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Dokumentenidentifikation DE102005050855A1 03.05.2007
Titel Legevorrichtung zum Legen von flachen Textilteilen, insbesondere Wäschestücken
Anmelder Propach, Hans Walter, 73119 Zell, DE
Erfinder Propach, Hans Walter, 73119 Zell, DE
Vertreter Witte, Weller & Partner, 70178 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 24.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005050855
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse D06F 89/00(2006.01)A, F, I, 20051024, B, H, DE
Zusammenfassung Es werden eine Legevorrichtung und ein Verfahren zum Legen von Textilteilen angegeben, wobei ein auf Bändern liegend in Längsrichtung der Bänder transportiertes Wäschestück (52) zur Faltung um eine in Längsrichtung verlaufende Faltlinie durch Hochschwenken eines in einer Ausgangsposition (66) unterhalb des Textilteils (52) positionierten Schwenkarms (30) um eine in Längsrichtung verlaufende Schwenkachse (56) in eine aktivierte Position (68) verschwenkt wird, um einen Teil (54) des Textilteils (52) von den Bändern anzuheben und in Längsrichtung umzufalten (Fig. 3).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Legevorrichtung zum Legen von flachen Textilteilen, insbesondere Wäschestücken, mit Bändern zum Transport der Teile in Längsrichtung der Vorrichtung, und mit einer Falteinrichtung zum Falten der Teile in Längsrichtung.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Legen von Textilteilen, bei dem ein Textilteil, vorzugsweise ein Wäschestück, auf Bändern liegend in Längsrichtung der Bänder transportiert wird und in Längsrichtung gefaltet wird.

Eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß der eingangs genannten Art sind aus der EP 0 881 320 B1 bekannt.

Danach wird zur Längsfaltung eines Wäschestückes das auf den Transportbändern aufliegende Wäschestück zunächst von unten angeblasen und dann mittels starker in Querrichtung des Wäschestücks wirkender Druckluft umgefaltet.

Eine derartige Anordnung arbeitet zwar relativ zuverlässig, ist jedoch in ihrer Wirkungsweise stark von der Art und Schwere des zu faltenden Materials abhängig und hat einen hohen Luftverbrauch. Insbesondere bei sehr leichten Teilen und bei schwereren Teilen kann es daher zu Komplikationen kommen.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zur Längsfaltung von flachen Textilteilen, insbesondere Wäschestücken, anzugeben, mit dem die vorstehend beschriebenen Nachteile vermieden werden. Hierbei soll unter möglichst allen Bedingungen eine zuverlässige Faltung in Längsrichtung ermöglicht werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Legevorrichtung gemäß der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Falteinrichtung einen Schwenkarm aufweist, der um eine in Längsrichtung verlaufende Schwenkachse verschwenkbar ist.

Die Aufgabe wird ferner durch ein Verfahren zum Legen von Textilteilen gelöst, bei dem ein Textilteil, vorzugsweise ein Wäschestück, auf Bändern liegend in Längsrichtung der Bänder transportiert wird und durch Faltung um eine in Längsrichtung verlaufende Faltlinie durch Hochschwenken eines in einer Ausgangsposition unterhalb des Textilteils positionierten Schwenkarms um eine in Längsrichtung verlaufende Schwenkachse in eine aktivierte Position ein Teil des Textilteils von den Bändern angehoben und in Längsrichtung gefaltet wird.

Die Aufgabe der Erfindung wird auf diese Weise vollkommen gelöst.

Durch den Schwenkarm, der relativ schnell hochgeschwenkt werden kann, kann die Längsfaltung des Textilteils bewirkt werden, ohne dass es hierzu weiterer Maßnahmen bedarf. Da mittels des Schwenkarms ein mechanisches Umlegen erfolgt, besteht keine Abhängigkeit mehr von der Stärke und dem Gewicht des Textilteils, so dass immer eine zuverlässige Faltung erreicht wird. Ist die Haftreibung, mit der das Textilteil zunächst auf den Bändern gehalten ist, durch das Hochschwenken des Schwenkarms erst einmal überwunden, so geht der betreffende Teil in eine Gleitreibung über und kann durch das weitere Hochschwenken des Schwenkarms vollständig umgefaltet werden.

Der Schwenkarm erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Länge eines zu faltenden Teils.

Auf diese Weise wird eine vollständige Faltung unterstützt.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Schwenkarm mittels eines Pneumatikantriebes, vorzugsweise mittels mindestens eines Pneumatikzylinders, verschwenkbar.

Auf diese Weise kann eine einfache Betätigung des Schwenkarms erreicht werden. Indem mehrere Pneumatikzylinder verwendet werden, kann in Verbindung mit einem ausreichend hohen Pneumatikdruck außerdem sichergestellt werden, dass eine möglichst schnelle Bewegung des Schwenkarms erzielt wird. Dies ist vorteilhaft, um die Haftreibung schnell zu überwinden und um eine sichere Faltung zu gewährleisten.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der Schwenkarm mit Druckluft beaufschlagbare Luftaustrittsöffnungen auf.

Auf diese Weise kann die Faltbewegung unterstützt werden, nachdem die Haftreibung des aufliegenden, umzufaltenden Stückes durch anfängliches Hochschwenken des Schwenkarms überwunden ist. Somit kann eine besonders sichere und zuverlässige Faltung erzielt werden, unabhängig davon, ob eine Wickelkarte verwendet wird oder nicht.

In zusätzlicher Weiterbildung der Erfindung ist in Längsrichtung des Schwenkarms eine erste Folge von Luftaustrittsöffnungen vorgesehen, wobei vorzugsweise zusätzlich in Längsrichtung des Schwenkarms auch eine zweite Folge von Luftaustrittsöffnungen vorgesehen ist.

Durch diese Maßnahme kann bei aufgerichtetem Schwenkarm mittels schräg nach unten gerichteter Luftaustrittsöffnungen zusätzlich eine Niederhaltung des nicht umzufaltenden Teils unterstützt werden, während der umzufaltende Teil mittels des Schwenkarms und mittels Luftunterstützung aus der anderen Folge von Luftaustrittsöffnungen umgefaltet wird.

So kann auch bei besonders leichten Textilteilen eine sichere Faltung gewährleistet werden.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist die Legevorrichtung eine erste Falteinrichtung zur Linksfaltung und eine zweite Falteinrichtung zur Rechtsfaltung auf, die zueinander spiegelverkehrt ausgebildet sind und in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind.

Auf diese Weise kann nacheinander sowohl eine Linksfaltung als auch eine Rechtsfaltung ausgeführt werden, ohne dass der Transport durch die Legevorrichtung unterbrochen werden muss.

Wie vorstehend bereits erwähnt, wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Längsfaltung vorzugsweise durch aus dem Schwenkarm austretende Druckluft unterstützt.

Diese Maßnahme, die zwar grundsätzlich nicht unbedingt erforderlich ist, trägt dazu bei, dass unter allen Umständen eine sichere Faltung und glatte Auslegung der Ware erreicht wird.

Des Weiteren kann in der aktivierten, hochgeschwenkten Position des Schwenkarms über eine erste Folge von Luftaustrittsöffnungen eine in Querrichtung zur Unterstützung des Faltvorgangs erzeugte Luftströmung erzeugt werden, während zusätzlich über eine zweite Folge von Luftaustrittsöffnungen eine schräg nach unten zur Niederhaltung des Teils erzeugte Luftströmung erzeugt wird.

Auf diese Weise kann eine besonders sichere Faltung unter allen Umständen gewährleistet werden.

Eine Aktivierung der Druckluft erfolgt vorzugsweise erst dann, wenn der Schwenkarm aus seiner Ausgangsposition unterhalb des Wäschestücks hoch geschwenkt ist, vorzugsweise um mindestens 40° oder weiter bevorzugt um mindestens 60°.

Auf diese Weise wird der Druckluftverbrach reduziert und eine Fehlpositionierung durch Druckluft insbesondere bei sehr leichten Teilen vermieden.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in deutlich vereinfachter Darstellung;

2 eine perspektivische Teilansicht einer Falteinrichtung zur Längsfaltung, bei der ein Wäschestück erkennbar ist, dessen äußeres Teil gerade mittels eines Schwenkarms längsgefaltet wird;

3 einen Teilquerschnitt durch ein Wäschestück während des Faltvorgangs.

In 1 ist eine erfindungsgemäße Legevorrichtung in stark vereinfachter Seitenansicht dargestellt und insgesamt mit der Ziffer 10 bezeichnet. Die Legevorrichtung 10 weist einen Auflagetisch 12 zum Auflegen von Wäschestücken auf. Hieran schließt sich eine erste Querfalteinrichtung 14 an. Diese weist ein Stoppband 16 auf, das sich an das Band des Auflagetisches 12 anschließt und unterhalb dessen Ende ein Teleskopband 18, das weiter unten über einen festen Bandabschnitt 20 verläuft, in Längsrichtung verschiebbar ist, wie durch den Doppelpfeil 22 angedeutet ist. Auf diese weise kann durch das Teleskopband 18 in Verbindung mit dem Stoppband 16 eine erste Querfaltung erreicht werden. Vom Bandabschnitt 20 erfolgt die Übergabe an ein Transportband 26, das durch eine erste Längsfalteinrichtung 28 verläuft. Hieran schließt sich ein weiteres Transportband 34 an, das durch eine zweite Längsfalteinrichtung 36 verläuft. Dies ist wiederum gefolgt von einer zweiten Querfalteinrichtung 40 mittels zweier parallel zueinander schräg nach oben geführter Bänder, worauf sich dann eine Bandführung schräg nach unten wiederum zwischen zwei Transportbändern 42 anschließt. Von hier aus erfolgt eine Übergabe auf ein horizontales Transportband 44. Die Längsfalteinrichtungen 28, 36 weisen Schwenkarme 30, 38 auf, die mittels (schematisch dargestellter) Schwenkantriebe 32, 40 verschwenkbar sind.

Oberhalb des Teleskopbandes 18 ist eine Wickelkartenzuführung 24 erkennbar, mittels derer Wickelkarten am Ende des festen Bandabschnittes 20 von oben zugeführt werden können, sofern dies für den jeweiligen Anwendungsfall gewünscht ist.

Es versteht sich, dass bei der vorstehenden Beschreibung die in Längsrichtung hintereinander angeordneten, lediglich einzeln benannten Bänder jeweils in Querrichtung durch eine Mehrzahl parallel laufender Bänder gebildet sein können, sofern dies für den betreffenden Bandabschnitt vorteilhaft ist.

Im Folgenden sei nun die Längsfaltung anhand der 2 und 3 näher erläutert.

In 2 ist eine perspektivische Seitenansicht von schräg oben auf die erste Längsfalteinrichtung 28 zu sehen.

Hierbei wird ein Wäschestück 52 auf parallel zueinander verlaufenden Bändern 26 in Richtung des Pfeils 55 (Längsrichtung und Transportrichtung) vorwärts bewegt. In der hier dargestellten Situation wird gerade der in Transportrichtung 55 gesehene linke Teil 54 des Wäschestücks 52 mittels des Schwenkarms 30, der sich in einer angehobenen, aktivierten Schwenkposition befindet, auf den übrigen Teil des Wäschestücks 52 umgefaltet. Im dargestellten Zustand wurde gerade der äußere Teil 54 des Wäschestücks 52 durch den mittels seiner Träger 46 hochgeschwenkten Schwenkarm 30 hochgeworfen und fällt auf den liegengebliebenen Teil des Wäschestücks 52 nieder.

Hinter dem Schwenkarm 30 ist in angehobener Position ein Niederhalter 48 erkennbar, der an zwei Trägern 50 in Vertikalrichtung bewegbar ist.

Der Faltvorgang wird nunmehr anhand von 3 näher erläutert.

Zu Beginn der Faltung liegt das Wäschestück 52 auf Transportbändern 26, 26' auf und wird in Längsrichtung 55 vorwärtsbewegt. Der Schwenkarm 30 befindet sich in einer eingezogenen Position 66 unterhalb der Unterseite des Wäschestücks 52. Hat nun das Wäschestück 52 in Längsrichtung eine Position erreicht, in der es vollständig von dem Schwenkarm 30 untergriffen ist, so wird der Schwenkarm 30 sensorgesteuert mit einer schnellen Schwenkbewegung um seine Schwenkachse 56 etwa um 90° nach oben in eine aktivierte Position verschwenkt, die durch Ziffer 68 angedeutet ist. Hierdurch wird die zuvor zwischen dem Wäschestück 52 und dem Transportband 26 bestehende Haftreibung überwunden, der angehobene Teil 54 bewegt sich zunächst unter Gleitreibung in Querrichtung des Bandes 26 und wird unter der Wirkung des Schwenkarms 30 auf den übrigen Teil des Wäschestücks 52 umgefaltet, wobei sich der in 3 noch herabhängend gezeigte Teil 54 durch die Impulswirkung der schnellen Schwenkbewegung noch auf den auf dem Band 26' liegengebliebenen Teil 52 umlegt.

Zusätzlich kann nun die Längsfaltung durch Luft unterstützt werden. Hierzu ist das Ende des Schwenkarms 30 durch ein Rohr 60 gebildet, in dem zwei in Längsrichtung verlaufende Folgen 62, 64 von Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind. Eine erste Folge von Luftaustrittsöffnungen 62 befindet sich in der hochgeschwenkten, aktivierten Position des Schwenkarms 30 in Horizontalrichtung, so dass Druckluft, die hierüber ausgeblasen wird, in Horizontalrichtung gegen den angehobenen Teil des Wäschestücks 52 austritt und so die Faltung unterstützt.

Die zweite Folge 64 von Luftaustrittsöffnungen ist gegenüber der ersten Folge von Luftaustrittsöffnungen 62 in der angehobenen, aktivierten Position 68 etwas nach unten versetzt, so dass über die Folge 64 von Luftaustrittsöffnungen austretende Druckluft schräg nach unten gerichtet ist und so auf den angehobenen Teil des Wäschestücks 52 schräg nach unten wirkt, so dass die Niederhaltewirkung an dieser Stelle unterstützt wird. Dies ist besonders bei sehr leichten Teilen vorteilhaft, wie etwa Kunstseide oder dergleichen. Auf diese Weise wird auch bei sehr leichten Teilen eine sichere Längsfaltung bewirkt.

In der in 3 dargestellten Position wird also der noch herabhängend dargestellte Teil 54 des Wäschestücks 52 einerseits noch unter dem nachwirkenden Drehimpuls des Schwenkarms 30 und andererseits mit Unterstützung der aus den Luftaustrittsöffnungen 62 austretenden Druckluft auf den unteren Teil 52 des Wäschestücks umgefaltet, wobei sich eine saubere und zuverlässige Längsfaltung ergibt.

Die Aktivierung der Druckluftzuführung erfolgt erst kurz bevor der Schwenkarm 30 seine um 90° anhehobene Schwenkposition erreicht hat. Auf diese Weise wird der Luftverbrauch reduziert und insbesondere bei leichten Wäschestücken eine Fehlpositionierung durch Wegblasen vermieden.


Anspruch[de]
Legevorrichtung zum Legen von flachen Textilteilen (52), insbesondere Wäschestücken, mit Bändern (12, 16, 18, 20, 26, 34, 42, 44) zum Transport der Teile in Längsrichtung der Vorrichtung (10), und mit einer Falteinrichtung (28, 36) zum Falten der Teile (52) in Längsrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Falteinrichtung (28, 36) einen Schwenkarm (30, 38) aufweist, der um eine in Längsrichtung verlaufende Schwenkachse (56) verschwenkbar ist. Legevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schwenkarm (30, 38) mindestens über die gesamte Länge eines zu faltenden Teils (52) erstreckt. Legevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (30, 38) mittels eines Pneumatikantriebes (32, 40), vorzugsweise mittels mindestens eines Pneumatikzylinders, verschwenkbar ist. Legevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (30, 38) mit Druckluft beaufschlagbare Luftaustrittsöffnungen (62, 64) aufweist. Legevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung des Schwenkarms (30, 38) eine erste Folge von Luftaustrittsöffnungen (62) vorgesehen ist. Legevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung des Schwenkarms (30, 38) eine zweite Folge von Luftaustrittsöffnungen (64) vorgesehen ist. Legevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Falteinrichtung (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Linksfaltung und eine zweite Falteinrichtung (36) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Rechtsfaltung vorgesehen ist, die zueinander spiegelverkehrt ausgebildet sind und in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind. Verfahren zum Legen von Textilteilen, bei dem ein Textilteil (52), vorzugsweise ein Wäschestück, auf Bändern (12, 16, 18, 20, 26, 34, 42, 44) liegend in Längsrichtung der Bänder (12, 16, 18, 20, 26, 34, 42, 44) transportiert wird, und zur Faltung um eine in Längsrichtung verlaufende Faltlinie durch Hochschwenken eines in einer Ausgangsposition (66) unterhalb des Textilteils (52) positionierten Schwenkarms (30, 38) um eine in Längsrichtung verlaufende Schwenkachse (56) in eine aktivierte Position (68) ein Teil (54) des Textilstücks von den Bändern (12, 16, 18, 20, 26, 34, 42, 44) angehoben und in Längsrichtung gefaltet wird. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die Längsfaltung durch aus dem Schwenkarm (30, 38) austretende Druckluft unterstützt wird. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem in der aktivierten, hoch geschwenkten Position (68) des Schwenkarms (30, 38) über eine erste Folge von Luftaustrittsöffnungen (62) eine Luftströmung in Querrichtung zur Unterstützung des Faltvorgangs erzeugt wird und durch eine zweite Reihe von Luftaustrittsöffnungen (64) eine Luftströmung schräg nach unten zur Niederhaltung des Teils erzeugt wird. Verfahren nach einem der Anspruch 9 oder 10, bei dem die Druckluftzufuhr erst dann aktiviert wird, wenn der Schwenkarm (30, 38) aus seiner Ausgangsposition (66) hoch geschwenkt ist, vorzugsweise um mindestens 40° aus der Ausgangsposition (66) nach oben verschwenkt ist.






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