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Dokumentenidentifikation DE102005043340A1 03.05.2007
Titel Faltbares Verdeck
Anmelder Webasto AG, 82131 Gauting, DE
Erfinder Kölbl, Michael, 82061 Neuried, DE;
Färber, Manfred, 82407 Wielenbach, DE;
Vogt, Oliver, 80796 München, DE;
Knape, Hans Wilhelm, 82131 Gauting, DE;
Schleicher, Bernhard, 80689 München, DE
Vertreter Patentanwälte Wiese & Konnerth, 82152 Planegg
DE-Anmeldedatum 12.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005043340
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse B60J 7/06(2006.01)A, F, I, 20060127, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein faltbares Verdeck (2), das einen vorderen Bereich (21), einen hinteren Bereich (23) und wenigstens einen dazwischen angeordneten mittleren Bereich (22) aufweist, wobei der vordere Bereich (21) und/oder der hintere Bereich (23) mittels eines Antriebs zur Freigabe zumindest eines Teils des im geschlossenen Zustand abgedeckten Gesamtbereichs längs einer Führung verschiebbar ist. Jedem der Bereiche (21, 22, 23) ist wenigstens ein quer zur Verschieberichtung verlaufendes Festelement oder Spriegel zugeordnet. Zumindest im mittleren Bereich (22) wird beim Verschieben wenigstens eine Falte in einem flexiblen Verdeckstoff (20) des Verdecks (2) erzeugt. Das Verdeck kann zusätzlich zum Fahrzeugdach auch in andere Bereiche verfahren und/oder für andere Funktionen verwendet werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein faltbares Verdeck, das einen vorderen Bereich, einen hinteren Bereich und wenigstens einen dazwischen angeordneten mittleren Bereich aufweist, wobei der vordere Bereich und/oder der hintere Bereich zur Freigabe zumindest eines Teils längs einer Führung verschiebbar ist, wobei jedem der Bereiche wenigstens ein quer zur Verschieberichtung verlaufendes Festelement oder Spriegel zugeordnet ist und wobei zumindest im mittleren Bereich beim Verschieben wenigstens eine Falte in einem flexiblen Verdeckstoff des Verdecks erzeugt wird gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Aus der EP 0 430 260 A2 ist ein derartiges Verdeck bei einem Faltdach eines Fahrzeugs bekannt. Beim Öffnen werden mehrere Falten gebildet, die nach oben über das Profil des Fahrzeugdachs vorstehen und entsprechende Windgeräusche verursachen. Das Faltdach kann sowohl durch Verschieben des vorderen Festelements nach hinten als auch durch Verschieben des hinteren Festelements nach vorn geöffnet werden und auch als zusammengefahrenes Paket im mittleren Bereich einer Dachöffnung verschoben werden.

Aus der DE 40 41 763 C1 ist ein weiteres Faltverdeck bekannt, bei dem das vordere Festelement und das hintere Festelement mit den Faltspriegeln und den Zwischenspriegeln seitlich über eine durchgehende kinematische Kette von Verbindungselementen in allen Bewegungsphasen verbunden sind. Hierdurch wird eine eindeutige gesteuerte Faltenbildung erreicht. Im Übrigen hat das Verdeck dieselben Nachteile wie das vorstehend beschriebene gemäß EP 0 430 260 A2.

Aus der DE 40 40 249 C1 ist ein einfaches Faltdach mit einem vorderen Abschnitt, einem mittleren Abschnitt und einem hinteren Abschnitt bekannt. Der vordere und/oder der hintere Abschnitt werden zum Öffnen manuell über den mittleren Abschnitt geklappt und mit einfachen Laschen verbunden um ein unbeabsichtigtes Zurückklappen oder ein Flattern durch den Fahrtwind zu unterbinden. Das gesamte Verdeckpaket kann auch manuell aus der Dachöffnung entfernt werden.

Aus den beiden auf dieselbe Anmelderin zurückgehenden älteren Patentanmeldungen DE 10 2005 036 403.9 und DE 10 2005 038 006.9 ist ein neuartiges, in mehreren Lagen sehr flach zusammenfaltbares Verdeck beschrieben. Dieses dient in einer ersten Variante als zusätzliche Abdeckung oberhalb eines durch feste Dachteile verschließbaren Fahrzeugdachs. In einer weiteren Variante dient das Verdeck unmittelbar zum verschließen einer Dachöffnung eines Fahrzeugs.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, weitere vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten beziehungsweise Zusatzfunktionen für ein derartiges Verdeck zu schaffen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Vorab sei bezüglich der verwendeten Begriffe angemerkt, dass die Bezeichnung vorderer Bereich und hinterer Bereich sich auf das hauptsächlich beschriebene Ausführungsbeispiel eines im Wesentlichen horizontal angeordneten Verdecks für ein Fahrzeugdach beziehen, dass diese Begriffe jedoch nicht einschränkend auszulegen sind. So kann bei einer stationären Verwendung des Verdecks beispielsweise zur Abdeckung einer vertikalen oder schräg geneigten Wand eines Gewächshauses der vordere Bereich dem unteren Bereich und der hintere Bereich dem oberen Bereich dieses Verdecks entsprechen.

Die Erfindung sieht im Kern vor, dass das Verdeck zur Abdeckung wenigstens eines Bereiches des Fahrzeugdachs dient und in wenigstens einen zusätzlichen Bereich außerhalb des Fahrzeugdachs verfahrbar ist.

Bevorzugt bleibt der mittlere Bereich beim Verfahren im Wesentlichen auf derselben Höhe wie in Schließposition. Dazu wird der Bereich, über oder unter den der mittlere Bereich fährt, zu Beginn der Öffnungsbewegung ein kleines Stück in vertikaler Richtung nach unten oder oben verfahren, um dadurch den Spriegeln des mittleren Bereichs zu ermöglichen, bis zur vollständigen Öffnung auf demselben Niveau und bevorzugt in einer durchgehenden Führung zu verfahren. Das gilt auch für den beim Öffnen dem mittleren Bereich folgenden Bereich, dass heißt beim Öffnen von vorn nach hinten für den vorderen Bereich, dessen Festelement und/oder Spriegel in der Öffnungsposition direkt an die Spriegel des mittleren Bereichs anschließen und dadurch auch in derselben Führung verfahren werden können. Auch hier gilt bezüglich der verwendeten Begriffe, dass die Begriffe "vertikal", „nach unten" oder „nach oben", „Absenken" oder „Anheben" nicht beschränkend zu verstehen sind, sondern durch „senkrecht zur Verschieberichtung" verallgemeinert werden können.

Grundsätzlich kommt sowohl ein Absenken als auch ein Anheben des Bereichs in Frage, über oder unter den die anderen Bereiche beim Öffnen gefahren werden. Im weiter unten hauptsächlich beschriebenen Ausführungsbeispiel wird das Absenken des hinteren Bereichs als eine besonders bevorzugte Variante beschrieben, wobei mittlerer und vorderer Bereich sich beim Öffnen des Verdecks mit einer weitestgehend horizontalen Ausrichtung des Verdeckstoffs über diesen hinteren Bereich legen. Der Verdeckstoff bleibt beim erfindungsgemäßen Verdeck in allen Positionen, unabhängig ob das Verdeck geschlossen, teilweise geöffnet oder ganz geöffnet ist, immer in einer weitestgehend horizontalen Ausrichtung bzw. in einer Ebene mit der Verschieberichtung oder einer dazu in geringem Abstand liegenden Ebene und ist immer vollständig straff gespannt.

Die Faltenbildung erfolgt dabei im mittleren Bereich bevorzugt durch einen Falt-Spannspriegel, der verglichen mit der Verfahrgeschwindigkeit des sich mit öffnenden vorderen oder hinteren Bereichs etwa mit halber Geschwindigkeit in dieselbe Richtung bewegt wird. Dies wird bevorzugt dadurch erreicht, dass ausgehend von einem einzigen Antrieb ein erstes Antriebskabel für den bewegten vorderen oder hinteren Bereich mit der gewünschten Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit angetrieben wird und ein Untersetzungsgetriebe – beispielsweise durch ein Übertragungsritzel mit doppelter Zähnezahl – diese Geschwindigkeit auf die Hälfte reduziert und einem zweiten Antriebskabel für den Falt-Spannspriegel zur Verfügung stellt. An Stelle eines nahe beim Antrieb angeordneten Untersetzungsgetriebes ist auch eine Untersetzung über eine bevorzugt seitlich im Bereich der Führungen angeordnete Zahnstange oder einen Zahnriemen oder ähnliches denkbar.

Das Verdeck kann über einem Fahrzeugdach als Abschattungsvorrichtung verwendet werden, es kann jedoch auch als Faltdach, wie in den eingangs genannten Schriften, unmittelbar zum verschließen oder zumindest teilweisen freigeben einer Dachöffnung verwendet werden. Über eine Verwendung bei Fahrzeugdächern hinaus kann das Verdeck auch für beliebige stationäre Anwendungen, wie beispielsweise zur Abschattung eines Wintergartens, oder bei Verwendung einer transparenten Folie als Faltverdeck auch zum wahlweisen verschließen oder freigeben von Dachbereichen oder Wandbereichen eines Gewächshauses zur Regulierung von dessen Temperatur, Einstrahlungsintensität, Luftfeuchtigkeit und Belüftung Verwendung finden.

Gemäß einer Variante kann das Verdeck in zusammengefahrenem Zustand als Verdeckpaket mit seiner Hinterkante angehoben und dadurch zusätzlich als Spoiler oberhalb des Fahrzeugdachs verwendet werden.

Gemäß einer weiteren Variante kann das Verdeck zum zumindest teilweise abdecken einer Frontscheibe und/oder einer Heckscheibe verwendet werden.

Gemäß weiterer Varianten kann das Verdeck in übereinandergefahrenem Zustand in eine Ablageposition verfahren werden. Diese kann sich auf einer vorderen oder hinteren Motorhaube befinden, im Bereich einer hinteren Hecktür oder Heckklappe, oder im Bereich eines hinteren Laderaums, wobei sowohl horizontale als auch vertikale Ablagepositionen möglich sind.

Eine weitere Variante sieht vor, dass das Verdeck beispielsweise im Winter in einer Ablageposition zusammengefaltet aufbewahrt wird, während die dadurch freigegebene Dachöffnung durch feste Dachelemente verschlossen wird. Dadurch wird ähnlich wie bei einem Hardtop-Cabriolet das Fahrzeugdach im Winter von festen Dachelementen gebildet, ohne dass dabei jedoch das Verdeck entfernt werden muss.

Nachfolgend wird ein erfindungsgemäßes Verdeck anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Die 1 bis 42 stammen aus der älteren Anmeldung DE 10 2005 038 006.9 und dienen zum Verständnis der konstruktiven Details des Verdecks. Die in dieser Anmeldung beschriebenen und beanspruchten erfinderischen Ergänzungen sind erst in den 43 ff beschrieben. Es zeigt:

1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Fahrzeugdachs mit geöffnetem Verdeck und geschlossenen Dachteilen;

2 das Fahrzeugdach gemäß 1 mit geöffnetem Dachteil;

3 einen Querschnitt durch eine im Bereich der seitlichen Dachholme angeordnete Reling und deren Führungen;

4 einen schematischen Längsschnitt durch das Fahrzeugdach mit geschlossenem Verdeck und geschlossenen Dachteilen;

5 einen schematischen Längsschnitt ähnlich 4 mit teilweise geöffnetem Verdeck und in Lüfterposition ausgestelltem vorderen Dachteil;

6 einen schematischen Längsschnitt ähnlich 4 mit vollständig geöffneten Verdeck und vollständig geöffnetem vorderen Dachteil;

7 einen schematischen Längsschnitt durch ein Verdeck in teilweise geöffneten Zustand mit abgesenktem hinteren Bereich bei einer Verwendung als Faltdach;

8 einen schematischen Längsschnitt ähnlich 7 mit angehobenem hinteren Bereich;

9 eine perspektivische Darstellung eines Teils des Verdecks gemäß den 1 bis 8 in geschlossenem Zustand;

10 das Verdeck gemäß 9 mit abgesenktem hinteren Bereich;

11 eine vergrößerte Detaildarstellung des abgesenkten hinteren Bereichs;

12 das Verdeck gemäß 9 in geöffnetem Zustand;

13 eine vergrößerte Detaildarstellung des hinteren Bereichs des Verdecks in geöffneten Zustand;

14 eine vergrößerte Detaildarstellung des geöffneten Verdecks im Bereich von dessen Vorderkante;

15 eine vergrößerte Detaildarstellung des geöffneten Verdecks im Bereich von dessen Hinterkante;

16 das Verdeck gemäß 9 ohne den Verdeckstoff;

17 das Verdeck gemäß 16 ohne die Reling und die Führung;

18 das Verdeck gemäß 17 zu Beginn der Öffnungsbewegung mit abgesenktem hinteren Bereich;

19 das Verdeck gemäß 18 in teilweise geöffnetem Zustand;

20 das Verdeck gemäß 19 in vollständig geöffnetem Zustand;

21 eine vergrößerte Detaildarstellung des vorderen linken Bereichs der Betätigungsmechanik bei geschlossenem Verdeck;

22 eine vergrößerte Detaildarstellung des hinteren linken Bereichs der Betätigungsmechanik bei geschlossenem Verdeck;

23 einen schematischen perspektivischen Längsschnitt durch die Kinematik-Ebene des in 21 dargestellten Bereichs der Betätigungsmechanik;

24 einen schematischen perspektivischen Längsschnitt durch die Kinematik-Ebene des in 22 dargestellten Bereichs der Betätigungsmechanik;

25 eine vergrößerte Detaildarstellung des vorderen linken Bereichs der Betätigungsmechanik zu Beginn der Öffnungsbewegung;

26 einen schematischen perspektivischen Längsschnitt durch die Kinematik-Ebene des in 25 dargestellten Bereichs der Betätigungsmechanik;

27 die Betätigungsmechanik gemäß 26 in etwas weiter geöffnetem Zustand nach Verriegelung der Steuerung der Absenkmechanik;

28 eine schematische perspektivische Ansicht der Absenkmechanik des hinteren Bereichs nach dem absenken des hinteren Festelements;

29 einen schematischen perspektivischen Längsschnitt durch die Kinematik-Ebene des in 28 dargestellten Bereichs;

30 eine schematische perspektivische Ansicht des mittleren Bereichs der Betätigungsmechanik;

31 den zur 30 korrespondierenden Längsschnitt durch die Kinematik-Ebene;

32 einen Längsschnitt durch den mittleren Bereich der Kinematik-Ebene der Betätigungsmechanik beim koppeln des vorderen Bereichs mit dem mittleren Bereich;

33 eine schematische perspektivische Darstellung des linken Bereichs der kompletten Betätigungsmechanik in geöffnetem Zustand;

34 den zur 33 korrespondierenden Längsschnitt durch die Kinematik-Ebene;

35 eine Explosionsdarstellung des vorderen linken Bereichs der Betätigungsmechanik;

36 eine Explosionsdarstellung des mittleren linken Bereichs der Betätigungsmechanik;

37 eine Explosionsdarstellung des hinteren linken Bereichs der Betätigungsmechanik;

38 eine Explosionsdarstellung des hinteren linken Bereichs der Reling und der Spannvorrichtung des Verdecks;

39 eine schematische perspektivische Darstellung des im hinteren Bereich des Verdecks angeordneten Antriebs und des Untersetzungsgetriebes mit den zugeordneten Antriebskabeln;

40 einen schematischen Längsschnitt durch das Untersetzungsgetriebe;

41 einen Querschnitt durch die Reling mit einer seitlichen Abdichtung des Verdecks;

42 eine vereinfachte Variante der vorderen Betätigungsmechanik des Verdecks; und

43 eine schematische perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Erfindung mit spoilerartig angehobenem Verdeckpaket;

44 eine schematische perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit auf dem Fahrzeugdach zusammengeschobenem Verdeckpaket;

45 die Ausführungsform gemäß 44 mit teilweise ausgefahrenen vorderen und hinteren Verdeckabschnitt;

46 eine dritte Ausführungsform, bei in der das Verdeck über die Frontscheibe hinweg in einer Ablageposition auf der Motorhaube verfahrbar ist;

47 eine schematische Seitenansicht einer vierten Ausführungsform mit auf dem Fahrzeugdach zusammengelegtem Verdeckpaket;

48 die Ausführungsform gemäß 47 mit nach vorn teilweise über die Frontscheibe gefahrenem Verdeckpaket;

49 die Ausführungsform gemäß Fig nur 47 mit nach hinten teilweise über die Heckscheibe gefahrenem Verdeckpaket;

50 eine weitere Ausführungsform bei einem als Coupe ausgebildeten Fahrzeug, bei dem eine absenkbaren Heckscheibe in Verbindung mit dem Verdeck ein Cabriolet-ähnliches Fahrzeugdach erzeugt;

51 die Ausführungsform gemäß 50 mit im Bereich der abgesenkten Heckscheibe zusammengefahrenem Verdeckpaket;

52 eine weitere Ausführungsform bei einem als Semi-Pickup ausgebildeten Fahrzeug, bei dem die Ladefläche mittels eines Verdecks abdeckbar ist;

53 eine weitere Ausführungsform für ein als Van oder Mini-Van ausgebildetes Fahrzeug, bei dem das Verdeck in Verbindung mit einer absenkbaren Heckscheibe den hinteren Laderaum umgibt;

54 die Ausführungsform gemäß 53 mit abgesenkter Heckscheibe und teilweise zusammengefahrenem Verdeck;

55 eine Variante zur Ausführungsform gemäß den 53 und 54, bei der das Verdeck in eine vertikale Ablageposition hinter den hinteren Sitzen zusammenfährt;

56 eine weitere Variante zur 55, bei der das Verdeck zunächst im hinteren Dachbereich als Verdeckpaket zusammengefahren und dann in eine vertikale Ablageposition hinter den hinteren Sitzen gefahren wird;

57 eine weitere Variante zu den Ausführungsformen gemäß 53 und 54 sowie 55 und 56, bei der das Verdeck zunächst im hinteren Dachbereich als Verdeckpaket zusammengefahren und dann in eine horizontale Ablageposition im Laderaum gefahren wird;

58 die Ausführungsform gemäß 57 mit geöffnetem Verdeck;

59 eine weitere Variante für eine Verwendung eines Verdecks bei einem Omnibus; und

60 eine letzte Variante, bei der das Verdeck optional als Faltverdeck unmittelbar eine Dachöffnung verschließt oder in einer zusammengefalteten Ablageposition das einsetzen und entnehmen wenigstens eines festen Dachteils zum verschließen der Dachöffnung ermöglicht.

Das in 1 gezeigte Fahrzeugdach 1 weist ein bewegbares Dachteil 3 und ein dahinter angeordnetes festes Dachteil 4 auf. Das bewegbare Dachteil 3 ist, wie in 2 gezeigt, an längsverlaufenden Führungen 9 derart geführt, dass es bevorzugt nach Art eines außen geführten Schiebedachs (ASD) vollständig über das feste Dachteil 4 nach hinten gefahren werden kann und dabei eine Dachöffnung 5 zumindest teilweise freigibt. Die Dachteile 3 und 4 sind bevorzugt aus transparentem Material, wie Kunststoff oder Glas gefertigt.

Die Dachteile 3 und 4 sind mittels eines flexiblen Verdecks 2 zumindest im geschlossenen Zustand vollständig von oben abdeckbar. Das Verdeck 2 ist hierzu mit Gleitelementen an den seitlichen Enden seiner im Folgenden detailliert beschriebenen Spriegel in Führungen 8 längsverschiebbar geführt. In dem in 1 gezeigten geöffneten Zustand gibt das Verdeck 2 die Dachteile 3 und 4 frei, so dass bei einer Ausbildung dieser Dachteile aus transparentem Material Licht und Sonne in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Im geöffneten zusammengefahrenen Zustand ist das Verdeck 2 im hinteren Bereich des Fahrzeugdachs 1 als Paket in mehreren Lagen übereinander abgelegt. Bevorzugt ist das Paket des abgelegten Verdecks 2 bündig mit den davor liegenden Dachteilen 3 und 4 angeordnet.

Benachbart zur Dachöffnung 5 und parallel zu seitlichen Dachholmen 6, die das Fahrzeugdach 1 seitlich begrenzen, ist zu beiden Seiten eine Reling 7 angeordnet. In der Reling 7 ist sowohl eine Führung 9 für das bewegbare Dachteil 3 als auch darüber liegend die Führung 8 für das Verdeck 2 ausgebildet. Die Führung 9 für das bewegbare Dachteil 3 kann alternativ dazu auch in einer nicht dargestellten Führungsschiene an einem Dachrahmen ausgebildet sein, der am Fahrzeugdach 1 befestigt ist.

Die Seitenholme 6 gehen nach hinten in die D-Säulen 12 und nach vorne in die A-Säulen 11 über, die die Frontscheibe 10 seitlich begrenzen. Zur Verbesserung des optischen Erscheinungsbildes aber auch der thermischen Isolationseigenschaften des Fahrzeugdachs ist der seitliche Bereich der Dachholme 6 und bevorzugt auch der Bereich der D-Säulen 12 mit einem Bezugsstoff versehen, der in seiner Farbe und/oder seiner Struktur und/oder seinem Material an den Stoff des Verdecks 2 angepasst ist.

An der Reling 7 kann optional eine weitere Führung 13 zur Befestigung eines nicht dargestellten Dachträger-Systems angeordnet sein. Diese Führung 13 liegt bevorzugt oberhalb der Führung 8 für das Verdeck 2, so dass dieses und auch das Dachteil 3 unabhängig vom Vorhandensein des Dachträger-Systems bewegbar sind.

Durch das zusätzliche Verdeck 2 werden die thermischen Isolationseigenschaften des Fahrzeugdachs 1 deutlich verbessert. Damit wird im Sommer bei geschlossenem Verdeck 2 eine Überhitzung des Fahrzeuginnenraums durch Abschirmung unerwünschter Strahlung deutlich vermindert. Der verringerte Wärmedurchgang bei geschlossenem Verdeck 2 vermindert die Aufheizung des Innenraums im Sommer und dessen zu starke Auskühlung im Winter. Bei Ausbildung der Dachteile 3 und/oder 4 als transparente Dachteile aus Glas oder Kunststoff wird deren im Winter oft unangenehm empfundene kalte Abstrahlung zum Innenraum vermindert. Durch eine optionale Ausbildung eines durchlüfteten Zwischenraums zwischen den Dachteilen 3 und 4 und dem Verdeck 2 kann zusätzlich Wärme vom Fahrzeugdach abgeführt werden. Schließlich leistet das erfindungsgemäße Fahrzeugdach einen wesentlichen Beitrag zur Schadensminderung für die aufgrund der Klimaveränderung immer häufiger werdenden Hagelschäden an Fahrzeugdächern. Bei geschlossenem Verdeck 2 kann das Fahrzeugdach 1 auch durch größere Hagelkörner nicht beschädigt werden.

In den 4 bis 6 ist das Verdeck 2 und sind die Dachteile 3 und 4 in verschiedenen Konstellationen gezeigt. Das Verdeck 2 setzt sich aus einem vorderen Bereich 21, einem mittleren Bereich 22 und einem hinteren Bereich 23 zusammen, die gemeinsam von einem durchgehenden Verdeckstoff 20 überspannt werden. Der vordere Bereich 21 wird definiert und begrenzt durch darunter angeordnete quer verlaufende Festelemente bzw. Spriegel. Dies sind im Einzelnen ein vorderes Festelement 210, ein mittlerer Wölbungsausgleichsspriegel 211 und ein hinterer Verbindungsspriegel 212. Bei einem geraden Dachverlauf ohne wesentliche Längswölbung können diese drei Elemente des vorderen Bereichs 21 zu einem einzigen rahmenförmigen oder plattenförmigen Festelement 210 zusammengefasst sein.

Der mittlere Bereich 22 des Verdecks 2 beginnt hinter dem Verbindungsspriegel 212, setzt sich über einen etwa in der Mitte des mittleren Bereichs 22 angeordneten Schleppspriegel 220 fort und endet an der Hinterkante eines Faltspannspriegels 221.

Der hintere Bereich 23 des Verdecks 2 wird an seinem vorderen Rand begrenzt durch einen vorderen Spriegel 230. In mittleren Bereich ist ein mittlerer Spriegel 231 angeordnet. Nahe der Hinterkante ist ein hinterer Spriegel 232 angeordnet. Der vordere Spriegel 230, der mittlere Spriegel 231 und der hintere Spriegel 232 werden von einem seitlich längsverlaufenden Rahmenteil 234 (siehe beispielsweise 16) zu einem geschlossenen steifen Rahmen verbunden.

An den hinteren Bereich 23 des Verdecks 2 schließt sich an dessen Ende ein Einstell-Spannspriegel 233 an, der mit dem hinteren Bereich des Fahrzeugdachs 1 verbunden ist, wobei die Verbindung zwischen dem Einstell-Spannspriegel 233und dem Fahrzeugdach 1 eine geringe Längsverschiebung zur Einstellung der Spannung des Verdecks 2 zulässt.

In 4 ist das Verdeck 2 vollständig geschlossen. Die vorzugsweise transparenten Dachteile 3 und 4 werden dadurch von oben vollständig abgeschattet. In 5 ist das Verdeck 2 teilweise geöffnet und zwar soweit, dass dessen Vorderkante in etwa über der Vorderkante des hinteren festen Dachteils 4 liegt. In dieser Position ist nur noch das hintere Dachteil 4 abgeschattet. Das vordere Dachteil 3 kann mit seiner Hinterkante in eine angehobene Lüfterposition ausgestellt werden. Der mittlere Bereich 22 des Verdecks 2 hat sich um den Faltspannspriegel 221 herum in Form einer Z-förmigen Falte über den zuvor abgesenkten (siehe Pfeil A) hinteren Bereich 23 geschoben. Dabei sind alle Bereiche des Verdecks 2 weiterhin im Wesentlichen horizontal angeordnet.

In 6 ist das Verdeck 2 vollständig geöffnet. Dabei liegt dessen vorderer Bereich 21 in etwa über dem hinteren Bereich 23 und der mittlere Bereich 22 liegt zusammengefaltet zwischen beiden. Zur Freigabe der Dachöffnung 5 ist das bewegbare Dachteil 3 an den Führungen 9 der Reling 7 nach hinten über das feste Dachteil 4 geschoben worden. In der gezeigten Ausführungsform liegt die Hinterkante 32 dabei etwas über dem vorderen Festelement 210 des Verdecks 2 und verhindert dadurch, dass diese Vorderkante zusätzliche Windgeräusche verursacht. Die Vorderkante 31 des bewegbaren Dachteils 3 liegt in etwa in Höhe der Vorderkante des festen Dachteils 4, so dass die Dachöffnung 5 weitestgehend freigelegt ist.

Der hintere Bereich des Fahrzeugdachs 1 unterhalb des hinteren Bereichs 23 des Verdecks 2 ist zum Fahrzeuginnenraum hin mittels eines Festhimmels 90 abgedeckt. Zwischen dem hinteren Bereich 23 des Verdecks 2 und diesem Festhimmel 90 liegt bevorzugt der Antrieb 143 für das Verdeck 2 und auch ein weiter unten im Detail beschriebenes Untersetzungsgetriebe 145.

In den 7 und 8 sind zwei alternative Ausgestaltungen eines Verdecks 2 gezeigt, wobei dieses in beiden Fällen als Faltdach zum unmittelbaren verschließen einer Dachöffnung verwendbar ist. Die in 8 gezeigte Alternative ist jedoch auch anstelle der in den 4 bis 6 gezeigten Ausführungsform oberhalb eines Fahrzeugdachs verwendbar. Bei der in 7 gezeigten Ausführungsform wird analog zur 5 und 6 der hintere Bereich 23 des Verdecks 2 zu Beginn der Öffnungsbewegung um einen kleinen Betrag nach unten abgesenkt (siehe Pfeil A), so dass der mittlere Bereich 22 angeführt vom Faltspannspriegel 221 auf dem Niveau der Führung 80 bleibend beim Öffnen nach hinten über diesen hinteren Bereich 23 gefahren werden kann. Bei der in 8 gezeigten Variante wird dagegen der hintere Bereich 23 zu Beginn der Öffnungsbewegung um einen kleinen Betrag nach oben angehoben (siehe Pfeil B), so dass der mittlere Bereich 22 angeführt durch den Faltspannspriegel 221 beim Öffnen nach hinten unter den hinteren Bereich 23 fahren kann.

Anstelle des hinteren Bereich 23 kann ebenso gut der vordere Bereich 21 abgesenkt oder angehoben werden, wobei dann der Faltspannspriegel 221 im vorderen Teil des mittleren Bereichs 22 angeordnet ist und die entsprechende Falte des Verdecks oberhalb oder unterhalb des vorderen Bereichs 21 erzeugt. Dies ist in 7 und 8 besonders leicht zu erkennen, wenn man sich die Hinterkante des Fahrzeugdachs 1 auf der linken Seite statt auf der rechten Seite denkt und die Vorderkante des Fahrzeugdachs 1 auf der rechten Seite statt auf der linken Seite.

In den folgenden Figuren ist das Verdeck 2 in mehreren Teilschritten von einer Gesamtdarstellung mit der Reling 7 über Detaildarstellungen der Betätigungsmechanik unter Weglassung der Reling 7 im vorderen, mittleren oder hinteren Bereich und unter zusätzlicher Darstellung der jeweiligen Kinematik-Ebene bis hin zur Explosionsdarstellung der Einzelteile immer detaillierter gezeigt.

9 zeigt das Verdeck 2 in geschlossenem Zustand. Der vordere Bereich 21 mit dem vorderen Festelement 210, dem Wölbungsausgleichsspriegel 211 und dem hinteren Verbindungsspriegel 212 liegt in einer einzigen glattflächigen Ebene mit dem mittleren Bereich 22, unter dem der Schleppspriegel 220 und der Faltspannspriegel 221 angeordnet sind, und dem hinteren Bereich mit den Spriegel 230, 231 und 232. Auch der hintere Einstell-Spannspriegel 233 liegt bei geschlossenem Verdeck 2 auf demselben Niveau wie alle anderen Spriegel.

Mit dem in Schießposition völlig glatt liegenden Verdeckstoff 20 des Verdecks 2 ist beispielsweise durch kleben verbunden das vordere Festelement 210, das hintere Festelement, bestehend aus den Spriegeln 230, 231 und 232 sowie der Einstell-Spannspriegel 233. Der Wölbungsausgleichsspriegel 211 ist mit dem Verdeck 2 nicht verklebt und kann dadurch eine kurze Relativbewegung zum vorderen Festelement 210 ausführen, wie sie zum überwinden einer Wölbung in der Führung 8 notwendig ist. Der Verbindungsspriegel 212 ist über ein Verbindungskabel 17 mit dem vorderen Festelements 210 gekoppelt und durch eine Feder in der Mechanik in Richtung von diesem weg vorgespannt. Der Schleppspriegel 220 ist nicht mit dem Verdeck verklebt. Er wird in Schließposition in der Reling 7 verriegelt und später beim Öffnen vom Verbindungsspriegel 212 entriegelt, an diesen angekoppelt und mit nach hinten geschoben. Bei einer kürzeren Ausdehnung des Verdecks 2 in Längsrichtung ist der Schleppspriegel 220 auch völlig entbehrlich. Er dient bei dem relativ langen gezeigten Verdeck 2 zur zusätzlichen Abstützung des mittleren Bereichs 22.

In 10 ist der hintere Bereich 23 mit den Spriegeln 230, 231 und 232 gegenüber dem hinteren Einstell-Spannspriegel 233 und dem Faltspannspriegel 221 leicht abgesenkt, so dass der Verdeckstoff 20 vor diesen beiden Spriegeln jeweils eine kleine Stufe bildet. Die Absenkung 202 nahe der Hinterkante des hinteren Bereichs 23 und die kleine Schlaufe 201 nahe der Vorderkante des hinteren Bereichs 23 sind in der vergrößerten Darstellung in 11 gut zu erkennen.

Die 12 bis 15 zeigen das Verdeck 2 in geöffnetem Zustand. Dabei hat der Faltspannspriegel 221 nach Absenkung des hinteren Bereichs 23 den mittleren Bereich 22 in Form einer einzigen großen Z-förmigen Falte mit einem vorlaufenden Ende 203 und einem rücklaufenden Ende 204 über diesen abgesenkten hinteren Bereich 23 gelegt und der vordere Bereich 21 hat sich von oben über den hinteren Bereich 23 gelegt. Oberhalb des Spriegels 230 wird dabei eine Umkehrschlaufe 205 gebildet. Wie weiter unten noch näher erläutert wird, haben sich beim Öffnen das vordere Festelement 210 und die Spriegel 211, 212 und 220 an den Faltspannspriegel 221 angenähert, da dieser nur mit halber Geschwindigkeit nach hinten fährt. Dadurch bleibt der Verdeckstoff 20 in jeder Position des Verdecks 2 in gespanntem Zustand und in einer im Wesentlichen horizontalen Ausrichtung.

16 zeigt das Verdeck in der geschlossenen Position gemäß 9 jedoch ohne den Verdeckstoff 20. Dabei ist zum ersten Mal erkennbar, dass im hinteren Bereich 23 des Verdecks 2 die Spriegel 230, 231 und 232 durch ein seitlich längs verlaufendes Rahmenteil 234 zu einem einzigen Rahmen verbunden sind.

In den folgenden Darstellungen gemäß 17 bis 20 ist zusätzlich die Reling 7 weggelassen, so dass dadurch die im Bereich der Reling 7 verlaufenden Antriebskabel für die Betätigungsmechanik erkennbar werden. Von dem im hinteren Bereich angeordneten, bereits in den 4 bis 6 angedeuteten und etwas detaillierter in 39 dargestellten Antrieb 143 beziehungsweise 144 erstreckt sich in einem Bogen um die hintere Ecke ein erstes Antriebskabel 14, das zur Bewegung des vorderen Bereichs 21 des Verdecks 2 dient. Parallel dazu ist im hinteren Bereich ein zweites Antriebskabel 15 vorgesehen, welches über das Untersetzungsgetriebe 145 mit halber Geschwindigkeit in derselben Richtung wie das Antriebskabel 14 von den elektrischen Antrieben 143 beziehungsweise 144 angetrieben wird und mit seinem vorderen Ende am Faltspannspriegel 221 befestigt ist. Weiterhin sind im vorderen Bereich zwei kürzere Verbindungskabel 17 und 18 vorgesehen, deren Funktion weiter unten erklärt wird. Der über das Verbindungskabel 18 mit dem ersten Antriebskabel 14 gekoppelte linke vordere Bereich der Mechanik treibt dabei zusätzlich zeitweise ein weiteres Antriebskabel 16 an, das zur Absenkung des hinteren Bereichs 23 des Verdecks 2 dient.

In 18 hat gegenüber der in 17 gezeigten Schließposition P0 die Öffnungsbewegung begonnen. Das vordere Festelement 210 wurde dabei mittels des nach hinten fahrenden ersten Antriebskabels 14 und durch die Kopplung desselben mit dem Verbindungskabel 18 um einen ersten Weg bis zur Position P100 nach hinten gefahren. Gleichzeitig wurde das Antriebskabel 16 mit nach hinten verschoben, wobei gleichzeitig die Absenkung des hinteren Bereichs 23 erfolgte. Zusätzlich hat das sich mit halber Geschwindigkeit bewegende Antriebskabel 15 den Faltspannspriegels 221 um den Betrag D50 nach hinten bewegt, der der Hälfte des Weges des vorderen Festelements 210 entspricht.

In 19 wurde diese Öffnungsbewegung weiter fortgesetzt. Der Faltspannspriegel 221 ist bereits zum Teil über den abgesenkten hinteren Bereich 23 gefahren und im linken vorderen Bereich der Mechanik wurde ein weiter unten noch im Detail erläuterter Riegelstein-Träger 40, der mit dem Antriebskabel 16 gekoppelt ist, über einen Riegelstein 43 mit einer dachfesten Führung verriegelt, so dass das Antriebskabel 16 mit der hinteren Mechanik zum absenken des hinteren Bereichs 23 in dieser Position fixiert wird. Der Verbindungsspriegel 212 am hinteren Ende des vorderen Bereichs 21 ist auf den Schleppspriegel 220, der bis dahin ebenfalls mit einer dachfesten Führung verriegelt war, aufgefahren, um diesen von der dachfesten Führung zu entriegeln und bei der weiteren Bewegung mit sich selbst gekoppelt nach hinten zu schieben.

In 20 ist das Verdeck 2 vollständig geöffnet, wobei das vordere Festelement 210 etwa über dem vorderen Spriegel 230 des hinteren Bereichs 23 liegt und auch die weiteren Spriegel 211 und 212 des vorderen Bereichs 23 und die Spriegel 220 und 221 des mittleren Bereichs 22 in weitestgehend zusammengefahrener Position über dem hinteren Bereich 23 angeordnet sind.

In 21 ist der linke vordere Teil der Betätigungsmechanik bei geschlossenem Verdeck 2 im Detail dargestellt. Zu dieser Darstellung gehört auch der Schnitt durch die Kinematik-Ebene gemäß 22. Das Antriebskabel 14 ist mittels einer vorderen Kabelanbindung 141 mit einer Verriegelungskulisse 142 verbunden, in die ein am hinteren Ende eines Verriegelungshebels 51 angeordnetes Gleitelement 54 eingreift. Der Verriegelungshebel 51 ist mit einem Drehlager 52 in seinem mittleren Bereich an einem Führungsschlittens 50 schwenkbar angelenkt. An seinem vorderen Ende weist der Verriegelungshebel 51 einen Riegel 53 auf, der in der geschlossenen Position in Eingriff mit einer Aussparung 82 in der unteren Fläche der Führung 8 steht.

Am vorderen Ende des Führungsschlittens 50 ist mittels einer hinteren Kabelanbindung 182 ein Verbindungskabel 18 befestigt, das über eine vordere Kabelanbindung 181 mit einer Steuerung 183 verbunden ist. Ferner ist ein Träger des Verbindungsspriegels 212 über eine hintere Kabelanbindung 172 mit einem Verbindungskabel 17 verbunden, dessen vorderes Ende mit einer vorderen Kabelanbindung 171 mit dem vorderen Festelement 210 verbunden ist. Ein im vorderen Bereich angeordneter Riegelstein-Träger 40 ist mittels einer vorderen Kabelanbindung 161 mit einem weiteren Antriebskabel 16 verbunden, das sich nach hinten zur Absenkmechanik für den hinteren Bereich 23 erstreckt (siehe 23 und 24). Wie in 22 zu sehen, ist am Riegelstein-Träger 40 ein hammerförmig ausgebildeter Riegelstein 43 schwenkbar angelenkt, dessen oberes Riegelelement 432 in dieser Position in Eingriff steht mit einer Aussparung 184 an der Unterseite der Steuerung 183. Dadurch ist der Riegelstein-Träger 40 mit der Steuerung 183 und über das Verbindungskabel 18, den Führungsschlitten 50, den Verriegelungshebel 51, die Verriegelungskulisse 142 und die Kabelanbindung 141 mit dem ersten Antriebskabels 14 gekoppelt. Durch den Eingriff des Riegels 53 am Verriegelungshebel 51 in die Aussparung 82 der Führung 8 wird die gesamte Mechanik gegen eine Verschiebung in Längsrichtung, das heißt in X-Richtung blockiert.

Der Wölbungsausgleichsspriegel 211 ist seitlich mit dem Führungsschlitten 50 verbunden. Am vorderen Ende des Schlittens 50 ist eine Spannfeder 213 vorgesehen, die sich mit ihrem vorderen Ende an einer Druckplatte 2102 des vorderen Festelements 210 abstützt. In Bereich eines die Spannfeder 213 aufnehmenden Gehäuses des Führungsschlittens 50 ist nach innen vorspringend ein Mitnehmer 55 an diesem angeordnet. Der Mitnehmer 55 befindet sich zwischen einem vorderen Anschlag 2103 und einem hinteren Anschlag 2106, die beide in X-Richtung voneinander beabstandet an einem seitlichen Träger 2105 am vorderen Festelement 210 angeordnet sind.

In den 23 und 24 ist der hintere Bereich 23 mit seiner Absenkmechanik dargestellt. Dabei sind wiederum in der ersten 23 die Bauteile in ihrer körperlichen Gestalt perspektivisch gezeigt, während in der zweiten Darstellung gemäß 24 dieselben Bauteile in einer Kinematik-Ebene nur schematisch gezeigt sind. Das hintere Ende des Antriebskabels 16 ist im dritten Bereich 23 des Verdecks 2 mit einer hinteren Kulisse 163 und einer vorderen Kulisse 161 verbunden. Beide Kulissen 163 und 161 weisen nach vorne abfallende Kulissenschlitze auf, in welche jeweils ein hinterer Bolzen 2343 beziehungsweise ein vorderer Bolzen 2341 eingreift, der am hier nicht dargestellten seitlichen Rahmenteil 234 des hinteren Bereiches 23 befestigt ist. Zur hinteren Absenkmechanik gehört ferner eine mittlere Kulisse 162, die jedoch nicht am Antriebskabel 16, sondern an der Führung 8 bzw. an der Reling 7 oder einem sonstigen dachfesten Teil befestigt ist. Die Kulisse 162 weist einen bogenförmig nach hinten abfallenden Kulissenschlitz auf, in welchen ein mittlerer Bolzen 2342 eingreift, der ebenfalls am seitlichen Rahmenteil 234 befestigt ist. Bei einer Verschiebung des Antriebskabels 16 nach hinten drücken die abfallenden Flanken der Kulissen 161 und 163 das seitliche Rahmenteil 234 nach unten. Der Eingriff des mittleren Bolzens 2342 in die ortsfeste Kulisse 162 sorgt dabei dafür, dass sich das seitliche Rahmenteil 234 nicht in X-Richtung verschiebt, sondern nur in Z-Richtung abgesenkt wird.

In den 23 und 24 ist auch der Faltspannspriegel 221 zu erkennen, dessen seitlicher Träger 2211 über eine Feder 2213 an einer Federaufnahme 2212 gelagert ist, welche ihrerseits über eine Kabelanbindung 151 mit dem zweiten Antriebskabel 15 verbunden ist, das sich gegenüber dem Antriebskabel 14 und auch dem Antriebskabel 16 mit halber Geschwindigkeit nach hinten bewegt. Durch diese federnde Lagerung gegenüber dem Antriebskabel 15 kann der Faltspannspriegel 221 die Z-förmige Falte in mittleren Bereich 22 jederzeit mit einer begrenzten Kraft F1 und dadurch schonend für den Verdeckstoff 20 bilden.

In den 25 und 26 ist das Antriebskabel 14 um einen Betrag von etwa 40 mm nach hinten gefahren. Dabei hat die Verriegelungskulisse 142 das Gleitelement 54 des Verriegelungshebels 51 nach unten bewegt, wodurch dieser mit dem am gegenüberliegenden Ende angeordneten Riegel 53 außer Eingriff mit der Aussparung 82 geraten ist. Durch die Kopplung über den Verriegelungshebel 51 und das Verbindungskabel 18 hat die vordere Steuerung 183 über die an ihrer Unterseite angeordnete Aufnahme 184 auch den Riegelstein 43 und dadurch den Riegelstein-Träger 40 mit nach hinten bewegt. Hierdurch hat sich das Antriebskabel 16 leicht zeitverzögert ebenfalls nach hinten bewegt und dadurch die Absenkbewegung des hinteren Bereiches 23 über die Kulissen 161 beziehungsweise 163 ausgeführt. Die Spannfeder 2102 hat sich dabei ausgedehnt und hält das Verdeck 2 gespannt. Der Mitnehmer 55 ist gegenüber der in 21 gezeigten Schließposition von seiner Anlage am vorderen Anschlag 2103 in Anlage an dem hinteren Anschlag 2106 geraten. Der Abstand zwischen vorderem Anschlag 2101 und hinterem Anschlag 2106 vermindert um die Baulänge des Mitnehmers 55 definiert den maximalen Federweg der Spannfeder 2102.

In 27 ist die Mechanik gegenüber den 25 und 26 noch ein Stück weiter nach hinten gefahren. Dabei gerät der Riegelstein 43 mit seinem unteren Riegelteil 431 über eine Aussparung 81 in der Führung 8. Ein an der Oberseite des Riegelstein-Trägers 40 federnd längsverschiebbar gelagerter Sperrschieber 41 drückt in dieser Position den Riegelstein 43 mit seinem unteren Riegelteil in diese Aussparung 81, wobei gleichzeitig der obere Riegelteil 432 des Riegelsteins 43 außer Eingriff mit der Aussparung 184 an der Steuerung 183 gerät. Dadurch wird der Riegelstein-Träger 40 mit dem daran befestigten Antriebskabel 16 gegenüber der Führung 8 verriegelt. Die Aufgabe des Antriebskabels 16, nämlich die Absenkung des hinteren Bereichs 23, ist hierbei schon abgeschlossen, so dass das Antriebskabel 16 in dieser Position geparkt werden kann. Die übrige Mechanik fährt mit dem Antriebskabel 14 gekoppelt über den Verriegelungshebel 51, den Führungsschlitten 50 und das Verbindungskabel 18 weiter nach hinten. Dabei wird das vordere Festelement 210 durch das Verbindungskabel 18, der Wölbungsausgleichsspriegel 211 durch seine Lagerung am Führungsschlitten 50 und der hintere Verbindungsspriegel 212 durch das Verbindungskabel 17 mit nach hinten genommen. Ein Vergleich der 27 mit der 22 zeigt, dass sich die Verriegelungskulisse 142 dabei auch stärker an den Verbindungsspriegel 212 angenähert hat.

28 und 29 zeigen den hinteren Bereich 23 in vollständig abgesenkten Zustand und den Faltspannspriegel 221, der bereits über den vorderen Spriegel 230 des hinteren Bereichs 23 gefahren ist.

In den 30 und 31 ist der mittlere Bereich des Verdecks 2 mit dem Schleppspriegel 220 gezeigt, der mit einem Träger 2204 und Gleitelementen 2201 in der Führung 8 gelagert ist und mittels eines über ein Drehlager 2203 schwenkbar gelagerten Riegelsteins 2202 mit einer Aussparung 83 an der unteren Fläche der Führung 8 in Eingriff steht. Der davor angeordnete Verbindungsspriegel 212 des vorderen Bereichs 21 ist mit Gleitelementen 2121 an der Führung 8 gelagert und über eine Spannfeder 213 mit der hinteren Kabelanbindung 172 des Verbindungskabels 17 verbunden. Am nach hinten gerichteten Ende ist an der Unterseite eine Aufnahme 2122 für das obere Riegelteil des hammerförmigen Riegelsteins 2202 vorgesehen.

In 32 ist der Verbindungsspriegel 212 beim weiteren Öffnen des Verdecks 2 auf den Schleppspriegel 220 aufgefahren. Dabei wird ein analog zum vorderen Sperrschieber 41 ausgebildete, mittels einer Feder 2206 belastete Sperrschieber 2205 verschoben und der Riegelstein 2202 mit seinem unteren Riegelteil außer Eingriff mit der Aussparung 83 und in Eingriff mit der Aufnahme 2122 gebracht. Dadurch ist der Schleppspriegel nun von der Aussparung 83 entkoppelt und mit dem Verbindungsspriegel 212 gekoppelt und fährt bei der weiteren Bewegung mit diesem nach hinten.

In 33 und 34 ist der Öffnungsvorgang abgeschlossen. Das vordere Festelement 210 und die Spriegel 211 und 212 des vorderen Bereichs 21 mit den dahinter angeordneten Spriegeln 220 und 221 des mittleren Bereichs 22 liegen zusammengeschoben über den teilweise verdeckten Spriegeln des hinteren Bereichs 23.

In 35 ist in einer Explosionsdarstellung der vordere Bereich der Mechanik mit seinen Einzelteilen dargestellt. Dabei ist erkennbar, dass am Riegelstein-Träger 40 ein Sperrschieber 41 mittels einer Feder 42 verschiebbar gelagert ist. Der Riegelstein 43 ist mit einem Lager 44 über einen Lagerbolzen 45 in einer Lagerbohrung 46 am Riegelstein-Träger 40 gelagert. Der Sperrschieber 41 weist an seiner Oberseite einen Schlitz 411 auf. Das rechte Ende dieses nach links offenen Schlitzes 411 drückt somit federnd auf die rechte Schrägfläche des oberen Riegelteils 432 des Riegelsteins 42. Dadurch wird der Riegelstein 43 nach unten gedrückt, sobald das untere Riegelteil 431 über die Aussparung 81 gerät. Anschließend fährt der Sperrschieber 41 von oben über die obere Flanke des oberen Riegelteils 432 und hält somit den Riegelstein 43 selbsttätig in Eingriff mit der Aussparung 81. Der Weg des Sperrschiebers 41 wird dabei durch einen Anschlag 47 am hinteren unteren Ende des Riegelstein-Trägers 40 begrenzt, an den sich eine bei der Montage über den Anschlag 47 bewegbare flexible Zunge 412 am hinteren unteren Ende des Sperrschiebers 41 anlegt.

36 zeigt in einer Explosionsdarstellung den mittleren Bereich mit den Führungselementen und den Mechanikteilen des Verbindungsspriegels 212 und des Schleppspriegels 220.

37 zeigt die Einzelteile der Führungselemente und der Mechanik des Faltspannspriegels 221 und der hinteren Absenkmechanik.

38 zeigt die Lagerung des hinteren Endes des Verdecks 2, mittels der eine Grundspannung bei der Montage des Verdecks 2 eingestellt werden kann. Hierzu ist ein Träger 2331 des Einstell-Spannspriegels 233 mit einem Einstellgewinde 2332 versehen und an einem ortsfesten Lager 2334 verschiebbar gelagert. Das Einstellgewinde 2332 durchdringt eine Bohrung 2337 in einer rückwärtigen Stirnwand des Lagers 2334. Mittels einer Einstellmutter 2333, die auf das hintere freie Ende des Einstellgewindes 2332 aufgeschraubt wird, wird der Einstell-Spannspriegel 233 gegenüber dem Lager 2334 nach hinten gespannt. Sobald die richtige Spannung erreicht ist, wird der Träger 2331 mittels einer Fixierschraube 2336, die ein in Längsrichtung verlaufendes Langloch 2335 am Träger 2331 durchdringt, am Lager 2334 und somit am hinteren Teil des Fahrzeugdachs 1 befestigt.

In 39 sind zwei elektrische Antriebe 143 und 144 gezeigt, die gemeinsam synchron angesteuert das erste Antriebskabel 14 antreiben. Dessen nicht benötigtes freies Ende tritt jeweils als Auslaufende 149 aus einem der Antriebe 143 beziehungsweise 144 aus. Wie aus 40 ersichtlich, treiben die beiden Antriebskabel 14 gleichzeitig eine Welle 147 des Untersetzungsgetriebes 145 an, an deren unterem Ende ein Abtriebsritzel 148 angeordnet ist. Mit diesem Abtriebsritzel 148 steht ein bezüglich seiner Zähnezahl doppelt so großes Übertragungsritzel 152 in Eingriff. Das Übertragungsritzel 152 ist an einer weiteren Welle 153 befestigt, an der ein weiteres Antriebsritzel 154 angeordnet ist, welches das zweite Antriebskabel 15 mit halber Geschwindigkeit verglichen zum Antriebskabel 14 antreibt. Die Auslaufenden des Antriebskabels 15 sind mit 155 bezeichnet. Im hinteren Bereich gemäß 39 und 40 sind die Antriebskabel 14 und 15 in Kabelrohren geführt, die lediglich im Bereich der Antriebsritzel der elektrischen Antriebe 143 bzw. 144 und des Untersetzungsgetriebes 145 entsprechende Aussparungen aufweisen. Auch die Auslaufenden 149 beziehungsweise 155 sind in entsprechenden Kabelrohren geführt.

In 41 ist eine seitliche Abdichtung des Verdecks schematisch dargestellt. Beispielhaft ist hier der Bereich des Verbindungsspriegels 212 gezeigt, der mit seinem seitlichen Träger 2123 und einem daran angeordneten Gleitelement 2121 in der Führung 8 verschiebbar gelagert ist. Der Träger 2123 durchdringt eine aus zwei Dichtungen 74 beziehungsweise 76 bestehende Doppellippendichtung mit einer an der oberen Dichtung 74 angeordneten Dichtlippe 75 und einer an einer unteren Dichtung 76 angeordneten unteren Dichtlippe 77. Die Dichtlippen 75 beziehungsweise 77 liegen federnd aneinander an und werden nur beim durchfahren eines Trägers eines Spriegels elastisch voneinander weg bewegt. Der Verdeckstoff 20 kann seitlich in einer umgebogenen und vernähten oder verklebten längsverlaufenden Lasche zusätzlich mit einem Spanndraht 206 versehen sein, über den die Seitenränder des Verdecks 2 nach unten gespannt werden. Zusätzlich legt sich ein Steg 73 von oben her dichtend auf den Verdeckstoff 20, so dass insgesamt eine gute Abdichtung des Verdecks 2 gegenüber der Reling 7 erzielt wird. Eine derartige Abdichtung ist jedoch nur nötig, wenn das Verdeck als Faltverdeck zum unmittelbaren verschließen einer Öffnung in einem Fahrzeugdach bzw. in einem Dach eines Gebäudes oder in einer Wand verwendet wird.

Die vorstehend beschriebene Mechanik zum Bewegen des vorderen Bereiches 21 und des hinteren Bereiches 23 ist dadurch relativ kompliziert, weil hierbei Vorsorge für eine starke Wölbung der Führung 8 getroffen und dadurch kein rahmenförmiges oder plattenförmiges durchgehendes vorderes Festelement 210 ausgewählt wurde. Dadurch wurden die Verbindungskabel 17 und 18 nötig, um Relativbewegungen zwischen dem Wölbungsausgleichsspriegel 211 und dem Festelement 210 zu ermöglichen und andererseits einen konstanten Abstand zwischen dem vorderen Festelement 210 und dem hinteren Verbindungsspriegel 212 zu definieren. In der in 42 skizzierten stark schematisch vereinfachten Ausführungsform ist das vordere Festelement 210 als einfache Platte oder durchgehender Rahmen ausgebildet. Dadurch sind die Verbindungskabel 17 und 18 überflüssig und das Antriebskabel 14 kann unmittelbar am vorderen Festelement 210 befestigt werden. Am vorderen Festelement 210 ist eine Aussparung 184 für ein oberes Riegelteil 432 eines Riegelsteins 43 ausgebildet. Der Riegelstein 43 ist an einem Riegelstein-Träger 40 schwenkbar angelenkt, der über eine Kabelanbindung 164 mit dem vorderen Ende des dritten Antriebskabels 16 verbunden ist. In Schließposition des Verdecks 2 steht der Riegelstein 43 mit seinem oberen Riegelteil 432 im Eingriff mit der Aussparung 184 am vorderen Festelement 210. Dadurch wird der Riegelstein 43 beim Verfahren des vorderen Festelements 210 in der Anfangsphase der Öffnungsbewegung mittels des Antriebskabels 14 so lange nach hinten mitgeschleppt, bis dessen unteres Riegelteil 431 in der mit 431' gekennzeichneten Position über die Aussparung 81 an der Führung 8 gerät. Hier tritt das obere Riegelteil 432 aus der Aussparung 184 aus und gleichzeitig tritt das untere Riegelteil 431 in die Aussparung 81 ein. Dadurch wird der Riegelstein-Träger 40 mit dem dritten Antriebskabel 16 in einer Position 40' geparkt, nachdem der anfängliche gemeinsame Verfahrweg X der Antriebskabel 14 und 16 das absenken des hinteren Bereichs 23 bereits bewirkt hat. Das vordere Festelement 210 hingegen kann ungehindert mittels des Antriebskabels 14 unabhängig vom geparkten Riegelstein 43 weiter nach hinten verschoben werden. Diese Ausführungsform ist wesentlich einfacher und kostengünstiger realisierbar.

Bei in dem in 43 dargestellten Fahrzeugdach wird das Verdeck 2 mit seinem vorderen Bereich 21 und seinem mittleren Bereich 22 als Verdeckpaket 200 über dem hinteren Bereich 23 zusammengefahren. Das Verdeckpaket 200 wird anschließend komplett mit seiner Hinterkante in eine schräg nach vorn geneigte Position angehoben, so dass das Verdeckpaket 200 wie ein Spoiler über dem hinteren Bereich des Fahrzeugdachs liegt.

Bei der Ausführungsform gemäß den 44 und 45 liegt das Verdeckpaket 200 in seiner Ablageposition über dem Fahrzeugdach 1. Es verschließt entweder selbst mit seinem mittleren Bereich 22 eine Dachöffnung im Fahrzeugdach 1 oder liegt mit diesen mittleren Bereich 22 über einem bevorzugt transparenten Fahrzeugdach. Zur mindestens teilweisen Abschattung der Frontscheibe 10 und/oder der Heckscheibe 100 können der vordere Bereich 21 und/oder der hintere Bereich 23 nach vorn bzw. nach hinten verfahren werden. Beim Betrieb des Fahrzeugs kann ein leichtes Verfahren des vorderen Bereich 21 über den oberen Rand der Frontscheibe 10 die Funktion einer außen laufenden Sonnenblende übernehmen. Der hintere Bereich 23 kann den Bereich der Heckscheibe 100 vor zu starker Sonneneinstrahlung oder vor Blendung durch nachfolgende Fahrzeuge schützen. In der Parkposition des Fahrzeugskönnen die Bereiche 21 und 23 vollständig ausgefahren werden, so dass die Frontscheibe 10 und die Heckscheibe 100 vollständig abgedeckt sind. Dadurch wird eine zu starke Aufheizung im Sommer oder ein verschneien oder zufrieren der Scheiben im Winter verhindert. Zusätzlich wird das verschmutzen der Scheiben verhindert und ein zusätzlicher Schutz gegen eine Zerstörung der Scheiben geschaffen.

In 46 kann das Verdeck 2 über der Frontscheibe 10 als Paket zusammengefahren und anschließend auf der vorderen Motorhaube 10 in einer Ablageposition abgelegt werden. Dadurch wird der gesamte Dachbereich wie bei einem Cabriolet sehr weitgehend freigelegt. Ebenso ist das Verfahren des Verdecks 2 über die Heckscheibe 100 und das anschließende Verfahren des Verdeckpakets 200 über eine hintere Motorhaube alternativ möglich.

In den 47 bis 49 ist das Verdeckpaket 200 als ganzes aus der in 47 gezeigten Grundposition über dem festen Fahrzeugdach 1 zumindest teilweise über die Frontscheibe 10 als Sonnenblende verfahrbar, wobei gleichzeitig bei einem transparenten Fahrzeugdach 1 dessen hinterer Bereich zur Durchsicht freigegeben wird (48). Ebenso kann das Verdeckpaket 200 gemäß 49 als ganzes zumindest teilweise nach hinten über die Heckscheibe 100 gefahren werden, wobei gleichzeitig der vordere Bereich des transparenten Fahrzeugdachs 1 zur Durchsicht freigegeben wird. In komplett ausgefahrenen Zustand kann auch bei dieser Variante der vordere Bereich 21 die Frontscheibe 10 und der hintere Bereich 23 die Heckscheibe 100 vollständig abdecken.

Bei der in den 50 und 51 gezeigten Variante ist das Fahrzeug als Coupe ausgebildet, wobei eine absenkbaren Heckscheibe 100 in Verbindung mit dem Verdeck 2 ähnlich wie bei einem Cabriolet eine sehr große Dachöffnung vom Windlauf oberhalb der Frontscheibe bis zur Unterkante der Position der Heckscheibe 100 freilegen kann. Die Heckscheibe 100 kann in einen Stauraum im hinteren Teil des Fahrzeugs abgesenkt werden. Das zusammengefahrene Verdeckpaket 200 kann dann bis zur Unterkante der von der verfahrenen Heckscheibe freigegebenen hinteren Dachöffnung abgesenkt werden oder zusätzlich noch weiter nach hinten auf der hinteren Motorhaube 115 abgelegt werden.

In 52 ist eine Variante gezeigt, bei der das Fahrzeug als Semi-Pickup ausgebildet ist. Derartige Fahrzeuge werden gerne von Handwerkern benutzt. Das Verdeck 2 erstreckt sich in diesem Fall mit seinem vorderen Abschnitt 21 und seinem mittleren Abschnitt 22 in etwa horizontal im Dachbereich über der Ladefläche 135 und mit seinem hinteren Bereich 23 als hintere Abschluss des Laderaums in etwa vertikal über einer Heckschürze 136. Zum Öffnen kann das Verdeck wie angedeutet mit dem hinteren Abschnitt 23 beginnend nach vorn über oder unter den vorderen Abschnitt 21 zusammengefahren werden oder das Verdeck 2 wird von vorne nach hinten im Bereich des hinteren Abschnitts 23 als Verdeckpaket zusammengefahren und dann in einen Aufnahmeraum hinter der Heckschürze 136 abgesenkt.

Bei der in den 53 und 54 gezeigten Variante ist das Fahrzeug nach Art eines Vans oder Mini-Vans ausgebildet. Das Verdeck 2 umgibt in Verbindung mit einer absenkbaren Heckscheibe 100 einen hinteren Laderaum 130. Dieser Laderaum 130 kann durch absenken der Heckscheibe 100 in eine Hecktür 120 und das anschließende zusammenfahren des Verdecks 2 in einem Aufnahmeraum, der ebenfalls in der Hecktür 120 vorgesehen ist, vollständig freigelegt werden, so dass auch sehr sperrige Teile in diesem Laderaum 130 transportiert werden können.

Bei der in 55 gezeigten Variante ist das Fahrzeug wiederum nach Art eines Vans oder Mini-Vans ausgebildet. Das Verdeck 2, das den gesamten Bereich des Fahrzeugdachs abdeckt, wird hier längs einer im Wesentlichen vertikalen Führung 131 im Laderaum 130 hinter der Lehne 141 der hinteren Sitze 140 als Verdeckpaket zusammengefaltet. Auch hier kann der Heckbereich des Fahrzeugs mit einer absenkbaren Heckscheibe wie bei der zuvor beschriebenen Variante ausgerüstet sein.

Im Unterschied zur 55 wird in 56 das Verdeck 2 zunächst im hinteren Bereich, d.h. im Bereich des hinteren Abschnitts 23 als Verdeckpaket 200 zusammengefahren. Das Verdeckpaket 200 wird anschließend komplett längs einer Führung 131 im Laderaum 130 verfahren und hinter der Lehne 141 der hinteren Sitze in einer vertikalen Ablageposition verstaut.

Bei der in den 57 und 58 gezeigten Variante ist das Fahrzeug wiederum nach Art eines Vans oder Mini-Vans ausgebildet. Das Verdeck 2 wird im hinteren Bereich des Fahrzeugdachs über dem hinteren Bereich 23 als Verdeckpaket 200 zusammengefahren und anschließend längst im wesentlichen vertikaler Führungen 132 in eine horizontale Ablageposition gefahren, die sich etwa in der Mitte der Höhe des Laderaums 130 befindet. Die Heckscheibe 100 ist zuvor in einen Aufnahmeraum in der Hecktür 120 absenkbar. Die Ablageposition des Verdeckpakets 200 entspricht dabei in etwa der Oberkante der Hecktür 120 bei abgesenkter Heckscheibe 100.

In 59 wird das Fahrzeug von einem Omnibusses gebildet, dessen Fahrzeugdach 1 zur Freigabe einer sehr großen Dachöffnung 5 von einem Verdeck 2 abgedeckt ist, das geöffnet als Verdeckpaket 200 im hinteren Bereich des Fahrzeugdachs 1 abgelegt werden kann.

Die in 60 gezeigte Variante betrifft ein Fahrzeug, dessen Dachöffnung 170 wahlweise – beispielsweise im Sommer – mittels eines zusammenfaltbaren Verdecks 2 abdeckbar oder freigebbar ist. Die Dachöffnung 170 kann jedoch auch bei geöffnetem Verdeck 2 mittels wenigstens eines Dachelements 150 beziehungsweise 160 verschlossen werden, die in die Dachöffnung 170 einsetzbar sind. Die Dachelemente 150 und 160 sind als feste Dachelemente ausgelegt, können aus transparentem Material bestehen und mit einer Mechanik zum Öffnen wenigstens eines der Dachelemente versehen sein. Hierdurch kann das im Sommer ähnlich einem Cabriolet mit einem Verdeck 2 abdeckbare Fahrzeug ohne Entfernen des Verdecks 2 mit einer Art eines besser wintertauglichen Hardtop versehen werden, das von den festen Dachelementen 150, 160 gebildet wird. Das Verdeck 2 kann dabei geschützt durch eine bevorzugt den vorderen Bereich 21 bildende, in der Ablageposition oben liegende Platte hinter der Dachöffnung 170 im hinteren Bereich des Fahrzeugdachs bleiben und muß nicht wie bei bisher bekannten Hardtop-Varianten ausgebaut werden.

1
Fahrzeugdach
2
Verdeck
3
(bewegbares) Dachteil
4
(festes) Dachteil
5
Dachöffnung
6
(seitlicher) Dachholm
7
Reling
71
vorderes Ende (von 7)
72
hinteres Ende (von 7)
73
Steg
74
(oberes) Dichtelement
75
Dichtlippe
76
(unteres) Dichtelement
77
Dichtlippe
8
Führung (an 7 für 2)
81
Aussparung (an 8 für 41)
82
Aussparung (an 8 für 53)
9
Führung (an 7 für 3)
10
Frontscheibe
11
A-Säule
12
D-Säule
13
Führung (für Träger)
14
erstes Antriebskabel
141
Kabelanbindung
142
Verriegelungskulisse (für 51)
143
Antrieb
144
Antrieb
145
Untersetzungsgetriebe
146
Antriebsritzel (für 14)
147
Welle
148
Abtriebsritzel
149
Auslaufende (von 14)
15
zweites Antriebskabel
151
Kabelanbindung
152
Übertragungsritzel
153
Welle
154
Antriebsritzel (für 15)
155
Auslaufende (von 15)
16
drittes Antriebskabel
161
(vordere) Kulisse (an 16)
162
(mittlere) Kulisse (an 8)
163
(hintere) Kulisse (an 16)
164
Kabelanbindung (vorn)
17
Verbindungskabel
171
Kabelanbindung (vorn)
172
Kabelanbindung (hinten)
173
Aufnahme (für 213)
18
Verbindungskabel
181
Kabelanbindung (vorn)
182
Kabelanbindung (hinten)
183
Steuerung (für Absenkkulisse)
184
Aufnahme (an 183 für 41)
19
Windabweiser
20
Verdeckstoff
201
Schlaufe (in 20 vor 221)
202
Absenkung (in 20 vor 233)
203
vorlaufendes Ende (von 20)
204
rücklaufendes Ende (von 20)
205
Umkehrschlaufe (an 20)
206
Spannseil (seitlich an 20)
21
vorderer Bereich (von 2)
210
(vorderes) Festelement
2101
Druckplatte (für 2102 an 210)
2102
Spannfeder
2103
(vorderer) Anschlag (an 2105)
2104
Gleitelement (von 210)
2105
Träger (von 210)
2106
(hinterer) Anschlag (an 2105)
211
Wölbungsausgleichsspriegel
212
Verbindungsspriegel
2121
Gleitelement
2122
Aufnahme (an 212 für 2202)
2123
Träger (von 212)
213
Spannfeder
214
Federhalter
22
mittlerer Bereich (von 2)
220
Schleppspriegel
2201
Gleitelement (von 220)
2202
Riegelstein (an 2204)
2203
Drehlager (von 2202)
2204
Träger (von 220)
2205
Sperrschieber
2206
Feder
221
Falt-Spannspriegel
2211
Träger (von 221)
2212
Federaufnahme
2213
Feder (für 221)
2214
Gleitelement (von 221)
23
hinterer Bereich (von 2)
230
(vorderer) Spriegel (von 23)
231
(mittlerer) Spriegel (von 23)
232
(hinterer) Spriegel (von 23)
233
Einstell-Spannspriegel
2331
Träger
2332
Einstellgewinde
2333
Einstellmutter
2334
Lager (für 2331)
2335
Langloch
2336
Fixierschraube
2337
Bohrung
234
seitliches Rahmenteil (von 23)
2341
(vorderer) Bolzen (an 234)
2342
(mittlerer) Bolzen (an 234)
2343
(hinterer) Bolzen (an 234)
31
Vorderkante (von 3)
32
Hinterkante (von 3)
40
Riegelstein-Träger
41
Sperrschieber
411
Schlitz (an 41)
412
Zunge
42
Feder (für 41)
43
Riegelstein
431
oberes Riegelteil (von 43)
432
unteres Riegelteil (von 43)
44
Lager
45
Lagerbolzen
46
Lagerbohrung
47
Anschlag
50
Führungsschlitten (für 51)
51
Verriegelungshebel
52
Drehlager (von 51)
53
Riegel (an 51)
54
Gleitelement (an 51)
55
Mitnehmer (an 50)
80
Führung (7)
90
Festhimmel
100
Heckscheibe
110
Motorhaube (vorn)
115
Motorhaube (hinten)
120
Hecktür/Heckklappe
130
Laderaum
131
Führung
140
(hinterer) Sitz
141
Lehne (von 140)
150
Dachelement
160
Dachelement
170
Dachöffnung
200
Verdeckpaket


Anspruch[de]
Faltbares Verdeck (2), das einen vorderen Bereich (21), einen hinteren Bereich (23) und wenigstens einen dazwischen angeordneten mittleren Bereich (22) aufweist, wobei der vordere Bereich (21) und/oder der hintere Bereich (23) mittels eines Antriebs (143, 144) zur Freigabe zumindest eines Teils des im geschlossenen Zustand abgedeckten Gesamtbereichs längs einer Führung (8) verschiebbar ist, wobei jedem der Bereiche (21, 22, 23) wenigstens ein quer zur Verschieberichtung verlaufendes Festelement oder Spriegel (210, 211, 212; 220, 221; 230, 231, 232, 233) zugeordnet ist und wobei zumindest im mittleren Bereich (22) beim Verschieben wenigstens eine Falte in einem flexiblen Verdeckstoff (20) des Verdecks (2) erzeugt wird, bei dem wenigstens ein Bereich (22, 23) des faltbaren Verdecks (2) mittels eines Kopplungselements (145; 43) mit dem Antrieb (143, 144) oder einem mit diesem verbundenen Element (14, 18) bzw. mit einem anderen Bereich (21) derart verbunden ist, dass dieser eine Bereich (22, 23) zumindest während eines Teils der Öffnungs- oder Schließbewegung des Verdecks (2) eine in Richtung und/oder Bewegungsgeschwindigkeit von der Bewegung des anderen Bereichs (21) abweichende Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck (2) zur Abdeckung wenigstens eines Bereiches eines Fahrzeugdachs und wenigstens eines zusätzlichen Bereichs außerhalb des Fahrzeugdachs dient. Verdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich mit einer in Richtung und/oder Bewegungsgeschwindigkeit von der Bewegung des anderen Bereichs abweichenden Bewegung vom vorderen Bereich (21) oder vom hinteren Bereich (23) gebildet wird, der eine Bewegung senkrecht zur Verschiebebewegung ausführt. Verdeck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung senkrecht zur Verschiebebewegung eine Absenkbewegung (A) ist. Verdeck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung senkrecht zur Verschiebebewegung eine Anhebebewegung (B) ist. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich mit einer in Richtung und/oder Bewegungsgeschwindigkeit von der Bewegung des anderen Bereichs abweichenden Bewegung vom mittleren Bereich (22) gebildet wird, der gegenüber dem vorderen Bereich (21) oder dem hinteren Bereich (23) bei einer Verschiebung mit halber Geschwindigkeit bewegt wird. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (22) einen Falt-Spannspriegel (221) umfasst, der bei einer Verschiebung des vorderen Bereichs (21) eine flache Z-förmige Falte über oder unter dem hinteren Bereich (23) erzeugt. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (22) einen Falt-Spannspriegel (221) umfasst, der bei einer Verschiebung des hinteren Bereichs (23) eine Z-förmige Falte über oder unter dem vorderen Bereich (21) erzeugt. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Falt-Spannspriegel (221) sich bezüglich des vorderen Festelements (210) oder des hinteren Festelements (230, 231, 232, 234) mit halber Geschwindigkeit in derselben Richtung bewegt. Verdeck nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Falt-Spannspriegel (221) mittels eines weiteren Antriebskabels (15) angetrieben wird, das mit einem Antrieb (143, 144) des ersten Antriebskabels (14) über ein Untersetzungsgetriebe (145) verbunden ist. Verwendung eines Verdecks gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche an einer stationären Abdeckung zum Abdecken oder Freigeben einer Durchsichtsfläche. Verwendung eines Verdecks gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 an einer stationären Abdeckung zum Abdecken oder Freigeben einer Öffnung. Verwendung eines Verdecks gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche an einem Fahrzeugdach zum Abdecken oder Freigeben einer geschlossenen Dachfläche, einer Dachfläche mit wenigstens einem öffnungsfähigen Dachteil (3) und/oder einer Durchsichtsfläche und/oder einer Dachöffnung. Verdeck nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die quer verlaufenden Festelemente (210, 211, 212; 220, 221; 230, 231, 232, 233) zu beiden Seiten in einer Führung (8) geführt sind, die an einer Reling (7) im seitlichen Bereich des Fahrzeugdaches (1) ausgebildet ist. Verdeck nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass es als Abschattungselement oberhalb eines festen Dachteils (4) und/oder eines eine Dachöffnung (5) wahlweise verschließenden oder wenigstens teilweise freigebenden bewegbaren Dachteils (3) verfahrbar ist. Verdeck nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass es als Faltdach zum wahlweisen verschließen oder wenigstens teilweisen freigeben einer Dachöffnung (5) an seitlich der Dachöffnung (5) angeordneten Führungen (80) verfahrbar ist. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck (2) im übereinandergefahrenen Zustand des vorderen, mittleren und hinteren Bereichs (21, 22, 23) im hinteren Bereich eines Fahrzeugdachs spoilerartig in eine schräg nach vorn abfallende Position gebracht werden kann. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck (2) in übereinandergefahrenem Zustand des vorderen, mittleren und hinteren Bereichs (21, 22, 23) zumindest den überwiegenden Bereich eines Fahrzeugdachs abdeckt, und dass der vordere Bereich zum zumindest teilweisen abdecken einer Frontscheibe (10) nach vorn bewegbar ist. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck (2) in übereinandergefahrenem Zustand des vorderen, mittleren und hinteren Bereichs (21, 22, 23) zumindest den überwiegenden Bereich eines Fahrzeugdachs abdeckt, und dass der hintere Bereich zum zumindest teilweisen abdecken einer Heckscheibe (100) nach hinten bewegbar ist. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck (2) in übereinandergefahrenem Zustand des vorderen, mittleren und hinteren Bereichs (21, 22, 23) als Paket in eine Ablageposition verfahrbar ist. Verdeck nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ablageposition auf einer Motorhaube (110; 115) befindet. Verdeck nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ablageposition bei einem Coupe im Bereich eine Heckscheibe (100) befindet. Verdeck nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ablageposition im Bereich einer Hecktüre oder Heckklappe (120) befindet. Verdeck nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Hecktüre oder Heckklappe auch zur Aufnahme der Heckscheibe (100) dient. Verdeck nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageposition sich in einer im wesentlichen horizontalen Position im Bereich eines hinteren Laderaums (130) befindet. Verdeck nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageposition sich in einer im wesentlichen vertikalen Position im Bereich eines hinteren Laderaums (130) befindet. Verdeck nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ablageposition hinter einer Lehne (141) eines hinteren Sitzes (140) befindet. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug nach Art eines Semi-Pickup ausgebildet ist, wobei das Verdeck (2) zur horizontalen und vertikalen Abdeckung eines hinteren Laderaums (130) dient. Verdeck nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck (2) im vorderen Bereich des Fahrzeugdachs in eine Ablageposition zusammengefahrenen werden kann. Verdeck nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck (2) im hinteren Bereich des Fahrzeugs in eine vertikale Ablageposition zusammengefahrenen werden kann. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug als Omnibus ausgebildet ist und das Verdeck zur Freigabe eines überwiegenden Teils des Daches im hinteren Bereich in eine Ablageposition zusammengefahrenen werden kann. Verdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Abdeckung einer Dachöffnung (170) dient, und das diese Dachöffnung (170) zumindest zeitweise zusätzlich durch wenigstens ein festes Dachelement (150, 160) verschließbar ist.






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