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Dokumentenidentifikation DE102005021878A1 03.05.2007
Titel Fernbedienungsleckerlispender
Anmelder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
Erfinder Groß, Fritz, 70435 Stuttgart, DE
DE-Anmeldedatum 04.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005021878
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse A01K 15/02(2006.01)A, F, I, 20051118, B, H, DE
Zusammenfassung Der Fernbedienungsleckerlispender ist am Tier befestigt und ermöglicht das zeitgenaue, bequeme Verabreichen eines Leckerlis.

Beschreibung[de]

Gerade wenn man seinem Hund zur Belohnung gezielt ein Leckerli geben will, kommt es darauf an, dass dieses genau im richtigen Moment verabreicht wird. Oft dauert es lange, bis man es aus der Tasche gegramt hat.

Außerdem muss der Hund u.U. erst zum Besitzer gerufen werden, was eine starke Unterbrechung seines momentanen Tuns bedeutet.

Es wird deshalb vorgeschlagen, dass ein Leckerlispender L mit Hilfe einer Befestigung B (z.B. Karabinerhaken, Laschen zum Einfädeln, KLettbänder usw.) am Halsband H oder Brustgeschirr befestigt wird.

Nach einem Funkbefehl mittels einer vom Hundehalter zu bedienenden Fernbedienung wird ein Leckerli abgegeben, das dann mittels einer Führungsschiene FS vor die Vorderbeine des Hundes fällt.

Der Ausgabemechanismus kann z. B. wie bei einem Kaugummiapparat gestaltet sein, wo bei jedem Weiterdrehen der Inhalt eines Faches F durch die Öffnung Ö nach unten fällt.

Andere derartige bekannte Konstruktionen zur dosierten Abgabe sind möglich.

Die Ausgabe des Leckerlis ist verbunden mit einem Klickgeräusch, so dass der Hund schnell lernt, dass er jetzt vor seinen Beinen nach einem Leckerli suchen kann.

Es sollte relativ groß sein, damit er es leicht findet.

Der Leckerlispender könnte auch zur Abgabe eines zweiten akkustischen Geräusches befähigt sein, dass ebenfalls durch Fernbedienung erzeugt wird.

Dieses Geräusch könnte als Fernbedienungs-Unterstützungsgeräusch dienen, wie man es beim Clickertraining verwendet, und hat aber den Vorteil, dass der Hund das Geräusch immer in der gleichen Lautstärke wahrnimmt.

Das eigentliche Klickgeräusch, das mit der Leckerliabgabe verbunden ist, hätte aber einen eindeutig anderen Ton, so dass der Hund beide gut unterscheiden kann.

Die Fernbedienung kann am Griff der Hundeleine befestigt sein, so dass der Hundebesitzer sie immer griffbereit hat.

Natürlich wäre auch möglich, dass das Leckerli nicht einfach durch die Öffnung des Leckerlispenders nach unten fällt, sondern durch eine entsprechende Anordnung gezielt vor die Hundeschnauze geschleudert wird.

Oder am Ende der Führungsschiene FS könnte sich eine kleine Auffangbox AB befinden, die der Hund mit seiner Zunge erreichen könnte. Dies hätte den Vorteil, dass das Leckerli nicht immer auf den Boden fällt.

Oder das Leckerli wird mitttels eines ausfahrbaren Gestänges AG jedes mal so weit aus dem Fernbedienungsleckerlispender herausgereicht, dass der Hund es ebenfalls mit dem Mund erreichen kann.


Anspruch[de]
Fernbedienungsleckerlispender dadurch gekennzeichnet, dass ein bei einem Hund am Halsband oder dem Brustgeschirr befestigter Leckerlispender nach einem Fernbedienungsignal jeweils ein Leckerli abgibt. Fernbedienungsleckerlispender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach jedem Funkbefehl aus dem Vorratsbereichs des Leckerlispenders durch einen vorrückenden Rastermechanismus jeweils ein Leckerli abgeben wird. Fernbedienungsleckerlispender nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leckerli durch eine Öffung den Spender verlässt und mittels einer Führungsschiene nach vorne vor die Hundeschnauze gelenkt wird. Fernbedienungsleckerlispender nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Austritt eines Leckerli ein Klickgeräusch ertönt. Fernbedienungsleckerlispender nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Leckerli vor die Füße des Tieres fällt, oder so angeboten wird, dass es direkt mit dem Mund genommem werden kann, ohne auf den Boden gefallen zu sein. Fernbedienungsleckerlispender nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Leckerli mittels Führungsschiene und Auffanggefäß, oder durch eine aus dem Spender ausfahrbare Einrichtung dem Hund so angeboten wird, dass er es nicht vom Boden aufnehmen muss. Fernbedienungsleckerlispender nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er auch bei anderen Tieren eingesetzt werden kann, z.B. Training Zirkustiere.






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