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Dokumentenidentifikation DE202004021054U1 03.05.2007
Titel Mit metallischen Displayabdeckungen für Computereinrichtungen integrierte Antenneneinrichtungen
Anmelder Lenovo (Singapore) Pte. Ltd., Singapur/Singapore, SG
Vertreter Schweiger & Partner, 80333 München
DE-Aktenzeichen 202004021054
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.05.2007
Registration date 29.03.2007
Application date from patent application 17.06.2004
File number of patent application claimed PCT/EP2004/051147
IPC-Hauptklasse H01Q 1/22(2006.01)A, F, I, 20070221, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06F 1/16(2006.01)A, L, I, 20070221, B, H, DE   

Beschreibung[de]

In metallische Anzeigeabdeckungen von EDV-Vorrichtungen integrierte Antennen

Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Antennen zur Verwendung mit EDV Vorrichtungen, wie zum Beispiel Laptopcomputern.

Technischer Hintergrund

Um drahtlose Konnektivität zwischen einer EDV-Vorrichtung (zum Beispiel einem tragbaren Laptopcomputer) und anderen EDV-Vorrichtungen (Laptops, Servern, usw.), Peripheriegeräten (zum Beispiel Druckern, Maus, Tastatur, usw.) oder Vorrichtungen zur Datenübertragung (Modem, Smart Phones, usw.) zur Verfügung zu stellen ist es notwendig, solche Vorrichtungen mit Antennen auszurüsten. Zum Beispiel kann eine Antenne bei tragbaren Laptopcomputern entweder außerhalb der Vorrichtung oder integriert (eingebettet) innerhalb der Vorrichtung (zum Beispiel eingebettet in die Anzeigeeinheit) angeordnet werden.

1 zeigt zum Beispiel eine Abbildung, die verschiedene Ausführungsformen dafür veranschaulicht, externe Antennen für einen Laptopcomputer zur Verfügung zu stellen. Zum Beispiel kann sich eine Antenne (100) im oberen Ende einer Anzeigeeinheit des Laptops befinden. Alternativ dazu kann eine Antenne (101) sich auf einer PC Karte (102) befinden. Der Laptopcomputer stellt aufgrund der sehr guten HF (Hochfrequenz) Störfreiheit die optimale Leistungsfähigkeit des drahtlosen Anschlusses zur Verfügung, wenn die Antenne auf das Kopfteil der Anzeige montiert wird. Es gibt jedoch mit der Ausführungsform von Laptops verbundene Nachteile mit externen Antennen, die zum Beispiel hohe Herstellungskosten, mögliche Verringerung der Beanspruchbarkeit der Antenne (zum Beispiel für eine Antenne (102) auf einer PC Karte), Störanfälligkeit durch Beschädigung und die Auswirkungen auf das Erscheinungsbild des Laptops auf Grund der Antenne umfassen.

Andere konventionelle Ausführungsformen von Laptopantennen umfassen eingebettete Ausführungsformen, wobei eine oder mehrere Antennen innerhalb eines Laptops fest eingebaut sind (eingebettete Antenne). 2 veranschaulicht zum Beispiel Implementierungen von konventionellen eingebetteten Antennen, wobei eine oder mehrere Antennen (200, 201, 202) (zum Beispiel Peitschenantennen oder eingebettete Schlitzantennen) in eine Laptopanzeige eingebettet sind. In einer konventionellen Ausführungsform werden typischerweise zwei Antennen verwendet (obwohl auch Anwendungen möglich sind, die eine Antenne implementieren). Im Besonderen können zwei eingebettete Antennen (200, 201) an den linken und rechten Kanten der Anzeige positioniert werden. Die Verwendung von zwei Antennen (im Gegensatz zu einer Antenne) reduziert die von der Anzeige in einigen Richtungen verursachte Blockierung und stellt dem drahtlosen Kommunikationssystem räumliche Vielfalt zur Verfügung.

In einer weiteren konventionellen Konfiguration ist eine Antenne (200 oder 201) auf einer Seite der Anzeige angebracht und eine zweite Antenne (202) ist in einem oberen Teil der Anzeige angebracht. Diese Antennenkonfiguration kann je nach der verwendeten Ausführungsform der Antennen auch eine Vielfalt der Polarisierung der Antenne zur Verfügung stellen.

Obwohl eingebettete Ausführungsformen von Antennen einige der oben erwähnten Nachteile mit externen Ausführungsformen von Antennen (zum Beispiel für Beschädigung weniger anfällig zu sein) überwinden können, arbeiten die eingebetteten Ausführungsformen von Antennen typischerweise nicht so gut wie externe Antennen. Um die Leistungsfähigkeit einer eingebetteten Antenne zu verbessern, wird die Antenne vorzugsweise in einem gewissen Abstand von jeglicher metallenen Komponente eines Laptops angeordnet. Zum Beispiel sollte die Entfernung zwischen der Antenne und jeglicher metallenen Komponente je nach der der Ausführungsform des Laptops und der verwendeten Antennenart mindestens 10 mm betragen. Ein anderer, mit eingebetteten Ausführungsformen von Antennen verbundener Nachteil ist, dass die Größe des Laptops erhöht werden muss, um die Einbringung der Antenne aufzunehmen, besonders wenn zwei oder mehr Antennen verwendet werden (wie in 2 gezeigt).

Anhaltende Fortschritte in der drahtlosen Kommunikationstechnologie haben zu erheblichem Interesse an der Entwicklung und Realisierung von drahtlosen Computeranwendungen geführt. Zum Beispiel kann mit Hilfe des derzeit aufkommenden „Bluetooth" Vernetzungsprotokolls spontane (ad-hoc) drahtlose Netzwerkkonnektivität realisiert werden. Kurz gesagt ist Bluetooth ein Protokoll, um eine drahtlose Funkverbindungen kurzer Reichweite zwischen Bluetooth fähigen Vorrichtungen (wie zum Beispielen Smart Phones, Mobiltelefon, Pagern, PDAs, Laptopcomputern, mobilen Einheiten, usw.) zur Verfügung zu stellen. Bluetooth fähige Vorrichtungen umfassen einen kleinen, elektronischen, integrierten Funksender/-empfänger Baustein mit hoher Leistung und geringem Energieverbrauch, der sowohl eine Basisbandsteuerung für die Verarbeitung von Eingangs- und Ausgangssignalen im Basisbandbereich unter Verwendung eines Frequenzsprungverfahrens in einem verbreiterten Frequenzbereich als auch einen Modulator/Demodulator für das Modulieren und das Demodulieren einer Trägerfrequenz im 2,4 GHz ISM (Industrial Scientific Medical) Band umfasst.

Gegenwärtig wird das 2,4 GHz ISM Band häufig für die drahtlose Netzwerkkonnektivität benutzt. So umfassen zum Beispiel viele Laptopcomputer Bluetooth Technik als einen Ersatz für ein Kabel zwischen tragbaren und/oder festen elektronischen Vorrichtungen und IEEE 802.11b Technologie für WLANs (Wireless Local Area Network). Wenn eine 802.11b Vorrichtung verwendet wird, kann das 2,4 GHz Band eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 11 Mbps zur Verfügung stellen.

Um noch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten zur Verfügung zu stellen und Kompatibilität mit weltweiten drahtlosen Kommunikationsanwendungen und Umgebungen zur Verfügung zu stellen, ist es wünschenswert, drahtlose Vorrichtungen zur Verfügung zu stellen, die zum Beispiel 5 GHz U-NII (Unlicensed National Information Infrastructure) verwenden. Zum Beispiel können U-NII Vorrichtungen, die in dem 5,15–5,35 GHz Frequenzbereich arbeiten, Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 54 Mbps zur Verfügung stellen und sogar noch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten können zum Beispiel durch das Arbeiten im 5,47–5,825 GHz Band erzielt werden.

Vor kurzem sind neuartige Ausführungsformen von eingebetteten Antennen vorgeschlagen worden, die es EDV Vorrichtungen wie Laptopcomputern ermöglichen, zum Beispiel in den 2,4–2,5 GHz, 5,15–5,35 GHz und/oder 5,47–5,825 GHz Bändern zu arbeiten und die bedeutsame Verbesserungen gegenüber konventionellen Ausführungsformen von eingebetteten Antennen zur Verfügung stellen. Zum Beispiel offenbaren das U.S. Patent mit der Nr. 6,339,400, erteilt an Flint et al. am 15. Januar 2002, mit dem Titel „Integrated Antenna For Laptop Applications" und die U.S. Patentanmeldung Nr. 09/876,557, eingereicht am 7. Juni, 2001, mit dem Titel „Display Device, Computer Terminal and Antenna" verschiedene Ausführungsformen von eingebetteten Ein-Band Antennen für Laptopcomputer, die implementiert werden können, um zum Beispiel im Frequenzband des 2,4 GHz ISM Bandes zu arbeiten.

Weiterhin beschreiben die U.S. Patentanmeldung mit der Seriennr. 09/866,974, eingereicht am 29. Mai 2001, mit dem Titel „An Integrated Antenna for Laptop Applications" und die U.S. Patentanmeldung mit der Seriennr. 10/370,976, eingereicht am 20. Februar, 2003, mit dem Titel „An integrated Dual-Band Antenna for Laptop Applications" eingebettete Dual-Band Antennen, die in Laptopcomputern implementiert werden können und die ausgeführt werden können, um sowohl in dem 2,4 GHz ISM Band als auch dem 5,15–5,35 GHz Band zu arbeiten.

Außerdem offenbart die U.S. Patentanmeldung mit der Nr. 10/318,816, eingereicht am 13. Dezember 2002, mit dem Titel „An Integrated Tri-Band Antenna for Laptop Applications" zum Beispiel verschiedene eingebettete Tri-Band Antennen für Laptopcomputer, die in den 2,4–2,5 GHz, 5,15–5,35 GHz und 5,47–5,825 GHz Bändern operieren können.

Die weiter oben unter Verweis genannten Patente und Patentanwendungen beschreiben sowohl verschiedene eingebettete (integrierte) Antennen, die auf ein metallisches Halterungsgehäuse oder den Rand einer Anzeigeeinheit (zum Beispiel einer LCD-Anzeige) oder andere interne metallene Halterungsanordnungen montiert werden können als auch Antennen, die fest eingebaut auf einer HF Abschirmfolie ausgeformt sein können, die auf der Rückseite der Anzeigeeinheit angeordnet ist. Zum Beispiel können Antennen durch Bemusterung von einem oder mehreren Antennenelementen auf einem PCB und nachfolgendem Verbinden des bemusterten PCB mit dem metallenen Halterungsgehäuse der Anzeigetafel ausgestaltet werden, wobei das Metallgehäuse der Anzeigeeinheit als eine Masseebene für die Antennen verwendet wird. Vorzugsweise wird eine koaxiale Übertragungsleitung verwendet, um eine eingebettete Antenne zu speisen, wobei der innere Leiter mit einem abstrahlenden Element der Antenne und der äußere (Masseanschluss) mit dem Metallrand der Anzeigeeinheit verbunden ist. Diese eingebetteten (integrierten) Ausführungsformen von Antennen unterstützen vorteilhaft viele Antennentypen, wie zum Beispiel Schlitzantennen, invertierte F Antennen und Kerbantennen und stellen viele Vorzüge zur Verfügung, wie zum Beispiel kleinere Antennengröße, niedrige Herstellungskosten, Kompatibilität mit industriellen Standardarchitekturen von Laptops/Anzeigen und zuverlässige Funktionsweise.

Die 3 und 4 zeigen schematische Diagramme, die verschiedene Ausrichtungen veranschaulichen, um integrierte Antennen auf einer Laptopanzeigeeinheit zu befestigen, wie in den oben einbezogenen Patenten und Anmeldungen offenbart. 3 veranschaulicht zum Beispiel schematisch ein Paar von Dual-Band Antennen (301, 302), die an einem metallenen Halterungsgehäuse (303) einer Laptopanzeigeeinheit (oder einem Metallrand eines LCDs) befestigt sind, wobei eine Ebene jeder der Dual-Band Antennen (301, 302) im Wesentlichen parallel zu der Ebene (oder entlang der Ebene) des Halterungsgehäuse (303) ist. 4 veranschaulicht ein Paar von Dual-Band Antennen 401, 402, die an einem metallenen Halterungsgehäuse (303) der Laptopanzeigeinheit befestigt sind, wobei eine Ebene von jeder der Dual-Band Antennen (401, 402) im Wesentlichen senkrecht zu einer Ebene des Halterungsgehäuses (303) angeordnet ist. 4 zeigt die integrierten Antennen senkrecht zum LCD. Die Antennen sind auf dem Metallrand des LCDs oder auf der metallenen Halterungsanordnung der Anzeigeeinheit montiert. Bei den meisten Ausführungsformen von Laptopanzeigeeinheiten stellt dies eine Platz sparende Realisierung dar. In Bezug zum Beispiel auf Laptopcomputer stellen die eingebetteten Ausführungsformen von Antennen der oben mit einbezogenen Patente und Anmeldungen vorteilhaft eine Platz sparende Realisierung zur Verfügung, wodurch die Anzeigeabdeckung der Anzeigeeinheit nicht größer als notwendig sein muss, um diese Antennen unterzubringen (was den konventionellen eingebetteten Ausführungsformen gegenübergestellt werden muss, wie diese in 2 veranschaulicht sind).

Ein konventioneller Entwurf für Anzeigeeinheiten von tragbaren Laptopcomputern verwendet Anzeigeabdeckungen aus Kunststoff, wie zum Beispiel ABS Kunststoffe, welches erfordert, dass Metallfolie in die Plastikabdeckung eingebracht wird, um die HF Abschirmung zur Verfügung zu stellen, die erforderlich ist, um die behördlichen Emissionsanforderungen zu erfüllen. Weiterhin sind die Anzeigeabdeckungen aus Kunststoff typischerweise dick, um sicher zu stellen, dass die Plastikabdeckung mechanisch stark ist und die für tragbare Laptopanwendungen erforderliche strukturelle Festigkeit zur Verfügung stellt. Leider tendieren mit Plastikabdeckungen hergestellte tragbare Laptopcomputer dazu, schwerer und größer als tragbare Laptopcomputer zu sein, die Abdeckungen aufweisen, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Zum Beispiel kann es sein, dass teurere Materialien für die Abdeckungen, wie zum Beispiel kohlenstoffgefüllte Kunststoffe verwendet werden, um das Laptopgewicht zu reduzieren. Da diese Materialien sehr verlustbehaftet sind, ist die Metallfolie für die HF Abschirmung nicht erforderlich. Weiterhin tendieren Laptopabdeckungen, die aus solchen kohlenstoffgefüllten Kunststoffen hergestellt werden dazu, dünner als Laptopabdeckungen hergestellt zu werden, die aus einer reinen Plastikabdeckung hergestellt werden.

Vor kurzem sind tragbare Laptopvorrichtungen mit Hilfe von metallischen Abdeckungen gestaltet worden, um sowohl Vorrichtungen mit geringerem Gewicht zur Verfügung zu stellen als auch ein glattes Erscheinungsbild zur Verfügung zu stellen. Durch Verwendung von leichten metallischen Materialien, wie zum Beispiel Aluminium und Magnesium, können die Laptopabdeckungen vorteilhaft sehr dünn ausgeführt werden und gleichzeitig die notwendige strukturelle Festigkeit zur Verfügung stellen. Wenn eine integrierte Antenne in einer Laptopvorrichtung platziert wird, die eine metallische Abdeckung aufweist, besteht die Tendenz, dass sich die Antennenleistung verschlechtert, da die metallische Abdeckung die Antennenstrahlung blockieren und den Q Faktor der Antenne steigern kann, was zu einer engeren Antennenbandbreite und niedriger Antenneneffizienz führt.

Offenbarung der Erfindung

Es ist zu verstehen, dass die Verwendung von metallischen Abdeckungen zusätzlich zu dem zur Verfügung stellen von leichten Vorrichtungen bedeutsame Möglichkeiten für neue Ausführungsformen von Antennen zur Verfügung stellt. In der Tat werden Antennen entsprechend der vorliegenden Erfindung als Teil der metallischen Abdeckung einer EDV-Vorrichtung, wie zum Beispiel eines Laptopcomputers, fest eingebaut ausgeformt. Ausführungsformen von Antennen entsprechend der vorliegenden Erfindung stellen verbesserter Leistung bei reduzierten Herstellungskosten zur Verfügung.

Im Allgemeinen richtet sich die vorliegende Erfindung auf Antennen zur Verwendung in Vorrichtungen wie zum Beispiel Laptopcomputern. In einer Ausführungsform werden die Antennen fest eingebaut in einer metallischen Abdeckung einer EDV-Vorrichtung ausgeformt. In einer weiteren Ausführungsform werden die Antennen fest eingebaut in einer metallischen Abdeckung einer Anzeigeeinheit einer Laptopvorrichtung ausgeformt. Zum Beispiel werden eine oder mehrere Antennen fest eingebaut ausgeformt in einer oder mehreren der abgewinkelten Kanten (Seitenwänden) der metallischen Abdeckung einer Anzeigeeinheit (das heißt den Seiten der Abdeckung, die senkrecht zur Ebene einer LCD-Einheit sind). In weiteren Ausführungsformen werden eine oder mehrere Antennen in der metallischen Abdeckung der Anzeigeeinheit fest eingebaut ausgeformt in Bereichen zwischen dem LCD und den Seitenwänden.

Noch spezifischer umfasst eine EDV-Vorrichtung in einer Ausführungsform der Erfindung eine Anzeigeeinheit, die einen Anzeigebildschirm und eine metallische Anzeigeabdeckung aufweist und eine Antenne, die in der metallischen Abdeckung der Anzeigeeinheit fest eingebaut ausgeformt ist. Die metallische Anzeigeabdeckung umfasst erste Seitenwände, die zu einer Ebene des Anzeigebildschirms senkrecht sind und zweite Seitenwände, die zur Ebene des Anzeigebildschirms parallel sind. Die Antenne kann fest eingebaut ausgeformt sein in einer der ersten Seitenwände oder in einer der zweiten Seitenwänden in einem Bereich, der sich zwischen dem Anzeigeschirm und einer ersten Seitenwand befindet.

Wahlweise ist die Antenne eine Ein-Band Antenne, die eine Resonanzfrequenz in einem Frequenzband hat. Die Antenne kann ein einzelnes Schlitzelement, ein einzelnes invertiertes F Element oder eine Vielzahl von Schlitzelementen umfassen.

Alternativ dazu ist die Antenne eine Dual-Band Antenne, die ein erstes Element umfasst, das eine erste Resonanzfrequenz in einem ersten Frequenzband aufweist, und ein zweites Element, das eine zweite Resonanzfrequenz in einem zweiten Frequenzband aufweist. Vorzugsweise ist das erste Element mit einer Signaleinspeisung beschaltet. Wahlweise umfasst das erste Element ein invertiertes F Element und das zweite Element umfasst ein Schlitzelement. Alternativ umfasst das erste Element ein invertiertes F Element und das zweite Element umfasst ein invertiertes L Element. Alternativ umfasst das erste Element ein Schlitzelement und das zweite Element umfasst ein Schlitzelement. Alternativ umfasst das erste Element ein Schlitzelement und das zweite Element umfasst ein invertiertes L Element. Alternativ umfasst die Dual-Band Antenne mindestens 3 Schlitzelemente.

Alternativ umfasst die Antenne eine Tri-Band Antenne, die ein erstes Element aufweist, das eine erste Resonanzfrequenz in einem ersten Frequenzband aufweist, ein zweites Element aufweist, das eine zweite Resonanzfrequenz in einem zweiten Frequenzband aufweist, und ein drittes Element aufweist, das eine dritte Resonanzfrequenz in einem dritten Frequenzband aufweist. In einer Ausführungsform sind die ersten, zweiten und dritten Elemente Schlitzelemente. Vorzugsweise sind die drei Schlitzelemente benachbart zueinander ausgeformt, wobei ein mittleres Schlitzelement mit einer Signaleinspeisung beschaltet ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird jetzt auf dem Weg von Beispielen nur mit Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform davon beschrieben, wie in den begleitenden Zeichnungen veranschaulicht, in denen:

1 ein Diagramm zeigt, das verschiedene konventionelle Ausführungsformen von externen Antennen für einen Laptopcomputer veranschaulicht.

2 ein Diagramm zeigt, das verschiedene konventionelle Ausführungsformen von eingebetteten (integrierten) Antennen für einen Laptopcomputer veranschaulicht.

3 und 4 schematische Diagramme zeigen, die neuartige Verfahren für die Montage von eingebetteten Antennen auf einer Laptopanzeigeeinheit veranschaulichen.

5 ein schematisches Diagramm zeigt, das Verfahren für die fest eingebaute Ausformung von Antennen auf den Seitenwänden einer metallischen Anzeigeabdeckung einer EDV-Vorrichtung entsprechend Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht.

6 ein schematisches Diagramm zeigt, das Verfahren für die fest eingebaute Ausformung von Antennen in Bereichen einer metallischen Anzeigeabdeckung zwischen einer innerhalb der Anzeigeabdeckung befestigten Anzeigeeinheit und den Seitenwänden der Anzeigeabdeckung entsprechend Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht.

7 ein schematisches Diagramm zeigt, das eine angeschlossene Schlitzantenne entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.

8 ein schematisches Diagramm zeigt, das Verfahren für die fest eingebaute Ausformung von Ein-Band und Dual-Band Antennen auf Seitenwänden einer metallischen Anzeigeabdeckung einer EDV-Vorrichtung entsprechend Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht.

9 ein schematisches Diagramm zeigt, das Verfahren für die fest eingebaute Ausformung von Ein-Band und Dual-Band Antennen in Bereichen einer metallischen Anzeigeabdeckung zwischen einer innerhalb der Anzeigeabdeckung und den Seitenwänden der Anzeigeabdeckung befestigten Anzeigevorrichtung entsprechend Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht.

10 ein Verfahren veranschaulicht, um Antennen mit Hilfe einer koaxialen Übertragungsleitung entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung zu speisen.

11(a), (b) und (b) Verfahren veranschaulichen, Antennen mit Hilfe einer koaxialen Übertragungsleitung entsprechend weiteren Ausführungsformen der Erfindung zu speisen.

12 experimentelle Ergebnisse der gemessenen SWR (Standing Wave Ratio) als Funktion der Frequenz in einem 2,4 GHz Frequenzband für eine Ein-Band Schlitzantenne veranschaulicht, die in der Seitenwand einer metallischen Anzeigeabdeckung einer Laptopvorrichtung fest eingebaut ausgeformt ist.

13 ein graphisches Diagramm zeigt, das experimentelle Ergebnisse der gemessenen Strahlungsprofilmuster für eine Ein-Band Schlitzantenne veranschaulicht, die in der Seitenwand einer metallischen Anzeigeabdeckung einer Laptopvorrichtung fest eingebaut ausgeformt ist.

Bester Modus für die Ausführung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung zielt ab auf integrierte Antennen zur Verwendung in EDV-Vorrichtungen wie zum Beispiel Laptopcomputern. Im Allgemeinen sind Antennen entsprechend Ausführungsformen der Erfindung fest eingebaut in der metallischen Abdeckung einer EDV-Vorrichtung ausgeformt.

Vorzugsweise sind die Antennen fest eingebaut ausgeformt in der metallischen Abdeckung einer Anzeigeeinheit einer Laptopvorrichtung. In einer Ausführungsform sind eine oder mehrere Antennen fest eingebaut ausgeformt auf einer oder mehreren von den abgewinkelten (Seiten) Kanten einer metallischen Abdeckung einer Anzeigeeinheit (das heißt Seiten der Abdeckung, die zur Ebene einer LCD-Einheit senkrecht sind). In weiteren Ausführungsformen der Erfindung sind eine oder mehrere Antennen fest eingebaut ausgeformt auf der metallischen Abdeckung der Anzeigeeinheit in Bereichen zwischen dem LCD und den abgewinkelten (Seiten) Kanten. Es sind verschiedene Vorzüge verbunden mit der fest eingebauten Ausformung von Antennen auf einer metallischen Anzeigeabdeckung einschließlich, aber nicht beschränkt auf verbesserte Leistung, Platzersparnis und sogar niedrige Kosten.

Es muss verstanden werden, dass Antennen entsprechend der Erfindung, die auf einer metallischen Abdeckung fest eingebaut ausgeformt sind, unter Verwendung von Ein-Band, Dual-Band und Tri-Band Antennenausführungsformen gestaltet werden können, wie entsprechend in dem U.S. Patent mit der Nr. 6,339,400 und den U.S. Patentanmeldungen mit den Seriennr. 10/370,976 und 10/318,816 offenbart. Zum Beispiel umfassen integrierte Antennen, die zum Beispiel in einer metallischen Anzeigeabdeckung ausgeformt werden können, Schlitzantennen und Abwandlungen/Erweiterungen von Anordnungen für Schlitzantennen, je nach Anordnung der Anzeigeeinheit und dem verfügbarem Raum für die Antennen. Außerdem können integrierte Antennen entsprechend der Erfindung dafür entworfen werden, in den ISM und U-NII Bändern für WLAN Anwendungen zu arbeiten und können für Dual-Band und Tri-Band Mobilfunkawendungen implementiert werden.

Jetzt Bezug nehmend auf 5, veranschaulicht ein schematisches Diagramm verschiedene Antennen, die auf den Seiten einer metallischen Anzeigeabdeckung eines Laptopcomputers entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung fest eingebaut ausgeformt sind. Ausdrücklicher veranschaulicht 5 schematisch eine Anzeige eines Laptopcomputers, wobei die Anzeige eine metallische Abdeckung (50) und eine Anzeigeeinheit (51) (zum Beispiel eine LCD Vorrichtung) umfasst. Eine Vielzahl von fest in den Seitenflanken der metallischen Anzeigeabdeckung (50) eingebaut ausgeformten Antennen (52, 53 und 54) wird gezeigt. In der beispielhaften Ausführungsform umfasst jede der integrierten Antennen einen „gekoppelte Schlitz" Antenne, die drei Schlitze aufweist, wobei die Masse von der metallischen Abdeckung zur Verfügung gestellt wird. Details bezüglich des Betriebs und der Abstimmung einer integrierten gekoppelten Schlitzantenne entsprechend der vorliegenden Erfindung werden weiter unten erörtert. Um vorzugsweise eine optimale Leistung der auf den Seiten der metallischen Anzeigeabdeckung (50) fest eingebaut ausgeformten Antennen (52, 53 und 54) zur Verfügung zu stellen, werden die Schlitze vorzugsweise über der Oberfläche des LCD angeordnet. In der Tat wird die Anzeigeeinheit (51) in Laptopanzeigen typischerweise von einem Metallrand um den Umfang der Anzeigeeinheit (51) herum gelagert, der die Strahlungsfelder der Antennen beeinträchtigen kann.

Jetzt Bezug nehmend auf 6, veranschaulicht ein schematisches Diagramm verschiedene Antennen, die entsprechend einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf der metallischen Anzeigeabdeckung eines Laptopcomputers in Bereichen zwischen der Anzeigeeinheit und den Seitenkanten der metallischen Anzeigeabdeckung fest eingebaut ausgeformt sind. Ausdrücklicher veranschaulicht 6 schematisch eine Vielzahl von Antennen (55, 56, 57), die fest eingebaut ausgeformt sind in Bereichen, die sich zwischen den seitlichen (abgewinkelten) Kanten der metallischen Anzeigeabdeckung (50) und der LCD Vorrichtung (51) befinden. In der beispielhaften Ausführungsform umfasst jede der integrierten Antennen (55, 56 und 57) eine „gekoppelte Schlitz" Antenne, die drei Schlitze aufweist, wobei die Masse von der metallischen Abdeckung (50) zur Verfügung gestellt wird.

7 zeigt ein schematisches Diagramm, das eine gekoppelte Schlitzantenne entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. 7 veranschaulicht weiterhin Parameter von Abmessungen, die für die Bestimmung von Betriebskennlinien der gekoppelten Schlitzantenne verwendet werden. In der beispielhaften Ausführungsform umfasst eine gekoppelte Schlitzantenne drei Schlitze (S1, S2 und S3), wobei die (nicht gezeigte) Signaleinspeisung mit dem mittleren Schlitz (das heißt S1) verbunden ist und wobei die Schlitze (S2 und S3) elektromagnetisch mit dem mittleren Schlitz (S1) gekoppelt sind und wobei die Masse von der metallischen Abdeckung (50) zur Verfügung gestellt wird. Vorzugsweise ist jeder Schlitz ausgestaltet, um bei einer Resonanz-(Mitten-) Frequenz in einem vorgegebenen Frequenzband zu arbeiten, wobei die Schlitzlängen (L1, L2, L3) der entsprechenden Schlitze (S1, S2, S3) bei der Mitten-(Resonanz-) Frequenz des entsprechenden Frequenzbands etwa eineinhalb Wellenlängen lang sind.

Der Einspeisungspunkt der Antennen bestimmt in erster Linie die Antennenimpedanz, kann aber etwas an Wirkung auf die Resonanzfrequenz aufweisen. Die Kopplung (Impedanz) kann durch Justierung des Kopplungsabstands C1 zwischen den ersten und zweiten Schlitzen (S1, S2) und/oder des Kopplungsabstands C2 zwischen den ersten und dritten Schlitzen (S1, S3) eingestellt werden. Die Kopplung der Antenne kann außerdem durch Veränderung der Offsetabstände 02 und 03 justiert werden, wobei 02 den Offset des Mittelpunkts der Länge des zweiten Schlitzes (S2) vom Mittelpunkt der Länge des ersten Schlitze (S1) darstellt und wobei 03 den Offset des Mittelpunkts der Länge des dritten Schlitzes (S3) vom Mittelpunkt der Länge des ersten Schlitzes (S1) darstellt. Darüber hinaus neigt das Verbreitern der Schlitzbreite eines vorgegebenen Schlitzes dazu, die Antennenbandbreite zu verbessern.

In 7 stellt der Begriff „E" den Abstand der Antenne von der „Kante" der metallischen Anzeigeabdeckung dar. Es muss verstanden werden, dass die „Kante" tatsächliche die Kante der Abdeckung sein kann, wenn die Antenne an der Seitenkante der metallischen Anzeigeabdeckung fest eingebaut ausgeformt ist (wie in 5 dargestellt). Außerdem kann die „Kante" die Seitenwand der metallischen Anzeigeabdeckung sein, wenn die Antenne im Bereich zwischen der Anzeigeeinheit und der Seitenwand der metallischen Abdeckung fest eingebaut ausgeformt ist (wie in 6 dargestellt). Der Abstand E zwischen der Antenne und der „Kante" der Anzeige kann die Antennenleistung beeinflussen. In der Tat haben Versuche gezeigt, dass die Antennenleistung negativ beeinflusst wird, wenn sich die Antenne zu nahe bei der „Kante" befindet.

In den in den 5, 6 und 7 gezeigten beispielhaften Ausführungsformen muss es, obwohl jede gekoppelte Schlitzantenne als drei Schlitze umfassend beschrieben wird, verstanden werden, dass die gekoppelten Schlitzantennen entsprechend der vorliegenden Erfindung einen oder zwei Schlitze umfassen können. Im Allgemeinen stellt eine Schlitzantenne, die einen einzelnen Schlitz umfasst, einen Ein-Band Betrieb zur Verfügung. Eine Schlitzantenne, die zwei Schlitze umfasst, kann Dual-Band Betrieb zur Verfügung stellen, wobei ein Schlitzelement eine erste Resonanzfrequenz in einem ersten Band (zum Beispiel 2,4 GHz ISM Band) zur Verfügung stellt und ein zweites Schlitzelement eine zweite Resonanzfrequenz in einem zweiten Band zur Verfügung stellt (zum Beispiel im 5 GHz U-NII Band). Bei einer gekoppelten Dual-Band Schlitzantenne ist die Signaleinspeisung vorzugsweise mit dem Schlitzelement verbunden, das den Betrieb in dem niedrigsten Frequenzband zur Verfügung stellt. Es muss verstanden werden, dass eine Schlitzantenne, die zwei Schlitze umfasst, auch Ein-Band Betrieb zur Verfügung stellen kann, aber verglichen zu einer einen Schlitz umfassenden Antenne eine breitere SWR (Standing Wave Ratio) Bandbreite zur Verfügung stellt.

Weiterhin kann eine Schlitzantenne, die drei Schlitzelemente umfasst, Tri-Band Betrieb zur Verfügung stellen, wobei ein Schlitzelement eine erste Resonanzfrequenz in einem ersten Band zur Verfügung stellt, ein zweites Schlitzelement eine zweite Resonanzfrequenz in einem zweiten Band zur Verfügung stellt und ein dritter Schlitz eine dritte Resonanzfrequenz in einem dritten Band zur Verfügung stellt. Es muss verstanden werden, dass eine Schlitzantenne, die drei Schlitze umfasst, auch Dual-Band Betrieb zur Verfügung stellen kann, wobei der mittlere Schlitz (zum Beispiel S1 wie in 7 gezeigt) für das niedrige Band verwendet wird und die zwei kürzeren Schlitze (zum Beispiel S2 und S3) für das hohe Band verwendet werden. In einem solchem Fall, bei einer gekoppelte Dual-Band Schlitzantenne, die drei Schlitze umfasst, stellt die Verwendung von zwei Schlitzen für das höhere Band eine breitere SWR Bandbreite zur Verfügung verglichen mit einer Dual-Band Schlitzantenne, die zwei Schlitzelemente umfasst. In allen solchen Ausführungsformen wird die Signaleinspeisung vorzugsweise mit dem Schlitzelement verbunden, das den Betrieb im niedrigsten Frequenzband zur Verfügung stellt.

Sich jetzt auf 8 beziehend, veranschaulicht ein schematisches Diagramm verschiedene Ein-Band und Dual-Band Antennen, die entsprechend Ausführungsformen der Erfindung auf der Seitenwand der metallischen Anzeigeabdeckung fest eingebaut ausgeformt sein können. Die Antenne (81) ist eine Dual-Band Antenne oder „Schlitz-Schlitz Dual-Band Antenne", die ein erstes Schlitzelement (äußeres Element) und ein zweites Schlitz-(oder Schleifen-) Element (inneres Element) umfasst, wobei ein Einspeisungselement (F) auf dem ersten (äußeren) Schlitzelement ausgeformt ist. Das Einspeisungselement F stellt Mittel dafür zur Verfügung, eine Signaleinspeisung mit der Antenne zu verbinden (zum Beispiel einen Innenleiter eines koaxialen Kabels mit F zu verbinden). Die Antenne (82) ist eine Dual-Band Antenne oder eine „invertiertes F" (INF) Dual-Band Antenne, die ein invertiertes F Element (äußeres Element) und ein Schlitzelement (inneres Element) umfasst, wobei ein Einspeisungselement (F) auf dem invertiertes F (äußeren) Element ausgeformt ist. Die Antennen (83) und (84) sind Ein-Band Antennen. Im Besonderen ist die Antenne (83) eine Ein-Band Schlitzantenne, die ein einzelnes Schlitzelement umfasst, das einen Einspeisungspunkt (F) aufweist. Die Antenne (84) ist eine Ein-Band INF Antenne, die ein einzelnes INF Element umfasst, das einen Einspeisungspunkt (F) aufweist. Die Antenne (85) ist eine Dual-Band Antenne, die ein INF Element (äußeres Element) und ein invertiertes L (INL) Element (inneres Element) aufweist, wobei ein Einspeisungselement (F) auf dem INF (äußeren) Element ausgeformt ist. Die Antenne (86) ist eine Dual-Band Antenne, die ein Schlitzelement (äußeres Element) und ein INL Element (inneres Element) umfasst, wobei ein Einspeisungselement (F) auf dem Schlitz (äußeren) Element ausgeformt ist.

Es muss verstanden werden, dass der Betrieb und die Kennlinien der Ein-Band Antennen (83, 84 ) und der Dual-Band Antennen (81, 82, 85, 86) wie in 8 dargestellt ähnlich sind zu dem Betrieb und den Kennlinien der entsprechenden Ausführungsformen der Antennen wie zum Beispiel in den oben mit einbezogenen U.S. Patent Nr. 6,339,400 und der Patentanmeldung mit der Seriennr. 10/370,976 beschrieben, wobei die entsprechenden Antennen unter Verwendung einer metallenen Halterungsanordnung der Anzeigeeinheit ausgeführt werden oder auf HF Abschirmfolie ausgeformt werden. Mit anderen Worten, die Antennenimpedanz und die Resonanzfrequenzen der Antennenelemente für die in 8 gezeigten Antennenanordnungen werden im Grunde genommen auf dieselbe Weise abgestimmt/festgelegt, wie in den oben mit einbezogenen Patenten und Patentanwendungen beschrieben. In jedem Fall kann das Verfahren zur Bestimmung der Anpassung der passenden Eingangsimpedanz für die beschriebenen integrierten Antennen hierin leicht auf Grundlage von routinemäßigem Experimentieren ausgeführt werden. Das Experimentieren und die Beziehungen für verschiedene Antennen können leicht von jemandem mit gewöhnlicher Fertigkeit in der Technik basierend auf den Lehren hierin bestimmt werden.

Es muss verstanden werden, dass die Ein-Band Schlitzantenne (83) oder die Dual-Band Schlitzantennen (81, 86), die ein äußeres Schlitzelement und eine innere Schleife/ein invertiertes L Element umfassen, wie in 8 dargestellt, auch in den Bereich zwischen dem LCD und den Seitenwänden der metallischen Anzeigeabdeckung eingebaut werden können. Jedoch können die Ein-Band Antenne (82) und die Dual-Band Antennen (84 und 85), die in 8 gezeigt werden und die ein äußeres INF Element aufweisen, das eine Kerbe „N" an der äußeren Kante umfasst, im Besonderen nicht im Bereich zwischen dem LCD und den Seitenwänden der metallischen Anzeigeabdeckung ausgeformt werden, weil das „gekerbte" Ende des INF Elements wirksam von der unteren Kante der Seitenwand kurzgeschlossen würde. Weiterhin neigen die Kerben N der INF Anordnungen, obwohl die auf der Seitenwand der metallischen Anzeigeabdeckung ausgeformten Antennen (82, 84 und 85) wünschenswerte Betriebskennlinien zur Verfügung stellen, dazu, die metallischen Anzeigeabdeckungen zu schwächen.

Sich jetzt auf 9 beziehend, veranschaulicht ein schematisches Diagramm verschiedene Ein-Band und Dual-Band Antennen, die entsprechend Ausführungsformen der Erfindung auf der Seitenwand von einer metallischen Anzeigeabdeckung und auf den Bereichen zwischen den Seitenwänden und der Anzeigeeinheit fest eingebaut ausgeformt sein können. Ausdrücklicher stellt 9 modifizierte INF Antennenanordnungen dar, die keine Kerben an den Kanten der Anzeige erfordern. Zum Beispiel sind die Antennen (90) und (91) Dual-Band beziehungsweise Ein-Band Antennen, von denen jede je ein äußeres INF Element umfasst, das die Seitenwand der metallischen Anzeigeabdeckung (50) nicht berührt. Ebenso sind die Antennen (92) und (93) Dual-Band beziehungsweise Ein-Band Antennen, die je ein äußeres INF Element umfassen, das nicht direkt entlang der Kante der Seitenwand der metallischen Anzeigeabdeckung (50) ausgeformt ist. Dies soll der in 8 gezeigten Ein-Band Antenne (84) und der Dual-Band Antenne (85) gegenübergestellt werden, wobei das äußere INF Element direkt entlang der Kante der Seitenwand ausgeformt ist, so dass das am Ende gekerbte „N" eine Bruchstelle in der Kante der Seitenwand verursacht. Weiterhin ist die Antenne (94) eine in der Seitenwand der Abdeckung (50) ausgeformte Dual-Band Antenne, die der Dual-Band Antenne (82) von 8 ähnlich ist, außer dass das gekerbte Ende keine Bruchstelle in der Kante der Seitenwand verursacht.

Obwohl die in 9 beschriebenen Antennenanordnungen eine Zunahme der strukturellen Festigkeit der metallischen Anzeigeabdeckung zur Verfügung stellen, können solche Ausführungsformen auf Grund der Kopplung zwischen dem äußeren INF Element und der Kante der Seitenwand zu weniger effizientem Betrieb führen, wenn sie zu nahe beieinander liegen.

10 veranschaulicht ein Verfahren, integrierte Antennen unter Verwendung von einer koaxialen Übertragungsleitung (zum Beispiel koaxiale Kabel) zu speisen. Im Besonderen veranschaulicht 10 schematisch eine Vielzahl von Dual-Band Antennen wie weiter oben beschrieben, wobei die äußeren Elemente Einspeisungselemente F umfassen. Eine Antenneneinspeisung wird vorzugsweise mit Hilfe einer koaxialen Übertragungsleitung L durchgeführt, wobei ein Innenleiter der koaxialen Übertragungsleitung L wie gezeigt mit den Einspeisungsteilen (F) der äußeren Elemente verbunden ist und ein äußerer Leiter (oder eine äußere Metallabschirmung) des koaxialen Kabels mit der metallischen Abdeckung (oder einer anderen Masseplatte) verbunden ist. Dieses Verfahren ist anwendbar auf Antennen, die auf den Seitenwänden der metallischen Abdeckung oder in den Bereichen zwischen dem LCD und den Seitenwänden fest eingebaut ausgeformt sind.

Die 11(a), (b) und (c) veranschaulichen weiterhin Verfahren, um eine Einspeisung mit einer Antenne entsprechend beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung zu verbinden. Da Metallabdeckungen groß sind und einen erheblichen Kühlkörper (Wärmeableitung) zur Verfügung stellen, kann es schwierig sein, einen gewünschten Lötpunkt auf der Metallabdeckung auf die Temperatur zu erwärmen, die erforderlich ist, das Lötzinn zu schmelzen und die Koaxialleitung an einem solchen gewünschten Punkt anzulöten. Deshalb können, wie in den 11(a) und (b) gezeigt, metallische Bügel (500, 501) gebaut werden, über die die Signaleinspeisung zuerst an die Bügel gelötet wird und die Bügel dann mit dem entsprechenden Antennenelement verbunden werden (siehe zum Beispiel 11(c)).

Ausdrücklicher veranschaulicht 11(a) einen beispielhaften Bügel (500) für die Einspeisung in ein Element einer Schlitzantenne, der fest eingebaut ausgeformt ist, zum Beispiel auf einer metallischen Anzeigeabdeckung und 11(b) veranschaulicht einen beispielhaften Bügel (501) für die Einspeisung in ein INF Antennenelement, der fest eingebaut ausgeformt ist, zum Beispiel auf einer metallischen Anzeigeabdeckung. Jeder Bügel (500, 501) ist vorzugsweise aus einem Stück Metall gestanzt und umfasst einen abgewinkelten Teil (B), der in Bezug auf die Ebene des Bügels in einem 90 Grad Winkel ausgeformt ist. Die abgewinkelten Teile (B) der Bügel (500, 501) weisen je eine Breite (t1) auf, die im Wesentlichen gleich der Dicke (t2) der metallischen Anzeigeabdeckung (50) ist (wie in 11(c) gezeigt). Der Innenleiter der Einspeisungsleitung wird zuerst an den Punkten (P1) an die Bügel (500, 501) gelötet und die äußere metallische Abschirmung (äußerer Leiter) der Einspeisungsleitung wird an den Punkten (P2) an die Bügel (500, 501) gelötet.

11(c) zeigt ein beispielhaftes Diagramm, das den Bügel (501) einsetzbar befestigt auf einem INF Antennenelement einer metallischen Anzeigeabdeckung (50) veranschaulicht. Wie gezeigt, ist der Bügel (501) so befestigt, dass die abgewinkelten Teile (B) des Bügels (501) die Kanten (F) der metallischen Abdeckung (50) und der Antennenelemente kontaktieren. Der Bügel wird vorzugsweise zum Beispiel an Ort und Stelle gehalten durch die sich ergebende Druckkraft, die von den abgewinkelten Teilen (B) des Bügels (501) gegen die Kanten E erzeugt wird, wenn der Bügel (501) eingesetzt wird und/oder durch ABS Material, das anschließend auf den Seiten der Antenne ausgeformt wird, um die Abstände auszufüllen (das heißt die Öffnungen der metallischen Anzeigeabdeckung, die sich aus den fest eingebaut ausgeformten Antennen ergeben, werden verriegelt durch Auffüllen mit ABS Material, um zum Beispiel Staub und Schmutz daran zu hindern, in den inneren Hohlraum der Anzeigeeinheit einzudringen). Jene mit gewöhnlichen Erfahrungen in der Technik können sich leicht verschiedene Verfahren vorstellen, um die Bügel an den Antennenelementen zu befestigen.

Experimentelle Ergebnisse

Eine Ein-Band Schlitzantenne wurde fest eingebaut auf der Seitenwand einer metallischen Anzeigeabdeckung einer IBM ThinkPad Anzeigeeinheit ausgeformt, die eine metallene Abdeckung aufweist. Kupferband wurde verwendet, um eine gute elektrische Verbindung zwischen der Einspeisung und der Metallabdeckung zu erzielen. Dann wurden SWR (Standing Wave Ratio) und Strahlungsmessungen für solche Ein-Band Schlitzantennen ausgeführt. Die Ergebnisse dieser Messungen werden in den 12 und 13 gezeigt.

Im Besonderen veranschaulicht 12 das gemessene SWR der Ein-Band Antenne im 2,4 GHz Band. In dieser beispielhaften Ausführungsform wurde die Antenne dafür entworfen, im 2,4 GHz ISM Band zu operieren (niedriges Band). Wie in 12 gezeigt, stellt die Antenne für das niedrige Band mit einer Mittenfrequenz von etwa 2,45 GHz eine ausreichende SWR Bandbreite (2:1) für das gesamte Band von 2,4 GHz bis 2,5 GHz zur Verfügung.

13 veranschaulicht die gemessenen Strahlungsprofilmuster der Ein-Band Schlitzantenne bei 2,45 GHz in der horizontalen Ebene. Die Messungen der 13 wurden durchgeführt als der Laptop offen war und der Winkel zwischen der Anzeige und der Basis etwa 90 Grad betrug. Ein Empfänger wurde in einem gewissen Abstand von dem Laptop platziert, während der Laptop um 360 Grad gedreht wurde, wobei die Ein-Band Antenne ein Signal bei einer Frequenz von etwa 2,45 GHz aussandte. In 13 bezeichnet die durchgezogene Linie die horizontale Polarisation; die gestrichelte Linie bezeichnet die senkrechte Polarisation; und die Strichpunktlinie bezeichnet das gesamte Strahlungsprofilmuster. Wenn sich der Schlitz über der LCD-Oberfläche befindet, beträgt die durchschnittliche Verstärkung über das gesamte Band hinweg von 0,6 bis 1,3 dBi. Die maximale Verstärkung reicht von 7 bis 8 dBi auf Grund von Reflektionen und Beugungen an der metallenen Oberfläche der Anzeige. Wenn der Schlitz teilweise durch das LCD blockiert wird, können sich die Werte der Antennenverstärkung bis zu 3 dB vermindern. Es ist daher vorzuziehen, etwas Freiraum für den Schlitz zur Verfügung zu stellen.


Anspruch[de]
Auf einer metallischen Abdeckung einer EDV-Vorrichtung fest eingebaut ausgeformte Antenne. Antenne nach Anspruch 1, wobei die Antenne eine Ein-Band Antenne ist, die eine Resonanzfrequenz in einem Frequenzband aufweist. Antenne nach Anspruch 2, wobei die Antenne entweder mindestens ein Schlitzelement oder ein invertiertes F Element umfasst. Antenne nach Anspruch 1, wobei die Antenne eine Dual-Band Antenne ist, die nachfolgendes umfasst: ein erstes Element, das eine erste Resonanzfrequenz in einem ersten Frequenzband aufweist; und ein zweites Element, das eine zweite Resonanzfrequenz in einem zweiten Frequenzband aufweist. Antenne nach Anspruch 4, wobei das erste Element mit einer Signaleinspeisung verbunden ist. Antenne nach Anspruch 5, wobei das erste Element entweder ein invertiertes F Element oder mindestens ein Schlitzelement umfasst und das zweite Element entweder mindestens ein Schlitzelement oder ein invertiertes L Element umfasst. Antenne nach Anspruch 1, wobei die Antenne eine Tri-Band Antenne ist, die nachfolgendes umfasst:

ein erstes Element, das eine erste Resonanzfrequenz in einem ersten Frequenzband aufweist;

ein zweites Element, das eine zweite Resonanzfrequenz in einem zweiten Frequenzband aufweist; und

ein drittes Element, das eine dritte Resonanzfrequenz in einem dritten Frequenzband aufweist.
Antenne nach Anspruch 7, wobei die ersten, zweiten und dritten Elemente Schlitzelemente sind. Antenne nach Anspruch 8, wobei die drei Schlitzelemente benachbart zueinander ausgeformt sind und wobei ein mittleres Schlitzelement mit einer Signaleinspeisung verbunden ist. EDV-Vorrichtung, die nachfolgendes umfasst:

eine Anzeigeeinheit, die einen Anzeigeschirm und eine metallische Anzeigeabdeckung umfasst; und

eine Antenne gemäß jedem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Antenne auf der metallischen Abdeckung der Anzeigeeinheit fest eingebaut ausgeformt ist.
Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die metallische Anzeigeabdeckung erste Seitenwände umfasst, die zu einer Ebene des Anzeigeschirms senkrecht sind und zweite Seitenwände, die zu der Ebene des Anzeigeschirms parallel sind und wobei die Antenne in einer der ersten oder zweiten Seitenwände fest eingebaut ausgeformt ist.






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