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Dokumentenidentifikation DE60119861T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001193378
Titel Selbstdrainierende Blendenöffnung für pneumatische Leitungen
Anmelder General Electric Co., Schenectady, N.Y., US
Erfinder Hutchinson, Rick Neil, Cincinnati, Ohio 45227, US;
Wittenback, Robert David, Lebanon, Ohio 45036, US
Vertreter Rüger und Kollegen, 73728 Esslingen
DE-Aktenzeichen 60119861
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.09.2001
EP-Aktenzeichen 013081815
EP-Offenlegungsdatum 03.04.2002
EP date of grant 24.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse F02C 7/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F02C 9/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F01D 25/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F01D 17/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F16T 1/34(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F16L 55/07(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 53/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ganz allgemein Druckluftleitungen, und insbesondere Druckluftleitungen, die in Gasturbinentriebwerken verwendet werden.

Ein Gasturbinentriebwerk enthält einen Verdichter, der einer Brennkammer Druckluft zuführt, in der die Luft mit Brennstoff vermischt und gezündet wird, um heiße Verbrennungsgase zu erzeugen. Diese Gase strömen stromabwärts zu einer oder mehreren Turbinen, die den Gasen Energie entziehen, um den Verdichter anzutreiben und Nutzarbeit zu liefern. Eine Triebwerkssteuerungseinrichtung reguliert die der Brennkammer zugeführte Brennstoffmenge. Die Triebwerkssteuerungseinrichtung überwacht gewisse Triebwerksparameter, um die zu liefernde Brennstoffmenge zu ermitteln. Einer dieser Parameter ist der Verdichter-Ausgangsdruck (CDP = Compressor Discharge Pressure), der für die in die Brennkammer eintretende Druckluftmenge kennzeichnend ist. Die Triebwerkssteuerungseinrichtung überwacht den Verdichter-Ausgangsdruck mittels einer Druckluftleitung, die als CDP-Leitung bezeichnet wird.

Das US-Patent 4 171 209 offenbart eine Öffnungseinrichtung zur Beseitigung von Kondensat aus einer Dampfleitung oder dergleichen. Die Einrichtung ist dazu eingerichtet, in einer Kondensatablassleitung verwendet zu werden.

Die CDP-Leitung führt Druckluft unmittelbar aus dem Verdichter zu der Triebwerkssteuerungseinrichtung und stellt auf diese Weise eine unmittelbare Angabe über die Luftströmung des Verdichters zur Verwendung für die Triebwerkssteuerungseinrichtung zur Verfügung. Da die Druckluft aus atmosphärischer Luft abgeleitet ist, enthält sie unterschiedliche Anteile von Wasser in Form von Dampf. Temperatur- und Druckänderungen führen häufig dazu, dass diese Wasserdämpfe an den Innenwänden der CDP-Leitung kondensieren, und wenn große Mengen an Wasser kondensieren, kann sich ein erhebliches Quantum freistehenden Wassers innerhalb der CDP-Leitung bilden.

In einem typischen Gasturbinentriebwerk kann freistehendes Wasser für den Triebwerkbetrieb problematisch werden. Gasturbinentriebwerke sind häufig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt. Das freistehende Wasser könnte unter diesen Bedingungen gefrieren und die CDP-Leitung blockieren, was das Triebwerk der Gefahr eines Störfalls aussetzt, bei dem die Kontrolle über den Schub verloren geht.

Um ein solches Blockieren zu verhindern, wurden CDP-Leitungen an einem tiefliegenden Punkt in der Leitung mit kleinen, runden Ablauflöchern ausgestattet. Wenn die CDP-Leitung Druckluft führt, stößt die aus dem Ablaufloch entweichende Luft das Überschusswasser wirkungsvoll aus.

Um einen unangemessenen Verlust an Druckluft zu verhindern, sind die Ablauflöcher bewusst mit einem verhältnismäßig kleinen Durchmesser ausgebildet. Dies führt leider zu Problemen, wenn das Triebwerk nicht in Betrieb ist, und die Luft in der CDP-Leitung nicht unter Druck steht. Es entweicht dann keine Druckluft durch das Loch, und ein Ablaufen des Wassers aus dem Ablaufloch kann somit lediglich aufgrund der Schwerkraft erfolgen. Allerdings ist die über dem Ablaufloch vorhandene Oberflächenspannung des Wassers, in der Praxis in der Lage, erhebliche Mengen von Wasser innerhalb der CDP-Leitung zu tragen. Es hat sich gezeigt, dass im Falle einer Ablauflochöffnung mit einem Durchmesser von 0,02 Zoll (0,0508 cm) ohne ein darüber vorhandenes Druckgefälle gewöhnlich ein Wasserstand von etwa 0,5 Zoll (1,27 cm) über der Öffnung zurückgehalten wird. Dies reicht möglicherweise zu einer Verstopfung des Ablauflochs aus, falls das Wasser gefriert.

Um dieses potentielle Problem zu vermeiden, offenbart die am 10. Januar 1984 für William R. Spencer et al. ausgegebene US-Patentschrift 4 424 989 eine Ablauflochkonstruktion, die verhindert, dass die Oberflächenspannung erhebliche Mengen von freistehendem Wasser in dem Ablaufloch zurückhält. Diese Ablauflochkonstruktion weist eine divergente Erweiterung an der äußeren Öffnung des Ablauflochs auf, die verhindert, dass die Oberflächenspannung zu einen Ablagerung von Wasser innerhalb der Leitung führt.

Allerdings weisen CDP-Leitungen gewöhnlich Merkmale im Inneren auf, die möglicherweise kondensiertes Wasser in der CDP-Leitung zurückhalten und es daran hindern, zu den Ablauflöchern abzulaufen. Beispielsweise sind CDP-Leitungen häufig mit einer innerhalb der Leitung angeordneten Begrenzungsöffnung konstruiert, die dazu dient, den Gasausstoß zu begrenzen, falls die Leitung stromaufwärts der Öffnung bricht. Da die Begrenzungsöffnung einen stark reduzierten Durchmesser aufweist, läuft das Wasser möglicherweise nicht vollkommen an der Begrenzungsöffnung vorbei ab. Bei niedrigen Temperaturen könnte dieses Wasser gefrieren und die Öffnung und die CDP-Leitung verstopfen. Ein weiteres Merkmal, von dem bekannt ist, dass es Wasser im Inneren zurückhält, ist der Verteiler, der die CDP-Leitung mit der Triebwerkssteuerungseinrichtung verbindet. Der Verteiler weist scharfkantige Durchmesserreduzierungen auf, die Wasser zurückhalten können. Falls dieses Wasser gefrieren sollte, könnte dies ebenfalls verhindern, dass das CDP-Signal zu der Triebwerkssteuerungseinrichtung gelangt.

Es besteht daher ein Bedarf nach einer Druckluftleitung, in der dem Wasser ein unbehindertes Ablaufen in der Leitung möglich ist, so dass es in der Lage ist, die Leitung durch das Ablaufloch zu verlassen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Druckluftleitung mit einem einen Durchmesser ausbildenden Innenkanal, mit einer innerhalb des Innenkanals ausgebildeten Öffnung geschaffen, wobei die Öffnung aufweist:

einen ersten Abschnitt, der einen Durchmesser ausbildet, der kleiner als der Durchmesser des Innenkanals; und

einen zweiten Abschnitt, der einen progressiv zunehmenden Durchmesser ausbildet; dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt einem in der Druckluftleitung ausgebildeten Ablaufloch gegenüberliegt.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schafft eine Verdichterausstoßdruckleitung für ein Gasturbinentriebwerk mit einem einen Durchmesser ausbildenden Innenkanal, mit einer in dem Innenkanal ausgebildeten Öffnung, wobei die Öffnung aufweist:

einen ersten Abschnitt, der einen Durchmesser ausbildet, der kleiner als der Durchmesser des Innenkanals ist; und

einen zweiten Abschnitt mit ersten und zweiten Enden, wobei das erste Ende an dem ersten Abschnitt angrenzt, und wobei der zweite Abschnitt einen progressiv zunehmenden Durchmesser ausbildet, der gleich dem Durchmesser des ersten Abschnittes an dem ersten Ende ist und gleich dem Durchmesser des Innenkanals an dem zweiten Ende ist; dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt einem in der Kompressorausgabeleitung ausgebildeten Ablaufloch gegenüberliegt.

Das oben erwähnte Bedürfnis wird durch die vorliegende Erfindung erfüllt, die eine innerhalb des Innenkanals einer Druckluftleitung ausgebildete Öffnung vorsieht. Um eine Dränage an der Öffnung vorbei zu verbessern, weist diese einen ersten Abschnitt, der einen Durchmesser ausbildet, der kleiner ist als der Durchmesser des Innenkanals, und einen zweiten Abschnitt auf, der einen progressiv zunehmenden Durchmesser definiert. Im Wesentlichen weist ein erstes Ende des zweiten Abschnitts einen Durchmesser auf, der gleich dem Durchmesser des ersten Abschnitts ist, und ein zweites Ende des zweiten Abschnitts weist einen Durchmesser auf, der gleich dem Durchmesser des Innenkanals ist.

Die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile gegenüber dem Stand der Technik werden nach dem Lesen der nachfolgenden detaillierten Beschreibung und der beigefügten Patentansprüche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen verständlich:

1 zeigt eine schematische Ansicht eines Gasturbinentriebwerks mit einer Druckluftleitung.

2 veranschaulicht die Druckluftleitung nach 1 in einem Längsschnitt mit einer inneren Begrenzungsöffnung.

3 zeigt in einem Längsschnitt einen Verteiler, der dazu dient, die Verbindung mit der Druckluftleitung nach 1 herzustellen.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen in sämtlichen unterschiedlichen Ansichten die übereinstimmenden Elemente mit identischen Bezugszeichen bezeichnet sind, zeigt 1 ein exemplarisches Zweikreisturbinentriebwerk 10. Während Zweikreistriebwerke selbstverständlich im Allgemeinen aus dem Stand der Technik gut bekannt sind, soll eine Kurzbeschreibung des Gesamtaufbaus des Triebwerks 10 und der gegenseitigen Beziehung seiner unterschiedlichen Komponenten das Verständnis der unten beschriebenen Erfindung verbessern. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass ein Zweikreistriebwerk lediglich als ein Beispiel dient; die vorliegende Erfindung ist nicht auf Zweikreistriebwerke beschränkt und lässt sich in Zusammenhang mit Druckluftleitungen nutzen, die in vielen anderen Anwendungen verwendet werden.

Das Triebwerk 10 enthält in serieller axialer strömungsmäßiger Verbindung um eine longitudinale Mittelachse einen Gebläseabschnitt 12, einen Verdichterabschnitt 14, einen Brennkammerabschnitt 16 und einen Turbinenabschnitt 18. Während des Triebwerkbetriebs tritt atmosphärische Luft in den Triebwerkeinlass ein, und ein gewöhnlich als primärer Gasstrom bezeichneter erster Teil der Umgebungsluft durchquert den Gebläseabschnitt 12 und anschließend den Verdichterabschnitt 14, wobei er nacheinander von jedem Abschnitt komprimiert wird. Der primäre Gasstrom tritt anschließend in den Brennkammerabschnitt 16 ein, wo die Druckluft mit Brennstoff vermischt und verbrannt wird, um einen hochenergetischen Strom heißer Verbrennungsgase zu erzeugen. Der hochenergetische Gasstrom durchquert den Turbinenabschnitt 18. Wie aus dem Stand der Technik bekannt, enthält der Turbinenabschnitt 18 eine Hochdruckturbine und eine Niederdruckturbine. Der hochenergetische Gasstrom wird zunächst in der Hochdruckturbine expandiert, wobei Energie entzogen wird, um den Verdichterabschnitt 18 anzutreiben. Der hochenergetische Gasstrom wird anschließend in der Niederdruckturbine weiter expandiert, wobei Energie entzogen wird, um den Gebläseabschnitt 12 anzutreiben. Ein gewöhnlich als der sekundäre oder Nebenluftstrom bezeichneter zweiter Teil der Umgebungsluft durchquert den Gebläseabschnitt 12, umgeht jedoch den Verdichterabschnitt 14. Der sekundäre Luftstrom, der durch den Gebläseabschnitt 12 unter Druck gesetzt ist, verlässt das Triebwerk 10 und liefert einen erheblichen Anteil des Triebwerkschubs.

Eine (in 1 schematisch gezeigte) Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 ist dazu eingerichtet, das Triebwerk 10 in seinen sämtlichen unterschiedlichen Betriebszuständen zu steuern/regeln. Unter anderem regelt/steuert die Steuerungseinrichtung 20 die Brennstoffmenge, die in den Brennkammerabschnitt 16 geleitet wird, um dem Verbrennungsprozess Brennstoff zuzuführen. Die Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 überwacht gewisse Triebwerksparameter, um die zuzuführende Brennstoffmenge zu bestimmen. Einer dieser Parameter ist der Verdichter-Ausgangsdruck (CDP = Compressor Discharge Pressure). Dieser Druckwert stellt eine Anzeige über die in den Brennkammerabschnitt 16 eintretende Druckluftmenge zur Verfügung, und wird von der Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 verwendet, um die Brennstoffmenge zu ermitteln, die für das gewünschte Brennstoff-Luft-Mischungsverhältnis erforderlich ist. Eine der Hauptfunktionen der Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 ist daher, ein CDP-Signal zu nutzen, um das geeignete Brennstoff-Luft-Gemisch zu erzeugen.

Das Triebwerk 10 enthält eine ala CDP-Leitung bezeichnete Druckluftleitung 22. Die CDP-Leitung 22 ist ein Rohr oder eine Röhre mit einem Innenkanal, in dem Druckluft unmittelbar von der Ausstoßöffnung des Verdichterabschnitt 14 zu der Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 befördert wird, um dadurch das CDP-Signal zu erzeugen. Obwohl die Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 schematisch in 1 dargestellt ist, ist sie normalerweise in dem Gebläseabschnitt 12 angeordnet. Die CDP-Leitung 22 verläuft daher von dem Verdichterabschnitt 14 zu dem Gebläseabschnitt 12. Die CDP-Leitung 22 schließt einen Verteiler 24 ein, der die Verbindung zu der Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 herstellt.

Die Steuerungseinrichtung 20 verwendet dieses CDP-Signal in Verbindung mit sonstigen von Triebwerksparametern abgeleiteten Anzeigen, um einen Steuerbefehl zu erzeugen, der an eine (nicht gezeigte) herkömmliche hydromechanische Einheit ausgegeben wird. In Reaktion darauf bemisst die hydromechanische Einheit den Brennstoffstrom zu dem Brennkammerabschnitt 16. Um einen ungehinderten Strömungspfad durch die CDP-Leitung 22 hindurch aufrecht zu erhalten, so dass die Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 eine genaue Angabe über den Verdichterdruck erhält, enthält die CDP-Leitung 22 ein oder mehrere (in 1 nicht gezeigte) Ablauflöcher. Die aus dem Stand der Technik bekannten Ablauflöcher stellen ein Mittel zur Verfügung, das die Abfuhr von in der CDP-Leitung 22 kondensiertem Wasser ermöglicht.

Mit Bezugnahme auf 2 ist ein Abschnitt der CDP-Leitung 22 im Querschnitt gezeigt, um eine innerhalb des Innenkanals 28 darin ausgebildete Begrenzungsöffnung 26 sichtbar zu machen. Die Begrenzungsöffnung 26 ist gewöhnlich in der CDP-Leitung 22 so angeordnet, dass sie sich an dem Übergang zwischen dem Gebläse- und dem Verdichterabschnitt befindet. Somit wird im Falle eines Ausfalls (beispielsweise bei einem Ermüdungsbruchs oder dgl.) des in dem Gebläseabschnitt 12 angeordneten Abschnitts der CDP-Leitung 22 die Begrenzungsöffnung 26 das Volumen von in den Gebläseabschnitt 12 geblasener heißer CDP-Luft minimieren.

Die Begrenzungsöffnung 26 ist zu dem Innenkanal 28 der CDP-Leitung 22 im Wesentlichen koaxial orientiert und weist erste und zweite Abschnitte 30, 32 auf. Der erste Abschnitt 30 definiert eine verhältnismäßig kleine, runde Öffnung mit einem im Wesentlichen konstanten Durchmesser, der wesentlich kleiner ist als der Durchmesser des Innenkanals 28. Somit bietet der erste Abschnitt 30 eine reduzierte Querschnittsfläche an, die den Druckluftausstoß minimiert, falls die CDP-Leitung 22 bricht. In einem Ausführungsbeispiel beträgt der Durchmesser des ersten Abschnitts 30 etwa 0,08 Zoll (0,20 cm). Während im Allgemeinen eine runde Öffnung bevorzugt ist, ist es möglich, auch ein davon abweichende Form zu nutzen.

Der zweite Abschnitt 32 bildet eine Öffnung mit einem Durchmesser aus, der progressiv wächst, während sich der zweite Abschnitt 32 von dem ersten Abschnitt 30 weg erstreckt. Insbesondere weist das benachbart zu dem ersten Abschnitt 30 angeordnete Ende des zweiten Abschnitts 32 einen Durchmesser auf, der im Wesentlichen gleich dem Durchmesser des ersten Abschnitts ist, und das andere Ende des zweiten Abschnitts 32 weist einen Durchmesser auf, der im Wesentlichen mit dem Durchmesser des Innenkanals 28 übereinstimmt. Dementsprechend bietet das zweite Ende des zweiten Abschnitts 32 eine größere Querschnittsfläche an als das erste Ende. Durch die Bereitstellung einer wachsenden Querschnittsfläche, veranlasst der zweite Abschnitt 32, dass sich die Oberflächenspannung über eine größere Fläche ausbreitet. Dies hat zur Folge, dass die Wassermenge, die durch die Oberflächenspannung oberhalb der Begrenzungsöffnung 26 getragen werden kann, geringer ist. Dementsprechend ist es dem Wasser möglich, ungehindert an der Begrenzungsöffnung 26 vorbei abzulaufen.

Wie in 2 gezeigt, erweitert sich der Durchmesser des zweiten Abschnitts 32 über die gesamte Öffnung hinweg kontinuierlich, so dass die Öffnung eine konische Gestalt aufweist. Um die Dränage des Wassers zu fördern, ohne den Luftstrom zu verstärken, bildet die konische Öffnung des zweiten Abschnitts 32 vorzugsweise, jedoch nicht notwendig, einen spitzen Winkel im Bereich von 60-90 Grad. Es ist zu beachten, dass die Gestalt des zweiten Abschnitts 32 nicht unbedingt konisch sein muss. Der zweite Abschnitt 32 kann mit einer beliebigen Gestalt ausgebildet sein, solange diese eine progressiv zunehmende Querschnittsfläche definiert, so dass die Oberflächenspannung nicht in der Lage ist, Wasser an der Begrenzungsöffnung 26 zurückzuhalten.

Die Begrenzungsöffnung 26 ist innerhalb der CDP-Leitung 22 so orientiert, dass der zweite Abschnitt 32 der beiden Bereiche 30, 32 einem an einem tiefliegenden Punkt in der CDP-Leitung 22 ausgebildeten Ablaufloch 34 am nächsten kommt oder diesem gegenüberliegt. Im Betrieb wird jedes Wasser, das in dem Abschnitt der CDP-Leitung 22 kondensiert, der sich oberhalb der Begrenzungsöffnung 26 (d.h. in dem an der gegenüber dem Ablaufloch 34 abgewandten Seite der Öffnung 26 angeordneten Abschnitt der CDP-Leitung 22) befindet, unter dem Einfluss der Schwerkraft in Richtung des ersten Abschnitts 30 fließen. Das Wasser wird zu Beginn dazu neigen, sich aufgrund der an dem verminderten Durchmesser vorhandenen Oberflächenspannung in dem ersten Abschnitt 30 anzusammeln. In dem zweiten Abschnitt 32 wird das Wasser von der inneren Oberfläche des Abschnitts nach Art einer Kapillarröhre angezogen, wobei das Wasser in die konische Öffnung gezogen wird. Während das Wasser in der konischen Öffnung nach vorne gelangt, wächst dessen Gewicht in der konischen Öffnung rascher als die tragende Oberflächenspannung, bis die aufgrund des Gewichts des Wassers entstehende Druckkraft die Kraft der Oberflächenspannung überschreitet, wobei es einem Tropfen möglich wird, sich abzutrennen und an der Begrenzungsöffnung 26 vorbei abzulaufen. Dieses Wasser ist anschließend in der Lage, ungehindert in Richtung des Ablauflochs 34 zu fließen, wo es aus der CDP-Leitung 22 ablaufen kann.

Die vorliegende Erfindung kann im Zusammenhang mit sonstigen Arten von verminderte Durchmesser aufweisenden Öffnungen oder Begrenzungen verwendet werden, wie sie in der CDP-Leitung 22 vorzufinden sind. Beispielsweise zeigt 3 den Verteiler 24, der die CDP-Leitung 22 mit der Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 verbindet. Der Verteiler 24 enthält einen Druckanschlusskanal 36, mit dem der Hauptabschnitt der CDP-Leitung 22 verbunden ist, und einen Druckkanal 38, der dazu dient, zu einem Paar Druckmesswertgebern 40 in der Triebwerkssteuerungseinrichtung 20 Druckluft zu befördern. Es werden zwei Druckmesswertgeber 40 verwendet, so dass für Redundanzzwecke zwei Kanäle bereitstehen. Eine Öffnung 42 mit vermindertem Durchmesser ermöglicht den Austausch von Fluid zwischen dem Druckanschlusskanal 36 und dem Druckkanal 38.

Wie die Begrenzungsöffnung 26 weist die Verteileröffnung 42 erste und zweite Abschnitte 44, 46 auf. Der erste Abschnitt 44 definiert eine verhältnismäßig kleine, runde Öffnung mit einem im Wesentlichen konstanten Durchmesser, der wesentlich kleiner ist als der Durchmesser des Innenkanals 28. Der zweite Abschnitt 46 definiert eine Öffnung mit einem Durchmesser, der progressiv wächst, während sich der zweite Abschnitt 46 von dem ersten Abschnitt 44 weg erstreckt. Insbesondere weist das benachbart zu dem ersten Abschnitt 44 angeordnete Ende des zweiten Abschnitts 46 einen Durchmesser auf, der im Wesentlichen gleich dem Durchmesser des ersten Abschnitts ist, und das andere Ende des zweiten Abschnitts 46 weist einen Durchmesser auf, der im Wesentlichen mit dem Durchmesser des Innenkanals 28 übereinstimmt. Dementsprechend bietet das zweite Ende des zweiten Abschnitts 46 eine größere Querschnittsfläche an als das erste Ende. Durch die Bereitstellung einer wachsenden Querschnittsfläche, bewirkt der zweite Abschnitt 46, dass sich die Oberflächenspannung über eine größere Fläche ausbreitet, wodurch die Dränage in derselben Weise wie oben beschrieben verbessert wird. Auf diese Weise ist es dem Wasser, das in dem Druckkanal 38 kondensiert, in jedem Fall möglich, in Richtung des Ablauflochs 34 der CDP-Leitung zu fließen, wo es aus der CDP-Leitung 22 ablaufen kann.

Im Vorausgehenden wurde eine Öffnung für eine Druckluftleitung beschrieben, die es Wasser oder sonstigen Flüssigkeiten erlaubt, ungehindert in der Leitung abzulaufen, um in der Lage zu sein, die Leitung über ein Ablaufloch zu verlassen. Es ist zu beachten, dass in dem hier verwendeten Sinn der Begriff "Öffnung" nicht nur die Arten von Öffnungen bezeichnet, wie sie oben gezeigt und beschrieben wurden, sondern jede Form einer in einer Fluidleitung ausgebildeten Begrenzung. Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung nicht auf CDP-Leitungen beschränkt und kann in Verbindung mit sonstigen Druckluftleitungen verwendet werden.


Anspruch[de]
Druckluftleitung (22) mit einem einen Durchmesser ausbildenden Innenkanal (28), mit einer innerhalb des Innenkanals (28) ausgebildeten Öffnung (26, 42), wobei die Öffnung (26, 42) aufweist:

einen ersten Abschnitt (30, 44), der einen Durchmesser ausbildet, der kleiner als der Durchmesser des Innenkanals (28) ist; und

einen zweiten Abschnitt (32, 46), der einen progressiv zunehmenden Durchmesser ausbildet;

dadurch gekennzeichnet, dass

der zweite Abschnitt (32, 46) einem in der Druckluftleitung (22) ausgebildeten Ablaufloch (34) gegenüberliegt.
Druckluftleitung nach Anspruch 1, wobei der zweite Abschnitt (32, 46) eine konische Öffnung ausbildet. Druckluftleitung nach Anspruch 1, wobei die Öffnung (26, 42) koaxial zu dem Innenkanal (28) orientiert ist. Kompressorauslassdruckleitung (22) für ein Gasturbinentriebwerk (10) und mit einem einen Durchmesser ausbildendem Innenkanal (28), mit einer in dem Innenkanal (28) ausgebildeten Öffnung (26, 42), wobei die Öffnung (26, 42) aufweist:

einen ersten Abschnitt (30, 44), der einen Durchmesser ausbildet, der kleiner als der Durchmesser des Innenkanals (28) ist; und

einen zweiten Abschnitt (32, 46) mit ersten und zweiten Enden, wobei das erste Ende an dem ersten Abschnitt (30, 44) angrenzt, und wobei der zweite Abschnitt (32, 46) einen progressiv zunehmenden Durchmesser ausbildet, der gleich dem Durchmesser des ersten Abschnittes (30, 44) an dem ersten Ende ist und gleich dem Durchmesser des Innenkanals (28) an dem zweiten Ende ist;

dadurch gekennzeichnet, dass

der zweite Abschnitt (32, 46) einem in der Kompressorausgabeleitung (22) ausgebildeten Ablaufloch (34) gegenüberliegt.
Druckleitung nach Anspruch 4, wobei der zweite Abschnitt (32, 46) eine konische Öffnung ausbildet. Druckleitung nach Anspruch 4, wobei die Öffnung (26, 42) koaxial zu dem Innenkanal (28) orientiert ist. Druckleitung nach Anspruch 4, wobei die Öffnung (26, 42) eine Begrenzungsöffnung (26) ist, die einen Luftaustritt aus einer Trennstelle der Kompressorausgabedruckleitung (22) begrenzt. Druckleitung nach Anspruch 4, wobei die Öffnung (26, 42) eine Verteileröffnung (42) ist, die an einem Ende der Kompressorausgabedruckleitung (22) ausgebildet ist.






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