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Dokumentenidentifikation DE102005019629B4 03.05.2007
Titel Spender-Vorrichtung für doppelseitig klebende Klebestreifen
Anmelder Lohmann GmbH & Co. KG, 56567 Neuwied, DE
Erfinder Domanski, Reinhold, 56566 Neuwied, DE
Vertreter Flaccus, R., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 50389 Wesseling
DE-Anmeldedatum 26.04.2005
DE-Aktenzeichen 102005019629
Offenlegungstag 09.11.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse B65D 83/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65H 35/07(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   C09J 7/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spender-Vorrichtung mit darin enthaltenen, doppelseitig klebenden Klebstreifen, die aus dem Spender entnehmbar sind. Die Erfindung erstreckt sich ferner auf einen Stapel zum Einlegen in diese Spendervorrichtung sowie eine Verwendung dieser Spendervorrichtung für diese Stapel.

Doppelseitig klebende Klebstreifen finden breite Anwendung bei der Herstellung von klebenden Verbindungen, beispielsweise in Form von Fixier-Etiketten, Montagehilfen oder Fotoetiketten. Üblicherweise werden solche Klebstreifen auf Rollen, ein- oder zweiseitig abgedeckt, in den Handel gebracht. In einer anderen gebräuchlichen Darreichungsform sind mehrere solcher Klebstreifen nebeneinander auf einem Blatt angeordnet. Diese bekannten Darreichungsformen sind aus verschiedenen Gründen als nachteilig anzusehen. Die manuelle Handhabung dieser Darreichungsformen, insbesondere die Handhabung der Klebstreifen nach dem Ablösen der Klebstreifen von ihrer Abdeckung und das nachfolgende Applizieren der Klebstreifen auf die zu verklebenden Gegenstände, ist oft umständlich und fehleranfällig. Des weiteren wird mit diesen bekannten Verpackungen meist kein ausreichender Schutz gegen Staub und andere Verunreinigungen erreicht. Die Anmutung dieser bekannten Darreichungsformen für den Konsumenten im Consumer-Segment ist – bedingt durch die Bauweise – nicht besonders hochwertig.

DE 102 08 268 C1 beschreibt eine Anordnung zur Bevorratung und Entnahme von beidseitig klebenden Folienzuschnitten mit einem Behälter, der eine Bodenfläche und Seitenwandungen aufweist, wobei die Innenkontur der Seitenwandungen an die Kontur der beidseitig klebenden Folienzuschnitte und an die entsprechende Aussenkontur eines Entnahmeelementes im wesentlichen so angepasst ist, dass die Innenkontur der Seitenwandungen eine Führung für das Entnahmeelement bildet, und wobei an mindestens einer Seitenwandung eine von der Oberkante des Behälters bis zur Bodenfläche verlaufende Öffnung vorgesehen ist. In dem Behälter befinden sich flachliegend gestapelte, beidseitig klebende Folienzuschnitte, zwischen denen jeweils ein Trennfolienzuschnitt angeordnet ist, der die Klebefolienzuschnitte zumindest bedeckt und der mit mindestens einem über die Kontur der Klebefolienzuschnitte hinausragenden Überstand ausgebildet ist, der so geformt und angeordnet ist, dass er aus der Öffnung des Behälters herausragt.

WO 2005/000081 A1 beschreibt einen Spender, der aus einem Behälter besteht, der einen Stapel bestehend aus einseitig klebenden Streifen enthält. Diese Streifen können durch eine schlitzförmige Öffnung des Spenders entnommen werden.

Der vorliegenden Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Darreichungsform für einzeln entnehmbare doppelseitig klebende Klebstreifen bereitzustellen, die eine einfache und sichere Handhabung sowie einen besseren Schutz gegen Staub und andere Verunreinungen bietet.

Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung überraschenderweise durch eine Spender-Vorrichtung nach Anspruch 1, Stapel nach Anspruch 17 und die Verwendung der Spender-Vorrichtung nach Anspruch 19 gelöst, sowie durch die in den weiteren Ansprüchen beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen.

Demnach wird durch die vorliegende Erfindung eine Spender-Vorrichtung (auch "Spender" genannt) in Kombination mit mehreren doppelseitig klebenden Klebstreifen, die in dem Spender untergebracht sind, und die einzeln nacheinander mittels Trennfolien durch einen Entnahmeschlitz des Spenders entnehmbar sind, bereitgestellt.

Die Klebstreifen bilden in dem Spender einen Stapel, wobei jeweils zwischen zwei benachbarten Klebstreifen eine Trennfolie eingelegt ist. Der oberste Klebstreifen des Stapels ist auf seiner Oberfläche ebenfalls mit einer Trennfolie bedeckt. Die Trennfolien sind mit den klebenden Oberflächen der jeweils benachbarten Klebstreifen klebend, aber lösbar verbunden.

Des weiteren weisen die Trennfolien des Stapels jeweils zwei in Längsrichtung der Vorrichtung gegenüberliegende und zum Entnahmeschlitz beabstandete Kanten auf, welche die Länge der Trennfolie festlegen, wobei die Längsrichtung im wesentlichen senkrecht zur Richtung des Entnahmeschlitzes verläuft. Die Klebstreifen weisen in der genannten Längsrichtung jeweils zwei gegenüberliegende Enden und eine dadurch bestimmte Länge auf, die kürzer ist als die Länge der diesen Klebstreifen bedeckenden Trennfolie.

Die Klebstreifen sind in dem Stapel in der genannten Längsrichtung abwechselnd versetzt zueinander angeordnet.

Die Trennfolien weisen jeweils einen Bereich auf, der abwechselnd versetzt (in Längsrichtung) über den jeweils darunterliegenden Klebstreifen hinausragt und als Anfaßhilfe geeignet ist, um die Entnahme des jeweiligen Klebstreifens aus dem Spender und das Ablösen der Trennfolie vom Klebstreifen zu ermöglichen. Die Länge der Anfaßhilfen (bezogen auf die Längsrichtung des Spenders) beträgt vorzugsweise das 0,1- bis 0,5-fache, besonders bevorzugt das 0,1- bis 0,3-fache, der Länge der jeweiligen Trennfolie.

Zusätzlich zu den Bereichen der Trennfolien, welche die genannten Anfaßhilfen bilden, können die Trennfolien weitere Bereiche aufweisen, die über den jeweils von ihnen bedeckten Klebstreifen hinausragen. Beispielsweise kann eine Trennfolie (oder alle Trennfolien eines Stapels) eine solche Länge aufweisen und derartig angeordnet sein, daß sie an einer Seite (in Längsrichtung) des darunterliegenden Klebstreifens hinausragt, um – wie beschrieben – die genannte Anfaßhilfe zu bilden, und daß sie zusätzlich auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls über den Klebstreifen hinausragt.

Des weiteren kann die Breite einer Trennfolie, oder einer jeden Trennfolie eines Stapels, so bemessen sein, daß sie größer ist als die Breite des/der jeweiligen Klebstreifen, so daß sie auf einer oder auf beiden Seiten (bezogen auf die Breite) über die Fläche des Klebstreifens hinausragt. Die vorstehend beschriebenen "weiteren überragenden Bereiche" sind vorzugsweise kürzer als die Bereiche, welche die Anfaßhilfen bilden, und erfüllen nicht die Funktion einer Anfaßhilfe.

Die im Stapel angeordneten Trennfolien sind nur durch die klebenden Oberflächen der dazwischenliegenden Klebstreifen miteinander verbunden. Der Aufbau des Stapels ist leporello-artig, da die klebenden Oberflächen der einzelnen Klebstreifen nicht vollflächig mit den jeweils benachbarten Trennfolien verbunden sind, sondern nur jeweils auf einer Seite des Stapels (bezogen auf dessen Längsrichtung), wohingegen die beiden benachbarten Trennfolien auf der gegenüberliegenden Seite über das Ende des Klebstreifens hinausragen, wie beschrieben.

Auf jeder der beiden Seiten des Stapels befindet sich abwechselnd ein Klebstreifen, dessen Ende relativ zu den Enden der ihn bedeckenden Trennfolien zurückgezogen ist, und ein Klebstreifen, der im wesentlichen bis zu den seitlichen Enden (d. h. Stirnseiten) der Trennfolien reicht. Die Klebstreifen sind jeweils mit einer Trennfolie bedeckt, die auf einer Seite (bezogen auf die Längsrichtung) über den darunterliegenden Klebstreifen hinausragt, dergestalt, daß dadurch ein Bereich der Trennfolie gebildet wird, als Anfaßhilfe geeignet ist, um die Entnahme des Klebstreifens aus dem Spender und das Ablösen der Trennfolie vom Klebstreifen zu ermöglichen.

Die beschriebene Anordnung ermöglicht die Entnahme einzelner Klebstreifen auf folgende Weise:

  • – im Anfangszustand ragt ein freier Anfangsbereich (Anfaßhilfe) der ersten (d. h. obersten) Trennfolie des Stapels durch den Entnahmeschlitz nach außen;
  • – dieser überstehende Bereich der ersten Trennfolie kann als Anfaßhilfe ergriffen werden, um den an der ersten Trennfolie anhaftenden ersten Klebstreifen durch den Entnahmeschlitz herauszuziehen;
  • – dabei wird der erste Klebstreifen nach und nach von der darunterliegenden Trennfolie abgelöst;
  • – das überstehende Ende der darunterliegenden Trennfolie wird, da es noch mit dem Klebstreifen verbunden ist, mit dem Klebstreifen durch den Entnahmeschlitz nach außen gezogen;
  • – schließlich wird der erste Klebstreifen vollständig von der darunterliegenden Trennfolie abgelöst; der erste Klebstreifen ist auf einer seiner beiden klebenden Oberflächen von der ersten Trennfolie bedeckt;
  • – die darunterliegende Trennfolie, die durch den Entnahmeschlitz nach außen geführt wurde, kann nachfolgend als Anfaßhilfe verwendet werden, um den nächsten Klebstreifen vom Stapel abzulösen und aus dem Spender zu entnehmen.

Die Entnahme der Klebstreifen ist somit auf einfache Weise möglich; falls der Spender auf einer Unterlage befestigt wird, kann die Entnahme mit nur einer Hand erfolgen. Vorteilhaft ist außerdem, daß jeder entnommene Klebstreifen eine überstehende Anfaßhilfe aufweist, wodurch die weitere Handhabung beim Herstellen der Klebverbindung erleichtert wird. Durch die Unterbringung der Klebstreifen in einem geschlossenen Spendergehäuse, das nur mit einem Entnahmeschlitz versehen ist, wird ein ausreichender Schutz gegen Staub und sonstige Verunreinigungen gewährleistet. Die Anordnung der Klebstreifen in Form eines Stapels, wie oben beschrieben, ermöglicht eine flache Bauform des Spenders und – infolgedessen – ästhetisch ansprechende Gestaltungsmöglichkeiten.

Um den oben beschriebenen Entnahmevorgang zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn der Stapel in dem Spendergehäuse nicht fixiert ist, sondern darin beweglich angeordnet ist, insbesondere in Bezug auf die Längsrichtung des Spenders. Um eine solche Bewegung des Stapels zu ermöglichen, wird der Spender so gestaltet, daß sein Innenraum – insbesondere in Längsrichtung – größer ist als die äußeren Abmessungen des Stapels. Dabei ist auf jeder Seite des Stapels, insbesondere an den beiden Enden des Stapels (in Längsrichtung) ein Spielraum zwischen dem Stapel und den inneren Wänden des Spenders vorhanden. Auf diese Weise wird eine Beweglichkeit des Stapels, insbesondere ein Hin- und Hergleiten des Stapels in der genannten Längsrichtung, während des Entnahmevorgangs ermöglicht.

Als "Klebstreifen" kommen doppelseitig klebende, flexible Flächengebilde mit beliebigen geometrischen Formen in Betracht, vorzugsweise doppelseitig klebende Stanzteile oder Klebeband-Abschnitte. Derartige Flächengebilde, sowie hierfür geeignete Materialien, sind dem Fachmann bekannt.

Die erfindungsgemäß verwendeten Klebstreifen können im wesentlichen aus einer haftklebenden Schicht bestehen, sofern diese Schicht über eine ausreichende Kohärenz verfügt; es handelt sich in diesem Fall um Transferklebebänder oder Transferklebefilme, die beidseitig kleben, jedoch keinen Träger aufweisen ("trägerlose Transfer-Klebebänder").

Alternativ kommen auch Klebstreifen in Betracht, die aus einer Trägerschicht, welche beidseitig mit einer Haftkleberschicht beschichtet ist, aufgebaut sind. Die Dicke der Klebstreifen liegt vorzugsweise im Bereich von 0,01 bis 2 mm, insbesondere 0,1 bis 0,5 mm. Die Trägerschicht kann beispielsweise aus textilen Materialien (z. B. Vliese, Filze, Gewebe, Gelege, Gewirke), Schaumstoffen, Papier oder Kunststoff-Folien (z. B. Polypropylenfolien, PVC-Folien), oder aus Kombinationen der vorgenannten Materialien, hergestellt sein.

Die Klebstreifen können insbesondere eine rechteckige, quadratische, kreisrunde oder elliptische Flächenform, oder eine Flächenform mit unregelmäßiger Kontur aufweisen.

Vorzugsweise weisen alle Klebstreifen eines Stapels im wesentlichen dieselbe Flächenform und Größe auf, und die Klebstreifen sind im Stapel derartig angeordnet, daß die Außenkanten der übereinander gestapelten Klebstreifen und Trennfolien zueinander fluchten.

Für die Herstellung von doppelseitig klebenden Klebstreifen geeignete Haftkleber sind dem Fachmann ebenfalls bekannt; beispielsweise können Haftkleber auf Basis von natürlichem Kautschuk, Synthesekautschuk, Polyolefinen, Poly(meth)acrylaten, Polyvinylderivaten, Polyamiden, Copolyamiden, Copolyestern, Polyurethanen, Siliconklebern, oder Mischungen davon, verwendet werden. Diese Haftkleber können übliche Zusätze enthalten, wie z. B. Klebharze, Weichmacher, Stabilisatoren, Füllstoffe, Farbstoffe.

Als Trennfolien (auch "Abdeckfolien" genannt) eignen sich Materialien mit anti-adhäsiven (dehäsiven) Eigenschaften, die üblicherweise als wiederablösbare Abdeckmaterialien zum Abdecken von klebenden Schichten Verwendung finden, und die dem Fachmann bekannt sind. Beispielsweise können als Trennfolien verwendet werden: silikonisiertes Papier, Polytetrafluorethylen-behandeltes Papier, Polyethylen(PE)-beschichtetes Papier, PE-beschichtetes und silikonisiertes Papier; Metallfolien, silikonisierte oder fluorosilikonisierte Kunststoff-Folien (z. B. Polyesterfolien, PVC-Folien, PE-Folien), Cellophan, sowie Kombinationen oder Laminate aus den vorgenannten Materialien. Um die anti-adhäsiven Eigenschaften der Kunststoff-Folien zu verbessern, können diese Folien zusätzlich silikonisiert oder fluorosilikonisiert sein, wie oben erwähnt. Falls Kunststoff-Folien verwendet werden, die per se schon ausreichende anti-adhäsive Eigenschaften aufweisen (z. B. PE-Folien), kann auf eine Silikonisierung oder Fluorosilikonisierung verzichtet werden. Die Dicke der verwendeten Trennfolien liegt vorzugsweise im Bereich von 0,01 bis 0,2 mm.

Die Trennfolien insgesamt, oder nur der als Anfaßhilfe dienende Außenbereich der Trennfolien, können aus farbigem Material hergestellt oder farbig gekennzeichnet sein, um die Handhabung zu erleichtern.

Im allgemeinen ist die Ablösbarkeit der Trennfolien von den von ihnen bedeckten Klebstreifen, bezogen auf die beiden Seiten (Ober- und Unterseite) jeweils einer Trennfolie, gleich groß. Zur Verbesserung der Anwendungssicherheit beim Entnahmevorgang hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Trennfolien auf einer ihrer beiden Oberflächen, z. B. auf der Oberseite, eine bessere Ablösbarkeit bezüglich der Klebschicht aufweisen als auf der jeweils anderen Oberfläche (Unterseite).

"Bessere Ablösbarkeit" bedeutet, daß zum Ablösen der Trennfolie von der klebenden Oberfläche des Klebstreifens ein geringerer Kraftaufwand erforderlich ist. Maßnahmen, mit denen die Ablösbarkeit beeinflußt werden kann, sind dem Fachmann bekannt. Beispielsweise kann die Ablösbarkeit verbessert werden, indem die betreffende Oberfläche der Trennfolie mit stärker anti-adhäsiven Eigenschaften ausgestattet wird als die jeweils gegenüberliegende Oberfläche derselben Trennfolie. Beispielsweise kann die Oberseite (bezogen auf den Stapel) einer Trennfolien stärker anti-adhäsiv ausgebildet sein als deren Unterseite.

Umgekehrt läßt sich die Ablösbarkeit der Trennfolien bei Bedarf mittels bekannter Maßnahmen selektiv bezüglich einer der beiden Oberflächen (Ober-/Unterseite) vermindern, beispielsweise indem das Zukaschieren der Trennfolien unter Bedingungen erfolgt, bei denen ein stärkerer oder innigerer Kontakt zwischen der jeweiligen Oberfläche der Trennfolie und der entsprechenden Oberfläche der Klebschicht des Klebstreifens hergestellt wird.

Vorzugsweise weisen alle Trennfolien eines Stapels im wesentlichen dieselbe Flächenform und Größe auf, und die Trennfolien sind im Stapel vorzugsweise derartig angeordnet, daß die Außenkanten der übereinander gestapelten Trennfolien zueinander fluchten. Ferner wird bevorzugt, daß die Breite der Trennfolien der Breite der Klebstreifen entspricht, wobei sich die Breite senkrecht zur genannten Längsrichtung erstreckt.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Trennfolien eine rechteckige Flächenform auf (z. B. Länge 3–6 cm, Breite 1–3 cm; vorzugsweise sind in diesem Fall auch die Klebstreifen von rechteckiger Gestalt. Beispielsweise können die Trennfolien eine rechteckige Form mit einer Länge von 3,8 cm und einer Breite von 2,5 cm aufweisen, und die Klebstreifen eine rechteckige Form mit einer Länge von 2,7 cm und einer Breite von 2,3 cm, wobei der als Anfaßhilfe dienende, in Längsrichtung überstehende Bereich eine Länge von 1 cm hat.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Trennfolien eines Stapels, oder zumindest eine oder einige dieser Trennfolien, breiter sind als die von ihnen bedeckten Klebstreifen, so daß diese Trennfolien die darunterliegenden Klebstreifen einseitig oder beidseitig (bezogen auf die Breite, d. h. quer zur Längsrichtung) überragen.

Ferner können die Trennfolien jeweils in der Weise auf den Klebstreifen angeordnet sein, daß an einer Seite der Klebstreifen (in Längsrichtung) der erwähnte überstehende Bereich gebildet wird, der als Anfaßhilfe dient, und daß dieselbe Trennfolie auf der jeweils gegenüberliegenden Seite (in Längsrichtung) ebenfalls über den jeweiligen darunter befindlichen Klebstreifen hinausragt. Die Trennfolie ragt in diesem Fall in Längsrichtung auf beiden Seiten über die Fläche des Klebstreifens hinaus.

Die Erfindung umfaßt ferner auch Ausführungsformen, bei denen die Trennfolien derartig gestaltet und angeordnet sind, daß sie die jeweils damit bedeckten Klebstreifen an deren Außenrändern allseitig überragen.

Hinsichtlich der Anordnung der Klebstreifen und Trennfolien im Stapel wird ferner bevorzugt, daß jeder Klebstreifen, bezogen auf die Längsrichtung, ein Ende aufweist, das bis an die entsprechende Kante der ihn bedeckenden Trennfolie heranreicht. Da die Klebstreifen, wie oben beschrieben, kürzer sind als die sie bedeckenden Trennfolien, reicht das jeweilige andere Ende eines jeden Klebstreifens nicht bis an die entsprechende Kante der ihn bedeckenden Trennfolie heran. Vorzugsweise beträgt die Länge der Klebstreifen das 0,5- bis 0,9-fache, insbesondere das 0,6- bis 0,75-fache der Länge der ihnen zugeordneten Trennfolien.

Die Anzahl der Klebstreifen pro Stapel beträgt vorzugsweise 5 bis 50, besonders bevorzugt 10 bis 20.

Im allgemeinen ist der unterste Klebstreifen des Stapels auf seiner Unterseite mit einer Trennfolie, wie vorstehend beschrieben, bedeckt.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der unterste Klebstreifen eines Stapels auf einer Unterlage (3) lösbar klebend befestigt ist. Diese Unterlage unterscheidet sich hinsichtlich ihres Materials, ihrer Dicke und/oder ihrer Flächenausdehnung von den genannten Trennfolien; beispielsweise kann für diesen Zweck silikonisiertes Papier von Kartonstärke verwendet werden. Die unterste Trennfolie des Stapels oder die Unterlage (3) sind vorzugsweise nicht mit der Innenwand des Spenders verbunden, um eine freie Beweglichkeit des Stapels während des Entnahmevorgangs zu ermöglichen.

Ferner ist es von Vorteil, wenn der Spender mit einer Befestigungsvorrichtung (z. B. einer Haftklebevorrichtung auf der Unterseite) ausgestattet ist, so daß er mit einer Unterlage fest verbunden werden kann, um die einhändige Entnahme von Klebstreifen zu erleichtern.

Der Spender kann auch als nachfüllbarer Spender ausgeführt sein; zu diesem Zweck kann der dem Entnahmeschlitz gegenüberliegende Boden des Spenders abnehmbar oder ablösbar angebracht sein. Der Spender kann dann bei Bedarf mit vorgefertigten Stapeln der vorstehend beschriebenen Art nachgefüllt werden. Die Erfindung erstreckt sich deshalb auch auf Klebstreifen enthaltende Stapel, die zum Einlegen in eine Spender-Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Art geeignet sind.

Das äußere Gehäuse des Spenders kann auf vielfältige Weise variiert werden, beispielsweise mit abgerundeten Ecken und/oder Kanten. Vorzugsweise ist das Gehäuse des Spenders zumindest teilweise aus transparentem Material hergestellt. Als Materialien eignen sich u. a. Kunststoffe wie Polyethylen, Polyester, PVC, ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere), Polycarbonat. Das Gehäuse des Spenders kann vorzugsweise aus einem durch Tiefziehen oder Spritzguß hergestellten Oberteil bestehen, in welchem der Entnahmeschlitz angebracht ist, und einer Bodenplatte, die nach dem Einbringen des Stapels in das Oberteil mit diesem verbunden wird.

Die Innenwände des Spender-Gehäuses können mit Vorsprüngen, Führungsschienen oder dergleichen ausgestattet sein, welche mit den Außenkanten des Stapels in Kontakt sind und welche gewährleisten, daß der Stapel während der Entnahmevorgänge seine vorgegebene Position im wesentlichen beibehält, oder welche die erwähnte Bewegung des Stapels in dem Spender während des Entnahmevorgangs unterstützen. Der Ausdruck "in Kontakt sein" schließt die Möglichkeit ein, daß zwischen den Innenwänden des Spendergehäuses und den hierzu benachbarten Außenflächen oder Außenkanten des Stapels ein Zwischenraum (oder Spielraum) vorhanden ist, um die Beweglichkeit des Stapels in dem Spender zu ermöglichen.

Der Innenraum des Spenders hat vorzugsweise folgende Abmessungen: Länge: 5–10 cm, Breite 1–5 cm, Höhe: 0,5 bis 4 cm (abhängig von der Anzahl der im Stapel enthaltenen Klebstreifen). Die Abmessungen des Innenraums hängen von den jeweiligen Abmessungen des Stapels ab, der in den Spender eingebracht werden soll. Vorzugsweise ist die Länge des Innenraums größer als die entsprechende Länge des Stapels, um die Beweglichkeit des Stapels in dem Spender zu ermöglichen. Entsprechendes gilt in Bezug auf die Breite und Höhe des Innenraums.

Der Entnahmeschlitz hat vorzugsweise eine Breite von 0,5–4,5 cm, mit einer Weite von 0,3 bis 10 mm.

Im allgemeinen besteht der Entnahmeschlitz (d. h. diejenigen Bereiche des Spender-Gehäuses, welche die Kanten der Schlitzöffnung bilden) aus demselben Material wie das Spender-Gehäuse selbst. Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Entnahmekanten bestimmt die weite des Schlitzes. Beim Entnehmen der Klebstreifen aus dem Spender werden diese über jeweils eine der beiden Entnahmekanten geführt oder gezogen, wobei die Klebschicht die jeweilige Entnahmekante berührt.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Oberflächen der Entnahmekanten eine verminderte Anhaftungstendenz bezüglich der klebenden Oberflächen der Klebstreifen aufweisen. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß die Oberfläche durch geeignete, bekannte Fertigungsverfahren oder Oberflächenbearbeitungsverfahren so hergestellt oder behandelt wird, daß sie eine Rauhigkeit aufweist, die der Anhaftung der Klebstreifen entgegenwirkt (anti-adhäsiv). Alternativ oder zusätzlich können die Spenderkanten aus anti-adhäsiven Materialien hergestellt oder mit derartigen Materialien beschichtet werden (z. B. Polyethylen; silikonisierte oder fluorosilikonisierte Materialien; oder durch Verwendung von Materialien, wie sie weiter oben für die Herstellung von Trennschichten beschrieben wurden).

Ein Verfahren zum Herstellen einer klebenden Verbindung zwischen zwei Gegenständen unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Spenders bzw. der beschriebenen Klebstreifen umfaßt folgende Schritte:

  • – Entnahme eines doppelseitig klebenden Klebstreifens aus einer Spender-Vorrichtung, wobei eine der beiden klebenden Oberflächen des Klebstreifens mit einer Trennfolie bedeckt ist, die ein überstehendes Ende aufweist;
  • – Auflegen der nicht bedeckten, klebenden Oberfläche des Klebstreifens auf eine Oberfläche des ersten Gegenstands, wobei das überstehende Ende als Anfaßhilfe dient;
  • – vollständiges Ablösen der Trennfolie von dem Klebstreifen, um die zweite klebende Oberfläche des Klebstreifens freizulegen, wobei wiederum das überstehende Ende der Trennfolie als Anfaßhilfe verwendet wird;
  • – Auflegen des zweiten Gegenstands auf die zweite klebende Oberfläche des Klebstreifens zur Herstellung der klebenden Verbindung.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsformen beispielhaft erläutert.

1 zeigt (im Längsschnitt) einen Spender (4) mit darin eingelegten, abwechselnd übereinander gestapelten beidseitig klebenden Stanzteilen (2, 2a, 2b, 2c, 2d) und Trennfolien (1a, 1b, 1c, 1d), wobei jede Trennfolie (1a, 1b, 1c, 1d) auf einer der beiden Seiten über das darunter liegende Stanzteil hinausragt, wodurch eine Anfaßhilfe (11) gebildet wird. Im Ausgangszustand ragt die einseitig überstehende Trennfolie, d. h. die Anfaßhilfe (11), aus dem Entnahmeschlitz (5) des Spenders heraus. Durch Ergreifen dieser Anfaßhilfe und Ziehen – annähernd in Richtung des Pfeiles (x) – wird das klebende Stanzteil (2) von der darunter liegenden Trennfolie (1a) abgelöst und kann zusammen mit der Trennfolie (1) aus dem Spender (4) durch dessen Entnahmeschlitz (5) herausgezogen werden.

Zugleich wird dadurch das einseitig überstehende Ende (1a') der darunter liegenden Abdeckfolie (1a) mit dem daran anhaftenden Stanzteil (2a) etwa in Richtung des Pfeiles (y) gezogen und durch die Entnahmeöffnung (5) des Spenders (4) nach außen geführt, wodurch das einseitig überstehende Ende (1a') als neue Anfaßhilfe zugänglich gemacht wird (2). Das jeweils unterste Stanzteil (2d) eines Stapels kann mit einer Unterlage (3) anstelle einer Abdeckfolie abgedeckt sein. Die Unterlage (3) oder die unterste Abdeckfolie des Stapels ist nicht mit der Innenwand des Spendergehäuses verbunden, und ihre Grundfläche ist kleiner als die Grundfläche des Spenders (insbesondere in Längsrichtung), um die Beweglichkeit des Stapels während des Entnahmevorgangs zu ermöglichen.

Wie in 1 und 2 erkennbar, sind die Klebstreifen im Stapel abwechselnd versetzt zueinander angeordnet, wodurch die aufeinanderfolgenden Trennfolien an den Randbereichen des Stapels nach Art einer Leporellofaltung miteinander verbunden sind. Die Trennfolie (1a) ist an ihrem linken Ende (bezogen auf 1) durch den Klebstreifen (2a) mit dem entsprechenden Ende der darunterliegenden Trennfolie (1b) verbunden. Dieses Ende ist jedoch nicht mit der darunterliegenden Trennfolie (1c) verbunden, da der dazwischenliegende Klebstreifen (2b) aufgrund seiner (relativ zur Länge der Trennfolien) geringeren Länge sich nicht bis zum Außenrand des Stapels erstreckt. Auf der (in 1) rechten Seite des Stapels ist die Anordnung entsprechend umgekehrt.

Aus den schematischen Darstellungen in 1 und 2 ist ferner ersichtlich, daß zwischen den beiden Seiten bzw. Außenkanten des Stapels (in Längsrichtung) und der jeweils benachbarten Innenwand des Spenders ein Abstand oder Spielraum vorhanden ist. Dadurch wird ein Hin- und Herbewegen des Stapels während des Entnahmevorgangs ermöglicht.

3A, 3B, 3C zeigen (in Schnittdarstellung) die Verwendung der erfindungsgemäßen doppelseitig klebenden Stanzteile zum Verbinden von Gegenständen. Ein aus einem Spender entnommenes Stanzteil (2) mit daran anhaftender Abdeckfolie (1) wird auf eine Oberfläche eines der beiden miteinander zu verklebenden Fügeteile (10) aufgelegt und angepreßt (3A). Danach wird die Abdeckfolie (1) abgezogen (3B), und das zweite Fügeteil (20) wird auf die klebende Oberfläche des Stanzteils aufgelegt und angepreßt, um eine klebende Verbindung zwischen den beiden Gegenständen herzustellen.

4 zeigt einen erfindungsgemäßen Spender (4) mit einem darin angeordneten Stapel in Draufsicht. Der Entnahmeschlitz ist mit dem Bezugszeichen (5), die gegenüberliegenden Entnahmekanten sind mit (5') und (5'') bezeichnet.

Die beiden seitlichen Kanten der ersten, zuoberst liegenden Trennfolie (1) sind mit (1') und (1'') bezeichnet. Die Kontur der obersten Trennfolie entspricht zugleich der Kontur des Stapels. Die Bezugszeichen (2') und (2'') bezeichnen die entsprechenden Enden des unterhalb der Trennfolie (1) befindlichen Klebstreifens (2). Die Trennfolie (1) hat die Länge L1, der Klebstreifen (2) hat die Länge L2; der überstehende Randabschnitt bzw. die Anfaßhilfe ist mit (11) gekennzeichnet. Die Längsrichtung des Spenders ist durch die mit "1" gekennzeichnete gestrichelte Linie angegeben. Die Breite (b1) der Trennfolie (1) ist kleiner als die Breite (b2) des Klebstreifens (2), wodurch die Trennfolie den Klebstreifen beidseitig (bezogen auf die Breite) überragt.


Anspruch[de]
Spender-Vorrichtung (4) mit mehreren doppelseitig klebenden Klebstreifen (2, 2a, 2b, 2c, 2d), die einzeln nacheinander mittels Trennfolien (1, 1a, 1b, 1c, 1d) durch einen Entnahmeschlitz (5) des Spenders (4) entnehmbar sind, wobei

– die Klebstreifen (2, 2a, 2b, 2c, 2d) in dem Spender (4) einen Stapel bilden und zwischen jeweils zwei benachbarten Klebstreifen eine Trennfolie (1a, 1b, 1c, 1d) eingelegt und der oberste Klebstreifen (2) des Stapels auf seiner Oberfläche ebenfalls mit einer Trennfolie (1) bedeckt ist;

– die Trennfolien mit den klebenden Oberflächen der jeweils benachbarten Klebstreifen klebend, aber lösbar verbunden sind;

– die Trennfolien des Stapels jeweils zwei in Längsrichtung gegenüberliegende und zum Entnahmeschlitz beabstandete Kanten (1', 1'') aufweisen, welche die Länge (L1) der Trennfolien festlegen, wobei die Längsrichtung (1) senkrecht zur Richtung des Entnahmeschlitzes (5) verläuft;

– die Klebstreifen in der genannten Längsrichtung jeweils zwei gegenüberliegende Enden (2', 2'') und eine dadurch bestimmte Länge (L2) aufweisen, die kürzer ist als die Länge der diesen Klebstreifen bedeckenden Trennfolie;

– die Klebstreifen in dem Stapel in der genannten Längsrichtung (1) abwechselnd versetzt zueinander angeordnet sind;

– die Trennfolien (1a, 1b, 1c, 1d) jeweils einen Bereich (11) aufweisen, der abwechselnd versetzt über den jeweils darunterliegenden Klebstreifen (2, 2a, 2b, 2c, 2d) hinausragt und als Anfaßhilfe geeignet ist, um die Entnahme des Klebstreifens aus dem Spender (4) und das Ablösen der Trennfolie vom Klebstreifen zu ermöglichen.
Spender-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Trennfolien des Stapels im wesentlichen dieselbe Flächenform und Größe aufweisen und die Außenkanten der übereinander gestapelten Trennfolien zueinander fluchten. Spender-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Klebstreifen der Breite der Trennfolien entspricht, wobei sich die Breite senkrecht zur genannten Längsrichtung erstreckt. Spender-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Klebstreifen geringer ist als die Breite der die Klebstreifen bedeckenden Trennfolien, wobei sich die Breite senkrecht zur genannten Längsrichtung erstreckt. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstreifen, bezogen auf die Längsrichtung, jeweils ein Ende aufweisen, das bis an die entsprechende Kante der ihn bedeckenden Trennfolie heranreicht. Spender-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfolien eine solche Länge aufweisen und derartig angeordnet sind, daß sie – in Längsrichtung – an einer Seite des jeweils darunterliegenden Klebstreifens hinausragen, um die genannte Anfaßhilfe zu bilden, und daß sie zusätzlich auf der jeweils gegenüberliegenden Seite ebenfalls über den Klebstreifen hinausragen. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfolien die Fläche des jeweils von ihnen bedeckten Klebstreifens nach allen Seiten hin überragen und/oder einen umlaufenden überstehenden Rand bilden. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfolien eine rechteckige Flächenform aufweisen. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstreifen eine rechteckige, quadratische, kreisrunde oder elliptische Flächenform, oder eine Flächenform mit unregelmäßiger Kontur aufweisen. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstreifen aus einer trägerfreien Haftkleberschicht bestehen. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstreifen aus einer Trägerschicht, die beidseitig mit einer Haftkleberschicht beschichtet ist, aufgebaut sind. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablösbarkeit der Trennfolien auf den beiden Seiten einer Trennfolie unterschiedlich ist. Spender-Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seiten einer Trennfolie sich hinsichtlich ihrer anti-adhäsiven Eigenschaften unterscheiden. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der unterste Klebstreifen des Stapels auf einer Unterlage (3) lösbar klebend befestigt ist. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Spenders (4) in Längsrichtung größer ist als die äußeren Abmessungen des Stapels und damit eine Beweglichkeit des Stapels ermöglicht wird. Spender-Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Entnahmekanten (5', 5'') des Schlitzes (5) anti-adhäsive Eigenschaften aufweisen. Stapel zum Einlegen in eine Spender-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei der Stapel aus doppelseitig klebenden Klebstreifen (2, 2a, 2b, 2c, 2d) und Trennfolien (1, 1a, 1b, 1c, 1d) aufgebaut ist, und wobei

– zwischen jeweils zwei benachbarten Klebstreifen eine Trennfolie (1a, 1b, 1c, 1d) eingelegt und der oberste Klebstreifen (2) des Stapels auf seiner Oberfläche ebenfalls mit einer Trennfolie (1) bedeckt ist;

– die Trennfolien mit den klebenden Oberflächen der jeweils benachbarten Klebstreifen klebend, aber lösbar verbunden sind;

– die Trennfolien des Stapels jeweils zwei in Längsrichtung (1) gegenüberliegende Kanten (1', 1'') aufweisen, welche die Länge (L1) der Trennfolie festlegen;

– die Klebstreifen in der genannten Längsrichtung (1) jeweils zwei gegenüberliegende Enden (2', 2'') und eine dadurch bestimmte Länge (L2) aufweisen, die kürzer ist als die Länge der diesen Klebstreifen bedeckenden Trennfolie;

– die Klebstreifen in dem Stapel in der genannten Längsrichtung (1) abwechselnd versetzt zueinander angeordnet sind;

– die Trennfolien (1a, 1b, 1c, 1d) jeweils einen Bereich (11) aufweisen, der abwechselnd versetzt über den jeweils darunterliegenden Klebstreifen (2, 2a, 2b, 2c, 2d) hinausragt und als An-faßhilfe geeignet ist, um die Entnahme des Klebstreifens aus dem Spender (4) und das Ablösen der Trennfolie vom Klebstreifen zu ermöglichen.
Stapel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß er Trennfolien oder/und Klebstreifen enthält, die in einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 14 beschrieben sind. Verwendung einer Spender-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, die ein mit einem Entnahmeschlitz (5) versehenes Gehäuse (4) aufweist, zur sequentiellen Abgabe, mittels manueller Entnahme, von doppelseitig klebenden Klebstreifen, die in Form eines Stapels nach Anspruch 17 oder 18 in der Spender-Vorrichtung angeordnet sind.






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