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Dokumentenidentifikation DE602004000785T2 26.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001477436
Titel Fördergerät mit Trägern
Anmelder Daifuku Co., Ltd., Osaka, JP
Erfinder Ishioka, c/o Daifuku Co., Yasushi, Gamo-gun Shiga, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 602004000785
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.05.2004
EP-Aktenzeichen 040110702
EP-Offenlegungsdatum 17.11.2004
EP date of grant 03.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse B65G 17/48(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B65G 21/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B66F 7/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung, die einen wagenförmigen Beförderer oder einen Lattenrostförderer beinhaltet und die mit Trägern angepasst ist.

Beschreibung des Stands der Technik

Fördervorrichtungen dieser Art sind in den ungeprüften japanischen Patent-Veröffentlichungen Nr. H7-157039 und Nr. H7-172538 offenbart. Jede dieser Vorrichtungen bewegt einen Träger nicht mittels Zylindereinheiten oder anderen Betätigungsvorrichtungen, die jede an eine der Platten angepasst sein können, vertikal, sondern mittels einer Nockenleiste, die sich entlang einer Laufschiene erstreckt.

Die in der Veröffentlichung Nr. H7-157039 offenbarte Fördervorrichtung beinhaltet einen sich entlang einer Laufschiene erstreckenden Lattenrostförderer. Der Lattenrostförderer ist mit intervallartig daran vorgesehenen Hebern ausgestattet. Die Heber können sich relativ zu dem Lattenrostförderer vertikal bewegen und jeder von ihnen stützt direkt einen Träger ab. Eine Nockenleiste ist relativ zu dem Lattenrostförderer fixiert und hebt die Heber an. Der Lattenrostförderer ermöglicht das Halten der Träger in einer angehobenen Position in einem begrenzten Abschnitt der Laufschiene. Die Hübe der Heber, die der Höhe der Nockenleiste entsprechen, gleichen der Anhebung der Träger. Eine größere Anhebung der Träger erfordert dementsprechend eine sich höher befindende Nockenleiste. Die höhere Leiste beansprucht einen höheren Raum, was folglich das Niveau der Träger in Bezug auf den Boden ansteigen lässt. Diese Fördervorrichtung ist damit nicht für einen Niederflur-Aufbau geeignet.

Die in der Veröffentlichung Nr. H7-172538 offenbarte Fördervorrichtung beinhaltet einen sich entlang einer Laufschiene erstreckenden Lattenrostförderer. Dieser Lattenrostförderer stützt daran intervallartig vorgesehene Querverbindungs-Mechanismen ab. Jeder der Querverbindungs-Mechanismen stützt einen Träger ab und beinhaltet ein Paar von Verbindungen, die über eine Drehwelle miteinander verbunden sind. Der Lattenrostförderer ist mit Hebern ausgestattet, die sich relativ zu diesem vertikal bewegen können und die jeder eine der Drehwellen der Querverbindungs-Mechanismen abstützen. Eine Nockenleiste ist relativ zu dem Lattenrostförderer fixiert und hebt die Heber an, welche wiederum die Träger anheben. Im Vergleich zu der in der Veröffentlichung Nr. H7-157039 offenbarten Vorrichtung ermöglicht diese Fördervorrichtung das Anheben der Träger in Bezug auf die Hübe der Heber, die der Höhe der Nockenleiste entsprechen, zu erhöhen. Eine höhere Anhebung der Träger erfordert jedoch, dass die Nockenleiste entsprechend höher ist. Die Fördervorrichtung ist damit immer noch nicht für einen Niederflur-Aufbau geeignet.

Zusammenfassung der Erfindung

Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fördervorrichtung zur Verfügung zu stellen, die Träger beinhaltet, welche die im Vorangegangenen beschriebenen Probleme lösen.

Eine Fördervorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Paar von Nockenleisten und einen Schlitten. Die Nockenleisten erstrecken sich entlang einer horizontalen Laufschiene, entlang der der Schlitten läuft. Der Schlitten beinhaltet ein Deck, auf dem ein vorderer aufrichtbarer Querverbindungs-Mechanismus und ein hinterer aufrichtbarer Querverbindungs-Mechanismus montiert sind. Jeder der Querverbindungs-Mechanismen ist von dem anderen entlang der Laufschiene beabstandet. Jeder der Querverbindungs-Mechanismen bewegt einen Träger vertikal und stützt ihn ab. Jeder der Querverbindungs-Mechanismen beinhaltet eine erste Verbindung und eine zweite Verbindung, die sich jede an einer vertikalen Ebene senkrecht zu der Laufschiene erstrecken. Ein Ende der ersten Verbindung ist an einer horizontalen Drehachse abgestützt, welche nahe zu und relativ zu dem Deck fixiert ist. Die Mittelpunkte der zwei Verbindungen sind über einen horizontalen Drehpunkt miteinander verbunden. Die Drehachse und der Drehpunkt befinden sich parallel zu der Laufschiene. Die erste Verbindung ist mit einem angetriebenen Element zwischen der Drehachse und dem Drehpunkt angepasst. Ein Paar von Hebern ist vertikal beweglich durch das Deck abgestützt. Jeder der Heber beinhaltet ein Lagerelement, welches an seiner Oberseite fixiert ist, und einen Nockenfolger, der von dessen Boden abgestützt wird. Jedes der angetriebenen Elemente der zwei Querverbindungs-Mechanismen wird von einem der Lagerelemente der zwei Heber, die relativ dazu horizontal beweglich sind, abgestützt. Jeder der Nockenfolger der zwei Heber kann einem der Nockenleisten folgen und den dazugehörigen Heber anheben, so dass sich der dazugehörige Querverbindungs-Mechanismus aufrichtet und den dazugehörigen Träger anhebt. Die zwei angetriebenen Elemente sind voneinander senkrecht zu der Laufschiene versetzt. Die zwei Nockenleisten sind längs zueinander versetzt, um so die zwei Heber synchron anzuheben.

Die vorderen und hinteren Querverbindungs-Mechanismen können die Träger, die parallel zu der Laufschiene ein Werkstück abstützen, stabil abstützen. Diese Querverbindungs-Mechanismen können synchron aufgerichtet werden, um so die Träger sicher synchron anzuheben.

Die Fördervorrichtung kann eine Reibantriebs-Vorrichtung für einen Niederflur-Aufbau sein, die ein Deck in Form einer Platte beinhaltet, welches an beiden Seiten eine Reibungsfläche aufweist, wie es in der folgenden Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben wird. In diesem Fall kann die Nockenleiste ohne eine Verkantung in den unteren Raum zwischen den Boden und den Schlitten, der auf einem niedrigen Niveau über den Boden fährt, eingesetzt werden. Die auf diese Weise eingesetzte Leiste kann die Träger leicht auf ein gewünschtes Niveau anheben.

Das angetriebene Element des Querverbindungs-Mechanismus wird, wie oben festgestellt, durch das Lagerelement an der Oberseite des Hebers relativ hierzu horizontal beweglich abgestützt. Folglich kann der Heber vertikal beweglich abgestützt werden und die Nockenleiste muss ihn lediglich anheben. Dies ermöglicht eine Vereinfachung des gesamten Aufbaus des Trägerantriebs-Mechanismus des Schlittens.

Eine Fördervorrichtung gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Nockenleiste und einen Schlitten. Die Nockenleiste erstreckt sich entlang der horizontalen Laufschiene, entlang der der Schlitten läuft. Der Schlitten beinhaltet ein Deck, auf welchem ein aufrichtbarer Querverbindungs-Mechanismus befestigt ist. Der Querverbindungs-Mechanismus beinhaltet eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Verbindung. Ein Ende der ersten Verbindung und ein Ende der zweiten Verbindung sind an einer Drehachse abgestützt, die dem Deck benachbart und an ihm fixiert ist. Die Mittelpunkte der vier Verbindungen sind durch eine Drehwelle, die sich parallel zu der Drehachse befindet, miteinander verbunden. Die erste und zweite Verbindung sind durch eine Verbindungswelle, die sich parallel zu der Drehachse befindet und zwischen dem Drehpunkt und der Drehwelle positioniert ist, miteinander verbunden. Die Verbindungswelle ist an ein angetriebenes Element angepasst. Ein Heber wird von dem Deck vertikal beweglich abgestützt. Der Heber beinhaltet ein an seiner Oberseite fixiertes Lagerelement und einen an seinem Boden abgestützten Nockenfolger. Das angetriebene Element wird von dem Lagerelement relativ dazu horizontal beweglich abgestützt. Der Nockenfolger kann der Nockenleiste folgen und den Heber anheben, so dass sich der Querverbindungs-Mechanismus aufrichtet, um den Träger anzuheben. Die erste und die dritte Verbindung bilden ein Paar. Die zweite und die vierte Verbindung bilden ein Paar. Die beiden Verbindungspaare können durch einen einzelnen Heber angehoben werden und stabil miteinander arbeiten.

In jeder der Fördervorrichtungen kann das Lagerelement des Hebers eine darin ausgebildete Führungsnut aufweisen, und das angetriebene Element des Querverbindungs-Mechanismus kann eine an einer Achse parallel zu der horizontalen Drehachse drehbare Walze sein. Die Walze steht mit der Führungsnut rollbar und beweglich in Eingriff. Die Führungsnut und die Walze arbeiten derart zusammen, dass sie den Hebevorgang des Hebers reibungslos und zuverlässig an den Querverbindungs-Mechanismus übertragen. Auch wenn der Heber eine säulenförmige Welle beinhaltet, die um ihre eigene Achse drehbar ist, dient die Walze dazu, den Heber vom Drehen abzuhalten.

Eine Fördervorrichtung gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Nockenleiste und einen Schlitten. Die Nockenleiste erstreckt sich entlang einer horizontalen Laufschiene, entlang der der Schlitten läuft. Der Schlitten beinhaltet ein Deck, an dem ein aufrichtbarer Querverbindungs-Mechanismus befestigt ist. Der Querverbindungs-Mechanismus stützt einen Träger ab und bewegt ihn vertikal. Der Querverbindungs-Mechanismus beinhaltet zumindest eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Verbindung. Ein Ende der ersten Verbindung ist an einer horizontalen Drehachse, die nahe bei und relativ zu dem Deck fixiert ist, abgestützt. Das andere Ende der ersten Verbindung ist drehbar mit einem Ende der dritten Verbindung verbunden. Ein Ende der zweiten Verbindung ist drehbar mit einem Ende der vierten Verbindung verbunden. Die Mittelpunkte der ersten und der zweiten Verbindung sind durch einen unteren Drehpunkt, der sich parallel zu der Drehachse befindet, miteinander verbunden. Die Mittelpunkte der dritten und der vierten Verbindung sind durch einen oberen Drehpunkt, der sich parallel zu der Drehachse befindet, miteinander verbunden. Die erste Verbindung ist mit einem angetriebenen Element zwischen der Drehachse und dem unteren Drehpunkt angepasst. Ein Heber ist vertikal beweglich an dem Deck abgestützt. Der Heber beinhaltet ein an dessen Oberseite fixiertes Lagerelement und einen an dessen Boden abgestützten Nockenfolger. Das angetriebene Element wird durch das Lagerelement relativ dazu horizontal beweglich abgestützt. Der Nockenfolger kann der Nockenleiste folgen und den Heber anheben, so dass sich der Querverbindungs-Mechanismus aufrichtet, um den Träger anzuheben.

Die erste und die zweite Verbindung dieser Fördervorrichtung stellen ein Paar als ein unteres Verbindungspaar dar. Die dritte und die vierte Verbindung der Fördervorrichtung stellen ein Paar als ein oberes Verbindungspaar dar. In Bezug auf den Hub des Hebers ermöglichen die vertikal verbundenen Verbindungspaare, die Anhebung des Trägers mit der Anzahl von Verbindungspaaren zu multiplizieren. Dementsprechend kann die Fördervorrichtung die Förderung eines Werkstücks, das eine große Anhebung erfordert, effektiv befördern.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine teilweise aufgerissene Seitenansicht eines Teils einer Fördervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die einen sich gerade im hinteren Teil des begrenzten Abschnitts der Laufschiene befindenden Schlitten zeigt.

2 ist eine Ansicht von oben eines Teils der Fördervorrichtung, die den Schlitten wie in 1 und einen Deck-Antrieb zeigt.

3 ist eine den Schlitten wie in 1 zeigende Vorderansicht der Fördervorrichtung.

4 ist eine den Schlitten wie in 1 zeigende vergrößerte Seitenansicht der Fördervorrichtung.

5 ist eine vergrößerte, teilweise aufgerissene Ansicht von oben eines Teils der Fördervorrichtung, die einen vorderen Querverbindungs-Mechanismus und einen hinteren Querverbindungs-Mechanismus zeigt.

6A ist ein vergrößerter, längs verlaufender Querschnitt eines Teils der Fördervorrichtung, der die Enden der Verbindungen eines Querverbindungs-Mechanismus zeigt, die nahe bei der dazugehörigen Drehwelle liegen.

6B ist ein die Heber usw. zeigender vergrößerter, längs verlaufender Querschnitt eines Teils der Fördervorrichtung.

6C ist ein vergrößerter, längs verlaufender Querschnitt eines Teils der Fördervorrichtung, der die gleitenden Enden der Verbindungen der Querverbindungs-Mechanismen zeigt.

7 ist eine vergrößerte Seitenquerschnitt der Fördervorrichtung, die einen Träger zeigt, der von seiner unteren, in 4 gezeigten begrenzten Position auf seine obere begrenzte Position angehoben ist.

8 ist ein seitlicher Querschnitt eines Teils der Fördervorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der einen auf seine obere begrenzte Position angehobenen Träger zeigt.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Eine die vorliegende Erfindung ausführende Fördervorrichtung beinhaltet eine Vielzahl an Schlitten, von denen einer in den 1 bis 7 gezeigt wird. Unter Verweis auf die 1 bis 3 beinhaltet jeder der Schlitten ein Deck 1 in Form einer horizontalen Platte. Das Deck 1 ist rechteckig und beide Seiten sind länger als die beiden Enden. Das Deck 1 weist parallele Reibe-Oberflächen 8a und 8b auf, die jeweils an dessen linker und rechter Seite ausgebildet sind. Ein vorderer Querverbindungs-Mechanismus 3 und ein hinterer Querverbindungs-Mechanismus 4 sind an dem Deck 1 befestigt und zu diesem längsverlaufend voneinander beabstandet. Ein vorderer horizontaler Träger 2A und ein hinterer Träger 2B liegen jeweils auf den Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 auf und stützen an diesen ein Werkstück W ab. Das Deck 1 wird von einem vorderen und einem hinteren Paar von Räder-Einheiten 6 abgestützt. Die Räder-Einheiten 6 der Schlitten laufen auf einer rechten Führungsschiene 5a und einer linken Führungsschiene 5b, die sich entlang der Laufschiene am Boden erstrecken. Wie in 3 gezeigt, beinhaltet jede linke Räder-Einheit 6 ein Paar von Antivibrations-Walzen, die an beiden Seiten der linken Führungsschiene 5b entlang laufen.

Eine Vielzahl von Deck-Antrieben 7, von denen einer in den 2 und 3 gezeigt wird, ist in Intervallen entlang der Laufschiene am Boden fixiert und treibt das Deck 1 der Schlitten mittels Reibung an. Jeder Deck-Antrieb 7 beinhaltet ein Reibrad 9, einen an der rechten Seite der Laufschiene platzierten Motor 10 und eine an der linken Seite vorgesehene Unterstützungsrolle 11. Das Reibrad 9 und die Unterstützungsrolle 11 wirken zusammen, um einen Druckkontakt mit den jeweiligen Reiboberflächen 8a und 8b des zwischen ihnen platzierten Decks 1 zu erzeugen. Der Motor 10 treibt das Reibrad 9 an, um das Deck 1 in einer konstanten Geschwindigkeit entlang der Laufschiene vorwärts zu bewegen.

Die Intervalle, in denen die Deck-Antriebe 7 platziert sind, können in Etwa der Länge eines jeden Decks 1 entsprechen oder geringfügig kürzer sein, so dass das Deck von jedem Deck-Antrieb 7 außer dem letzten, der nacheinander in den nächsten Antrieb eingreift, angetrieben wird. Dies ermöglicht es den Schlitten, in optionalen Intervallen und einer konstanten Geschwindigkeit zu laufen. Die Intervalle der Antriebe können alternativ um so viel länger als die Länge des Decks sein, dass das von jedem der Deck-Antriebe 7 angetriebene Deck 1 das vorangehende Deck, welches von diesem Antrieb gelöst wurde, in der anschließend vorantreibt.

Wie in den 4 bis 7 gezeigt wird, ist jeder Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 zweiseitig symmetrisch und die Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines jeden Schlittens sind längsverlaufend zu dem dazu gehörigen Deck voneinander beabstandet. Jeder Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 beinhaltet ein Paar von einander kreuzenden Verbindungen 12 und ein Paar von Verbindungen 13. Jedes der Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12 oder 13 ist zu dem Deck 1 längsverlaufend von dem anderen beabstandet. Die innere Verbindung 14a und die äußere Verbindung 14b der Paare 12 und 13 weisen die gleiche Länge auf. Jede Verbindung 14a oder 14b erstreckt sich entlang einer vertikalen Ebene seitlich des Decks 1. Die vier Verbindungen 14a und 14b eines jeden Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 sind an ihren Mittelpunkten durch eine horizontale Drehwelle 15 mit einander verbunden. Die unteren Enden der inneren Verbindungen 14a eines jeden Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 werden durch eine fixierte horizontale Drehachse 16 mittels eines Paars von Lagern 16a und 16b, die an dem Deck 1 befestigt sind, abgestützt. Die oberen Enden der inneren Verbindungen 14a stützen ein Paar von oberen Walzen 18a und 18b mittels einer Walzenwelle 19 ab. Die oberen Walzen 18a und 18b stehen jeweils rollbar und beweglich mit einer vorderen Führungsschiene 17a und einer hinteren Führungsschiene 17b in Eingriff, die im Querschnitt U-förmig sind. Die Führungsschienen 17a und 17b sind an dem Boden des dazu gehörigen Trägers 2A oder 2B befestigt und erstrecken sich seitlich des Decks 1. Die oberen Enden der äußeren Verbindungen 14b eines jeden Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 werden durch eine horizontal befestigte Drehwelle 20 mittels eines Paars von Lagern 20a und 20b, die an dem Boden des dazu gehörigen Trägers 2A oder 2B befestigt sind, abgestützt. Die unteren Enden der äußeren Verbindungen 14b stützen durch eine horizontale Walzenwelle 23 ein Paar von unteren Walzen 22a und 22b ab. Die unteren Walzen 22a und 22b stehen jeweils rollbar und beweglich mit der vorderen Führungsschiene 21a und der hinteren Führungsschiene 21b, die im Querschnitt U-förmig sind, in Eingriff. Die Führungsschienen 21a und 21b sind an der Oberseite des Decks 1 befestigt und erstrecken sich seitlich desselben. Die horizontalen Wellen 15, 16, 19, 20 und 23 erstrecken sich längsverlaufend zu dem Deck 1.

Jeder Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 ist, wie oben festgestellt wurde, zweiseitig symmetrisch. Die Drehwellen 15 der Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines jedes Schlittens können sich an einer vertikalen Ebene, die sich längs verlaufend durch das Zentrum des dazu gehörigen Decks 1 erstreckt, bewegen. Die unteren Drehwellen 16 der dazu gehörigen Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 sind jeweils an der rechten und linken Seite des Decks 1 positioniert. Die inneren Verbindungen 14a jedes Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 sind mittels einer Verbindungswelle 24, welche zwischen den dazu gehörigen Wellen 15 und 16 parallel zu diesen positioniert ist, mit einander verbunden. Die Verbindungswelle 24 weist einen im Durchmesser kleineren mittleren Abschnitt auf, der ein Antriebselement 25 (eine Walze 26) abstützt. Auf diese Weise sind die Antriebselemente 26 der Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines jeden Schlittens jeweils an den linken und rechten Seiten des dazu gehörigen Decks 1 positioniert.

Jedes Deck 1 ist mit einem vorderen Heber 27 und einem hinteren Heber 28 versehen, um jeweils die Antriebselemente 26 der dazu gehörigen Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 anzuheben. Die Heber 27 und 28 umfassen jeweils vertikale Gleitstangen 30 und 31, Lagerelemente 32 und 33 und Nockenfolger 34 und 35. Jedes Deck 1 ist auch mit zwei Gleitführungen 29 versehen, die an demselben fixiert sind und sich jeweils durch dieses und unter ein Antriebselement 26 erstrecken. Jede Gleitstange 30 oder 31 wird von einer Gleitführung 29 unter dem dazu gehörigen Antriebselement 26 abgestützt und kann vertikal durch diese Führung gleiten. Die Lagerelemente 32 und 33 sind jeweils an den Oberseiten der Gleitstangen 30 und 31 befestigt und weisen jeweils die in ihren Oberseiten ausgebildeten Gleitnuten 32a und 33a auf. Jedes Antriebselement 26 steht rollbar und beweglich mit der dazu gehörigen Gleitnut 32a oder 33a in Eingriff. Die Nockenfolger 34 und 35 sind Walzen, die die Böden der jeweiligen Gleitstangen 30 und 31 abstützen. Auf diese Weise sind die Heber 27 und 28 eines jeden Schlittens jeweils an der rechten und linken Seite des dazu gehörigen Decks 1 positioniert.

Eine rechte Nockenleiste 36 und eine linke Nockenleiste 37 liegen zwischen den Führungsschienen 5a und 5b am Boden und erstrecken sich parallel zu diesen. Während jeder der Schlitten entlang eines (nicht gezeigten) begrenzten Abschnitts der Laufschiene läuft, rollen seine Nockenfolger 34 und 35 jeweils an den Nockenleisten 36 und 37 entlang und heben die jeweils dazu gehörigen Heber 27 und 28 an. Die Nockenleisten 36 und 37 sind durch die Distanz in Längsrichtung des Decks 1 zwischen den Hebern 27 und 28 eines jeden Schlittens längs zueinander versetzt, so dass die Heber synchron angehoben werden können.

Der Deck-Antrieb 7 bewegt mit konstanter Geschwindigkeit die Schlitten entlang der Führungsschienen 5a und 5b. Während jeder der Schlitten außerhalb des begrenzten Abschnitts der Laufschiene wie in 4 etc. gezeigt läuft, werden deren Träger 2A und 2B durch die Schwerkraft auf ihre unteren Begrenzungspositionen abgesenkt. In der Zwischenzeit werden die dazu gehörigen Heber 27 und 28 an ihren unteren Begrenzungspositionen durch die dazu gehörigen Gleitführungen 29 abgestützt, ohne dass die dazu gehörigen Nockenfolgern 34 und 35 mit dem Boden in Berührung zu kommen. Dementsprechend befindet sich das Werkstück W auf den Trägern 2A und 2B in Bezug auf das dazu gehörige Deck 1 an seiner unteren Begrenzungsposition.

Das Werkstück W wird als direkt auf den Trägern 2A und 2B eines der Schlitten abgestützt abgebildet. Tatsächlich ist das Werkstück W jedoch an einer geeigneten Abstütz-Einrichtung platziert, welche an den Trägern 2A und 2B abgestützt ist. Die Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines jeden Schlittens können einen langen Träger anstelle von zwei Trägern 2A und 2B abstützen.

Wenn jeder der Schlitten wie in den 1 und 2 gezeigt, den begrenzten Abschnitt der Laufschiene betritt, kommen deren Nockenfolger 34 und 35 jeweils mit den hinteren Endflanken der Nockenleisten 36 und 37 zur gleichen Zeit in Berührung. Während die Nockenfolger 34 und 35 an den hinteren Endflanken vorwärts rollen, werden die dazu gehörigen Heber 27 und 28 synchron angehoben.

Während die Heber 27 und 28 wie in 7 gezeigt synchron angehoben werden, wird das Paar von Verbindungen 12 und 13 der dazu gehörigen Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 gemeinsam aufgerichtet. Insbesondere werden die dazu gehörigen Gleitstangen 30 und 31 mit den dazu gehörigen Lagerelementen 32 und 33 angehoben, wodurch das dazu gehörige Antriebselement 26 angehoben wird. Dies veranlasst die dazu gehörigen inneren Verbindungen 14a, sich an den dazu gehörigen unteren Drehwellen 16 zu drehen, was wiederum die dazu gehörigen äußeren Verbindungen 14b veranlasst, sich symmetrisch zu den inneren Verbindungen 14a an den dazu gehörigen oberen Drehwellen 20 zu drehen. Folglich werden die dazu gehörigen Träger 2A und 2B parallel angehoben. In der Zwischenzeit rollen die dazu gehörigen oberen Walzen 18a und 18b und die unteren Walzen 22a und 22b jeweils entlang der oberen Führungsschienen 17a und 17b und entlang der unteren Führungsschienen 21a und 21b. Die Drehbewegung der inneren Verbindungen 14a verschiebt die Antriebselemente 26 horizontal, während die Lagerelemente 32 und 33 vertikal angehoben werden. Die Antriebselemente 26 rollen folglich in den Führungsnuten 32a und 33a der Lagerelemente 32 und 33.

Wie oben festgestellt richten sich die vorderen und hinteren Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines jeden Schlittens synchron auf, so dass die dazu gehörigen Träger 2A und 2B, während ihre Niveaus gleich gehalten werden, parallel zu ihren oberen Begrenzungspositionen angehoben werden. Die Position des Werkstücks W auf den Trägern 2A und 2B wird infolge dessen an seine obere Begrenzung gebracht. Während der Schlitten entlang des begrenzten Abschnitts der Laufschiene läuft, ist es anders ausgedrückt möglich, das Werkstück W automatisch in die zum Bearbeiten desselben geeignete Position in diesem Abschnitt anzuheben.

Während die Nockenfolger 34 und 35 eines jeden Schlittens jeweils an den vorderen (nicht gezeigten) Endflanken der Nockenleisten 36 und 37 entlang rollen, werden die dazu gehörigen Heber 27 und 28 durch die Schwerkraft synchron abgesenkt, so dass die dazu gehörigen Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 aufgrund der Schwerkraft synchron zurück gezogen werden. Infolge dessen werden die dazu gehörigen Träger 2A und 2B auf ihre unteren Begrenzungspositionen abgesenkt.

Das Deck 1 kann durch einen Kettenförderer entlang einer endlosen Umlaufschiene angetrieben werden, welche eine sich über den Boden erstreckende Förderbahn und einen sich unter dem Boden erstreckenden Rückweg beinhaltet. Ein Paar von im Querschnitt U-förmigen Nockenleisten erstreckt sich entlang des Rückwegs. In diesem Fall können die Nockenfolger 34 und 35 der Heber derart angepasst sein, dass sie für den Eingriff in die U-Schienen geeignet sind. In diesem Fall können die Lagerelemente 32 und 33 der Heber im Querschnitt U-förmige Schienen sein, und die Antriebselemente 26 der Querverbindungs-Mechanismen können derart angepasst sein, dass sie für den Eingriff in diese Schienen geeignet sind. Während die Schlitten entlang des Rückwegs laufen, würden die Träger 2A und 2B herunter hängen und könnten in Richtung des Bodens angehoben werden.

Die 8 zeigt einen Schlitten einer anderen die vorliegende Erfindung verwirklichende Fördervorrichtung. Der Schlitten beinhaltet ein Paar von Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4, die jede zwei untere Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12A und 13A und zwei obere Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12B und 13B beinhalten. Die unteren Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12A und 13A sind jeweils mit dem Paar von einander kreuzenden Verbindungen 12 und 13 der vorherigen Ausführungsform identisch. Die oberen Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12B und 13B sind jeweils im Wesentlichen mit den Paaren von einander kreuzenden Verbindungen 12 und 13 identisch. Die oberen Enden der äußeren Verbindungen 14b der unteren Paare 12A und 13A sind durch eine Drehwelle 38a drehbar mit den unteren Enden der inneren Verbindungen 14a der oberen Paare 12B und 13B verbunden. Die oberen Enden der inneren Verbindungen 14a der unteren Paare 12A und 13A sind durch eine Drehwelle 38b drehbar mit den unteren Enden der äußeren Verbindungen 14b der oberen Paare 12B und 13B verbunden. Die Drehwellen 38a und 38b sind mit den Drehwellen 15 der vorherigen Ausführungsform identisch. Die unteren Paare der einander kreuzenden Verbindungen 12A und 13A stützen ein Antriebselement 25 ab. Die oberen Paare der einander kreuzenden Verbindungen 12B und 13B stützen einen Träger 2Aoder 2B ab. Jeder Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 dieses Schlittens kann drei oder mehr vertikal verbundene Verbindungs-Sätze beinhalten.


Anspruch[de]
Fördervorrichtung, umfassend eine sich entlang einer horizontal verlaufenden Schiene erstreckende Nockenleiste sowie einen entlang der Schiene beweglichen Schlitten, wobei der Schlitten umfasst:

ein Deck (1);

zumindest einen an dem Deck befestigten Querverbindungs-Mechanismus (3);

wobei der Querverbindungs-Mechanismus (3) ein Paar von einander kreuzenden Verbindungen (12, 13) mit einer ersten Verbindung (14a) sowie einer zweiten Verbindung (14b) aufweist, wobei die erste Verbindung (14a) an deren einen Ende an einer horizontalen Drehachse nahe bei und in Bezug auf das Deck fixiert abgestützt ist, die ersten und zweiten Verbindungen an deren Mittelpunkten durch einen Drehpunkt (15) parallel zur Drehachse miteinander verbunden sind;

einen durch den Querverbindungs-Mechanismus abgestützten Träger (2a); und

einen durch das Deck vertikal beweglich abgestützten Heber (27);

wobei der Heber ein Lagerelement (32) beinhaltet, das an dessen Oberseite fixiert ist;

der Heber des Weiteren einen Nockenfolger (34) beinhaltet, der an dessen Boden abgestützt ist, wobei der Nockenfolger in der Lage ist, der Nockenleiste (36) zu folgen, den Heber anzuheben, so dass sich der Querverbindungs-Mechanismus aufrichtet, um den Träger (2a) anzuheben,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Querverbindungs-Mechanismus (3) des Weiteren ein angetriebenes Element (25) beinhaltet, das zwischen der Drehachse (16) und dem Drehpunkt (15) an der ersten Verbindung (14a) angepasst ist, wobei das angetriebene Element (25) durch das Lagerelement (32) relativ hierzu horizontal beweglich abgestützt wird;

wobei

die Nockenleiste ein Paar von Nockenleisten (36, 37) umfasst;

der Querverbindungs-Mechanismus ein Paar von aufrichtbaren Querverbindungs-Mechanismen (3, 4) umfasst, die voneinander entlang der Laufschiene beabstandet sind; wobei

jede der Verbindungen (14a, 14b) der zwei Querverbindungs-Mechanismen sich in einer vertikalen Ebene senkrecht zur Laufschiene erstreckt;

der Heber ein Paar von Hebern (27, 28) umfasst;

jedes der angetriebenen Elemente (25) der zwei Querverbindungs-Mechanismen durch eines der Lagerelemente (32, 33) der zwei Heber abgestützt ist;

jeder der Nockenfolger (34, 35) der zwei Heber einer der Nockenleisten (36, 37) folgen kann, wodurch der zugehörige Heber derart angehoben wird, dass sich der dazugehörige Querverbindungsmechanismus aufrichtet, um den Träger (2a, 2b) anzuheben;

die zwei angetriebenen Elemente (25) voneinander senkrecht zur Laufschiene versetzt sind; und

die zwei Nockenleisten längs zueinander versetzt sind, um so die zwei Heber synchron anzuheben.
Fördervorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei jeder Querverbindungs-Mechanismus (3, 4) zwei sich gegenüberstehende Paare von einander kreuzenden Verbindungen beinhaltet, die eine erste Verbindung (14a) sowie eine zweite Verbindung (14b), eine Drehwelle (15) sowie eine Verbindungswelle aufweisen, wobei ein Ende der ersten Verbindung des Paares an einer horizontalen Drehachse (16) nahezu und relativ zum Deck fixiert abgestützt ist, die Drehwelle Mittelpunkte der einander kreuzenden Verbindungen verbindet, die Verbindungswelle das Paar von einander kreuzenden Verbindungen miteinander verbindet, die Dreh- und Verbindungswellen parallel mit der Drehachse stehen, die Verbindungswelle zwischen der Drehachse und der Drehpunktachse positioniert ist und mit dem Lagerelement versehen ist. Fördervorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das Lagerelement jedes Hebers eine darin eingeformte Führungsnut (32a, 33a) aufweist, und wobei das angetriebene Element (25) des Querverbindungs-Mechanismus eine Walze (26) umfasst, die an einer Achse parallel zur horizontalen Drehachse drehbar ist, wobei die Walze drehend und beweglich mit der Führungsnut in Eingriff steht. Fördervorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei jeder der Querverbindungs-Mechanismen ein unteres Paar von einander kreuzenden Verbindungen beinhaltet, die eine erste Verbindung sowie eine zweite Verbindung aufweisen, und zumindest ein oberes Paar von einander kreuzenden Verbindungen, die eine dritte Verbindung und eine vierte Verbindung aufweisen, wobei die erste Verbindung an deren einen Ende an einer horizontalen Drehachse (16) nahe bei und relativ zum Deck fixiert abgestützt ist, die erste Verbindung an deren anderen Ende drehbar mit dem einen Ende (38b) der dritten Verbindung verbunden ist, die ersten und zweiten Verbindungen an deren Mittelpunkten über einen unteren Drehpunkt (15) parallel zur Drehachse miteinander verbunden sind, die zweite Verbindung an deren einen Ende (38a) drehbar mit einem Ende der vierten Verbindung verbunden ist, und die dritten und vierten Verbindungen an deren Mittelpunkten über einen oberen Drehpunkt (15) parallel zur Drehachse miteinander verbunden sind.






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