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Dokumentenidentifikation DE102005050861A1 03.05.2007
Titel Durchtrittsresistentes Textillaminat sowie durchstoßresistente Schuhsohle
Anmelder Hänsel Verbundtechnik GmbH, 58640 Iserlohn, DE
Erfinder Schulte, Ulrich, 50996 Köln, DE;
Burkhardt-Karrenbrock, Anja, 66450 Bexbach, DE
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 42103 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 24.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005050861
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse A43B 13/12(2006.01)A, F, I, 20061206, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A41D 31/00(2006.01)A, L, I, 20061206, B, H, DE   A41D 31/02(2006.01)A, L, I, 20061206, B, H, DE   
Zusammenfassung Mehrlagenverbundtextilie, insbesondere zur Verwendung als Material für Einlegesohlen für Sicherheitsschuhe, die mehrere übereinander angeordnete Gewebelagen 3; 6 aufweist, die jeweils mittels einer zwischen zwei Gewebelagen 3; 6 angeordneten Verbindungslage aus Heißschmelzklebstoff 7 oder heißsiegelfähiger Schaumfolie 4 miteinander verbunden sind, wobei der Aufbau und die Zusammensetzung der Mehrlagenverbundtextilie 1 derart gewählt sind, dass die Mehrlagenverbundtextilie 1 eine Nageldurchtrittssicherheit nach DIN EN ISO 20344 von mindestens 500 N aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein durchstoßresistentes Textillaminat bzw. eine durchstoßresistente Mehrlagenverbundtextilie, insbesondere zur Verwendung als Material für Sohlen zur Erzielung einer hohen Durchtrittssicherheit von Schuhsohlen, insbesondere für Sicherheitsschuhe, sowie eine derartige durchstoßresistente Schuhsohle.

Zur Erzielung einer hohen Durchtrittssicherheit gegenüber spitzen und scharfen Gegenständen von Sicherheitsschuhsohlen, wie sie z.B. in der metallverarbeitenden Industrie und in vielen Werkstätten als Arbeitsschuhe vorgeschrieben sind, ist es beispielsweise bekannt, plattenförmige Metalleinlagen zu verwenden. Diese Metalleinlagen gewährleisten zwar einen sehr guten Schutz gegen das Durchstoßen von spitzen und scharfen Gegenständen, sind aber aufgrund ihrer hohen Steifigkeit und ihres hohen Eigengewichts sehr unkomfortabel beim Tragen der Sicherheitsschuhe.

Ein weiteres Material für Sohlen von Sicherheitsschuhen ist aus der WO 2004/089143 A3 bekannt. Dieses Material besteht aus mindestens einer Gewebelage aus Aramidfasern und mindestens einer Gewebelage aus anderen Hochleistungsfasern als Aramidfasern, die jeweils miteinander durch eine dazwischenliegende Klebeschicht aus Polyurethan- und/oder Acrylharz verbunden sind. Um die Durchtrittssicherheit zu gewährleisten, ist die Klebeschicht zudem mit Pulver aus hartem und abrasivem Material angereichert. Eine Sohle aus derartigem Material ist zwar deutlich leichter und flexibel als die Sohlen aus Metall, allerdings ist diese Mehrlagenverbundtextilie aufgrund der Verwendung von Hochleistungsfasern und dem Zusatz an harten und abrasiven Pulvern in der Klebeschicht sehr teuer. Außerdem weist die Mehrlagenverbundtextilie gemäß der WO 2004/089143 A3 keinerlei Dämpfungseigenschaften auf, so dass zur Verbesserung des Tragekomforts üblicherweise eine weitere Einlegesohle auf die textile Sicherheitssohle aufgelegt werden muss.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Mehrlagenverbundtextilie, insbesondere einer Mehrlagenverbundtextilie, die als Material für Sohlen von Sicherheitsschuhen geeignet ist, und die eine hohe Durchstoßresistenz gegenüber scharfen und spitzen Gegenständen, wie beispielsweise Nägeln, aufweist, kostengünstig (herstellbar) ist und einen hohen Tragekomfort ermöglicht. Die Erfindung betrifft weiter die Bereitstellung einer durchtrittsresistenten Schuhsohle, die ebenfalls kostengünstig herstellbar ist und einen hohen Tragekomfort aufweist.

Diese Aufgaben werden mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 37 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen werden in den dazugehörigen Unteransprüchen gekennzeichnet.

Die erfindungsgemäße Mehrlagenverbundtextilie bzw. der erfindungsgemäße textile Mehrlagenverbund bzw. das erfindungsgemäße mehrlagige textile, technische Flächengebilde weist mehrere übereinander angeordnete, zweckmäßigerweise hochfeste und eng verwebte Gewebelagen, das heißt mit einer bevorzugten Kettdichte von 160 bis 220 Fäden/10cm und einer bevorzugten Schussdichte von 180 bis 240 Fäden/10cm, auf, wobei die einzelnen Gewebelagen mittels dazwischen liegenden Lagen aus einem Heißschmelzklebstoff, beispielsweise einem Heißschmelzklebstoff auf Basis von Co-Polyestern und/oder Co-Polyamiden, insbesondere in Form von handelsüblichen Pulvern, Netzen oder Folien, oder mittels dazwischen liegenden Lagen aus Schaumfolie miteinander verbunden sind.

Der Aufbau und die Zusammensetzung der Mehrlagenverbundtextilie ist dabei erfindungsgemäß so gewählt, dass die Mehrlagenverbundtextilie eine Nageldurchtrittssicherheit nach DIN EN ISO 20344 von mindestens 500 N, vorzugsweise mindestens 1200 N aufweist.

Dies wird vor allem durch die Verwendung des Heißschmelzklebstoffs erreicht, der die Eigen- und Schiebefestigkeit der Gewebelagen derart stabilisiert und verbessert, dass die hohe Durchtrittssicherheit der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie überraschenderweise auch ohne Zusatz von abrasiven und harten Pulvern in der Klebeschicht erreicht wird.

Die verwendeten Schaumfolien bestehen vorzugsweise aus TPE (Thermoplastischen Elastomeren), bevorzugt aus SEBS (Styrol-Ethen-Buten-Styrol). Durch den Einsatz der Schaumfolien werden die Ablaufeigenschaften einer Sohle aus der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie deutlich verbessert und eine gute Polsterwirkung bzw. Dämpfung gewährleistet, so dass der Tragekomfort von Sicherheitsschuhen erhöht wird. Vorzugsweise sind die Schaumfolien in einem Außenbereich der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie angeordnet.

Die Herstellung der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie, also die Verbindung der einzelnen Lagen untereinander erfolgt dabei vorzugsweise in an sich bekannter Weise durch Laminieren unter Anwendung von Zeit, Druck und Temperatur. Dabei werden zweckmäßigerweise zunächst alle benötigten Lagen in der gewünschten Reihenfolge übereinander abgelegt, beispielsweise indem die Lagen in an sich bekannter Weise von Rollen abgewickelt werden, und anschließend mittels Walzen laminiert. Üblicherweise werden die Heißschmelzklebstofflagen bzw. die Schaumfolien dabei zwischen die einzelnen Gewebelagen eingelegt. Es ist aber auch möglich, insbesondere bei Glasfasergeweben, die Gewebelagen vor dem Laminieren mit Heißschmelzklebstoff unter Einwirkung von Temperatur zu tränken, wodurch die Schiebefestigkeit der Gewebelagen bereits vor dem Laminieren erhöht wird und das Laminieren vereinfacht wird. Beim anschließenden eigentlichen Laminierprozess bildet sich dann wiederum eine Zwischenlage aus Heißschmelzklebstoff zwischen den getränkten Gewebelagen aus und verbindet diese.

Der Vorteil der Verwendung einer SEBS-Schaumfolie liegt vor allem darin, dass diese eine gute Formstabilität beim Laminieren aufweist, so dass die Folie im wesentlichen ihre ursprüngliche Dicke behält. Da Schaumfolien heißsiegelfähig sind, erfolgt die Verbindung zwischen zwei Gewebelagen und der dazwischenliegenden Schaumfolie dabei durch Verschmelzen in den aufeinander liegenden äußeren Kontaktbereichen, so dass keine Heißschmelzklebstofflage zwischen den Gewebelagen mehr notwendig ist.

Des weiteren ist es besonders vorteilhaft, eine äußere bzw. obere Schicht, also die Schicht die beispielsweise bei einer Sohle zum Fuß weist, in Form einer Außengewebelage vorzusehen, die ein Garn aus texturierten, bauschigen Textilfasern und ein, insbesondere mit TPU (Thermoplastischen Polyurethan-Elastomeren), ummanteltes Garn aufweist. Die Verbindung zwischen der Außengewebelage und der angrenzenden Gewebelage erfolgt dabei wiederum durch eine dazwischen angeordnete Heißschmelzklebstofflage. Durch die Verwendung des Ummantelungsgarns weist die Außengewebelage einerseits eine angenehme Haptik auf und ist andererseits aber auch sehr verschleiß-, rutsch-, und abriebfest, so dass auf das Einlegen einer zusätzlichen textilen Einlegesohle auf eine Sohle aus der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie zur Verbesserung des Tragekomforts verzichtet werden kann.

Die Dicke der einzelnen Gewebelagen beträgt vorzugsweise 0,1 bis 0,4 mm, bevorzugt 0,2 bis 0,3 mm und die Dicke der Schaumfolie vorzugsweise 0,5 bis 3 mm, bevorzugt 0,7 bis 1 mm. Die Außengewebelage weist vorzugsweise eine Dicke von 1 bis 3 mm, bevorzugt 1,2 bis 1,8 mm auf. Infolgedessen beträgt die Gesamtdicke der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie vorzugsweise 3 bis 7 mm, bevorzugt 4 bis 5 mm.

Die Gewebelagen bzw. deren Fäden bestehen zudem beispielsweise aus Polyester-, Polyamid-, und/oder Polyacrylnitril- und/oder Viskose und/oder Glasfasern bzw. deren Mischungen, wobei bevorzugt Fäden (Multifilamente) mit einer Fadenfeinheit von 360 bis 480 dtex verwendet werden. Die einzelnen Fasern (Monofilamente) weisen vorzugsweise eine Feinheit von 3 bis 6 dtex auf. Des weiteren weist der verwendete Heißschmelzklebstoff vorzugsweise ein spezifisches Gewicht von 15 bis 50 g/m2, bevorzugt 35 bis 45 g/m2 auf.

Eine bevorzugte Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie sieht dabei wie folgt aus:

Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert.

Es zeigen:

1: eine schematische Darstellung der Mehrlagenverbundtextilie nach einer ersten Ausführungsform

2: eine schematische Darstellung der Mehrlagenverbundtextilie nach einer weiteren Ausführungsform

Nach bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung weist die Mehrlagenverbundtextilie 1 als erste außenliegende Schicht eine erste äußere Polyestergewebelagenschicht 2 aus mindestens zwei (1), vorzugsweise drei (2) Polyestergewebelagen 3, also Gewebelagen aus Polyesterfasergarnen auf, wobei zwischen den einzelnen Polyestergewebelagen 3 jeweils eine Schaumfolie 4 vorgesehen ist (1 und 2).

An die erste äußere Polyestergewebelagenschicht 2 schließt sich eine erste Glasfasergewebelagenschicht 5 an, die mindestens eine (1), vorzugsweise zwei (2) Glasfasergewebelagen 6, also Gewebelagen aus Glasfasergarnen, aufweist. Dabei erfolgt die Verbindung der aufeinanderfolgenden Glasfasergewebelagen 6 bzw. der ersten Glasfasergewebelagenschicht 5 mit der ersten äußeren Polyestergewebelagenschicht 2 mittels jeweils dazwischenliegender Heißschmelzklebstofflagen 7.

Als nächstes ist eine innere bzw. mittlere Polyestergewebelagenschicht bzw. Polyestergewebelagenkernschicht 8 vorgesehen, die mindestens eine (nicht dargestellt), vorzugsweise zwei (1 und 2) aufeinanderfolgende Polyestergewebelagen 3 aufweist, wobei wiederum die Verbindung der aufeinanderfolgenden Polyestergewebelagen 3 und die Verbindung der inneren Polyestergewebelagenschicht 8 mit der ersten Glasfasergewebelagenschicht 5 mittels jeweils dazwischenliegender Heißschmelzklebstofflagen 7 erfolgt.

An die innere Polyestergewebelagenschicht 8 schließt sich eine zweite Glasfasergewebelagenschicht 9 an, die wiederum mindestens eine (1), vorzugsweise zwei (2) Glasfasergewebelagen 6 aufweist, zwischen denen eine diese verbindende Heißschmelzklebstofflage 7 vorgesehen ist. Auch die innere Polyestergewebelagenschicht 8 und die zweite Glasfasergewebelagenschicht 9 sind über eine dazwischenliegende Heißschmelzklebstofflage 7 miteinander verbunden.

Auf die zweite Glasfasergewebelagenschicht 9 folgt eine zweite, äußere Polyestergewebelagenschicht 10, die mit der zweiten Glasfasergewebelagenschicht 9 auch durch eine dazwischenliegende Heißschmelzklebstofflage 7 verbunden ist. Die zweite, äußere Polyestergewebelagenschicht 10 weist mindestens zwei (1), vorzugsweise drei (2) aufeinanderfolgende Polyestergewebelagen 3 auf. Zwischen den einzelnen Polyestergewebelagen 3 sind Schaumfolien 4 vorgesehen.

An die zweite, äußere Polyestergewebelagenschicht 10 schließt sich eine Außengewebelage bzw. Kontaktgewebelage 11 an, die TPU ummanteltes Garn und Garn aus texturierten, bauschigen Textilfasern aufweist.

Im folgenden wird eine weitere bevorzugte Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie 1, insbesondere für eine Anordnung der einzelnen Lagen gemäß den bevorzugten Ausführungsformen, angegeben:

Selbstverständlich liegt es auch im Rahmen der Erfindung anstelle der Polyestergewebelagen 3 Gewebelagen aus Polyamidfasern bzw. aus deren Mischformen zu verwenden.

Des weiteren ist der Aufbau der Mehrlagenverbundtextilie 1, ohne Berücksichtigung der zusätzlichen Außengewebelage 11, vorzugsweise symmetrisch zu einer parallel zur Flächenausbreitung der Mehrlagenverbundtextilie verlaufenden Mittenebene 12.

Soll die Dicke der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie verringert und/oder die Härte erhöht werden, können, wie bereits oben erläutert, eine oder mehrere bzw. alle Schaumfolien 4 auch durch Heißschmelzklebstofflagen 7 ersetzt werden.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die erfindungsgemäße Mehrlagenverbundtextilie aufgrund ihres einfachen Aufbaus kostengünstig in an sich bekannter Weise herstellbar ist und in überraschender Weise auch ohne Verwendung von abrasiven und harten Materialien eine sehr gute Durchtrittsresistenz erreicht. Zudem ist sie trotzdem ausreichend flexibel, und ermöglicht somit bei Verwendung als Material für Sohlen von Sicherheitsschuhen einen hohen Tragekomfort. Dieser wird durch Hinzufügen einer Außengewebelage aus einer Kombination von ummanteltem Garn und Garn aus texturierten, bauschigen Textilfasern noch verbessert, so dass auf das Einlegen einer zusätzlichen Sohle in den Sicherheitsschuh verzichtet werden kann, was weitere Kosten spart. Außerdem weist die erfindungsgemäße Mehrlagenverbundtextilie bei Verwendung von Schaumfolie anstelle der Heißschmelzklebstofflagen eine hervorragende Dämpfung auf, so dass auch hier auf eine weitere dämpfende Einlegesohle verzichtet werden kann. Infolgedessen wird eine erfindungsgemäße Sohle aus der erfindungsgemäßen Mehrlagenverbundtextilie allen Anforderungen gerecht, die an eine Sohle für Sicherheitsschuhe gestellt werden.


Anspruch[de]
Mehrlagenverbundtextilie, insbesondere zur Verwendung als Material für Einlegesohlen für Sicherheitsschuhe, die mehrere übereinander angeordnete Gewebelagen (3; 6) aufweist, die jeweils mittels einer zwischen zwei Gewebelagen (3; 6) angeordneten Verbindungslage aus Heißschmelzklebstoff (7) oder heißsiegelfähiger Schaumfolie (4) miteinander verbunden sind, wobei der Aufbau und die Zusammensetzung der Mehrlagenverbundtextilie (1) derart gewählt sind, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1) eine Nageldurchtrittssicherheit nach DIN EN ISO 20344 von mindestens 500 N aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1) eine Nageldurchtrittssicherheit nach DIN EN ISO 20344 von mindestens 1200 N aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (3; 6) eng verwebt sind und eine Kettdichte von 160 bis 220 Fäden/10cm, sowie vorzugsweise eine Schussdichte von 180 bis 240 Fäden/10cm aufweisen. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (3; 6) Fäden mit einer Fadenfeinheit von 360 bis 480 dtex aufweisen. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (3; 6) bzw. die Fäden Polyester- und/oder Polyamid- und/oder Polyacrylnitril- und/oder Viskose- und/oder Glasfasern bzw. deren Mischungen aufweisen. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (3; 6) Fasern mit einer Feinheit von 3 bis 6 dtex aufweisen. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heißschmelzklebstofflagen (7) aus Co-Polyestern und/oder Co-Polyamiden bestehen. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumfolie (4) aus TPE (Thermoplastischen Elastomeren), bevorzugt aus SEBS (Styrol-Ethen-Buten-Styrol) besteht. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1) eine zusätzliche, außenseitig angeordnete, Außengewebelage (11) aufweist, die ein ummanteltes Garn aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das ummantelte Garn der Außengewebelage (11) mit TPU (Thermoplastischen Polyurethan-Elastomeren) ummantelt ist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Außengewebelage (11) ein Garn aus texturierten, bauschigen Textilfasern aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der einzelnen Gewebelagen (3; 6) 0,1 bis 0,4 mm, bevorzugt 0,2 bis 0,3 mm beträgt. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Außengewebelage (11) 1 bis 3 mm, bevorzugt 1,2 bis 1,8 mm beträgt. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Schaumfolie (4) 0,5 bis 3 mm, bevorzugt 0,7 bis 1 mm beträgt. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtdicke der Mehrlagenverbundtextilie (1) 3 bis 7 mm, bevorzugt 4 bis 5 mm beträgt. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heißschmelzklebstofflagen (7) ein spezifisches Gewicht von 15 bis 50 g/m2, bevorzugt 35 bis 45 g/m2 aufweisen. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1) folgende Zusammensetzung aufweist: Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumfolien (4) im Außenbereich der Mehrlagenverbundtextilie (1) angeordnet sind. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1), ohne Berücksichtigung der zusätzlichen Außengewebelage (11) symmetrisch zu einer parallel zur Flächenausbreitung der Mehrlagenverbundtextilie (1) verlaufenden Mittenebene (12) ist. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1) eine erste äußere Polyestergewebelagenschicht (5) aufweist, die mindestens zwei, vorzugsweise drei, Polyestergewebelagen (3) aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Polyestergewebelagen (3) jeweils eine Schaumfolie (4) oder eine Heißschmelzklebstofflagenanlage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 20 und/oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie eine erste Glasfasergewebelagenschicht (5) aufweist, die sich an die erste äußere Polyestergewebelagenschicht (2) anschließt und die mindestens eine, vorzugsweise zwei, Glasfasergewebelagen (6) aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Glasfasergewebelagen (6) der ersten Glasfasergewebelagenschicht (5) jeweils eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 22 und/oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten äußere Polyestergewebelagenschicht (8) und der ersten Glasfasergewebelagenschicht (8) eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der textile Mehrlagenverbund (1) eine innere bzw. mittlere Polyestergewebelagenschicht bzw. Polyestergewebelagenkernschicht (8) aufweist, die sich zweckmäßigerweise an die erste Glasfasergewebelagenschicht (5) anschließt und die mindestens eine, vorzugsweise zwei, aufeinanderfolgende Polyestergewebelagen (3) aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Polyestergewebelagen (6) der inneren Polyestergewebelagenschicht (8) jeweils eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 25 und/oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der inneren Polyestergewebelagenschicht (8) und der ersten Glasfasergewebelagenschicht (5) eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie eine zweite Glasfasergewebelagenschicht (9) aufweist, die sich an die innere Polyestergewebelagenschicht (8) anschließt und die mindestens eine, vorzugsweise zwei, Glasfasergewebelagen (6) aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Glasfasergewebelagen (6) der zweiten Glasfasergewebelagenschicht (9) jeweils eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 28 und/oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der inneren Polyestergewebelagenschicht (8) und der zweiten Glasfasergewebelagenschicht (9) eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1) eine zweite äußere Polyestergewebelagenschicht (10) aufweist, die sich an die zweite Glasfasergewebelagenschicht (9) anschließt und die mindestens zwei, vorzugsweise drei, Polyestergewebelagen (3) aufweist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Polyestergewebelagen (3) jeweils eine Schaumfolie (4) oder eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach Anspruch 31 und/oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der zweiten äußeren Polyestergewebelagenschicht (10) und der zweiten Glasfasergewebelagenschicht (9) eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Außengewebelage bzw. Kontaktgewebelage (11) an die zweite äußere Polyestergewebelagenschicht (10) anschließt, wobei zwischen der zweiten äußeren Polyestergewebelagenschicht (10) und der Außengewebelage (11) eine Heißschmelzklebstofflage (7) vorgesehen ist. Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 20 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrlagenverbundtextilie (1) die folgende Zusammensetzung aufweist: Mehrlagenverbundtextilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 20 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der Polyestergewebelagen (3) Gewebelagen aus Polyamidfasern und/oder Polyacrylnitrilfasern und/oder Viskosefasern bzw. aus deren Mischformen vorgesehen sind. Durchstoßresistente Schuhsohle, insbesondere Sohle für Sicherheitsschuhe, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuhsohle eine Mehrlagenverbundtextilie (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 36 aufweist.






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