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Dokumentenidentifikation DE602004000968T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001519526
Titel Einheitlicher Benachrichtungsserver und Verfahren zur Integration von Funktionen von multimedialen Nachrichtendiensten in bestehenden Handgeräten
Anmelder Lucent Technologies Inc., Murray Hill, N.J., US
Erfinder Heck, John F., Wheaton, Illinois 60187, US;
Woodland, Lee, Wantage, Oxon OX12 9XR, GB
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 602004000968
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.09.2004
EP-Aktenzeichen 042554741
EP-Offenlegungsdatum 30.03.2005
EP date of grant 24.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse H04L 12/58(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04Q 7/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04L 29/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Nachrichtenübermittlungsdienste und genauer Sprachnachrichten, die ihren Ursprung in drahtlosen Handapparaten haben oder an diese abgeliefert werden. Im Rahmen dieses Dokuments versteht man unter „drahtlosen Handapparaten" tragbare, drahtlose Kommunikationsgeräte, womit Teilnehmer Nachrichten senden und/oder erhalten können, und die für die Sprachkommunikation freigegeben sind.

Multimedia-Nachrichtenübermittlungsdienste (MMS) werden derzeit in den Vereinigten Staaten und international für Teilnehmer angeboten, die Multimedia-freigegebene Handapparate verwenden, z. B. Handapparate, die für die 2,5G- (die sogenannte zweieinhalbte Generation) und 3G-Technologie geeignet sind. MMS-freigegebene Handapparate unterstützen die Ablieferung und Anzeige von Multimedia-Inhalten, wozu zum Beispiel Farbgrafiken, Ton, Text, Bilder, Video und Animation gehören können. Beispielsweise kann ein Teilnehmer einen MMS-Handapparat dazu verwenden, ein Bild des neuen Autos des Teilnehmers aufzunehmen, und das Bild zusammen mit einer Sprachnachricht an einen anderen Teilnehmer mit MMS-freigegebenem Handapparat senden, der das Bild anzeigt und die Sprachnachricht über den Lautsprecher des Handapparats wiedergibt. Diese Leistungsfähigkeiten ebnen den Weg für eine Vielzahl von Anwendungen.

Mehrere Telekommunikationsnetzwerkelemente werden genutzt, um den MMS-Dienst bereitzustellen. Ein MMS-Zentrum (MMSC) funktioniert als Anwendungsrouter, der dafür verantwortlich ist, MM-Nachrichten (Multimedia-Nachrichten) zu empfangen und zu übertragen, speichert die MM-Nachrichten kurzzeitig und benachrichtigt die Empfänger, daß MM-Nachrichten darauf warten, abgeliefert zu werden. OMA/WAP-Proxy-Gateways (Open-Mobile-Alliance/Wireless-Application-Protocol-Proxy-Gateways) empfangen und übertragen Multimedia-Nachrichten zwischen dem IP-Netzwerk des Dienstleisters und dem drahtlosen Zugangsnetzwerk. Push-Proxy-Gateways nehmen Protokollumwandlungen zwischen MM-Nachrichten und SMS-Nachrichten vor, so daß eine Benachrichtigung über eine MM-Nachricht, die im Zwischenspeicher darauf wartet, abgeliefert zu werden, durch Übertragung einer SMS-Nachricht an den Teilnehmer gesendet wird. Herkömmliche SMS-Server werden verwendet, um eine Benachrichtigung an einen MMS-Handapparat zu senden, daß eine MM-Nachricht darauf wartet, an den Handapparat abgeliefert zu werden.

Multimedia-Nachrichtenübermittlungsdienste werden nicht in Echtzeit bereitgestellt, sondern basieren auf einem Ansatz des Speicherns und anschließenden Weiterleitens der Nachricht. Dies unterscheidet sich von herkömmlichen leitungsvermittelten Kommunikationsverfahren, die Echtzeitübertragung von Informationen anwenden. Der Ansatz unterscheidet sich ebenfalls von Paket-basierten drahtlosen Sprachkommunikationsverfahren, bei denen es wünschenswert ist, Verzögerungen, die im Rahmen der Paket-Ablieferung entstehen können, zu minimieren, um Latenzzeiten in der Kommunikation zu verringern.

Schwierigkeiten entstehen dann, wenn ein Teilnehmer mit einem MMS-freigegebenen Handapparat mit einem Teilnehmer, der einen Handapparat benutzt, der nicht für MMS freigegeben ist, z. B. einen Telefonbenutzerschnittstellen-Handapparat (TUI-Handapparat) des alten Standes kommunizieren möchte. Mit den heutigen MMS-Dienstangeboten können Multimedia-Nachrichten an andere MMS-Empfänger über dasselbe Dienstleisternetzwerk oder an eine Email-Adresse gesendet werden. Einige MMS-freigegebene Handapparate lassen sich in einem herkömmlichen Mobiltelefonmodus betreiben und können dazu verwendet werden, herkömmliche Sprachanrufe an andere Mobilteilnehmer, auch Teilnehmer, die Handapparate des alten Standes benutzen, zu tätigen. Die Übertragung von Multimedia-Nachrichten an Handapparate des alten Standes wird jedoch nicht unterstützt. Beispielsweise wird eine Voice-Mail-Nachricht von einem MMS-Teilnehmer, die als Multimedia-Nachricht an einen Teilnehmer gesendet werden soll, der einen Handapparat des alten Standes benutzt, nicht abgeliefert.

Da MMS mit einem Speicher- und Weiterleitungsmodus funktioniert, speichert der MMS-Server die MMS-Nachricht vorübergehend ab, bis die Nachricht an den vorgesehenen Empfänger abgeliefert werden kann. Ist der Empfänger nicht verfügbar oder möchte der Empfänger eine gespeicherte Nachricht nicht abrufen, löscht der MMS-Server die gespeicherten Nachrichten automatisch nach einer relativ kurzen, im Voraus festgelegten Zeitdauer, z. B. 24 Stunden. Dies erfolgt, um Ressourcen zu bewahren, insbesondere, um die Höchstmenge an zu speichernden Daten (Nachrichten) einzugrenzen. Dies unterscheidet sich von herkömmlichen Voice-Mail-Diensten, in denen Voice-Mail-Nachrichten in einer Mailbox eines Teilnehmers für unbestimmte Zeit abgespeichert werden, das heißt, das Voice-Mail-System löscht für gewöhnlich keine Nachrichten, nur weil eine Meldung eine höhere Anzahl an Tagen oder Wochen in einer Mailbox gespeichert ist.

Voice-Mail-Nachrichten, die in einem herkömmlichen Voice-Mail-System wie einem AnyPath-Unified-Messaging-System von Lucent Technologies Inc. gespeichert sind, können normalerweise nicht von einem Teilnehmer mit einem Handapparat in MMS-Modus abgerufen werden. Der MMS-Teilnehmer kann daher zwar MM-Nachrichten, die vorübergehend in einem MMS-Server gespeichert sind, abrufen, ein Teilnehmer muß jedoch einen anderen Kommunikationsmodus/andere Kommunikationsausstattung verwenden, um zu prüfen, ob Voice-Mail-Nachrichten in einem herkömmlichen Voice-Mail-System gespeichert sind. Dem Teilnehmer dies zuzumuten, ist nicht wünschenswert.

Es entsteht also Bedarf daran, die Kommunikation zwischen Handapparaten, die Multimedia-Nachrichtenübermittlung benutzen, und Handapparaten des alten Standes, die nicht für MMS freigegeben sind, in Einklang zu bringen, und den Zugang zu herkömmlichen Voice-Mail-Systemen für MMS-Handapparate besser zu integrieren.

In der europäischen Patentanmeldung EP 1139677 wird ein Verfahren für die Übermittlung einer Audionachricht an eine Mobilfunkstation beschrieben. Ein Anruf an eine Zielmobilfunkstation, die nicht antwortet, wird an ein System weitergeleitet, das eine Sprachnachricht speichert. Zu einem späteren Zeitpunkt, der so gewählt wird, dass eine Verkehrsüberlastung minimiert wird, wird die gespeicherte Nachricht in eine Email umgewandelt, die an die Zielmobilfunkstation übermittelt wird.

In der veröffentlichten Patentanmeldung WO 02/063838 wird ein Verfahren zum Senden von Nachrichten von einem MMS-System bereitgestellt. Wird kein zweites Teilnehmergerät an ein MMS-freigegebenes System angeschlossen, wird eine MMS-Nachricht, die ihren Ursprung in einem ersten Teilnehmergerät hat, bevor sie an einen zweiten Teilnehmer weitergeleitet wird umgewandelt.

Kurzdarstellung der Erfindung

Ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden in den unabhängigen Ansprüchen geschildert, auf die der Leser hiermit verwiesen sei. Bevorzugte Merkmale werden in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.

Die vorliegende Erfindung erzielt einen erfinderischen Schritt durch Bereitstellen eines MMS-freigegebenen Unified-Messaging-Systems sowie eines entsprechenden Verfahrens, das die Kommunikation zwischen Handapparaten, die Multimedia-Nachrichtenübermittlung nutzen, und Handapparaten des alten Standes, die nicht für den MMS-Betrieb freigegeben sind, zu erleichtern.

Ein weiterer erfinderischer Schritt wird durch das MMS-freigegebene Unified-Messaging-System und das entsprechende Verfahren erzielt, das den Zugang zu herkömmlichen Voice-Mail-Systemen für MMS-Handapparate und den Zugang zu Multimedia-Nachrichten, die in einer Mailbox gespeichert sind, für Handapparate, die nicht für MMS freigegeben sind, erleichtert.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung liefert ein Verfahren eine nicht multimediale Nachricht zu einem Handapparat, der für den Multimedia-Nachrichtenübermittlungsdienst MMS freigegeben ist. Die nicht multimediale Nachricht wird in einem Nachrichtenserver in einer Mailbox, die einem Empfänger einer nicht multimedialen Nachricht zugewiesen ist, empfangen und gespeichert. Es wird bestimmt, ob der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt. Wenn der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt, wird eine Benachrichtigungsnachricht des Kurznachrichtendienstes SMS erzeugt und zu dem Empfängerhandapparat gesendet, wobei die Benachrichtigungsnachricht dem Empfänger mitteilt, daß eine Nachricht darauf wartet, an den Empfänger abgeliefert zu werden. Nach Empfang einer Abliefernachricht mit Ursprung in dem Handapparat des Empfängers in dem Nachrichtenserver, werden die in der nicht multimedialen Nachricht enthaltenen Informationen unter Verwendung eines durch den MMS-freigegebenen Handapparat des Empfängers unterstützten Kommunikationsmodus zu dem Empfänger gesendet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung liefert ein Verfahren mindestens einen Teil einer Multimedia-Nachricht mit Ursprung in einem MMS-freigegebenen Handapparat zu einem Handapparat, der nicht für MMS freigegeben ist. Die Multimedia-Nachricht wird in einem Nachrichtenserver in einer Mailbox, die einem Empfänger der Multimedia-Nachricht zugewiesen ist, empfangen und gespeichert. Es wird bestimmt, ob der Empfänger einen Handapparat benutzt, der SMS-Nachrichten empfangen kann. Wenn der Empfänger einen SMS-freigegebenen Handapparat benutzt, wird eine SMS-Benachrichtigungsnachricht erzeugt und zu dem Empfängerhandapparat gesendet, wobei die Benachrichtungsnachricht dem Empfänger mitteilt, daß eine Nachricht darauf wartet, an den Empfänger abgeliefert zu werden. Nach Eingang eines Anrufs des Empfängers bei dem Nachrichtenserver, um Zugang zu der Multimedia-Nachricht, die in der Empfängermailbox darauf wartet, abgeliefert zu werden, zu erhalten, wird mindestens ein Teil der in der Multimedia-Nachricht enthaltenen Informationen unter Verwendung eines durch den nicht MMS-freigegebenen Handapparat des Empfängers unterstützten Kommunikationsmodus zu dem Empfänger gesendet.

Zu den weiteren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gehören ein Nachrichtenserver, der die oben genannten Verfahren unterstützt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Ablaufdiagramm eines Telekommunikationsnetzwerkes, das eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung integriert.

2 ist ein Ablaufdiagramm des Unified-Messaging-Servers mit Multimedia-Diensten nach 1.

3 und 4 zeigen gemeinsam ein Flußdiagramm, das ein beispielhaftes Verfahren der vorliegenden Erfindung darstellt, wobei der Ursprungsteilnehmer einen Handapparat benutzt, der nicht für MMS freigegeben ist, und der Empfängerteilnehmer einen Handapparat benutzt, der für MMS freigegeben ist.

5 und 6 zeigen gemeinsam ein Flußdiagramm, das ein beispielhaftes Verfahren der vorliegenden Erfindung darstellt, wobei der Ursprungsteilnehmer einen Handapparat benutzt, der für MMS freigegeben ist, und der Empfängerteilnehmer einen Handapparat benutzt, der nicht für MMS freigegeben ist.

Ausführliche Beschreibung

1 zeigt ein beispielhaftes Telekommunikationssystem, das vielerlei leitungsgebundene und drahtlose Endbenutzergeräte unterstützt. Das dargestellte Mobilfunknetzwerk 10 weist mobile Vermittlungsstellen (MSC) 12 und 14 auf, die TUI-Handapparate des alten Standes 16 bzw. 18 unterstützen. Zu diesen Handapparaten können herkömmliche Mobilfunkhandapparate gehören, die MMS nicht unterstützen. Drahtlose Handapparate der dritten Generation 20 und 22 werden ebenfalls von dem Mobilfunknetzwerk 10 unterstützt und sind für MMS freigegeben. Zugangsnetze auf Funkbasis (nicht dargestellt) stellen eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen den Handapparaten und den Elementen des Mobilfunknetzwerks bereit. Drahtlose Kommunikationswege, die die Handapparate 16, 18, 20 und 22 mit Elementen in dem Mobilfunknetzwerk 10 verbinden, werden dargestellt und in den Beispielen unten erklärt.

Das Mobiltelefon 10 weist einen Unified-Messaging-Server 24 mit erweiterter MMS-Funktionalität auf, wobei es sich um einen AnyPath-Unified-Messaging-Server von Lucent Technologies Inc. handeln kann, der wie unten beschrieben für die Aufnahme der MMS-Funktionalität angepaßt wurde. Ein Proxy-Gateway mit Open Mobility Alliance (OMA) und Wireless Access Protocol (WAP) 26 wird zum Senden und Empfangen von Multimedia-Nachrichten zwischen einem Server 24 und den Zugangsnetzen auf Funkbasis verwendet, die drahtlose Kommunikationsverbindungen mit den Mobilfunkhandapparaten bereitstellen. Ein Push-Proxy-Server 28 wird dazu verwendet, Protokollumwandlungen von Benachrichtigungen über Multimedia-Nachrichten zwischen dem Server 24 und dem Server des Kurzmitteilungsdienstes SMS 30 durchzuführen. Eine SMS-Nachricht, die von dem SMS-Server 30 übertragen wird, wird für die Benachrichtigung eines MMS-freigegebenen Mobilfunkhandapparates verwendet, daß eine Multimedia-Nachricht darauf wartet, an den Handapparat abgeliefert zu werden. Die Elemente 26, 28 und 30 verfügen über definierte Funktionalitäten und Protokolle, wie sie in den Standards von 3GPP, 3GPP2 und den OMA-Organisationen, die Standards für MMS festlegen, erklärt sind. Ein herkömmlicher MMS-Server wird von den Organisationen, die Standards festsetzen, ebenfalls für das Senden, Speichern und Steuern der Ablieferung von Multimedia-Nachrichten zwischen MMS-freigegebenen Handapparaten definiert.

Ein Teil des leitungsgebundenen Telefonnetzes (PSTN) 32, das ein herkömmliches leitungsgebundenes Telefon 34 unterstützt, wird mit einem Unified-Messaging-Server 24 verknüpft. Ein Teil des Internets 36 unterstützt ein Datenübertragungsendgerät 38 und wird mit dem Unified-Messaging-Server 24 verknüpft. Das Datenübertragungsendgerät 38 soll verschiedene Arten von Kommunikationsgerät darstellen, wie beispielsweise einen Personal Computer, der über ein leitungsgebundenes oder drahtloses Modem mit dem Internet verbunden ist, oder einen Personal Digital Assistant, der Internetkommunikation unterstützt. Bei einer alternativen Anordnung kann das Datenübertragungsendgerät 38 ein drahtloses Kommunikationsgerät sein, das Daten direkt mit einem Zugangsnetz auf Funkbasis austauschen kann, das mit dem Mobilfunknetzwerk 10 in Verbindung steht.

2 ist ein Ablaufdiagramm des beispielhaften Unified-Messaging-Servers 24. Ein Mikroprozessor oder Prozessor (CPU) 60 führt Anweisungen auf Basis eines gespeicherten Programms aus. Der CPU 60 wird von Anweisungen und Daten, die in dem Lesespeicher (ROM) 62 gespeichert sind, unterstützt, sowie von Informationen, die in einem Schreib-Lese-Speicher (RAM) 64 geschrieben oder gelesen werden. Das Datenspeichergerät 66 stellt Permanentspeicherung von Daten bereit, wie beispielsweise digitalisierte Informationen von Voice-Mail-Nachrichten oder anderen Nachrichtenarten, die vom CPU 60 in dem Speichergerät gelesen oder in das Speichergerät geschrieben werden. Ein Eingangs-/Ausgangs-Schnittstellengerät 68 wird mit dem CPU 60 verknüpft und Nachrichten und Daten können zwischen dem CPU 60 des Servers 24 und anderen mit dem Server verbundenen Geräten übertragen werden.

In der beispielhaften Ausführungsform ist der Server 24 ein AnyPath-Unified-Messaging-Server, der für die MMS-Funktionalität angepaßt wurde. Ein herkömmlicher AnyPath-Server, der die MMS-Funktionalität nicht unterstützt, stellt Unified-Messaging-Dienste für leitungsgebundene Teilnehmer, herkömmliche drahtlose Mobilfunkteilnehmer und Internetteilnehmer bereit. Unter einem „Unified-Messaging-Dienst" versteht man die Fähigkeit eines Servers, Informationen, die an einen Teilnehmer aus vielerlei Ursprungsquellen, wie von leitungsgebundenen oder drahtlosen Telefonen erzeugte Email, Fax und Voice-Mail, gerichtet sind, zu speichern. Mit einem Unified-Messaging-Dienste kann der Empfängerteilnehmer desweiteren auf die verschiedenen gespeicherten Nachrichtenarten durch Internetzugang oder einen Telefonanruf zugreifen und sie abrufen. Der Empfängerteilnehmer kann beispielsweise auf seine „Mailbox" zugreifen, indem er sich über TCP/IP in sein Konto einloggt und gespeicherte Nachrichten, die an ihn gerichtet sind, abruft oder umleitet. Email-Nachrichten können dem Teilnehmer direkt angezeigt werden, da der Teilnehmer das Internet als Zugangsmodus benutzt. Der Teilnehmer kann Voice-Mail-Nachrichten über den Lautsprecher des Personal Computers des Teilnehmers oder über einen herkömmlichen Telefonanruf abrufen, der vom Server an eine dem Teilnehmer zugängliche Telefonnummer getätigt wird. Fax-Nachrichten können dem Teilnehmer als Anhang einer Email, die von dem Server an den Teilnehmer gesendet wird, weitergeleitet werden, über einen herkömmlichen Telefonanruf, der von dem Server an ein Faxgerät getätigt wird, das dem Teilnehmer zugänglich ist, neu übertragen werden, oder in einen Text zur Anzeige auf dem Bildschirm des Teilnehmers umgewandelt werden.

Die folgende Beschreibung konzentriert sich auf die verschiedenen Schritte und Vorgänge, die von dem angepaßten AnyPath-Server durchzuführen sind, um MMS-Leistungsfähigkeiten und -Funktionen bereitzustellen. Diese Schritte und Vorgänge werden anhand von Beispielen zum Datenaustausch über einen Server 24 zwischen MMS-freigegebenen Handapparaten und Handapparaten, die nicht für MMS freigegeben sind, beschrieben.

Beispiel 1: Sprachnachricht von einem Handapparat, der nicht für MMS freigegeben ist, an einen MMS-Handapparat

3 und 4 zeigen ein Beispielverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei ein Benutzer des Handapparates 16, der nicht für MMS freigegeben ist, eine herkömmliche Voice-Mail-Nachricht an einen Benutzer des Handapparates 22 senden kann, indem MMS-Leistungsfähigkeiten genutzt werden. Obwohl sowohl der Benutzer eines Handapparates als auch der Handapparat selbst über dieselbe Bezugsziffer verfügen, wird aus dem Zusammenhang deutlich, welcher gemeint ist. In Schritt 100 benutzt der Benutzer 16 einen Handapparat, der nicht für MMS freigegeben ist, wie ein Mobiltelefon der zweiten Generation, um eine herkömmliche Voice-Mail-Nachricht in dem Server 24 für den Teilnehmer 22 zu hinterlassen. Wie in 1 dargestellt, benutzt der Teilnehmer 16 eine MSC 12, die eine leitungsgebundene Schnittstelle mit dem Unified-Messaging-Server 24 aufweist. Die Voice-Mail-Nachricht für den Teilnehmer 22 kann das Ergebnis eines Anrufs seitens des Teilnehmers 16 sein, wobei der Anruf an den Server 24 geleitet wird, der in einem Anrufbeantwortermodus anstelle des Teilnehmers 22 den Anruf entgegennimmt. Nachdem die Voice-Mail-Nachricht für den Teilnehmer 22 hinterlassen wurde, bestimmt der Server 24 in Schritt 102, ob der Teilnehmer 22 ein MMS-freigegebener Teilnehmer ist. Der Server 24 pflegt bzw. hat Zugang zu einer Teilnehmerdatenbank, in der ein Datensatz für jeden Teilnehmer gespeichert ist, in dem Attribute zum Teilnehmerhandapparat sowie die registrierten Dienste festgelegt sind. Wenn das Ergebnis der Bestimmung in Schritt 102 negativ ausfällt (Nein), bearbeitet der Server 24 die für den Teilnehmer 22 hinterlassene Nachricht nach dem herkömmlichen Voice-Mail-Verfahren. Dies bedeutet, daß die Voice-Mail-Nachricht in dem Server 24 gespeichert und dem Teilnehmer 22 zugänglich wird, wenn dieser prüft, ob Voice-Mail-Nachrichten für ihn vorliegen. Der Prozeß für diesen Zweig endet an Ausgang 106.

Wenn das Ergebnis der Bestimmung in Schritt 102 positiv ausfällt (Ja) und anzeigt, das der Teilnehmer 22 ein MMS-freigegebener Teilnehmer ist, erzeugt der Server 24 ein Benachrichtigungssignal, das über das Gateway 28 an den SMS-Server 30 gesendet wird, wodurch in Schritt 108 eine SMS-Benachrichtigungsnachricht an den Teilnehmer 22 übertragen wird. Die Benachrichtigungsnachricht wird in Schritt 110 an dem Handapparat des Teilnehmers 22 empfangen. Bei der Benachrichtigungsnachricht kann es sich um eine Textnachricht handeln, die anzeigt, daß eine Voice-Mail-Nachricht darauf wartet, an den Teilnehmer 22 abgeliefert zu werden, sowie vorzugsweise zusätzliche Informationen enthält, die sich speziell auf die Voice-Mail-Nachricht beziehen, wie z. B. die Identifizierung der Partei, die die Nachricht hinterlassen hat, gegebenenfalls den Nachrichtenkopf usw. In Schritt 112 sendet der Teilnehmer 22 eine Anfrage, z. B. durch Markieren der Benachrichtigungsnachricht und Drücken der „Senden"-Taste auf dem Handapparat 22, auf Abfrage der Voice-Mail-Nachricht. Da der Handapparat des Teilnehmers 22 MMS-fähig ist, antwortet der Handapparat durch Aufbau einer Kommunikationsverbindung mit dem Server 24 über das Proxy-Gateway 26 unter Verwendung einer Standarddefinierten Schnittstelle, genannt MMI. Nach Aufbau dieser Kommunikationsverbindung, erhält der Server 24 die Anfrage von dem Teilnehmer 22 auf Ablieferung der spezifizierten Nachricht und bestimmt in Schritt 114 die Leistungsfähigkeiten des Handapparates von dem Teilnehmer 22. Wie oben erklärt, pflegt der Server 24 bzw. hat der Server 24 Zugang zu den Teilnehmerdatensätzen, die in einer Datenbank gespeichert sind und die Leistungsfähigkeiten und Attribute des Teilnehmerhandapparates beinhalten.

In Schritt 116 bestimmt der Server 24, daß der Handapparat des Teilnehmers 22 Sprachinformationen als Adaptive-Multirate-Sprachnachrichten (AMR-Sprachnachrichten) empfangen kann. Zwar verwenden 3GPP-basierte (GSM) MMS-Systeme AMR, 3GPP2-basierte (CDMA) MMS-Systeme verwenden jedoch QCELP-Verschlüsselung (13k-Verschlüsselung). Der Unified-Messaging-Server führt für Handapparate, die nicht beide Verschlüsselungsarten unterstützen, eine Codeumwandlung durch, um ein Zusammenwirken der verschiedenen Verschlüsselungsverfahren zuzulassen. In den folgenden Beispielen wird von einer AMS-Verschlüsselung ausgegangen, es könnte allerdings auch QCELP verwendet werden. Der Server übersetzt die Voice-Mail-Nachricht zur Ablieferung an den Teilnehmer 22 von ihrem gespeicherten CELP-Format (Code Excited Linear Prediction) in das ARM-Format und speichert die neu formatierten Informationen in einem Zwischenspeicher. In Schritt 118 übermittelt der Server 24 eine Nachricht an den Handapparat 22 unter Verwendung einer Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL), und gibt dabei eine Adresse und/oder den Ort der neu formatierten AMR-Nachricht im Server 24 frei.

In 4 wird Schritt 118 aus 3 fortgesetzt, wie mit Schritt 120 gekennzeichnet. In Schritt 122 lädt der Handapparat 22 die neu formatierte AMR-Nachricht von dem Benutzer 16 über eine MM2-Schnittstelle mit Gateway 26 herunter. Der Handapparat 22 übersetzt die heruntergeladene AMR-Nachricht in analoge Tonsignale, die über den Lautsprecher des Handapparates für den Benutzer abgespielt werden. In Schritt 124 entscheidet der Server 24, ob der Teilnehmer 22 für erweiterte MMS-Dienste registriert ist. Wenn das Ergebnis negativ ist (Nein), löscht der Server 24 die gespeicherte Nachricht nach Bestätigung der Nachrichtenablieferung am Handapparat des Teilnehmers 22, wie in Schritt 126 angegeben. Der Prozeß wird am Ende 128 beendet. Wenn das Ergebnis in Schritt 124 positiv ist (Ja), d.h. der Teilnehmer 22 für erweiterte MMS-Dienste registriert ist, speichert der Server 24 weiterhin die Voice-Mail-Nachricht und kennzeichnet sie als gelesen. Durch diesen erweiterten Dienst kann der Teilnehmer 22 gegebenenfalls später auf die gespeicherte Nachricht zugreifen. Der Prozeß wird am Ende 128 beendet.

Das Beispiel oben zeigt, daß ein Teilnehmer, der nicht für MMS freigegeben ist, die von dem MMS-freigegebenen Unified-Messaging-Server 24 bereitgestellten Voice-Mail-Dienste benutzen kann, um eine Sprachnachricht an einen MMS-freigegebenen Teilnehmer innerhalb eines Zeitrahmens ähnlich dem einer Sprachnachrichtenübermittlung zwischen MMS und MMS zu übermitteln. Dadurch können Benutzer von sogenannten „Handapparaten des alten Standes" mit Teilnehmern, die Handapparate der neueren Generation benutzen, kommunizieren.

Beispiel 2: Multimedia-Nachricht von einem MMS-Handapparat an einen Handapparat, der nicht für MMS freigegeben ist

5 und 6 zeigen ein weiteres Beispiel eines Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei ein Benutzer mit einem Handapparat 20, der für MMS freigegeben ist, ein Multimedia-Nachricht zur Ablieferung an einen Teilnehmer 18, dessen Handapparat nicht für MMS freigegeben ist, übermitteln kann. In Schritt 200 übermittelt der Benutzer 20, der einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt, eine Multimedia-Nachricht, die an den Teilnehmer 18 gerichtet ist, an den Server 24. Die Multimedia-Nachricht besteht aus einem Bild eines neuen Autos, das der Benutzer 20 gerade gekauft hat, und einer kurzen Audionachricht: „Hallo John, wie gefällt dir mein neues Auto?". Die Multimedia-Nachricht wird über eine drahtlose Kommunikationsverbindung mit Hilfe einer MMI-Schnittstelle zwischen dem Handapparat 20 und dem Proxy-Gateway 26 für die Bearbeitung durch den Server 24 übermittelt. In Schritt 202 bestimmt der Server 24, ob der Teilnehmer 18 ein MMS-Teilnehmer ist. Wie oben erklärt, pflegt der Server 24 bzw. hat der Server 24 Zugang zu Informationen einer Datenbank über die Attribute und Funktionen, die von einem Benutzerhandapparat unterstützt werden, und die Dienste, für die der Benutzer registriert ist. Bei einem positiven Ergebnis in Schritt 202 (Ja) wird die Multimedia-Nachricht wie eine MMS-zu-MMS-Übertragung gemäß dem Standardprotokoll in Schritt 204 behandelt.

Dieser Prozeß endet dann an Ausgang 206. Das bedeutet, daß MMS-Protokolle für die Ablieferung der MMS-Nachricht benutzt werden können, wenn der Empfängerteilnehmer einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt.

Wenn das Ergebnis in Schritt 202 negativ (Nein) ist und anzeigt, daß der Teilnehmer 18 kein MMS-freigegebener Teilnehmer ist, wird die Multimedia-Nachricht als Datensatz (empfangene Nachricht) in der Mailbox des Teilnehmers 18 im Server 24 gespeichert. In Schritt 210 wird bestimmt, ob der Teilnehmer 18 SMS-Nachrichten empfangen kann. Ist das Ergebnis der Bestimmung negativ (Nein), werden alternative Kommunikationsverfahren, falls vorhanden, abgefragt, um dem Teilnehmer 18 mitzuteilen, daß eine Multimedia-Nachricht empfangen wurde und darauf wartet, abgeliefert zu werden, wie in Schritt 212 dargestellt. Dieser Prozeß endet an Ausgang 214. Wenn keine alternativen Kommunikationsmodi verfügbar sind, wird die Multimedia-Nachricht ähnlich einer herkömmlichen Voice-Mail-Nachricht abgespeichert und wartet darauf, daß der Teilnehmer 18 eine Anfrage startet, um Zugang zu gespeicherten Nachrichten zu erhalten.

Ist das Ergebnis der Bestimmung in Schritt 210 positiv (Ja), erzeugt der Server 24 in Schritt 216 eine SMS-Benachrichtigungsnachricht, die an den Teilnehmer 18 gesendet werden soll und dem Teilnehmer mitteilt, daß eine Multimedia-Nachricht auf Ablieferung wartet. In Schritt 218 wird die SMS-Benachrichtigungsnachricht von dem Bildschirm des Handapparates von Teilnehmer 18 empfangen und darauf angezeigt. Bei der Benachrichtigungsnachricht kann es sich um eine Textnachricht handeln, die anzeigt, daß eine Nachricht darauf wartet, an den Teilnehmer 18 abgeliefert zu werden, sowie vorzugsweise zusätzliche Informationen enthält, die sich speziell auf die Voice-Mail-Nachricht beziehen, wie z. B. die Identifizierung der Partei, die die Nachricht hinterlassen hat, gegebenenfalls den Nachrichtenkopf, die Kennzeichnung der Nachricht als MM-Nachricht usw.

In 6 wird Schritt 218 aus 5 fortgesetzt, wie in Schritt 220 gekennzeichnet. In Schritt 222 tätigt der Teilnehmer 18 einen herkömmlichen drahtlosen Telefonanruf an seine Mobilbox im Server 24, nachdem er eine SMS-Benachrichtigungsnachricht erhalten hat, und startet eine Anfrage auf Zugang zur Multimedia-Nachricht. Der Teilnehmer 18 kann beispielsweise das herkömmliche DTMF-Signalverfahren anwenden, um dem Nachrichtenübertragungsserver zu übermitteln, die Nachricht für den Teilnehmer abzuspielen, nachdem eine automatische Sprachankündigung mit der Benachrichtigung eingegangen ist, die angezeigt hat, daß Nachrichten zur Ablieferung bereitliegen. Nachdem eine abzuspielende Nachricht identifiziert wurde, hört der Teilnehmer 18 in Schritt 224 den gegebenenfalls vorhandenen Nachrichtenkopf, der mit der Multimedia-Nachricht in Verbindung steht, ab. Wenn der Nachrichtenkopf nicht in einem Sprachformat vorliegt, sondern beispielsweise als ASCII-Text, wird er vorzugsweise von dem Server 24 durch eine Text-Sprache-Umwandlung aus dem AMR-Format in das Pulse-Code-Modulation-Format (PCM-Format) umgewandelt und an den Teilnehmer 18 übermittelt, wo er dann über den Handapparatlautsprecher abgespielt wird. In Schritt 228 bestimmt der Server 24, daß der Bildanteil der Multimedia-Nachricht nicht an den Teilnehmer 18 übertragen werden kann und erzeugt eine automatische Audiobenachrichtigung für den Teilnehmer 18, als Hinweis, daß ein Teil der ursprünglichen Multimedia-Nachricht nicht übermittelt werden konnte. Vorzugsweise bestimmt die automatische Benachrichtigung die Art der Information, die nicht übertragen werden konnte, z. B. Bild, Video, Fax usw. Hat der Teilnehmer 20 eine Bestätigung der Ablieferung angefordert, erzeugt und übermittelt der Server 24 über die MMI-Schnittstelle zwischen dem Handapparat 20 und dem Proxy-Gateway 26 eine Abliefernachricht an den Teilnehmer 20, nachdem der Teilnehmer 18 auf die Nachricht zugegriffen hat. Der Prozeß wird an Ende 232 beendet.

In Beispiel 2 wird dargestellt, daß ein Teilnehmer ohne MMS benachrichtigt werden kann, wenn eine Multimedia-Nachricht in der Teilnehmermailbox in dem MMS-freigegebenen Unified-Messaging-Server eingegangen ist, und daß je nach in der Multimedia-Nachricht benutzte Kommunikationsmodi und den Leistungsfähigkeiten des Empfängerhandapparates Teile der Multimedia-Nachricht an einen Teilnehmer ohne MMS übertragen werden können. Dies gibt MMS-Teilnehmern die Möglichkeit, Multimedia-Nachrichten mindestens teilweise an Benutzer ohne MMS zu übermitteln.

Zwar werden die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung oben beschrieben und in den Figuren dargestellt, der Umfang der Erfindung wird jedoch in den folgenden Ansprüchen festgelegt.


Anspruch[de]
Verfahren zum Abliefern einer herkömmlichen Voice-Mail-Nachricht von dem Handapparat (1b) eines Ursprungsteilnehmers, der nicht für Multimedia-Nachrichtenübermittlungsdienst MMS freigegeben ist, zu einem Empfängerteilnehmer (22) mit einem Handapparat, der für MMS freigegeben ist, mit den Schritten des Empfangens und Speicherns der Voice-Mail-Nachricht (100) in einem Nachrichten-Server in einer einem Empfänger der Voice-Mail-Nachricht zugewiesenen Mailbox, wobei das Verfahren durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:

Bestimmen (102) durch den Nachrichten-Server, ob der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt;

wenn der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt, Bewirken, daß eine Benachrichtigungsnachricht des Kurznachrichtendienstes SMS erzeugt und zu dem Handapparat des Empfängers gesendet wird (108), wobei die Benachrichtigungsnachricht dem Empfänger mitteilt, daß eine Voice-Mail-Nachricht darauf wartet, an den Empfänger abgeliefert zu werden;

nach Empfang einer Abliefernachricht mit Ursprung in dem Handapparat des Empfängers in dem Nachrichtenserver (112), Senden der in der Voice-Mail-Nachricht enthaltenen Voice-Informationen zu dem Empfänger unter Verwendung eines durch den MMS-freigegebenen Handapparat des Empfängers unterstützten Kommunikationsmodus (116122).
Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Verfahren ferner Schritte des Speicherns der herkömmlichen Voice-Mail-Nachricht in dem Nachrichtenserver als Daten unter Verwendung eines ersten digitalen Formats und des Übersetzens der Voice-Mail-Nachricht aus dem ersten digitalen Format in ein mit dem durch den MMS-freigegebenen Handapparat des Empfängers unterstützten Kommunikationsmodus kompatibles anderes Format (116). Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Bestimmens, ob der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt, umfaßt, daß der Nachrichtenserver eine Datenbank abfragt und eine Antwort von ihr erhält, wobei die Datenbank Informationen über die von dem Teilnehmerhandapparat unterstützten Kommunikationsmodi enthält. Verfahren nach Anspruch 2, ferner mit dem Schritt des Sendens (118) einer ersten Nachricht von dem Nachrichtenserver zu dem Handapparat des Empfängers, wobei die erste Nachricht eine Adresse enthält, die die übersetzten Daten enthält. Verfahren nach Anspruch 4, ferner mit dem Schritt des Herunterladens (122) der übersetzten Daten durch den Handapparat des Empfängers als eine Datei und des anschließenden Umsetzens (122) der heruntergeladenen übersetzten Daten in eine hörbare Ausgabe durch den Handapparat des Empfängers, wodurch ein Hören der herkömmlichen Voice-Mail-Nachricht durch den Empfänger unter Verwendung eines MMS-freigegebenen Handapparats ermöglicht wird. Nachrichtenserver (24), der das Abliefern einer herkömmlichen Voice-Mail-Nachricht an einen für den Multimedia-Nachrichtenübermittlungsdienst MMS freigegebenen Handapparat (22) unterstützt, wobei der Nachrichtenserver Mittel (60, 68, 66) zum Empfangen und Speichern der Voice-Mail-Nachricht in einer einem Empfänger der Voice-Mail-Nachricht zugewiesenen Mailbox enthält, wobei der Nachrichtenserver durch folgendes gekennzeichnet ist:

Mittel (60, 66) zum Bestimmen, ob der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt;

Mittel (60) zum Bewirken, daß eine Benachrichtigungsnachricht des Kurznachrichtendienstes SMS erzeugt und zu dem Handapparat des Empfängers gesendet wird, wenn der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt, wobei die Benachrichtigungsnachricht dem Empfänger mitteilt, daß eine Voice-Mail-Nachricht darauf wartet, an den Empfänger abgeliefert zu werden;

Mittel (60) zum Senden der in der Voice-Mail-Nachricht enthaltenen Informationen zu dem Empfänger unter Verwendung eines durch den MMS-freigegebenen Handapparat des Empfängers unterstützten Kommunikationsmodus nach Empfang einer Abliefernachricht mit Ursprung in dem Handapparat des Empfängers.
Nachrichtenserver nach Anspruch 6, wobei der Nachrichtenserver Mittel (66) zum Speichern der herkömmlichen Voice-Mail-Nachricht als Daten unter Verwendung eines ersten digitalen Formats und zum Übersetzen (60) der Voice-Mail-Nachricht aus dem ersten digitalen Format in ein mit dem durch den MMS-freigegebenen Handapparat des Empfängers unterstützten Kommunikationsmodus kompatibles anderes Format umfaßt. Nachrichtenserver nach Anspruch 6, wobei die Mittel zum Bestimmen, ob der Empfänger einen MMS-freigegebenen Handapparat benutzt, eine Datenbank (66), die Informationen über die von dem Teilnehmerhandapparat unterstüzten Kommunikationsmodi enthält, und Mittel (60) zum Abfragen der Datenbank und Empfangen einer Antwort von ihr durch den Nachrichtenserver umfassen. Nachrichtenserver nach Anspruch 7, ferner mit Mitteln zum Senden (60, 68) einer ersten Nachricht von dem Nachrichtenserver zu dem Handapparat des Empfängers, wobei die erste Nachricht eine Adresse enthält, die die übersetzten Daten enthält. Nachrichtenserver nach Anspruch 9, ferner mit Mitteln zum Senden (60, 68) eines Downloads der übersetzten Daten zu dem Handapparat des Empfängers als eine Datei, so daß der Handapparat des Empfängers anschließend die heruntergeladenen übersetzten Daten in eine hörbare Ausgabe durch den Handapparat des Empfängers umsetzen kann, wodurch ein Hören der herkömmlichen Voice-Mail-Nachricht durch den Empfänger unter Verwendung eines MMS-freigegebenen Handapparats ermöglicht wird.






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