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Dokumentenidentifikation DE102004035490B4 26.04.2007
Titel Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens
Anmelder Honda Motor Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Aida, Hiroshi, Wako, Saitama, JP;
Hori, Kenichi, Wako, Saitama, JP;
Ichinose, Tomofumi, Wako, Saitama, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Anmeldedatum 22.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004035490
Offenlegungstag 07.04.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse B60J 10/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens, welche an einem Rand einer Kraftfahrzeugkarosserieöffnung, wie etwa einem Kofferraum eines Autos, angebracht ist.

2. BESCHREIBUNG DES ZUGEHÖRIGEN FACHGEBIETS

An Kraftfahrzeugkarosserieöffnungen wie einem Kofferraum oder Türen von Autos sind herkömmlich Flanschabschnitte entlang ihrer Ränder ausgebildet und Abdichtungsstreifen sind an den Flanschabschnitten befestigt. Ein Abdichtungsstreifen ist aus einem langen, aus Gummi hergestellten Dichtpolster gebildet und wird beispielsweise dazu verwendet, das Innere des Kofferraums und einer Kraftfahrzeugkabine abzudichten, indem es an den Türen unter Druck anliegt, wenn Klappen einer Kofferraumabdeckung und die Türen geschlossen sind. Der Kofferraum und die Kraftfahrzeugkabine sind derart gestaltet, dass Regenwasser, Außenluft sowie Geräusche nicht eindringen und dass ein Stoß beim Schließen der Kofferraumabdeckung und der Türen absorbiert wird.

6A und 6B sind Zeichnungen, welche eine Struktur eines Befestigungsabschnitts eines herkömmlichen Abdichtungsstreifens zeigen. 6A ist eine Schnittansicht, welche einen Abdichtungsstreifen in einem eingesetzten Zustand zeigt, wobei ein Styroporschwamm an den Befestigungsabschnitten angesetzt ist. 6B ist eine Schnittansicht, welche einen Abdichtungsstreifen in einem eingesetzten Zustand zeigt, wobei eine Butyldichtung an dem Befestigungsabschnitt angesetzt ist.

Wie in den 6A und 6B gezeigt ist, wird ein herkömmlicher Abdichtungsstreifen 100 dadurch befestigt, dass ein Befestigungsabschnitt 110 über einen Flanschabschnitt 210 gedrückt wird, welcher an einem Rand einer Öffnung (nicht gezeigt) einer Kraftfahrzeugkarosserie 200 ausgebildet ist. der Befestigungsabschnitt 110 umfasst eine oben geöffnete, annähernd rechteckige Nut und an Innenseitenwänden 113 des Befestigungsabschnitts 110 sind eine Mehrzahl von Vorsprungsstücken 111, die an oberen und unteren Oberflächen des Flanschabschnitts 210 unter Druck anliegen, in nach innen hervortretender Weise ausgebildet. Die Vorsprungsstücke 111 sind bezüglich des Befestigungsabschnitts 110 schräg und in Rückwärtsrichtung ausgebildet, so dass sie auf einfache Weise über den Flanschabschnitt 210 unter Druck schiebbar und schwer herauszuziehen sind.

Der herkömmliche Abdichtungsstreifen 100 stellt zusätzlich einen Styroporschwamm 120 bereit, welcher in 6A gezeigt ist (siehe Absatz 0011 und 5 in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift 2001-138830), oder eine aus einem Butylgummi hergestellte Butyldichtung 130, welche in 6B gezeigt ist, um die Dichtfunktion mit dem Flanschabschnitt 210 weiter zu sichern.

Der Abdichtungsstreifen 100 einer in 6A gezeigten herkömmlichen Technologie (oben beschriebenes Patent) schützt davor, dass Regenwasser und dergleichen von außerhalb des Kraftfahrzeugs in das Kraftfahrzeuginnere eindringt, indem der Styroporschwamm 120 stark gegen den Flanschabschnitt 210 der Kraftfahrzeugkarosserie 200 drückt. Bei einem Styroporschwamm-Dichtmittel 120 besteht die Möglichkeit, dass der Styroporschwamm 120 infolge einer Schwankung der Größengenauigkeit des Flanschabschnitts 210 der Kraftfahrzeugkarosserie 200 kontaktlos befestigt wird, so dass er nicht bis zu einem oberen Ende 211 des Flanschabschnitts 210 reicht, wenn der Abdichtungsstreifen 100 an dem Flanschabschnitt 210 befestigt wird. Da in diesem Fall das Regenwasser und dergleichen, welches in das Innere des Befestigungsabschnitts 110 von der Außenseite des Kraftfahrzeugs her eindringt (Richtung eines Pfeils A), die Möglichkeit hat, zwischen dem oberen Ende 211 des Flanschabschnitts 210 und dem Styroporschwamm 120 hindurch zu treten, in einer mit einem Pfeil B markierten Richtung zu fließen und ins Innere des Kraftfahrzeugs einzudringen, tritt das Problem auf, dass die Abdichtleistung gering ist. Häufig werden daher andere Dichtungsmittel mit der in 6B gezeigten Butyldichtung 130 eingesetzt.

Bei den in 6B gezeigten Dichtungsmitteln mit Butyldichtung 130 wird nach dem Ausbilden des Abdichtungsstreifens 100 die Butyldichtung 130 an einer Rückwand 112 des Befestigungsabschnitts 110 in einem nachfolgenden Vorgang angespritzt und so aufgebracht. Da die Beschichtungsstelle der Butyldichtung 130 in dem Abdichtungsstreifen 100 an der Rückwand 112 des oben geöffneten, in etwa rechtwinkligen Befestigungsabschnitts 110 vorgesehen ist, in welchem die Vorsprungsstücke 111 angeordnet sind, werden die Vorsprungsstücke 111 zu Hindernissen und die Beschichtungsstelle ist somit schlecht einsehbar, wodurch die Ausführung des Beschichtungsvorgangs des Abdichtungsstreifens 100 schwierig wird. Da ferner in dem Befestigungsabschnitt 110 die Rückwand 112 in Form einer flachen Nut ausgebildet ist und sich die durch eine Düse (nicht gezeigt) injizierte Butyldichtung 130 leicht in Richtungen der Innenseitenwände 113 verteilt, tritt das Problem auf, dass sich keine stabile Injektionsmenge und Beschichtungsposition der Butyldichtung 130 sicherstellen lässt. Da somit die Beschichtungsposition der Butyldichtung 130 des Befestigungsabschnitts 110 eine Schwankung der Beschichtungshöhe H aufweist, besteht die Möglichkeit, dass die Butyldichtung 130 nicht das obere Ende 211 des Flanschabschnitts 210 erreicht. Wenn in diesem Fall, beispielsweise wie in 6B gezeigt, Regenwasser in das Innere des Befestigungsabschnitts 110 durch den Flanschabschnitt 210 hindurch (Pfeil in C-Richtung) eindringt, so besteht die Möglichkeit, dass das Regenwasser in Richtung eines Pfeils D fließt und in das Innere des Kraftfahrzeugs eindringt.

Damit die Butyldichtung 130 das vordere Ende 211 des Flanschabschnitts 210 vollständig erreicht, ist es denkbar, die Injektionsmenge der Butyldichtung 130 zu erhöhen. Wenn jedoch die Injektionsmenge der Butyldichtung 130 ansteigt, so tritt das Problem auf, dass die Butyldichtung 130 mit steigender Menge gegen den Flanschabschnitt 210 drückt, der Abdichtungsstreifen 100 von dem Flanschabschnitt 210 abhebt und der Halt des Flanschabschnitts 210 verringert wird. Außerdem nimmt bei einer Erhöhung der Injektionsmenge an Butyldichtung 130 der Verbrauch derselben zu, was zu einer Erhöhung der Kosten führt.

Eine weitere Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens ist aus der JP 10-151999 A bekannt. Diese bekannte Dichtstruktur umfasst einen Befestigungsabschnitt und einen am Rand einer Öffnung einer Fahrzeugkarosserie bereitgestellten Flanschabschnitt, wobei zur Montage des Abdichtungsstreifens an der Fahrzeugkarosserie der Befestigungsabschnitt an dem Flanschabschnitt befestigt wird. Zur Abdichtung ist zwischen zwei an dem Befestigungsabschnitt ausgebildeten Lippenabschnitten ein Dichtmittel angeordnet, welches aus einem weichen Schwammgummimaterial besteht. Zwischen zwei weiteren, von den Seitenwänden des Befestigungsabschnitts abstehenden Lippenabschnitten wird der Flanschabschnitt der Fahrzeugkarosserie fest eingeklemmt und somit der Abdichtungsstreifen an der Fahrzeugkarosserie gehalten.

Ferner offenbart die EP 1 080 967 A1 eine Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens, welche einen an einem Flanschabschnitt der Fahrzeugkarosserie zu befestigenden Befestigungsabschnitt aufweist und bei welcher der Befestigungsabschnitt an dem Flanschabschnitt mittels eines klebenden Dichtmittels befestigt ist. Die Seitenwände des Befestigungsabschnitts laufen dabei im Querschnitt der Dichtstruktur von einer Rückwand aus V-förmig auseinander und enden bei von den Seitenwänden abstehenden Vorsprüngen. Klebendes Dichtmittel wird bis zu diesen Vorsprüngen in den Befestigungsabschnitt eingefüllt, sodass im Wesentlichen der gesamte Befestigungsabschnitt bis zu den Vorsprüngen mit dem Dichtmittel zu füllen ist und somit ebenfalls eine relativ hohe Menge an klebendem Dichtmittel notwendig ist.

Demnach besteht ein starker Bedarf nach einer Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens, welche eine Beschichtungshöhe und eine Beschichtungsposition eines klebenden Dichtmittels sicherstellt und eine sichere Abdichtfunktion bietet.

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens zum Lösen der oben beschriebenen Probleme bereitgestellt, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Eine solche Dichtstruktur umfasst: den Befestigungsabschnitt, welcher an einem Flanschabschnitt befestigt ist, der an einem Rand einer Öffnung einer Fahrzeugkarosserie bereitgestellt ist, sowie einen Dammabschnitt, welcher an einer einem oberen Ende des Flanschabschnitts gegenüberliegenden Position bereitgestellt ist, wobei ein klebendes Dichtmittel innerhalb des Dammabschnitts aufgebracht ist und wobei das obere Ende des Flanschabschnitts das klebende Dichtmittel kontaktiert.

Bei der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens der vorliegenden Erfindung ist der Dammabschnitt in dem Befestigungsabschnitt des Abdichtungsstreifens an der dem oberen Ende des Flanschabschnitts gegenüberliegenden Position bereitgestellt und das klebende Dichtmittel ist innerhalb des Dammabschnitts aufgebracht. Da das klebende Dichtmittel innerhalb des Dammabschnitts aufgebracht ist, wird durch diesen vermieden, dass das Dichtmittel von dem Dammabschnitt nach außen wegläuft. Eine Beschichtungsstelle zum Aufbringen des klebenden Dichtmittels ist daher innerhalb des Dammabschnitts definiert, indem dieser an dem Befestigungsabschnitt bereitgestellt ist, wodurch eine Schwankung der Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels verhindert werden kann.

Dementsprechend kann für das innerhalb des Dammabschnitts aufgebrachte klebende Dichtmittel eine Höhe von einer Bodenfläche des Dammabschnitts zu einer Oberfläche des klebenden Dichtmittels durch die Höhe des Dammabschnitts reguliert werden, wodurch eine Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels konstant gehalten werden kann.

Da somit die Injektionsmenge und die Beschichtungsstelle des klebenden Dichtmittels durch den Dammabschnitt stabilisiert werden, kann der Befestigungsabschnitt des Abdichtstreifens stets derart befestigt werden, dass das klebende Dichtmittel im engen Kontakt mit dem oberen Ende des Flanschabschnitts ist, wenn der Abdichtungsstreifen an dem Flanschabschnitt befestigt wird.

In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Dammabschnitt einen an dem Befestigungsabschnitt bereitgestellten Lippenabschnittumfasst.

Da gemäß der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens dieser Ausführungsform der Befestigungsabschnitt des Abdichtungsstreifens den an dem Befestigungsabschnitt bereitgestellten Lippenabschnitt umfasst, wird das klebende Dichtmittel beim Aufbringen innerhalb des Lippenabschnitts durch eine innere Seitenwand desselben davor bewahrt, nach außen von dem Lippenabschnitt wegzulaufen. Eine Beschichtungsposition zum Aufbringen des klebenden Dichtmittels ist somit innerhalb des Lippenabschnitts definiert und eine Schwankung der Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels kann vermieden werden.

Somit wird bei dem innerhalb des Lippenabschnitts aufgebrachten klebenden Dichtmittel eine Höhe von einer Bodenfläche des Dammabschnitts zu einer Oberfläche des klebenden Dichtmittels durch eine Höhe des Lippenabschnitts einstellbar, wodurch eine Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels konstant gehalten werden kann.

Da somit in dem Befestigungsabschnitt des Abdichtungsstreifens die Injektionsmenge und Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels durch den Lippenabschnitt stabilisiert werden, kann das klebende Dichtmittel derart injiziert werden, dass es stets im engen Kontakt mit dem oberen Ende des Flanschabschnitts ist, wenn der Abdichtungsstreifen an dem Flanschabschnitt befestigt wird.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Dammabschnitt ein Paar von Lippenabschnitten umfasst, welche an dem Befestigungsabschnitt bereitgestellt sind.

Da gemäß der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens gemäß dieser Ausführungsform der Befestigungsabschnitt des Abdichtungsstreifens dort, wo der Dammabschnitt an dem Befestigungsabschnitt bereitgestellt ist, ein Paar von Lippenabschnitten umfasst, wird durch innere Seitenwände des Paars von Lippenabschnitten vermieden, dass beim Aufbringen des klebenden Dichtmittels innerhalb des Paars von Lippenabschnitten das klebende Dichtmittel nach außen von den Lippenabschnitten wegläuft. Eine Beschichtungsposition zum Aufbringen des klebenden Dichtmittels ist somit innerhalb des Paars von Lippenabschnitten definiert und einer Schwankung der Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels kann vermieden werden.

Demnach kann für das innerhalb des Paars von Lippenabschnitten aufgebrachte klebende Dichtmittel eine Höhe von einer Bodenfläche des Dammabschnitts zu einer Oberfläche des klebenden Dichtmittels durch die Höhen der Lippenabschnitte eingestellt werden, wodurch eine Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels konstant gehalten werden kann.

Da also in dem Befestigungsabschnitt des Abdichtungsstreifens die Injektionsmenge und die Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels durch das Paar von Lippenabschnitten stabilisiert werden kann, kann das klebende Dichtmittel derart befestigt werden, dass es stets im engen Kontakt mit dem oberen Ende des Flanschabschnitts ist, wenn der Abdichtungsstreifen an dem Flanschabschnitt befestigt wird.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Lippenabschnitt in hervorstehender Weise in einer Separationsrichtung von dem Flanschabschnitt ausgebildet ist.

Da gemäß dieser Ausführungsform der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens der Lippenabschnitt des Abdichtungsstreifens in hervorstehender Weise in der Separationsrichtung von dem Flanschabschnitt ausgebildet ist, wird durch den hervorstehenden Lippenabschnitt verhindert, dass das klebende Dichtmittel beim Aufbringen innerhalb des Lippenabschnitts von dem Lippenabschnitt nach außen wegläuft. Eine Beschichtungsposition zum Aufbringen des klebenden Dichtmittels ist somit innerhalb des Lippenabschnitts definiert, wodurch eine Schwankung der Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels vermieden werden kann.

Entsprechend wird bei dem innerhalb des Lippenabschnitts aufgebrachten klebenden Dichtmittel eine Höhe von einer Bodenfläche des Dammabschnitts zu einer Oberfläche des klebenden Dichtmittels durch eine Höhe des Lippenabschnitts einstellbar, wodurch eine Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels konstant gehalten werden kann.

Da somit die Injektionsmenge sowie die Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels durch den Lippenabschnitt stabilisiert werden, kann die Befestigungsposition des Abdichtungsstreifens stets so festgelegt werden, dass das klebende Dichtmittel eng mit dem oberen Ende des Flanschabschnitts in Kontakt ist, wenn der Abdichtungsstreifen an dem Flanschabschnitt befestigt wird.

Indem ferner der Lippenabschnitt in der Separationsrichtung von dem Flanschabschnitt in hervorstehender Weise ausgebildet wird, ist es möglich, den Dammabschnitt von solcher Form herzustellen, dass er sich zu einer Flanschseite hin verbreitert und die Arbeit beim Aufbringen des klebenden Dichtmittels kann erleichtert werden.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Dammabschnitt einen konkaven Abschnitt umfasst, der an dem Befestigungsabschnitt ausgebildet ist.

Da gemäß dieser Ausführungsform der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens der vorliegenden Erfindung der Dammabschnitt des Abdichtungsstreifens den an dem Befestigungsabschnitt ausgebildeten konkaven Abschnitt umfasst, wird durch eine Konkavität verhindert, dass das klebende Dichtmittel beim Aufbringen innerhalb des konkaven Abschnitts nach außen von dem Dammabschnitt wegläuft. Eine Beschichtungsposition für das Aufbringen des klebenden Dichtmittels ist daher innerhalb des konkaven Abschnitts definiert, wodurch eine Schwankung der Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels vermieden werden kann.

Für das in dem konkaven Abschnitt aufgebrachte klebende Dichtmittel ist somit eine Höhe von einer Bodenfläche des Befestigungsabschnitts zu einer Oberfläche des klebenden Dichtmittels durch eine Höhe des konkaven Abschnitts einstellbar, wodurch eine Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels konstant gehalten werden kann.

Da somit die Injektionsmenge und die Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels durch den konkaven Abschnitt stabilisiert werden, kann der Befestigungsabschnitt des Abdichtungsstreifens stets derart befestigt werden, dass das klebende Dichtmittel im engen Kontakt mit dem oberen Ende des Flanschabschnitts steht, wenn der Abdichtungsstreifen an dem Flanschabschnitt befestigt wird.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der letzteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass der konkave Abschnitt in einer Separationsrichtung ausgebildet ist, in der eine Seitenwand des konkaven Abschnitts sich dem Flanschabschnitt annähert.

Da gemäß dieser Weiterbildung der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens der konkave Abschnitt in der Separationsrichtung ausgebildet ist, in der die Seitenwand des konkaven Abschnitts sich dem Flanschabschnitt annähert, wird durch die Konkavität des konkaven Abschnitts verhindert, dass das klebende Dichtmittel beim Aufbringen innerhalb des konkaven Abschnitts von dem konkaven Abschnitt nach außen wegläuft. Eine Beschichtungsstelle zum Aufbringen des klebenden Dichtmittels ist somit innerhalb des konkaven Abschnitts definiert, wodurch eine Schwankung einer Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels vermieden werden kann.

Bei dem innerhalb des konkaven Abschnitts aufgebrachten klebenden Dichtmittel wird somit eine Höhe von einer Bodenfläche des Befestigungsabschnitts zu einer Oberfläche des klebenden Dichtmittels durch eine Höhe des konkaven Abschnitts einstellbar, wodurch eine Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels konstant gehalten werden kann.

Da somit die Injektionsmenge und die Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels durch den konkaven Abschnitt stabilisiert werden, kann der Befestigungsabschnitt des Abdichtungsstreifens stets derart befestigt werden, dass das klebende Dichtmittel im engen Kontakt mit dem oberen Ende des Flanschabschnitts ist, wenn der Abdichtungsstreifen an dem Flanschabschnitt befestigt wird.

Weiter ist es durch ein Ausbilden des konkaven Abschnitts in der Separationsrichtung von dem Flanschabschnitt, in welcher die Seitenwand des konkaven Abschnitts sich dem Flanschabschnitt annähert, möglich, den Dammabschnitt in einer solchen Form auszubilden, dass er sich in Richtung des Flansches verbreitert, und dass der Vorgang des Aufbringens des klebenden Dichtmittels erleichtert wird.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Dammabschnitt integral mit dem Befestigungsabschnitt ausgebildet ist.

Da gemäß der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens dieser Ausführungsform der Dammabschnitt des Abdichtungsstreifens integral ausgebildet ist, kann er zusammen mit dem Befestigungsabschnitt ausgebildet werden und wird somit ohne eine Erhöhung der Anzahl an Komponenten und ohne eine Steigerung des Arbeitsaufwands beim Zusammenbau gebildet.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens sowie einen Einsatzzustand des Abdichtungsstreifens in Bezug auf eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine vergrößerte Ausschnittsansicht von 1 entlang einer Sichtlinie in X-X-Richtung.

3 ist eine vergrößerte Ausschnittsansicht eines wesentlichen Teils bei geschlossenem Kofferraum, welcher eine Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens und den Einsatzzustand des Abdichtungsstreifens in Bezug auf die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

4A, 4B sind Zeichnungen, welche Variationsbeispiele in Bezug auf eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei 4A eine vergrößerte Zeichnung eines Abdichtungsstreifens ist, in welchem ein Lippenabschnitt lediglich an einer Kraftfahrzeugaußenseite des Befestigungsabschnitts vorgesehen ist, und

4B eine vergrößerte Ansicht eines Abdichtungsstreifens ist, in welchem ein Lippenabschnitt lediglich an einer Kraftfahrzeuginnenseite des Befestigungsabschnitts vorgesehen ist.

5 ist eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teils, welche ein anderes Variationsbeispiel einer Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens in Bezug auf eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt und einen Teilschnitt des Abdichtungsstreifens zeigt, der einen aus einem konkaven Abschnitt gebildeten Dammabschnitt umfasst.

6A, 6B sind Zeichnungen, welche eine Struktur eines Befestigungsabschnitts eines herkömmlichen Abdichtungsstreifens zeigen, wobei 6A eine Schnittansicht ist, die einen Einsetzzustand eines Abdichtungsstreifens zeigt, in dem ein Styroporschwamm an dem Befestigungsabschnitt angebracht ist, und 6B eine Schnittansicht ist, welche einen Einsatzzustand des Abdichtungsstreifens zeigt, in dem eine Butyldichtung an dem Befestigungsabschnitt angebracht ist.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf 1 bis 3 beschrieben.

Wie in 1 gezeigt ist, ist ein Abdichtungsstreifen 1 an einem Flanschabschnitt 25 (siehe 3) befestigt, welcher an einem Rand einer Öffnung 24 von Klappen 21, wie einer Kofferraumabdeckung 22 oder einer Tür 23 einer Fahrzeugkarosserie 2 ausgebildet ist, und weist eine Dichtfunktion, um zu verhindern, dass Regenwasser und Geräusche in das Innere 26 des Kraftfahrzeugs, wie einem Kofferraum, eindringen, sowie eine Pufferfunktion auf, um einen Stoß beim Schließen der Klappen 21 abzufedern.

Wie in 2 und 3 gezeigt ist, ist der Abdichtungsstreifen 1 integral ausgebildet aus einem Hartelement 12, welches einen Basisabschnitt, etwa einen Befestigungsabschnitt 11 bildet, einem Weichelement 13, welches Dichtabschnitte, etwa Dichtabschnitte 14 und 15 und einen hohlen Dichtabschnitt 16, bildet, welche in Form eines Einschubs in zwei Farben in dem Hartelement 12 ausgebildet sind, sowie einem Verstärkungselement 3, welches in der Form eines Einschubs innerhalb des Hartelements 12 gebildet ist. Der Abdichtungsstreifen 1 wird in der Öffnung 24 der Kraftfahrzeugkarosserie 2 durch Befestigen des Befestigungsabschnitts 11 an dem Flanschabschnitt 25 befestigt. Der Abdichtungsstreifen 1 wird in Richtung einer Schließrichtung der Klappe 21 eingesetzt, so dass der hohle Dichtabschnitt 16 angenähert senkrecht an der Klappe 21 anliegt.

Das Hartelement 12 ist aus Hartgummi oder weichem Kunstharz gebildet, so dass die Form des Befestigungsabschnitts 11 des Abdichtungsstreifens 1 nicht deformiert wird. Innerhalb des Hartelements 12 ist in der Form eines Einschubs das Verstärkungselement 3 ausgebildet, welches ein Metallblech umfasst. Außerdem ist das Element 3 in einer Struktur ausgebildet, welche schwierig zu deformieren ist.

Das Weichelement 13 ist aus Weichgummi, einem weichen Kunstharz oder dergleichen ausgebildet, so dass es in engen Kontakt mit der Fahrzeugkarosserie 2 und der Klappe 21 tritt, an denen das Element 13 anschlägt.

Der Befestigungsabschnitt 11 ist ein Abschnitt, welcher zum Befestigen des Abdichtungsstreifens 1 an dem Flanschabschnitt 25 ausgebildet ist, und er ist aus einer Nut gebildet, deren Querschnitt oben geöffnet und annähernd rechteckig ist. An den Rückwänden 11a des Befestigungsabschnitts 11 sind Dammabschnitte 11c an Stellen ausgebildet, welche einem oberen Ende 25a des Flanschabschnitts 25 gegenüberliegen, und eine Mehrzahl von Vorsprungsstücken 11f und 11g sind an linken/rechten inneren Seitenwänden 11b ausgebildet.

Die Dammabschnitte 11c sind beispielsweise Abschnitte, an denen das obere Ende 25a des Flanschabschnitts 25 gedrückt und ein klebendes Dichtmittel 4 aufgebracht ist, und sie sind entlang einer Mittellinie (nicht gezeigt) der Rückwände 11a ausgebildet. Die Dammabschnitte 11c sind beispielsweise durch ein Paar Lippenabschnitte 11d und 11e ausgebildet, welche an den Rückwänden 11a bereitgestellt sind.

Die Lippenabschnitte 11d und 11e sind an den Rückwänden 11a jeweils unter Belassung eines Abstands bereitgestellt und ihre Außenenden sind derart geformt, dass sie sich in der Art eines nach unten geöffneten, umgekehrten Buchstabens „V" verbreitern, wobei sie in Separationsrichtungen von dem Flanschabschnitt 25 vorstehen. Die zwei Lippenabschnitte 11d und 11e sind wie parallele Schienen angeordnet, so dass die Dammabschnitte 11c wie eine Nut ausgebildet sind.

Die Vorsprungsstücke 11f und 11g sind so genannte Lippendichtpolster, welche ausgehend von einer Mehrzahl von gegenüberliegenden Positionen an linken bzw. rechten inneren Seitenwänden 11b in nach innen hervorstehender Weise ausgebildet sind, und die Funktion haben, das Innere des Befestigungsabschnitts 11 abzudichten, indem sie an oberen/unteren Flächen des Flanschabschnitts 25 unter Druck anliegen. Die Vorsprungsstücke 11f und 11g sind so ausgebildet, dass sie schräg in Richtungen der Rückwände 11a des Befestigungsabschnitts 11 verlaufen, so dass der Flanschabschnitt 25 in den Befestigungsabschnitt 11 einfach einzudrücken und aus diesem schwierig wieder herauszuziehen ist.

Wie in 3 gezeigt ist, weist der Dichtabschnitt 14 eine Dichtfunktion auf, um zu verhindern, dass Regenwasser und dergleichen von einer Stelle zwischen dem Dichtabschnitt 14 und dem Flanschabschnitt 25 aus in das Innere des Befestigungsabschnitts 11 eindringt, indem ein Außenende des Dichtabschnits 14 an der Kraftfahrzeugkarosserie 2 unter Druck anliegt und mit dieser im engen Kontakt ist, wenn der Abdichtungsstreifen 1 an dem Flanschabschnitt 25 befestigt wird.

Der hohle Dichtabschnitt 16 ist ein Abschnitt in der Art einer Röhre, deren Querschnitt durch ein Weichelement 13 angenähert in der Form eines Rhombus gebildet ist, und weist in der Richtung der Klappe 21 eine Biegeelastizität auf. Ein Außenende des hohlen Dichtabschnitts 16 ist integral als konvexer Abschnitt 16a ausgebildet, welcher an der Klappe 21 anstößt, wenn diese geschlossen wird. Da der konvexe Abschnitt 16a in einer Richtung zur Kraftfahrzeugaußenseite 27 hin ausgebildet ist, kommt ihm die Funktion zu, Regenwasser und dergleichen am Eindringen von der Kraftfahrzeugaußenseite 27 in das Innere 26 des Kraftfahrzeugs zu hindern.

Der Flanschabschnitt 25 umfasst ein Metallblech, welches an dem Rand der Öffnung 24 (siehe 1) der Kraftfahrzeugkarosserie 2 ausgebildet ist, und das obere Ende 25a desselben ist in eine Richtung zur Klappe 21 hin gebogen, welche die Öffnung 24 schließt.

Unter Bezugnahme auf 2 sei beispielsweise vorausgesetzt, dass eine Länge des Flanschabschnitts 25, die direkt umgebogen ist, L1 und eine Tiefe des Befestigungsabschnitts 11 von einem Öffnungsende 11a an einer Seite der Kraftfahrzeugkarosserie 2 zu der Rückwand 11a L2 ist. Es gilt dann L1 < L2, so dass die Länge L1 des Flanschabschnitts 25 ein kleines bisschen kürzer ist als die Tiefe L2 des Befestigungsabschnitts 11.

Da das obere Ende 25a dann, wenn der Abdichtungsstreifen 1 befestigt wird, derart positioniert wird, dass ein Basisende 25b an dem Öffnungsende 11h des Flanschabschnitts 25 anliegt, ist das obere Ende 25a derart eingerichtet, dass es bis zu einer Position einer vorbestimmten Tiefe H1 innerhalb des klebenden Dichtmittels 4 eingedrückt wird.

Das klebende Dichtmittel 4 umfasst beispielsweise eine konkrete Flüssigkeitsdichtung, die aus einer Butyldichtung oder dergleichen aus Butylgummi hergestellt ist. Nach der Ausbildung des Abdichtungsstreifens 1 wird das klebende Dichtmittel 4 innerhalb der Lippenabschnitte 11d und 11e der Rückwände 11a des Befestigungsabschnitts 11 bis zu einer Höhe N2 durch eine strohhalmartige Düse (nicht gezeigt) injiziert und wird so aufgebracht.

Als nächstes wird eine Wirkungsweise der Dichtstruktur des Befestigungsabschnitts des Abdichtungsstreifens bezüglich der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zusammen mit einer Befestigungsprozedur ohne Bezugnahme auf 2 und 3 beschrieben.

Zuerst wird das Verstärkungselement 3 als ein Kernelement eingesetzt und formt hauptsächlich einen durch das Hartelement 12 gebildeten Abschnitt.

Somit werden die Lippenabschnitte 11d und 11e des Befestigungsabschnitts 11 des Abdichtungsstreifens 1 und die Vorsprungsstücke 11f und 11g ausgebildet. Da die Lippenabschnitte 11d und 11e und die Vorsprungsstücke 11f und 11g entlang des Befestigungsabschnitts 11 in der Art einer Nut ausgebildet sind, können diese auf einfache Weise extrudiert und geformt werden.

Weiter werden die Dichtabschnitte 14 und 15 sowie der hohle Dichtabschnitt 16, welche integral am Hartelement 12 ausgebildet sind, zweifarbig aus dem Weichelement 13 geformt. Da die Dichtabschnitte 14 und 15 sowie der hohle Dichtabschnitt 16 entlang einer Außenseite des Befestigungsabschnitts 11 ausgebildet sind, können diese auf einfache Weise extrudiert und geformt werden.

Es wird dann eine Düsenspitze (nicht gezeigt) eingeführt, um das klebende Dichtmittel 4 in dem Befestigungsabschnitt 11 aufzutragen, und das klebende Dichtmittel 4 wird innerhalb der Dammabschnitte 11c zwischen den Lippenabschnitten 11d und 11e aufgebracht. Der Abdichtungsstreifen 1 ist dann fertig gestellt.

Die Dammabschnitte 11c, welche die Lippenabschnitte 11d und 11e umfassen, werden dabei an dem dem oberen Ende 25a des Flanschabschnitts 25 gegenüberliegenden Positionen bereitgestellt, an denen das klebende Dichtmittel 4 aufgebracht wird. Durch die Lippenabschnitte 11d und 11e wird somit verhindert, dass das klebende Dichtmittel 4 von den Lippenabschnitten 11d und 11e nach außen wegläuft, und eine Beschichtungsposition wird innerhalb der Dammabschnitte 11c definiert. Für das klebende Dichtmittel 4 ist somit die Höhe H2 von den Rückwänden 11a (Bodenfläche) der Dammabschnitte 11c bis zur Oberfläche des klebenden Dichtmittels 4 nach Maßgabe der Höhen der Lippenabschnitte 11d und 11e einstellbar, und eine Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels 4 bleibt konstant.

Da ferner die Dammabschnitte 11c an dem Befestigungsabschnitt 11 bereitgestellt sind, ist die Beschichtungsposition für das Aufbringen des klebenden Dichtmittels 4 innerhalb der Dammabschnitte 11c definiert und eine Schwankung der Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels 4 kann vermieden werden.

Obwohl die Beschichtungsposition während des Vorgangs des Aufbringens des klebenden Dichtmittels 4 auf dem Befestigungsabschnitt 11 aufgrund der Vorsprungsstücke 11f und 11g verdeckt ist und die Einsicht somit verschlechtert ist, wird das Aufbringen des klebenden Dichtmittels demnach erleichtert, da die Beschichtungsposition sowie die Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels stabilisiert werden.

Als nächstes wird der so geformte Abdichtungsstreifen 1 an dem Flanschabschnitt 25 angesetzt. Dabei kontaktieren zuerst sämtliche Vorsprungsstücke 11f und 11g innerhalb des Befestigungsabschnitts 11 unter Druck die oberen/unteren Flächen des Flanschabschnitts 25 und liegen dadurch eng an diesen an. Dank der Vorsprungsstücke 11f und 11g weist der Abdichtungsstreifen 1 daher wasser-/schall-schützende Eigenschaften auf.

Wird der Abdichtungsstreifen 1 ferner weit über den Flanschabschnitt 25 geschoben, so stößt der Dichtabschnitt 14 an dem Basisende 25b des Flanschabschnitts 25 an und gelangt dadurch mit diesem in engen Kontakt. Der Abdichtungsstreifen 1 kann daher Dank des klebenden Dichtmittels 4 Regenwasser, Geräusche und dergleichen am Eindringen in das Innere des Dichtungsabschnitts 11 hindern.

Wird der Abdichtungsstreifen 1 weit über den Flanschabschnitt 25 geschoben, so stößt ferner das Öffnungsende 11h des Abdichtungsstreifens 1 am Basisende 25b des Flanschabschnitts 25 an, wodurch das Aufschieben gestoppt wird. Wie in 3 gezeigt ist, wird dabei das obere Ende 25a des Flanschabschnitts 25, welches in das klebende Dichtmittel 4eingedrückt ist, an einer Stelle positioniert, die von einem durch die Dammabschnitte 11c gebildeten Bodenabschnitt 11i ein kleines Stück getrennt ist, und tritt somit in engen Kontakt mit dem klebenden Dichtmittel 4. Das Innere des Befestigungsabschnitts 11 ist somit durch den Flanschabschnitt 25 vollständig zweigeteilt, und zwar in die Kraftfahrzeugaußenseite 27 und die Kraftfahrzeuginnenseite 26. Es kann damit verhindert werden, dass Regenwasser und dergleichen, welches in das Innere des Befestigungsabschnitts 11 von der Kraftfahrzeugaußenseite 27 der Kraftfahrzeugkarosserie 2 aus eindringt, über das obere Ende 25a des Flanschabschnitts 25 hinweg in die Kraftfahrzeuginnenseite 26 gelangt.

Da somit die Injektionsmenge sowie die Beschichtungsposition des klebenden Dichtmittels 4 stabilisiert werden, tritt das klebende Dichtmittel 4 im Ergebnis in engen Kontakt mit dem oberen Ende 25a des Flanschabschnitts 25 und der an dem Flanschabschnitt 25 befestigte Abdichtungsstreifen 1 bietet verbesserte Wasserabdichtungseigenschaften. Das herkömmliche Wasserabdichtungsproblem, das Wasser möglicherweise in das Innere 26 des Kraftfahrzeugs eindringt, da das injizierte klebende Dichtmittel 4 nicht das obere Ende 25a des Flanschabschnitts 25 erreicht, kann daher beseitigt werden.

Da ferner die Injektionsmenge des klebenden Dichtmittels 4 stabilisiert wird und dadurch eine große Injektionsmenge an klebendem Dichtmittel 4 gespart werden kann, wird der Verbrauch an klebendem Dichtmittel 4 reduziert und eine Kostenreduzierung kann erreicht werden.

Die vorliegende Erfindung ist dabei nicht auf die Ausführungsform beschränkt und es sind verschiedene Veränderungen und Abwandlungen möglich, ohne die Idee und den Inhalt der Erfindung zu verlassen. Selbstverständlich umfasst die vorliegende Erfindung Veränderungen und Abwandlungen der Erfindung.

4A und 4B sind Zeichnungen, welche Variationsbeispiele zeigen, die sich auf eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beziehen. 4A ist eine vergrößerte Ansicht eines Abdichtungsstreifens, bei welchem ein Lippenabschnitt lediglich an einer Kraftfahrzeugaußenseite eines Befestigungsabschnitts vorgesehen ist. 4B ist eine vergrößerte Zeichnung eines Abdichtungsstreifens, bei welchem ein Lippenabschnitt lediglich an einer Kraftfahrzeuginnenseite des Befestigungsabschnitts vorgesehen ist.

Die Dammabschnitte 11c, welche an dem in den 2 und 3 gezeigten Befestigungsabschnitt 11 ausgebildet sind, sind nicht auf die in der oben beschriebenen Ausführungsform vorgesehenen Lippenabschnitte 11d und 11e beschränkt. Denkbar ist alles, was an der Rückwand 11a des Befestigungsabschnitts 11 ausgebildet ist, die Beschichtungspositionen des klebenden Dichtmittels 4 stabilisiert und die Funktion aufweist, dass das klebende Dichtmittel 4 nicht von den Dammabschnitten 11c nach außen wegläuft.

Wie beispielsweise in 4A und 4B gezeigt ist, kann ein Dammabschnitt 11k auch entweder einen Lippenabschnitt 11m oder einen Lippenabschnitt 11n umfassen, welche jeweils integral an einer betreffenden Rückwand 11a des Befestigungsabschnitts 11 ausgebildet sind.

Da bei einer solchen Konfiguration das von einer Düse (nicht gezeigt) injizierte klebende Dichtmittel 4 so aufgebracht werden kann, dass es sich innerhalb des Dammabschnitts 11k an der Position des oberen Endes 25a des Flanschabschnitts 25 konzentriert, kann das klebende Dichtmittel 4 im Ergebnis stets in einem stabilen Zustand aufgebracht werden.

5 ist eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teils eines weiteren Variationsbeispiels einer Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und zeigt einen Teilschnitt des Abdichtungsstreifens, welcher einen aus einem konkaven Abschnitt gebildeten Dammabschnitt umfasst.

Die in 2 und 3 gezeigten Dammabschnitte 11c sind ferner nicht auf die Lippenabschnitte 11d und 11e der oben beschriebenen Ausführungsform, welche von den Rückwänden 11a aus vorstehen, beschränkt. Denkbar ist alles, was die Funktion aufweist, das klebende Dichtmittel 4 zu konzentrieren, und was ein Weglaufen des klebenden Dichtmittels 4 nach außen von den Dammabschnitten 11c verhindert.

Wie in 5 gezeigt, können beispielsweise die Dammabschnitte 11o einen konkaven Abschnitt 11p umfassen, welcher an dem Befestigungsabschnitt 11 ausgebildet ist. Der konkave Abschnitt 11p umfasst ein Grundloch in der Art einer Nut, welches integral an dem Bodenabschnitt 11i des Befestigungsabschnitts 11 ausgebildet ist, und ist in Separationsrichtung geformt, in der sich Seitenwände 11q des konkaven Abschnitts 11p dem Flanschabschnitt 25 annähern.

Da bei einer solchen Konfiguration das durch eine Düse (nicht gezeigt) injizierte klebende Dichtmittel 4 so aufgebracht werden kann, dass es innerhalb der Dammabschnitte 11o am oberen Ende 25a des Fanschabschnitts 25 konzentriert ist, wird das klebende Dichtmittel im Ergebnis stets in einem stabilen Zustand aufgebracht.

Eine Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts eines Abdichtungsstreifens der vorliegenden Erfindung umfasst einen Befestigungsabschnitt, welcher an einem an einem Rand einer Öffnung einer Kraftfahrzeugkarosserie bereitgestellten Flanschabschnitt befestigt ist, sowie einen Dammabschnitt, welcher an einer einem oberen Ende des Flanschabschnitts gegenüberliegenden Position bereitgestellt ist, wobei ein klebendes Dichtmittel innerhalb des Dammabschnitts aufgebracht ist und wobei das obere Ende des Flanschabschnitts das klebende Dichtmittel kontaktiert.


Anspruch[de]
Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts (11) eines Abdichtungsstreifens (1), wobei die Struktur umfasst:

den Befestigungsabschnitt (11);

einen an einem Rand einer Öffnung einer Kraftfahrzeugkarosserie bereitgestellten Flanschabschnitt (25);

einen Dammabschnitt (11c; 11k; 11o), wobei gegenüberliegenden linken/rechten Lippenabschnitten (11d, 11e) oder Seitenwänden (11q) benachbart Rückwände (11a) des Befestigungsabschnitts (11) vorgesehen sind, und

ein klebendes Dichtmittel (4),

wobei der Befestigungsabschnitt (11) an dem Flanschabschnitt (25) befestigt ist und der Dammabschnitt (11c; 11k; 11o) an einer einem oberen Ende (25a) des Flanschabschnitts (25) gegenüberliegenden Position bereitgestellt ist, wobei das klebende Dichtmittel (4) innerhalb des Dammabschnitts (11c; 11k; 11o) aufgebracht ist und eine Höhe bis zur Oberfläche des klebenden Dichtmittels (4) durch eine Höhe des Dammabschnitts (11c; 11k; 11o) eingestellt werden kann, und wobei das obere Ende (25a) des Flanschabschnitts (25) in Kontakt mit dem klebenden Dichtmittel (4) ist.
Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts (11) eines Abdichtungsstreifens (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dammabschnitt (11c; 11k) einen an dem Befestigungsabschnitt (11) bereitgestellten Lippenabschnitt (11d, 11e; 11m; 11n) umfasst. Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts (11) eines Abdichtungsstreifens (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dammabschnitt (11c) ein Paar an dem Befestigungsabschnitt bereitgestellter Lippenabschnitte (11d, 11e) umfasst. Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts (11) eines Abdichtungsstreifens (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lippenabschnitt (11d, 11e; 11m; 11n) in einer hervortretenden Weise in Richtung einer Separation von dem Flanschabschnitt (25) ausgebildet ist. Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts (11) eines Abdichtungsstreifens (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dammabschnitt (11o) einen an dem Befestigungsabschnitt (11) ausgebildeten konkaven Abschnitt (11p) umfasst. Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts (11) eines Abdichtungsstreifens (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der konkave Abschnitt (11p) in Richtung einer Separation ausgebildet ist, in der sich eine Seitenwand (11q) des konkaven Abschnitts (11p) dem Flanschabschnitt (25) annähert. Dichtstruktur eines Befestigungsabschnitts (11) eines Abdichtungsstreifens (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dammabschnitt (11c; 11k; 11o) integral mit dem Befestigungsabschnitt (11) ausgebildet ist.






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