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Dokumentenidentifikation DE102005038310A1 03.05.2007
Titel Leuchtvorrichtung, mit der ein Gast in der Gastronomie seinen Bestellungs- oder Zahlungswunsch optisch äußern kann
Anmelder Reuck, Frank, 75179 Pforzheim, DE
Vertreter Quittnat und Kollegen, 75417 Mühlacker
DE-Anmeldedatum 11.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005038310
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse G08B 5/22(2006.01)A, F, I, 20061011, B, H, DE

Beschreibung[de]

Leuchtvorrichtung, mit der ein Gast in der Gastronomie seinen Bestellungs- oder Zahlungswunsch optisch äußern kann.

Die Erfindung wurde hauptsächlich für die Gaststättengewerbe entwickelt, lässt sich jedoch auch in anderen Dienstleistungsbereichen entsprechend einsetzten.

Es ist bekannt, dass im Gastronomie Bestellungs- und Zahlungswünsche des Gastes mündlich entgegengenommen werden. Technische Geräte zur Ermittlung des Gastwillens finden keinen Einsatz.

Die Installation des Gerätes erfolgt im Servicebereich d.h. auf jedem Tisch oder jeder Bewirtungsmöglichkeit, an dem Gäste Platz nehmen können.

Das Gerät verfügt über 3 Tasten, welche je nach Wunsch vom Gast durch einen einfachen Fingerdruck betätigt werden können.

Die Kommunikative Bedeutung der Lämpchen lässt sich wie folgt erklären:

„Rot" – Aufzeigen einer Bestellabsicht („Ich möchte etwas bestellen!")

„Grün" – Aufzeigen der Bezahlabsicht („Die Rechnung bitte!")

Weiße Taste – Lampen sind ausgeschaltet

Einen „versorgten" und „zufriedenen" Kunden wird daran erkannt, dass die Lämpchen aus sind.

Das Leuchten des jeweiligen Lämpchens erleichtert den Arbeitsablauf der einzelnen Servicebereiche in der Gastronomie, d. h. die Bedienung kann entsprechend auf den Wunsch Ihres Kunden schnell reagieren.

Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass aufgrund der alt hergebrachten mündlichen Äußerung des Gastwunsches (Bestellung und Bezahlung) die Arbeitsabläufe in der Gastronomie sowohl für den Gast als auch für die Geschäftsleitung nicht optimal sind. Wie aus der alltäglichen Lebenserfahrung bekannt ist, offenbart sich dieses Problem gerade zu so genannten Stoßzeiten.

Dieses Problem wird durch die Erfindung in der Art und Weise gelöst, dass die Möglichkeit geschaffen wird, dass der Gastronomiegast seinen Willen (Bestellung und Bezahlung) durch ein optisches Gerät dem Service-Personal mitteilen kann, was wiederum zu einer Optimierung der Arbeitsabläufe führt.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine Optimierung der Arbeitsabläufe im Dienstleistungsbereich stattfindet, was zu einer Umsatzsteigerung für die Geschäftsleitung führen kann.

Für den Gast bedeutet die Erfindung eine Minimierung der Wartezeit bei Bestellung und Bezahlung.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist, dass Speisekarten bequem in einer eigens dafür vorgesehenen Befestigung Ihren Platz finden können.

Technischer Bereich

Bei dem Gerät handelt es sich um eine Schaltvorrichtung aus dem Bereich der Elektrotechnik.

Das Gerät existiert bislang noch nicht.

Anwendungsbereich und Anwendungsbeispiel

Derzeit besteht in der Gastronomie das Problem, dass das Servicepersonal den Gast immer ansprechen muss, um zu erfahren, ob der Gast einen Wunsch hat. Zudem besteht das Problem, dass das Servicepersonal dazu immer direkt zu dem Gast gehen muss, um seinen Wunsch zu erfragen.

Die Leuchtvorrichtung dient nunmehr dazu, dem Gastronomiebereich eine Gerätschaft zur Verfügung zu stellen, damit

  • – der Gast optisch seine Bedürfnisse gegenüber dem Servicepersonal zu artikulieren vermag,
  • – das Servicepersonal in die Lage versetzt wird, die Zufriedenheit des Gastes optisch wahrzunehmen und darauf zu reagieren und,
  • – der Gastronomiebetreiber die Arbeit seines Servicepersonals schnell beurteilen kann und Engpässe optisch wahrnehmen kann.

Das Gerät besteht aus zwei Türmen. Der eine Turm vermag rot, der andere grün zu leuchten. Am Fuße der Türme befinden sich drei Tasten, in den Farben grün, weiß und rot. Der Gast, der eine Bestellung aufgeben möchte, drückt die rote Taste und der rechte der beiden Türme leuchtet rot. Möchte der Gast bezahlen, drückt der Gast die grüne Taste und der Turm leuchtet grün. Mit der weißen Taste, können die Lämpchen ausgeschaltet werden – der Gast ist zufrieden.

In der Anlage beigefügt sind zwei technische Zeichnungen zur Ansicht des Gerätes.

Im Ergebnis wird durch die Erfindung die Technik bereichert, indem die Bereiche des Arbeitsablaufs, des Umsatzes und der Kundenzufriedenheit optiert werden.

Der Arbeitsablauf wird effizienter gestaltet, indem das Personal den Wunsch des Gastes sofort zu erkennen vermag und das Personal folglich bereits im Vorfeld disponieren kann oder disponiert werden kann.

Beispiel: Eine Gartenwirtschaft wird mit 10 Bedienungen betrieben, die 200 Gästen Platz bietet. Wenn das Personal nun frühzeitig in die Lage versetzt wird, optisch zu erkennen, welcher Gast, welchen Wunsch hat – nämlich entweder das Bestellen oder Bezahlen – so entfällt der Weg, um den Wunsch des Gastes zu erfragen. Der Kassenzettel vermag frühzeitig ausgedruckt zu werden, der Rundgang unter den Gästen kann so geplant werden, dass möglichst Abdecken und Abrechnen erledigt wird auf dem Weg zurück zur Theke. Der Weg von der Theke dagegen genutzt werden, um weitere Bestellungen aufzunehmen. Der Arbeitsablauf wird dementsprechend unter verschiedenen Gesichtspunkten optimiert und vollständig erneuert:

  • 1. Rasches Erkennen der Wünsche der Gäste
  • 2. Vorweggenommene Planung der Bewirtung (Bestellen, Eindecken, Folgebestellungen, Abdecken, Bezahlen) und dadurch Personaleinsparung
  • 3. Vorweggenommene Planung der Bewirtung und dadurch geringere Belastung des Servicepersonals.
  • 4. Frühzeitiges Erkennen eines Personalengpasses
  • 5. Frühzeitiges Erkennen eines Personalüberschusses
  • 6. Zeitersparnis
  • 7. Umsatzsteigerung
  • 8. Kontrolle der Effizienz des eigenen Personals durch optische Wahrnehmung, ob alle Wünsche der Kunden befriedigt sind. Beispiel: Wenn keine Lampe leuchtet, arbeitet das Personal effektiv, wenn viele Lampen leuchten, arbeitet das Personal nicht effektiv oder es besteht ein Personalengpass.
  • 9. Bessere Informationsverarbeitung beim Servicepersonal durch klare optische Signale

Spiegelbildlich hierzu korrespondiert die Kundenzufriedenheit. Der Kunde muss auf das Servicepersonal weit weniger warten. Auch hiermit verbunden ist die Umsatzsteigerung.

Zudem ist an der Bestelleinrichtung eine Halterung montiert, die genutzt werden kann als Speisekartenhalter oder Stütze für sonstige Prospekte und ähnliches.


Anspruch[de]
Leuchtvorrichtung, mit der ein Gast in der Gastronomie seinen Bestellungs- oder Zahlungswunsch optisch äußern kann, dadurch gekennzeichnet, dass eine Batteriebetriebene Serviceeinheit über Druckknöpfe – wie in den Konstruktionszeichnungen dargestellt – Signale an verschiedene Lämpchen in der Serviceeinheit übermittelt und so die Möglichkeit besteht insbesondere in der Gastronomie dem Willen des Gastes (Bestellung und Bezahlung) durch ein optisches Gerät dem Service-Personal mitzuteilen und dadurch eine Optimierung der Arbeitsabläufe zu gewährleisten. Leuchtvorrichtung, mit der ein Gast in der Gastronomie seinen Bestellungs- oder Zahlungswunsch optisch äußern kann, dadurch gekennzeichnet, dass über eine separate Halterung in einer eigens dafür vorgesehenen Befestigung Speisekarten oder sonstige für den Betreiber wesentliche Accessoires (z.B. Servietten etc.) in einer eigens dafür vorgesehenen Befestigung Ihren Platz finden können.






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