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Dokumentenidentifikation DE102005023222B4 26.04.2007
Titel Vorrichtung zum Ablegen und Abnehmen von Gegenständen mit mehreren, vertikal beabstandeten horizontalen Ablageplattformen
Anmelder V<sup>2</sup> Vorentwicklung & Vertrieb GmbH, 76593 Gernsbach, DE
Erfinder Leuschen, Wolfgang, 71735 Eberdingen, DE;
Leuschen, Markus, 52159 Roetgen, DE
Vertreter Vogel, G., Pat.-Ing., 71701 Schwieberdingen
DE-Anmeldedatum 20.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005023222
Offenlegungstag 30.11.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse B65G 1/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47B 46/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B65G 1/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B65G 1/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der US 3 604 773 A bekannt. Diese Ablageplattformen sind über unterschiedlich lange vertikale Lagerlaschen im Bereich einer gemeinsamen der Standfläche zugekehrten horizontalen Schwenkachse hockklappbar, wobei die obersten Lagerlaschen über die gesamte Höhe der Vorrichtung reichen. Die hochgeklappten Ablageplattformen stehen über die Lagerlaschen weit vom Basisaufbau der Vorrichtung weg, so dass sie in diesem Zustand einen voluminösen Platzbedarf erfordern.

Aus der DE 655 993 A ist ein Fahrgerüst zum Beladen mit keramischen Rohlingen bekannt, bei dem die symmetrisch zur Längsmittelachse des Gerüsts in Doppelreihen angeordneten Ablagen hochklappbar und in Hochstellung feststellbar sind. Die als Roste ausgebildeten Ablagen sind mit ihren Drehzapfen in Doppelreihen von einander versetzten Bohrungen der Mittelständer des Gerüsts abnehmbar gelagert und dadurch in Höhenrichtung weitgehend verstellbar. Die Drehzapfen bilden schräg versetzte Schwenklager, so dass die Roste nicht in eine senkrechte Position hochgeklappt werden können, sondern nur soweit, bis sie an den Schwenklagern der drehbar angeordneten, hochgeklappten Ablageplattform anstossen.

In der DE 1 041 869 A ist eine Vorrichtung zur Lagerung von Gegenständen mittels Ablageplattformen bekannt, bei der die über horizontal angeordnete Schwenklager im Gestell hochklappbaren Ablageplattformen durch schräge Anordnung derselben gegeneinander hochklappbar sind. Auch bei dieser Vorrichtung können die Ablageplattformen wohl senkrecht hochgeklappt werden, da sie im hochgeklappten Zustand jeweils mehr und mehr zur freien Vorderkante der nach unten folgenden Ablageplattformen versetzt sind. Sind die Ablageplattformen mit nach unten zunehmend längeren Lagerlaschen mit den Schwenklagern verbunden, dann können die Schwenklager auch vertikal übereinander angeordnet werden.

In beiden Fällen stehen die hochgeklappten Ablageplattformen über dem Basisaufbau der Vorrichtung und schränken das Bestücken der Ablageplattformen angefangen von der untersten Ablageplattform ein.

Es ist Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art so auszugestalten, dass die Ablageplattformen in den hochgeklappten Stellungen den Platzbedarf in der Horizontalen nicht unverhältnismäßig erhöhen und auch das Beladen der Ablageplattformen von unten nach oben nicht im hinteren Schwenkbereich einschränken.

Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die über einer horizontalen Basis-Ablageplattform angeordneten, weiteren Ablageplattformen auf einer Seite an zwei Vertikalträgern mittels vertikaler Lagerlaschen an zugehörigen Schwenklagern hochklappbar so angelenkt sind, dass die Ablageplattformen in vertikale, aneinandergereihte Entnahmestellungen hochklappbar sind, wobei die Ablageplattformen an den Schwenklagern der darüber angeordneten Ablageplattformen vorbeischwenken,

wobei die Längen der vertikalen Lagerlaschen und die zugehörigen Abstände zwischen Schwenklagern und zugehörigen Ablageplattformen nach oben zunehmen,

und wobei die Ablageplattformen auf der den Schwenklagern gegenüberliegenden Seite in der horizontalen Ablagestellung abgestützt sind.

Mit dieser Art der Schwenklagerung der Ablageplattformen wird erreicht, dass diese sich in hochgeklappter Stellung eng aneinander anreihen, wobei nur die Stärken der Ablageplattformen den Platzbedarf hinter dem Basisaufbau der Vorrichtung geringfügig erhöhen.

Zudem können die Ablageplattformen gleich breit ausgelegt und voll mit Gegenständen belegt werden, ohne dass dadurch das Hochklappen der Ablageplattformen behindert wird.

Zum Ablegen der Gegenstände auf den Ablageplattformen ist deren Oberfläche stets frei zugänglich, so dass sie auch mit Hubeinrichtungen abgelegt werden können. In der beladenen Stellung nehmen die Ablageplattformen vertikal nur den erforderlichen Abstand für die abzulegenden Gegenstände ein, so dass die Vorrichtung optimal im Raum ausgenutzt werden kann. Die beladene Vorrichtung bietet den weiteren Vorteil, dass von oben beginnend die Gegenstände leicht von den Ablageplattformen abgenommen werden können.

Die freien Ablageplattformen werden nacheinander in die vertikale Stellung hochgeklappt, so dass die jeweils nach unten folgende Ablageplattform für die Entnahme der Gegenstände frei zugänglich wird. Dies erleichtert das Abnehmen der Gegenstände, da wiederum Hubeinrichtungen zum Abnehmen eingesetzt werden können.

Die Abstände der Schwenklager von ihren Ablageebene können dabei so bemessen sein, dass in den vertikalen Entnahmestellungen alle Ablageplattformen aneinander anliegen und außerhalb der Ablageebene der Basis-Ablageplattformen stehen. Die Abstände der Schwenklager können auch so gewählt werden, dass die unterste Ablageplattform direkt an den Vertikalträgern angelenkt ist und in der vertikalen Entnahmestellung über dem Rand der Basis-Ablageplattform steht.

Von Vorteil ist dabei eine Ausgestaltung der Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass bei rechteckigen Ablageplattformen die Schwenklager und die Abstützung den Längsseiten der Ablageplattformen zugeordnet sind. Die Vorrichtung hat mit den hochgeschwenkten Ablageplattformen dann eine kleinere Höhe.

Die Ausgestaltung der Schwenklager ist vorzugsweise so vorgenommen, dass die beiden Vertikalträger auf der Basis-Ablageplattform befestigt sind und die Ablageplattformen an den senkrecht zu der Seite mit den Schwenklagern angeordnet sind, dass die Vertikalträger als nach außen offene U-Profilabschnitte ausgebildet sind, die mit den einander zugekehrten Innenschenkel auf die Abmessung der Ablageplattformen abgestimmt sind, dass die Schwenklager in vertikalen Lagerlaschen angeordnet sind, die über horizontale Abstandselemente an den Ablageplattformen angebracht und in die Vertikalträger einführbar sind, und dass die Schwenklager mit den Seitenschenkeln der Vertikalträger vervollständigt sind, wobei die Abstandselemente an den Vertikalträgern außen vorbeigeführt und mit den Lagerlaschen verbunden sind.

Um bei kleinerer Ablagehöhe zwischen den Ablageplattformen das Hochschwenken der sich überlappenden Laschen gerade der oberen Ablageplatten nicht zu behindern, sieht eine weitere Ausgestaltung vor, dass die Abstandselemente der Ablageplattformen von unten nach oben in der Länge zunehmen, so dass die Lagerlaschen der Ablageplattformen in den Vertikalträgern von unten nach oben vom Innenschenkel zum Außenschenkel hin versetzt sind und sich vertikal nicht überlappen. Die horizontal in den Vertikalträgern versetzten Lagerlaschen lassen sich selbst bei vertikaler Überlappung in den Ablagestellungen ungehindert verschwenken.

Wie bei üblichen Regalen und mobilen Transporteinrichtungen sieht die Vorrichtung vor, dass die Ablageplattformen und die Basis-Ablageplattform in einheitlichen Ablagehöhen angeordnet sind.

Die horizontalen Ablagestellungen der Ablageplattformen lassen sich einfach dadurch festlegen, dass sich die Ablageplattformen auf der der Seite mit den Schwenklagern gegenüberliegenden Seite mittels Vertikalstützen aufeinander abstützen. Dabei kann die Abstützung dadurch verbessert werden, dass an jeder Ablageplattform mindestens zwei beabstandete Vertikalstützen angebracht sind.

Die Abstützung kann nach einer Ausgestaltung auch dadurch erreicht werden, dass die Ablageplattformen auf der der Seite mit den Schwenklagern gegenüberliegenden Seite auf Auflageelementen abstützen, die in zwei vertikalen Abstützträgern in der Ablagehöhe verteilt angebracht sind. In der einfachsten Art kann dabei vorgesehen sein, dass die Abstützträger auf der Basis-Ablageplattform befestigt sind und die Eckbereiche der Ablageplattformen zweiseitig umschließen und die Auflageelemente tragen. Die Vertikalträger sind dabei als L-Profilabschnitte ausgebildet und schließen sich mit ihren Profilschenkel an die beiden senkrecht aufeinanderstoßenden Seiten der Ablageplattformen der Eckbereiche an.

Als Abstützträger können wie bei den Vertikalträgern auch U-Profilabschnitte verwendet werden, wenn vorgesehen wird, dass die Abstützträger als nach innen offene U-Profilabschnitte ausgebildet sind, die sich mit den einander zugekehrten Innenschenkeln an die Ablageplattformen anschließen und dass an den Ablageplattformen Abstützelemente angebracht sind, die an den Abstützträgern vorbeigeführt, in die Aufnahme derselben eingeführt und auf den Auflageelementen in den horizontalen Ablagestellungen abgestützt sind. Diese Ausführung bringt wohl stabilere Abstützträger, an den Ablageplattformen sind jedoch die Abstützelemente erforderlich, die in den Ablagestellungen auf den Auflageelementen der Abstützträger aufliegen. In keinem Fall wird bei allen Abstützformen das Hochschwenken der Ablageplattformenm behindert.

Die Vorrichtung kann als feststehendes Regal verwendet werden. Auf der Seite der Abstützung der Ablageplattformen ist die Vorrichtung zugänglich, die mit der Standfläche fest verbunden sein kann.

Als mobile Transporteinrichtung ist die Basis-Ablageplattform mit Rädern versehen, die auch als Lenkrollen ausgebildet sein können. Die Vorrichtung ist dann an verschiedenen Stellen zu beladen und zu entleeren.

Ein Problem der Vorrichtung stellt auch die Kippsicherheit dar, insbesondere dann, wenn die Vorrichtung entleert ist und die Ablageplattformen in den vertikalen Entnahmestellungen stehen. Eine erste Sicherungsmaßnahme ist dadurch gegeben, dass das Hochschwenken der obersten Ablageplattform in die vertikale Entnahmestellung durch Anschläge an den Vertikalträgern begrenzt ist. Die Ablageplattformen können dann über die Vertikalstellungen hinaus verschwenkt werden.

Die Kippsicherheit kann nach einer weiteren Ausgestaltung in der Ausführung als aufstellbares Regal dadurch verbessert werden, dass die Basis-Ablageplattform sich über die hochgeschwenkten Ablageplattformen hinaus erstreckt, während bei einer mobilen Transporteinrichtung vorgesehen wird, dass die mit Rädern versehene Basis-Ablageplattform an der Seite mit den Schwenklagern mit abklappbaren Stützen versehen ist, die die Transporteinrichtung über die hochgeschwenkten Ablageplattformen hinaus auf der Standfläche abstützen.

Der Aufbau der Vorrichtung kann dadurch mit einheitlichen Teilen vereinfacht werden, dass die Basis-Ablageplattform und die Ablageplattformen aus einem aus Vierkant-Hohlprofilabschnitten gebildeten Rahmen und einer Ablageplatte bestehen, wobei die Ablageplatte in den Rahmen eingesetzt ist. Je nach abzulegenden Gegenständen kann die Oberfläche der Ablageplatte mit Aufnahmen versehen sein, die an die abzulegenden Gegenstände angepasst ist. Dadurch wird erreicht, dass die abgelegten Gegenstände in eine gesicherte Ablagestellung bringbar sind, in der sie sich gegenseitig nicht behindern oder gar beschädigen.

Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 die Ansicht auf die Schmalseite einer als Regal ausgebildeten Vorrichtung in der horizontalen Ablagestellung der Ablageplattformen,

2 die Vorrichtung nach 1 bei zum Teil entleerten Ablageplattformen in der vertikalen Entnahmestellung, einer in Schwenkstellung befindlichen Ablagestellung und frei zugänglichen horizontalen Ablagestellung einer Ablageplattform,

3 die Vorrichtung nach 1 mit allen Ablageplattformen in der vertikalen Entnahmestellung,

4 eine Ansicht auf die Schmalseite einer der 1 ähnlichen Ausführung, bei der die Ablageplattformen jedoch mittels Abstützträgern auf den Gegenseiten abgestützt sind,

5 die der 2 entsprechende Zwischenstellung der Ablageplattformen der Vorrichtung nach 4,

6 die Vorrichtung nach 1 in der Stellung der Ablageplattformen nach 2 als mobile Transporteinrichtung mit Rädern an der Basis-Ablgeplattform,

7 die Ansicht auf die Schmalseite einer Vorrichtung nach 1 mit kleiner Ablagehöhe h,

8 die Ansicht auf die Längsseite einer Vorrichtung nach 7 mit horizontaler Versetzung der Lagerlaschen der Schwenklager in den Vertikalträgern in den Ablagestellungen der Ablageplattformen und

9 die Draufsicht auf eine Ablageplattform.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach 1 bildet eine Basis-Ablageplattform 10 die unterste Ablageebene. Ist diese Basis-Ablageplattform 10 rechteckig ausgebildet, dann werden auf einer Längsseite an beiden Enden, d.h. vorzugsweise im Bereich der senkrecht dazu anschließenden Schmalseiten, zwei Vertikalträger 60 befestigt, an denen die weiteren über der Basis-Ablageplattform 10 in regelmäßigem Abstand angeordneten Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 schwenkbar gelagert. Wie die horizontalen Schwenklager 23, 33, 43 und 53 andeuten, lassen sich darüber die Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 hochschwenken. Dabei sind die Schwenklager 23, 33, 43 und 53 gegenüber den Ablageebenen ihrer Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 nach unten, d.h. in Richtung zur Basis-Ablageplattform 10 hin mehr und mehr versetzt. Der Abstand nimmt von der untersten, schwenkbaren Ablageplattform 20 zu der obersten, schwenkbaren Ablageplattform 50 zu. Sind die Vertikalstützen 60 als U-Profilabschnitte ausgebildet, dann werden die Schwenklager 23, 33, 43 und 53 in den Seitenschenkel der nach außen offenen U-Profilabschnitte vervollständigt. Die Vertikalträger 60 schließen sich mit den einander zugekehrten Innenschenkel an die Schmalseiten der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 an. An diesen Schmalseiten sind Abstandselemente 21, 31, 41 und 51 eingebracht, die an den Außenseiten der offenen U-Profilabschnitte vorbeigeführt sind und an ihren freien Enden die in die offene Aufnahme der U-Profilabschnitte eingeführt sind und mit den Schwenklagern 23, 33, 43 und 53 versehen sind.

Auf den gegenüberliegenden Längsseiten tragen die Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 vorzugsweise zwei beabstandete, senkrecht zu den Ablageebenen stehende Vertikalstützen 24, 34, 44 und 54, die sich in den Ablagestellungen jeweils auf den darunter angeordneten Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 abstützen und deren horizontale Ablagestellungen festlegen, wenn die Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 an den Schwenklagern 23, 33, 43 und 53 abgeklappt sind, wie die Ansicht auf eine Schmalseite der Vorrichtung nach 1 erkennen lässt.

Wie die 2 zeigt, können die Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 aus der Stellung nach 1 beim Abnehmen der Gegenstände nacheinander entleert und in die senkrechte Entnahmestellung hochgeklappt werden. Dabei wird mit der obersten Ablageplattform 50 begonnen und nach dem Abnehmen der Gegenstände von der Ablageplattform 20 und Hochschwenken derselben die Basis-Ablageplattform 10 frei zugänglich gemacht werden.

Beim Ablegen von Gegenständen wird unten bei der zugänglichen Basis-Ablageplattform 10 begonnen. Die Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 werden nacheinander in die Ablagestellung abgeklappt und beladen.

Vorteilhaft dabei ist, wenn zumindest die oberste Ablageplattform 50 durch Anschläge an den Vertikalstützen 60 beim Hochschwenken auf die vertikale Entnahmestellung begrenzt sind. Die nach unten folgenden Ablageplattformen 40, 30 und 20 können sich an die hochgeschwenkte Ablageplattform 50 anlegen. In der 2 ist auch die unterschiedliche Länge der Lagerlaschen 22, 32, 42 und 52 zu erkennen.

Die Bemessung der Längen können dabei so sein, dass alle hochgeschwenkten Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 in den Entnahmestellungen außerhalb der Längsseite der Basis-Ablageplattform 10 stehen, wie aus 3 zu sehen ist.

Die Bemessung kann jedoch auch so sei, dass die unterste, schwenkbare Ablageplattform 20 direkt an den Vertikalträgern 60 angelenkt ist und in der vertikalen Entnahmestellung über dem Rand der Längsseite der Basis-Ablageplattform 10 steht.

Ist die Vorrichtung als aufstellbares Regal ausgebildet, dann empfiehlt es sich, die Basis-Ablageplattform 10 über die hochgeschwenkten Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 hinaus zu verlängern. Damit lässt sich ein Umkippen der von den Gegenständen entleerten Vorrichtung in der Stellung nach 3 vermeiden, d.h. die Kippsicherheit erhöhen.

Die Ausführung der Vorrichtung nach 4 unterscheidet sich von der Ausführung nach 1 nur durch eine andere Form der Abstützung der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 auf der Gegenseite mittels zweier Abstützträger 70. Diese Abstützträger 70 können in der einfachsten Form als L-Profilabschnitte ausgebildet sein, die sich mit ihren Profilschenkel an die beiden senkrecht zueinander stehenden Seiten der Eckbereiche der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 anschließen und mit Auflageelementen 72, 73, 74 und 75 versehen sind. Diese Auflageelemente 72, 73, 74 und 75 sind im Raster der Ablagehöhe der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 angeordnet und definieren die Ablagestellungen der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50, wie aus der 4 zu entnehmen ist.

Wie der 5 zu entnehmen ist, behindert die neue Art der Abstützung der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 in den Ablagestellngen das Hochschwenken nicht. Der Belade- und Entladevorgang der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 kann in der gleichen Weise, wie bei 3 erläutert wurde, ablaufen. Zudem können dieselben Maßnahmen zur Kippsicherung an der Basis-Ablageplattform 10 und zur Anordnung der Schwenklager 23, 33, 43 und 53 vorgenommen werden.

Bei einer Ausbildung der Vorrichtung als mobile Transporteinrichtung ist die Basis-Ablageplattform 10 mit Rädern 76 versehen, die vorzugsweise als Lenkrollen ausgebildet sind, um die Transporteinrichtung besser lenken zu können, wie 6 zeigt. Dabei kann die Abstützung der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 mittels Vertikalstützen 24, 34, 44 und 54 in den Ablagestellungen erfolgen. Es können jedoch auf der Basis-Ablageplattform 10 auch Abstützträger 70 mit Auflageelementen 72, 73, 74 und 75 befestigt sein.

Zur Verbesserung der Kippsicherheit können an der Basis-Ablageplattform 10 im Bereich der Längsseite mit den Schwenklagern 23, 33, 43 und 53 auch klappbare Stützen angelenkt sein, die sich auf der Standfläche abstützen. Dabei kann die Abstützung außerhalb der hochgeschwenkten Ablageplattform 50 erfolgen.

Ein weiteres Problem bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich dann, wenn die Ablagehöhe h zwischen der Basis-Ablageplattform 10 und den Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 so klein ist, dass sich die Lagerlaschen 22, 32, 42 und 52 zumindest bei den oberen Ablageplattformen vertikal überlappen, wie 7 zeigt.

Die Ansicht auf die Schmalseite mit den Schwenklagern 23, 33, 43 und 53 nach 8 zeigt die unterschiedlichen Abstände × bis ×4 der Schwenklager 23, 33, 43 und 53 von den Ablageebenen der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50. Die Anbindung der Lagerlaschen 22, 32, 42 und 52 an den Schmalseiten der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 erfolgt über Abstandselemente 21, 31, 41 und 51, deren Länge sich von der unteren Ablageplattform 20 zu der oberen Ablageplattform 50 hin vergrößert, so dass die in die offene Aufnahme der U-Profilabschnitte mit den Seitenschenkeln 61 und 63 eingeführten Lagerlaschen 22, 32, 42 und 52 horizontal in den Vertikalträgern 60 sich gegenseitig beim Hochschwenken nicht behindern. Die Abstandselemente 21, 31, 41 und 51 sind dabei an der offenen Seite der Vertikalstützen 60 vorbeigeführt.

Die Hochschwenkstellung der Ablageplattformen 20, 30, 40 und 50 im Bezug auf die Längsseite der Basis-Ablageplattform 10 kann unabhängig davon, wie schon beschrieben, variiert werden.

In 8 ist mit dem Mittelschenkel 62 die Ausgestaltung der Vertikalstützen 60 als U-Profilabschnitt gekennzeichnet. Die Abstandselemente 21, 31, 41 und 51 sind in der Richtung parallel zu diesem Mittelschenkel 62 der Vertikalstützen 60 verschieden lang, wie aus der 8 deutlich zu entnehmen ist. Dabei nimmt die Länge der Abstandselemente 21, 31, 41 und 51 von der unteren Ablageplattform 20 zur oberen Ablageplattform 50 zu.

Wie die Draufsicht auf die Ablageplattform 30 nach 9 zeigt, kann ein aus Vierkant-Hohlprofilabschnitten 35, 36, 37 und 38 gebildeter Rahmen eine Ablageplatte 39 aufnehmen. Die Ablageplatte 39 kann dabei unterschiedlich gestaltet sein und z.B. Aufnahmen aufweisen, die an die Form der abzulegenden Gegenstände angepasst ist. Damit lassen sich auch empfindliche Gegenstände gesichert ablegen, um gegenseitige Beschädigungen zu vermeiden.

An den Schmalseiten der Hohlprofilabschnitte 37 und 38 sind die Abstandselemente 31 in der richtigen Länge angebracht, die am freien Ende die plattenförmigen Lagerlaschen 32 tragen, die mit Bohrungen zur Bildung der Schwenklager 33 versehen sind. In diese Bohrungen 33 snd Lagerbolzen eingebracht, die in den Seitenschenkel 61 und 63 der Vertikalstützen 60 gelagert sind.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Ablegen und Abnehmen von Gegenständen mit mehreren, vertikal beabstandeten horizontalen Ablageplattformen, dadurch gekennzeichnet, dass die über einer horizontalen Basis-Ablageplattform (10) angeordneten, weiteren Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) auf einer Seite an zwei Vertikalträgern (60) mittels vertikaler Lagerlaschen (22, 32, 42, 52) an zugehörigen Schwenklagern (23, 33, 43, 53) hochklappbar so angelenkt sind, dass die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) in vertikale, aneinandergereihte Entnahmestellungen hochklappbar sind, wobei die Ablageplattformen an den Schwenklagern der darüber angeordneten Ablageplattformen (30, 40, 50) vorbeischwenken,

wobei die Längen der vertikalen Lagerlaschen (22, 32, 42, 52) und die zugehörigen Abstände (×1 .... ×4) zwischen Schwenklagern (23, 33, 43, 53) und zugehörigen Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) nach oben zunehmen,

und wobei die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) auf der den Schwenklagern (23, 33, 43, 53) gegenüberliegenden Seite in der horizontalen Ablagestellung abgestützt sind.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei rechteckigen Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) die Schwenklager (23, 33, 43, 53) und die Abstützung den Längsseiten der Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) zugeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die beiden Vertikalträger (60) auf der Basis-Ablageplattform (10) befestigt sind und die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) an den senkrecht zu der Seite mit den Schwenklagern (23, 33, 43, 53) angeordnet sind,

dass die Vertikalträger (60) als nach außen offene U-Profilabschnitte ausgebildet sind, die mit den einander zugekehrten Innenschenkel (63) auf die Abmessung der Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) abgestimmt sind,

dass die Schwenklager (23, 33, 43, 53) in vertikalen Lagerlaschen (22, 32, 42, 52) angeordnet sind, die über horizontale Abstandselemente (21, 31, 41, 51) an den Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) angebracht und in die Vertikalträger (60) einführbar sind, und

dass die Schwenklager (23, 33, 43, 53) mit den Seitenschenkeln (61, 63) der Vertikalträger (60) vervollständigt sind, wobei die Abstandselemente (21, 31, 41, 51) an den Vertikalträgern (60) außen vorbeigeführt und mit den Lagerlaschen (22, 32, 42, 52) verbunden sind.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (21, 31, 41, 51) der Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) von unten nach oben in der Länge zunehmen, so dass die Lagerlaschen (22, 32, 42, 52) der Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) in den Vertikalträgern (60) von unten nach oben vom Innenschenkel (63) zum Außenschenkel (61) hin versetzt sind und sich vertikal nicht überlappen. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) und die Basis-Ablageplattform (10) in einheitlichen Ablagehöhen (h) angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) auf der der Seite mit den Schwenklagern (23, 33, 43, 53) gegenüberliegenden Seite mittels Vertikalstützen (24, 34, 44, 54) aufeinander abstützen. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Ablageplattform (20, 30, 40, 50) mindestens zwei beabstandete Vertikalstützen (24, 34, 44, 54) angebracht sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) auf der der Seite mit den Schwenklagern (23, 33, 43, 53) gegenüberliegenden Seite auf Auflageelementen (72, 73, 74, 75) abstützen, die in zwei vertikalen Abstützträgern (70) in der Ablagehöhe (h) verteilt angebracht sind. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützträger (70) auf der Basis-Ablageplattform (10) befestigt sind und die Eckbereiche der Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) zweiseitig umschließen und die Auflageelemente (72, 73, 74, 75) tragen. Vorrichtung nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Abstützträger (70) als nach innen offene U-Profilabschnitte ausgebildet sind, die sich mit den einander zugekehrten Innenschenkeln an die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) anschließen und

dass an den Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) Abstützelemente (25, 35, 45, 55) angebracht sind, die an den Abstützträgern (70) vorbeigeführt, in die Aufnahme derselben eingeführt und auf den Auflageelementen (72, 73, 74, 75) in den horizontalen Ablagestellungen abgestützt sind.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie als feststehendes Regal aufgestellt ist, das zumindest an der Seite mit der Abstützung zugänglich ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis-Ablageplattform (10) mit Rädern (76) versehen ist und dass die Vorrichtung als fahrbare Transporteinrichtung ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochschwenken der obersten Ablageplattform (50) in die vertikale Entnahmestellung durch Anschläge an den Vertikalträgern (70) begrenzt ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis-Ablageplattform (10) sich über die hochgeschwenkten Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) hinaus erstreckt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Rädern (70) versehene Basis-Ablageplattform (10) an der Seite mit den Schwenklagern (23, 33, 43, 53) mit abklappbaren Stützen versehen ist, die die Transporteinrichtung über die hochgeschwenkten Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) hinaus auf der Standfläche abstützen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis-Ablageplattform (10) und die Ablageplattformen (20, 30, 40, 50) aus einem aus Vierkant-Hohlprofilabschnitten (35, 36, 37, 38) gebildeten Rahmen und einer Ablageplatte (39) bestehen, wobei die Ablageplatte (39) in den Rahmen eingesetzt ist. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageplatte (39) in der Oberfläche mit Aufnahmen für die abzulegenden Gegenstände versehen ist.






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