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Dokumentenidentifikation DE102005050066A1 03.05.2007
Titel Außenbauteil und Außenaufzug zum Anbau an bestehende Gebäude
Anmelder Bussian, Klaus, 72644 Oberboihingen, DE
Erfinder Bussian, Klaus, 72644 Oberboihingen, DE
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 19.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005050066
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse E04B 1/00(2006.01)A, F, I, 20051019, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04F 17/00(2006.01)A, L, I, 20051019, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Außenbauteil (1) zum Anbau an bestehende Gebäude (7), wobei das Außenbauteil (1) eine tragende Konstruktion (2, 3) für wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten umfasst. Um den Bewohnern des Gebäudes (7) auf einfache und kostengünstige Weise einen möglichst bequemen und insbesondere barrierefreien Zugang zu ihren Wohneinheiten in dem Gebäude (7) zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass das Außenbauteil (1) außerdem wenigstens einen Außenaufzug (8) umfasst, der als tragende Konstruktion zumindest teilweise die tragende Konstruktion (2, 3) des wenigstens einen Balkons und/oder Wintergartens nutzt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Außenbauteil zum Anbau an bestehende Gebäude. Das Außenbauteil umfasst eine tragende Konstruktion für wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten.

Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen Außenaufzug zum Anbau an bestehende Gebäude. Der Außenaufzug umfasst eine tragende Konstruktion, an der ein Aufzugskorb oder eine Aufzugskabine höhenverschiebbar geführt ist.

Mit zunehmender Erhöhung des Wohnraumbedarfes und gestiegenen Anforderungen hinsichtlich des Komforts von Wohnungen wird der Wohnwert von Gebäuden immer häufiger durch den Anbau von Balkonen und/oder Wintergärten erhöht. Zudem führt auch die in den letzten Jahrzehnten beträchtlich gestiegene Lebenserwartung der Menschen und die damit verbundenen körperlichen Gebrechen älterer Menschen dazu, dass ein barrierefreier Zugang zu Wohnungen immer wichtiger wird.

Es ist bekannt, Balkone und/oder Wintergärten mit einer eigenen Trage- und/oder Stützkonstruktion außen an bestehenden Gebäuden anzubringen, die bisher nicht über einen Balkon und/oder Wintergarten verfügten. Die Balkone und/oder Wintergärten mit der eigenen Stütz- und/oder Tragekonstruktion können aber auch als Ersatz für bereits vorhandene Balkone und/oder Wintergärten an die Außenseite eines bestehenden Gebäudes angebracht werden. Die bestehenden Gebäude können also sowohl Altbauten als auch Neubauten sein. Die bekannte Balkon- oder Wintergarteneinheit bestehend aus der tragenden Konstruktion mit den Balkonen und/oder Wintergärten kann als Erstausstattung für neue oder alte Gebäude oder aber auch als Ersatz für alte Balkone und/oder Wintergärten eingesetzt werden.

Zum Anbauen der Balkon- oder Wintergarteneinheit an ein Gebäude, werden zunächst – falls erforderlich – die alten Balkon und/oder Wintergärten entfernt. Dann wird die tragende Konstruktion mit dem wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten an die Außenseite des bestehenden Gebäudes gestellt. Die tragende Konstruktion stützt sich auf dem Boden ab und ruht dort vorzugsweise in oder auf einem geeigneten Fundament, bspw. aus Beton. Um ein Umkippen der tragenden Konstruktion mit dem wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten zu verhindern, wird die tragende Konstruktion an der Gebäudewand befestigt. Um eine begehbare Verbindung zwischen der Wohneinheit einerseits und dem Balkon und/oder Wintergarten andererseits zu schaffen, wird in die Gebäudewand – sofern nicht bereits vorhanden – eine geeignete Öffnung eingebracht, die beispielsweise mittels einer Balkontür verschließbar ist.

Die tragende Konstruktion der Balkone und/oder Wintergärten umfasst vorzugsweise mehrere senkrecht angeordnete Stützen, über die Kräfte aufgrund des Gewichts und der Nutzlast der Balkone bzw. der Wintergärten in die Fundamente im Baugrund abgeleitet werden. Ebenso umfasst die tragende Konstruktion Träger und Balken als Verbindungselemente zwischen den Stützen. Die Träger und Balken nehmen im wesentlichen Quer zu der Längserstreckung der Stützen gerichtete Zug- und Druckkräfte auf. Derartige Balkone und/oder Wintergärten zum Anbau an bestehende Gebäude sind beispielsweise aus der DE 198 07 678 A1 bekannt.

Aus dem Stand der Technik sind des weiteren insbesondere für ältere, gebrechliche und/oder behinderte Personen sogenannte Treppenlifter bekannt, die auch als Treppenfahrstühle oder Treppenschrägaufzüge bezeichnet werden. Diese werden üblicherweise in abgeschlossenen Wohneinheiten eingesetzt und umfassen eine eigene tragende Konstruktion, welche sowohl eine Stütz- und Tragefunktion, als auch eine Führungsfunktion für einen Sitz oder eine Plattform für den Transport mindestens einer Person hat. Nachteilig bei den bekannten Treppenliftern ist, dass sie aufgrund ihrer eigenen, separaten Stütz- und/oder Tragekonstruktion relativ teuer in der Anschaffung sind und dass zudem nur sehr wenige Personen über den Treppenlifter erreicht werden können. Die Verwendung von Treppenliftern ist auf ein oder höchstens zwei gebrechliche oder behinderte Personen, die in der entsprechenden abgeschlossenen Wohneinheit wohnen, beschränkt. Ein Einsatz der bekannten Treppenlifter in gemeinschaftlich genutzten Wohnbereichen, beispielsweise in Treppenhäusern von Mehrfamilienwohnhäusern, kommt aus Kosten-, Platz- und Vandalismusgründen in der Regel nicht in Betracht. Ein weiterer Nachteil bekannter Treppenlifter besteht darin, dass beim Einbau auf den bestehenden Raum im Treppenhaus Rücksicht genommen werden muss. Ein Erweiterung des Treppenhauses scheitert in der Regel an verschiedenen Hindernissen, angefangen bei den Kosten bis hin zu einer Belästigung durch Schmutz und Lärm durch eine Baustelle innerhalb des Gebäudes.

Ebenfalls aus dem Stand der Technik sind sogenannte Außenaufzüge bekannt, die nachträglich an die Außenseite bestehender Gebäude angebracht werden können. Dadurch soll den Bewohnern der Gebäude, insbesondere von Mehrfamilienhäusern, der Zugang zu ihren Wohneinheiten erleichtert werden und dadurch der Wohnwert des Gebäudes erhöht werden. Durch einen Außenaufzug kann nicht nur älteren, gebrechlichen und/oder behinderten Personen, sondern auch Kindern, die unsicher Treppen steigen, Müttern mit Kinderwagen, u.a. der Zugang zu den Wohneinheiten des Gebäudes erleichtert werden. Ein derartiger Außenaufzug ist beispielsweise aus der DE 101 45 682 A1 bekannt.

Nachteilig bei den bekannten Außenaufzügen ist, dass auch sie eine eigene Stütz- und/oder Tragekonstruktion aufweisen, an der eine Plattform, ein Aufzugskorb oder eine Aufzugskabine vorzugsweise senkrecht verschiebbar geführt ist. Die Stütz- und Tragekonstruktion von Außenaufzügen muss relativ stabil ausgebildet sein, da Außenaufzüge mit Antriebsmechanismus, Aufzugskorb oder Aufzugskabine relativ schwer sind. Zudem müssen von dem Außenaufzug aus gesonderte Zugänge in die verschiedenen Wohneinheiten geschaffen werden, was in der Regel durch Einbringen einer entsprechenden Öffnung in die Außenwand des Gebäudes und Verschließen der Öffnung durch eine Aufzugstür erfolgt. Unter dem Strich sind die bekannten Außenaufzüge relativ kompliziert und aufwändig konstruiert, relativ teuer und deshalb auch nur für einen sehr beschränkten Einsatzbereich geeignet. Für den Einsatz in Ein- bis Zweifamilienhäusern sind die bekannten Außenaufzüge in der Regel zu aufwendig und zu teuer.

Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern weisen in der Regel zweigeteilte Treppen zwischen jedem Stockwerk auf. Über einen ersten Teil der Treppe wird ein Treppenabsatz in einem Zwischengeschoss erreicht, und von dort aus wird dann über einen zweiten Teil der Treppe das nächste Stockwerk erreicht. Die Treppenabsätze sind in der Regel an der Außenwand des Gebäudes angeordnet. Das bedeutet, dass durch Anflanschen eines herkömmlichen Außenaufzugs an eine Außenwand eines Gebäudes im Bereich des Treppenhauses, wie dies in der Regel im Stand der Technik gemacht wird, lediglich der Absatz zwischen zwei Stockwerken erreicht werden kann. Zum Erreichen der Wohneinheiten auf den verschiedenen Stockwerken muss dann entweder eine Teiltreppe nach oben oder eine Teiltreppe nach unten überwunden werden. Von einem barrierefreien Zugang kann deshalb beim Stand der Technik nicht gesprochen werden. Für ältere, gebrechliche und körperlich beeinträchtigte Menschen sind die bekannten Außenlifte deshalb nicht geeignet.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Gebäuden, die mit einer tragenden Konstruktion für Balkone und/oder Wintergärten ausgestattet sind oder werden, eine einfache und kostengünstige Möglichkeit eines Zugangs zu den Wohneinheiten, insbesondere in höheren Stockwerken eines Mehrfamilienhauses, zu schaffen.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgehend von dem Außenbauteil der eingangs genannten Art vorgeschlagen, dass das Außenbauteil neben der tragenden Konstruktion und dem wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten außerdem wenigstens einen Außenaufzug umfasst, der als tragenden Konstruktion zumindest teilweise die tragende Konstruktion des wenigstens einen Balkons und/oder Wintergartens nutzt.

Das erfindungsgemäße Außenbauteil stellt also eine Kombination von Balkon- und/oder Wintergarteneinheit mit eigenen Stütz- und/oder Tragekonstruktion einerseits und einem Außenaufzug andererseits dar. Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, dass der Außenaufzug keine eigene Stütz- und/oder Tragekonstruktion benötigt, sondern vielmehr in die tragende Konstruktion der Balkon- und/oder Wintergarteneinheit eingebunden ist. Mit der vorliegenden Erfindung kann nicht nur die tragende Konstruktion der Balkon und/oder Wintergärten für den Außenaufzug genutzt werden, sondern können auch die gleichen Fundamente verwendet werden. Erdarbeiten sind also nur einmal, nämlich für die Fundamente der tragenden Konstruktion der Balkon und/oder Wintergärten, erforderlich.

Selbstverständlich kann der Außenaufzug des erfindungsgemäßen Außenbauteils auch eine eigene tragende Konstruktion aufweisen. Diese kann aber erfindungsgemäß deutlich kleiner dimensioniert und damit kostengünstiger ausgebildet werden, da zumindest ein Teil des Eigengewichts und der Nutzlast des Außenaufzugs über die tragende Konstruktion der Balkon- und/oder Wintergarteneinheit aufgenommen und in das Fundament geleitet wird. Die Erfindung betrifft also ganz allgemein solche Außenbauteile, bei denen die tragende Konstruktion der Balkon- und/oder Wintergarteneinheit zumindest einen Teil des Eigengewichts und der Nutzlast des Außenaufzugs aufnimmt. Vorzugsweise wird das gesamte Eigengewicht und die gesamte Nutzlast von der tragenden Konstruktion der Balkon- und/oder Wintergarteneinheit aufgenommen, so dass auf eine eigene tragende Konstruktion für den Außenaufzug ganz verzichtet werden kann.

Darüber hinaus ist bei dem erfindungsgemäßen Außenbauteil der Außenaufzug nicht nur technisch und konstruktiv, sondern auch vom Design her integraler Bestandteil der Balkone und/oder Wintergärten. Dadurch ergibt sich ein einheitliches äußeres Aussehen des gesamten Außenbauteils mit Balkonen und/oder Wintergärten und einem oder mehreren Außenaufzügen.

Bei dem Außenaufzug, der Teil des Außenbauteils ist, handelt es sich vorzugsweise nicht um einen besonders großen, besonders komfortablen und/oder besonders tragkräftigen Aufzug. Vielmehr ist der Außenaufzug eher klein, einfach, leicht und kostengünstig ausgestaltet. Zum Transport der Personen kann eine Plattform, ein Aufzugskorb oder eine Aufzugskabine verwendet werden. Eine besondere Lagerung, Dämpfung oder Entkopplung der Plattform, des Aufzugskorbs oder der Aufzugskabine für einen ruhigen Lauf des Aufzugs ist nicht erforderlich. Von der Traglast her ist es völlig ausreichend, wenn der Außenaufzug mehrere Personen befördern kann.

Unter dem Strich wird mit der vorliegenden Erfindung eine besonders kostengünstige Möglichkeit vorgeschlagen, insbesondere älteren, gebrechlichen und behinderten Personen den Zugang zu Wohneinheiten, insbesondere in höher gelegenen Stockwerken von mehrgeschossigen Gebäuden, zu gewähren. Mit besonders geringen Mehrkosten gegenüber einer herkömmlichen Balkon- und/oder Wintergarteneinheit kann mit der Erfindung zusätzlich ein Außenaufzug realisiert werden, der einen besonders komfortablen Zugang über den Balkon und/oder Wintergarten direkt in die Wohneinheiten des Gebäudes ermöglicht.

Der Zugang zu den Wohneinheit erfolgt über einen der Wohneinheit zugeordneten Balkon und/oder Wintergarten, der fast immer auf dem gleichen Stockwerk liegt wie die Wohneinheit. Somit müssen zum Erreichen der Wohneinheit von dem Außenlift aus keinerlei Hindernisse, insbesondere in Form von Treppenstufen, mehr überwunden werden. Bei der Erfindung kann also von einem echten barrierefreien Zugang zu den Wohneinheiten gesprochen werden. Dies ist insbesondere für ältere, gebrechliche und körperlich beeinträchtigte Menschen sowie für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen von besonderer Bedeutung. Mit der vorliegenden Erfindung kann also praktisch jedes Gebäude mit geringen Kosten behinderten- und familiengerecht umgebaut werden.

Es kommt noch hinzu, dass durch die Erfindung praktisch jede Wohneinheit einen eigenen Zugang über den Balkon und/oder den Wintergarten erhält. Für den Zugang in die Wohneinheit muss kein gemeinsames, verschmutztes, dunkles und unter Umständen Angst einflößendes Treppenhaus mehr benutzt werden. Vielmehr erfolgt der Zugang über einen eignen privaten Zugang. Somit liefert die Erfindung auch einen signifikanten Gewinn an Privatsphäre für die Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Kinderwägen, Fahrräder und Rollstühle müssen nicht mehr anonym im Erdgeschoss im Treppenhaus abgestellt werden, sondern können problemlos bis auf den privaten Balkon und/oder Wintergarten mitgenommen und dort gelagert werden. Dort sind sie vor Vandalismus und Verschmutzung weitgehend geschützt.

Es ist denkbar, dass der Außenaufzug zusätzlich zu der Stütz- und Tragekonstruktion der Balkon- und/oder Wintergarteneinheit eine eigene – wenngleich einfacher, schwächer und kostengünstiger als bei bekannten Außenaufzügen ausgebildete – tragende Konstruktion aufweist. Allerdings wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, dass die tragende Konstruktion des wenigstens einen Balkons und/oder Wintergartens die einzige tragende Konstruktion des Außenaufzugs ist. Demnach verfügt der Außenaufzug also nicht über eine eigene Stütz- und/oder Tragekonstruktion, sondern nutzt ausschließlich die Stütz- und/oder Tragekonstruktion der Balkone und/oder Wintergärten. Dies setzt unter Umständen voraus, dass die Stütz- und/oder Tragekonstruktion der Balkone und/oder Wintergärten etwas stabiler als ohne den Außenaufzug ausgebildet wird. Dies kann jedoch mit relativ geringem Mehraufwand erreicht werden. An Aufbau und Anbringung der Balkon und/oder Wintergärten an der Außenseite des bestehenden Gebäudes ändert sich jedoch nichts. An die tragende Konstruktion der Balkone und/oder Wintergärten kann dann einfach eine Plattform, ein Aufzugskorb oder eine Aufzugskabine insbesondere senkrecht verschiebbar geführt werden. Dann muss nur noch eine geeignete Antriebseinheit und eine entsprechende Steuereinheit für den Außenaufzug vorgesehen werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der wenigstens eine Außenaufzug derart ausgestaltet und derart neben dem wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten angeordnet ist, dass ein Zugang zu und ein Ausgang aus dem Aufzug über den Balkon und/oder den Wintergarten erfolgt. Gemäß dieser Ausführungsform müssen in der Gebäudewand keine zusätzlichen separaten Öffnungen als Verbindung zwischen dem Außenaufzug und den Wohneinheiten des Gebäudes vorgesehen werden. Vielmehr erfolgt der Zugang zu den Wohneinheiten über die bereits bestehenden Balkone und/oder Wintergärten und die entsprechenden Öffnungen (z.B. Balkontüren) in den Wohneinheiten. Der Zugang zu dem Balkon und/oder Wintergarten kann über ein nach innen öffnendes Balkongeländer (sog. Klappbrüstung) oder eine entsprechende Tür in der Wintergartenwand erfolgen.

Solche einfachen und kostengünstigen Außenaufzüge können sowohl an Einzelbalkoneinheiten als auch an Doppelbalkoneinheiten angebracht werden. Einzelbalkoneinheiten umfassen lediglich eine Reihe mehrerer übereinander angeordneter Balkone. Bei Doppelbalkoneinheiten sind zwei Reihen von jeweils mehreren übereinander angeordneten Balkonen zueinander beabstandet an der Gebäudewand angeordnet.

Vorteilhafterweise weist das Außenbauteil zwei nebeneinander angeordnete und zueinander beabstandete Reihen mit jeweils mehreren übereinander angeordneten Balkonen und/oder Wintergärten auf (sogenannte Doppelbalkonanlage), wobei jede Reihe eine eigene tragende Konstruktion aufweist und der Außenaufzug in dem Abstand zwischen den beiden Reihen an Balkonen und/oder Wintergärten angeordnet ist. Der Außenaufzug nutzt als tragende Konstruktion die tragenden Konstruktionen beider Reihen an Balkonen und/oder Wintergärten. Dies ist eine besonders stabile Ausführungsform, bei der die Kräfte der Plattform, des Aufzugskorbs oder der Aufzugskabine des Außenaufzugs nicht nur über eine Stütz- und/oder Tragekonstruktion, sondern vielmehr über zwei separate Stütz- und/oder Tragekonstruktionen aufgenommen und abgeleitet werden. Zudem hat diese Ausführungsform den Vorteil, dass über den Aufzug eine größere Anzahl an Wohneinheiten, nämlich jeweils zwei Wohneinheiten je Stockwerk zu beiden Seiten des Aufzugs, erreicht werden können. Die Anzahl der erreichbaren Wohneinheiten lässt sich noch dadurch erhöhen, dass von jedem oder einigen der Balkone oder Wintergärten aus Zugänge zu mehreren Wohneinheiten vorgesehen sind. Dies ist bspw. bei außenliegenden balkonartig ausgestalteten Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern der Fall. Dadurch ergibt sich ein besonders günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis für den Außenaufzug.

Es ist denkbar, dass der Außenaufzug des erfindungsgemäßen Außenbauteils im Bereich eines innenliegenden Treppenhauses an dem Gebäude angeordnet ist. In diesem Fall könnten in den verschiedenen Stockwerken separate Verbindungen zwischen dem Aufzug und dem Treppenhaus vorgesehen werden. Diese Verbindungen, bspw. in Form von Wanddurchbrüchen, müssten zwar extra für den Außenaufzug in die Gebäudewand eingebracht werden. Es besteht jedoch der Vorteil, dass über das Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern, das häufig in weit verzweigte Gänge mündet, in der Regel eine Vielzahl von Wohneinheiten je Stockwerk erreicht werden kann. Dies ist besonders für sehr große Wohneinheiten geeignet.

Der Außenaufzug kann beliebig ausgestaltete Antriebseinrichtungen aufweisen. Denkbar ist beispielsweise, dass die Plattform, der Aufzugskorb oder die Aufzugskabine über ein über den höchsten Punkt des Außenaufzugs geführtes Seil, das mittels einer entsprechenden Seilwinde auf- und abgerollt werden kann, verfahren wird. Vorzugsweise ist der Außenaufzug jedoch als ein hydraulischer Aufzug ausgebildet, der von einem oder mehreren unterhalb der Plattform, des Aufzugskorbs oder der Aufzugskabine angeordnete Hydraulikzylinder nach oben gedrückt wird. Eine solche Ausführungsform hat den Vorteil, dass die gesamte Antriebseinrichtung für den Aufzug in einem Aufzugsschacht unterhalb der Plattform, des Aufzugskorbs oder der Aufzugskabine angeordnet werden kann. Dadurch ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau des Außenaufzugs und auch ein besonders leichtes und gefälliges Design des Außenaufzugs.

Zur Verbesserung der Sicherheit ist es empfehlenswert, dass der Außenaufzug mindestens einen Schlüsselschalter zur Auswahl eines gewünschten Stockwerks aufweist. Vorzugsweise weist der Außenaufzug außerdem mindestens einen Schlüsselschalter zur Auswahl eines gewünschten Ausgangs aus dem Aufzug auf. Über Schlüsselschalter kann also sowohl ein gewünschtes Stockwerk des Gebäudes als auch – beim Einsatz zusammen mit einer Doppelbalkoneinheit – die gewünschte Ein- und Ausstiegsseite des Aufzugs gewählt werden. Die Auswahl des Stockwerks und/oder des gewünschten Ausgangs aus dem Aufzug ist nur für Berechtigte möglich, die den passenden Schlüssel für den Schlüsselschalter besitzen. Mit dieser Ausgestaltung der Erfindung müssen Balkon- und Wintergartentüren, die in das innere der Wohneinheit führen und in der Regel nicht abschließbar sind, nicht mit Schlössern nachgerüstet werden. Die Sicherheit, dass Unbefugte keinen Zutritt in die Wohneinheit über den Balkon und/oder den Wintergarten erhalten, wird durch die Schlüsselschalter in dem Außenaufzug gewährleistet.

Als eine weitere Lösung der Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird ausgehend von dem Außenaufzug zum Anbau an bestehende Gebäude der eingangs genannten Art vorgeschlagen, dass der Außenaufzug als tragende Konstruktion zumindest teilweise eine tragende Konstruktion eines bereits von außen an das Gebäude angebauten Außenbauteils umfassend wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten nutzt. Die vorliegende Erfindung betrifft also auch einen Außenaufzug, der keine oder nur eine kleine und schwache eigene Stütz- und/oder Tragekonstruktion aufweist, sondern zu diesem Zweck die tragende Konstruktion mindestens einer bereits an dem Gebäude angebrachten Balkon- und/oder Wintergarteneinheit nutzt.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden anliegend anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:

1 ein erfindungsgemäßes Außenbauteil gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform, wobei sich eine Kabine eines Außenaufzugs des Außenbauteils im Erdgeschoss befindet;

2 das erfindungsgemäße Außenbauteil aus 1, wobei sich die Kabine des Außenaufzugs im zweiten Stock befindet;

3 ein erfindungsgemäßes Außenbauteil gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform; und

4 eine Bedieneinheit eines erfindungsgemäßen Außenaufzugs gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.

In den 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßes Außenbauteil in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Das Außenbauteil 1 umfasst in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Stützen 2 sowie mehrere daran befestigte Querträger 3. Die Stützen 2 und die Träger 3 bestehen vorzugsweise aus Aluminium, können aber auch aus einem anderen geeigneten Material, wie beispielsweise Stahl oder Holz, bestehen. Die Stützen 2 und die Träger 3 bilden zusammengenommen eine stabile tragende Konstruktion, an der mehrere Balkone 24 befestigt werden können. Durch Verkleiden der Balkone können diese ohne größeren Aufwand auch in Wintergärten, ein außenliegendes Treppenhaus oder Ähnliches verwandelt werden.

Die Balkone 24 umfassen jeweils eine Bodenplatte 4, die aus Beton, Metall, Holz oder einem anderen geeigneten Material bestehen kann. Die Bodenplatte 4 kann auf den Querträgern 3 aufliegen; die Querträger 3 können aber auch körperlich und/oder funktional in die Bodenplatte 4 integriert sein. Die Bodenplatte 4 kann geschlossen sein oder nach Art eines Rostes oder Gitters eine offene Struktur aufweisen. Bei einer geschlossenen Struktur der Bodenplatte 4 wird ein Wasserablauf 5 vorgesehen, über den Regen- oder Schmelzwasser von der Bodenplatte 4 in ein Abflussrohr 6 gelangt und von dort weiter in die Kanalisation oder den Untergrund geleitet wird.

Die tragende Konstruktion 2, 3 mit den daran befestigten Balkonen 24 wird häufig eingesetzt, um an der Außenseite eines bestehenden Gebäudes 7 auf einfache und kostengünstige Weise Balkone 24 anzuordnen. Das Gebäude 7 kann ein Neubau oder ein Altbau sein. Die Balkoneinheit 2, 3, 24 kann als Erstausrüstung oder zum Sanieren des Gebäudes 7 vorgesehen sein. Der einfache Aufbau und die günstigen Kosten ergeben sich dadurch, dass die tragende Konstruktion 2, 3 völlig unabhängig von dem Gebäude 7 ist und sämtliche, insbesondere in vertikaler Richtung wirkende Kräfte der Balkone 24 über die tragende Konstruktion 2, 3 aufgenommen und in den Untergrund geleitet werden. Besondere Verbindungen mit dem bestehenden Gebäude 7, die diese vertikalen Kräfte der Balkone 24 aufnehmen können, sind nicht erforderlich und auch nicht gewünscht. Die tragende Konstruktion 2, 3 wird lediglich an der Außenwand des Gebäudes 7 befestigt, um ein Wegkippen der tragenden Konstruktion 2, 3 mit den Balkonen 24 von der Gebäudewand zu verhindern. Die Verbindungen zwischen der tragenden Konstruktion 2, 3 und dem Gebäude 7 dienen also lediglich dazu, horizontale Kräfte aufzunehmen.

Zusätzlich zu den Balkonen 24 umfasst das erfindungsgemäße Außenbauteil 1 auch einen Außenaufzug, der in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 8 bezeichnet ist. Der Außenaufzug 8 umfasst insbesondere eine Aufzugskabine 9, die jedoch auch als ein einfacherer und kostengünstigerer Aufzugskorb oder einfach als eine Plattform ausgebildet sein kann. Des Weiteren umfasst der Außenaufzug 8 Führungsschienen 10, die an der tragenden Konstruktion 2, 3 beziehungsweise an den Säulen 2 befestigt sind, und entsprechende Führungsmittel (nicht dargestellt) an der Aufzugskabine 9, so dass die Aufzugskabine 9 höhenverschiebbar an den Führungsschienen 10 geführt ist. Ein wichtiger Aspekt der Erfindung ist darin zu sehen, dass der Außenaufzug 8 keine eigene tragende Konstruktion aufweist, sondern dass er die tragende Konstruktion 2, 3 der Balkone 24 mit nutzt. Der Außenaufzug 8 ist also aufgrund der gemeinsamen tragenden Konstruktion 2, 3 sozusagen integraler Bestandteil der Außenbalkoneinheit 2, 3, 24.

Die Aufzugskabine 9 weist eine erste Aufzugstür 11 auf, welche den Zutritt und das Verlassen der Aufzugskabine 9 im Erdgeschoss ermöglicht. Da es sich um einen Außenaufzug handelt, erfolgt der Zutritt und das Verlassen der Aufzugskabine 9 wie in 1 dargestellt nicht über das Treppenhaus des Gebäudes 7, sondern von außen. Außerdem umfasst die Aufzugskabine 9 eine seitlich in Richtung der Balkone 24 angeordnete zweite Aufzugstür (nicht dargestellt), durch die ein Zutritt der Aufzugskabine 9 von den drei dargestellten Balkonen 24 und ein Verlassen der Aufzugskabine 9 und Zugang zu den Balkonen 24 in den drei Stockwerken möglich ist. Zu diesem Zweck kann ein die Bodenplatte 4 umgebendes Balkongeländer 12 an einer der zweiten Aufzugstür entsprechenden Stelle verschwenkbar oder auf andere Weise öffnenbar ausgebildet sein. Dieser öffnende Teil des Geländers 12 wird als Klappbrüstung bezeichnet und ist in 1 mit dem Bezugszeichen 13 bezeichnet. Falls oberhalb des Balkongeländers 12 eine Sicht- und Wetterschutzwand 14 vorgesehen ist, muss diese im Bereich der Klappbrüstung 13 selbstverständlich ebenfalls verschwenkbar oder auf andere Weise öffnenbar ausgebildet sein. Der Zugang zu den verschiedenen Wohneinheiten in dem Gebäude 7 erfolgt dann über bereits bestehende oder nachträglich eingebrachte Balkontüren 15.

Durch die Integration des Außenaufzugs 8 in die Balkon- oder Wintergarteneinheit 2, 3, 24 ergibt sich der Vorteil, dass der Außenaufzug 8 besonders einfach, materialsparend und damit kostengünstig ausgestaltet werden kann. Die Akzeptanz von Außenaufzügen 8 wird durch die vorliegende Erfindung erheblich steigen, da bei herkömmlichen Außenaufzügen das Kosten-Nutzen-Verhältnis vielfach schlecht ist und deshalb auf den Einsatz eines Außenaufzugs ganz verzichtet wird. Das ist bei der vorliegenden Erfindung anders. Mit einem ganz geringen Mehraufwand gegenüber einer herkömmlichen Balkon- oder Wintergarteneinheit kann mit der Erfindung zusätzlich eine Aufzugsfunktion realisiert werden. Der Außenaufzug 8 nutzt nicht nur die tragende Konstruktion 2, 3 der Balkoneinheit 2, 3, 24, sondern auch das gleiche Fundament, in dem die Stützen 2 im Erdreich verankert sind, sowie den gleichen Zugang zu den Wohneinheiten, nämlich die Balkontüren 15. Durch die Erfindung kann gegenüber herkömmlichen Außenaufzügen eine wesentlich größere Zahl an Wohneinheiten erreicht werden.

Mit der vorliegenden Erfindung ist es erstmals möglich, auf einfache und kostengünstige Weise älteren, gebrechlichen und behinderten Personen einen bequemen Zugang zu ihren Wohnungen in dem Gebäude 7 zu bieten. Dabei geht es nicht darum, den Außenaufzug 8 besonders luxuriös, besonders tragkräftig oder besonders schnell auszugestalten. Vielmehr geht es darum, den Bewohnern der Wohneinheiten einen bequemen und vor allem barrierefreien Zugang zu ihren Wohnungen zu bieten. Insofern ist es völlig ausreichend, wenn der Außenaufzug 8 lediglich ein oder zwei Personen transportieren kann, relativ langsam hoch und hinunter fährt und insgesamt einfach ausgestattet ist.

Vorzugsweise ist der Außenaufzug 8 als ein hydraulischer Aufzug ausgebildet, wobei die Aufzugskabine 9 durch einen oder mehrere Hydraulikkolben 16 (siehe 2) bewegt wird, die am Boden eines Aufzugsschachts vertikal eingebaut sind. Im Gegensatz zu Seilaufzügen eignen sich hydraulische Aufzüge nur für kleinere Förderhöhen, für den hier angestrebten Anwendungszweck von in der Regel nur einigen Stockwerken Förderhöhe, reichen sie jedoch völlig aus. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Aufzugskabine 9 fest mit dem Hydraulikkolben 16 verbunden, so dass man von einem direkten hydraulischen Aufzug spricht. Der Aufzugschacht ist durch Trennwände 17 gegen unberechtigtes und versehentliches Betreten abgesichert. An der der Aufzugstür 11 entsprechenden Stelle der Wände 17 ist eine verschließbare Öffnung 18vorgesehen, die sich manuell oder automatisch zusammen mit der Aufzugstür 11 öffnet und schließt. In dem in den 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wände 17 und die Türen der verschließbaren Öffnung 18 aus einem durchsichtigen Kunststoff, beispielsweise Plexiglas, gefertigt. Sie können jedoch aus einem beliebigen anderen geeigneten Material gefertigt sein.

Um unberechtigten Personen den Zugang zu den Wohneinheiten des Gebäudes 7 über den Außenaufzug 8 und die Balkone 24 zu erschweren, wird der Außenaufzug 8 nicht durch herkömmliche Druckschalter, sondern vorzugsweise durch sogenannte Schlüsselschalter bedient. So ist ein an der vorderen Wand 17 angeordneter Schlüsselschalter 19 zum Rufen der Aufzugskabine 9 beziehungsweise zum Öffnen der Aufzugstüren 11 vorgesehen. Der Schlüsselschalter 19 kann beispielsweise mit dem Hausschlüssel für das Gebäude 7 von allen Bewohnern betätigt werden. Im Inneren der Aufzugskabine 9 ist eine Schalttafel 20 (siehe 4) mit einer Vielzahl von Schlüsselschaltern 21 angeordnet. Über die Schlüsselschalter 21 kann das gewünschte Stockwerk angewählt werden. Zudem kann bei einem Außenaufzug 8, der zu beiden Seiten, das heißt rechts und links, eine Balkon- oder Wintergarteneinheit 2, 3, 24 aufweist, ausgewählt werden, zu welcher Seite sich die Aufzugskabine 9 in dem gewünschten Stockwerk öffnen soll.

In 3 ist ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt, bei dem der Außenaufzug 8zwischen zwei Balkoneinheiten 2, 3, 24 angeordnet ist. Eine Balkoneinheit 2, 3, 24 umfasst mehrere übereinander angeordnete, von einer einzigen Stütz- und/oder Tragekonstruktion 2, 3 getragene Balkone 24. Die dargestellte Aufzugskabine 9 ist bei diesem Ausführungsbeispiel an vier Führungsschienen 10 geführt. Außer der nach vorne gerichteten Aufzugstür 11 umfasst die Aufzugskabine 9 außerdem noch zwei Aufzugstüren zu beiden Seiten der Aufzugskabine 9 zum Betreten und Verlassen der Balkone 24, von denen in 3 lediglich die linke Aufzugstür 22 dargestellt ist. Der Vorteil eines derartigen Außenbauteils 1 besteht darin, dass mit einem relativ geringen Mehraufwand mit dem Außenaufzug 8 deutlich mehr Wohneinheiten in dem Gebäude 7 erreicht werden können.

Außer den beiden in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen kann die vorliegende Erfindung noch in einer Vielzahl anderer Ausführungsformen realisiert werden. So ist es beispielsweise denkbar, eine Überdachung 23 über den Balkonen so weit auszudehnen, dass auch der gesamte Außenaufzug 8 überdacht ist, um die Aufzugskabine 9, die Führungsschienen 10 und die restlichen Teile des Außenaufzugs 9 vor Witterungseinflüssen zu schützen. Des Weiteren ist es denkbar, den Außenaufzug 8 derart anzuordnen, dass die Aufzugskabine 9 zu der Außenwand des Gebäudes 7 beabstandet ist.


Anspruch[de]
Außenbauteil (1) zum Anbau an bestehende Gebäude (7), wobei das Außenbauteil (1) eine tragende Konstruktion (2, 3) für wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenbauteil (1) außerdem wenigstens einen Außenaufzug (8) umfasst, der als tragende Konstruktion zumindest teilweise die tragende Konstruktion (2, 3) des wenigstens einen Balkons und/oder Wintergartens nutzt. Außenbauteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die tragende Konstruktion (2, 3) des wenigstens einen Balkons und/oder Wintergartens die einzige tragende Konstruktion des Außenaufzugs (8) ist. Außenbauteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Außenaufzug (8) derart ausgestaltet und derart neben dem wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten angeordnet ist, dass ein Zugang zu und ein Ausgang aus dem Aufzug (8) über den Balkon und/oder den Wintergarten erfolgt. Außenbauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenbauteil (1) zwei nebeneinander angeordnete und zueinander beabstandete Reihen mit jeweils mehreren übereinander angeordneten Balkonen und/oder Wintergärten aufweist, wobei jede Reihe eine eigene tragende Konstruktion (2, 3) aufweist, der Außenaufzug (8) in dem Abstand zwischen den beiden Reihen an Balkonen und/oder Wintergärten angeordnet ist und der Außenaufzug (8) als tragende Konstruktion die tragenden Konstruktionen (2, 3) beider Reihen an Balkonen und/oder Wintergärten nutzt. Außenbauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenaufzug (8) als ein hydraulischer Aufzug ausgebildet ist. Außenbauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenaufzug (8) mindestens einen Schlüsselschalter (21) zur Auswahl eines gewünschten Stockwerks aufweist. Außenbauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenaufzug (8) mindestens einen Schlüsselschalter (21) zur Auswahl eines gewünschten Ausgangs aus dem Aufzug (8) aufweist. Außenaufzug (8) zum Anbau an bestehende Gebäude (7), wobei der Außenaufzug (8) eine tragende Konstruktion umfasst, an der ein Aufzugskorb oder eine Aufzugskabine (9) höhenverschiebbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenaufzug (8) als tragende Konstruktion zumindest teilweise eine tragende Konstruktion (2, 3) eines bereits von außen an das Gebäude (7) angebauten Außenbauteils (1) umfassend wenigstens einen Balkon und/oder Wintergarten nutzt.






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