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Dokumentenidentifikation DE202005018297U1 03.05.2007
Titel Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement
Anmelder Schmölzing, Peter, 59368 Werne, DE;
Weinreich, Peter, 49751 Spahnharrenstätte, DE
Vertreter Dr. Hoffmeister & Tarvenkorn, 48147 Münster
DE-Aktenzeichen 202005018297
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.05.2007
Registration date 29.03.2007
Application date from patent application 21.11.2005
IPC-Hauptklasse F41H 1/02(2006.01)A, F, I, 20051121, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A41D 13/00(2006.01)A, L, I, 20051121, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement mit einem Oberkörperschutzbereich und einem Unterleibschutzbereich, die jeweils wenigstens ein Lagenpaket umfassen, das aus einer Vielzahl von Zuschnitten eines Geschoss hemmenden Fasermaterials gebildet ist, welche über Nähte miteinander verbunden sind.

Aus der DE 20 2005 007 357 ist ein solches Unterzieh-Körperschutzelement bekannt. Dadurch, dass in den beiden Bereichen eine unterschiedliche Anzahl von Lagen eines Geschoss hemmenden Fasermaterials eingesetzt ist, ist ein komfortables und verdecktes Tragen eines ballistischen Schutzes unter einer normalen zivilen Oberbekleidung möglich. Insbesondere besteht ein hoher Tragekomfort bei dem in eine Hose eingezogenen Unterleibschutzbereich. Allerdings sind durch die unterschiedliche Lagenzahl auch unterschiedliche Schutzklassen für den Ober- und Unterkörperschutzbereich gegeben, das heißt, dass die ballistische Schutzwirkung im Unterleibbereich geringer ist als im Bereich des Oberkörpers. Da jedoch durch den Unterleibschutzbereich vor allem im Bereich der Leiste und des Oberschenkels liegende Blutgefäße abgedeckt werden, kann bei erhöhter Gefährdung des Trägers der bekannte Unterleibschutz mit verminderter Schutzklasse nicht ausreichend sein.

Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement so zu verbessern, dass im Oberkörper- und im Unterleibschutzbereich durchgängig ein in etwa gleichwertiger ballistischer Schutz gegeben ist.

Diese Aufgabe wird bei einem ballistischen Unterzieh-Körperschutzelement der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Oberkörperschutzbereich durch wenigstens ein Oberkörperschutzelement und der Unterleibschutzbereich durch wenigstens ein separates, mit dem Oberkörperschutzelement verbindbares Unterleibschutzelement gebildet sind, wobei die miteinander verbundenen Oberkörper- und Unterleibschutzelemente in einem Kantenbereich wenigstens einfach überlappen.

Die Aufteilung in separate Oberkörper- und Unterleibschutzelemente führt zu einer modularen Ausbildung des erfindungsgemäßen Unterzieh-Körperschutzelements. Je nach Gefährdungslage bzw. Einsatzszenario des Trägers kann das Unterleibschutzelement am Oberkörperschutzelement adaptiert werden. Die nach Herstellen der Verbindung überlappende Anordnung von Unterleib- und Oberkörperschutzelement führt dazu, dass keine Schutzlücken im Stoßbereich zwischen den Elementen bestehen und dass die gewünschte für die gesamte von beiden Elementen zusammen abgedeckte Körperfläche durchgängig gilt.

Bevorzugt ist nicht nur eine einfache, sondern eine mehrfache Überlappung der Elemente vorgesehen, die zu einer Verzahnung der Elemente führt. Beispielsweise ist das Oberkörperschutzelement an seiner Unterkante in zwei Teilkanten aufgefächert, so dass die einteilige Oberkante des Unterleibschutzelements zwischen den beiden Teilkanten eingeschoben werden kann.

Diese einfachste Form der Verzahnung kann durch Auffächerung in mehr als zwei Teilkanten weiter perfektioniert werden, so dass die Verzahnung insbesondere auch dann sicher bestehen bleibt, wenn der Oberkörper des Trägers gegenüber dem Unterkörper abgewinkelt ist und sich eine Knickstelle im Bereich der Verzahnung ausbildet.

Die Überlappung bzw. Verzahnung sollte bevorzugt sich über einen die Körpervorderseite abdeckenden zentralen Bereich der Unterkante erstrecken. Damit wird ein Schutz zumindest gegen frontalen Beschuss erreicht.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Unterzieh-Körperschutzelements sieht vor, das Unterleibschutzelement hochklappbar am Oberkörperschutzelement zu befestigen, insbesondere an den vorderen Brust- und Bauchbereich anklappbar. Damit ergibt sich der Vorteil, dass das Unterleibschutzelement einfach vom Träger mitgeführt werden kann, so dass es jederzeit angelegt werden kann. Zugleich ist eine bessere Bewegungsfreiheit gegeben, solange ein Unterkörperschutz noch nicht als erforderlich angesehen wird. Außerdem erhöht sich bei dieser Trageweise durch die beiden aneinander liegenden Schutzelemente der Oberkörperschutz deutlich.

Das Unterleibschutzelement deckt den Unterbauchbereich von unterhalb des Bauchnabels bis oberhalb des Schambeins ab und setzt sich dann in zwei Oberschenkelschutzbereiche fort. Die Oberschenkelschutzbereiche sind vorzugsweise flaschenartig ausgebildet, das heißt, sie erweitern sich von einem schmalen Halsbereich in der Leistengegend aus nach außen, um zumindest teilweise seitlich an den Oberschenkel angelegt werden zu können.

Bedingt durch die anatomisch notwendige Trennung in zwei getrennte Oberschenkelschutzbereiche besteht ein Schlitz dazwischen und demzufolge in der angeklappten Trageweise des Unterleibschutzelements eine Lücke in der Aufdoppelung. Um die durch das angeklappte Unterleibschutzelement erhöhte Schutzwirkung lückenlos im gesamten durch das Oberkörperschutzelement abgedeckten Körperbereich zu erzielen, kann ein zusätzliches Zusatzschutzelement vorgesehen sein, das zwischen dem Unterleibschutzelement und dem Oberkörperschutzelement so platzierbar ist, dass damit die Lücke zwischen den Oberschenkelschutzbereichen vollständig abgedeckt ist.

Vorteilhaft ist weiterhin ein Gürtelelement, durch das der Oberkörperschutzbereich, gegebenenfalls mit dem daran anliegenden, hoch geklappten Unterleibschutzbereich, an den Körper des Trägers herangezogen wird. Damit werden die durch das Unterzieh-Körperschutzelement hervor gerufenen Konturen an die Körperform des Trägers angeglichen. Es wird insbesondere im Sinne einer verdeckten Trageweise unter der zivilen Oberbekleidung verhindert, dass das Unterzieh-Körperschutzelement als solches erkennbar ist.

Das Gürtelelement kann entweder herkömmlich ausgebildet sein, so dass durch Kopplung zweier Enden eine endlose Schlaufe auszubilden ist. Vorzugsweise werden aber über Klettverschlüsse zwei Gurtteile seitlich direkt am Oberkörperschutzbereich angebracht, wobei die Gurtteile dann über weitere Klettverschlüsse, Schnallen, Schnappverschlüsse oder dergleichen in ihrer Länge zueinander eingestellt werden können.

Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Figuren zeigen im Einzelnen:

1 eine erste Ausführungsform eines Körperschutzelements in Draufsicht;

2 ein Detail des Körperschutzelements aus 1;

3a3c verschiedene Ausbildungen der Überlappung eines Oberkörper- und eines Unterleibschutzelements, jeweils in schematischer Schnittansicht,

4 das Köperschutzelement mit angeklapptem Unterleibschutzelement und

5 eine zweite Ausführungsform eines Körperschutzelements.

1 zeigt ein Unterzieh-Körperschutzelement 100, das dafür bestimmt ist, unterhalb einer normalen Oberbekleidung getragen zu werden. Es setzt sich im Wesentlichen aus einem Oberkörperschutzelement 10 und einem damit koppelbaren Unterleibschutzelement 20 zusammen, welche Elemente 10, 20 erfindungsgemäß in einem Überlappungsbereich 30 mit wenigstens einem überwiegenden Teil ihrer Kantenlänge überlappen.

In 1 ist eine Ansicht auf die vorne am Körper getragenen Bereiche des Köperschutzelements dargestellt. Beide Elemente 10, 20 sind aber vorzugsweise so gestaltet, dass sie den Körper vollständig umfassen, also auch die seitlichen Regionen und den Rückenbereich abdecken.

Dadurch, dass im Überlappungsbereich Oberkörper- und Unterleibschutzelemente überlappend voreinander liegen oder aufgefächert sind und mit ihren aufgefächerten Teilkanten ineinander verzahnt sind, entsteht keine Schutzlücke der miteinander verbundenen Elemente 10, 20.

Wesentlich für den Tragekomfort ist die bevorzugte Ausbildung des Unterziehschutzelements in einem seitlichen Bereich, der der Hüfte des Trägers zuzuordnen ist. Hier ist eine Einschnürung 24 im Schnitt vorgesehen, die das Abknicken des Körperschutzelements 100 beim Sitzen erleichtert und die Faltenbildung an dem Körperschutzelement bei dieser Haltung reduziert.

Die Ausbildung der Ecke ist in 2 im Detail dargestellt. Ausgehend von einem Eckpunkt 13 am Oberkörperschutzelement 10 verläuft die Kontur des Unterleibschutzelements 20 zunächst in einer Schräge nach innen und wendet sich dann in einem S-förmigen Bogen wieder so weit nach außen, bis an die maximale Breite der Oberschenkelschutzbereiche 23. Das Einschnurmaß E beträgt vorzugsweise 8% bis 15% der frontalen Körperbreite.

3a zeigt eine erste Form der Überlappung in einer schematisierten Schnittansicht. Hier ist im Bereich der Unterkante 11 des Oberkörperschutzelements 10 ein Zusatzstreifenelement 12 angenäht, das ebenfalls aus Geschoß hemmendem Fasermaterial bestehen kann, das aber insbesondere dazu dient, den Bereich der Oberkante 21 des Unterkörperschutzelements 20 zu fixieren, so dass ein ausreichend breiter Überlappungsbereich 30 ausgebildet wird.

Die Verbindung zwischen Oberkörperschutzelement 10 und Unterleibschutzelement 20 kann durch Laschen erfolgen, die über Druckknöpfe, Schnapphaken oder dergleichen eine Verbindung von oben nach unten herstellen. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, die Kantenbereiche 11, 21 über wesentliche Teile ihrer Länge mit Klett- und Flauschstreifen zu versehen und so die überlappenden Bereiche der Elemente 10, 20 lückenlos miteinander zu verbinden.

3b zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der das Lagenpaket aus Geschoss hemmendem Fasermaterialzuschnitten, durch welches das Oberkörperschutzelement 10' gebildet ist, in zwei Teilkanten 11.1', 11.2' aufgefächert ist. Der Bereich der Oberkante 21 des Unterleibschutzelements ist zwischen die Teilkanten 11.1', 11.2' eingeschoben und dort wie vorstehend dargelegt fixiert.

3c zeigt eine weitere Variante, bei der nicht nur das Oberkörperschutzelement 10', sondern auch das Unterleibschutzelement 20' in Teilkantenbereiche 21.1', 21.2' aufgefächert ist. Die aufgefächerten Kantenbereiche 11.1', 11.2', 21.1', 21.2' sind abwechselnd an- bzw. ineinander gelegt, so dass eine Verzahnung ausgebildet ist. Zusätzlich zu einer Verzahnung durch Auffächerung der Lagenpakete in Teilkantenbereiche kann auch noch ein Zusatzstreifenelement gemäß 3a angesetzt sein. Des Weiteren kann die Anzahl der Teilkantenbereiche noch gegenüber der dargestellten Form erhöht werden.

4 zeigt das Oberkörperschutzelement 10 im Hintergrund liegend. Das Unterleibschutzelement 20 ist in der vorstehend dargestellten Weise daran angesetzt, jedoch um eine Biegeachse im Überlappungsbereich 30 oder in der Nähe davon hochgeklappt und liegt nunmehr an dem Oberkörperschutzelement 10. Wie aus 4 ersichtlich ist, werden durch einen Unterbauchschutzbereich 22 und die Oberschenkelschutzbereiche 23 Verstärkungen des Oberkörperschutzelements 10 durch Aufdoppelung des Geschoss hemmenden Gewebes in wesentlichen Körperregionen ausgebildet.

Um die hierbei auftretende Schutzlücke zwischen den beiden Oberschenkelschutzbereichen 23 auszufüllen, ist ein Zusatzschutzelement 40 vorgesehen, das zwischen dem Oberkörperschutzelement 10 und dem daran heran geklappten Unterleibschutzelement 20 positioniert ist. Zu diesem Zweck kann beispielsweise eine Tasche im Brustbereich des Oberkörperschutzelements 10 vorgesehen sein. Wird das Unterleibschutzelement 20 wieder abgeklappt, kann das Zusatzschutzelement 40 an dem Oberkörperschutzelement 10 verbleiben und in dem von ihm zusätzlich überdeckten Bereich die Schutzwirkung erhöhen.

Sofern das Unterleibschutzelement 20 ein im Vergleich zum Oberkörperschutzelement 10 geringeres Flächengewicht aufweist, wird das leichtere Unterleibschutzelement bevorzugt nach hinten klappbar ausgestaltet, so dass es am Körper des Trägers anliegt. Damit wird die kinetische Energie eines Projektils zunächst zu großen Teilen an dem außen liegenden, relativ schwereren Oberkörperschutzelement 10 absorbiert. Sollte dieses Element durchschlagen werden, kann die Restenergie an den Gewebelagen des dahinter liegenden Unterleibschutzelements 20 absorbiert werden.

Da die Projektilgeschwindigkeit im Quadrat in die Geschossenergie eingeht, ist diese Anordnung günstiger, da die Restgeschwindigkeit des Projektils bei einem Durchschuss durch das vorn liegende Oberkörperschutzelement mit seinem hohen Flächengewicht nur noch gering ist und dann die noch durch das hinten liegende Lagenpaket zu absorbierende Geschossenergie ebenfalls gering ist. Im ungekehrten Falle würde ein vorn liegendes leichteres Lagenpaket, auf das das Projektil auftrifft, so durchschlagen, dass eine hohe Projektilgeschwindigkeit erhalten bleibt und damit das Projektil mit eine nur unwesentlich reduzierten kinetischen Energie auf das Oberkörperschutzelement treffen würde. Die Erhöhung der Schutzwirkung fiele in diesem Fall geringer aus.

5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines ballistischen Unterziehkörperschutzelements 100'. Das Oberkörperschutzelement 10 ist gegenüber der vorstehend erläuterten Ausführungsform weitgehend unverändert. Das Unterleibschutzelement 20' ist jedoch mit wesentlich verbreiterten und verlängerten Oberschenkelschutzbereichen 23' versehen, die insbesondere eine flaschenförmige Kontur besitzen, also sich von einem maximal weiten Bereich nach Art eines Flaschenhalses wieder verjüngen, so dass ein Anschluss an die schmalere Breite des Unterbauchschutzbereichs 22' erreicht wird. Die größere Breite und Länge der Oberschenkelschutzbereiche 23' ermöglicht es, einen großen Teil des Umfangs des Oberschenkels des Trägers abzudecken, und zwar bis in den Kniebereich herein.


Anspruch[de]
Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) zum Tragen unterhalb einer Oberkleidung, mit einem Oberkörperschutzbereich und einem Unterleibschutzbereich, die jeweils wenigstens ein Lagenpaket umfassen, das aus einer Vielzahl von Zuschnitten eines Geschoss hemmenden Fasermaterials gebildet ist, welche über Nähte miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberkörperschutzbereich durch wenigstens ein Oberkörperschutzelement (10) und der Unterleibschutzbereich durch wenigstens ein separates, mit dem Oberkörperschutzelement (10) verbindbares Unterleibschutzelement (20) gebildet sind, wobei die miteinander verbundenen Oberkörperund Unterleibschutzelemente (10, 20) in einem Kantenbereich (11, 21) wenigstens einfach überlappen. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Auffächerung des Oberkörperschutzelements (10) an seiner Unterkante (11') in wenigstens zwei Teilkanten (11.1', 11.2') und/oder des Unterleibschutzelements (20) an seiner Oberkante (21) in wenigstens zwei Teilkanten (21.1, 21.2) eine mehrfach überlappende Verzahnung zwischen dem Oberkörperschutzelement (10) und dem damit verbundenen Unterleibschutzelement (20) ausgebildet ist. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffächerung durch ein auf den Kantenbereich (11) des Oberkörperschutzelements (10) und/oder des Unterleibschutzelements (20) aufgesetztes Zusatzstreifenelement (12) aus einer Vielzahl von Zuschnitten eines Geschoss hemmenden Fasermaterials bewirkt ist. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffächerung durch Aufteilung der Zuschnitte des Fasermaterials in wenigstens zwei Lagenpakete bewirkt ist, welche jeweils wenigstens in einem Überlappungsbereich (30) in Teilkanten (11.1', 11.2', 12.1', 12.2') enden. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberkörper- und Unterleibschutzelement (10, 20) dieselbe ballistische Schutzklasse aufweisen. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberkörperschutzelement (10) eine größere Anzahl von Zuschnitten und/oder ein höheres Flächengewicht des Geschoss hemmenden Fasermaterials als das Unterleibschutzelement (20) aufweist. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberkörperschutzelement (100) an seiner Unterkante (11') zwei Teilkanten (11.1', 11.2') aufweist, die sich in der Querausdehnung zumindest über einen die Körpervorderseite abdeckenden zentralen Bereich der Unterkante (11') erstrecken. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Oberkörperschutzelement (10) verbundene Unterleibschutzelement (20) hochklappbar und zum Körper des Trägers gewandt hinter dem Oberkörperschutzelement (10) anzulegen ist. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 1, gekennzeichnet durch ein zumindest die Lücke zwischen Oberschenkelschutzflächen (23) des Unterleibschutzbereichs (20) überdeckendes Zusatzschutzelement (40), das am Oberkörperschutzbereich (10) und/oder an dem daran heran geklappten Unterleibschutzbereich (20) befestigbar ist. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterleibschutzelement (20') einen Unterbauchschutzbereich (22') und zwei sich daran anschließende, flaschenartig konturierte Oberschenkelschutzbereiche (23') umfasst. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fasermaterial ein Aramidgewebe ist. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein im Hüftbereich anzuordnendes Gürtelement. Ballistisches Unterzieh-Körperschutzelement (100) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gürtelelement aus zwei Gurtteilen gebildet ist, die jeweils mit ihrem einen Ende seitlich am Oberkörperschutzbereich anbringbar sind und an ihrem jeweiligen anderen Ende Verbindungsmittel zur gegenseitigen Verbindung der Gurtteile aufweisen. Schutzkleidung, insbesondere Schutzweste mit einer flexiblen Hülle, in die wenigstens ein Unterzieh-Körperschutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche eingesetzt ist.






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