PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005001211A1 26.04.2007
Titel Rauchverschluss zur Verhinderung der Rauch- und Brandausbreitung
Anmelder Reick, Michael, Dr.-Ing., 73054 Eislingen, DE
Erfinder Reick, Michael, Dr.-Ing., 73054 Eislingen, DE
Vertreter Lorenz und Kollegen, 89522 Heidenheim
DE-Anmeldedatum 11.01.2005
DE-Aktenzeichen 102005001211
Offenlegungstag 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse A62C 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A62C 2/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E04B 1/94(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Gerät (Rauchverschluss) zur Verhinderung der Rauch- und Brandausbreitung, welcher insbesondere in Türöffnungen montiert werden kann. Der Rauchverschluss wird erst im Bedarfsfall eingebaut, wobei für die Montage je nach Ausführungsart des Rauchverschlusses keine oder allenfalls nur geringe Vorbereitungen am Einbauort vor Eintritt eines Bedarfsfalles erforderlich sind.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät (Rauchverschluss) zur Verhinderung der Rauch- und Brandausbreitung, welcher in baulichen Anlagen im Brand- bzw. Bedarfsfall schnell und sicher montiert werden kann. Als mögliche Einbauorte kommen überwiegend Öffnungen in Wänden in Betracht (insbesondere Türöffnungen), der Einbau in Gänge und Flure sowie in Deckenöffnungen ist prinzipiell jedoch ebenfalls möglich. Der Rauchverschluss gemäß vorliegender Erfindung wird erst im Bedarfsfall montiert, wobei für die Montage je nach Ausführungsart des Rauchverschlusses keine oder allenfalls nur geringe Vorbereitungen am Einbauort vor Eintritt eines Bedarfsfalles erforderlich sind.

Trotz einer vorhandenen Verschmutzung/Verunreinigung in einem Gebäudebereich gibt es immer wieder Situationen, in denen Türen zu diesem Bereich geöffnet werden müssen. Dies betrifft insbesondere das derzeit gebräuchliche Vorgehen der Feuerwehr, wenn diese sich im Brandfall Zutritt zu einem Gebäudebereich oder Raum verschaffen muss, um dort Rettungs- oder Löscharbeiten durchzuführen. Insbesondere beim Öffnen von Türen kommt es dann immer wieder zu einer Rauchausbreitung in andere Gebäudebereiche.

Die hierdurch eintretende Rauchausbreitung führt häufig zu einer enormen Vergrößerung des Brandschadens, andererseits können auch erhebliche Gefahren insbesondere für weitere sich noch im Gebäude befindliche Menschen entstehen. Dies kommt beispielsweise immer dann vor, wenn die Feuerwehr eine Eingangstür zu einer Wohnung öffnet, hierdurch allerdings der Brandrauch in den Flur und/oder Treppenraum eindringt und diese Fluchtwege dann für andere Personen ohne den Einsatz technischer Rettungsmittel unpassierbar werden. Sofern dann kein weiterer baulicher Rettungsweg (z. B. eine weitere Treppe) zur Verfügung steht muss die Feuerwehr eine Menschenrettung über Leitern durchführen oder die Personen zum Verbleib in sicheren Bereichen des Gebäudes veranlassen, bis der Rettungsweg wieder ohne Gefahr begehbar ist.

Weiterhin muss die Feuerwehr im Einsatzfall immer wieder in baulichen Anlagen vorhandene Brandschutztüren begehen. Soweit die Einsatzkräfte der Feuerwehr hierzu einen Schlauch vornehmen, bleibt die begangene Tür anschließend auf der ganzen Türblatthöhe mindestens einen Spalt weit offen. Hierdurch werden Türen mit Brandschutzfunktion (Brand- und/oder Rauchabschnitte) im Einsatzfall unwirksam. Dies ist z. B. auch immer dann der Fall, wenn Wandhydranten im Treppenraum installiert sind und die Einsatzkräfte der Feuerwehr diese Schläuche zur Brandbekämpfung in den Geschossen einsetzen müssen.

Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Feuer- bzw. Rauchschutzabschlüsse im Einsatzfall ihre Funktion nicht erfüllen. Dies kann z. B. auf fehlerhaften Einbau, mangelnde Instandhaltung, bewusste oder unbewusste Außerbetriebnahme oder gar auf vorsätzliche Beschädigung zurückzuführen sein.

Bisherige Lösungsansätze und Mängel

Bisherige Lösungsansätze für diesen Problembereich sind im Wesentlichen:

  • a) Die Einsatzkräfte müssen Türen in geschlossenem Zustand belassen und ggf. einen anderen Angriffsweg suchen. Der Nachteil hierbei ist bei einem Angriff z. B. über die Fenster, dass dieses Vorgehen in der Regel sehr viel schwieriger und dadurch auch mit Zeitverzug verbunden ist Hierzu müssen entsprechende Leitern in Stellung gebracht werden und häufig auch Fensterflächen geöffnet werden. Außerdem wirken den vorgehenden Einsatzkräften die Flammen und der austretende Rauch entgegen.
  • b) Einblasen von Luft in den Treppenraum, häufig als Überdruckventilation bezeichnet. Problematisch ist hierbei allerdings, dass die Zu- und Abluftverhältnisse richtig gewählt und zudem gut aufeinander abgestimmt sein müssen weshalb dieses Vorgehen daher aufwändig und schwierig ist. Weiterhin ist die Behinderung der Rauchausbreitung bei einem ausgedehnten Brand hierdurch nicht sicherzustellen.
  • c) Konstruktive oder bauliche Lösungen an einzelnen hierfür in Frage kommenden Gebäudeöffnungen bzw. Türen. Der Nachteil ist hierbei, dass an zahlreichen Stellen vor Eintritt eines Brandfalles entsprechende Vorkehrungen getroffen werden müssen. Derartige Vorkehrungen haben sich bisher nicht ausreichend durchgesetzt.

Erfindungsgemäße Aufgabe

Die erfindungsgemäße Aufgabe besteht somit darin, einen Rauchverschluss zu schaffen, mit dem die Feuerwehr im Brandfall Öffnungen im Gebäude wirksam, sicher und schnell verschließen kann. Die Verwendung eines im Bedarfsfall montierten Rauchverschlusses zur Steuerung der Rauch- und Brandausbreitung würde der Feuerwehr daher in der gesamten Einsatzabwicklung neue Möglichkeiten eröffnen. Hierdurch ließen sich Gefährdungen für Menschen reduzieren und Brandschäden erheblich reduzieren.

Ein weiterer Vorteil eines derartigen Rauchverschlusses ist darin zu sehen, dass der Rettungstrupp für die im Gefahrenbereich tätigen Einsatzkräfte in unmittelbarer Entfernung bereit stehen kann und nicht wie bisher außerhalb des Gebäudes. Hierdurch ist ein Eingreifen im Gefahrfall schneller möglich und die Sicherheit der Einsatzkräfte wird dadurch erhöht.

Als weitere Anforderungen an ein Gerät zum Verschluss einer Gebäudeöffnung ist für den Einsatzbereich der Feuerwehr zu nennen, dass dieser Verschluss im Gefahrenfall und bei der Notwendigkeit der Flucht von Einsatzkräften jederzeit schnell von beiden Seiten begehbar sein muss. Weiterhin muss die sichere Durchführung von Feuerwehrschläuchen möglich sein.

Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein erfindungsgemäßer Rauchverschluss zur Verhinderung der Rauch- und Brandausbreitung mit den kennzeichnenden Teilen des Hauptanspruchs.

Die in den Unteransprüchen beschriebenen Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung.

Die Ausgestaltung des Rauchverschlusses richtet sich nach der Größe der zu verschließenden Wandöffnung. Eine für den allgemeinen Anwendungsbereich überwiegend verwendbare Größe richtet sich an die üblichen Maße von Türen und Türrahmen im Hochbau. Insbesondere für die Montage mit Hilfe von dehnbaren und aufblasbaren Schwellkörpern ist daher ein bevorzugter Bereich für die Breite von 80 bis 120 cm und ein bevorzugter Bereich für die Höhe von 180 bis 230 cm vorgesehen. Andere Größen des Rauchverschlusses können vorgesehen werden für die Montage in zweiflügeligen Türen, Fluren, usw.

Durch die Ausgestaltung des Rauchverschlusses ist sichergestellt, dass dieser

  • • einfach und schnell zu begehen ist,
  • • beim Begehen nur ein geringer Rauchdurchgang erfolgt,
  • • eine Durchführung eines Schlauchdurchführung erlaubt
  • • keine unzumutbare Behinderung für flüchtende Einsatzkräften darstellt
  • • für die sich aus üblichen Bränden im Hochbau ergebende Temperatur- und Brandbeanspruchung widerstandsfähig erweist,
  • • möglichst lichtdurchlässig sein sollte,
  • • den Anschluss eines Ventilators ermöglicht
  • • am Einbauort eine möglichst geringe Beschädigung hervorruft
  • • sich für den mehrmaligen Einsatz eignet.

Ausführungsbeispiele

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschreiben. Darin zeigen

1 einen schematisch vereinfachten Grundriss einer Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss bei Montage in der Wandebene.

2 eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss bei Montage in der Wandebene.

3 einen schematisch vereinfachten Grundriss einer Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss bei Montage vor der Wandebene.

4 eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss bei Montage vor der Wandebene.

5 eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss in einer Ausführungsvariante mit einem seitlich geschlossenen Vorhang (perspektivische Darstellung des Vorhanges)

6 einen schematisch vereinfachten Schnitt durch eine Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss in einer Ausführungsvariante mit einem seitlich geschlossenen Vorhang

7 eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss in einer Ausführungsvariante mit einem Reißverschluss

8 einen schematisch vereinfachten Schnitt durch eine Gebäudeöffnung mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss in einer Ausführungsvariante mit einem Reißverschluss

1 zeigt einen schematisch vereinfachten Grundriss einer Gebäudeöffnung 11 mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss 13 bei Montage in der Wandebene 10. Sofern das Türblatt 12 in Richtung der vorgehenden Einsatzkräfte aufschlägt, lässt sich der Rauchverschluss 13 in der Wandebene 10 (vornehmlich innerhalb der Türzarge) montieren. Häufig ist dieser zugängliche Bereich in etwa so breit wie die Wanddicke, in die die Tür eingebaut ist. In diesem Fall lässt sich der Rauchverschluss leicht in den zugänglichen Bereich des Türrahmens verspannen.

2 zeigt eine schematisch vereinfachte Ansicht nach dem Einbau des Rauchverschlusses 13 in der Wandebene 10. Zur besseren Orientierung ist beispielhaft die untere und obere Decke (14) dargestellt.

3 zeigt einen schematisch vereinfachten Grundriss einer Gebäudeöffnung 11 mit einem erfindungsgemäßen Rauchverschluss 13 bei Montage vor der Wandebene 10. Dieser Einbauvariante kann bei einer sehr schmalen Wand vorteilhaft sein. Weiterhin ist diese Einbauart regelmäßig dann anzuwenden, wenn eine Tür 12 entgegen der Richtung der vorgehenden Einsatzkräfte aufschlägt.

4 zeigt eine schematisch vereinfachte Ansicht nach dem Einbau des Rauchverschlusses 13 vor der Wandebene 10.

Das Verspannen des Rauchverschlusses 13 in einer Gebäudeöffnung kann sowohl pneumatisch als auch mechanisch erfolgen. 5 zeigt die erstgenannte Art, bei der der Rauchverschluss 13 aus einem umlaufenden Schwellkörper besteht, welcher in bevorzugter Weise aus mehreren Luftkammern besteht und mit einer Pressluftflasche gefüllt wird. Die Öffnungsfläche wird hierbei von einem flexiblen Material 16 verschlossen, welches im oberen Bereich fest mit dem Schwellkörper 15 verbunden ist. Seitlich kann dieses flexible Material 16 mit einem ebenfalls flexiblen Seitenteil 17 an den Schwellkörper 15 entweder fest oder über Klettverschluss verbunden sein. Der untere Rand des flexiblen Materials 16 kann mit einem Klettverschluss 19 an den unteren Schwellkörper fixiert werden. Beim Lösen dieses Klettverschlusses 19 entsteht für die Einsatzkräfte und für die Schlauchdurchführung ein Durchgang 18. 6 zeigt diese Ausführungsart im Schnitt.

Die Montage des Rauchverschlusses 13 in oder vor eine Gebäudeöffnung kann auch mechanisch (Befestigung mit Nägeln, Schrauben oder dgl.) oder magnetisch (Befestigung z. B. mit Streifenmagneten an einer metallischen Türzarge) erfolgen. Weiterhin kann die Befestigung durch eine Klebverbindung ausgeführt werden. Soweit der Bereich der Gebäudeöffnung explizit für die Montage eines Rauchverschlusses vorgesehen ist, kann das Anbringen des Rauchverschlusses durch entsprechende Vorkehrungen erleichtert werden. Hierzu gehört z. B. das Anbringen einer umlaufenden Nut oder einzelner Verankerungsstellen an der Türzarge, in die der Rauchverschluss dann bei Bedarf befestigt werden kann.

7 zeigt einen Rauchverschluss, bei welchem das Schließen der Gebäudeöffnung nach dem Durchgang von Einsatzkräften unter Nutzung eines Reißverschlusses erfolgt. Der Rauchverschluss befindet sich wie in 8 dargestellt bei dieser Ausführungsvariante überwiegend innerhalb der Wandebene.


Anspruch[de]
Rauchverschluss zur Verhinderung der Rauch- und Brandausbreitung, welcher in baulichen Anlagen im Bedarfsfall schnell und sicher montiert werden kann. Als mögliche Einbauorte kommen überwiegend Öffnungen in Wänden (11) in Betracht (insbesondere Türöffnungen), der Einbau in Gänge und Flure ist jedoch ebenfalls möglich. Der Rauchverschluss (13) wird erst im Bedarfsfall montiert, wobei für die Montage je nach Ausführungsart des Rauchverschlusses keine oder allenfalls nur geringe Vorbereitungen am Einbauort vor dem Eintritt eines Bedarfsfalles erforderlich sind. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verschießende Öffnungsfläche (11) mit einem flexiblen Material (16) (z. B. Gewebe oder Folie) derart verschlossen wird, dass dieses einer ungehinderten Ausbreitung von Rauch entgegenwirkt. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch nach der Montage dieses Rauchverschlusses (13) eine einfache Möglichkeit für den Durchtritt von Personen besteht. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbau in die Gebäudeöffnung (11) durch Aufblasen eines gegebenenfalls aus mehreren Kammern bestehenden dehnfähigen Schwellkörpers (15) hergestellt wird. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbau in die Gebäudeöffnung (11) durch Verspannung einer mechanischen Konstruktion innerhalb der Gebäudeöffnung hergestellt wird. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbau vor oder in eine Gebäudeöffnung (11) durch Klebwirkung hergestellt wird. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbau vor oder in eine Gebäudeöffnung (11) durch mechanische Befestigungen (z. B. Nägel, Dübel oder Setzbolzen) in die die Gebäudeöffnung umgebenden Wandbauteile (10) (oder z. B. auch in die Türzarge) hergestellt wird. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbau vor oder in eine Gebäudeöffnung (11) durch spezielle Vorkehrungen oder die Gestaltung dieser Öffnung (insbesondere eines Türrahmens oder der Wand in der unmittelbaren Umgebung der Öffnung) erleichtert wird. Dies kann z. B. durch eine vorhandene Nut im Türrahmen (linienförmige Befestigung) geschehen, in die der Rauchverschluss gemäß Anspruch 1 schnell und sicher befestigt werden kann. Alternativ könnte die Montage an einzelnen Stellen (punktförmige Befestigung) erfolgen. Weiterhin wäre die Befestigung des Rauchverschlusses gemäß Anspruch 1 durch magnetische Haftwirkung möglich. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchtritt von Personen im unteren Bereich des Rauchverschlusses (18) jederzeit möglich ist. Der Verschluss der Gebäudeöffnung wird hierbei vergleichbar einem reinen Vorhang (16) realisiert. Vorzugsweise werden die beiden vertikalen Seiten des Rauchverschlusses (bzw. des flexiblen Materials nach Anspruch 2) ebenfalls mit den Seiten der Gebäudeöffnung rauchdicht verschlossen (17). Vorteilhaft ist weiterhin, die untere Kante des Vorhangs (16) mit einem Klettverschluss (19) verschließbar zu gestalten. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchtritt von Personen nach dem Öffnen eines Verschlussmechanismus (20) möglich ist. Als Verschlussmechanismus kommt z. B. die Verwendung eines Reißverschlusses oder die Verwendung von Klettverschlüssen in Betracht. Vorzugsweise sind Reißverschlüsse zu verwenden, da hierdurch ein größerer Widerstand gegenüber der Ausbreitung von Rauch erzielt werden kann. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jederzeit die Durchführung eines Schlauches möglich ist. Dies kann entweder im unteren Bereich der Durchtrittsöffnung (18) nach Anspruch 9 bzw. 10 erfolgen. Alternativ ist auch die Verwendung einer separaten Öffnung im Rauchverschluss gemäß Anspruch 1 für die Schlauchdurchführung möglich. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ggf. anstelle von Anspruch 11 die Durchführung von Löschwasser unmittelbar in den Rauchverschluss nach Anspruch 1 eingearbeitet ist und an beiden Seiten des Rauchverschlusses gemäß Anspruch 1 eine Möglichkeit für den Anschluss eines Schlauches gegeben ist. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für den Rauchverschluss (13) verwendeten Materialien zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegen die Einwirkungen eines Feuers in erhöhtem Maße temperaturbeständig (z. B. bis 500 oder gar bis 1000 °C) bzw. gegenüber Flammeneinwirkung widerstandsfähig (schwer entflammbar oder gar nichtbrennbar) sind. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Teile des Rauchverschluss zur Steigerung der Widerstandfähigkeit gegen die Einwirkungen eines Feuers mit Wasser gefüllt oder mit Wasser benetzt werden können. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flucht von Personen bei eingetretenen Notsituationen jederzeit und schnell möglich ist. Gegebenenfalls ist hierzu einen separater Reiß- oder Klettverschluss vorzusehen. Rauchverschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Steuerung der Luftströmungen im Gebäude der Anschluss eines Ventilators an den Rauchverschluss (13) gemäß Anspruch 1 möglich ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com