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Dokumentenidentifikation DE202005017833U1 03.05.2007
Titel Elektromotor mit Permanentmagneten als Antrieb vom Umwälzlüfter bei Backgeräten und Kombidämpfern
Anmelder Sinnotec Entwicklungsgesellschaft Ltd., 74251 Lehrensteinsfeld, DE
DE-Aktenzeichen 202005017833
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.05.2007
Registration date 29.03.2007
Application date from patent application 16.11.2005
IPC-Hauptklasse H02K 1/27(2006.01)A, F, I, 20051116, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02K 1/02(2006.01)A, L, I, 20051116, B, H, DE   F24C 1/00(2006.01)A, L, I, 20051116, B, H, DE   F24C 7/00(2006.01)A, L, I, 20051116, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Backgerät, Kombidämpfer oder ein ähnliches Gerät für thermische Lebensmittel-Zubereitung mit Hilfe von umgewälzter Luft in der Back- oder Garkammer gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Die bekannten Hersteller von diesen Geräten verwenden entweder Elektromotore ohne Permanentmagnete (Eloma, Convotherm, MKN) oder einen Motor mit Permanent-Ferrit-Magneten (Rational).

Da die Verluste von den Elektromotoren ohne Permanentmagnete relativ groß sind, ist die Baugröße von solchen Motoren dementsprechend großdimensioniert. Dadurch ist auch die Masse von diesen Motoren, verursacht durch die Elektro-Eisen-Bleche und Wicklungen groß und belastet mit ihrem Gewicht die Aufnahme und die Wellenlagerung.

Die Elektromotore mit Permanent-Ferrit-Magneten weisen einen besseren Wirkungsgrad als die ohne Permanentmagnete auf, sind jedoch um ca 15% im Bauvolumen kleiner als die Elektromotore ohne Permanent-Ferrit-Magnete. Die Ferrit-Magnete sind leicht entmagnetisierbar und diese Eigenschaft wirkt sich auf die Lebensdauer und Einsatzbedingungen negativ aus.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, für ein plazsparendes Gerät für thermische Nahrungsmittelzubereitung einen vor allem in der Axiallänge kleinen Elektroantrieb mit langer Lebensdauer zu entwickeln.

Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe bei einem Back-, Dampf- oder anderen thermischen Gerät mit Luftumwälzung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale in diesem kennzeichnenden Teil erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der auf den Anspruch 1 Unmittelbar oder mittelbar rückbezogene Ansprüche 1 bis 14.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Verwendung von Permanentmagneten mit der Energiedichte (dem Remanenzwert) größer als 150 kJ/m3 von entscheidendem Vorteil für die geometrische und physikalische Gestaltung des Elektromotors.

Gemäß einer vorteilhaften Bildung können die Permanentmagnete auf dem Rotorteil des Elektromotors befestigt werden.

Eine weitere bevorzugte Ausführung des Elektromotors ist die Auslegung mit dem zylindrischen, zur Motorwelle koaxialem und zum Stator außenliegenden Rotor, bei dem die Permanentmagnete durch die Zentrifugalkraft an die Rotorinnenwand gedrückt werden und vom durch die Statorwicklung erzeugten megnetischen Drehfeld den Rotor in Drehbewegung setzen.

Ferner ist die Ausführung mit einem tellerförmigen Rotor, bei dem die in der zu der Welle senkrechten Ebene auf dem Teller befestigten Permanentmagnete sich in einem durch das Spulensystem des Stators erzeugten Drehfeld befinden und dadurch den Teller-Rotor in Drehbewegung setzen.

Eine weitere bevorzugte Ausführung des Elektromotors ist die mit dem zum Stator innenliegenden, mit Permanentmagneten versehen Rotor.

Gemäß der Erfindung kann die, dem Gerät angewandte Seite des Rotors mit einer doppelwandigen Thermoabschirmung versehen werden.

Eine weitere vorteilhafte Ausführung ist die Lösung mit den von dem Wicklungs-Spulensystem ummantelten Statorblechen.

Eine weitere bevorzugte Ausführung des Elektromotors ist die mit dem Wicklungs-Spulensystem ohne Statorbleche.

In einer bevorzugten Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen können die Permanetnmagnete auf einer kegelförmigen, dem Rotor angehörenden Fläche liegen.

Gemäß der Erfindung kann die Motorwelle mit eriner konzentrischen, von außen nach innen führenden und mit einer weiteren, zu der Wellenachse senkrechten Bohrung versehen werden, durch die die Kühlluft Strömt und die Welle abkühlt.

Gemäß der Erfindung ist es vorgesehen, die Bildung und den zeitlichen Verlauf des Drehfeldes in der Abhängigkeit von der gewünschten Drehzal zu steuern.

In einer bevorzugten Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist die Lage der Permanentmagnete zum Stator durch zumindest einen Sensor überwacht.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen im einzelnen erläutet. Es zeigen:

1 Axialschnitt durch den Elektromotor mit zylindrischem Außenrotor

2 Axialschnitt durch den Elektromotor mit tellerförmigem Außenrotor ohne Statorbleche

3 Axialschnit durch den Elektromotor mit kegelförmigen Außenrotor

4 Axialschnitt durch den Elektromotor mit zylindischen Innenrotor

5 Axialschnitt durch die Antriebswelle

1
Garraum
2
Luftumwälzvorrichtung
3
Elektroantrieb
4
inennliegende Statorwicklung
5
außenliegende Statorwicklung
6
Statorbleche
7
Permanentmagnet
8
zylindrischer Außenrotor
9
tellerförmiger Außenrotor
10
kegelförmiger Außenrotor
11
zylindrischer Innenrotor
12
tellerförmiger Innenrotor
13
kegelförmiger Innenrotor
14
Antriebswelle
15
Motorsteuerung
16
Positions-Sensor
17
Axialbohrung
18
Radialbohrung
19
Abschirmwand


Anspruch[de]
Verschliessbarer Garraum (1) eines thermischen Gerätes für Nahrungsmittelzubereitung mit einer Luftumwälzvorrichtung (2) die durch einen Elektroantrieb (3) angetrieben ist dadurch gekennzeichnet, dass der Elektroantrieb (3) mit zumindest zwei Permanentmagneten (7) versehen ist, deren Energiedichte (Remanenzwert) größer als 150 kJ/m3 ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (7) zum Rotor (8; 9; 10; 11) befestigt sind. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (8) zum Stator (4; 6) außenliegend ist und eine zylindrische Form aufweist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (10) zum Stator (4; 6) außenliegend ist und eine kegelförmige Form aufweist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (9) zum Stator (4; 6) außenliegend ist und eine tellerförmige Form aufweist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator aus einer Statorwicklung (4) und Statorblechen (6) zusammengebaut ist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator ohne Statorbleche (6) zusammengebaut ist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor(11) zum Stator (5; 6) innenliegend ist und eine zylindrische Form aufweist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor(12) zum Stator (5) innenliegend und tellerförmig ist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor(13) zum Stator (5; 6) innenliegend und kegelförmig ist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Permanentmagente (7) zu Statorwicklung (4; 5) durch zumindest einen Sensor (16) überwacht ist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (14) eine Axialbohrung (17) von außen nach innen und zumindest eine Radialbohrung (18) zum Abkühlen der Antriebswelle aufweist. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl und die Drehrichtung der Antriebswelle (14) von der Motorsteuerung (15) steuerbar sind. Vorrichtung nach einem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rotor (8; 9; 10; 11; 12; 13) und dem Garraum (1) sich eine mit der Antriebswelle (14) fest verbundene Abschirmwand (19) befindet.






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