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Dokumentenidentifikation DE19925691B4 03.05.2007
Titel Landwirtschaftliche Erntemaschine
Anmelder CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, 33428 Harsewinkel, DE
Erfinder Buhne, Hubert, 48324 Sendenhorst, DE
DE-Anmeldedatum 04.06.1999
DE-Aktenzeichen 19925691
Offenlegungstag 07.12.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse A01D 41/12(2006.01)A, F, I, 20051122, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01D 61/04(2006.01)A, L, I, 20051122, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche Erntemaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1

Sofern die landwirtschaftliche Erntemaschine ein Mähdrescher ist, ist dieser in der Normalausführung mit drei Kettenförderern ausgestattet. Mittels eines Kettenförderers wird das Erntegut von der Einzugsschnecke zum Dreschewerk transportiert. Mittels des zweiten Förderers, des sogenannten Überkehrförderers, erfolgt eine Rückführung von Gut von der Siebeinrichtung zum Dreschwerk und mittels des dritten Förderers werden die Körner in den Korntank transportiert. Der erstgenannte Einzugsförderer ist aufgrund seiner Breite im Normalfall mit zwei Förderketten ausgestattet, während die beiden anderen Förderer jeweils mit einer Förderkette ausgerüstet sind. Diese beiden Förderer sind mit einer Zwischenwand ausgestattet, die mittig zwischen zwei parallelen Gehäusewandungen steht. Durch die Zwischenwand wird das Fördertrumm von dem Leertrumm getrennt. Die beiden Außenwände gehören zum als geschlossen anzusehenden Gehäuse des Kettenförderers. Es ist allgemein bekannt, daß bei Kettenförderern jede Kette vorgespannt sein muß. Diese Vorspannung muß regelmäßig vor Arbeitsbeginn geprüft und ggf. nachgestellt werden. Auch bei längerem Stillstand der Maschine zwischen den Ernteperioden sollte die Förderkette entlastet sein. Aus diesem Grunde ist jeder Kettenförderer bislang mit einer mechanischen Spanneinrichtung ausgestattet. Diese Spanneinrichtung ist mit vorgespannten Federn ausgestattet, um Überbelastungen der Kette aufzufangen bzw. um einen Riß der Kette zu verhindern.

Derartige Ausführungen haben sich bewährt. Nachteilig ist jedoch, daß zur Montage zwei Personen notwendig sind. Das Spannen und Entspannen ist umständlich und dementsprechend zeitaufwendig. Außerdem ist die Spanneinrichtung insgesamt konstruktiv aufwendig. Bei den täglichen Inspektionen der Erntemaschine vor Arbeitsbeginn ist jede einzelne Kettenspannung zu berücksichtigen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktiv einfache und insbesondere montage- und servicefreundliche Ausführung vorzuschlagen, die ein Spannen und Entspannen in äußerst kurzer Zeit zuläßt.

Die gestellte Aufgabe wird mit einer landwirtschaftlichen Erntemaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Als Spannelement der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung ist beispielsweise ein Hydraulikzylinder anzusehen, wobei nicht auszuschließen ist, dass mechanische Linearverstelleinrichtungen mit motorischem Antrieb ebenso Verwendung finden können.. Ein solcher Zylinder kann problemlos von einer Person montiert werden. Zum Spannen der Förderkette wird der Hydraulikzylinder mit Drucköl beaufschlagt. Dies erfolgt durch entsprechend ausgelegte Ventile. Da eine landwirtschaftliche Erntemaschine ohnehin über eine Hydraulikanlage verfügt, ist der Mehraufwand äußerst gering. Die dem Hydraulikzylinder noch zuzuordnenden Bauteile zum Verschieben der Welle sind einfache Bauteile, die einfach zu montieren sind und ebenso wie der Hydraulikzylinder eine hohe Lebensdauer haben. Die Anordnung des Hydraulikzylinders beziehungsweise der Hydraulikzylinder sowie die Gestaltung des Gestänges oder der Anschlußteile richtet sich nach Größe und Lage des Förderers innerhalb der Maschine.

So ist vorgesehen, daß die verschiebbare Welle in zwei, außen neben den Gehäusewänden des Kettenförderers angeordneten Schwenkhebeln gelagert ist, und daß an jeden Schwenkhebel ein Ende einer Koppelstange angelenkt ist, und daß die anderen Enden der beiden Koppelstangen über eine Traverse miteinander verbunden sind, an die Kolbenstange angelenkt ist. Diese Ausführung ist besonders dann zu empfehlen, wenn die Breite des Kettenförderers relativ groß ist, beispielsweise bei dem Einzugskettenförderer. Es ist jedoch auch möglich, daß an jede Koppelstange ein Hydraulikzylinder angeschlossen ist, wobei beide Hydraulikzylinder im Gleichlauf steuerbar sind. Dadurch kann die Spannkraft erhöht werden. Eine günstige Übertragung der von dem Hydraulikzylinder beziehungsweise von den Hydraulikzylindern aufgebrachten Kräfte ergibt sich, wenn die verschiebbare Welle mittig oder annähernd mittig zwischen den Schwenkachsen der Schwenkhebel und den Anlenkpunkten der Koppelstangen an den Schwenkhebeln gelagert ist. Die Schwenkhebel sind dann einarmige Hebel, so daß sich ein sehr hohes, auf die verschiebbare Welle wirkendes Moment ergibt, da der Hebelarm relativ groß ist. Aus Platzgründen kann es zweckmäßig sein, wenn die Traverse und der Hydraulikzylinder außen an der Schwenkachse der Schwenkhebel zugewandten Wand des Gehäuses angeordnet sind und daß die Traverse oder die Kolbenstangen in einem Langloch eines Führungsprofils geführt ist beziehungsweise sind. In diesem Fall würde zwar die Koppelstange schräg zur Förderrichtung des Kettenförderers stehen, der Hydraulikzylinder beziehungsweise die Hydraulikzylinder wären jedoch zugänglich. Das Führungsprofil ist an der gleichen Wand des Gehäuses angeordnet wie die Hydraulikzylinder.

Sofern der Kettenförderer eine parallel und im Abstand zu zwei paraleelen Gehäusewänden stehende Zwischenwand aufweist, ist vorgesehen, daß der Hydraulikzylinder an der Zwischenwand angelenkt ist und daß seine Kolbenstange einen U-förmigen Gabelkopf trägt, in der die verschiebbare Welle gelagert ist. Diese Ausführung ist besonders für den Kettentransport zum Körnertransport und für die Rückführung von Dreschgut zur Drescheinrichtung geeignet, da diese Förderer relativ schmal sind. Die Ausführung ist konstruktiv äußerst einfach, da die ohnehin vorhandene Zwischenwand benutzt wird und mittels des Gabelkopfes die Lagerung für die verschiebbare Welle hergestellt wird. Damit es jedoch nicht zu einem Verecken oder Verkanten der verschiebbaren Welle kommen kann, ist vorgesehen, daß sie in Schlitzen von zwei parallelen Gehäusewandungen geführt ist. Zur Aufnahme des Hydraulikzylinders ist die Zwischenwand mit einer entsprechenden Aussparung vorgesehen, die vorzugsweise Y-förmig ist. In einfachster konstruktiver Ausführung, die außerdem noch bedienungsfreundlich ist, ist vorgesehen, daß die Hydraulikzylinder aller Kettenförderer gemeinsam steuerbar sind und in jeder zu einem Hydraulikzylinder führenden Druckleitung ein Rückschlagventil angeordnet ist und daß mittels einer ein Steuerventil aufweisenden Bypassleitung die Hydraulikzylinder entlastbar sind. Durch eine derartige Gestaltung ist es möglich, alle Hydraulikzylinder gleichzeitig zu beaufschlagen, so daß die Ketten gespannt werden. Sie werden dann zwar mit dem gleichen Druck beaufschlagt, sofern jedoch unterschiedliche Spannkräfte notwendig sind, kann dies durch unterschiedliche Kolbendurchmesser erreicht werden. Das Rückschlagventil verhindert einen Rücklauf des Öls, sofern dann jedoch die Entlastung eines Hydraulikzylinders notwendig ist, erfolgt dies durch die Bypassleitung. Bei jedem erneuten Starten des Antriebsmotors der Erntemaschine werden gleichzeitig alle Kettenspanneinrichtungen mit den ihnen zugeordneten hydraulischen Drücken selbsttätig versorgt und die Kolbenzylindereinheiten ggf. nachgefüllt. Als besonders vorteilhaft und völlig ausreichend biete sich hierfür das maschinenseitig vorhandene Niederdruckhydrauliksystem an.

Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigt:

1 den vorderen Bereich einer landwirtschaftlichen Erntemaschine in Form eines Mähdreschers mit drei Kettenfördern,

2 die Spanneinrichtung einer ersten Ausführungsform in einer Seitenansicht,

3 die Spanneinrichtung nach der 2 in einer Vorderansicht,

4 die Spanneinrichtung in einer zweiten Ausführungsform in einer Seitenansicht,

5 die Spanneinrichtung nach der 4 in einer Vorderansicht und

6 ein Blockschaltbild zur Steuerung der Hydraulikzylinder.

Der in der 1 dargestellte vordere Teil eines Mähdreschers ist mit drei Kettenförderern 1, 2 und 3 ausgestattet. Der Kettenförderer 1 fördert das von Einzugsschnecke 4 antransportierte Erntegut zu einem andeutungsweise dargestellten Dreschwerk 5. Der Kettenförderer 1 liegt zwischen der Einzugsschnecke 4 und den angetriebenen Vorderrädern 6 des Mähdreschers. Er verläuft in Richtung zu den Vorderrädern 6 ansteigend. Der Überkehrförderer 2 fördert unvollständig gedroschenes Erntegut zurück zum Dreschwerk 5. Der Kettenförderer 1 liegt zwischen der Einzugsschnecke 4 und den angetriebenen Vorderrädern 6 des Mähdreschers. Er verläuft in Richtung zu den Vorderrädern 6 ansteigend. Der Überkehrförderer 2 fördert unvollständig gedroschenes Erntegut zurück zum Dreschwerk 5. Der Kettenförderer 3 fördert die ausgesiebten Körner in den Korntank 42. Der vordere Bereich des Mähdreschers ist außerdem noch mit einer schwenkbaren Haspel 7 und einer Fahrerkabine 8 ausgestattet. Der das Erntegut einziehende Kettenförderer 1 weist vorzugsweise zwei Förderketten auf, während die beiden anderen Kettenförderer 2 und 3 mit nur einer Förderkette ausgerüstet sind. Die beiden Kettenförderer 2 und 3 sind außerdem innerhalb von Gehäusen 9 und 10 angeordnet, die als geschlossen angesehen werden können. Die noch näher zu erläuternden Spanneinrichtungen sind mit gesteuerten Hydraulikzylindern 11, 12 und 13 ausgestattet. Der Kettenförderer 1 ist mit einer ortsfesten antreibbaren Welle 14 und einer verschiebbaren Welle 15 ausgestattet. Entsprechend ist der Förderer 2 mit einer ortsfesten, antreibbaren Welle 16 und einer verschiebbaren Welle 17 ausgerüstet. In gleicher Weise ist der Kettenförderer 3 mit einer ortsfesten antreibbaren Welle 18 und einer verschiebbaren Welle 19 ausgestattet. An den Ketten des Förderers 1 sind in Abstand zueinander stehende Förderleisten und bei den Förderern 2 und 3 Förderbleche 29 an den Ketten befestigt.

Bei der Ausführung nach den 2 und 3 ist die verschiebbare Welle 17, 19 in zwei Schwenkhebeln 20, 21 drehbar gelagert, wobei die Schwenkachse 22 im achsparallelen Versatz zur Welle 15 steht. An die gegenüberliegenden Enden der Schwenkhebel 20, 21 sind Koppelstangen 23 angelenkt. Die gegenüberliegenden Enden der beiden Koppelstangen sind auf eine Traverse 24 gesteckt, an der mittig die Kolbenstange des Hydraulikzylinders 11 angreift. Dieser Hydraulikzylinder 11 ist an die Wand des Gehäuses angesetzt, die der Schwenkachse 22 zugewandt liegt. Wie die 2 zeigt, liegt die Welle 15 etwa mittig zwischen der Schwenkachse 22 und den Anlenkpunkten der Koppelstange 23. An die gleiche Wand des Gehäuses sind zwei Führungsprofile 25 festgelegt, welche mit Langlöchern 26 versehen sind, in denen die Traverse 24 geführt ist. Im Gegensatz zu der gezeichneten Ausführung könnte die Spanneinrichtung auch zwei Hydraulikzylinder 11 beinhalten, die an die zugeordneten Enden der beiden Koppelstangen 23 angelenkt sind. Die Hydraulikzylinder 11 sind dann im Gleichlauf steuerbar. Auf die Welle 15 ist ein andeutungsweise dargestelltes Kettenrad 27 drehfest aufgesetzt, über das die Förderkette 28 geführt ist. An die Förderkette 28 sind im Abstand zueinander stehende Förderplatten 29 befestigt. Auf die ortsfeste Welle 14 ist ebenfalls ein baugleiches Kettenrad drehfest aufgesetzt, um die Förderkette 28 umlaufend anzutreiben. Die Ausführung nach den 4 und 5 trifft bevorzugt für die Kettenförderer 2 und 3 zu. Auf die Wellen 17 beziehungsweise 19 ist ebenfalls ein Kettenrad 31 drehfest aufgesetzt, über welches eine Förderkette 32 geführt ist. Die Kettenförderer 2 und 3 sind mit Zwischenwänden 33 ausgestattet, die unterhalb der Wellen 17, 19 Aussparungen aufweisen, in die Hydraulikzylinder 12, 13 eingesetzt sind. Auf die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder 12, 13 sind U-förmige Gabelköpfe 14 befestigt, in denen die Wellen 17, 19 gelagert sind. Die Wellen sind durch die beiden rechtwinklig dazu stehenden Gehäusewände geführt. Auf die Enden sind außen am Gehäuse gleitende Führungsscheiben 35 angeordnet. Zur Verschiebung der Wellen 17, 19 sind in den beiden rechtwinklig dazu stehenden Gehäusewänden Langlöcher 36 vorgesehen, um einen Freiraum für die Wellen 17, 19 zu schaffen. Die unteren Wellen 16, 18, sind ortsfest gelagert und in nicht näher dargestellter Weise antreibbar. Außerdem sind auch darauf zu den Kettenrädern 31 baugleiche Kettenräder aufgesetzt. Auch die Förderketten 32 sind mit Förderplatten 29 bestückt.

Das Schaltbild nach der 6 zeigt, daß für den Kettenförderer 1 zwei Hydraulikzylinder 11 verwendet werden, während für die Kettenförderer 2 und 3 nur jeweils ein Hydraulikzylinder 12, 13 zum Einsatz kommt. Das Blockschaltbild zeigt ferner, daß alle Hydraulikzylinder 11, 12, 13 von einer gemeinsamen Steuereinheit 37 über Druckleitungen 38 mit Drucköl beaufschlagt werden. In den Zuleitungen zu den Hydraulikzylindern 11, 12, 13 sind Rückschlagventile 39 derart installiert, daß das Drucköl nur in der Richtung fließen kann, in der die Kolben der Hydraulikzylinder 11, 12, 13 ausfahren. Zur Entspannung sind in Bypassleitungen 40 gesteuerte Ventile 41 vorgesehen, so daß auch wahlweise entweder die beiden Zylinder 11 oder der Zylinder 12 oder 13 entspannt werden kann.

1
Kettenförderer
2
Kettenförderer
3
Kettenförderer
4
Einzugsschnecke
5
Dreschwerk
6
Vorderräder
7
Haspel
8
Fahrerkabine
9
Gehäuse
10
Gehäuse
11
Hydraulikzylinder
12
Hydraulikzylinder
13
Hydraulikzylinder
14
Welle
15
Welle
16
Welle
17
Welle
18
Welle
19
Welle
20
Schwenkhebel
21
Schwenkhebel
22
Schwenkachse
23
Koppelstange
24
Traverse
25
Führungsprofil
26
Langloch
27
Kettenrad
28
Förderkette
29
Förderplatte
30
Zwischenwand
31
Kettenrad
32
Förderkette
33
Zwischenwand
34
Gabelkopf
35
Führungsplatte
36
Langloch
37
Steuereinheit
38
Druckleitung
39
Rückschlagventil
40
Bypassleitung
41
Ventil


Anspruch[de]
Landwirtschaftliche Erntemaschine, insbesondere Mähdrescher, mit mindestens einem Kettenförderer, der jeweils mit wenigstens einer umlaufend antreibbaren Förderkette ausgerüstet ist, die über auf achsparallelen Wellen drehfest aufgesetzten Kettenrädern geführt ist, wobei eine der Wellen mittels einer Spanneinrichtung gegenüber der anderen Welle verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einem Kettenförderer (1, 2, 3) eine Spanneinrichtung zugeordnet ist, die mindestens eine steuerbare Verstelleinheit (11, 12, 13) aufweist, deren Verstellteil mittels eines Gestänges (20, 21, 23) und/oder Anschlussteilen (34) mit der verschiebbaren Welle (15, 17, 19) des jeweiligen Kettenförderers (1, 2, 3) gekoppelt ist und wobei die Steuerbarkeit der Verstelleinheit (11, 12, 13) die Beaufschlagung der Verstelleinheit (11, 12, 13) mit dem ihr zugeordneten hydraulischen Druck bei jedem Start der Erntemaschine umfasst. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Welle (15) in zwei außen neben den Gehäusewänden des Kettenförderers (1, 2, 3) angeordneten Schwenkhebeln (20, 21) gelagert ist, daß an jedem Schwenkhebel (20, 21) ein Ende einer Koppelstange (23) angelenkt ist und daß die anderen Enden der beiden Koppelstangen (23) über eine Traverse (24) an die Kolbenstange des jeweiligen Hydraulikzylinders (11, 12, 13) angelenkt sind. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Welle (15) mittig oder annähernd mittig zwischen der Schwenkachse (22) der Schwenkhebel (20, 21) und den Anlenkpunkten der Koppelstangen (23) in den Schwenkhebeln (20, 21) gelagert ist. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangen von zwei im Gleichlauf steuerbaren Hydraulikzylindern (11) an die den Schwenkhebeln (20, 21) abgewandten Enden der Koppelstangen (23) angelenkt sind. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (24) oder die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder (11) in Langlöchern (26) von Führungsprofilen (25) geführt sind. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile außenseitig an der der Schwenkachse (22) der Schwenkhebel (20, 21) zugeordneten Wand des Gehäuses angesetzt sind. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kettenförderer (2, 3) eine parallel im Abstand zu den beiden parallelen Gehäusewänden des Kettenförderers (2, 3) stehende Zwischenwand (33) aufweist und dass der Hydraulikzylinder (12, 13) an der Zwischenwand (33) angelenkt ist und dass die jeweilige Kolbenstange über einen U-förmigen Gabelkopf (34) trägt, in der die verschiebbare Welle (17, 19) drehbar gelagert ist. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede verschiebbare Welle (17, 19) in Langlöchern (36) oder Schlitzen von zwei parallelen Gehäusewänden geführt ist. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Hydraulikzylinder (11, 12, 13) mehrerer Kettenförderer (1, 2, 3) gemeinsam steuerbar sind und daß in jeder Zuführleitung zu einem Hydraulikzylinder (11, 12, 13) ein Rückschlagventil (39) installiert ist, und daß mittels einer ein Steuerventil (41) aufweisenden Bypassleitung (40) die Hydraulikzylinder (11, 12, 13) entlastbar sind






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