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Dokumentenidentifikation DE602004002521T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001487241
Titel Kochgerät mit einem Gewichtsmessgerät versehen
Anmelder Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon, Kyonggi, KR
Erfinder Shon, Jong Chull, Suwon City Kyungki-Do, KR;
Kang, Young Hoon, Suwon-City Kyungki-Do, KR;
Sung, Han Jun, Suwon-City Kyungki-Do, KR
Vertreter Weber & Heim Patentanwälte, 81479 München
DE-Aktenzeichen 602004002521
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.01.2004
EP-Aktenzeichen 042504134
EP-Offenlegungsdatum 15.12.2004
EP date of grant 27.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse H05B 6/80(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kochgerät, das mit einer Gewichtsmessvorrichtung ausgestattet ist, und insbesondere eine Befestigungsstruktur eines Gewichtssensors eines Kochgeräts, der das Gewicht von Nahrungsmitteln genau misst und unter Verwendung des gemessenen Gewichts eine geeignete Garzeit bestimmt.

In einem automatischen Kochgerät, wie einem Gasofen, einem Elektroofen oder einem Mikrowellenofen, werden Nahrungsmittel gemäß einem Steuerverfahren, mit dem das Gerät versehen ist, automatisch gegart. Die effiziente Verwendung des automatischen Kochgeräts erfordert die Eingabe von das Nahrungsmittel betreffenden Informationen, wie der Art des Nahrungsmittels oder der Menge des Nahrungsmittels, in das Kochgerät, um die Nahrungsmittel mit einer geeigneten Wärmemenge über eine geeignete Garzeit automatisch zu garen.

Die das Nahrungsmittel betreffenden Informationen werden durch einen Verwender mittels einer Eingabeeinheit des automatischen Kochgeräts bereitgestellt. Wie vorstehend beschrieben, muss, wenn die das Nahrungsmittel betreffenden Informationen durch den Verwender manuell eingegeben werden, der Verwender eine getrennte Gewichtsmessvorrichtung zum genauen Messen der Menge an zu garenden Nahrungsmitteln verwenden. Bestimmt der Verwender die Nahrungsmittelmenge grob und gibt die grob bestimmte Menge an Nahrungsmittel in das nicht mit der separaten Gewichtsmessvorrichtung ausgestattete automatische Kochgerät ein, kann eine Unstimmigkeit zwischen der tatsächlichen Nahrungsmittelmenge und der eingegebenen Nahrungsmittelmenge auftreten, was zu einem Fehler führt. Auf Grund des Fehlers kann eine Steuereinheit des automatischen Kochgeräts die geeignete Garzeit und die geeignete Menge an zum Garen des Nahrungsmittels erforderlicher Wärme nicht bestimmen, was folglich zu einer reduzierten Garqualität führt.

EP 0 608 797 offenbart ein Kochgerät, wobei das Kochgerät mit einer Wiegevorrichtung, umfassend eine Platte mit einer vertikal beweglichen Welle und einer ein Fluid enthaltenden Blase oder eine mit Fluid gefüllte Kolben- und Zylinderanordnung, und einem Drucksensor zum Erkennen des Gewichts eines im Ofen zu garenden Nahrungsmittelprodukts versehen ist.

Demzufolge ist es ein Ziel von bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, ein Kochgerät bereitzustellen, in dem eine Befestigungsstruktur eines Gewichtssensors zum genauen und automatischen Messen eines Gewichts von Nahrungsmitteln verbessert ist, und dadurch zu verhindern, dass der Gewichtssensor durch das Nahrungsmittel verschmutzt wird.

Die vorliegende Erfindung stellt ein Kochgerät bereit, umfassend einen Garraum, versehen mit einem Hebeldurchtrittsloch in einer äußeren unteren Oberfläche des Garraums, einem drehbaren Tablett, das in dem Garraum angeordnet ist, um Nahrungsmittel zu tragen, einer Mehrzahl an Rollen, die mit dem Tablett und einer unteren Oberfläche des Garraums in rollenden Kontakt gebracht ist, um sich mit dem Tablett zu drehen, wenn das Tablett gedreht wird, einem Gewichtssensor, der unter dem Garraum angeordnet ist, und einem Hebel; dadurch gekennzeichnet, dass sich der Hebel von dem Gewichtssensor zu dem Hebeldurchtrittsloch erstreckt, um es einem ersten Ende des Hebels zu ermöglichen, durch in den Garraum eingebrachte Nahrungsmittel gedrückt zu werden und Druck zu dem Gewichtssensor über eine Hebelwirkung zu übertragen; und wobei sich der Hebel weiter von dem Gewichtssensor zu einer Laufbahn der Rollen erstreckt und angeordnet ist, um Druck zu übertragen, der durch die Rollen zu dem Gewichtssensor durch eine Hebelwirkung angelegt wird.

Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen dargelegt.

Die vorliegende Erfindung wird aus der folgenden nur beispielhaften Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen, in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen genommen, klar und leichter verständlich, worunter:

1 eine Perspektivansicht eines Mikrowellenofens gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist;

2 ein Blockdiagramm ist, um ein Steuersystem des Mikrowellenofens von 1 gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung darzustellen;

3 eine Perspektivansicht ist, um eine dem Mikrowellenofen von 1 bereitgestellte Befestigungsstruktur einer Gewichtsmessvorrichtung gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung darzustellen;

4 eine Explosionsperspektivansicht ist, um die in dem in 3 dargestellten Mikrowellenofen bereitgestellte Gewichtsmessvorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung darzustellen;

5 eine Seitenschnittansicht ist, um die Gewichtsmessvorrichtung des in 3 dargestellten Mikrowellenofens gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung darzustellen; und

6 eine andere Seitenschnittansicht ist, um die Gewichtsmessvorrichtung des in 3 dargestellten Mikrowellenofens gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung darzustellen.

Bezug wird nun detailliert auf die vorliegenden bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung genommen, unter welchen Beispiele in den begleitenden Zeichnungen veranschaulicht sind, wobei gleiche Bezugsnummern durchwegs gleiche Elemente bezeichnen.

Hier nachstehend wird mit Bezug auf die 1 bis 6 ein Kochgerät gemäß verschiedenen Aspekten der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 ist eine Perspektivansicht eines Mikrowellenofens gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 1 dargestellt, ist in einem Garraum 102 eines Mikrowellenofens 100 dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Tablett 110 vorgesehen, um zu ermöglichen, dass Nahrungsmittel darauf gelegt und gedreht werden. Ein Tablettmotor (nicht dargestellt) ist unter dem Garraum 102 zum Drehen des Tabletts 110 angeordnet. Der Tablettmotor ist mit dem Tablett 110 über eine Drehwelle 104a mechanisch verbunden und wird zusammen mit dem Tablett 110 gedreht. Ein ringförmiges Rollenstützglied 108 ist auf einem Boden 104 des Garraums 102 angeordnet. Rollen 108a sind auf dem Rollenstützglied 108 angebracht, damit es drehbar ist. Das Tablett 110 wird auf die Rollen 108a gesetzt und zusammen mit der Drehwelle 104a am Boden 104 des Garraums 102 ohne eine Neigung oder Verschiebung unter Verwendung des Rollenstützglieds 108 und der Rollen 108a sanft gedreht. Ein erstes Ende 120 eines Hebels (siehe 5) zum Übertragen von Druck auf einen Gewichtssensor (siehe 2) steht durch eine Laufbahn, entlang welcher sich die Rollen 108a auf dem Boden 104 des Garraums 102 bewegen, vor.

2 ist ein Blockdiagramm zum Darstellen eines Steuersystems des Mikrowellenofens 100 von 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 2 dargestellt, ist eine Steuereinheit 202, die einen Gesamtbetrieb des Mikrowellenofens 100 steuert, an deren Eingangsanschlüssen mit einer Eingabeeinheit 204 und einem Gewichtssensor 206 verbunden. Die Eingabeeinheit 204 ist mit einem Kochmoduseinstellknopf (nicht dargestellt) und numerischen Knöpfen (nicht dargestellt) versehen, um es einem Benutzer zu ermöglichen, die Kochbedingungen einzugeben. Die Steuereinheit 202 ist an deren Ausgangsanschlüssen mit einer Magnetronantriebseinheit 208, einer Gebläseantriebseinheit 212, einer Tablettmotorantriebseinheit 216 und einer Anzeigeantriebseinheit 220 verbunden. Die Magnetronantriebseinheit 208 treibt ein Magnetron 210 zum Erzeugen von elektromagnetischen Wellen an. Die Gebläseantriebseinheit 212 treibt ein Kühlgebläse 214 zum Kühlen verschiedener Arten an in einem Maschinenraum (nicht dargestellt) vorgesehenen elektrischen Elementen an. Die Tablettmotorantriebseinheit 216 treibt einen Tablettmotor 218 zum Drehen des Tabletts 110 im Garraum 102 an. Die Anzeigeantriebseinheit 220 treibt eine Anzeigeeinheit 222 zum Anzeigen von zum Garen erforderlichen Hilfsinformationen, Garinformationen oder aktuell eingestellten Werten, an.

3 ist eine Perspektivansicht, um eine Anbringungsstruktur einer im Mikrowellenofen 100 von 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bereitgestellten Gewichtsmessvorrichtung darzustellen. Wie in 3 dargestellt, wird der in einem Sensorgehäuse 304 untergebrachte Gewichtssensor (nicht dargestellt) auf eine äußere untere Oberfläche 104b des Garraums 102, d.h. eine äußere Oberfläche des Bodens 104 des Garraums 102 über einen Hebel 306 gedrückt. Das Sensorgehäuse 304 schließt eine Hebelbefestigungseinheit 304a ein. Die Hebelbefestigungseinheit 304a wird durch ein Befestigungselement 310 befestigt, um eine Drehung des Hebels 306 zu ermöglichen. Eine Schelle 302 ist an Seiten des Sensorgehäuses 304 durch eine in einer Seite der Schelle 302 gebildete Öffnung angebaut und durch Befestigungsmittel 308 befestigt, um das Sensorgehäuse 304 an die äußere untere Oberfläche 104b des Garraums zu befestigen. Die Schelle 302 ist auch an der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 durch Verschweißen, Verkleben oder andere geeignete Befestigungsverfahren befestigt.

4 ist eine Explosionsperspektivansicht, um die in 3 dargestellte im Mikrowellenofen bereitgestellte Gewichtsmessvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darzustellen. Wie in 4 dargestellt, sind auf der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 zwei Positionierungselemente 416 ausgebildet, um eine Anbringposition des Sensorgehäuses 304 anzuzeigen, und ein Hebeldurchtrittsloch 414 ist ausgebildet, um zu ermöglichen, dass das Ende 120 des Hebels 306 in das Innere des Garraums 102 hineinragt. Das Hebeldurchtrittsloch 414 ist auf der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 auf der Laufbahn der Rollen 108a ausgebildet. Die Positionierungselemente 416 werden zum Bestimmen von genauen relativen Positionen des Hebeldurchtrittslochs 414 und des Sensorgehäuses 304 verwendet. Die relativen Positionen betreffen Positionen, die einem ersten Ende 120 des Hebels 306 ermöglichen, durch das Hebeldurchtrittsloch 414 zu laufen und einem zweiten Ende 420 des Hebels 306 in das Sensorgehäuse 304 eingesetzt zu werden, wenn das Sensorgehäuse 304 angeordnet wird, um Positionen der Positionierungselemente 416 zu entsprechen, und der Hebel 306 ist mit dem Sensorgehäuse 304 verbunden. Die Positionierungselemente 416 bilden ein Paar. Da die Positionen der Positionierungselemente 416 und eine Position des Hebeldurchtrittslochs 414 ein Dreieck bilden, werden demzufolge genaue Positionen und Richtungen des Sensorgehäuses 304 und des Hebels 306 festgelegt. Wie vorstehend beschrieben können die Positionierungselemente 416 durch Stanzen von Löchern in den Boden 104 des Garraums 102 gebildet werden oder durch Bilden von Rillen auf der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102.

Die Positionierungselemente 416, die die Befestigungsposition des Sensorgehäuses 304 bestimmen, sind vom Hebeldurchtrittsloch 414 um einen vorbestimmten Abstand beabstandet. Da das Sensorgehäuse 304 und das Hebeldurchtrittsloch 414 voneinander beabstandet sind, ist der im Sensorgehäuse 304 untergebrachte Gewichtssensor selbst dann vor Verschmutzung geschützt, wenn vom Nahrungsmittel abgetrennte/r Feuchtigkeit oder Bodensatz im Garraum 102 während des Garens durch das Hebeldurchtrittsloch 414 zu einem Raum unter dem Garraum 102 fällt.

Das Sensorgehäuse 304 wird zum Unterbringen des Gewichtssensors darin verwendet. Eine Öffnung ist auf einem oberen Abschnitt des Sensorgehäuses 304 ausgebildet, um den Gewichtssensor durch die Öffnung im Sensorgehäuse 304 unterzubringen. Der durch die Öffnung untergebrachte Gewichtssensor 502 ist elektrisch mit einer getrennten Steuereinheit (nicht dargestellt) verbunden, um den Austausch von Informationen zwischen dem Gewichtssensor 502 und der Steuereinheit zu ermöglichen. Das Sensorgehäuse 304 ist auf der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 angeordnet, wobei der obere Abschnitt des Sensorgehäuses 304 die Öffnung aufweist, wobei die Öffnung mit der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 in Kontakt gebracht ist. Ein Hebelaufnahmeloch 418 ist auf einem Abschnitt des Sensorgehäuses 304 gegenüber der zum Unterbringen des Gewichtssensors 502 gebildeten Öffnung gebildet. Das zweite Ende 420 des Hebels 306 ist in das Hebelaufnahmeloch 418 eingesetzt und mit dem im Sensorgehäuse 304 untergebrachten Gewichtssensor 502 in Kontakt gebracht. Zwei Flügelabschnitte 410 sind jeweils an beiden Seiten des Sensorgehäuses 304 positioniert. Zwei Vorsprünge (nicht dargestellt) zum Einsetzen in die Positionierungselemente 416 sind jeweils an den Flügelabschnitten 410 gebildet, die mit der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 in Kontakt gebracht sind. Zwei Befestigungsrillen 402 sind an Oberflächen der Flügelabschnitte 410 gegenüber Oberflächen der Flügelabschnitte 410, die mit der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 in Kontakt gebracht sind, gebildet, um zu ermöglichen, dass Abschnitte der Befestigungselemente 308 darin eingesetzt werden. Ein Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen ist der gleiche wie der Zwischenraum, der zwischen den Positionierungselementen 416, die auf der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 gebildet ist.

Die Hebelbefestigungseinheit 304a ist in dem Sensorgehäuse 304 integriert. Der Hebel 306 ist an der Hebelbefestigungseinheit 304a befestigt, um durch Ausrichten von Befestigungslöchern 406 der Hebelbefestigungseinheit 304a mit einem Befestigungsloch 408 des Hebels 306 und dann Einsetzen des Befestigungselements 310 in die Befestigungslöcher 406 und 408, gedreht zu werden. Als Folge wirkt ein Abschnitt der Hebelbefestigungseinheit 304a, in den das Befestigungselement 310 eingesetzt ist, als Drehpunkt des Hebels 306.

Der Hebel 306 ist ähnlich wie ein Stab gebildet. Das erste Ende 120 des Hebels 306 ist durch das Hebeldurchtrittsloch 414 an der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 eingesetzt und ragt dann in das Innere des Garraums 102 hinein. Das erste in das Innere des Garraums 102 hineinragende Ende 120 des Hebels 306 wird durch die Rollen 108a in den Garraum 102 gedrückt, sodass durch den Hebel 306 eine Hebelwirkung auftritt. Das erste Ende 120 des Hebels 306 fungiert als Kraftangriffspunkt, d.h. als Punkt an welchen Kraft angelegt wird.

Das zweite Ende 420 des Hebels 306 fungiert als Angriffspunkt der Hebelwirkung, die durchgeführt wird, wenn das erste Ende 120 des Hebels 306 durch die Rollen 108a gedrückt wird, d.h. als Punkt, auf welchen die Kraft übertragen wird. Das zweite Ende 420 des Hebels 306 drückt den im Sensorgehäuse 304 untergebrachten Gewichtssensor durch die Hebelwirkung.

Die Schelle 302 wird zum Befestigen des Sensorgehäuses 304 an der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 verwendet und ist mit einem durch Öffnungen in einem Seitenabschnitt und einem oberen Abschnitt der Schelle 302 gebildeten Raum versehen, sodass die Flügelabschnitte 410 des Sensorgehäuses 304 darin eingesetzt werden und deshalb mit der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 in Kontakt gebracht sind. Zudem ist, wenn das Sensorgehäuse 304 durch die Schelle 302 befestigt ist, die Öffnung auf einem unteren Abschnitt der Schelle 302 gebildet, sodass das Hebelaufnahmeloch 418 des Hebelgehäuses 304 und die Hebelbefestigungseinheit 304a unter der Schelle 302 offen liegen. Das heißt, die Schelle 302 weist von unten betrachtet eine „U"-Form auf. Zwei Befestigungslöcher 404 sind an einem unteren Abschnitt der Schelle 302 gebildet. Die Befestigungselemente 308 sind in die Befestigungslöcher 404 eingesetzt und drücken die Befestigungsrillen 402 des durch die Seitenöffnung der Schelle 302 eingesetzten Sensorgehäuses 304.

Ein Verfahren zum Befestigen der Gewichtmessvorrichtung des Kochgeräts gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist nachstehend beschrieben. Der Gewichtssensor ist im Sensorgehäuse 304 untergebracht. Die an den Flügelabschnitten 410 des Sensorgehäuses 304 gebildeten Vorsprünge sind eingesetzt, um den Positionierungselementen 416 der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 zu entsprechen, um zu ermöglichen, dass die Befestigungsposition des Sensorgehäuses 304 genau bestimmt wird. Danach wird die Schelle 302 an die Seiten des Sensorgehäuses 304 befestigt und dann werden die Schelle 302 und das Sensorgehäuse 304 durch die Befestigungselemente 308 aneinander befestigt. Werden die Positionen des Sensorgehäuses 304 und der Schelle 302 bestimmt, wird die Schelle 302 an einen Abschnitt der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 durch Verschweißen oder Verkleben befestigt. Sind die an der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 gebildeten Positionierungselemente 416 wie Durchgangslöcher gestaltet, anders als die Rillen, sind die an den Flügelabschnitten 410 des Sensorgehäuses 304 gebildeten Vorsprünge so gebildet, dass sie Größen aufweisen, sodass die Durchgangslöcher vollständig geschlossen sind, um zu verhindern, dass Mikrowellen aus dem Mikrowellenofen austreten.

5 ist eine Seitenschnittansicht der Gewichtsmessvorrichtung des in 3 dargestellten Mikrowellenofens gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 5 dargestellt, drückt, wenn das erste Ende 120 des Hebels 306 durch die Rollen 108a in den Garraum 102 gedrückt wird, das zweite Ende 420 des Hebels 306 den im Sensorgehäuse 304 untergebrachten Gewichtssensor 502 durch die Hebelwirkung. Die in 2 dargestellte Steuereinheit 202 erkennt eine durch den Hebel 305 auf den Gewichtssensor 502 ausgeübte Druckmenge und bestimmt ein Gewicht eines auf das Tablett 110 gelegten Gegenstands.

6 ist eine andere Seitenschnittansicht der Gewichtsmessvorrichtung des in 3 dargestellten Mikrowellenofens gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 6 dargestellt, sind die an den Flügelabschnitten 410 des Sensorgehäuses 304 gebildeten Vorsprünge 602 in die Positionierungselemente 416 mit Durchgangslochformen, die an der äußeren unteren Oberfläche 104b des Garraums 102 gebildet sind, eingesetzt, und dadurch wird die genaue Befestigungsposition des Sensorgehäuses 304 bestimmt.

Wie es ist aus der vorstehenden Beschreibung klar ist, stellt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Kochgerät bereit, in welchem die Befestigungsstruktur des Gewichtssensors zum genauen und automatischen Messen eines Gewichts von Nahrungsmitteln verbessert ist, wodurch verhindert wird, dass der Gewichtssensor durch die Nahrungsmittel verschmutzt wird.


Anspruch[de]
Kochgerät (100) mit:

einem Garraum (102), der mit einem Hebeldurchtrittsloch (414) auf einer äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) versehen ist;

einem drehbaren Tablett (110), das in dem Garraum (102) angeordnet ist, um Nahrungsmittel zu tragen;

einer Mehrzahl an Rollen (108a), die mit dem Tablett (110) und einer unteren Oberfläche des Garraumes (102) in rollenden Kontakt gebracht ist, um sich mit dem Tablett (110) zu drehen, wenn das Tablett (110) gedreht wird;

einem Gewichtssensor (206, 502), der unter dem Garraum (102) angeordnet ist; und

einem Hebel (306);

dadurch gekennzeichnet,

dass sich der Hebel von dem Gewichtssensor (206, 502) zu dem Hebeldurchtrittsloch (414) erstreckt, um es einem ersten Ende des Hebels zu ermöglichen, durch in den Garraum (102) eingebrachte Nahrungsmittel gedrückt zu werden und Druck zu dem Gewichtssensor (206, 502) über eine Hebelwirkung zu übertragen; und wobei

sich der Hebel (306) weiter von dem Gewichtssensor (206, 502) zu einer Laufbahn der Rollen (108a) erstreckt und angeordnet ist, um Druck zu übertragen, der durch die Rollen (108a) zu dem Gewichtssensor (206, 502) durch eine Hebelwirkung angelegt wird.
Kochgerät (100) nach Anspruch 1, wobei der Gewichtssensor (206, 502) ein Ausgabesignal erzeugt, das eine Größe aufweist, die einem Gewicht der in den Garraum (102) eingebrachten Nahrungsmittel entspricht. Kochgerät (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei:

das erste Ende (120) des Hebels (306) zu einem Inneren des Garraumes (102) durch das Hebeldurchtrittsloch (414) vorsteht; und

ein zweites Ende (420) des Hebels (306) mit dem Gewichtssensor (206, 502) in Kontakt steht.
Kochgerät nach einem vorhergehenden Anspruch, ferner mit:

einem Sensorgehäuse (304), das auf der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) angeordnet ist, um den Gewichtssensor (206, 502) unterzubringen; und

einem Hebelaufnahmeloch (418), das auf dem Sensorgehäuse (304) vorgesehen ist, um es einem zweiten Ende (420) des Hebels (306) zu ermöglichen, mit dem Gewichtssensor (206, 502), der in dem Sensorgehäuse (304) untergebracht ist, in Kontakt gebracht zu werden.
Kochgerät (100) nach Anspruch 4, ferner mit:

einer Hebelbefestigungseinheit (304a), die in dem Sensorgehäuse (304) integriert ist, um es einem Abschnitt des Hebels (306) zwischen den ersten und zweiten Enden (120, 420) des Hebels (306) zu erlauben, an der Hebelbefestigungseinheit (304a) befestigt zu werden, um es einem Abschnitt der Hebelbefestigungseinheit (304a), an der der Hebel (306) befestigt ist, zu ermöglichen, als ein Drehpunkt des Hebels (306) zu fungieren, wenn der Hebel (306) an der Hebelbefestigungseinheit (304a) befestigt ist.
Kochgerät (100) nach Anspruch 4 oder 5, wobei des Sensorgehäuse (304) auf der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) angebracht ist, ohne einen Bereich der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) zu bedecken, auf der das Hebeldurchtrittsloch (414) ausgebildet ist. Kochgerät (100) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei das Sensorgehäuse (304) ferner aufweist:

zumindest einen Vorsprung, der auf einer Oberfläche vorgesehen ist, die mit der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) in Kontakt gebracht ist; und

zumindest einem Positionierungselement (416), das auf der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) ausgebildet ist, um eine Anbringposition des Sensorgehäuses (304) anzuzeigen, um es dem zumindest einen Vorsprung des Sensorgehäuses zu ermöglichen, in das zumindest eine Positionierungselement (416) eingesetzt zu werden.
Kochgerät (100) nach Anspruch 4, ferner mit:

einer Öffnung, die auf einem oberen Bereich des Sensorgehäuses (304) vorgesehen ist, um den Gewichtssensor (206, 502) darin unterzubringen.
Kochgerät (100) nach Anspruch 8, wobei die Öffnung, die auf dem oberen Bereich des Sensorgehäuses (304) vorgesehen ist, mit der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) in Kontakt gebracht ist. Kochgerät (100) nach Anspruch 9, wobei das Hebelaufnahmeloch, das auf dem Sensorgehäuse (304) vorgesehen ist, der Öffnung gegenüberliegt, die auf dem oberen Bereich des Sensorgehäuses (304) vorgesehen ist. Kochgerät (100) nach Anspruch 10, wobei das zweite Ende (420) des Hebels (306) in das Hebelaufnahmeloch (418) des Sensorgehäuses (304) eingesetzt ist, um mit dem Gewichtssensor (206, 502) in Kontakt zu stehen. Kochgerät (100) nach Anspruch 5, wobei:

das erste Ende (120) des Hebels (306), das in den Garraum (102) vorsteht, als ein Kraftangriffspunkt fungiert; und

das zweite Ende (420) des Hebels (306) in Kontakt mit dem Gewichtssensor (206, 502) als ein Angriffspunkt der Hebelwirkung fungiert, auf den Kraft übertragen wird.
Kochgerät (100) nach Anspruch 7, wobei:

zwei Vorsprünge auf der Oberfläche des Sensorgehäuses (304) vorgesehen sind und zwei Positionierungselemente (416) auf der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) ausgebildet sind; und

ein Zwischenraum zwischen den zwei Vorsprüngen der gleiche ist, wie ein Zwischenraum zwischen den zwei Positionierungselementen (416).
Kochgerät (100) nach Anspruch 7, wobei das zumindest eine Positionierungselement (416) aufweist:

eine Mehrzahl an Positionierungselementen (416) und wobei eine Lage der Mehrzahl an Positionierungselementen (416) und die Lage des Hebeldurchtrittsloches (414) ein Dreieck bildet.
Kochgerät (100) nach Anspruch 7, wobei das zumindest eine Positionierungselement (416) durch Stanzen eines Loches auf dem Boden des Garraumes (102) oder durch Bilden einer Rille auf der äußeren unteren Oberfläche des Garraumes (102) gebildet wird. Kochgerät (100) nach Anspruch 7, wobei das zumindest eine Positionierungselement (416) von dem Hebeldurchtrittsloch (414) um einen vorbestimmten Abstand beabstandet ist. Kochgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 16, wobei das zumindest eine Positionierungselement (416) zwei Löcher aufweist, die durch Stanzen von Löchern in einen Boden des Garraumes (102) gebildet sind. Kochgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 17, wobei der zumindest eine Vorsprung in das zumindest eine Positionierungselement (416), das auf der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) ausgebildet ist, eingesetzt wird, ohne zu der Innenseite des Garraumes (102) vorzustehen. Kochgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 18, ferner mit:

zumindest einem Flügelabschnitt (410), der an dem Sensorgehäuse (304) vorgesehen ist und mit der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) in Kontakt gebracht ist; und

zumindest einem Vorsprung, der auf einer Oberfläche des zumindest einen Flügelabschnitts (410), der mit der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) in Kontakt gebracht ist, ausgebildet ist.
Kochgerät (100) nach einem vorhergehenden Anspruch, ferner mit:

einer Steuereinheit (202), die elektrisch mit dem Gewichtssensor (206, 502) verbunden ist, um ein Gewicht eines auf das Tablett (110) gelegten Objektes basierend auf einer Druckänderung, die durch den Gewichtssensor (206, 502) gemessen wird, zu bestimmen.
Kochgerät nach Anspruch 20, ferner mit:

einem Hebeldurchtrittsloch (414), das auf der Laufbahn der Rolle (108a) ausgebildet ist;

einem ersten Ende (120) des Hebels (306), das zu einer Innenseite des Garraumes (102) durch das Hebeldurchtrittsloch (414) vorsteht; und

einem zweiten Ende (420) des Hebels (306), das mit dem Gewichtssensor (206, 502) in Kontakt gebracht ist.
Kochgerät (100) nach einem vorhergehenden Anspruch, ferner mit:

einem Tablettmotor (218), der unter dem Garraum (102) angeordnet ist, um das Tablett (110) zu drehen; und

einer Rotationswelle (104a), um den Tablettmotor (218) mit dem Tablett (110) zu verbinden.
Kochgerät nach Anspruch 20, wobei die Steuereinheit (202) ferner aufweist:

eine Eingabeeinheit (204), die mit einem Kochmoduseinstellknopf und numerischen Knöpfen versehen ist, um es einem Benutzer zu erlauben, die Kochbedingungen einzugeben.
Kochgerät (100) nach Anspruch 20, ferner mit:

einer Magnetronantriebseinheit (208), um ein Magnetron (210) anzutreiben, um elektromagnetische Wellen zu erzeugen;

einer Gebläseantriebseinheit (212), um ein Kühlgebläse (214) anzutreiben;

einer Anzeigeantriebseinheit (220), um eine Anzeigeeinheit (222) anzutreiben; und

einer Tablettantriebseinheit (216), um einen Tablettmotor (218) anzutreiben, um das Tablett (110) in dem Garraum (102) zu drehen.
Kochgerät (100) nach Anspruch 21, wobei der Gewichtssensor (206, 502) unter dem Garraum (102), wo das Hebeldurchtrittsloch (414) ausgebildet ist, angebracht ist, ohne einen Abschnitt des Garraumes (102), zu bedecken. Kochgerät (100) nach einem vorhergehenden Anspruch, ferner mit:

einem Garraum (102), der mit zumindest einem Positionierungselement (416) versehen ist, das auf einer äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) ausgebildet ist;

einem Sensorgehäuse (304), das unter dem Garraum (102) in Beziehung zu dem zumindest einen Positionierungselement (416) angeordnet ist, um den Gewichtssensor (206, 502) unterzubringen; und

einer Schelle (302), die angepasst ist, um das Sensorgehäuse (304) mit der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) zu befestigen.
Kochgerät (100) nach Anspruch 26, wobei:

das Sensorgehäuse (304) mit Vorsprüngen versehen ist; und

die Vorsprünge des Sensorgehäuses (304) in das zumindest eine Positionierungselement (416) von unterhalb des Garraumes (102) eingesetzt sind, aber nicht zu einer Innenseite des Garraumes (102) vorstehen.
Kochgerät (100) nach Anspruch 26 oder 27, wobei das Sensorgehäuse (304) ferner aufweist:

zumindest einem Flügelabschnitt (410), der mit der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) in Kontakt gebracht ist; und

zumindest einem Vorsprung, der auf einer Oberfläche des zumindest einen Flügelabschnitts (410), der mit der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) in Kontakt gebracht ist, vorgesehen ist.
Kochgerät (100) nach einem der Ansprüche 26 bis 28, wobei die Schelle (302) an der äußeren unteren Oberfläche (104b) des Garraumes (102) durch Verschweißen oder Verkleben befestigt ist. Kochgerät (100) nach einem der Ansprüche 26 bis 29, ferner mit:

einem ringförmigen Rollenstützglied (108), das auf einem unteren Abschnitt des Garraumes (102) angeordnet ist; und

einer Mehrzahl an Rollen (108a), die auf dem Rollenstützglied (108) angebracht ist, damit das Rollenstützglied (108) drehbar ist.
Kochgerät (100) nach einem vorhergehenden Anspruch, ferner mit:

einem Hebel, der zu einer Innenseite des Garraumes (102) vorsteht, um Druck zu dem Gewichtssensor (206, 502) zu übertragen.






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