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Dokumentenidentifikation DE102005038579B4 26.04.2007
Titel Kraftfahrzeug mit Fremdstartstützpunkt
Anmelder DaimlerChrysler AG, 70567 Stuttgart, DE
Erfinder Santos, Francisco, Dipl.-Ing., 73663 Berglen, DE
DE-Anmeldedatum 16.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005038579
Offenlegungstag 23.11.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse B60R 16/033(2006.01)A, F, I, 20061113, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 9/16(2006.01)A, L, I, 20061113, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1.

Bei Kraftfahrzeugen wird die Starterbatterie oftmals in einem durch Unfälle nicht gefährdeten Bereich angeordnet, um z.B. nach einem Frontunfall das Bordnetz für ein Sicherheitssystem und die Beleuchtung aufrechtzuerhalten. So wird die Starterbatterie beispielsweise in einem verhältnismäßig unfallsicheren Bereich wie Kofferraum oder Unterboden angeordnet. Aufgrund dieser Positionierung der Starterbatterie ist jedoch ein Fremdstart oder eine Fremdladung ohne spezielle Vorrichtungen nicht mehr möglich, weil herkömmliche Startzangen keinen Zugang zu einer derart gelagerten Starterbatterie haben. Deshalb sind spezielle Fremdstartstützpunkte im verhältnismäßig leicht zugänglichen Motorraum von Kraftfahrzeugen angeordnet. Diese Fremdstartstützpunkte oder Starthilfepunkte sind z.B. als elektrisch leitende Stifte oder Platten ausgeführt, welche ausreichend gegen Missbrauch und Kurzschluss gesichert werden müssen.

Aus DE 199 06 000 A1 ist eine von einem Kunststoffgehäuse umgebene Energieanschlussleiste mit einem Fremdstartstützpunkt bekannt. Außerdem weist die Energieanschlussleiste eine star

re Kunststoffmasse mit einer Öse auf. Die Öse dient dazu, die Energieanschlussleiste zu befestigen.

Aus dem Dokument DE 101 59 065 A1 sind Halterungen für elektro-pneumatische Bauteile bekannt. Derartige Halterungen sind auch als Halterungen für den erfindungsgemäßen Fremdstartstützpunkt geeignet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen abnehmbaren Fremdstartstützpunkt am Kraftfahrzeug mechanisch stabil und handhabungsfreundlich zu befestigen.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmalskombination des Anspru ches 1 gelöst.

Erfindungsgemäß weist der Fremdstartstützpunkt Fixiermittel für eine lösbare Fixierung des Fremdstartstützpunktes auf. In Montageposition des Fremdstartstützpunktes korrespondieren die Fixiermittel mit am Kraftfahrzeug befestigten Gegenfixiermitteln derart, dass eine Positionsänderung des Fremdstartstützpunktes in einer Bewegungsrichtung aus seiner Montageposition heraus in eine davon abgewandte Demontageposition blockiert ist.

Die Gegenfixiermittel können elektrisch isoliert unmittelbar an der Fahrzeugkarosserie befestigt sein. Alternativ sind sie an einer am Kraftfahrzeug befestigten Vorrichtung angeordnet und hierdurch mittelbar am Kraftfahrzeug befestigt. Die Gegenfixiermittel sind vorzugsweise lösbar am Kraftfahrzeug befestigt.

Aufgrund der lösbaren Fixierung ist die Bewegungsblockierung des Fremdstartstützpunktes aus seiner Montageposition heraus bei Bedarf aufhebbar. Hierdurch ist der Fremdstartstützpunkt beispielsweise bei Reparatur- oder Wartungsarbeiten an einzelnen Bauteilen besonders einfach aus seiner Montageposition entfernbar und somit bedienungsfreundlich handhabbar. Die Bewegungsblockierung in Montageposition gewährleistet eine mechanisch stabile Lagerung des Fremdstartstützpunktes am Kraftfahrzeug.

Anspruch 2 betrifft eine vorteilhafte Ausführungsform. Dabei dient die gehäuseartige Isolierabdeckung der elektrischen Isolierung eines elektrischen Anschlussteiles (z.B. ein Kontaktstift oder eine Kontaktbuchse), welches im Bedarfsfall für eine elektrische Kontaktierung mit einem Starthilfe-Werkzeug freigegeben werden muss.

Der Fremdstartstützpunkt kann elektrisch isoliert an der Fahrzeugkarosserie fixiert werden. Alternativ kann der Fremdstartstützpunkt raumsparend an einer geeigneten Vorrichtung fixiert werden, die selbst fahrzeugfest montiert wird (Anspruch 3). Vorzugsweise sind die Gegenfixiermittel an dem Gehäuse einer Vorrichtung, z.B an einem Luftfilter-Gehäuse angeordnet. Dabei sind die Gegenfixiermittel vorteilhaft einstückig an dem Gehäuse angeformt. Vorzugsweise ist die Vorrichtung mit den Gegenfixiermitteln im Motorraum des Kraftfahrzeugs untergebracht. Die fahrzeugfeste Montage der Vorrichtung bzw. des Vorrichtungs-Gehäuses unterstützt eine definierte Montageposition des Fremdstartstützpunktes während des Betriebs des Kraftfahrzeugs. Dabei ist die fahrzeugfeste Vorrichtung vorteilhaft bei Bedarf von der Fahrzeugkarosserie demontierbar, so dass auch die Gegenfixiermittel ersetzt werden können.

Die Maßnahmen der Ansprüche 9 bis 15 unterstützen eine definierte Bewegungsführung des Fremdstartstützpunktes während seiner Montage und bei Bedarf auch während einer Demontage. Hierdurch ist eine bedienungsfreundliche Handhabung des Fremdstartstützpunktes weiter verbessert.

Die Ansprüche 16 und 17 betreffen vorteilhafte konstruktive Ausgestaltungen des Gehäuses.

Die Maßnahme nach Anspruch 18 unterstützt zusätzlich eine mechanisch stabile Montageposition des Fremdstartstützpunktes.

Die Ansprüche 19 bis 22 betreffen Maßnahmen für eine eindeutige Kennzeichnung des Fremdstartstützpunktes als elektrischer Anschluss für einen Starthilfe-Vorgang. Auf diese Weise wird auch der technische Laie bei einem Starthilfe-Vorgang unterstützt. Etwaige Verpolungen bei einem Starthilfe-Vorgang können dadurch besser vermieden werden.

Anspruch 23 ermöglicht eine kostengünstige Bereitstellung der Kennzeichnungsmittel während der Herstellung der Isolierabdeckung und eine lange Lebensdauer der Kennzeichnungsmittel.

Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Dabei zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Luftfilter-Gehäuses mit daran lösbar fixiertem Fremdstartstützpunkt,

2 eine perspektivische Darstellung des Fremdstartstützpunktes gemäß 1,

3 eine perspektivische Ansicht des Fremdstartstützpunktes in Pfeilrichtung III gemäß 2,

4 eine perspektivische Teildarstellung des Luftfilter-Gehäuses mit daran angeordneten Gegenfixiermitteln,

5 eine geschnittene Seitenansicht des Fremdstartstützpunktes gemäß Schnittlinie V-V in 3, in einer Demontageposition bezüglich der ebenfalls geschnitten dargestellten Gegenfixiermittel,

6 die geschnittene Seitenansicht des Fremdstartstützpunktes gemäß 5, jedoch in der Montageposition.

Das Gehäuse 1 eines Luftfilters 2 eines Kraftfahrzeuges trägt eine gehäuseartige Isolierabdeckung 3 eines Fremdstartstützpunktes 4. Der Fremdstartstützpunkt 4 weist im einzelnen noch zu beschreibende Fixiermittel 5 zu seiner lösbaren Fixierung am Luftfilter-Gehäuse 1 auf. In Montageposition des Fremdstartstützpunktes 4 (1, 6) korrespondieren die Fixiermittel 5 mit an dem Luftfilter-Gehäuse 1 angeordneten Gegenfixiermitteln 6 derart, dass eine Demontage-Bewegung des Fremdstartstützpunktes 4 aus seiner Montageposition gemäß 1 und 6 heraus entlang einer Bewegungsrichtung 7 in Richtung einer davon abgewandten Demontageposition gemäß 5 blockiert ist.

Die Fixiermittel 5 sind einstückig an der aus isolierendem Kunststoff bestehenden Isolierabdeckung 3 angeformt. Die Gegenfixiermittel 6 sind Bestandteil eines Montageblockes 17 (4), welcher mit geeigneten und hier nicht näher dargestellten Befestigungsmitteln an dem Luftfilter-Gehäuse 1 lösbar befestigt ist. Alternativ ist der Montageblock 17 einstückiger Bestandteil des Luftfilter-Gehäuses 1.

Anhand der 5 und 6 ist erkennbar, dass zur Bewegungsblockierung des Fremdstartstützpunktes 4 in Montageposition eine lösbare Arretierung vorgesehen ist. Hierzu weisen die Gegenfixiermittel 6 ein quer zur Bewegungsrichtung 7 verlaufendes Arretierelement 8 auf. In Montageposition liegt das Arretierelement 8 zur Bewegungsblockierung des Fremdstartstützpunktes 4 in Bewegungsrichtung 7 an einer dem Arretierelement 8 zugewandten Lagerfläche 9 eines Lagerelements 10 an. Das Arretierelement 8 ist einstückig mit einem etwa parallel zur Bewegungsrichtung 7 verlaufenden Arretiersteg 11 verbunden. Der Arretiersteg 11 ist etwa quer zur Bewegungsrichtung 7 entlang einer in 5 und 6 parallel zur Zeichenblattebene verlaufenden Querrichtung 12 federelastisch ausgebildet. Hierdurch kann das Arretierelement 8 in Querrichtung 12 während der Montage bzw. Demontage des Fremdstartstützpunktes 3 seine Lage verändern und auf diese Weise den Fremdstartstützpunkt 4 in seiner Montageposition blockieren oder die Blockierung für dessen Demontage aufheben. Das Arretierelement 8 weist in einer durch die Bewegungsrichtung 12 und die parallel zur Zeichenblattebene gemäß 5 und 6 verlaufende Federkraftrichtung 13 aufgespannten Querschnittsebene einen dreieckförmigen Querschnitt auf. Dabei steigt die Querschnittsbreite in Richtung der Montageposition des Fremdstartstützpunktes 4 an. Das Arretierelement 8 ist in Bewegungsrichtung 7 betrachtet zwischen einem Stegfreiende 15 und einem Befestigungsende 16 des Arretiersteges 11 angeordnet. Über das Befestigungsende 16 ist der Arretiersteg 11 einstückig mit dem Montageblock 17 verbunden, welcher die Gegenfixiermittel 6 aufweist (4).

Um einen definierten Bewegungsablauf des Fremdstartstützpunktes 4 während der Montage bzw. Demontage zu erzielen, ist eine Schubführung vorgesehen. Diese Schubführung erzwingt eine lineare Bewegungsführung des Fremdstartstützpunktes 4 in Bewegungsrichtung 7. Die Schubführungsmittel weisen zwei mit Parallelabstand zueinander angeordnete und in Bewegungsrichtung 7 verlaufende Führungskanäle 14, welche ebenfalls Bestandteil des Montageblockes 17 sind. Die Führungskanäle 14 liegen in derselben Ebene ein und flankieren den Arretiersteg 11 beidseitig mit in Axialrichtung 18 verlaufendem Abstand, wobei die Axialrichtung 18 rechtwinklig zur Bewegungsrichtung 7 und rechtwinklig zur Querrichtung 12 angeordnet ist.

Der Fremdstartstützpunkt 4 trägt zwei parallel zueinander angeordnete Führungsstege 19, die mit den Führungskanälen 14 korrespondieren und bei der Montage des Fremdstartstützpunktes 4 für dessen Bewegungsführung entlang der Bewegungsrichtung 7 in die Führungskanäle 14 eingesetzt werden. Die beiden Führungsstege 19 und das Lagerelement 10 sind gemeinsam derart angeordnet, dass sie in einer durch Axialrichtung 18 und Bewegungsrichtung 7 aufgespannten Querschnittsebene einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Dabei bilden die Führungsstege 19 die beiden U-Schenkel und das Lagerelement 10 bildet das die beiden U-Schenkel verbindende Verbindungsjoch. Zur weiteren mechanischen Stabilisierung ist das Lagerelement 10 über zwei parallele Verbindungsstege 20 einstückig mit der isolierabdeckung 3 verbunden, während die Führungsstege 19 über plattenartige Ausleger 21 ebenfalls einstückig mit der Isolierabdeckung 3 verbunden sind.

Die Isolierabdeckung 3 weist zwei miteinander korrespondierende Gehäuseschalen 22, 23 auf. Die zweite Gehäuseschale 23 wirkt als Deckel gegenüber der ersten Gehäuseschale 22, welche am Luftfilter-Gehäuse 1 und somit am Kraftfahrzeug montiert ist, indem die Fixiermittel 5 mit den Gegenfixiermitteln 6 in Eingriff sind.

Beide Gehäuseschalen 22, 23 sind miteinander lösbar verbunden. Hierzu sind an der zweiten Gehäuseschale 23 mehrere Rastlöcher 24 befestigt, welche mit Rastnasen 25 an der ersten Gehäuseschale 22 korrespondieren. Das Lagerelement 10 und die Führungsstege 19 sind einstückig mit der ersten Gehäuseschale 22 verbunden.

Die Isolierabdeckung 3 enthält einen Leitungskanal 26 zur Aufnahme einer elektrischen Leitung 27, welche einerseits an ein in der Isolierabdeckung 3 integriertes elektrisches Anschlussteil 28 angeschlossen ist und andererseits zu einer elektrischen Komponente im Kraftfahrzeug, insbesondere zu einem Starter, führt. Um die elektrische Leitung 27 durch die Gehäuseschalen 22, 23 hindurchzuführen, sind diese von einer Leitungsöffnung 29 durchsetzt.

Das elektrische Anschlussteil 28 ist in 1 nur teilweise schematisch dargestellt. Es ist nach Art eines Kontaktstiftes bzw. einer Kontaktbuchse mit in Axialrichtung 18 verlaufender Mittellängsachse ausgebildet.

Zur eindeutigen Kennzeichnung als Fremdstartstützpunkt 4 weist die zweite Gehäuseschale 23 optische Kennzeichnungsmittel in Form einer Beschriftung 30 mit dem Inhalt „12 V" und in Form eines Plus-Zeichens als Symbol 31 für den Plus-Pol der Starter-Batterie des Kraftfahrzeugs auf. Diese Kennzeichnungsmittel 30, 31 weisen darauf hin, dass es sich bei dem Fremdstartstützpunkt 4 um das elektrische Potential gegenüber Fahrzeug-Masse handelt, so dass der dem Plus-Pol zugeordnete Teil eines elektrischen Starthilfe-Werkzeugs auch zuverlässig an den Fremdstartstützpunkt 4 bzw. das Anschlussteil 28 angeschlossen wird.

Eine mit den Gehäuseschalen 22, 23 der Isolierabdeckung 3 in Axialrichtung 18 beweglich verbundene und relativ zur Isolierabdeckung 3 drehbewegliche Isolierhülse 32 ist derart ausgebildet, dass sie sich in einer Ruheposition (1, 2) in Axialrichtung 18 über ein zum Kontaktieren mit einem Starthilfe-Werkzeug vorgesehenes Kontaktfreiende des Anschlussteiles 28 hinaus erstreckt. Hierdurch ist der Fremdstartstützpunkt 4 vor unerwünschten elektrischen Kontaktierungen wirksam geschützt, solange er nicht für eine Starthilfe verwendet wird.

Soll an den Fremdstartstützpunkt 4 ein Starthilfe-Werkzeug angelegt werden, d.h. soll das Anschlussteil 28 mit dem Starthilfe-Werkzeug (z.B. eine Zange mit angeschlossenem Starthilfe-Kabel) elektrisch kontaktiert werden, wird die Isolierhülse 32 zunächst in Axialrichtung 18 bewegt, bis die Hülsenstege 33 der Isolierhülse 32 an dem Widerlager 34 der Isolierabdeckung 3 anschlagen. Dann wird die Isolierhülse 32 in Pfeilrichtung 35 (2) bewegt, bis die Hülsenstege 33 mit axialen Durchgängen 36 korrespondieren. In diesem Zustand läßt sich die Isolierhülse 32 weiter in Axialrichtung 18 in Richtung einer Freigabeposition derart bewegen, dass das Anschlussteil 28, insbesondere sein Kontaktfreiende, für eine elektrische Kontaktierung durch das Starthilfe-Werkzeug freigegeben ist. Dabei ist das Kontaktfreiende des Anschlussteiles 28 durch einen zentralen Hülsenschacht 40 der Isolierhülse 32 hindurchgeführt worden. Nach einem Entfernen des Starthilfe-Werkzeugs von dem Anschlussteil 28 bewegt sich die Isolierhülse 32 aufgrund eines vorgespannten Federelements in der Isolierabdeckung 3 selbsttätig zurück in ihre das Anschlussteil 28 isolierende Ruheposition gemäß 1 und 2, und zwar zunächst ausschließlich in Axialrichtung 18 und dann aufgrund hier nicht sichtbarer Führungsmittel gleichzeitig in Axialrichtung 18 und in Umfangsrichtung 37.

Für eine komfortable Handhabung der Isolierhülse 32 aus der Ruheposition heraus kann zwischen Fixierstege 38 das Starthilfe-Werkzeug (insbesondere eine Klemmzange) nach Art eines Schraubendrehers angesetzt werden, so dass die Isolierhülse 32 mittels des derart angesetzten Werkzeugs zunächst in Axialrichtung 18 gedrückt, dann in Pfeilrichtung 35 gedreht und danach weiter in Axialrichtung 18 gedrückt wird, bis das Werkzeug automatisch das Anschlussteil 28 elektrisch kontaktiert (insbesondere klemmfixiert) und die Isolierhülse 32 in ihrer Freigabeposition einliegt.

Für eine fahrzeugfeste Montage des Fremdstartstützpunktes 4 werden die Führungsstege 19 in die Führungskanäle 14 eingesetzt. Die Isolierabdeckung 3 wird sodann in Bewegungsrichtung 7 derart verschoben, dass sich das Lagerelement 10 dem Arretierelement 8 nähert (5). Das Lagerelement 10 gleitet an einer Gleitoberfläche 39 des Arretierelements 8 in Richtung des Stegfreiendes 15 entlang. Dabei wird das Arretierelement 8 in Federkraftrichtung 13 zum Luftfilter-Gehäuse 1 hin weggedrückt. Sobald das Lagerelement 10 die Gleitoberfläche 39 hinter sich gelassen hat, wird das Arretierelement 8 aufgrund der federelastischen Eigenschaften des Arretiersteges 11 wieder in die Ausgangsstellung gemäß 5 überführt und blockiert das Lagerelement 10 derart, dass letzteres nicht aus seiner Montageposition gemäß 6 bewegt werden kann. Bei einer erwünschten Demontage des Fremdstartstützpunktes 4 muss zunächst der Arretiersteg 11 betätigt werden. Hierbei greift vorzugsweise eine Kraft am Stegfreiende 15 an, welche das Stegfreiende 15 in Federkraftrichtung 13 zum Luftfilter-Gehäuse 1 hin bewegt. Das Arretierelement 8 vollzieht eine ebensolche Bewegung, so dass die Blockierung deas Lagerelements 10 aufgehoben ist. Die Isolierabdeckung 3 kann dann entlang der Bewegungsrichtung 7 aus ihrer Montageposition gemäß 6 entfernt werden.


Anspruch[de]
Abnehmbarer Fremdstartstützpunkt (4) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse und einem elektrischen Anschlussteil (28),

wobei:

das Gehäuse Fixiermittel (5) zur lösbaren Fixierung des Fremdstartstützpunktes (4) an Gegenfixiermitteln (6) am Kraftfahrzeug aufweist und mit einer verschiebbaren Isolierhülse (32) ausgebildet ist, die das Anschlussteil (28) je nach ihrer Position freigibt oder abschirmt.
Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierhülse (32) gegenüber dem Gehäuse drehbeweglich ausgebildet ist. Fremdstartstützpunkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenfixiermittel (6) an einem Luftfilter-Gehäuse (1), angeordnet sind. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenfixiermittel (6) ein quer zur Bewegungsrichtung (7) verlaufendes Arretierelement (8) aufweisen, wobei das Arretierelement (8) zur Bewegungsblockierung des Fremdstartstützpunktes (4) in Montageposition an einem Lagerelement (10) der Fixiermittel (5) anliegt. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement (8) an einem quer zur Bewegungsrichtung (7) des Fremdstartstützpunktes (4) federelastischen Arretiersteg (11) angeordnet ist. Fremdstartstützpunkt Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement (8) zwischen einem Stegfreiende (15) und einem Befestigungsende (16) des Arretiersteges (11) angeordnet ist. Fremdstartstützpunkt nach einem der Ansprüche 5–6, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretiersteg (11) etwa in Bewegungsrichtung (7) verläuft. Fremdstartstützpunkt nach einem der Ansprüche 4–7, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement (8) in einer durch die Bewegungsrichtung (7) und die Federkraftrichtung (13) aufgespannten Querschnittsebene eine in Richtung der Montageposition ansteigende Querschnittsbreite aufweist. Fremdstartstützpunkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (14, 19) für eine Schubführung des Fremdstartstützpunktes (4) vorgesehen sind. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubführungsmittel (14) zumindest teilweise an einer fahrzeugfesten Vorrichtung (1, 2) angeordnet sind. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubführungsmittel mindestens einen etwa in Bewegungsrichtung (7) verlaufenden Führungskanal (14) aufweisen. Fremdstartstützpunkt nach einem der Ansprüche 9–11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in derselben Ebene angeordnete Führungskanäle (14) vorgesehen sind, welche den Arretiersteg (11) beidseitig mit Abstand flankieren. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Fremdstartstützpunkt (4) mindestens einen mit dem Führungskanal (14) korrespondierenden Führungssteg (19) trägt. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Fremdstartstützpunkt (4) zwei mit Parallelabstand zueinander angeordnete Führungsstege (19) trägt. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstege (19) und das Lagerelement (10) gemeinsam U-förmig angeordnet sind mit den Führungsstegen (19) als U-Schenkel und dem sie miteinander verbindenden Lagerelement (10) als U-Joch. Fremdstartstützpunkt nach einem der Ansprüche 1–15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mehrere miteinander korrespondierende Gehäuseschalen (22, 23) aufweist. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseschalen (22, 23) miteinander lösbar verbunden sind. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass Fixiermittel (5) und/oder Bestandteile der Schubführungsmittel (19) an einer einzigen Gehäuseschale (22) angeordnet, insbesondere einstückig verbunden, sind. Fremdstartstützpunkt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er Mittel (30, 31) zu seiner Kennzeichnung, insbesondere optischen Kennzeichnung, aufweist. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmittel (30, 31) am Gehäuse angeordnet sind. Fremdstartstützpunkt nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmittel mindestens ein Symbol (31) für ein elektrisches Potential aufweisen. Fremdstartstützpunkt nach einem der Ansprüche 19–21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmittel eine Beschriftung (30) aufweisen. Fremdstartstützpunkt nach einem der Ansprüche 19–22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmittel (30, 31) einstückig mit dem Werkstoff der Isolierabdeckung (3) verbunden sind.






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