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Dokumentenidentifikation DE602004000746T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001513229
Titel Kabelverbinder
Anmelder Tyco Electronics AMP K.K., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Sasame, Naotaka, Saitama-shi, Saitama 336-0024, JP;
Tsuji, Junya c/o Tyco Electronics AMP K.K., Kawasaki-shi, Kanagawa 213-8535, JP;
Kajinuma, Shuji c/o Tyco Electronics AMP K.K., Kawasaki-shi, Kanagawa 213-8535, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 602004000746
Vertragsstaaten DE, FI, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.08.2004
EP-Aktenzeichen 041041799
EP-Offenlegungsdatum 09.03.2005
EP date of grant 26.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/627(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01R 13/66(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kabelverbinder, der in elektrischen oder elektronischen Geräten, wie beispielsweise tragbaren Telefonen und Digitalkameras, verwendet wird.

Zum Beispiel ist der in 11A bis 11C gezeigte Kabelverbinder als ein herkömmlicher Kabelverbinder dieser Art bekannt (siehe US-Patent Nr. 5 766 027).

Wie in 11A gezeigt, umfaßt dieser Kabelverbinder 101 mehrere Kontakte 110, ein Gehäuse 120, das die mehreren Kontakte aufnimmt, eine Leiterplatte 130, die durch Löten mit den jeweiligen Kontakten 110 verbunden ist und durch Löten mit dem Leiter 161 eines Kabels 160 verbunden ist, und eine Metallhülle 140, die das Gehäuse 120 abdeckt.

Ferner hat jeder Kontakt 110 an dem einen Endteil (dem Endteil auf der Seite, die mit dem passenden Steckverbinder zusammenpaßt) einen Kontaktteil 111, der einen Gegenkontakt kontaktiert, und hat an dem anderen Endteil einen Lötteil 112, der durch Löten an der Leiterplatte 130 befestigt ist.

Darüber hinaus umfaßt das Gehäuse 120, wie in 11A, 11B und 11C gezeigt, einen Paßteil 121, der mit einem Gegensteckverbinder zusammenpaßt, angeordnet an der Vorderseite (d.h., in 11A und 11B der linken Seite), und Leiterplattenstützteile 122, die sich beiden Enden des Paßteils 121 nach hinten erstrecken. Ferner sind in den Leiterplattenstützteilen 122 Leiterplattenaufnahmerillen 125 geformt. Darüber hinaus sind in dem Paßteil 121 Kontaktaufnahmekanäle 123 in der Form einer einzelnen Reihe geformt, und ein Verriegelungsarm 124 ist geformt, der sich mit einer Neigung nach hinten von der oberen Fläche des Paßteils 121 aus erstreckt.

Diese Kabelverbinder 101 wird wie folgt fertiggestellt: im einzelnen werden, nachdem die Leiterplatte 130 durch die Leiterplattenstützteile 122 gestützt wird, die Lötteile 112 der jeweiligen Kontakte 110 und der Leiter 161 des Kabels 160 durch Löten mit der Leiterplatte 130 verbunden, danach wird ein isolierendes Überformelement 170 um das Kabel 160 und die Metallhülle 140, die das Gehäuse 120 abdeckt, übergeformt. Ferner zeigt in 11A das Symbol 171 eine Zugentlastung an.

Das Dokument US-A-579771 offenbart einen Steckverbinder nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Bei dem beschriebenen herkömmlichen Kabelverbinder 101 haben sich jedoch die folgenden Probleme gezeigt.

Im einzelnen ist die Verdrehungsfestigkeit anschließend an das Überformen des Überformelements 170, d.h., die mechanische Festigkeit der Teile, welche die Leiterplatte 130 stützen, wenn der Kabelverbinder 101 in der durch den Pfeil in 11A angezeigten Richtung verdreht wird, gering. Dementsprechend wird, falls der Kabelverbinder 101 aus dem Gegensteckverbinder herausgezogen wird, während er in der Vertikalrichtung verdreht wird, eine große Beanspruchung auf die Lötverbindungsteile zwischen der Leiterplatte 130 und den Lötteilen 112 der Kontakte 110 ausgeübt, so daß die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontakten 110 und der Leiterplatte 130 nicht immer gesichert werden können.

Dementsprechend wurde die vorliegende Erfindung angesichts der oben beschriebenen Probleme erdacht, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kabelverbinder bereitzustellen, der die Beanspruchung verringern kann, die in den Lötverbindungsteilen zwischen den Kontaken und der Leiterplatte erzeugt wird.

Um die oben beschriebenen Probleme zu lösen, wird ein Kabelverbinder nach Anspruch 1 bereitgestellt.

Ferner haben bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Lötteile der Verriegelungsarme eine Struktur, die im Querschnitt in einer umgekehrten C-Form geformt ist und welche die Seitenteile der Leiterplatte einhüllt.

Bei dem Kabelverbinder der vorliegenden Erfindung sind Veniegelungsarme, die die sich längs beider Seiten des Paßteils erstrecken und sich längs der Leiterplattenstützteile erstrecken und die mit dem Gegensteckverbinder verriegelt sind, an dem Gehäuse angeordnet, und diese Veniegelungsarme haben Lötteile, die durch Löten an der Leiterplatte befestigt sind. Dementsprechend ist die Leiterplatte so an dem Verriegelungsarm befestigt, daß die Verdrehungsfestigkeit des Kabelverbinders anschließend an das Überformen des Überformelements, d.h., die mechanische Festigkeit der Teile, welche die Leiterplatte stützen, wenn der Kabelverbinder in der Vertikalrichtung verdreht wird, gesteigert werden. Demzufolge wird, selbst wenn der Kabelverbinder aus dein Gegensteckverbinder herausgezogen wird, während er in der Vertikalrichtung verdreht wird, die Beanspruchung, die in den Lötverbindungsteilen zwischen der Leiterplatte und den Lötteilen der Kontakte erzeugt wird, verringert, so daß die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontakten und der Leiterplatte zuverlässig gesichert werden können.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Lötteile der Veniegelungsarme im Querschnitt in einer umgekehrten C-Form geformt und haben eine Struktur, welche die Seitenteile der Leiterplatte einhüllt. Dementsprechend kann die mechanische Festigkeit, mit der die Leiterplatte gestützt wird, verstärkt werden, so daß die Beanspruchung, die in den Lötverbindungsteilen zwischen der Leiterplatte und den Lötteilen der Kontakte erzeugt wird, noch weiter verringert werden kann.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1A und 1B zeigen den Kabelverbinder der vorliegenden Erfindung, wobei 1A eine Draufsicht ist und 1B eine Schnittansicht längs der Linie 1B-1B in 1A ist,

2A bis 2C zeigen den Kabelverbinder in 1A und 1B, wobei 2A eine Vorderansicht ist, 2B eine linke Seitenansicht ist und 2C eine Rückansicht ist,

3A und 3B zeigen einen Zustand, in dem die Leiterplatte von dem in 1A und 1B gezeigten Kabelverbinder entfernt ist, wobei 3A eine Draufsicht ist und 3B eine Schnittansicht längs der Linie 3B-3B in 3A ist,

4A bis 4C zeigen einen Zustand, in dem die Leiterplatte von dem in 3A und 3B gezeigten Kabelverbinder entfernt ist, wobei 4A eine Vorderansicht ist, 4B eine linke Seitenansicht ist und 4C eine Rückansicht ist,

5A und 5B zeigen den auf der linken Seite des Gehäuses angeordneten linken Verriegelungsarm, wobei 5A eine Vorderansicht ist und 5B eine linke Seitenansicht ist,

6A bis 6C zeigen den auf der rechten Seite des Gehäuses angeordneten rechten Verriegelungsarm, wobei 6A eine Vorderansicht ist, 6B eine rechte Seitenansicht ist und 6C eine Draufsicht ist,

7A und 7B zeigen die Leiterplatte, wobei 7A eine Draufsicht ist und 7B eine linke Seitenansicht ist,

8A und 8B zeigen einen Zustand, in dem das Kabel durch Löten mit der Leiterplatte des in 1A bis 1C gezeigten Kabelverbinders verbunden wird, wobei 8A eine Draufsicht ist und 8B eine linksseitige Schnittansicht ist,

9A und 9B zeigen einen Zustand, in dem das innere Formen aus dem in 8A und 8B gezeigten Zustand ausgeführt wird, wobei 9A eine Draufsicht ist, die einen Abschnitt des inneren Formelements weggeschnitten zeigt, und 9B eine linksseitige Schnittansicht ist,

10A und 10B zeigen die fertiggestellte Einheit, in der das Überformen aus dem Zustand ausgeführt worden ist, in dem, wie in 9A und 9B gezeigt, das innere Formen ausgeführt wurde, wobei 10A eine Draufsicht ist und 10B eine linke Seitenansicht ist, und

11A bis 11C zeigen ein herkömmliches Beispiel eines Kabelverbinders, wobei 11A eine Seitenansicht ist, 11B eine Unteransicht des bei dem Kabelverbinder verwendeten Gehäuses ist und 11C eine Rückansicht des bei dem Kabelverbinder verwendeten Gehäuses ist.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die Abbildungen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1A und 1B zeigen den Kabelverbinder der vorliegenden Erfindung, wobei 1A eine Draufsicht ist und 1B eine Schnittansicht längs der Linie 1B-1B in 1A ist. 2A bis 2C zeigen den Kabelverbinder in 1A und 1B, wobei 2A eine Vorderansicht ist, 2B eine linke Seitenansicht ist und 2C eine Rückansicht ist. 3A und 3B zeigen einen Zustand, in dem die Leiterplatte von dem in 1A und 1B gezeigten Kabelverbinder entfernt ist, wobei 3A eine Draufsicht ist und 3B eine Schnittansicht längs der Linie 3B-3B in 3A ist. 4A bis 4C zeigen einen Zustand, in dem die Leiterplatte von dem in 3A und 3B gezeigten Kabelverbinder entfernt ist, wobei 4A eine Vorderansicht ist, 4B eine linke Seitenansicht ist und 4C eine Rückansicht ist. 5A und 5B zeigen den auf der linken Seite des Gehäuses angeordneten linken Verriegelungsarm, wobei 5A eine Vorderansicht ist und 5B eine linke Seitenansicht ist. 6A bis 6C zeigen den auf der rechten Seite des Gehäuses angeordneten rechten Verriegelungsarm, wobei 6A eine Vorderansicht ist, 6B eine rechte Seitenansicht ist und 6C eine Draufsicht ist. 7A und 7B zeigen die Leiterplatte, wobei 7A eine Draufsicht ist und 7B eine linke Seitenansicht ist.

In 1A und 1B und 2A bis 2C umfaßt der Kabelverbinder 1 mehrere Kontakte 10, ein Gehäuse 20, das den Kontakten 10 anpaßt, eine Leiterplatte 30, die durch Löten mit den Kontakten 10 verbunden ist und durch Löten mit einem Kabel 40 verbunden ist (siehe 8A und 8B) und ein Paar aus einem linken und einem rechten Verriegelungsarm 27A und 27B, die mit einem Gegensteckverbinder (in den Abbildungen nicht gezeigt) verriegelt sind. Zum Beispiel wird dieser Kabelverbinder 1 bei der Gleichstrom-Energieversorgung einer Digitalkamera verwendet.

Hier umfaßt, wie in 1A und 1B und 3A und 3B gezeigt wird, jeder Kontakt 10 einen Befestigungsteil 11, der auf das Gehäuse 20 aufgepreßt ist, einen Kontaktteil 12, der sich von dem Befestigungsteil 11 aus nach vorn (d.h., in 1B nach rechts) erstreckt und einen Gegenkontakt (in den Abbildungen nicht gezeigt) kontaktiert, und einen Lötteil 13, der sich von dem Befestigungsteil 11 aus nach hinten erstreckt und durch Löten an der Leiterplatte 30 befestigt wird. Die jeweiligen Kontakte 10 sind durch Stanzen und Formen einer Metallplatte geformt.

Ferner nimmt, wie es in 3A und 3B und 4A bis 4C gezeigt wird, das Gehäuse 20 die mehreren Kontakte 10 in zwei Reihen (einer oberen und einer unteren Reihe) auf und umfaßt einen wesentlich rechteckigen Basisteil 21, einen Paßteil 23, der sich über einen Stufenteil 22 von dem Basisteil 21 aus nach vorn erstreckt und der mit einem Gegensteckverbinder (in den Abbildungen nicht gezeigt) zusammenpaßt, und ein Paar aus einem linken und einem rechten Leiterplattenstützteil 24A und 24B, die sich von jedem Ende des Basisteils 21 aus nach hinten erstrecken und die verwendet werden, um die Leiterplatte 30 zu stützen. Das Gehäuse 20 ist durch Formen eines isolierenden Harzes geformt. Der Paßteil 23 hat eine wesentlich rechteckige Form. Die in zwei Reihen (einer oberen und einer unteren Reihe) angeordneten Kontakte 10 werden so in dem Gehäuse 20 aufgenommen, daß der Befestigungsteil 11 jedes Kontakts 10 von der Rückseite des Gehäuses auf den Basisteil 21 aufgepreßt ist, und so, daß die Kontakte der oberen und der unteren Reihe einander gegenüberliegen. Ferner ist der Kontaktteil 12 jedes Kontakts 10 innerhalb des Paßteils 23 angeordnet, und der Lötteil 13 ist zwischen den Leiterplattenstützteilen 24A und 24B angeordnet. Der Spalt zwischen den Lötteilen 13 der oberen und der unteren Reihe ist ein Spalt, der das Einsetzen und Festklemmen der Leiterplatte 30 ermöglicht. Darüber hinaus ist an der oberen Fläche des Paßteils 23 ein Verankerungsstufenteil 25 geformt, an dem ein an dein Gegensteckverbinder geformter Vorsprung verankert wird, wenn der Gegensteckverbinder mit dem Paßteil 23 zusammengepaßt wird. Zusätzlich sind in beiden Seitenflächen des Paßteils 23 Verriegelungsarm-Aufnahmnerillen 26 geformt, die sich in der Längsrichtung längs der linken und der rechten Seitenfläche des Paßteils 23 erstrecken. Der in Anspruch 1 vorgeschriebene „Paßteil" wird durch den Paßteil 23, den Stufenteil 22 und den Basisteil 21 gebildet.

Ferner sind, wie es in 3A und 3B und 4A bis 4C gezeigt wird, in den jeweiligen Innenflächen der Leiterplattenstützteile 24A und 24B des Gehäuses 20 Verriegelungsarm-Aufnahmeaussparungen 24Aa und 24Ba geformt, welche die jeweiligen Stützplattenteile 27Af und 27Bf und Lötteile 27Ag und 27Bg des linken und des rechten Verriegelungsarms 27A und 27B (später detailliert beschrieben) aufnehmen. Jede der Verriegelungsarm-Aufnahmeaussparungen 24Aa und 24Ba erstreckt sich in der Längsrichtung vom hinteren Endabschnitt des entsprechenden Leiterplattenstützteils 24A oder 24B aus bis zum Basisteil 21. Ferner sind Verriegelungsarm-Aufnahmedurchgangslöcher (in den Abbildungen nicht gezeigt), die mit den Verriegelungsarm-Aufnahmeaussparungen 24Aa und 24Ba verbunden sind, so geformt, daß diese Durchgangslöcher durch den Basisteil 21 des Gehäuses 20 in der Längsrichtung hindurchgehen.

Von dem Paar aus dem linken und dem rechten Verriegelungsarm 27A und 27B ist der linke Verriegelungsarm 27A auf der linken Seite (in 3A untere Seite und in 4A linke Seite) des Gehäuses 20 angebracht. Wie es in 5A und 5B gezeigt wird, umfaßt der linke Verriegelungsarm 27A einen Befestigungsplattenteil 27Aa, der oben und unten mehrere Verankerungsvorsprünge 27Ab hat, einen Verlängerungsplattenteil 27Ac, der sich von dem Befestigungsplattenteil 27Aa nach vom erstreckt, und einen Verankerungsvorsprungsteil 27Ae, der am vorderen Ende des Verlängerungsplattenteils 27Ac angeordnet ist und dessen Breite durch einen oberen und einen unteren Ausschnitt 27Ad verengt wird. Weiterhin umfaßt der linke Verriegelungsarm 27A ferner einen Stützplattenteil 27Af der sich von dem Befestigungsplattenteil 27Aa aus mit einer größeren Breite als der Befestigungsplattenteil 27Aa nach hinten erstreckt, und einen Lötteil 27Ag, der sich von dem Stützplattenteil 27Af aus nach hinten erstreckt. Darüber hinaus ist der linke Verriegelungsarm 27A durch Stanzen und Formen einer Metallplatte geformt. Der Befestigungsplattenteil 27Aa des linken Verriegelungsarms 27A ist von der Rückseite des Gehäuses 20 in das Verriegelungsarm-Befestigungsdurchgangsloch (das im Basisteil 21 geformt ist) eingepreßt. Im Ergebnis dessen sind der Verlängerungsplattenteil 27Ac und der Verankerungsvorsprungsteil 27Ae in der Verriegelungsarm-Aufnahmerille 26 längs des linken Seiteteils des Paßteils 23 angeordnet, und der Stützplattenteil 27Af und der Lötteil 27Ag sind in der Verriegelungsarm-Aufnahmeaussparung 24Aa längs der Innenfläche des Leiterplattenstützteils 24A angeordnet. Ferner ist der Verankerungsvorsprungsteil 27Ae so angeordnet, daß dieser Teil an einem an dem Gegensteckverbinder angeordneten Verankerungsvorsprung (in den Abbildungen nicht gezeigt) verriegelt wird, wenn der Kabelverbinder mit dem Gegensteckverbinder zusammengepaßt wird. Darüber hinaus ist der Stützplattenteil 27Af so angeordnet, daß dieser Teil den linken Seitenteil der Leiterplatte 30 berührt und die Bewegung der Leiterplatte 30 nach links einschränkt. Ferner ist der Lötteil 27Ag mit einer Querschnittsform eines umgekehrten C geformt, die aus einem Regulierplattenteil 27Ah, der den linken Seitenteil der Leiterplatte 30 berührt und die Bewegung der Leiterplatte 30 nach links einschränkt, und einem Paar von Lötstücken 27Ai besteht, die von der Ober- und der Unterkante des Regulierplattenteils 27Ah nach innen (nach rechts) gebogen sind und die durch Löten an der oberen und der unteren Fläche der Leiterplatte 30 befestigt sind. Im einzelnen ist der Lötteil 27Ag mit einer Querschnittsform eines umgekehrten C geformt und hat eine Struktur, die den linken Seitenteil der Leiterplatte 30 einhüllt.

Indessen ist der rechte Verriegelungsarm 27B auf der rechten Seite (in 3A obere Seite und in 4A rechte Seite) des Gehäuses 20 angebracht und hat eine Form, die eine Spiegelsymmetrie mit dem linken Verriegelungsarm 27A zeigt. Im einzelnen umfaßt der rechte Verriegelungsarm 27B, wie es in 6A bis 6C gezeigt wird, einen Befestigungsplattenteil 27Ba, der oben und unten mehrere Verankerungsvorsprünge 27Bb hat, einen Verlängerungsplattenteil 27Bc, der sich von dem Befestigungsplattenteil 27Ba nach vorn erstreckt, und einen Verankerungsvorsprungsteil 27Be, der am vorderen Ende des Verlängerungsplattenteils 27Bc angeordnet ist und dessen Breite durch einen oberen und einen unteren Ausschnitt 27Bd verengt wird. Weiterhin umfaßt der rechte Verriegelungsarm 27B ferner einen Stützplattenteil 27Bf der sich von dem Befestigungsplattenteil 27Ba aus mit einer größeren Breite als der Befestigungsplattenteil 27Ba nach hinten erstreckt, und einen Lötteil 27Bg, der sich von dem Stützplattenteil 27Bf aus nach hinten erstreckt. Darüber hinaus ist der rechte Verriegelungsarm 27B durch Stanzen und Formen einer Metallplatte geformt. Der Befestigungsplattenteil 27Ba des rechten Verriegelungsarms 27B ist von der Rückseite des Gehäuses 20 in das Verriegelungsarm-Befestigungsdurchgangsloch (das im Basisteil 21 geformt ist) eingepreßt. Im Ergebnis dessen sind der Verlängerungsplattenteil 27Bc und der Verankerungsvorsprungsteil 27Be in der Verriegelungsarm-Aufnahmerille 26 längs des rechten Seiteteils des Paßteils 23 angeordnet, und der Stützplattenteil 27Bf und der Lötteil 27Bg sind in der Verriegelungsarm-Aufnahmeaussparung 24Ba längs der Innenfläche des Leiterplattenstützteils 24B angeordnet. Ferner ist der Verankerungsvorsprungsteil 27Be so angeordnet, daß dieser Teil an einem an dem Gegensteckverbinder angeordneten Verankerungsvorsprung (in den Abbildungen nicht gezeigt) verriegelt wird, wenn der Kabelverbinder mit dem Gegensteckverbinder zusammengepaßt wird. Darüber hinaus ist der Stützplattenteil 27Bf so angeordnet, daß dieser Teil den rechten Seitenteil der Leiterplatte 30 berührt und die Bewegung der Leiterplatte 30 nach links einschränkt. Ferner ist der Lötteil 27Bg mit einer Querschnittsform eines umgekehrten C geformt, die aus einem Regulierplattenteil 27Bh, der den rechten Seitenteil der Leiterplatte 30 berührt und die Bewegung der Leiterplatte 30 nach links einschränkt, und einem Paar von Lötstücken 27Bi besteht, die von der Ober- und der Unterkante des Regulierplattenteils 27Bh nach innen (nach links) gebogen sind und die durch Löten an der oberen und der unteren Fläche der Leiterplatte 30 befestigt sind. Im einzelnen ist der Lötteil 27Bg mit einer Querschnittsform eines umgekehrten C geformt und hat eine Struktur, die den rechten Seitenteil der Leiterplatte 30 einhüllt.

Ferner ist die Leiterplatte 30, wie es deutlich in 7A und 7B gezeigt wird, eine rechteckige flache Platte, in der in der Mitte des hinteren Endes (in 7A und 7B das linke Ende) ein Ausschnitt 31 geformt ist. Mehrere leitfähige Felder 32 sind auf dem Vorderteil der oberen und der unteren Fläche geformt (in den Abbildungen werden nur die leitfähigen Felder 32 auf der oberen Fläche gezeigt), und Befestigungsfelder 33 sind auf beiden Seiten des Ausschnitts 31 auf der oberen und der unteren Fläche geformt. Die Lötteile 13 der Kontakte 10 in der oberen Reihe und die elektrischen Drähte 41 des Kabels 40 sind durch Löten mit den leitfähigen Feldern 32 auf der oberen Fläche verbunden, und die Lötteile 27Ag und 27Bg des linken und des rechten Verriegelungsarms 27A und 27B sind durch Löten mit den Befestigungsfeldern 33 verbunden. Darüber hinaus sind die Lötteile 13 der Kontakte 10 in der unteren Reihe durch Löten mit den leitfähigen Feldern 32 auf der unteren Fläche verbunden.

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 1A und 1B, 2A bis 2C, 3A und 3B, 4A bis 4C, 5A und 5B, 6A bis 6C, 7A und 7B, 8A und 8B, 9A und 9B und 10A und 10B das Montageverfahren des Kabelverbinders 1 beschrieben. 8A und 8B zeigen einen Zustand, in dem das Kabel 40 durch Löten mit der Leiterplatte 30 des in 1A bis 1C gezeigten Kabelverbinders 1 verbunden wird, wobei 8A eine Draufsicht ist und 8B eine linksseitige Schnittansicht ist. 9A und 9B zeigen einen Zustand, in dem das innere Formen aus dem in 8A und 8B gezeigten Zustand ausgeführt wird, wobei 9A eine Draufsicht ist, die einen Abschnitt des inneren Formelements weggeschnitten zeigt, und 9B eine linksseitige Schnittansicht ist. 10A und 10B zeigen die fertiggestellte Einheit, in der das Überformen aus dem Zustand ausgeführt worden ist, in dem, wie in 9A und 9B gezeigt, das innere Formen ausgeführt wurde, wobei 10A eine Draufsicht ist und 10B eine linke Seitenansicht ist.

Bei der Montage des Kabelverbinders 1 werden zuerst die mehreren Kontakte 10 und der linke und der rechte Verriegelungsarm 27A und 27B in spezifizierten Positionen, wie in 3A und 3B gezeigt, am Gehäuse 20 befestigt. Danach wird die Leiterplatte 30 von der Rückseite des Gehäuses 20, wie in 1A und 1B gezeigt, zwischen den Leiterplattenstützteilen 24A und 24B des Gehäuses 20 eingesetzt. In diesem Fall wird das vordere Ende der Leiterplatte 30 zwischen den Lötteilen 13 der Kontakte 10 der oberen und der unteren Reihe angeordnet, und beide Seitenteile des hinteren Endes der Leiterplatte 30 werden durch die Regulierungsplattenteile 27Ah und 27Bh und das obere und das untere Lötstück 27Ai und 27Bi eingehüllt, welche die Lötteile 27Ag und 27Bg des linken und des rechten Verriegelungsarms 27A und 27B darstellen. In diesem Fall wird die Vorwärtsbewegung der Leiterplatte 30 im Ergebnis dessen, daß die vordere Stirnfläche der Leiterplatte 30 den Basisteil 21 des Gehäuses 20 berührt, eingeschränkt. Ferner wird die Bewegung der Leiterplatte 30 nach links im Ergebnis dessen, daß der linke Seitenteil der Leiterplatte 30 den Stützplattenteil 27Af und den Regulierplattenteil 27Ah des linken Verriegelungsarms 27A berührt, eingeschränkt, und die Bewegung der Leiterplatte 30 nach rechts wird im Ergebnis dessen, daß der rechte Seitenteil der Leiterplatte 30 den Stützplattenteil 27Bf und den Regulierplattenteil 27Bh des rechten Verriegelungsarms 27B berührt, eingeschränkt. Darüber hinaus wird die Bewegung der Leiterplatte 30 in den Richtungen nach oben und nach unten im Ergebnis dessen, daß das vordere Ende der Leiterplatte 30 zwischen den Lötteilen 13 der Kontakte 10 der oberen und der unteren Reihe angeordnet ist und beide Seitenteile am hinteren Ende der Leiterplatte 30 durch das obere und das untere Lötstück 27Ai und 27Bi der Lötteile 27Ag und 27Bg eingehüllt werden, eingeschränkt.

Danach werden in diesem Zustand die Lötteile 13 der Kontakte 10 der oberen und der unteren Reihe durch Löten mit den leitfähigen Feldern 32 auf der oberen und der unteren Fläche der Leiterplatte 30 verbunden, und das obere und das untere Lötstück 27Ai und 27Bi der Lötteile 27Ag und 27Bg an dem linken und dem rechten Verriegelungsarm 27A und 27B werden durch Löten mit den Befestigungsfeldern 33 der Leiterplatte 30 verbunden. Als nächstes werden in diesem Zustand die elektrischen Drähte 41 des Kabels 40, wie in 8A und 8B gezeigt, durch Löten mit den leitfähigen Feldern 32 auf der oberen Fläche der Leiterplatte 30 verbunden. In diesem Fall erstreckt sich das Kabel 40 übern den in der Leiterplatte 30 geformten Ausschnitt 31 nach hinten.

Anschließend wird, wie es in 9A und 9B gezeigt wird, hauptsächlich durch ein Innenformelement 50 um die Leiterplattenstützteile 24A und 24B des Gehäuses 20, die Leiterplatte 30, das Kabel 40 und dergleichen das Innenformen ausgeführt. Im Ergebnis dessen sind die Lötverbindungsteile zwischen den Kontakten 10 und der Leiterplatte 30 und die Lötverbindungsteile zwischen dem Kabel 40 und der Leiterplatte 30 geschützt.

Schließlich wird, wie es in 10A und 10B gezeigt wird, mittels eines Überformelements 60 um das Innenformelement 50 und um einen Abschnitt des Kabels 40 das Überformen ausgeführt. Im Ergebnis dessen ist eine Zugentlastung 61 um das Kabel 40 geformt, und der Kabelverbinder 1 ist fertiggestellt. Ferner zeigt in 10A und 10B das Symbol 62 durch runde Stifte geformte Löcher an, die verwendet werden, um das Innenformstück während des Überformens zu stützen. Ferner zeigt das Symbol 63 eine dreieckige Markierung an, die verwendet wird, um eine Übereinstimmung der Vorderseite und der Rückseite (Oberseite und Unterseite) mit dem zusammengepaßten Gegensteckverbinder zu bewirken.

Der so fertiggestellte Kabelverbinder 1 wird durch den Paßteil 23 mit dem Gegensteckverbinder zusammengepaßt. Im Ergebnis dessen sind die Kontakte 10 und die Gegenkontakte elektrisch durchgehend, so daß die elektrische Verbindung des Gegensteckverbinders und des Kabels 40 erreicht ist. Indessen wird die elektrische Verbindung zwischen dem Gegensteckverbinder und dem Kabel 40 entlastet, falls der Kabelverbinder 1 aus dem Gegensteckverbinder herausgezogen wird.

Hier sind die Lötteile 27Ag und 27Bg der Veniegelungsarme 27A und 27B durch Löten mit den Befestigungsfeldern 33 der Leiterplatte 30 verbunden, so daß die Leiterplatte 30 an den Verriegelungsarmen 27A und 27B befestigt ist. Dementsprechend wird die Verdrehungsfestigkeit des Kabelverbinders 1 anschließend an das Überformen des Überformelements 60, d.h., die mechanische Festigkeit der Teile, welche die Leiterplatte 30 stützen, wenn der Kabelverbinder 1 in der Vertikalrichtung verdreht wird, gesteigert. Demzufolge wird, selbst wenn der Kabelverbinder 1 aus dem Gegensteckverbinder herausgezogen wird, während er in der Vertikalrichtung verdreht wird, die Beanspruchung, die in den Lötverbindungsteilen zwischen der Leiterplatte 30 und den Lötteilen 13 der Kontakte 10 erzeugt wird, verringer, so daß die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontakten 10 und der Leiterplatte 30 zuverlässig gesichert werden.

Ferner wird, da die Lötteile 27Ag und 27Bg der Verriegelungsanne 27A und 27B im Querschnitt in einer umgekehrten C-Form geformt sind und eine Struktur haben, welche die Seitenteile der Leiterplatte einhüllt, die mechanische Festigkeit, mit der die Leiterplatte 30 gestützt wird, verstärkt, so daß die Beanspruchung, die in den Lötverbindungsteilen zwischen der Leiterplatte 30 und den Lötteilen 13 der Kontakte 10 erzeugt wird, noch weiter verringert werden kann.

Oben ist eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben worden. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform begrenzt, es können verschiedene Veränderungen oder Modifikationen vorgenommen werden.

Zum Beispiel können sich die Leiterplattenstützteile 24A und 24B unmittelbar von beiden Enden des Paßteils 23, statt von beiden Enden des Basisteils 21, nach hinten erstrecken.

Außerdem müssen, solange die Lötteile 27Ag und 27Bg der Verriegelungsarme 27A und 27B eine Struktur haben, die eine Verbindung mit der Leiterplatte 30 durch Löten ermöglicht, diese Teile nicht unbedingt im Querschnitt eine umgekehrte C-Form haben.


Anspruch[de]
Kabelverbinder, der folgendes umfaßt:

Kontakte (10),

ein Gehäuse (20), das diese Kontakte (10) aufnimmt, und eine Leiterplatte (30), die durch Löten mit den Kontakten (10) verbunden ist und durch Löten mit einem Kabel (40) verbunden werden kann,

wobei die Kontakte (10) jeder an dem einen Ende einen Kontaktteil (12) zum Kontaktieren eines Gegenkontakts und an dem anderen Ende einen Lötteil (13), der durch Löten an der Leiterplatte (30) befestigt ist, hat und das Gehäuse (20) einen Paßteil (21, 22, 23) zum Zusammenpassen mit einem Gegensteckverbinder, angeordnet an der Vorderseite, und Leiterplattenstützteile (24A, 24B), die zum Stützen der Leiterplatte (30) verwendet werden, hat, wobei

Verriegelungsarme (27A, 27B), die mit dem Gegensteckverbinder zu verriegeln sind und die sich längs beider Seiten des Paßteils (21, 22, 23) erstrecken und sich längs der Leiterplattenstützteile (24A, 24B) erstrecken, in dem Gehäuse (20) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Leiterplattenstützteile (24A, 24B) von beiden Enden des Paßteils (21, 22, 23) nach hinten erstrecken, und dadurch, daß

die Verriegelungsarme (27A, 27B) Lötteile (27Ag, 27Bg) haben, die durch Löten an der Leiterplatte (30) befestigt sind.
Kabelverbinder nach Anspruch 1, wobei die Lötteile (27Ag, 27Bg) der Verriegelungsarme (27A, 27B) eine Struktur haben, die im Querschnitt in einer umgekehrten C-Form geformt ist und welche die Seitenteile der Leiterplatte einhüllt.






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