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Dokumentenidentifikation DE10120312B4 26.04.2007
Titel Elektronische Nähmaschine
Anmelder JUKI Corp., Tokio/Tokyo, Chofu, JP
Erfinder Yokomizo, Yasuhisa, Chofu, Tokyo, JP;
Nukushina, Masanori, Chofu, Tokyo, JP;
Hattori, Yoshikatsu, Chofu, Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 26.04.2001
DE-Aktenzeichen 10120312
Offenlegungstag 24.01.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse D05B 19/14(2006.01)A, F, I, 20060320, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D05B 19/02(2006.01)A, L, I, 20060320, B, H, DE   D05B 3/02(2006.01)A, L, I, 20060320, B, H, DE   

Beschreibung[de]
[Detaillierte Beschreibung der Erfindung] [Gewerbliches Anwendungsgebiet]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Nähmaschine und insbesondere eine elektronische Nähmaschine zur Ausbildung eines Zick-Zack-Stichmusters auf einem Stoff durch das Zusammenwirken einer Nadel, die über einen Hauptmotor zum Verdrehen einer Hauptwelle vertikal zu bewegen ist, und einer Stoffvorschubeinrichtung, umfassend einen Stoffschieber zum Hervortreten auf einer Stichplatte, um den Stoff in Relation zur Vertikalbewegung der Nadel vorzuschieben.

In dem Falle, in dem auf einer herkömmlichen Zick-Zack-Nähmaschine, wie sie aus der JP 62-27576 U oder der parallelen US-A-4 662 296 bekannt ist, ein Zick-Zack-Stich ausgebildet werden soll, wird eine runde Nocke mit einem Nadelverschwenkmuster einschließlich einem Verknotungsstichmuster, die an ihrem Außenumfang ausgebildet sind, hergestellt und in die Nähmaschine eingesetzt. Wenn ein Hauptmotor entsprechend der Ausbildung eines Stiches in Drehung versetzt wird, dreht sich die Nocke und den konkav-konvexen Teilen der Nocke wird so nachgefolgt, dass das Ausmaß einer Nadelverschwenkung eines Nadelschwenkmechanismus verändert wird. Somit wird entsprechend den konkav-konvexen Teilen der Nocke ein Zick-Zack-Stich gebildet.

[Probleme, welche die Erfindung lösen soll]

Bei der herkömmlichen Zick-Zack-Nähmaschine ist es jedoch erforderlich, eine neue Nocke herzustellen, um ein neues Stichmuster zu bilden. Daher ist der Zeit- und Kostenaufwand groß und es ist eine Arbeit zum Abändern der Nocke erforderlich. Dementsprechend gab es ein Problem in soweit, als eine vielfältige und kleine Produktion nicht erzielt werden konnte. Zur Lösung des Problems wurde eine elektronische Nähmaschine zur elektronischen Steuerung der Nadelverschwenkung in Übereinstimmung mit einem vorbestimmten Nadelverschwenkmuster vorgeschlagen, das vorher gespeichert wird, um hierdurch ein Zick-Zack-Muster zu erzeugen.

Bei einer solchen elektronischen Nähmaschine wird eine Startverknotungsvernähung in dem vorbestimmten Nadelverschwenkmuster ausgeführt, und ein Nadelverschwenkmuster für die normale Vernähung wird anschließend ausgeführt, oder das Nadelverschwenkmuster für die normale Vernähung wird in ein Beendigungsverknotungs-Nähnadelveschwenkmuster geändert, so daß ein Faden abgeschnitten wird. In diesem Falle hat die Verknotungsvernähung oder die normale Vernähung die Grundlinienposition, und ein Stich mit dem Nadelverschwenkmuster wird auf der Basis der Grundlinienposition gebildet.

Jedoch können die Grundlinienposition des Verknotungsnähmusters und diejenige des normalen Nähnadelverschwenkmusters nicht individuell oder einzeln eingestellt werden. Wenn beispielsweise die Verschwenkungsweite des Verknotungsnähmusters zur Ausführung der Verknotungsvernähung gesteigert wird, um zur Vernähung eines Stoffes, der ein kleines Stück sein soll, die Verknotungsvernähung zuverlässig zu erhalten, und die Mustervernähung dann in dem normalen Nähnadelverschwenkmuster mit einer kleinen Weite ausgeführt wird, entsteht ein Teil, an dem die Vernähung nicht ausgeführt werden kann, an beiden seitlichen Enden, wenn die Grundlinienpositionen der Verknotungsvernähung und der normalen Vernähung miteinander zusammenfallen. Aus diesem Grund bestand ein Problem darin, daß die Nähqualität in Abhängigkeit von einem zu vernähenden Stoff verschlechtert und die Schönheit verdorben wurde.

Eine der vorstehend beschriebenen elektronischen Nähmaschine ähnliche Nähmaschine ist aus der JP 2-167196 oder der parallelen U5-A-5 063 867 bekannt.

Die DE 32 35 121 C2 offenbart eine elektrische Nähmaschine mit einem Speicher zum Speichern von mehreren Stichmustern und mit Handverstellmitteln zur Veränderung von Stichlage und Vorschub von ausgewählten Nähmustern sowie mit einer Anzeigeeinheit, mit der in einem ersten Betriebszustand eine dem ausgewählten Nähmuster zugeordnete Grundeinstellung und in einem zweiten Betriebszustand die in dem Arbeitsspeicher eingespeicherten Nähmuster in ihrer eingespeicherten Reihenfolge anzeigbar sind.

Die 29 06 718 C2 offenbart eine Nähmaschine, bei der mehrere Stichmuster in auswechselbaren Speichern gespeichert sind und wobei die gespeicherten Stichmuster modifizierbar sind und die Querposition der Nadelstange und/oder der Nähgutvorschub entsprechend den modifizierten Stichmustern steuerbar sind.

Die DE 25 00 234 C3 offenbart eine Nähmaschine mit einer durch einen elektro-mechanischen Antrieb auslenkbaren Nadelstange, einem mit einem weiteren elektro-mechanischen Antrieb versehenen Stoffschieber und mit einem Speicher, in dem Informationen für die beiden Antriebe zur Musterbildung enthalten sind.

Die DE 28 30 242 A1 offenbart eine elektrische Nähmaschine, bei der die die Schlaufenbildung betreffenden Informationen und die den Vorschub betreffenden Informationen eines Stichmusters getrennt voneinander gespeichert werden, um die erforderliche Speicherkapazität zu verringern, und diese gespeicherten Informationen in Steuerungsimpulse umgesetzt und den Antriebsvorrichtungen zur Steuerung der Größe und Richtung der Stich- und Vorschubbewegung für die Herstellung eines Stichmusters zugeführt werden.

Die DE 100 49 254 A1, die als Stand der Technik gemäß Artikel 3(2) PatG für die Prüfung der Neuheit zu berücksichtigen ist, offenbart eine elektronische Nähmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elektronische Nähmaschine zu vermitteln zur Ausbildung eines Stiches von hoher Qualität entsprechend einem zu vernähenden Stoff, wenn ein Startverknotungsnähmuster in ein normales Nähnadelverschwenkmuster oder das normale Nähnadelverschwenkmuster in ein Beendigungsverknotungsnähmuster geändert wird.

[Mittel zur Lösung der Probleme]

Diese Aufgabe wird durch eine elektronische Nähmaschine nach Anspruch 1 gelöst.

Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Nähmaschine ist Gegenstand von Anspruch 2.

Gemäß der Erfindung können die Nadelstellungsdaten betreffend die Verknotungsvernähung und die Grundlinienposition für das Normalstichnadelverschwenkmuster synchron oder unabhängig eingestellt werden. Daher kann die Mustervernähung durch Korrigieren der Nadelstellungsdaten synchron mit der Grundlinienposition des Nadelverschwenkmusters oder unabhängig von derselben Grundlinienposition entlang dem zu vernähenden Nähgut ausgeführt werden. In ähnlicher Weise ist es möglich, einen Musterstich von hoher Qualität zu bilden, der auch Schönheit besitzt.

[Art und Weise zur Ausführung der Erfindung]

Die Erfindung wird unten im einzelnen, basierend auf einem Ausführungsbeispiel, mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]

1 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des Aussehens einer elektronischen Nähmaschine gemäß der Erfindung,

2 ist eine Ansicht mit der Darstellung des schematischen Aufbaus eines Nadelschwenkmechanismus,

3 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des Steueraufbaus der elektronischen Nähmaschine,

4 ist eine Ansicht mit der Darstellung der Anordnung verschiedener Schalter einer Betriebstafel und einer Anzeigeeinrichtung,

5 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der durch verschiedene Nadelverschwenkmuster gebildet wird,

6 ist ein Diagramm mit der Darstellung verschiedener inhärenter Daten betreffend das Nadelverschwenkmuster,

7(A) ist ein Diagramm mit der Darstellung der inhärenten Daten betreffend das Nadelverschwenkmuster, 7(B) ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der in dem Fall gebildet wird, in welchem ein Verknotungsnähmuster und ein Nadelverschwenkmuster miteinander identisch sind, und 7(C) ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der in dem Fall gebildet wird, in welchem das Verknotungsnähmuster und das Nadelverschwenkmuster voneinander verschieden sind,

8 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung des Verlaufs zur Einstellung einer Grundlinienposition individuell oder identisch, um hierdurch einen Musterstich zu bilden entsprechend einem Startverknotungsnähmuster und einem normalen Nähnadelverschwenkmuster,

9 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Verlaufs zur Einstellung der Grundlinienposition einzeln oder identisch, um hierdurch einen Musterstich zu bilden gemäß einem Endverknotungsnähmuster,

10 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Verlaufs zur synchronen oder unabhängigen Einstellung von Nadelstellungsdaten betreffend eine Verdichtungsvernähung und die Grundlinienposition des normalen Nähnadelverschwenkmusters, wodurch ein Musterstich gebildet wird,

11 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung zum individuellen oder identischen Einstellen der Grundlinienpositionen des Verknotungsnähmusters und des normalen Nähnadelverschwenkmusters,

12 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Verlaufs zur synchronen oder unabhängigen Einstellung der Nadelstellungsdaten betreffend die Verdichtungsvernähung und die Grundlinienposition des normalen Nähnadelverschwenkmusters, und

13 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der gebildet wird, wenn die Grundlinienposition geändert wird oder die Nadelstellungsdaten korrigiert werden, um eine Mustervernähung auszuführen.

[Gesamtaufbau]

1 zeigt das Aussehen einer elektronischen Nähmaschine gemäß der Erfindung. In 1 wird eine an einer Nadelstange 2 abgestützten Nadel 3 über einen Hauptmotor 1, der eine Hauptwelle in Drehung versetzt, vertikal bewegt. Ein (nicht dargestellter) Stoffschieber einer Stoffvorschubeinrichtung tritt auf einer Stichplatte 4 in Abhängigkeit von der Vertikalbewegung der Nadel 3 hervor, so daß ein Stoff (Nähgut), das durch eine Drückerplatte 5 gepreßt wird, vorgeschoben und auf dem Nähgut ein Stich durch das Zusammenwirken mit der Stoffvorschubeinrichtung ausgebildet wird. Das Ausmaß des Nähvorschubs des Nähguts kann an einer Vorschubwählscheibe 6 eingestellt werden. Weiterhin wird das Verknotungsvernähen beim Start oder bei Beendigung der Nähoperation dadurch ausgeführt, daß das Ausmaß eines verdichteten Vorschubes (Verdichtungsvorschubes) an einer Verdichtungswählscheibe 7 eingestellt und die Vorschubeinrichtung in dem eingestellten Vorschubausmaß angetrieben wird. Das Ausmaß des Verdichtungsvorschubs kann auf Null eingestellt werden, basierend auf dem Ausmaß eines rückwärts gerichteten Vorschubs, der gleich einem Rückwärtsvorschub ist und gewöhnlich auf das sehr kleine Vorschubausmaß oder das Ausmaß des Zick-Zack-Stichvorschubes eingestellt wird. In diesem Falle wird ein Umkehrstichbildehebel 8 betätigt oder ein Umkehrstichbilde-Elektromagnet, der nicht dargestellt ist, wird während der Verknotungsvernähung angetrieben, wodurch das Vorschubausmaß geschaltet wird. Auf diese Weise kann die Verknotungsvernähung ausgeführt werden. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet einen Netzschalter und das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine Betriebstafel zur Ausführung verschiedener Einstelloperationen, was weiter unten beschrieben wird.

Die elektronische Nähmaschine gemäß der Erfindung ist mit einem Nadelschwenkmechanismus versehen, der in 2 dargestellt ist. Die Nadelstange 2, welche die Nadel 3 trägt, wird (wie durch einen Pfeil in 2 dargestellt) in Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung synchron mit der Nähgutvorschubwirkung der Nähgutvorschubeinrichtung über einen Hebelmechanismus 12 angetrieben, der durch Betätigung eines Nadelschwenkmotors (beispielsweise ein Schrittmotor oder ein Servomotor) 11 in einer bestimmten Richtung oder umgekehrt zu dieser Richtung angetrieben wird. Infolgedessen läßt sich ein Stich mit einem vorbestimmten Nadelverschwenkmuster ausbilden. Der Nadelschwenkmechanismus ist mit einem Ausgangssensor 13 zur Feststellung einer Abschirmplatte 11a versehen, die zusammen mit der Rotation des Nadelschwenkmotors 11 in Umlauf versetzt wird. Somit wird ein Ursprung oder Ausgang einer Nadelverschwenkposition festgestellt.

3 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steuersystems der elektronischen Nähmaschine. Der Hauptmotor 1 wird über eine Nähmaschinensteuerschaltung 21 und eine Nähmaschinenhauptwellen-Antriebsschaltung 22 in Abhängigkeit von einem Pedalbefehl 20 angetrieben, so daß die Hauptwelle der Nähmaschine angetrieben wird und ein Stoffschieber eine sogenannte 4-Vorschub-Bewegung ausführt, um an sich bekannte (nicht dargestellte) mechanische Vorschubeinstellmittel über die Vorschubwählscheibe 6 zu betätigen, so daß ein Nähgut mit einem eingestellten Vorschubausmaß vorgeschoben und die Nadel 3 vertikal bewegt wird. Infolgedessen wird ein Stich gebildet. Ein Synchronisierer 23 stellt die Position der Hauptwelle, 1-Stich- sowie obere und untere Positionen fest, und ein Signal hiervon wird in die Nähmaschinensteuerschaltung 21 und eine Nadelschwenksteuerschaltung 24 eingegeben. Die Nadelschwenksteuerschaltung 24 treibt den Nadelschwenkmotor 11 über eine Nadelschwenkantriebsschaltung 25 an und steuert den Nadelschwenkmechanismus nach Empfang eines Signals aus dem Ausgangssensor 13. Während der Verknotungsvernähung wird ein Umkehrstichbilde-Elektromagnet 27 (Vorschubausmaß-Änderungsmittel) betätigt, um die an sich bekannten (nicht dargestellten) mechanischen Vorschubeinstellmittel über die Verdichtungswählscheibe 7 zu betätigen, so daß das eingestellte Vorschubausmaß erreicht wird. Verschiedene Daten, die für die Steuerung der Nähmaschine erforderlich sind, können über die Betriebstafel 10 eingestellt werden, was weiter unten beschrieben werden wird, und diese Daten werden, falls erforderlich, einmal in einem Speicher (Speichermittel) 26 gespeichert. Basierend auf den so eingestellten Daten und dem durch Betätigung der Vorschubwählscheibe 6 und der Verdichtungswählscheibe 7 eingestellten Vorschubausmaß wird die Rotation der Hauptwelle der Nähmaschine gesteuert, so daß das Nähgut vorgeschoben und der Nadelschwenkmechanismus gesteuert wird.

[Betriebstafel]

Als nächstes werden verschiedene Schalter, die an der Anzeigetafel 10 vorgesehen sind, und eine Anzeigeeinrichtung mit Bezug auf 4 beschrieben.

Das Bezugszeichen 41 bezeichnet einen Einstellschalter (SW) zur Ausführung verschiedener Einstellvorgänge. Ein Schalter 42 ist ein Verknotungsvernähungsstartschalter zur Einstellung von "JA/NEIN" des Startvorgangs der Verknotungsvernähung. Wenn der Schalter 42 betätigt wird, wird eine Anzeige LED (light emitting diode) 42a für den Beginn der Verknotungsvernähung auf EIN/AUS geschaltet. Weiterhin ist ein Schalter 43 ein Schalter für eine Beendigung der Verknotungsvernähung zum Einstellen von "JA/NEIN" der Beendigung des Verknotungsnähvorgangs. Wenn der Schalter 43 betätigt ist, wird eine Anzeige LED 43a für die Beendigung der Verknotungsvernähung EIN/AUS geschaltet.

Das Bezugszeichen 44 bezeichnet einen Halb-Stich- (oder Ein-Stich-) Schalter zur Betätigung der Nähmaschine durch einen Halb-Stich (oder Ein-Stich), und das Bezugszeichen 45 bezeichnet einen Fadenabschneidverhinderungsschalter zum Abgeben einer Instruktion für die Durchführung des Verknotungsnähvorganges über ein Pedalrückwärtstreten, und um zu verhindern, daß ein Faden abgeschnitten wird. Wenn der Schalter 45 betätigt ist, wird eine Fadenabschneidverhinderungsanzeige LED 45a auf EIN geschaltet, um anzuzeigen, daß die Fadenabschneidverhinderung eingeschaltet ist.

Das Bezugszeichen 46 bezeichnet einen Schalter zum Einstellen der Anzeige einer Segmentanzeigeeinheit 48a auf "+" oder "–" zum Anzeigen einer Zahl "A" einer Nadelverschwenkanzeigeeinrichtung 48, welche Segmentanzeigeeinheiten 48a, 48b und 48c umfaßt. Durch Betätigung desselben Schalters, kann die Einstellung der Anzeigeeinheit 48a geändert werden. Weiterhin bezeichnet das Bezugszeichen 47 einen Schalter zum Einstellen der Anzeige der Segmentanzeigeeinheit 48b auf "+" oder "–" zum Anzeigen einer Zahl "B" der Nadelverschwenkanzeigeeinrichtung 48. Durch Betätigung des gleichen Schalters kann die Einstellung der Anzeigeeinheit 48b geändert werden. Es ist möglich, über die Nadelverschwenkanzeigeeinrichtung 48 eine Nadelverschwenkungsbreite, die Stichzahl einer Grundlinienposition und dergleichen anzuzeigen.

Das Bezugszeichen 49 bezeichnet einen Stichauswahlschalter. Wenn der Stichauswahlschalter ausgewählt wird, wird eine Gerade-Stichanzeige LED 49a auf EIN geschaltet um anzuzeigen, daß der Gerade-Stich als ein Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist. Ein Zwei-Punkt Zick-Zack-Schalter 50 dient zur Auswahl eines Nadelverschwenkmusters mit Zwei-Punkt-Zick-Zack-Stich. Wenn der Schalter 50 betätigt wird, um den Zwei-Punkt-Zick-Zack-Stich als Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Zwei-Punkt-Zick-Zack-Anzeige LED 50a auf EIN geschaltet. Weiterhin dient ein Drei-Punkt-Zick-Zack-Schalter 51 zur Auswahl eines Nadelverschwenkmusters mit Drei-Punkt-Zick-Zack-Stich. Wenn der Schalter 54 betätigt wird, um den Drei-Punkt-Zick-Zack-Stich als das Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Drei-Punkt-Zick-Zack-Anzeige LED 51a auf EIN geschaltet. Weiterhin dient ein Vier-Punkt-Zick-Zack-Schalter 52 zur Auswahl eines Nadelverschwenkmusters mit Vier-Punkt-Zick-Zack-Stich. Wenn der Schalter 52 betätigt wird, um einen Vier-Punkt-Zick-Zack-Stich als Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Vier-Punkt-Zick-Zack-Anzeige LED 52a auf EIN.

Ein linker Bogenschalter dient zur Auswahl eines linken Bogenstiches. Wenn der linke Bogenstich als Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine linke Bogenanzeige LED 53a auf EIN geschaltet. Weiterhin dient ein rechter Bogenschalter 54 zur Auswahl eines rechten Bogenstiches. Wenn der rechte Bogenstich als Nadelverschwenkmuster ausgewählt wird, wird eine rechte Bogenanzeige LED 54a auf EIN geschaltet. Andererseits dient ein linker Blindstichschalter 55 zur Auswahl eines linken Blindstiches. Wenn der linke Blindstich als Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine linke Blindstichanzeige LED 55a auf EIN geschaltet. Weiterhin dient ein rechter Blindstichschalter 56 zur Auswahl eines rechten Blindstiches. Wenn der rechte Blindstich als Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine rechte Blindstichanzeige LED 56a auf EIN geschaltet. Weiterhin dient ein einem gewöhnlichen oder normalen Muster zugeordneter Schalter 57 zur Auswahl eines Normalmusterstiches. Wenn der Normalmusterstich als Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Normalmusteranzeige LED 57a auf EIN geschaltet.

Ein Stoppositionsanzeigeschalter 58 dient zur Spezifizierung einer Nadelstopposition in Pedalneutralstellung. Im Falle eines linken Stops wird eine den linken Stop anzeigende Anzeige LED 58a auf EIN geschaltet. Im Falle eines rechten Stops wird eine den rechten Stop anzeigende Anzeige LED 58b auf EIN geschaltet. Im Falle eines wahlweisen Stops werden beide LED's 58a und 58b auf AUS geschaltet.

Ein Detaileinstellschalter 59 wird in Kombination mit dem Einstellschalter 51 benutzt, und der Einstellschalter 51 führt eine mehr ins einzelne gerichtete Einstellung aus. Wenn der Detaileinstellschalter 59 betätigt wird, wird eine Detaileinstellanzeige LED 59a auf EIN geschaltet. Ein Stichzahleinstellschalter 60 dient dazu, die Anzahl von Bogenblindstichen einzustellen, und eine Stichzahleinstellanzeige LED 60a wird auf EIN geschaltet, wenn die Stichzahl eingestellt werden soll. Weiterhin wird ein Grundlinienschalter 51 dazu benutzt, um eine Grundlinienposition zu verändern. Wenn die Grundlinienposition eingestellt werden soll, wird eine Grundlinienpositionsanzeige LED 61a auf EIN geschaltet.

Die Bezugsziffer 62 bezeichnet einen Spulenfadenzählerrückstellschalter, der dazu dient, einen Spulenfaden-(Stichzahl)-Zähler der Nähmaschine zurückzustellen. Ein Spulenfadenzähler "+" "–" Schalter 63 dient zur Einstellung eines gezählten Wertes auf dem Zähler. Der Wert des Zählers wird auf einer Spulenfadenzähler-Anzeigeeinrichtung 64 angezeigt, welche vier Segmente 64a bis 64d umfaßt.

[Nadelverschwenkmuster]

Bei der elektronischen Nähmaschine gemäß der Erfindung sind ein Gerad-Stich-, ein Zwei-Punkt-Zick-Zack-, ein Drei-Punkt-Zick-Zack-, ein Vier-Punkt-Zick-Zack-, ein Bogen-, ein Blindstich- und ein Normal-Muster als Nadelverschwenkmuster vorgesehen. Wie in 5(A) gezeigt, ist der Gerad-Stich ein Muster zur Ausbildung eines geraden Stiches in einer Grundlinienposition ohne Nadelverschwenkung, und die Nadelverschwenkweite (NW) ist 0. Der Zwei-Punkt-Zick-Zack hat eine Nadelstellung mit einer Ein-Stich-Nadelverschwenkweite (NW) in zwei Punkten auf der rechten und linken Seite einer Grundlinie, wie in 5(D) dargestellt, der Drei-Punkt-Zick-Zack hat eine Nadelstellung mit einer Halb-Stich-Nadelverschwenkweite (NW) in drei Punkten links, in der Mitte und rechts von der Grundlinie, wie in 5(E) dargestellt, und der Vier-Punkt-Zick-Zack hat eine Nadelstellung mit einer Ein-Drittel-Nadelverschwenkweite (NW) in vier Punkten links, zwei Mal in der Mitte und rechts von der Grundlinie, wie in 5(F) dargestellt.

Andererseits ist der Bogen ein halbmondförmiger Musterstich zum Benähen der Innenseite zweier kreisförmiger Bögen in 12 oder 24 Stichen und weist drei Typen der Nadelhandhabung auf, nämlich "Standard, halbmondförmig, gleichförmig", wie in 5(B) dargestellt. Weiterhin gibt es linke und rechte Bögen je nach der Richtung des kreisförmigen Bogens. Entsprechend den linken und rechten Definitionen hat der rechte Bogen einen derartigen Aufbau, daß die Innenseite der Nähmaschine nach rechts und die Oberseite des kreisförmigen Bogens auf der Innenseite vorgesehen ist, und der linke Bogen hat einen umgekehrten Aufbau. Der Blindstich wird durch einen sich wiederholenden Vorgang gebildet zur Ausführung einer geraden Vernähung und Nadelverschwenkung mit einer Nadelverschwenkweite (NW) (eines Endstiches der Anzahl von Nadelhandhabungen – zwei Stichen) zu Beginn des Nähvorgangs und Rückkehr wieder zu einer Ausgangsposition mit (dem Endstich-Ein-Stich). Auch in diesem Falle gibt es linke und rechte Blindstiche je nach der Richtung der Nadelverschwenkung. Der rechte (linke) Blindstich ist ein Muster zur nach rechts (nach links) gerichteten Nadelverschwenkung gegenüber dem geraden Stich. Darüber hinaus ist das Normalmuster ein Originalmuster, das wahlweise erzeugt werden kann.

[Inhärente Daten]

Das Nadelverschwenkmuster hat inhärente Daten auf einer Nadelverschwenkweite (NW), eine Grundlinienposition (NW), eine Grundlinienbezugsposition (NWs), eine Nähstartposition (NW), eine Nähendposition (NE) und eine Stichzahl (NC).

Die Nadelverschwenkweite (NW) zeigt eine Nadelverschwenkweite in jedem Nadelverschwenkmuster an. Beispielsweise in dem Fall des in 6(A) gezeigten Vier-Punkt-Zick-Zacks wird eine Ein-Stich-Weite (NWs) erhalten durch Einstellung der Nadelverschwenkweite (NW) auf einen dreigeteilten Wert. Mit anderen Worten, es wird NWs = NW/3 eingestellt. Zu dieser Zeit werden, wenn der geteilte Wert einen Rest hat, linke und rechte Abschnitte gleichförmig auf der Basis der Mittelposition der Nadelverschwenkweite eingestellt. Wenn die NW 5,0 ist, wird NWs = 1,6 eingestellt und ein Rest ist 0,2. Dementsprechend ist ein erster Stich 1,7, ein zweiter Stich ist 1,6, ein dritter Stich ist 1,7 und umgekehrt 1,7, 1,6 und 1,7. Beispielsweise im Falle des Bogens ist die Nadelverschwenkweite eine Musterweite, die Nadelverschwenkdaten werden benutzt für die Nadelverschwenkung und die Nadelverschwenkdeten sind durch Mittenverteilung definiert. Jedes Muster hat Daten auf 24 oder 12 Stichen, und die Berechnung der Nadelhandhabungspositionen wird in Übereinstimmung mit einer Gleichung ausgeführt:

NDp = NP + (NW × NDn8.2), wobei NDn die Nadelhandhabungsdaten, NDp eine Nadelhandhabungsposition und NP eine Grundlinienposition darstellt.

Wie in 6(B) dargestellt, ergibt die Grundlinienposition NP eine Nadelverschwenkbasispunktposition an, in welcher die Mitte des Nähmaschinennadelschwenkmechanismus auf "0" eingestellt wird, die Innenseite der Nähmaschine wird auf "+" (rechte Seite) eingestellt, und ihre gegenüberliegende Seite wird auf "–" (linke Seite) eingestellt und wird im Bereich von –5.0 bis +5.0 innerhalb einer maximalen Nadelverschwenkweite (WPx) eingestellt.

Eine Grundlinienbezugsposition (NPs) gibt eine Grundlinienbezugsposition in dem Fall an, in welchem die Nadelverschwenkung auf "Mittelbezugsverteilung, Rechtes-Ende-Bezugsverschwenkung, Linkes-Ende-Bezugsverschwenkung", wie in 6(C) dargestellt, eingestellt werden kann, und eine anfängliche Einstellung ist die Mittenbezugsverteilung und eine Verschwenkungsreferenz ist für die Mitte, die rechte und die linke Seite mit Bezug auf die Grundlinienposition (NP) spezifiziert. Beispielsweise in dem Fall, in dem die Grundlinienposition (NP) = 0.0 ist und die Nadelverschwenkweite (NW) = 3.0 und die Grundlinienbezugsposition (NPs) = links im Zwei-Punkt-Zick-Zack eingestellt sind, wird die Nadelverschwenkung zwischen 0.0 und 3.0 ausgeführt.

Mit Bezug auf eine Nähstartposition (NS) wird eine Nähstartposition im Anschluß auf eine Fadenabschneidung auf "rechts, links" eingestellt, und die anfängliche Einstellung ist ein Links-Nähstart, wie in 7(A) dargestellt. Während der Bogen und der Blindstich linke und rechte Teile haben, wird der Links-Nähstart auf eine Nähstartposition für einen rechten Bogen und rechten Blindstich eingestellt.

Die Stichzahl (NC) gibt die Anzahl von Bögen und Blindstichen an. Im Falle des Bogens hat man "Standard" 24 Stiche, "halbmondförmig" hat 24 Stiche und "gleichförmig" hat 12 Stiche und 24 Stiche, und der Blindstich wird zwischen 3 bis 250 Stiche eingestellt. Die anfängliche Einstellung ist 24 Stiche für "Standard, halbmondförmig, gleichförmig" für den Bogen und 4 Stiche für den Blindstich.

Weiterhin ist ein Verknotungsstichmuster (auch als Verdichtungsmuster) bezeichnet, das durch Ausführung einer Verknotungsvernähung beim Start oder bei Beendigung des Nadelverschwenkmusters gebildet wird, für jedes der Gerad-Stich-, der Zwei-Punkt-Zick-Zack-, der Drei-Punkt-Zick-Zack-, der Vier-Punkt-Zick-Zack-Muster und des Normalmusters wirksam. Die Verdichtung wird ausgeführt in einer Mustereinheit mit einem Muster vom Nähstart bis zur Umkehr und die Anzahl der Verdichtungen kann mit einer Stichzahl von 19 oder weniger eingestellt werden. Weiterhin kann das Ausmaß des Verdichtungsvorschubes während der Verdichtung über die Verdichtungsvorschubausmaß-Einstellwählscheibe 7 eingestellt werden. Beispielsweise in dem Fall des Vier-Stich-Zick-Zacks können 6 Muster eingestellt werden und ein Muster hat drei Stiche, so daß die Stichzahl 18 ist, wie in 7(B) dargestellt.

Weiterhin schließt die wahlweise Einstellung für das Verknotungsvernähen (Verdichten) ein Verfahren ein zur Ausführung einer Vernotungsvernähung in einem unterschiedlichen Muster gegenüber dem Nadelverschwenkmuster und eine Methode zur Reduzierung einer Nadelverschwenkungsweite von einem Stich innerhalb der Nadelverschwenkungsweite (NW), Einstellung der Stichzahl und Ausführung der Nadelverschwenkung in der gleichen Richtung während der Nadelhandhabung innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW).

Entsprechend einer Methode zur Ausführung der Verknotungsvernähung in einem unterschiedlichen Verknotungsstichmuster gegenüber dem Nadelverschwenkungsmuster werden das Verknotungsstichmuster (PC), die Nadelverschwenkweite (CW), und die Verdichtungszahl (CC) bei jedem Start der Verknotungsvernähung und der Beendigungsknotenvernähung separat von dem Nadelverschwenkmuster eingestellt, und die Grundlinienposition (NP) und die Grundlinienbezugspositionen (NPs) werden identisch mit dem Nadelverschwenkmuster gemacht. Beispielsweise wird eine Ausführungsform beschrieben, bei dem das Startverknotungsstichmuster auf den Vier-Punkt-Zick-Zack eingestellt wird, das Nadelverschwenkmuster wird auf den Zwei-Punkt-Zick-Zack und das Beendigungsverknotungsstichmuster wird auf den Drei-Punkt-Zick-Zack eingestellt, wie in 7(C) dargestellt. Das Startverknotungsstichmuster ist der Vier-Punkt-Zick-Zack, die Nadelverschwenkweite ist CW1 und die Zahl der Verdichtungen ist drei. Das Nadelverschwenkmuster, das sich an die Verknotungsvernähung anschließt, ist der Zwei-Punkt-Zick-Zack. Wenn in diesem Falle die linken und rechten Startpositionen nicht wie bei dem Zwei-Vier-Punkt-Zick-Zack-Stichen des Nadelverschwenkmusters, nachdem die Startverknotungsvernähung abgeschlossen ist, bestimmt sind, wird die Nadelverschwenkung an einem Nadelverschwenkungsstartpunkt dicht bei einer Verknotungsvernähung-Endposition ausgeführt. Weiterhin wird in dem Falle, in dem die Nadelendposition des Startverknotungsstichmusters nicht mit der Nadelstartposition des Nadelverschwenkmusters zusammen fällt, eine Geschwindigkeit für einen Stich während eines Übergangs zur Nadelendposition begrenzt, und die Nadelstartposition wird nach der Verknotungsvernähung abgeschlossen. Weiterhin wird das Verknotungsstichmuster auf den Drei-Punkt-Zick-Zack eingestellt, die Nadelverschwenkungsweite wird auf CW2 und die Zahl der Verdichtungen wird auf vier eingestellt. Da ein Stich für einen Übergang von dem Nadelverschwenkmuster auf das Endverknotungsstichmuster am Ende der Verknotungsvernähung erforderlich ist, wird das Nähgut entsprechend dem Vorschubausmaß vorgeschoben, das über die Verdichtungswählscheibe 7 in einem Zustand eingestellt ist, in welchen der Umkehrstichbildeelektromagnet durch Einstellung derart angetrieben ist, daß (die Verdichtungszahl des Beendigungsverknotungsstichmusters + ein Stich) die Verdichtungsstichanzahl ist.

[Veränderung der Grundlinienposition]

Es folgt nun die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, bei dem eine Grundlinienposition jedes Nadelverschwenkmusters für die Verknotungsvernähung und die normale Vernähung zwecks Ausbildung eines Musterstiches geändert wird. Es wird angenommen, daß ein Nadelverschwenkmuster für das normale Nähen, für Start- und Beendigungs-Verknotungsnähmuster, eine Grundlinienposition und eine Nadelverschwenkweite, die hierauf bezogen sind, eine Grundlinienposition für jedes individuell eingestellte Muster und Nadelstellungsdaten betreffend ein Normalmuster über eine Betriebstafel eingegeben und im Speicher 26 gespeichert sind.

Wenn in 8 der Startverknotungsvernähschalter 42 nicht auf EIN (NEIN in Schritt S1) geschaltet ist, werden eine normales Nähnadelverschwenkmuster, eine normale Nähgrundlinienposition NP und eine Nadelverschwenkweite aus dem Speicher ausgelesen, die hierauf bezogen sind (Schritt S2). Wenn ein Pedal nach vorwärts gedrückt wird (Schritt S3) wird der normale Nadelverschwenkvorgang in einem Nadelverschwenkmuster mit der Nadelverschwenkweite in der Grundlinienposition NP ausgeführt (Schritt S11).

Wenn andererseits der Verknotungsvernähungsstartschalter 42 auf EIN steht, wird entschieden, ob die Verknotungsvernähung einen verdichteten Normalstich hat oder nicht (Schritt S4). Der verdichtete Normalstich ist ein Verdichtungsstich, der durch Eingabe von Nadelstellungsdaten bei jedem Stich erzeugt und beim Start oder bei Beendigung des Nadelverschwenkungsmusters in Übereinstimmung mit den Verknotungsvernähungsdaten gebildet wird, die im Speicher (Speichermittel) 26 gespeichert sind. Wenn die Verknotungsvernähung den verdichteten Normalstich nicht hat, wird entschieden, ob die Grundlinienpositionen der Verknotungsvernähung und der normalen Vernähung einzeln eingestellt werden oder nicht (Schritt S5). Wenn die Grundlinienpositionen nicht individuell oder einzeln eingestellt werden, werden ein Startverknotungsstichmuster und ein normales Nähnadelverschwenkmuster und eine Startverknotungsnähgrundlinienposition NP1, eine Startverknotungsnähnadelverschwenkweite, eine normale Nähgrundlinienposition NP und eine normale Nähnadelverschwenkweite, die hierauf bezogen sind, aus dem Speicher jeweils ausgelesen (Schritt S6). In diesem Fall werden NP1 und NP so eingestellt, daß sie einen Wert von N1 haben.

Wenn andererseits die Grundlinienpositionen einzeln eingestellt werden, werden ein Startverknotungsstichnadelverschwenkmuster und ein Normalstichnadelverschwenkmuster und die Startverknotungsnähgrundlinienposition NP1, die Startverknotungsnähnadelverschwenkweite, die normale Nähgrundlinienposition NP und die normale Nähnadelverschwenkweite, die hierauf bezogen sind, jeweils aus dem Speicher ausgelesen (Schritt S7). In diesem Fall werden NP1 = N2 und NP = N1 derart eingestellt, daß die Grundlinienpositionen voneinander verschieden sind.

Hierauf schreitet der Vorgang zum Schritt S8 weiter, wo die Nadelstange in eine Startverknotungsvernähungsausgangsposition bewegt wird, der Vorgang des Nach-Vorwärtsdrücken des Pedals wird abgewartet (Schritt S9), der Startverknotungsvernähungsvorgang wird mit den eingestellten Werten gestartet (Schritt S10), und hierauf wird der normale Nadelverschwenkungsvorgang in der Grundlinienposition NP gestartet (Schritt S11). Wenn das Pedal in eine Neutralstellung eingestellt ist (JA im Schritt S12), wird die Nähmaschine abgestoppt (Schritt S13) und das Pedal wird nach rückwärts gedrückt (JA im Schritt S14). Wenn eine Geschwindigkeit eingestellt ist, um einen Faden abzuschneiden (JA im Schritt S15), wird ein Vorgang (Endverknotungsvernähung), wie in 9 dargestellt ist, gestartet.

Wenn in 9 der Endverknotungsvernähungsschalter 43 auf AUS (NEIN im Schritt S21) geschaltet ist, wird der Faden exakt abgeschnitten (Schritt S27) und der Vorgang ist dann beendet. Wenn andererseits der Endverknotungsvernähungsschalter 43 auf EIN steht, wird entschieden ob oder ob nicht die Verknotungsvernähungsgrundlinienposition und die normale Vernähungsgrundlinienposition einzeln eingestellt sind, wenn die Verknotungsvernähung nicht die verdichtete Normalvernähung ist (NEIN im Schritt S22). Ein Endverknotungsstich-Nadelverschwenkungsmuster und eine Endverknotungsvernähungsgrundlinienposition NP2 = NP1 und eine Nadelverschwenkungsweite, die hierauf bezogen sind, werden aus dem Speicher ausgelesen, wenn die Grundlinienpositionen nicht einzeln eingestellt sind, und ein Endverknotungsstichmuster und eine Endverknotungsvernähungsgrundlinienposition NP2 = NP3 und eine Nadelverschwenkweite, die hierauf bezogen sind, werden aus dem Speicher ausgelesen, wenn die Grundlinienpositionen einzeln eingestellt sind (Schritte S24 und S25), die Endverknotungsvernähung wird in der Grundlinienposition NP2 ausgeführt (Schritt S26) und der Faden wird abgeschnitten (Schritt S27).

Die 13(A) und (B) zeigen den Fall, bei dem die Grundlinienpositionen nicht einzeln eingestellt sind (sondern identisch eingestellt sind), bzw. den Fall, in welchem die Grundlinienpositionen einzeln eingestellt sind, wobei das Startverknotungsstichmuster der Vier-Punkt-Zick-Zack ist, das normale Nähmuster ist der Zwei-Punkt-Zick-Zack und das Endverknotungsstichmuster ist der Drei-Punkt-Zick-Zack. 13(A) zeigt ein Beispiel, bei dem die Grundlinienpositionen nicht individuell eingestellt sind, in dem jedes Muster die Grundlinienposition N1 hat, und 13(B) zeigt ein Beispiel, in dem die Grundlinienposition einzeln eingestellt sind, in dem die Grundlinienposition des Startverknotungsstichmusters auf N2 eingestellt ist, die Grundlinienposition des normalen Stichmusters auf N1 eingestellt, und die Grundlinienposition des Endverknotungsstichmusters ist auf N3 eingestellt und Musterstiche werden jeweils ausgeführt.

Wenn entschieden ist, daß die Verknotungsvernähung das verdichtete Normalmuster im Schritt S4 in 8 bzw. im Schritt S22 in 9 ist, wird der in 10 dargestellte Vorgang ausgeführt. Mehr im einzelnen: wenn entschieden ist, daß die Startverknotungsvernähung die verdichtete Normalvernähung im Schritt S4 ist, werden Nadelstellungsdaten DnS für das verdichtete Startnormalmuster, ein Normalstichnadelverschwenkmuster und eine Normalstichgrundlinienposition NP und eine Nadelverschwenkweite, die hierauf bezogen sind, jeweils aus dem Speicher ausgelesen (Schritt S31), und es wird entschieden, ob der verdichtete Normalstich und die Normalstichgrundlinienposition unabhängig oder synchron eingestellt sind (Schritt S32). Wenn entschieden ist, daß sie synchron eingestellt sind (NEIN im Schritt S32), werden verdichtete Startnormalnadelstellungsdaten DmS auf DmS = DnS + NP korrigiert (Schritt S33). Wenn entschieden ist, daß sie unabhängig eingestellt sind (JA im Schritt S32) werden die Nadelstellungsdaten nicht korrigiert und der Vorgang geht zum Schritt S9 in 8 weiter wo das Vorwärtsdrücken des Pedals abgewartet wird, und die Startverknotungsvernähungsoperation, basierend auf den verdichteten Startnormaldaten, wird gestartet.

Wenn andererseits entschieden ist, daß die Endverknotungsvernähung das verdichtete Normalmuster im Schritt S22 in 9 ist, werden die Nadelstellungsdaten DnE für das verdichtete Endnormalmuster aus dem Speicher ausgelesen (Schritt S34). Wenn entschieden ist, daß das verdichtete Normalmuster und die normale Stichgrundlinienposition synchron eingestellt sind (NEIN im Schritt S35) werden die verdichteten Endnormalnadelstellungsdaten DmE auf DnE = DnE + NP korrigiert (Schritt S36). Wenn sie unabhängig eingestellt sind (JA im Schritt S35), werden die Nadelstellungsdaten nicht korrigiert, die Endverknotungsvernähung wird jedoch ausgeführt, basierend auf den jeweiligen verdichteten Endnormaldaten (Schritt S37), und der Vorgang geht zum Schritt S27 in 9 weiter, wo der Faden abgeschnitten wird. Somit ist der Vorgang beendet.

13(C) zeigt vorbestimmte Start und Beendigungsverdichtungsnormalmuster. Beispielsweise in dem Fall, in welchem der Normalstich ein Zwei-Punkt-Zick-Zack-Muster mit einer Grundlinienposition von NP = 1 ist, werden die verdichteten Normalnadelstellungsdaten um 1 erhöht, und die Normalmustervernähung wird ausgeführt, basierend auf den so korrigierten Daten, wie in 13(D) ausgeführt, wenn entschieden ist, daß der verdichtete Normalstich und die normale Grundlinie im Schritt S32 oder S35 synchron eingestellt sind, und die verdichteten Normalnadelstellungsdaten werden jeweils nicht korrigiert, und die Normalmustervernähung wird ausgeführt, wie in 13(E) ausgeführt, wenn sie unabhängig eingestellt sind.

Es wird entschieden, ob die Grundlinienpositionen für den Verknotungsstich und den Normalstich im Schritt S5 in 8, im Schritt S23 in 9 und den Schritten S32 und S35 in 10 einzeln oder unabhängig eingestellt sind. Die Vorgänge, um sie einzustellen, sind in 11 und 12 dargestellt.

In dem Fall, in welchem die Grundlinienpositionen für den Verknotungsstich und den Normalstich individuell oder einzeln eingestellt werden sollen, werden zunächst der Einstellschalter 41 und der Detailleinstellschalter 59 zur selben Zeit auf EIN geschaltet (Schritt S41), der rechte Blindstichschalter 56 wird dann auf EIN gestellt (Schritt S42) und EIN/AUS wird an der Nadelverschwenkanzeigeeinrichtung 48 angezeigt, um die eingestellten Inhalte, wie in 11 gezeigt, anzuzeigen. Die EIN-Anzeige gibt an, dass die Grundlinienpositionen für den Verknotungsstich und den Normalstich einzeln eingestellt sind, und die AUS-Anzeige gibt an, dass sie identisch eingestellt sind. In dem Fall, in welchem die eingestellten Inhalte verändert werden sollen, wird unter Benutzung der Anzeigeschalter 46 und 47 EIN- oder AUS eingeschaltet (Schritte S44 und S45), der Einstellschalter 41 wird auf EIN gestellt (Schritt S46) und die eingestellten Inhalte werden im Speicher 26 gespeichert (Schritt S47).

Andererseits werden in dem Falle, in welchem die Grundlinienpositionen für den verdichteten Normalstich und der Normalstich unabhängig oder synchron eingestellt werden sollen, der Einstellschalter 41 und der Detailleinstellschalter 59 zur selben Zeit auf EIN geschaltet (Schritt S51), der linke Blindstichschalter 55 wird dann auf EIN geschaltet (Schritt S52) und EIN/AUS wird an der Nadelverschwenkanzeigeeinrichtung 48 angezeigt, um die eingestellten Inhalte, wie in 12 dargestellt, anzuzeigen. Die EIN-Anzeige gibt an, dass die Grundlinienpositionen für den verdichteten Normal- und der Normal-Stich unabhängig eingestellt sind, und die AUS-Anzeige gibt an, dass sie synchron eingestellt sind. In dem Fall, in welchem die eingestellten Inhalte verändert werden sollen, wird unter Benutzung der Anzeigeschalter 46 und 47 EIN oder AUS geschaltet (Schritte S54 und S55), der Einstellschalter 41 wird auf EIN geschaltet (Schritt S56) und die eingestellten Inhalte werden im Speicher 26 gespeichert (Schritt S57).

Somit ist es möglich, leicht zu entscheiden, ob die Grundlinienpositionen für den Verknotungsstich und den normalen Stich jeweils einzeln (identisch) oder unabhängig (synchron) eingestellt sind, und zwar durch Auslesen der Inhalte aus dem Speicher im Schritt S5 in 8, im Schritt S23 in 9 und in den Schritten S32 und S35 in 10.


Anspruch[de]
Elektronische Nähmaschine, umfassend:

eine Nadel (3), die über einen Hauptmotor (1) zum Verdrehen einer Hauptwelle vertikal beweglich ist;

eine Stoffvorschubeinrichtung einschließlich einem auf einer Stichplatte (4) hervortretenden Stoffschieber, um den Stoff in Relation zur Vertikalbewegung der Nadel (3) vorzuschieben;

einen Nadelschwenkmechanismus (11, 12) zum Verschwenken und Hin-und-Herbewegen der Nadel (3) synchron mit der Stoffvorschubwirkung der Stoffvorschubeinrichtung (4, 5) in einer Richtung senkrecht zur Stoffvorschubrichtung; und

Mittel (10) zum Eingeben und Speichern von Daten betreffend ein Nadelverschwenkmuster und von Nadelstellungsdaten betreffend ein Verknotungsstichmuster, das beim Start oder bei Beendigung des Nadelverschwenkmusters ausgebildet wird;

wobei die elektronische Nähmaschine durch Antreiben der Hauptwelle, der Stoffvorschubeinrichtung (4, 5) und des Nadelschwenkmechanismus (11, 12), auf der Basis der gespeicherten Daten betreffend ein Nadelverschwenkmuster und der gespeicherten Nadelstellungsdaten betreffend ein Verknotungsstichmuster, das beim Start oder bei Beendigung des Nadelverschwenkmusters ausgebildet wird, einen Stich an einem Stoff ausbildet,

dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Nähmaschine ferner folgendes umfasst:

Mittel (10) zum Korrigieren der Nadelstellungsdaten betreffend das Verknotungsstichmuster auf der Basis der Grundlinienposition (NP) für das Nadelverschwenkmuster; und

Mittel (10) zum Auslesen der Daten betreffend das Nadelverschwenkmuster und der Nadelstellungsdaten betreffend das Verknotungsstichmuster, Antreiben des Nadelschwenkmechanismus (11, 12) in Übereinstimmung mit den entsprechend den korrigierten Nadelstellungsdaten und den Nadelverschwenkdaten eingestellten Grundlinienpositionen und Ausbilden eines Stiches in Übereinstimmung mit dem Nadelverschwenkmuster und dem Verknotungsstichmuster.
Elektronische Nähmaschine nach Anspruch 1, ferner umfassend:

Mittel zum Umschalten zwischen einem Korrigieren der Nadelstellungsdaten betreffend das Verknotungsstichmuster auf der Basis einer Grundlinienposition (NP) für das Nadelverschwenkmuster und einem Auslesen von Nadelstellungsdaten betreffend das Verknotungsstichmuster unabhängig von der Grundlinienposition (NP) für das Nadelverschwenkmuster; und

Mittel (10) zum Antreiben des Nadelschwenkmechanismus (11, 12) in Übereinstimmung mit den Mitteln zum Umschalten und zum Bilden eines Stichs in Übereinstimmung mit dem Nadelverschwenkmuster und dem Verknotungsstichmuster,

wobei der Nadelschwenkmechanismus (11, 12)

in Übereinstimmung mit den entsprechend den korrigierten Nadelstellungsdaten und den Nadelverschwenkdaten eingestellten Grundlinienpositionen oder

in Übereinstimmung mit den ausgelesenen Nadelstellungsdaten, die unabhängig von der Grundlinienposition (NP) für das Nadelverschwenkmuster sind, und der entsprechend den Nadelschwenkdaten eingestellten Grundlinienposition angetrieben wird.






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