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Dokumentenidentifikation DE102004007280B4 03.05.2007
Titel Haltevorrichtung für eine Kurbel eines Fahrrades
Anmelder Adam Opel AG, 65428 Rüsselsheim, DE
Erfinder Weinfurtner, Sven, 55120 Mainz, DE;
Ötting, Heiko, 64653 Lorsch, DE
DE-Anmeldedatum 14.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004007280
Offenlegungstag 08.09.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse B60R 9/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62H 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung, insbesondere zur Anordnung an einem Heckträger eines Kraftfahrzeuges, für eine Kurbel eines Fahrrades mit einem gestellfesten Träger und einem dem Träger schwenkbar zugeordneten Arretierelement zum Festlegen der Kurbel an dem Träger.

Eine aus der Praxis bekannte Haltevorrichtung wird zur Fixierung einer ein Pedal lagernden Kurbel eines zu transportierenden Fahrrades auf einem Heckträger eines Kraftfahrzeuges verwendet. Hierbei wird das Fahrrad mit seiner Kurbel in einen Längsschlitz der Haltevorrichtung eingesetzt. Der Längsschlitz ist in einem Aufnahmebereich eingebracht und einseitig geöffnet. Nachdem die Kurbel in dem Aufnahmebereich aufgenommen ist, wird das Arretierelement über den Aufnahmebereich geschoben und mittels eines aufwändigen Schraubsystems mit der Haltevorrichtung verschraubt, um die Kurbel zu fixieren. Dies ist insofern nachteilig, als sowohl das Arretierelement als auch das Schraubsystem separate, nicht systemfeste Bauteile sind, die bei Nichtgebrauch der Haltevorrichtung an separaten Stellen gelagert werden müssen. Weiterhin ist es bei der bekannten Haltevorrichtung nachteilig, dass sie nicht universell für unterschiedliche Kurbellängen einsetzbar ist, weshalb verschiedene Einsätze für den Längsschlitz des Aufnahmebereichs notwendig sind, die ebenfalls gesondert gelagert werden müssen. Die Vielzahl der unterschiedlichen Bauteile birgt zudem die Gefahr, dass zum einen einzelne Bauteile nicht wieder auffindbar sind, wodurch die Haltevorrichtung nicht mehr für den gewünschten Einsatz zur Verfügung steht, und zum anderen Ersatzteile oftmals nicht zu beschaffen sind, was eine komplette Neuanschaffung einer Haltevorrichtung bedingt.

Die DE 198 26 077 A1 offenbart einen Lastenträger für ein Fahrrad mit einem Lastenträgerrahmen, der an einem Transportfahrzeug montiert wird. Ein an dem Lastenträgerrahmen gehaltener Fahrradhalter ist derart ausgebildet, dass er an einem Fahrrad an einer Stelle nahe einer Drehverbindung einer Fahrradpedal-Kurbelanordnung an einem Fahrradrahmen angreift. Des Weiteren ist ein mit dem Lastenträgerrahmen gekoppelter Befestigungsmechanismus vorgesehen, der lösbar an der Fahrradpedal-Kurbel-Anordnung angreift, um das Fahrrad auf dem Lastenträgerrahmen zu sichern. Der Befestigungsmechanismus ist ein im Wesentlichen J-förmiger Haken, der durch eine Hakenöffnung in dem Lastenträgerrahmen ragt und dem ein Vorspannelement des Lastenträgerrahmens zugeordnet ist.

Im Weiteren zeigt die DE 697 08 988 T2 eine Klemmvorrichtung für ein Fahrrad mit einem senkrecht zu stellenden U-förmigen Ständer, der mit Klemmmitteln zum Einklemmen einer Fahrradtretkurbel versehen ist. Zur Befestigung der in der Nut ruhenden Fahrradtretkurbel weist die Klemmvorrichtung eine Klemmbefestigung auf, die einen schalenförmigen Knopf mit Bohrungen zur Aufnahme einer Achse umfasst. Eine federnde Klammer ist an ihrem einen äußeren Ende mit einem Haken zum Einhängen der Achse versehen und an ihrem anderen Ende gekrümmt. Die Klemmbefestigung wird mit ihrem gekrümmten Ende in einem nicht dargestellten Schlitz in einer Seite des Ständers befestigt. Eine V-förmige Klammer wird in einem zweiten Paar Löcher im Knopf derart befestigt, dass ein Ende der Klammer um das Ende der Achse auf dem Ständer gedrückt wird und danach die von einer Stütze und der Klemmbefestigung umschlossene Fahrradtretkurbel durch ein Pressen des Knopfes gegen die Klammer festgelegt wird, wobei sich der Knopf um die Achse dreht und die Klammern gespannt werden.

Ferner offenbart die US-A-5 820 002 eine Haltevorrichtung für eine Kurbel eines Fahrrades mit einem gestellfesten Träger und einem dem Träger schwenkbar zugeordneten Arretierelement, das die Kurbel haltert und damit an dem Träger festlegt.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Haltevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einfachen Mitteln komplikationslos zu bedienen ist und die auf nicht systemfixe Bauteile verzichtet.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das V-förmige Arretierelement mit einem gabelförmigen Anlenkende über gegenüberliegende Drehbolzen schwenkbar an dem in der Halteposition des Trägers vertikal ausgerichteten U-förmigen Aufnahmebereich des Trägers zum Einsetzen der Kurbel gelagert ist.

Durch diese Maßnahme ist das Arretierelement stets mit dem Träger der Haltevorrichtung verbunden und muss demnach nicht gesondert gelagert werden. Darüber hinaus ist lediglich eine einfache Schwenkbewegung des Arretierelementes an dem Träger zum zuverlässigen Festlegen der Kurbel des Fahrrades erforderlich.

In Ausgestaltung erstreckt sich der Aufnahmebereich mit seinen Schenkeln über die gesamte Länge der Kurbel und weist an seinem freien Ende eine Auflage für ein Tretlagergehäuse des Fahrrades auf.

Um eine Fixierung von Kurbeln unterschiedlicher Länge zu gewährleisten, ist vorteilhafterweise dem Aufnahmebereich ein Federelement zugeordnet. Zweckmäßigerweise ist das Federelement ein auf dem Steg des Aufnahmebereichs angeordnetes Elastomer, das zur Auflage des freien Endes der Kurbel dient. Das Federelement ist beispielsweise derart bemessen, dass die Fahrradkurbel etwas aus dem Aufnahmebereich herausragt.

Zur Befestigung der Haltevorrichtung an einem Heck- oder Dachträger eines Kraftfahrzeuges schließt sich vorteilhafterweise an den Aufnahmebereich ein mit Bohrungen versehender Verbindungsbereich zur schwenkbaren und arretierbaren Verbindung mit dem Heckträger an. Hierbei kann die eine Bohrung als Lagerstelle mit einem trägerfesten Bolzen und die andere Bohrung als Fixierstelle mit einem einsetzbaren Arretierbolzen zusammenwirken.

Nach einer Weiterbildung ist das Arretierelement mit einem gabelförmigen Anlenkende schwenkbar an dem Aufnahmebereich gelagert. Die Gabelform des Arretierelementes ermöglicht auch ein Durchragen des Pedals mit vertikal ausgerichteten Beaufschlagungsflächen.

Damit das Arretierelement bei einem bestimmungsgemäßen Gebrauch die Kurbel des Fahrrades sicher fixiert oder bei Nichtgebrauch der Haltevorrichtung sicher befestigt ist, ist vorzugsweise das Arretierelement in einer Ruhe- bzw. Gebrauchsposition kraft- und formschlüssig mit dem Aufnahmebereich zu verbinden. Bevorzugt ist das Arretierelement mit einem dem Anlenkende gegenüberliegenden freien Ende kraft- und formschlüssig mit dem Aufnahmebereich zu koppeln.

Um zu vermeiden, dass sich das Arretierelement ungewollt von dem Aufnahmebereich löst, weist das freie Ende des Arretierelementes eine Arretiernase zur Verbindung mit dem Aufnahmebereich auf. Die Arretiernase ist derart ausgestaltet, dass diese mit dem freien Enden des Aufnahmebereichs kraftformschlüssig verrastbar ist. Damit das Arretierelement mit dem Aufnahmebereich verrastet werden kann, muss die Kurbel lediglich durch leichten Druck in Richtung gegen das Federelement gedrückt werden, wonach die Kurbel komplett von dem Aufnahmebereich umgeben ist. Die Arretiernase kann nunmehr mit dem Aufnahmebereich verrastet werden. Sonach kommt dem Federelement eine Doppelfunktion zu. Zum einen verhindert das Federelement Beschädigungen der Kurbel und zum anderen bewirkt das Federelement eine Vorspannung, wodurch die Kurbel des Fahrrades aufgrund der Federkraft kraftschlüssig in dem Aufnahmebereich gehalten ist. Dies ist insbesondere insofern vorteilhaft, als die Kurbel klapperfrei gehalten ist. In der Ruheposition ist das Arretierelement mittels der Arretiernase kraftformschlüssig mit dem Aufnahmebereich verrastet, wobei der Aufnahmebereich durch das Arretierelement verschlossen ist. In dieser Ruheposition ist die Haltevorrichtung direkt auf dem Heckträger horizontal lagerbar, ohne dass zusätzliche Bauteile gesondert gelagert werden müssen.

Zur Aufnahme der Kurbel wird die Haltevorrichtung aus der horizontalen Lagerposition in eine vertikale Halteposition überführt. Anschließend wird die kraft- und formschlüssige Verbindung des Arretierelementes manuell gelöst und das Arretierelement in eine Aufnahmeposition verschwenkt. Die Öffnung des Aufnahmebereiches ist freigegeben und die Kurbel wird in den Aufnahmebereich eingesetzt. Danach wird das Arretierelement in seine Gebrauchsposition geschwenkt und mittels der Arretiernase kraftformschlüssig verrastet. Damit ist die Kurbel fixiert. Die Gebrauchsposition entspricht der Ruheposition, wobei allerdings die Kurbel in der Gebrauchsposition des Arretierelementes von dem Aufnahmebereich aufgenommen ist.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung im geöffneten Zustand und

2 die perspektivische Darstellung der Haltevorrichtung nach 1 im geschlossenen Zustand.

In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile stets mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass diese in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.

Die Haltevorrichtung 1 umfasst einen Träger 5 mit einem Aufnahmebereich 2 für eine Kurbel eines Fahrrades und einen Verbindungsbereich 3 zum Anschluss an einen Heckträger eines Kraftfahrzeuges. Der Haltevorrichtung 1 ist ein Arretierelement 4 zugeordnet, das mit einem gabelförmigen Anlenkende 6 schwenkbar an dem Träger 5 gelagert ist. Mit einem zu dem Anlenkende 6 gegenüberliegenden freien Ende 7 ist das Arretierelement 4 derart ausgestaltet, dass es kraft- und formformschlüssig mit dem Aufnahmebereich 2 zu verbinden ist.

Der Träger 5 ist einstückig ausgebildet, wobei der Verbindungsbereich 3 als an seinem freien Ende 9 verrundeter Steg 8 mit zwei übereinander parallelen Bohrungen 11, 12 ausgestaltet ist. In der oberen Bohrung 11 ist ein Bolzen aufnehmbar, der den Träger 5 mit einem beispielsweise unterhalb eines Bodens des Kraftfahrzeuges verschiebbar gelagerten Heckträger verbindet. Der Bolzen in der oberen Bohrung 11 bildet eine Drehachse, um welche der Träger 5 in eine vertikale Halteposition überführt werden kann. In die untere Bohrung 12 wird zur Fixierung der vertikalen Halteposition des Trägers 5 ein Fixierbolzen eingesteckt.

Der Aufnahmebereich 2 des Trägers 5 ist U-förmig mit Schenkeln 13, einem Steg 14 und einer dem Steg 14 gegenüberliegenden Öffnung 16 ausgeführt, wodurch zwischen den Schenkeln 13 ein Längsschlitz 17 vorhanden ist. Die Schenkel 13 verjüngen sich mit ihren Außenseiten 18 in Richtung zur Öffnung 16. An den Schenkeln 13 ist ein U-förmiges Führungselement 19 mit Schenkeln und einer Stirnseite zur Führung und Aufnahme der Kurbel mit einem Pedal des Fahrrades angeordnet.

Von dem Steg 14 erstrecken sich jeweils beidseitig Flansche 21, die in Richtung der Öffnung 16 verlaufen. In den Flanschen 21 sind Bohrungen zur Aufnahme eines Drehbolzens 22 angeordnet. Die Flansche 21 sind sowohl zu dem Führungselement 19 als auch zu den Schenkeln 13 beabstandet, so dass ein Spalt 23 gebildet ist.

Das Arretierelement 4 ist leicht V-förmig mit V-Schenkeln 24 und einem an dem freien Ende 7 angeordneten Verbindungssteg 27 ausgestaltet. Die V-Schenkel 24 sind derart bearbeitet, dass diese jeweils als einseitig offenes Hohlprofil ausgeführt sind. Die Öffnungen der beiden V-Schenkel 24 sind zueinander ausgerichtet. Auch der Verbindungssteg 27 ist entsprechend ausgeformt, wobei eine Erhöhung als Arretiernase 28 ausgebildet ist.

Das Anlenkende 6 des Arretierelementes 4 ist über den Drehbolzen 22 mit dem Träger 5 schwenkbar verbunden, wobei das Anlenkende 6 in dem Spalt 23 aufgenommen ist. Hierzu ist im Bereich des Anlenkendes 6 eine zum Drehbolzen 22 komplementäre Bohrung vorgesehen. Der Drehbolzen 22 schließt bündig mit einer Innenfläche des jeweiligen Schenkels 13 des Führungselementes 19 ab. Im Bereich des Anlenkendes 6 weisen die V-Schenkel 24 jeweils eine an die Flansche 21 angepasste Einbuchtung 29 auf. Nach 1 ist das Arretierelement 4 in eine Aufnahmeposition von dem Träger 5 um 90° weggeschwenkt. Möglich ist es auch, dass das Arretierelement 4 um einen anderen Winkel von dem Träger 5 weggeschwenkt werden kann, um eine andere Aufnahmeposition zu erreichen. Der Winkel sollte aber nicht weniger als 60° betragen.

Gemäß 2 ist das Arretierelement 4 in Richtung zum Träger 5 geschwenkt und kraftformschlüssig mit dem Aufnahmebereich 2 verbunden. Hierzu ist die Arretiernase 28 mit dem Aufnahmebereich 2 im Bereich der Öffnung 16 verrastet. Die V-Schenkel 24 umgreifen den gesamten Aufnahmebereich 2 vorzugsweise einschließlich des Führungselementes 19, so dass keine scharfe Kanten vorhanden sind, die Verletzungen hervorrufen können. Selbstverständlich können die Kanten auch bearbeitet sein, wodurch ohnehin keine Verletzungsgefahr besteht. Die Flansche 21 liegen in den jeweiligen Einbuchtungen 29 an. In dieser Ruheposition ist die Haltevorrichtung 1 horizontal in einem Grundrahmen des Heckträgers lagerbar. Zur Überführung in die in 2 dargestellte vertikale Aufnahmeposition wird die Haltevorrichtung 1 um die Drehachse des Bolzens in der Bohrung 11 des Trägers 5 in die vertikale gedreht und mittels eines Bolzens, der sowohl die Bohrung 12 des Trägers 5 als auch eine entsprechende Befestigungseinrichtung des Heckträgers durchgreift gesichert.

Das Arretierelement 4 ist leicht manuell aus der kraftformschlüssigen Verbindung mit dem Aufnahmebereich 2 lösbar und von dem Träger 5 weg in die Aufnahmeposition schwenkbar.

In der Aufnahmeposition kann ein Fahrrad mit einer seiner Kurbeln, vorzugsweise seiner dem Zahnkranz abgewandten Kurbel, in die Öffnung 16 eingesetzt und in Richtung zum Steg 14 geführt werden. Sofern ein Pedal aufgrund seiner Stellung nicht von dem Führungselement 19 aufgenommen werden kann, kann dieses leicht in eine vertikale Position verdreht werden, um eine Aufnahme der Kurbel in dem Aufnahmebereich 2 zu ermöglichen. Von daher ist an einer zum Längsschlitz 17 gegenüberliegenden Stirnseite des Führungselementes 19 ebenfalls ein Längsschlitz eingebracht, durch den das Pedal in der vertikalen Position hindurchgreifen kann. Der Längsschlitz in der Stirnseite weist vorzugsweise eine Länge auf, die etwa 2/3 der Länge des Längsschlitzes 17 beträgt. Selbstverständlich kann der Längsschlitz in der Stirnseite auch dieselbe Länge wie der Längsschlitz 17 aufweisen.

Sobald die Kurbel von dem Aufnahmebereich 2 komplett aufgenommen ist, wird das Arretierelement 4 einfach in Richtung zum Träger 5 zurückgeschwenkt und mittels der Arretiernase 28 verrastet, wonach die in 2 dargestellte Ruhe- bzw. Gebrauchsposition erreicht ist, in der die Kurbel des Fahrrades sicher in der Haltevorrichtung 1 fixiert, insbesondere verklemmt, ist. Der Unterschied der Ruheposition zur Gebrauchsposition ist lediglich darin zu sehen, dass in der Gebrauchsposition die Haltevorrichtung 1 senkrecht von dem Heckträger absteht und in dieser eine Kurbel verklemmt ist.

An einer zur Öffnung 16 weisenden Seite 31 des Steges 14 ist ein Federelement angeordnet, das als Elastomer derart ausgestaltet ist, dass die Kurbel etwas aus dem Aufnahmebereich 2 herausragt. Durch leichtes Drücken der Kurbel in Richtung zum Steg 14 wird das Federelement zusammengedrückt. Die Kurbel ist somit vollständig von dem Aufnahmebereich 2 aufgenommen und das freie Ende 7 bzw. die Arretiernase 28 des Arretierelementes 4 kann über die Fahrradkurbel verschwenkt werden, um mit dem Aufnahmebereich 2 zu verrasten.

Dem Federelement kommt eine Doppelfunktion zu. Zum einen verhindert das Federelement eine Beschädigung der Kurbel und zum anderen bewirkt das Federelement eine Vorspannung, wodurch die Kurbel kraftschlüssig in dem Aufnahmebereich 2 verklemmt ist. Dies wirkt sich äußerst vorteilhaft auf eine klapperfreie Lagerung der Kurbel aus.

Es wird also eine leicht handhabbare Haltevorrichtung 1 zur Verfügung gestellt, bei der auf eine Verwendung nicht systemfixer Bauteile verzichtet wird. Zudem ist die Haltevorrichtung 1 universell einsetzbar, d.h. mit der Haltevorrichtung 1 können nacheinander Fahrräder mit unterschiedlichen Kurbellängen transportiert werden. Hierbei wirkt sich insbesondere das Federelement vorteilhaft aus, da dieses lediglich über die Kurbel zusammengedrückt werden muss, um eine vollständige Aufnahme in dem Aufnahmebereich 2 zu erreichen.


Anspruch[de]
Haltevorrichtung, insbesondere zur Anordnung an einem Heckträger eines Kraftfahrzeuges, für eine Kurbel eines Fahrrades mit einem gestellfesten Träger (5) und einem dem Träger (5) schwenkbar zugeordneten Arretierelement (4) zum Festlegen der Kurbel an dem Träger (5), dadurch gekennzeichnet, dass das V-förmige Arretierelement (4) mit einem gabelförmigen Anlenkende (6) über gegenüberliegende Drehbolzen (22) schwenkbar an dem in der Halteposition des Trägers (5) vertikal ausgerichteten U-förmigen Aufnahmebereich (2) des Trägers (5) zum Einsetzen der Kurbel gelagert ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Aufnahmebereich (2) mit seinen Schenkeln über die gesamte Länge der Kurbel erstreckt und an seinem freien Ende eine Auflage für ein Tretlagergehäuse des Fahrrades aufweist. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Aufnahmebereich (2) ein Federelement zugeordnet ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement ein auf dem Steg des Aufnahmebereichs (2) angeordnetes Elastomer ist, das zur Auflage des freien Endes der Kurbel dient. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Aufnahmebereich (2) ein mit Bohrungen (11, 12) versehender Verbindungsbereich (3) zur schwenkbaren und arretierbaren Verbindung mit dem Heckträger anschließt. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement (4) in einer Ruhe- bzw. Gebrauchsposition kraft- und formschlüssig mit dem Aufnahmebereich (2) zu verbinden ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement mit einem dem Anlenkende (6) gegenüberliegenden freien Ende (7) kraft- und formschlüssig mit dem Aufnahmebereich (2) zu koppeln ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an das freie Ende (7) des Arretierelementes (4) eine Arretiernase (28) zur Verbindung mit dem Aufnahmebereich (2) aufweist.






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