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Dokumentenidentifikation DE60211562T2 26.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001471553
Titel LUFTUNTERBRECHERSCHALTER
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokyo, JP
Erfinder OKASHITA, Mitsubishi Elec. Engineering KK, Hiroshi, Tokyo 100-0004, JP;
KAWAKAMI, Mitsubishi Elec. Engineering KK, Junichi, Tokyo 100-0004, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60211562
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.01.2002
EP-Aktenzeichen 027104132
WO-Anmeldetag 31.01.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/JP02/00739
WO-Veröffentlichungsnummer 2003065396
WO-Veröffentlichungsdatum 07.08.2003
EP-Offenlegungsdatum 27.10.2004
EP date of grant 17.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse H01H 33/53(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01H 73/18(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01H 9/34(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufbau zum Unterdrücken eines Temperaturanstiegs eines stromführenden Konduktors an einem sich öffnenden und schließenden Kontakt ebenso wie in der Nähe des Kontaktes in einem (Druck-) Luftkreisunterbrechungsschalter zu dem Zeitpunkt, zu dem ein elektrischer Strom an den Konduktor unter normalen Bedingungen angelegt wird.

Stand der Technik

3 ist eine seitliche, geschnittene Ansicht, die einen herkömmlichen Luftkreisunterbrechnungsschalter zeigt, wie er zum Beispiel in der japanischen Patentveröffentlichung (ungeprüft) Nr. 303930/1993 beschrieben ist.

In der Zeichnung kennzeichnet das Bezugszeichen 1 ein Basisgehäuse, das eine Hauptbasis 1a und eine zweite Basis 1b umfasst, die beide aus einem isolierenden Material gebildet sind. Bezugszeichen 1c ist ein Lichtbogengasemissionsfenster, das an dem Basisgehäuse 1 ausgebildet ist. Bezugszeichen 2 ist eine Gehäuseabdeckung, Bezugszeichen 3 sind stationäre Konduktoren, die parallel an der zweiten Basis 1b angeordnet sind und welche in gleicher Anzahl vorhanden sind, wie Pole dieses Luftkreisunterbrechungsschalters, und in denen ein stationärer Kontakt 4 an einem Ende jedes stationären Konduktors fixiert ist, und das andere Ende ist aus dem Basisgehäuse 1 herausgeführt und bildet einen Abschluss 3a an der Stromversorgungsseite. Bezugszeichen 5 ist ein beweglicher Kontakt, der zu dem stationären Kontakt 4 weist und der in Kontakt kommt mit und getrennt wird von dem stationären Kontakt 4, und Bezugszeichen 6 ist ein bewegliches Element, an dem der bewegliche Kontakt 5 fixiert ist. Bezugszeichen 7 ist ein Kontaktarm, der drehbar das bewegliche Element 6 hält, Bezugszeichen 8 ist ein Anschlagsstift für das bewegliche Element, um die Bewegung des beweglichen Elements 6 zu jedem nicht benötigten Teil zu blockieren, und Bezugszeichen 9 ist eine Kontaktarmwelle, die drehbar den Kontaktarm 7 an dem Basisgehäuse 1 trägt. Bezugszeichen 10 ist ein Abschlusskonduktor und ein Teil des Abschlusskonduktors, der an der Hauptbasis 1a fixiert ist und aus dem Basisgehäuse 1 herausgeführt wird, bildet einen Lastseitenabschluss 10a. Das Bezugszeichen 11 ist ein flexibler Konduktor zum Verbinden des beweglichen Elements 6 mit dem Abschlusskonduktor 10, um so nicht die Bewegung des beweglichen Elements 6 zu regulieren.

Bezugszeichen 12 ist eine Kontaktdruckfeder, um das bewegliche Element 6 in die Öffnungsrichtung zu zwingen und Bezugszeichen 13 ist ein Schaltmechanismusteil zum Öffnen und Schließen des beweglichen Elements 6, welches mit dem Kontaktarm 7 durch eine Welle 14 verbunden ist. Bezugszeichen 15 ist ein Relaisbedienungsteil. Der Schaltmechanismusteil 13 umfasst einen weit bekannten, bistabilen Verbindungsmechanismus und ist an einer D-förmigen Klinke 16 eingeklinkt, die mit dem Relaisbedienungsteil 15 im Eingriff steht. Bezugszeichen 17 ist eine Lichtbogenlöschkammer, mit einer Öffnung, so dass Lichtbogengas nach Außen durch das Lichtbogengasemissionsfenster 1c emittiert werden kann. Bezugszeichen 18 ist eine Schließfeder, in der Schließantriebskräfte des Schaltmechanismusteils 13 gesammelt werden, und Bezugszeichen 19 ist ein Schaltklinkenmechanismus, an den die Schließfeder 18 zusammengepresst und aufgenommen ist durch einen Griff 20 oder einen Motor, die nicht dargestellt sind.

Diese Art eines herkömmlichen Luftkreisunterbrechungsschalters detektiert einen Überstromfluss durch eine verbundene Last oder einen überschüssigen Strom, der durch eine Störung oder dergleichen hervorgerufen wird, und das Relaisbedienungsteil 15 löst den Schaltmechanismusteil 13 von der D-förmigen Klinke 16. Folglich wird der Schaltmechanismusteil 13 in Betriebsbereitschaft gebracht, wobei der Kontaktarm 7 nach oben gedrückt wird und sich um die Kontaktarmwelle 9 durch die Kraft der Kontaktdruckfeder 12 dreht. Zur gleichen Zeit wird das bewegliche Element 6 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, wobei es die Welle 14 dreht, wobei der bewegliche Kontakt 5 weg von dem stationären Kontakt 4 bewegt wird und der elektrische Strom, der zwischen den beiden Kontakten fließt, wird unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Lichtbogen zwischen den Kontakten induziert und durch die Lichtbogenlöschkammer 17 gelöscht und Lichtbogengas, das während dieses Vorgangs erzeugt wird, wird durch das Lichtbogengasemissionsfenster 1c emittiert.

Ein Nennstrom von 1000 bis einige 1000 Ampere fließt bei diesem Typ an Luftkreisunterbrechungsschalter, und ein Temperaturanstieg, hervorgerufen durch den fließenden Nennstrom, beschleunigt den Verschleiß der Teile. Um den Verschleiß zu verhindern, wird eine maximale Temperatur eines stromführenden Teils durch einen Standard normalisiert. In dem zuvor beschriebenen herkömmlichen Luftkreisunterbrechungsschalter sind der stationäre Kontakt 4, der bewegliche Kontakt 5 und umfängliche Leitpassagen wie das bewegliche Element 6 etc. in einem geschlossenen Raum mit nur dem Lichtbogengasemissionsfenster 1c angeordnet, um einen stromführenden Ladeteil zu isolieren und einen Lichtbogen, der zu dem Zeitpunkt der Unterbrechung eines überschüssigen elektrischen Stroms erzeugt wird, abzuschirmen und um zu verhindern, dass Lichtbogengas zu dem Schaltmechanismusteil 13 ausströmt. Als Folge davon, bleibt, wenn ein Nennstrom darauf aufgebracht wird, eine Wärme, die aufgrund des Kontaktwiderstandes zwischen dem stationären Kontakt 4 und dem beweglichen Kontakt 5 erzeugt wird, und aufgrund eines Widerstandes der umfänglichen konduktiven Passagen, wie das bewegliche Element 6, bestehen und erhöht die Temperatur in dem Basisgehäuse 1. Folglich besteht ein Problem darin, dass die Temperatur des stromführenden Teils über die normalisierte Maximaltemperatur ansteigt.

Die vorliegende Erfindung wurde getätigt, um das vorstehend diskutierte Problem zu lösen und hat als eine Aufgabe, einen Temperaturanstieg an dem stromführenden Teil in dem (Druck-) Luftkreisunterbrechungsschalter durch effektives Ausstrahlen einer Wärme, die in dem Luftkreisunterbrechungsschalter erzeugt wird, zu unterdrücken.

Offenbarung der Erfindung

Ein Luftkreisunterbrechungsschalter gemäß der Erfindung umfasst in einem Gehäuse: einen stationären Konduktor, an dem ein stationärer Kontakt fixiert ist, ein bewegliches Element, an dem ein beweglicher Kontakt, der über einen Schaltmechanismus in Kontakt kommt mit und sich weg bewegt von dem stationären Kontakt, fixiert ist, und eine Lichtbogenlöschkammer zum Löschen eines Lichtbogens, der zwischen den genannten zwei Kontakten erzeugt wird, und der Luftkreisunterbrechungsschalter ist mit einem Emissionsfenster ausgebildet, das an einer Seite der Löschkammer des Gehäuses ausgebildet ist, um Lichtbogengas aus dem Gehäuse und einer Belüftungsbohrung, die an einer gegenüberliegenden Seite der Löschkammer des Gehäuses angeordnet ist und welche eine Luftpassage in dem Gehäuse bildet, durch natürliche Konvektion von dem Belüftungsloch zu dem Emissionsfenster auszustrahlen.

Es ist bevorzugt, dass der aufgeführte Luftkreisunterbrechungsschalter mit einem Ventilelement zum Schließen der Entlüftungsbohrung ausgebildet ist, wenn ein Druck in dem Gehäuse ansteigt.

Es ist bevorzugt, dass ein Lichtbogenblock, der mit einem stationären Lichtbogenbildungskontakt ausgebildet ist, der sich zu der Lichtbogenlöschkammer erstreckt, um so eine elektrische Energie zu leiten und Wärme von dem stationären Kontakt zu transferieren, und ein beweglicher Lichtbogenbildungskontakt, der mit dem stationären Lichtbogenbildungskontakt zu dem Zeitpunkt in Kontakt kommt, in dem die zwei Kontakte geöffnet werden, bereitgestellt sind, welche sich zu der Lichtbogenlöschkammer erstrecken, so dass die elektrische Energie geleitet werden kann und die Wärme von dem beweglichen Kontakt transferiert werden kann.

Es ist bevorzugt, dass ein Pol mittels mehrerer beweglicher Elemente geöffnet und geschlossen wird, und jedes der mehreren beweglichen Elemente mit dem beweglichen Lichtbogenbildungskontakt, der sich zu der Lichtbogenlöschkammer erstreckt, ausgebildet ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils eines (Druck-) Luftkreisunterbrechungsschalters gemäß der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine perspektivische Ansicht eines stromführenden Teils des Luftkreisunterbrechungsschalters gemäß der Erfindung.

3 ist eine seitliche Schnittansicht eines Luftkreisunterbrechungsschalters gemäß dem Stand der Technik.

Bester Modus zum Ausführen der Erfindung Ausführungsbeispiel 1

1 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils eines (Druck-) Luftkreisunterbrechungsschalters, der das Ausführungsbeispiel 1 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und 2 ist eine perspektivische Ansicht eines stromführenden Teils des Luftkreisunterbrechungsschalters gemäß Ausführungsbeispiel 1.

In den Zeichnungen sind die Bezugszeichen 1, 3 bis 13 und 17 die gleichen, wie die in den herkömmlichen Luftkreisunterbrechungsschalter aufgeführten und eine weitere Erläuterung dieser wird hier ausgelassen.

Bezugszeichen 1d ist eine Entlüftungsbohrung, die sich an dem Basisgehäuse 1 öffnet und an einer gegenüberliegenden Seite der Lichtbogenlöschkammer 17 angeordnet ist. Bezugszeichen 21 ist ein Ventilelement der Entlüftungsbohrung 1d, und dieses Ventilelement ermöglicht es, dass Luft von außen nach innen zu dem Basisgehäuse 1 unter normalen Bedingungen verläuft, und schließt die Entlüftungsbohrung 1d, wenn der Druck in dem Basisgehäuse 1 ansteigt. Bezugszeichen 6a ist ein beweglicher Lichtbogenbildungskontakt, der durch Erstrecken eines beweglichen Elementkonduktors von einem Teil, in dem der bewegliche Kontakt 5 des beweglichen Elements 6 fixiert ist, zu einem Ende, ausgebildet ist. Bezugszeichen 22 ist ein Lichtbogenblock, der an dem stationären Konduktor 3 in der Richtung der Lichtbogenlöschkammer 17 montiert ist und in dem eine Seite nahe an dem stationären Konduktor 3 eingepasst ist, und eine andere Seite, die in rechten Winkeln quert, ist nahe an einer Bodenseite des Basisgehäuses 1 angepasst. Dieser Lichtbogenblock 22 ist mit einem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22 ausgebildet, der an einer Position gebildet ist, welche zu dem beweglichen Lichtbogenbildungskontakt 6a weist. Mehrere bewegliche Elemente 6, die parallel angeordnet sind, bilden einen öffnenden und schließenden Teil eines Pols, wie in 2 dargestellt. Zusätzlich ist eine Ausnehmungsnut 22b an dem Lichtbogenblock 22 an einem Teil ausgebildet, mit dem der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a nicht in Kontakt kommt.

Der Luftkreisunterbrechungsschalter gemäß der vorstehenden Konstruktion wird mit dem Energieversorgungsseitenabschluss 3a nach oben installiert, wobei die Lichtbogenlöschkammer 17 an der oberen Seite und die Entlüftungsbohrung 1d an der unteren Seite angeordnet ist, wie in den Zeichnungen dargestellt. Entsprechend ist ein Luftdurchlass zwischen der Entlüftungsbohrung 1d und dem Lichtbogengasemissionsfenster 1c ausgebildet.

Folglich wird eine Wärme, die an einem Teil, an dem der bewegliche Kontakt 5 in Kontakt mit dem stationären Kontakt 4 steht, und die an den umfänglichen Leitungspassagen wie das bewegliche Element 6, wenn ein elektrischer Strom angelegt wird, erzeugt wird, durch natürliche Konvektion von der Entlüftungsbohrung 1d zu dem Lichtbogengasemissionsfenster 1c gekühlt, wobei ein Temperaturanstieg im Inneren verhindert wird.

Weiter schließt, wenn der angelegte elektrische Strom unterbrochen wird, das Ventilelement 21 die Entlüftungsbohrung 1d durch den erzeugten Lichtbogengasdruck, und dieses verhindert, dass der Lichtbogen zu einem metallischen Material, das unter der Entlüftungsbohrung 1d angeordnet ist, geerdet wird.

Nun wird die Betriebsweise des beweglichen Lichtbogenbildungskontaktes 6a und des stationären Lichtbogenbildungskontakts 22a im Folgenden beschrieben. Die beweglichen Elemente 6, die mit dem Schaltmechanismusteil 13 verbunden sind, befinden sich in einer Sperrposition in Relation zu dem Kontaktarm 7, dem Anschlagstift für die beweglichen Elemente 8 und der Kontaktarmwelle 9, um so zu dem Zeitpunkt des An-/Abschaltens zu oszillieren. Bei dem Anschaltvorgang kommt zuerst der Lichtbogenbildungskontakt 6a in Kontakt mit dem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a, wodurch das Aufbringen eines elektrischen Stroms startet. Der Schaltmechanismus drückt weiter, wodurch der Kontaktpunkt als Drehpunkt wirkt, und der bewegliche Kontakt 5 kommt in Kontakt zu dem stationären Kontakt 4. Nachfolgend drückt der Schaltmechanismus kontinuierlich weiter, wodurch der Drehpunkt zu der Seite, an der der bewegliche Kontakt 5 in Kontakt mit dem stationären Kontakt 4 steht, versetzt wird. Folglich wird der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a getrennt oder weg bewegt von dem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a, und der elektrische Strom fließt über die gesamte Seite, an welcher der bewegliche Kontakt 5 in Kontakt mit dem stationären Kontakt 4 steht.

Während der Unterbrechung des elektrischen Stroms wird, mit dem Anheben der beweglichen Elemente 6 durch den Schaltmechanismus, der bewegliche Kontakt 5 leicht von dem stationären Kontakt 4 weg bewegt und der elektrische Strom wird zwischen den zwei Kontakten mittels eines Lichtbogens angelegt. Nachfolgend werden die beweglichen Elemente 6 durch die Kontaktdruckfeder 12 gedrückt und im Uhrzeigersinn um die Welle 14 gedreht, und der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a kommt in Kontakt mit dem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a. Zu diesem Zeitpunkt fließt der Strom durch den Punkt, in dem der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a in Kontakt mit dem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a steht, parallel zu dem Lichtbogenstrom zwischen den zwei Kontakten. Durch einen weiteren Anhebevorgang des Schaltmechanismus wird, während der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a in Kontakt zu dem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a gehalten wird, der bewegliche Kontakt 5 weit weg von dem stationären Kontakt 4 bewegt, wobei der Kontaktpunkt als Drehpunkt verwendet wird, wodurch sich der Lichtbogen zwischen den Kontakten erstreckt. Mit dem Erstrecken des Lichtbogens wird der Lichtbogenwiderstand erhöht und der Stromfluss wird hauptsächlich zu dem Punkt, in dem der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a in Kontakt mit dem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a steht, versetzt. Mit einer weiteren Betätigung durch den Schaltmechanismus bewegt sich der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a weg von dem stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a und der dort erzeugte Lichtbogen wird induziert und durch die Lichtbogenlöschkammer 17 gelöscht.

Wie zuvor beschrieben, fließt unter der normalen Bedingung des Anlegens eines elektrischen Stroms, im Unterschied zum Öffnungs- und Schließvorgang, der Strom weder durch den beweglichen Lichtbogenbildungskontakt 6a noch durch den stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a und deshalb findet keine Hitzeerzeugung aufgrund des Anlegens von Strom an dieser Stelle an diesem Teil statt. Jedoch kann dort eine Wärmeleitung von dem Kontaktteil auftreten und dieses verringert den Vorteil des Vergrößerns des Hitzeausstrahlbereichs.

Der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt 6a und der Lichtbogenblock 22a sind beide mit der Kontaktseite verbunden, an der der bewegliche Kontakt 5 in Kontakt mit dem stationären Kontakt 4 steht, und an der eine Wärme hauptsächlich erzeugt wird, agieren als Wärmeausstrahlelement, das durch Konvektionsluft in der Luftpassage zwischen der Entlüftungsbohrung 1d und dem Lichtbogengasemissionsfenster 1c gekühlt wird, und es wird deshalb unterdrückt, dass der stromführende Teil einen Temperaturanstieg aufweist.

Weiter umfasst der Öffnen/Schließenteil eines Pols eine Vielzahl beweglicher Elemente 6 einschließlich der beweglichen Lichtbogenbildungskontakte 6a, die parallel angeordnet sind, und deshalb weisen die beweglichen Lichtbogenbildungskontakte 6a eine große Wärmeabstrahlfläche insgesamt auf. Der Lichtbogenblock 22 ist mit Ausnehmungsnuten 22b entlang der Richtung des Luftstroms ausgebildet und deshalb ist der Wärmeabstrahlbereich vergrößert und der Wärmeabstrahleffekt verbessert.

Der Lichtbogenblock 22, der den stationären Lichtbogenbildungskontakt 22a bildet, weist eine Seite, die fest an dem stationären Konduktor 3 angepasst ist, und eine andere Seite, die fest an der Bodenseite des Basisgehäuses 1 angepasst ist, auf, und deshalb wird jede Wärme, die in dem stationären Kontakt 4 vorhanden ist, zu dem Lichtbogenblock 22 über den stationären Konduktor 3 transferiert. Dann wird die Abstrahlung von Wärme durch die erwähnte Konvektionsluft und die Abstrahlung von Wärme von der hinteren Seite zu der außenseitigen Luft durch die Bodenseite des Basisgehäuses 1 gefördert, und ein Temperaturanstieg des stromführenden Teils wird unterdrückt. In dem gleichen Sinne wird, wenn die hintere Bodenseite des Basisgehäuses 1 mit Rippen versehen ist, um den Wärmeabstrahlbereich und die hintere Bodenseite zu erhöhen, der Wärmeabstrahleffekt überdies verbessert.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Wie zuvor beschrieben umfasst ein (Druck-) Luftkreisunterbrechungsschalter gemäß der Erfindung in einem Gehäuse: einen stationären Konduktor, an dem ein stationärer Kontakt fixiert ist, ein bewegliches Element an dem ein beweglicher Kontakt, der mittels eines Schaltmechanismus in Kontakt mit und getrennt werden kann von dem stationären Kontakt, fixiert ist, und eine Lichtbogenlöschkammer zum Löschen eines Lichtbogens, der zwischen den erwähnten Kontakten erzeugt wird, und der Luftkreisunterbrechungsschalter ist mit einem Emissionsfenster, das an einem Teil des Gehäuses ausgeformt ist, um Lichtbogengas aus dem Gehäuse abzustrahlen, und einer Entlüftungsbohrung ausgebildet, die an einem Teil geöffnet ist, welches zu dem erwähnten Emissionsfenster weist und einen Luftdurchlass in dem Gehäuse bildet, und als Folge davon kühlt die Luftkonvektion von der Entlüftungsbohrung zu dem Emissionsfenster in dem Gehäuse die Kontakte und einen stromführender Teil in der Nähe der Kontakte, und ein Temperaturanstieg aufgrund von Wärme, die durch das Fließen des Stroms erzeugt wird, wird unterdrückt.

Weiter ist der erwähnte Luftkreisunterbrechungsschalter ausgebildet mit einem Ventilelement zum Schließen der Entlüftungsbohrung, wenn ein Druck in dem Gehäuse ansteigt und als Folge davon verhindert das Ventilelement, dass Lichtbogengas durch die Entlüftungsbohrung ausgeblasen wird, wenn der Strom aufgrund einer Störung unterbrochen wird.

Darüber hinaus ist ein Lichtbogenblock, der mit einem stationären Lichtbogenbildungskontakt ausgebildet ist, der sich zu der Lichtbogenlöschkammer-erstreckt, um so elektrischer Energie zu leiten und eine Wärme von dem stationären Kontakt zu transferieren, und ein beweglicher Lichtbogenbildungskontakt, der zu dem Zeitpunkt in Kontakt mit dem stationären Lichtbogenbildungskontakt kommt, in dem die zwei Kontakte geöffnet werden, vorgesehen, die sich zu der Lichtbogenlöschkammer erstrecken, so dass die elektrische Energie geleitet werden kann und die Wärme von dem beweglichen Kontakt transferiert werden kann, und als Folge davon können der Lichtbogenblock und der bewegliche Lichtbogenbildungskontakt, an welchem kein elektrischer Strom angelegt ist, wenn die Kontakte unter normalen Bedingungen verbunden sind, hinsichtlich der Wärmeabstrahlfläche vergrößert werden und effektiv gekühlt werden.

Weiter wird ein Pol durch eine Vielzahl an beweglichen Elementen geöffnet und geschlossen, und jedes der Vielzahl an beweglichen Elementen ist mit dem beweglichen Lichtbogenbildungskontakt, der sich zu der Lichtbogenlöschkammer erstreckt, ausgebildet, und als Folge davon, wirken alle der beweglichen Lichtbogenbildungskontakte als Abstrahlrippen und die Wärmeabstrahlfläche wird noch weiter vergrößert. Deshalb ist es möglich, einen Temperaturanstieg des stromführenden Teils des Luftkreisunterbrechungsschalters in einem Bereich einer maximalen Nenntemperatur zu unterdrücken.


Anspruch[de]
(Druck-)Luftkreisunterbrechungsschalter umfassend:

einen stationären Konduktor (3), an dem ein stationärer Kontakt (4) fixiert ist,

ein bewegliches Element (6), an dem ein beweglicher Kontakt (5) fixiert ist, der in Kontakt kommt mit und sich weg bewegt von dem stationären Kontakt (4) mittels eines Schaltmechanismus, und

eine Lichtbogenlöschkammer (17) zum induzieren und löschen eines Lichtbogens, der zwischen dem beweglichen Kontakt (5) und dem stationären Kontakt (4) erzeugt ist, wobei der stationäre Konduktor (4), das bewegliche Element (6) und die Lichtbogenlöschkammer (17) in einem Gehäuse (1) angeordnet sind und

der Luftkreisunterbrechungsschalter dadurch gekennzeichnet ist, dass dieser weiter umfasst:

ein Emissionsfenster (1c), das an der Seite der Löschkammer (17) des Gehäuses (1) ausgebildet ist, um ein Lichtbogengas von dem Gehäuse (1) nach oben zu der Außenseite des Gehäuses (1) zu emittieren und eine Entlüftungsbohrung (1d), die an einer Seite gegenüber der Lichtbogenlöschkammer (17) des Gehäuses (1) angeordnet ist, und welches einen Luftdurchlass durch natürliche Konvektion von der Entlüftungsbohrung (1d) zu dem Emissionsfenster (1c) bildet.
Luftkreisunterbrechungsschalter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser weiter ein Ventilelement (21) zum Schließen der Entlüftungsbohrung (1c), falls ein Druck in dem Gehäuse (1) ansteigt, umfasst. Luftkreisunterbrechungsschalter gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lichtbogenblock (22), der mit einem stationären Lichtbogenbildungskontakt (22a) ausgebildet ist, welcher sich zu der Lichtbogenlöschkammer (17) erstreckt, um so eine elektrische Energie zu leiten und Wärme von dem stationären Kontakt (4) zu übertragen, und ein beweglicher Lichtbogenbildungskontakt (6a), der mit dem stationären Lichtbogenbildungskontakt (22) in Kontakt kommt, zu einem Zeitpunkt, in dem die zwei Kontakte (4) und (5) sich öffnen, ausgebildet sind, welche sich zu der Lichtbogenlöschkammer (17) erstrecken, so dass die elektrische Energie geleitet werden kann und die Wärme von dem beweglichen Kontakt (5) übertragen werden kann. Luftkreisunterbrechungsschalter gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pol mittels mehrerer beweglicher Elemente (6) geöffnet und geschlossen wird und jedes der mehreren beweglichen Elemente (6) mit dem beweglichen Lichtbogenbildungskontakt (6a), der sich zu der Lichtbogenlöschkammer (17) erstreckt, ausgebildet ist.






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