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Dokumentenidentifikation DE102005051217A1 03.05.2007
Titel Wiederverschließbarer Originalitätsverschluss
Anmelder Lührig, Hermann, Dipl.-Ing., 51377 Leverkusen, DE
Erfinder Lührig, Hermann, Dipl.-Ing., 51377 Leverkusen, DE
DE-Anmeldedatum 26.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005051217
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse B65D 55/00(2006.01)A, F, I, 20051026, B, H, DE
Zusammenfassung Bei dem erfindungsgemäßen wiederverschließbaren Originalitätsverschluss ist der Öffnungszustand der Packung auch bei geschlossenem Wiederverschlusselement sichtbar. Die damit ausgerüsteten Produkte sind deshalb besonders verbraucherfreundlich.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen wiederverschließbaren Originalitätsverschluss für Verbrauchsverpackungen aus z.B. Pappe, Kunststoff, Glas, Metall und sonstigen Werkstoffen.

Wiederverschließbare Originalitätsverschlüsse sind in großer Anzahl von vielen Herstellern (z.B. Tetra Pak, SIG) auf dem Markt. Sie setzen sich mehr und mehr durch, da sie die Verbraucherfreundlichkeit der Produkte erhöhen. Der Verbraucher kann jedoch bei den meisten dieser Verschlüsse in geschlossenem Zustand nicht sehen, ob die Packung noch originalverschlossen, d.h. fabrikfrisch, ist oder ob sie bereits geöffnet wurde, da das Merkmal des Verschlusses, das durch die Erstöffnung verändert wird, durch das Wiederverschlusselement (z.B. Schraubdeckel, Klappe) verdeckt ist. Die Erkennbarkeit des Originalzustandes ist erforderlich, damit sich der Kunde beim Kauf von der Fabrikfrische des Produktes überzeugen kann; die Erkennbarkeit der bereits erfolgten Erstöffnung ermöglicht es dem Verbraucher, aus mehreren Packungen, z.B. im Kühlschrank, die bereits göffnete treffsicher auszuwählen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Verschlüsse so zu gestalten, dass der Öffnungszustand der Packung auch bei geschlossenem Verschluss sichtbar ist.

Diese Aufgabe wird überraschend einfach dadurch gelöst, dass das Wiederverschlusselement wenigstens bereichsweise durchsichtig ausgeführt wird, und zwar derart, dass der Blick des Verbrauchers auf das Merkmal des Verschlusses, das durch die Erstöffnung verändert wird, frei ist. Die bereichs weise Durchsichtigkeit kann entweder durch Einsetzen eines separat hergestellten transparenten Fensters oder durch Herstellung mittels Zweikomponenten-Spritzguss erfolgen. Diese beiden Lösungen haben den Vorteil, dass der nicht transparente Teil des Wiederverschlusselementes farbig ausgeführt werden kann, z.B. für eine Farbcodierung des Inhalts der Packung. Eine weitere, besonders einfache und ökonomische Lösung der Aufgabe besteht darin, das Wiederverschlusselement vollständig aus transparentem Material herzustellen, da hierbei lediglich der undurchsichtige Werkstoff gegen durchsichtigen ausgetauscht werden muss.

Die Sichtbarkeit des Öffnungszustandes bringt also in zwei Situationen einen deutlichen Vorteil und damit eine Aufwertung des Produktes: Zunächst beim Kauf des Produktes und danach zu Hause bei dessen Verbrauch. Wichtiger ist dabei sicher die Situation beim Kauf, da ein nicht sichtbarer Originalitätsverschluss praktisch wertlos ist. Denn es ist weder dem Kunden noch dem Verkaufspersonal zumutbar, die Unversehrtheit des Originalitätsverschlusses durch Öffnen des Wiederverschlusselementes festzustellen. Das ist ohnehin nur möglich bei den Verschlüssen, deren Wiederverschlusselement ohne Beschädigung des Verschlusses geöffnet werden kann (z.B. Tetra Top, Tetra Recap). Zu Hause möchte das probeweise Öffnen ja noch angehen, ist aber zweifelsfrei ein störendes Convenience-Manko.


Anspruch[de]
Wiederverschließbarer Originalitätsverschluss für Verbrauchsverpackungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Wiederverschlusselement wenigstens bereichsweise durchsichtig ist, und zwar derart, dass der Blick des Verbrauchers auf das Merkmal des Verschlusses, das durch die Erstöffnung verändert wird, frei ist. Verfahren zur Herstellung eines wiederverschließbaren Originalitätsverschlusses für Verbrauchsverpackungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durchsichtige Bereich separat aus transparentem Werkstoff hergestellt und in das Wiederverschlusselement eingesetzt wird. Verfahren zur Herstellung eines wiederverschließbaren Originalitätsverschlusses für Verbrauchsverpackungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durchsichtige Bereich aus transparentem Werkstoff besteht und zusammen mit dem Wiederverschlusselement mittels Zweikomponenten-Spritzguss hergestellt wird.






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