Die Nadelstange 2, welche die Nadel 3 trägt, wird in einer Richtung (in 2 als Pfeil dargestellt) senkrecht zur Stoffvorschubrichtung hin- und herbewegt, während eine Synchronisierung mit der Stoffvorschubwirkung der Stoffvorschubeinrichtung durch einen Gelenkmechanismus 12 erfolgt, der von einem Nadelschwenkmotor 11 (beispielsweise ein Schrittmotor oder ein Servomotor) angetrieben wird. Somit kann ein Stich mit einem vorbestimmten Nadelverschwenkmuster gebildet werden. Der Nadelschwenkmechanismus ist mit einem Ursprungssensor 13 zur Feststellung einer Abschirmplatte 11a zur Durchführung einer Rotation mit der Umdrehung des Nadeloszillationsmotors 11 verbunden. Somit kann ein Ursprung einer Nadelschwenkposition festgestellt werden.

3 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steuersystems der elektronischen Zickzack-Nähmaschine, in welchem der Hauptmotor 1 in Abhängigkeit von einer Pedalsteuerung 20 über eine Nähmaschinenrotations-Steuerschaltung 21 und eine Nähmaschinenhauptwellen-Antriebsschaltung 22 angetrieben wird. Infolgedessen wird die Hauptwelle der Nähmaschine so angetrieben, dass ein Stoffschieber eine sogenannte Vierer-Vorschubbewegung ausführt. Somit wird ein Stoff mit der an der Vorschubeinstellscheibe 6 eingestellten Vorschubgröße vorgeschoben und die Nadel wird vertikal bewegt, so dass sich ein Stich ausbildet. Eine Synchronisationseinrichtung 23 stellt die Position der Hauptwelle, Positionen eines ersten Stiches und obere und untere Stellungen fest, und ein Signal wird in die Nähmaschinenrotations-Steuerungsschaltung 21 und eine Nadeloszillations-Steuerschaltung 24 eingegeben. Die Nadeloszillations-Steuerschaltung 24 treibt den Nadelschwenkmotor 11 über eine Nadelschwenkantriebsschaltung 2S an und steuert einen Nadelschwenkmechanismus nach Empfang eines Signals des Ursprungssensors 13. Ein Stichbildungsumkehrmagnet 27 wird während der Verdichtungsstichbildung betätigt, so dass die über die Verdichtungsskalenscheibe 7 eingestellte Vorschubgröße erreicht wird. Wie weiter unten beschrieben, können verschiedene Daten, die für die Steuerung der Nähmaschine benötigt werden, über die Betriebstafel 10 eingestellt werden. Diese Daten werden einmal, falls nötig, in einem Speicher 26 gespeichert, und die Rotation der Hauptwelle der Nähmaschine wird gesteuert basierend auf den so gespeicherten Daten und den über die Vorschubskalenscheibe 6 und die Verdichtungsskalenscheibe 7 eingestellten Daten, und weiterhin wird der Nadelschwenkmechanismus gesteuert.

[Betriebstafel]

Als nächstes werden verschiedene Schalter, die in der Betriebstafel 10 vorgesehen sind, und eine Anzeigeeinheit mit Bezug auf 4 beschrieben.

Das Bezugszeichen 41 bezeichnet einen Einstellschalter (SW) zur Ausführung verschiedener Einstelloperationen, beispielsweise Einschaltung eines Einstellmodus und dergleichen. Das Bezugszeichen 42 bezeichnet einen Verdichtungsstich-Startschalter zur Einstellung von „EIN/AUS" des Beginns der Verdichtungsstichbildung. Wenn der Schalter 42 betätigt wird, wird eine dem Start des Verdichtungsstiches zugeordnete LED-(light emitting diode)Anzeige 42a EIN/AUS geschaltet. Das Bezugszeichen 43 bezeichnet einen Beendigungsschalter für den Verdichtungsstich zum Einstellen von „EIN/AUS" der Beendigung der Verdichtungsstichbildung. Wenn der Schalter 43 betätigt wird, wird eine der Beendigung der Verdichtungsstichbildung zugeordnete LED-Anzeige 43a EIN/AUS geschaltet.

Das Bezugszeichen 44 bezeichnet einen Halbstich- (oder Ein-Stich)-Schalter zur Betätigung der Nähmaschine zu einem Halbstich (oder Ein-Stich); und das Bezugszeichen 45 bezeichnet einen Schalter zur Verhinderung einer Fadenabschneidung, um eine Instruktion zu geben, die Verdichtungsstichbildung über Rückwärtspedalschritte und keine Fadenabschneidung auszuführen. Wenn der Schalter 45 betätigt wird, wird eine der Verhinderung der Fadenabschneidung zugeordnete LED-Anzeige 45a eingeschaltet, so dass angezeigt wird, dass die Verhinderung der Fadenabschneidung wirksam ist.

Das Bezugszeichen 46 bezeichnet einen Schalter zur Erhöhung oder Verminderung eines angezeigten Wertes auf einer Anzeigeeinheit 48a zur Darstellung der zweiten Ziffer in einer Nadelverschwenkanzeigeeinheit 48 einschließlich Segmentanzeigeeinheiten 48a, 48b und 48c. Wenn der Startschalter 42 für den Verdichtungsstich betätigt wird mit der Anzeige „A" unter der LED 42a, kann der Einstellzustand der Zahl der Verdichtungsstichbildung des Startverdichtungsstiches geändert werden. Darüber hinaus bezeichnet das Bezugszeichen 47 einen Schalter zum Erhöhen oder Verringern eines angezeigten Wertes einer Anzeigeeinheit 48b zum Anzeigen der ersten Ziffer in der Nadelverschwenkanzeigeeinheit 48. Wenn der Beendigungsschalter 43 für den Verdichtungsstich betätigt wird, wobei „B" unter der LED 43a angezeigt wird, kann der Einstellzustand der Zahl der Verdichtungsstichbildung des Endverdichtungsstiches geändert werden. Weiterhin zeigen die Anzeigeeinheiten 48a und 48b für die ersten und zweiten Ziffern die Einstellung der Nadelverschwenkweite oder Stichzahl, was geändert werden kann, wenn jeder Schalter, der „C" unter den LED's 50a bis 56a und 60 anzeigt, betätigt wird. Die Anzeigeeinheiten 48a, 48b und 48c zeigen die Position der Grundlinie mit drei Ziffern an, was eingestellt wird durch Betätigen eines Grundlinienschalters 61, der „D" unter einer LED 61a anzeigt.

Das Bezugszeichen 49 bezeichnet einen Auswahlschalter für einen geraden Nadelverschwenkmusterstich. Wenn der Schalter 49 ausgewählt wird, wird eine Anzeige LED 49a für einen geraden Stich eingeschaltet. Es wird angezeigt, dass der gerade Stich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist. Ein Zwei-Punkt-Zickzack-Schalter 50 dient dazu, ein Nadelverschwenkmuster auszuwählen mit einem Zwei-Punkt-Zickzack-Stich. Wenn der Schalter 50 betätigt wird, um den Zwei-Punkt-Zickzack-Stich für das Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Zwei-Punkt-Zickzack-Anzeige LED 50a eingeschaltet. Weiterhin dient ein Drei-Punkt-Zickzack-Schalter 51 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit einem Drei-Punkt-Zickzack-Stich auszuwählen. Wenn der Schalter 51 betätigt wird, um den Drei-Punkt-Zickzack-Stich für das Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Drei-Punkt-Zickzack-Anzeige LED 51a eingeschaltet. Weiterhin dient ein Vier-Punkt-Zickzack-Schalter 52 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit Vier-Punkt-Zickzack-Stich auszuwählen. Wenn der Schalter 52 betätigt wird, um den Vier-Punkt-Zickzack-Stich für das Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Vier-Punkt-Zickzack-Anzeige LED 52a eingeschaltet.

Ein Linksbogen-Schalter 53 dient dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit einem Linksbogen-Stich auszuwählen. Wenn der Linksbogen-Stich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Linksbogen-Anzeige LED 53aeingeschaltet. Weiterhin dient ein Rechtsbogen-Schalter 54 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit Rechtsbogen-Stich auszuwählen. Wenn der Rechtsbogen-Stich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Rechtsbogen-Anzeigeeinheit LED 54a eingeschaltet. Ein linker Blindstichschalter 55 dient dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit linkem Blindstich auszuwählen. Wenn der linke Blindstich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Anzeige LED 55a für einen linken Blindstich eingeschaltet. Ferner dient ein rechter Blindstichschalter 56 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit rechtem Blindstich auszuwählen. Wenn der rechte Blindstich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Anzeige LED 56a für einen rechten Blindstich eingeschaltet. Weiterhin dient ein Individualmusterschalter 57 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit Individualmusterstich auszuwählen. Wenn der Individualmusterstich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Anzeige LED 57a für ein Individualmuster eingeschaltet.

Ein eine Stopposition anzeigender Schalter 58 dient dazu, eine Nadelstopposition in neutraler Pedalstellung zu spezifizieren. Im Falle eines linken Stopps wird eine einen linken Stopp anzeigende Anzeige LED 58a eingeschaltet. Im Falle eines rechten Stopps wird eine einen rechten Stopp anzeigende Anzeige LED 58b eingeschaltet. Im Falle eines fakultativen Stopps werden beide LED's 58a und 58b ausgeschaltet.

Ein Detail-Einstellschalter 59 wird in Verbindung mit dem Einstellschalter 41 verwendet und führt eine Einstelloperation in größerem Detail als der Einstellschalter 41 aus. Wenn der Schalter 59 betätigt ist, wird eine Anzeige LED 59a für die Detaileinstellung eingeschaltet. Der Einstellschalter 60 für die Stichzahl dient der Einstellung der Zahl der bogenförmigen Blindstiche, und die Einstellanzeige LED 60a für die Stichzahl wird eingeschaltet, wenn die Stichzahl eingestellt ist.

Außerdem wird der Referenzschalter 61 zum Auswählen der Grundlinienreferenz benutzt, und die Grundlinienreferenzanzeige-LED 61a wird während des Vorgangs eingeschaltet. Jedesmal, wenn der Referenzschalter 61 betätigt wird, werden die Zentralreferenz, die rechte Referenz und die linke Referenz aufeinanderfolgend geschaltet und ausgewählt.

Das Bezugszeichen 62 bezeichnet einen Rückstellschalter für einen Unterfadenzähler, der dazu dient, einen Unterfadenzähler (Stichzahlzähler) einer Nähmaschine zurückzustellen. Ein Unterfadenzähler 63 „+" und „-„ dient dazu, einen gezählten Wert an einem Schalter einzustellen. Der Wert des Zählers wird an einer Anzeigeeinheit 64 für einen Unterfadenzähler angezeigt, der vier Segmente 64a bis 64d einschließt.

[Nadelverschwenkmuster]

In der elektronischen Zickzack-Nähmaschine der Erfindung werden für das Nadelverschwenkmuster ein gerader Stich, ein Zwei-Punkt-Zickzack-, ein Drei-Punkt-Zickzack-, ein Vier-Punkt-Zickzack-, ein Bogen-, ein Blind-Stich und ein Individualmuster verwendet. Der gerade Stich schließt ein Muster zur Ausführung einer geradlinigen Stichbildung in der Position einer Grundlinie ein ohne Anwendung einer Nadelverschwenkung und hat eine Nadelverschwenkweite (NW) von 0, wie in 5(A) dargestellt. Der Zwei-Punkt-Zickzack impliziert einen Stich mit einer Nadellokalisierung oder -positionierung an zwei Punkten, das heißt, linken und rechten Punkten mit einer Stichverschwenkungsweite (NW) gemäß einer Grundlinie, wie in 5(D) dargestellt, der Drei-Punkt-Zickzack umfasst einen Stich mit einer Nadellokalisierung in drei Punkten, das heißt linken, mittigen und rechten Punkten mit einer halben Stichverschwenkungsweite (NW) gemäß der Grundlinie, wie in 5(E) dargestellt, und der Vier-Punkt-Zickzack schließt einen Stich ein mit einer Nadellokalisierung in vier Punkten, das heißt linken, zwei mittigen und vier rechten Punkten mit einem Drittel der Stichverschwenkungsbreite (NW) gemäß der Grundlinie, wie in 5(F) dargestellt.

Der Bogen impliziert einen halbmondförmigen Design-Stich zum Nähen zweier kreisförmiger Bögen mit 12 oder 24 Stichen, wie in 5(B) dargestellt, und hat drei Arten von Nadelbedienungsweisen, nämlich „Standard-, halbmondförmigen und gleichförmigen" Nadelbedienungsweisen. Darüber hinaus gibt es rechte und linke Bögen in Richtung eines kreisförmigen Bogens. Falls die Innenseite der Nähmaschine als eine rechte definiert wird und die Oberseite des kreisförmigen Bogens auf der Innenseite plaziert wird, wird ein rechter Bogen appliziert. Im umgekehrten Fall wird ein linker Bogen appliziert. Der Blindstich schließt eine wiederholte Betätigung mit einem solchen Muster ein, dass zuerst eine geradlinige Stichbildung ausgeführt wird, eine Nadelverschwenkung mit einer Nadelverschwenkbreite (NW) bei einem zweiten Stich von der letzten der Nadelbedienungsweisen ausgeführt wird und der letzte Stich wieder zu einer Ausgangsposition zurückgeführt wird. Auch in diesem Falle gibt es rechte und linke Blindstiche in Abhängigkeit von der Nadelverschwenkrichtung. Der rechte (linke) Blindstich hat ein solches Muster, dass eine Nadelverschwenkung von dem geradlinigen Stich nach rechts (links) ausgeführt wird. Weiterhin ist das Individualmuster ein Original- oder Grundmuster, das fakultativ oder wahlweise erzeugt wird.

[Inhärente Daten]

Jedes Nadelverschwenkmuster schließt inhärente Daten ein für eine Nadelverschenkweite (NW), eine Grundlinienposition (NP), eine Grundlinienbezugsposition (NPs), eine Stichstartposition (NS), eine Stichendposition (NE) und die Stichzahl (NC).

Die Nadelverschwenkweite (NW) repräsentiert in jedem Nadelverschwenkmuster eine Nadelverschwenkweite. Beispielsweise hat in dem in 6A dargestellten Fall des Vier-Punkt-Zickzacks eine Stichweite (NWs) einen durch Drei geteilten Wert der Nadelverschwenkweite (NW). Mit anderen Worten, es wird NWs = NW/3 eingestellt. In dem Fall, in dem der geteilte Wert einen Rest aufweist, werden rechte und linke Teile auf der Basis der zentralen Position der Nadelverschwenkweite gleichförmig gemacht. Wenn NW gleich 5.0 ist, ist NWs = 1.6 und man erhält einen Rest von 0.2. Dementsprechend ist ein erster Stich 1.7, ein zweiter Stich ist 1.6 und ein dritter Stich ist 1.7, und 1.7, 1.6 und 1.7 werden in umgekehrter Reihenfolge erhalten. Beispielsweise ist die Nadelverschwenkweite des Bogens eine Designweite, und Nadelverschwenkdaten werden für die Nadelverschwenkung benutzt. Die Nadelverschwenkdaten werden mit zentraler Verteilung definiert. Das Muster hat Daten für 24 oder 12 Stiche, und die Berechnung für eine Nadelbetriebsweise-Position wird ausgeführt in Übereinstimmung mit NDp = NP + (NW × NDn/8.2), wobei NDn Daten für die Nadelbetriebsweise, NDp eine Nadelbetriebsweise-Position und NP eine Grundlinienposition bedeuten.

Die Grundlinienposition (NP) impliziert eine Nadelverschwenkungsbasis-Punktposition, in welcher ein Zentrum einer Nadelverschwenktoleranz (maximaler Nadelverschwenkbereich) des Nähmaschinennadel-Schwenkmechanismus auf „O" eingestellt wird, die Nähmaschinenseite (rechte Seite) vom Zentrum oder der Mitte wird auf „+" und ihre gegenüberliegende Seite (linke Seite) wird auf „-„ eingestellt, und es wird in einer Einheit von 0,1 mm innerhalb eines Bereichs (-5,0 bis 0 bis +5,0) eingestellt, was den maximalen Nadelverschwenkungsbereich (WPx) nicht überschreitet. Zum Beispiel ist in 6(B), in welcher die Grundlinienposition auf die zentrale oder mittlere Referenz eingestellt ist, die Nullposition, die das Zentrum der Nadelverschwenkungstoleranz des Nähmaschinennadelschwenkmechanismus zu sein hat, auf die Grundlinienposition eingestellt, um auf dem Muster gleichförmige eine Nadelverschwenkung links und rechts mit NP = 0 auszuführen, eine Position, die durch eine Bewegung von 2,0 mm von der O-Position zur linken Seite hin erhalten wird, wird so eingestellt, dass sie die Grundlinienposition mit NP = -2,0 ist, und eine Position, die durch eine Bewegung von 2,0 mm von der O-Position zur rechten Seite hin erhalten wird, wird so eingestellt, dass sie die Grundlinienposition mit NP = +2,0 ist. Somit wird die Nadelverschwenkung gleichförmig um jede Grundlinienposition links und rechts ausgeführt.

Die Grundlinienreferenzposition (NPs) zeigt eine Grundlinienposition an, basierend auf jeder Grundlinienreferenz in dem Falle der Einstellung auf die „zentrale Referenz", die „rechte Referenz" oder die „linke Referenz", und wird der zentralen Referenz initialisiert.

Wie in 6(C) dargestellt, wird dann, wenn die Grundlinienposition bei 0.0 und die Nadelverschwenkweite bei „3" eingestellt ist, eine Verschwenkweite „-3" auf der linken Seite der Grundlinienposition in dem Falle gebildet, dass die Grundlinienreferenz so eingestellt ist, dass sie die linke Referenz ist. Andererseits wird eine Schwingweite von „+3" auf der rechten Seite der Grundlinienposition in dem Falle gebildet, dass die Grundlinienreferenz so eingestellt ist, dass sie die rechte Referenz ist.

Die Stichstartposition (NS) stellt nach Fadenabschneidung eine nächste Stichstartposition nach „rechts oder links" ein, wie in 7(A) dargestellt, und eine Einleitung wird auf Linksstich-Start eingestellt. Der Bogen- und der Blindstich haben jeweils rechte und linke Abschnitte. Im Falle des Rechtsbogens und des rechten Blindstichs wird der Linksstich-Start so eingestellt, dass er eine Stichstartposition ist.

Die Stichzahl (NC) gibt die Anzahl der Stiche des Bogen- und Blindstiches an. Im Falle des Bogens umfasst der „Standard" 24 Stiche, die „halbmondförmige Gestalt" hat 24 Stiche und „gleichförmig" hat 12 und 24 Stiche. Der Blindstich wird so eingestellt, dass er 3 bis 250 Stiche aufweist. Die Einleitung wird so eingestellt, dass sie 24 Stiche für „Standard", „bogenförmige Gestalt" und „gleichförmig" beim Bogen und vier Stiche beim Blindstich hat. Weiterhin ist ein Verdichtungsstichmuster (auch als kondensiertes Muster bezeichnet), welches beim Start oder bei Beendigung des Nadelverschwenkmusters ausgebildet werden soll, jeweils bei Geradstich, Zwei-Punkt-Zickzack, Drei-Punkt-Zickzack, Vier-Punkt-Zickzack und bei dem individuellen oder Individualmuster wirksam. Die Verdichtung wird in einer Mustereinheit ausgeführt durch Einstellung eines Musters vom Stichstart zu Umkehr. Die Anzahl der Verdichtungen kann auf 19 oder weniger Stiche eingestellt werden. Darüber hinaus wird die Verdichtungsvorschubgröße für die Verdichtung an der Verdichtungsvorschubgrößen-Einstellscheibe 7 eingestellt. Beispielsweise können im Falle des Vier-Punkt-Zickzacks sechs Muster, wie in 7(B) dargestellt, appliziert werden. Da ein Muster drei Stiche hat, ist die Stichzahl 18. Darüber hinaus schließt eine fakultative Einstellmethode für den Verdichtungsstich (kondensierten Stich) ein erstes Verfahren zur Durchführung eines Verdichtungsstiches ein mit einem anderen Muster als das Nadelverschwenkmuster, eine zweite Individualeinstellmethode für den Verdichtungsstich, in dem eine Nadelverschwenkweite innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW) reduziert wird, die Anzahl der Stiche kann eingestellt werden und die Nadelverschwenkung wird während der Nadelbetriebsweise innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW) in der gleichen Richtung ausgeführt, und ein drittes Verdichtungsstich-Individualmuster (Originalmuster).

Bei einer Methode zur Ausführung eines Verdichtungsstiches in einem Verdichtungsstichmuster, das anders als das erste Nadelverschwenkmuster ist, werden ein Verdichtungsstichmuster (PC), eine Nadelverschwenkweite (CW) und die Anzahl der Verdichtungen (CC) für jeden Start-Verdichtungsstich und End-Verdichtungsstich separat vom Nadelverschwenkmuster eingestellt. Die Grundlinienposition (NP), die Grundlinienbezugsposition (NPs) und die Stichstartposition (NS) sind mit dem Nadelverschwenkmuster identisch. Die Beschreibung erfolgt anhand eines Beispiels, in dem das Startverdichtungsstichmuster der Vier-Punkt-Zickzack, das Nadelverschwenkmuster der Zwei-Punkt-Zickzack und das Endverdichtungsstichmuster der Drei-Punkt-Zickzack ist, wie in 7(C) dargestellt. Somit ist das Startverdichtungsstichmuster der Vier-Punkt-Zickzack, die Nadelverschwenkweite ist CW1 und die Zahl der Verdichtungen ist drei. Das Nadelverschwenkmuster im Anschluss an den Verdichtungsstich ist der Zwei-Punkt-Zickzack. Im Falle des Nadelverschwenkmusters nach dem Start-Verdichtungsstich, in welchem eine Startposition nicht immer bestimmt ist, wie bei den Zwei-Punkt- bis Vier-Punkt-Zickzack-Stichen, wird die Nadelverschwenkung bei einem Nadelverschwenkungsstartpunkt dicht bei einer Verdichtungsstichendposition ausgeführt. Darüber hinaus wird in dem Falle, in dem die Endposition des Startverdichtungsstichmusters nicht mit dem Start des Nadelverschwenkmusters zusammenfällt, eine Geschwindigkeitsbegrenzung für einen Stich eingeführt, nachdem der Verdichtungsstich beendet ist. Weiterhin ist das Endverdichtungsstichmuster der Drei-Punkt-Zickzack, bei welchem die Nadelverschwenkweite auf CW2 eingestellt ist und die Anzahl der Verdichtungen vier beträgt. Im End-Verdichtungsstich wird ein Stich benötigt für einen Übergang von dem Nadelverschwenkmuster zum Endverdichtungsstichmuster. Daher wird die Anzahl von (Verdichtungen + Ein-Stich) so eingestellt, dass sie eine Verdichtungsstichzahl ist.

Als zweite individuelle Einstellmethode für einen Verdichtungsstich erfolgt die Beschreibung einer Methode zur Reduzierung einer Nadelverschwenkweite innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW), um die Stichzahl einzustellen und zur Ausführung der Nadelverschwenkung in der gleichen Richtung innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW) während der Nadelbetriebsweise. Bei dieser individuellen Einstellmethode können eine Startverdichtungs-Teilungsweite (CPs) eine Startverdichtungsteilungs-Stichzahl (CNs) eine Endverdichtungsteilungsweite (CPe) und eine Endverdichtungsteilungs-Stichzahl (CNe) für jeden Start-Verdichtungsstich und End-Verdichtungsstich eingestellt werden, und sie können nicht eingestellt werden, wenn gilt: (Verdichtungsteilung) × (Verdichtungsteilungs-Stichzahl) > (Nadelverschwenkweite).

Falls das Verdichtungsstichmuster der Zwei-Punkt-Zickzack ist, wird eine Übergangsnadelverschwenkweite (NI) einer normalen Nadelverschwenkung und eine Verdichtungsteilungs-Nadelverschwenkung erreicht durch Subtrahieren einer Verdichtungsteilungsbetriebsnadel-Verschwenkgröße von der Nadelverschwenkweite. Man erhält (Übergangsnadelverschwenkweite (NI)) = (Nadelverschwenkweite (NW)) – (Verdichtungsteilung (CP*)) (Verdichtungsteilungs-Stichzahl (CN*)). Im Falle des Drei-Punkt-Zickzacks wird eine Übergangsnadelverschwenkweite (NTe) erhalten, wenn ein Wert, der erhalten wird durch Subtrahieren der Verdichtungsteilungsbetriebsweise-Nadelverschwenkgröße von der Nadelverschwenkweite, kleiner ist als die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite (NTs). Wenn im Falle des Drei-Punkt-Zickzacks ein Wert, der durch Subtrahieren der Verdichtungsteilungsbetriebsweise-Nadelverschwenkgröße von der Nadelverschwenkweite erhalten wird, größer als die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite (NWs) ist, wird eine Nadelverschwenkweite, die durch Subtraktion der Ein-Stich-Nadelverschwenkweite erhalten wird, als Übergangsnadelverschwenkweite (NI) eingestellt. Somit werden die Verdichtungsteilung, die Übergangsnadelverschwenkung und die Ein-Stich-Nadelverschwenkung ordnungsgemäß gesteuert. Auch wenn beim Vier-Punkt-Zickzack durch Subtraktion der Verdichtungsteilungsweite ein Rest (NN) erhalten wird, der größer als die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite ist, wird NN durch die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite geteilt und ein Rest wird als Übergangsnadelverschwenkweite (NI) eingestellt, und ein Quotient wird als Ein-Stich-Nadelverschwenkungs-Stichzahl (NCn) eingestellt. Die Verdichtungsstichzahl ist eine Rest-Stichzahl, die erhalten wird durch Subtraktion „einer Verdichtungsteilungs-Stichzahl, einer Übergangs-Stichzahl und einer Rest-Muster-Stichzahl", und ein Nadelverschwenkmuster gibt die Anzahl an, wie oft die Stichbildung mit der Stichzahl ausgeführt werden kann. Ein Muster, welches der Verdichtungsteilung unterliegt, wird auch als ein Muster gezählt.

8 zeigt drei Muster des Startverdichtungsstiches.

[Einstellung der Grundlinienreferenz und der Grundlinienposition]

Bei der Erfindung werden die Grundlinienpositionsdaten, welche eine Grundlinienposition oder eine Grundlinienreferenz umfassen, in Form einer Tabelle für jedes der Nadelverschwenkmuster des Zwei-Punkt-Zickzacks, Drei-Punkt-Zickzacks und Vier-Punkt-Zickzacks, wie beispielsweise in 9 gezeigt, gespeichert. Dies wird ausgeführt durch Betätigung der Nadelverschwenkmuster-Auswahlschalter, nämlich des Zwei-Punkt-Zickzack-Schalters 50, das Drei-Punkt-Zickzack-Schalters 51 und des Vier-Punkt-Zickzack-Schalters 52, durch aufeinanderfolgendes Einschalten des Grundlinienpositionsschalters 51für das ausgewählte Nadelverschwenkmuster, um irgendeine der Grundlinienreferenzen (Zentralreferenz 5, rechte Referenz R, linke Referenz L) auszuwählen, und durch Erhöhung oder Verminderung der Grundlinienposition, wie sie an der Anzeigeeinheit 48 angezeigt ist, durch die Schalter 46 und 47, um eine vorbestimmte Grundlinienposition einzugeben. Die so eingegebenen Daten werden im Speicher 26 in Form der in 9 dargestellten Tabelle gespeichert.

Wenn ein Nähvorgang basierend auf dem Nadelverschwenkmuster ausgeführt werden soll, werden die Nadelverschwenkmusterauswahlschalter 50 bis 57 eingeschaltet, um ein gewünschtes Nadelverschwenkmuster auszuwählen. Zu dieser Zeit werden die Nadelverschwenkdaten, die dem Nadelverschwenkmuster entsprechen, im Speicher 26 gespeichert. Daher werden die Nadelverschwenkdaten ausgelesen, und eine Grundlinienposition und eine Grundlinienreferenz, die auf das Nadelverschwenkmuster bezogen sind, werden aus der in 9 dargestellten Tabelle ausgelesen. Die Nähmaschinenrotations-Steuerschaltung 21 und die Nadelverschwenksteuerschaltung 24 steuern, basierend auf diesen Daten, den Hauptmotor 1 und den Nadelverschwenkmotor 11. Daher erfolgt eine Stichbildung mit einem Nadelverschwenkmuster entsprechend der Grundlinienreferenz und der Grundlinienposition.

10 zeigt ein zu bildendes Muster basierend auf der Tabelle von 9. Ein Nadelschwenkbereich jedes Musters ist durch W repräsentiert. Im Zwei-Punkt-Zickzack werden Nadelverschwenkdaten (Nadellokalisierungsdaten) in Daten umgewandelt, in denen eine Grundlinienposition auf „O" und eine Grundlinienreferenz auf die zentrale Position S eingestellt wird. Basierend auf den Daten wird der Nadelschwenkmechanismus so gesteuert, dass ein Musterstich entsprechend einer Grundlinienposition und einer Grundlinienreferenz, wie in 10(a) dargestellt, gebildet wird. Beim Drei-Punkt-Zickzack werden die Nadellokalisierungsdaten in Daten umgewandelt, in welchen die Grundlinienposition auf „+1.0" und die Grundlinienreferenz auf die rechte Referenz R eingestellt wird. Infolgedessen wird ein in 10(b) dargestelltes Stichmuster gebildet. Im Vier-Punkt-Zickzack werden die Nadellokalisierungsdaten in Daten umgewandelt, in denen die Grundlinienposition auf „-1.0" und die Grundlinienreferenz auf die linke Referenz L eingestellt wird. Daher wird ein in 10(c) dargestellter Stich gebildet.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist außerdem der maximale Verschwenkbereich -5.0 bis +5.0. Wenn daher die zentrale oder mittlere Referenz zum Beispiel mit einem Verschwenkbereich von 5 mm eingestellt ist, überschreitet eine linke Nadelverschwenk-Endposition oder eine rechte Nadelverschwenk-Endposition den maximalen Verschwenkbereich der Nähmaschine, wenn die Grundlinienposition auf +3.0 oder -3.0 eingestellt wird. Daher wird eine solche Einstellung zurückgewiesen.

Während die Tabelle sowohl die Grundlinienposition als auch die Grundlinienreferenz mit Bezug auf jedes Nadelverschwenkmuster speichert, braucht lediglich eine dieser Größen, nämlich die Grundlinienposition oder die Grundlinienreferenz gespeichert zu werden.

Daher wird oder werden die Grundlinienreferenz und/oder die Grundlinienposition einer optimalen Grundlinie für jedes Nadelverschwenkmuster gespeichert und diese Grundlinienpositionsdaten werden automatisch für das ausgewählte Nadelverschwenkmuster eingestellt. Daher werden die Grundlinienpositionsdaten nicht irrtümlicherweise eingestellt, sondern es kann eine Nadelverschwenk-Musterstichbildung von hoher Qualität ausgeführt werden.

Wenn die Grundlinienpositionsdaten, beispielsweise die Grundlinienposition oder die Grundlinienreferenz geändert werden sollen, kann eine Grundlinienpositions-Ausrichtung leicht ausgeführt werden, wenn eine Nadel synchron mit der Änderung bewegt wird. Daher wird ein Nadelverschwenkmotor synchron mit der Eingabe der Grundlinienposition oder der Grundlinienreferenz gesteuert, um die Nadel zur eingegebenen Grundlinienreferenz oder Grundlinienposition zu bewegen.

Wenn in 11 der Einstellschalter 41 und der Grundlinienpositions-Schalters 61 EIN sind (Schritte S1 und S2), wird die Grundlinienposition an der Anzeigeeinheit 48 angezeigt (Schritt S4). Wenn Daten über den A+-Schalter 46 oder den B+-Schalter 47 geändert werden (Schritt S5), wird entschieden, ob im Schritt S6 die Nadel der Nähmaschine in einer oberen Position angehalten ist. Dies kann durch die Synchronisiereinrichtung 23 festgestellt werden. Wenn die Nadel in der oberen Position angehalten ist, wird der Nadelverschwenkmotor 11 so gesteuert, dass er die Nadelstange 2 oder die Nadel entsprechend einer Veränderung in der Grundlinienposition in Schritt S7 steuert. Wenn die Bewegung beabsichtigt ist, wird der Einstellschalter 41 im Schritt S8 auf AUS geschaltet und der Vorgang ist beendet. Wenn die Bewegung nicht beabsichtigt ist, kehrt der Vorgang zum Schritt S5 zurück und die oben erwähnten Prozesse werden wiederholt.

Wenn die Nadel im Schritt S6 nicht in der oberen Position angehalten ist, werden im Schritt S9 Änderungsdaten im Speicher 26 gespeichert und es wird festgestellt, dass der Einstellschalter 41 EIN ist (Schritt S10), und es wird die obere Position festgestellt (Schritt S11). Dann wird die Nadelstange entsprechend einer Änderung in der Grundlinienposition auf die angegebene Grundlinienposition bewegt (Schritt S12).

Wenn die Grundlinienposition auf diese Weise während des Anhaltens in der oberen Position geändert ist, wird die Nadelstange ebenfalls synchron mit der Änderung bewegt (Schritt S7). Wenn ansonsten eine nächste obere Position festgestellt wird (Schritt S11), wird die Nadelstange bewegt (Schritt S12). Wenn die Entscheidung in den Schritten S2 und S5 verneint wird, wird der Vorgang beendet, wenn der Einstellschalter 41 noch einmal gedrückt und ausgeschaltet wird, und der Vorgang kehrt zurück, um den Vorgang zu starten, wenn der Einstellschalter 41 nicht gedrückt ist, sondern EIN ist (Schritt S3). Die Grundlinienposition wird wie oben beschrieben geändert. Auch in dem Falle, in dem die Grundlinienreferenz geändert wird, wird die Nadelstange entsprechend einer Änderung in der gleichen Weise bewegt in Übereinstimmung mit der eingegebenen oder geänderten Grundlinienreferenz.

In dem Falle, in dem eine Einfassvorrichtung 70 (2) zum Führen eines zu nähenden Objekts eingestellt werden soll, wird häufig eine solche Änderung in der Grundlinienposition oder der Grundlinienreferenz mit Bezug auf das zu nähende Objekt ausgeführt. Daher wird auch die Nadelstange synchron mit der Änderung in der Grundlinienposition bewegt. Infolgedessen kann die Grundlinienpositions-Ausrichtung leicht ausgeführt werden. Wenn beispielsweise die Grundlinienposition in die Position der Einfassvorrichtung 70 eingestellt wird und die linke Referenz als Grundlinienreferenz ausgewählt wird, wird jedes Nadelverschwenkmuster unter Verwendung der Position der Einfassvorrichtung 70 als Basispunkt zur rechten Seite hin verschwenkt. Daher ist es auch im Falle, dass der Nadelverschwenkbereich geändert wird, nicht erforderlich, die Grundlinienposition neu einzustellen. Infolgedessen kann ein Arbeitswirkungsgrad verbessert werden.

Während die Grundlinienreferenz die zentrale Referenz, die rechte Referenz und die linke Referenz hat, ist es mühsam, die Nadelverschwenkposition mit der Einfassvorrichtung auszurichten, wenn die zentrale Referenz so eingestellt ist, dass sie die Grundlinienreferenz sein soll. Dementsprechend kann die Grundlinienreferenz aus der zentralen Referenz, der rechten Referenz und der linken Referenz ausgewählt werden. Jedesmal, wenn der Grundlininenpositions-Schalter 61 eingeschaltet wird, wird die Grundlinienreferenz so eingestellt, dass sie die zentrale Referenz, die rechte Referenz und die linke Referenz ist. Daher wird jede Referenz in Abhängigkeit davon ausgewählt, wie oft der Grundlinienpositions-Schalter 61 eigeschaltet wird.

Wenn die Grundlinienreferenz im Schritt S20 von 12 auf die zentrale Referenz eingestellt ist, wird der Nadelverschwenkungsbereich unter Verwendung der Grundlinienposition als Mitte im Schritt S21 aufgeteilt und in Nadellokalisierungsdaten geändert. Wenn beispielsweise der Nadelverschwenkungsbereich durch W dargestellt ist und die Grundlinienposition im Zwei-Punkt-Zickzack durch NP repräsentiert wird, werden eine rechte Nadellokalisierung von NP + W/2 und eine linke Nadellokalisierung von NP – W/2 erhalten.

Wenn andererseits entschieden wird, dass im Schritt S22 die rechte Referenz als Grundlinienreferenz gewählt wird, werden Nadellokalisierungsdaten auf der linken Seite erzeugt unter Benutzung der maximalen rechten Nadelverschwenkungsposition eines Musters als eine Referenz (Grundlinie) (Schritt S23). Wenn entschieden ist, dass die linke Referenz ausgewählt wird, werden Nadellokalisierungsdaten auf der rechten Seite erzeugt unter Benutzung der maximalen linken Nadelverschwenkposition des Musters als die Referenz (Grundlinie) (Schritt S24). Wenn im Beispiel des Schrittes S23 das Nadelverschwenkmuster ein Individualmuster ist und die Nadellokalisierungsdaten sind: D1, D2, D3, ... Dn, werden Nadellokalisierungsdaten aus (NP – Dr) + Dn erhalten, wobei Grundliniendaten durch Dr dargestellt sind.

Auf diese Weise werden die Nadellokalisierungsdaten in Übereinstimmung mit der Grundlinienreferenz erzeugt. Daher werden der Hauptmotor und der Nadelverschwenkmotor betätigt, um einen Stich mit einem Nadelverschwenkmuster zu erzeugen, das der ausgewählten Grundlinienreferenz entspricht.

Während die Nadel im Ausführungsbeispiel synchron mit der Eingabe der Grundlinienposition oder der Grundlinienreferenz bewegt wird, ist die synchrone Bewegung nicht immer erforderlich.

[Effekte der Erfindung]

Wie oben beschrieben, wird bei der Erfindung wenigstens eine aus der Grundlinienreferenz und der Grundlinienposition der optimalen Grundlinie für jedes Nadelverschwenkmuster gespeichert, und diese Grundlinienpositionsdaten werden automatisch auf das ausgewählte Nadelverschwenkmuster eingestellt. Daher werden die Grundlinienpositionsdaten nicht irrtümlicherweise eingestellt, sondern es kann eine Nadelverschwenkmuster-Stichbildung hoher Qualität ausgeführt werden.

Gemäß der Erfindung wird in dem Falle, in dem die Einfassvorrichtung zum Führen eines zu nähenden Objektes eingestellt wird, eine solche Änderung in der Grundlinienposition oder der Grundlinienreferenz häufig in Relation zu dem zu nähenden Objekt ausgeführt. In diesem Falle wird die Nadelstange ebenfalls in Übereinstimmung mit der Änderung in der Grundlinienposition bewegt. Infolgedessen kann die Grundlinienpositionsausrichtung leicht ausgeführt werden.

Gemäß der Erfindung können weiterhin die rechte Referenz oder die linke Referenz als die Grundlinienreferenz ausgewählt werden. Daher kann die Nadel in jedem Nadelverschwenkmuster mit Bezug auf die Grundlinienposition zur rechten Seite oder linken Seite verschwenkt werden. Daher ist es nicht erforderlich, die Grundlinienposition erneut einzustellen, selbst wenn der Nadelverschwenkungsbereich geändert wird. Infolgedessen kann der Arbeitswirkungsgrad verbessert werden.


Anspruch[de]
Elektronische Zickzack-Nähmaschine zum Bilden eines Stiches auf einem Nähgut durch Zusammenwirken einer vertikal sich bewegenden Nadel, die mit einer von einem Hauptmotor in Umlauf versetzten Hauptwelle verbunden ist, einer Stoffvorschubeinrichtung einschließlich einem Stoffschieber, der zum Vorschieben des Stoffes auf einer Stichplatte hervortritt, und eines Nadelschwenkmechanismus' zum Verschwenken der Nadel in einer Richtung quer zur Stoffvorschubrichtung, umfassend

Speichermittel (26) zum Speichern von Nadelverschwenkdaten entsprechend einem Nadelverschwenkmuster,

Mittel (61) zum Auswählen einer Grundlinienreferenz des Nadelverschwenkmusters aus einer zentralen Referenz, einer rechten Referenz und einer linken Referenz, und

Mittel (24, 25) zum Auslesen von Daten aus dem gespeicherten Nadelverschwenkmuster und Bilden eines Stiches mit dem Nadelverschwenkmuster in Übereinstimmung mit der ausgewählten Grundlinienreferenz.






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