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Dokumentenidentifikation DE60308420T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001598148
Titel VERBESSERTER NAGELHALTER UND NAGELMASCHINE MIT DIESEM NAGELHALTER
Anmelder Zhe Jiang Rong Peng Air Tools Co., Ltd., Taizhou, Zhejiang, CN;
Li, Xiaorong, Taizhou, Zhejiang, CN
Erfinder LI, Xiaorong, Taizhou, Zhejiang 318050, CN
Vertreter Notarbartolo & Gervasi GmbH, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60308420
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.04.2003
EP-Aktenzeichen 037201019
WO-Anmeldetag 17.04.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/CN03/00279
WO-Veröffentlichungsnummer 2004076128
WO-Veröffentlichungsdatum 10.09.2004
EP-Offenlegungsdatum 23.11.2005
EP date of grant 13.09.2006
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 24.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse B25C 1/00(2006.01)A, F, I, 20060306, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B25C 5/16(2006.01)A, L, I, 20060306, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technischer Bereich

Die vorliegende Erfindung betrifft einen verbesserten Nagelhalter gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine mit diesem Nagelhalter ausgestattete Nagelmaschine gemäß dem Oberanspruch von Anspruch 6, wie sie aus US-Patent 6.237.827 bekannt ist.

Allgemeiner Stand der Technik

Um beim Nageln von geraden Nägeln und Klammern eine höhere Leistung zu erzielen, sind nach dem Stand der Technik die meisten Nagelmaschinen mit einem Nagelhalter ausgerüstet, welcher sowohl gerade Nägel als auch Klammern hält, so dass die Nagelmaschine mit unterschiedlichen Nagelarten arbeiten kann. Im Allgemeinen umfasst der Nagelhalter für die Doppelzweck-Nagelmaschine drei getrennte Bauteile, nämlich den Nasendeckel, die federnde Rippe und die Nase. Die federnde Rippe ist mit dem Nasendeckel über ein Verbindungsteil verbunden. Beispielsweise wird im chinesischen Gebrauchsmuster Nr. 01270742.2 ein Nagelhalter offenbart, welcher eine Nase und einen abtrennbaren Nasendeckel umfasst, der auf der Nase befestigt ist. Auf dem Nasendeckel befindet sich eine federnde Rippe, von welcher eines ihrer Enden drehbar mit dem Nasendeckel gekoppelt ist. Die federnde Rippe befindet sich in einem Nagelschlitz zum Halten der Nägel. Da die elastische Rippe vom Nasendeckel abtrennbar ist, gibt es da während der Fertigung gewisse Nachteile wie beispielsweise die Schwierigkeit, das Ausmaß der Biegung der federnden Rippe zu steuern, so dass die Ausschussrate sehr hoch ist. Darüber hinaus wird ein zusätzlicher Schritt beim Anbringen der federnden Rippe zugefügt.

Darstellung der Erfindung

Das Ziel der vorliegende Erfindung besteht darin, die Nachteile des weiter oben erwähnten Standes der Technik zu überwinden und einen verbesserten Nagelhalter und eine mit einem solchen Nagelhalter ausgestatte Nagelmaschine vorzustellen. Dieser Nagelhalter lässt sich viel leichter herstellen und hat eine niedrigere Ausschussrate.

Der Nagelhalter gemäß Anspruch 1 umfasst eine sich vor der Nagelmaschine befindliche Nase und einen mit der Nase gekoppelten Nasendeckel. In der Nase befinden sich ein Durchgangsloch, welches ermöglicht, dass Klammern oder gerade Nägel hindurch gelangen, und eine Führungsrille, welche ermöglicht, dass die Klammern oder geraden Nägel in ihr entlang gleiten. Eine federnde Rippe befindet sich auf dem Nasendeckel und erstreckt sich in die Führungsrille hinein, und ein Ende der federnden Rippe ist fester Bestandteil des Körpers des Nasendeckels.

Da die elastische Rippe fester Bestandteil des Nasendeckels ist, lässt sich der Nagelhalter gemäß der vorliegende Erfindung leichter fertigen, das Ausmaß der Biegung der Rippe lässt sich leichter kontrollieren, und folglich wird die Ausschussrate gesenkt. Da für die federnde Rippe gemäß der vorliegenden Erfindung kein Montagevorgang erforderlich ist, werden auch die Kosten gesenkt.

Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Darstellung des Nagelhalters für eine Nagelmaschine nach dem Stand der Technik.

2 ist eine Vorderansicht des Nasendeckels und der federnden Rippe des verbesserten Nagelhalters gemäß der vorliegenden Erfindung

3 ist eine Schnittdarstellung längs der Linie A-A von 2 und zeigt den Nasendeckel und die Rippe.

4 ist eine Vorderansicht der Nase des verbesserten Nagelhalters gemäß der vorliegenden Erfindung.

5 ist eine Explosivdarstellung des verbesserten Nagelhalters gemäß der vorliegenden Erfindung.

Ausführungsformen

Es soll nun Bezug auf 1 genommen werden, wo ein Nagelhalter nach dem Stand der Technik veranschaulicht ist, welcher drei getrennte Bauteile umfasst, nämlich einen Nasendeckel 1, eine federnde Rippe 2 und eine Nase 3. In einem Ende der federnden Rippe 2 befindet sich ein Drehgelenkloch 21, und dieses Ende der federnden Rippe 2 ist mit dem Nasendeckel 1 über einen elastischen geraden zylindrischen Stift 22 verbunden. Am anderen Ende der federnden Rippe 2 befindet sich ein vorspringender Teil, welcher sich in die Führungsrille der Nase 3 hinein erstreckt. Während der Fertigung ist es schwierig, das Ausmaß der Biegung des vorspringenden Teils der federnden Rippe 2 zu steuern, und daher ist die Ausschussrate sehr hoch.

Es soll nun Bezug auf die 25 genommen werden, wo ein verbesserter Nagelhalter gemäß der vorliegenden Erfindung eine vor der Nagelmaschine angeordnete Nase 3 und einen mit der Nase 3 gekoppelten Nasendeckel 4 umfasst. Die Montage der Nase 3 und der Nagelmaschine erfolgt nach herkömmlicher Technik und braucht daher hier nicht beschrieben zu werden. In der Nase 3 sind ein Durchgangsloch 31, welches ermöglicht, dass Klammern oder gerade Nägel hindurch gelangen, und eine Führungsrille 32, welche ermöglicht, dass Klammern oder gerade Nägel entlang gleiten, ausgebildet. Eine federnde Rippe 5 befindet sich auf dem Nasendeckel 4 und erstreckt sich in die Führungsrille 32 hinein. Abweichend vom Stand der Technik ist nach der vorliegenden Erfindung ein Ende der federnden Rippe 5 fester Bestandteil des Körpers des Nasendeckels 4.

2 und 3 veranschaulichen den Aufbau des Nasendeckels 4 und der federnden Rippe 5. Die federnde Rippe ist als Teil des Nasendeckels 4 ausgebildet. Sie ist ein zungenförmiger Teil konstanter Breite, welcher durch Schneid- und Stanzvorgänge hergestellt wird. Die federnde Rippe 5 verläuft von ihrem verbundenen Ende zu ihrem freien Ende zunehmend schräg in Richtung zur Führungsrille. Ein Kopf des freien Endes hat die Gestalt eines Bogens und steht vom Nasendeckel 4 ab.

Wie 4 zeigt, wo der Aufbau der Nase 3 dargestellt ist, ist in der Nase 3 eine Führungsrille 32 ausgebildet, welche ermöglicht, dass Klammern oder gerade Nägel in ihr entlang gleiten. Das Durchgangsloch 31 ist ein U-förmiges Loch, welches in der Rille 32 ausgebildet ist, so dass die Klammern hindurch gelangen können. Auf einer Seite des U-förmigen Durchgangsloches ist eine gewisse Anzahl von T-förmigen Durchgangslöchern vorhanden, welche ermöglichen, dass gerade Nägel unterschiedlicher Modelle hindurch gelangen.

Wie in 5 dargestellt ist, ist im Nasendeckel 4 eine gewisse Anzahl von Durchgangslöchern 43, 44 und 45 vorhanden, und in der Nase 3 ist auch eine gewisse Anzahl von Durchgangslöchern 33, 34 und 35 vorhanden. Die Durchgangslöcher 43, 44 und 45 entsprechen den Löchern 33, 34 und 35 auf der Grundlage eins zu eins. Der Nasendeckel 4 und die Nase 3 sind aneinander durch Schrauben befestigt, welche durch die Durchgangslöcher 43, 44 und 45 und die Durchgangslöcher 33, 34 und 35 dergestalt führen, dass sich die federnde Rippe 5 in die Führungsrille 32 hinein erstreckt und die Breite der Rille in zwei Bereiche beidseitig teilt, wobei die Breite mindestens groß genug sein muss, um zu ermöglichen, dass gerade Nägel oder eine Seite von Klammern hindurch gelangen können. Auf einer Seite des Nasendeckels 4 ist ein ausgesparter Bereich 42 zur Erleichterung der Installation einer Sicherheitsvorrichtung ausgebildet. Da die Installation der Sicherheitsvorrichtung nach herkömmlicher Technologie erfolgt, braucht sie hier nicht beschrieben zu werden.

Wie in den 25 dargestellt ist, ist die Funktionsweise der federnden Rippe 5 in der Nagelmaschine wie folgt: Wenn die Nagelmaschine nicht in Betrieb ist, drückt die federnde Rippe 5 stets gegen den mittleren Teil der Führungsrille 32 der Nase 3. Wenn gerade Nägel genagelt werden, führt die Nagelzuführeinrichtung der Führungsrille 32 gerade Nägel von einer Seite der federnden Rippe 5 zu. In diesem Fall dient die federnde Rippe als Richtungsführung. Beim Nageln von Klammern führt die Nagelzuführeinrichtung die Klammern der Führungsrille 32 über den Klammerschlitz zu. Während des Vorgangs des Nagelns schiebt der Zuschläger die federnde Rippe 5 beiseite und drückt die Klammer oder den geraden Nagel hinaus. Während dieses Zeitraums drückt die federnde Rippe weiterhin gegen den Zuschläger.

Es ist augenscheinlich, dass die Fachleute auf diesem Gebiet den verbesserten Nagelhalter gemäß der vorliegenden Erfindung dazu benutzen können, verschieden Arten von Nagelmaschine zu gestalten.

Die obige Ausführungsform ist lediglich dazu benutzt worden, um die vorliegende Erfindung zu erläutern, und darf nicht dazu dienen, die Auslegung dieser Erfindung einzuschränken. Die Fachleute auf diesem Gebiet erkennen, dass verschieden Änderung in der Form und im Detail möglich sind.


Anspruch[de]
Verbesserter Nagelhalter für eine Nagelmaschine, welcher umfasst:

eine sich vor der Nagelmaschine befindliche Nase (3), in welcher ein Durchgangsloch (31), welches ermöglicht, dass Klammern oder gerade Nägel hindurch gelangen, und eine Führungsrille (32), welche ermöglicht, dass die genannten Klammern oder geraden Nägel in ihr entlang gleiten, ausgebildet sind;

ein Nasendeckel (4), welcher mit der genannten Nase gekoppelt ist;

eine federnde Rippe (5), welche auf dem genannten Nasendeckel (4) vorhanden ist und sich in die genannte Führungsrille (32) hinein erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der genannten federnden Rippe (5) fester Bestandteil des genannten Nasendeckels (4) ist.
Verbesserter Nagelhalter für eine Nagelmaschine gemäß Anspruch 1, bei welchem die genannte federnde Rippe (5):

a) ein zungenförmiger Teil mit konstanter Breite ist; und/oder

b) von ihrem verbundenen Ende bis zu ihrem freien Ende zunehmend schräg in Richtung auf die genannte Führungsrille (32) verläuft und das genannte freie Ende von dem genannten Nasendeckel (4) absteht.
Verbesserter Nagelhalter für eine Nagelmaschine gemäß Anspruch 1, bei welchem ein Kopf des genannten freien Endes der genannten federnden Rippe (5) die Gestalt eines Bogens hat. Verbesserter Nagelhalter für eine Nagelmaschine gemäß Anspruch 1, bei welchem in dem genannten Nasendeckel (4) eine gewisse Anzahl von Durchgangslöchern (43, 44 und 45) und in der genannten Nase (3) eine gewisse Anzahl von Durchgangslöchern (33, 34 und 35), welche den genannten Durchgangslöchern (43, 44 und 45) entsprechen, vorhanden sind. Verbesserter Nagelhalter für eine Nagelmaschine gemäß Anspruch 1, bei welchem ein ausgesparter Bereich (42) vorhanden ist, der auf einer Seite des genannten Nasendeckels (4) ausgebildet ist. Nagelmaschine mit einem Nagelhalter, wobei der genannte Nagelhalter umfasst:

eine sich vor der Nagelmaschine befindliche Nase (3), in welcher ein Durchgangsloch (31), welches ermöglicht, dass Klammern oder gerade Nägel hindurch gelangen, und eine Führungsrille (32), welche ermöglicht, dass die genannten Klammern oder geraden Nägel in ihr entlang gleiten, ausgebildet sind;

ein Nasendeckel (4), welcher mit der genannten Nase gekoppelt ist;

eine federnde Rippe (5), welche auf dem genannten Nasendeckel (4) vorhanden ist und sich in die genannte Führungsrille (32) hinein erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der genannten federnden Rippe (5) fester Bestandteil des genannten Nasendeckels (4) ist.
Nagelmaschine gemäß Anspruch 6, bei welcher die genannte federnde Rippe (5):

a) ein zungenförmiger Teil mit konstanter Breite ist; und/oder

b) von ihrem verbundenen Ende bis zu ihrem freien Ende zunehmend schräg in Richtung auf die genannte Führungsrille (32) verläuft und das genannte freie Ende von dem genannten Nasendeckel (4) absteht.
Nagelmaschine gemäß Anspruch 6, bei welcher ein Kopf des genannten freien Endes der genannten federnden Rippe (5) die Gestalt eines Bogens hat. Nagelmaschine gemäß Anspruch 6, bei welcher in dem genannten Nasendeckel (4) eine gewisse Anzahl von Durchgangslöchern (43, 44 und 45) und in der genannten Nase (3) eine gewisse Anzahl von Durchgangslöchern (33, 34 und 35), welche den genannten Durchgangslöchern (43, 44 und 45) entsprechen, vorhanden sind. Nagelmaschine gemäß Anspruch 6, bei welcher ein ausgesparter Bereich (42) vorhanden ist, der auf einer Seite des genannten Nasendeckels (4) ausgebildet ist.






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