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Dokumentenidentifikation DE69834243T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000950923
Titel FOTOEMPFINDLICHE ZUSAMMENSETZUNGEN UND FLEXODRUCKPLATTE
Anmelder Tokyo Ohka Kogyo Co., Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP;
Nippon Shokubai Co. Ltd., Osaka, JP
Erfinder TAKAGI, Toshiya, Fujisawa-shi, Kanagawa 251-0877, JP;
AOYAMA, Toshimi, Fujisawa-shi, Kanagawa 251-0816, JP;
KAHARA, Koji, Suita-shi, Osaka 564-0035, JP;
KOBAYASHI, Nobuhiro, Takatsuki-shi, Osaka 569-0854, JP;
YOSHIDA, Masatoshi, Nara-shi, Nara 631-0036, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 69834243
Vertragsstaaten BE, DE, FI, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.11.1998
EP-Aktenzeichen 989516836
WO-Anmeldetag 04.11.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/04969
WO-Veröffentlichungsnummer 1999023532
WO-Veröffentlichungsdatum 14.05.1999
EP-Offenlegungsdatum 20.10.1999
EP date of grant 19.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse G03F 7/027(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G03F 7/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   C08G 18/67(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G03F 7/038(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung, und spezieller auf eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung, die für eine Platte für wässrigen Flexodruck geeignet ist, und eine Harzplatte für den Flexodruck unter Verwendung der lichtempfindlichen Harzzusammensetzung.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Herkömmlicherweise sind thermoplastische Elastomere mit einer geeigneten Stoßelastizität oder lichtempfindliche Harzzusammensetzungen, die photopolymerisierbare ungesättigte Monomere und Photopolymerisationsinitiatoren umfassen, als lichtempfindliche Harzzusammensetzungen zur Bildung lichtempfindlicher Harzschichten von lichtempfindlichen Harzplatten für den Flexodruck verwendet worden. Als die voranstehend genannten thermoplastischen Elastomere sind beispielsweise Styrolharze, wie Styrol/Isopren/Styrol und Styrol/Butadien/Styrol, verwendet worden. Jedoch sind diese thermoplastischen Elastomere hydrophob, so dass sie nicht mit Wasser oder wässrigen Lösungsmitteln extrahiert werden können. Dementsprechend sind organische Lösungsmittel der Chlorreihe, wie Chloroform, Trichlorethan, Trichlorethylen und Tetrachlorethylen, ausschließlich verwendet worden. Derartige organische Lösungsmittel der Chlorreihe weisen keine Entflammbarkeit auf, sind leicht zu handhaben und hochgradig stabil. Jedoch sind sie dem menschlichen Körper gegenüber in hohem Maße toxisch, was nicht nur ein Problem hinsichtlich der Gesundheitspflege aufwirft, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Arbeitsumgebung ungünstig ist.

Zur Lösung eines derartigen Problems der herkömmlichen lichtempfindlichen Harzzusammensetzungen sind wasserlösliche lichtempfindliche Harzzusammensetzungen vorgeschlagen worden, die Polyvinylalkohol oder wasserlösliches Nylon als eine Harzkomponente enthalten. Jedoch besitzen diese eine geringe Stoßelastizität, so dass sie als Materialien für Druckplatten zum Bedrucken dicker Druckmaterialien, wie gewellter Kartons, ungeeignet sind. Darüber hinaus weisen sie den Nachteil auf, dass eine Wasserdruckfarbe nicht verwendet werden kann. Daraufhin haben die benannten Erfinder eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung, die ein Harz, das durch Umsetzen eines Carboxylgruppenenthaltenden Polymers mit einer Säurezahl von 30 mg KOH/g oder darüber und einer Glasübergangstemperatur von 30°C oder darüber, einer Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül und einer Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül als unentbehrliche Komponenten erhalten worden ist, ein photopolymerisierbares ungesättigtes Monomer und einen Photopolymerisationsinitiator enthält als eine Photopolymerisationsinitiator-enthaltende, lichtempfindliche Harzzusammensetzung mit Wasserentwicklungseigenschaften und ausgezeichneter Stoßelastizität in der JP-A-8-36263 (der Begriff "JP-A", wie er hierin verwendet wird, bedeutet eine "ungeprüfte veröffentlichte japanische Patentveröffentlichung") vorgeschlagen. Die voranstehend genannte lichtempfindliche Harzzusammensetzung besitzt Wasserentwicklungseigenschaften und ist ausgezeichnet hinsichtlich Stoßelastizität. Jedoch besitzt sie die Probleme, dass ein gehärteter Bereich, der einen Linienmuster-Bereich eines Druckmaterials bildet, schlecht hinsichtlich der Wasserfestigkeit ist, die Druckfarbenbeständigkeit gering ist und darüber hinaus, dass die Haltbarkeit der Druckmaschine ebenso schlecht ist.

Jedoch besitzt die in der JP-A-8-36263 beschriebene lichtempfindliche Harzzusammensetzung ausgezeichnete Charakteristika der Wasserentwicklungseigenschaften und der hohen Stoßelastizität, die keine herkömmlichen lichtempfindlichen Harze aufweisen. Dementsprechend haben die benannten Erfinder, basierend auf der Idee, dass eine ausgezeichnete lichtempfindliche Harzzusammensetzung durch Modifizieren der voranstehend aufgeführten, in der JP-A-8-36263 beschriebenen, lichtempfindlichen Harzzusammensetzung erhalten werden wird, intensive Studien betrieben. Als ein Ergebnis haben die benannten Erfinder entdeckt, dass ein Harz, das durch Umsetzen eines Carboxylgruppen-enthaltenden Polymers, das eine Säurezahl von 30 mg KOH/g oder darüber und eine Glasübergangstemperatur von 30°C oder darüber besitzt, einer Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül, einer Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül und einem photopolymerisierbaren, ungesättigten Monomer mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül erhalten worden ist, als die Harzkomponente der lichtempfindlichen Harzzusammensetzung wirksam ist. Somit haben sie die vorliegende Erfindung vollendet.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung mit ausgezeichneten Wasserentwicklungseigenschaften und hoher Empfindlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Des Weiteren liegt eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer Harzplatte für den Flexodruck, die eine ausgezeichnete Stoßelastizität besitzt und ausgezeichnet hinsichtlich Wasserbeständigkeit, Druckfarbenbeständigkeit und Haltbarkeit der Druckmaschine des Linienmuster-Bereichs ist.

Offenbarung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung, die die voranstehenden Aufgaben erfüllt, ist nachstehend als Gesichtspunkte (1) bis (10) beschrieben.

  • (1) Eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung, umfassend ein Urethanharz, das durch Umsetzen (A) eines Carboxylgruppen-enthaltenden Polymers mit einer Säurezahl von 30 mg KOH/g oder mehr und einer Glasübergangstemperatur von 30°C oder mehr, (B) einer Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül, (C) einer Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül und (D) eines photopolymerisierbaren ungesättigten Monomers mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül erhalten worden ist, sowie einen Polymerisationsinitiator.
  • (2) Eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung, umfassend ein Urethanharz, das durch Umsetzen (A) eines Carboxylgruppen-enthaltenden Polymers mit einer Säurezahl von 30 mg KOH/g oder mehr und einer Glasübergangstemperatur von 30°C oder mehr, (B) einer Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül, (C) einer Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül und (D) eines photopolymerisierbaren ungesättigten Monomers mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül erhalten worden ist, ein photopolymerisierbares ungesättigtes Monomer sowie einen Photopolymerisationsinitiator.
  • (2) Eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung, umfassend ein Urethanharz, umfassend als Sturktureinheiten (A) ein Carboxylgruppen-enthaltendes Polymer mit einer Säurezahl von 30 mg KOH/g oder mehr und einer Glasübergangstemperatur von 30°C oder mehr, (B) eine Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül, (C) eine Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül und (D) ein photopolymerisierbares ungesättigtes Monomer mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül und einen Photopolymerisationsinitiator.
  • (3) Die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der voranstehend genannten Gesichtspunkte (1) bis (2), wobei das Urethanharz ein Harz ist, das durch Umsetzen von Komponente (B), Komponente (C), Komponente (D) und Komponente (A) in dieser Reihenfolge erhalten worden ist.
  • (4) Die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der voranstehend genannten Gesichtspunkte (1) bis (3), wobei Komponente (A) ein Acrylpolymer ist.
  • (5) Die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der voranstehend genannten Gesichtspunkte (1) bis (3), wobei die Komponente (B) Hexamethylendiisocyanat ist.
  • (6) Die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der voranstehend genannten Gesichtspunkte (1) bis (4), wobei die Komponente (C) ein Polyetherdiol ist.
  • (7) Die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der voranstehend genannten Gesichtspunkte (1) bis (3), wobei Komponente (D) ein Monomer der Hydroxylgruppen-enthaltenden ungesättigten Acrylsäureester-Reihe ist.
  • (8) Die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach dem voranstehend genannten Gesichtspunkt (7), wobei das Monomer der Hydroxylgruppen-enthaltenden ungesättigten Acrylsäureester-Reihe 2-Hydroxyethylacrylat ist.
  • (9) Eine Harzplatte für den Flexodruck unter Verwendung der lichtempfindlichen Harzzusammensetzung nach einem der voranstehend genannten Gesichtspunkte (1) bis (8).
  • (10) Eine Harzplatte für den Flexodruck, der die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der voranstehend genannten Gesichtspunkte (1) bis (8) verwendet, und eine lichtempfindliche Harzschicht mit einer Stoßelastizität von 30% oder mehr gemäß dem JIS K6301-11 besitzt.

BESTE ART UND WEISE ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend im Detail beschrieben.

Hinsichtlich der in der lichtempfindlichen Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendeten Komponente (A) besteht keine besondere Beschränkung, solange es sich um ein Carboxylgruppen-enthaltendes Polymer mit einer Säurezahl von 30 mg KOH/g oder mehr und einer Glasübergangstemperatur von 30°C oder mehr handelt. Hinsichtlich eines Verfahrens zu ihrer Herstellung bestehen ebenfalls keine Beschränkungen, und sie kann durch ein beliebiges bekanntes Verfahren hergestellt werden. Beispiele davon beinhalten ein Verfahren des Copolymerisierens eines Carboxylgruppen-enthaltenden Monomers mit einem ungesättigten Monomer. Spezielle Beispiele der voranstehend genannten Carboxylgruppen-enthaltenden Monomere beinhalten Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure, Maleinsäuremonoester, Fumarsäure, Fumarsäuremonoester, Itaconsäure, Itaconsäuremonoester sowie Zimtsäure. Die voranstehend genannten Carboxylgruppen-enthaltenden Monomere können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr von diesen verwendet werden.

Das mit den voranstehend genannten Carboxylgruppen-enthaltenden Monomeren zu copolymerisierende ungesättigte Monomer beinhaltet Methacrylatmonomere, aromatische Vinylmonomere und andere Vinylmonomere, die mit diesen Monomeren copolymerisierbar sind. Die voranstehend aufgeführten ungesättigten Monomere werden in geeigneter Weise verwendet, weil ihre Verwendung die Glasübergangstemperatur von Komponente (A) auf 30°C oder mehr erhöht. Insbesondere die

Verwendung der Methacrylatmonomere oder der aromatischen Vinylmonomere allein ist bevorzugt, weil eine Druckharzplatte mit hoher Transparenz sowie hoher Stoßelastizität erhalten werden kann. Spezielle Beispiele der voranstehend genannten Methacrylatmonomere beinhalten Alkylmethacrylate, wie Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, Isopropylmethacrylat, Butylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, N-Octylmethacrylat, Dodecylmethacrylat und Stearylmethacrylat; Arylmethacrylate, wie Benzylmethacrylat; Methacrylsäure-Substituentengruppen-enthaltende Alkylester, wie Glycidylmethacrylat und Methacrylsäure-2-aminoester; Methacrylsäure-Derivate, wie Methoxyethylmethacrylat und Ethylenoxid-Addukte der Methacrylsäure; Fluor-enthaltende Methacrylate, wie Perfluormethylmethacrylat, Perfluorethylmethacrylat, Perfluorpropylmethacrylat, Perfluorbutylmethacrylat, Perfluoroctylmethacrylat, 2-Perfluorethylethylmethacrylat, 2-Perfluormethyl-2-perfluorethylmethylmethacrylat, Triperfluormethylmethylmethacrylat, 2-Perfluorethyl-2-perfluorbutylethylmethacrylat, 2-Perfluorhexylethylmethacrylat, 2-Perfluordecylethylmethacrylat und 2-Perfluorhexadecylethylmethacrylat, sowie Hydroxylgruppen-enthaltende additionspolymerisierbare Monomere, wie 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, 3-Hydroxypropylmethacrylat, Polyethylenglykolmonomethacrylat, Polypropylenglykolmonomethacrylat und Polycaprolacton-modifizierte Produkte von 2-Hydroxyethylmethacrylat (Handelsname: Placcel F-Reihe, hergestellt von Daicel Chemical Industries Ltd.). Die voranstehend aufgeführten Methacrylatmonomere können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr von diesen verwendet werden.

Des Weiteren bestehen hinsichtlich der aromatischen Vinylmonomere keine besonderen Beschränkungen, und bekannte aromatische Vinylmonomere können verwendet werden. Spezielle Beispiele dafür beinhalten Styrol, &agr;-Methylstyrol, o-Methylstyrol, m-Methylstyrol, p-Methylstyrol, Chlorstyrol, Styrolsulfonsäure und Natriumstyrolsulfonat. Die voranstehend genannten aromatischen Vinylmonomere können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr von diesen verwendet werden.

Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Methacrylatmonomeren und aromatischen Vinylmonomeren können auch die anderen Vinylmonomere, die mit den Carboxylgruppen-enthaltenden Monomeren copolymerisierbar sind, verwendet werden. Speziell beinhalten die anderen Vinylmonomere Monomere der Acrylsäure-Reihe, wie Methylacrylat, Ethylacrylat, n-Butylacrylat und 2-Ethylhexylacrylat; Hydroxylgruppen-enthaltende additionspolymerisierbare Monomere, wie 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 3-Hydroxypropylacrylat, Palyethylenglykolmonoacrylat, Polypropylenglykolmonoacrylat und Polycaprolacton-modifizierte Produkte von 2-Hydroxyethylacrylat (Handelsname: Placcel F-Reihe, hergestellt von Daicel Chemical Industries Ltd.); Hydroxylgruppen-enthaltende additionspolymerisierbare Monomere, wie (Meth)allylalkohol-4-hydroxymethylstyrol; Maleinsäureanhydrid und Dialkylmaleate; Dialkylfumarate; Fluor-enthaltende Vinylmonomere, wie Perfluorethylen, Perfluorpropylen und Vinylidenfluorid; Vinylalkyloxysilylgruppen-enthaltende Monomere, wie Vinyltrimethoxysilan und Vinyltriethoxysilan; Maleimid-Derivate, wie Maleimid, Methylmaleimid, Ethylmaleimid, Propylmaleimid, Butylmaleimid, Octylmaleimid, Dodecylmaleimid, Stearylmaleimid, Phenylmaleimid und Cyclohexylmaleimid; Nitrilgruppen-enthaltende Vinylmonomere, wie Acrylnitril und Methacrylnitril; Amidogruppen-enthaltende Vinylmonomere, wie Acrylamid und Methacrylamid; Vinylester, wie Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinyldivalat, Vinylbenzoat und Vinylcinnamat; Alkene, wie Ethylen und Propylen; Diene, wie Butadien und Isopren; sowie Vinylchlorid, Vinylidenchlorid und Acrylchloride. Die voranstehend genannten anderen Vinylmonomere können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr davon verwendet werden.

Weiterhin ist es erforderlich, dass Komponente (A) eine Säurezahl von 30 mg KOH/g oder mehr, 80 mg KOH/g oder mehr, vorzugsweise 90 mg KOH/g oder mehr, stärker bevorzugt 100 mg KOH/g oder mehr, am stärksten bevorzugt 120 mg KOH/g oder mehr und 300 mg KOH/g oder weniger, besitzt. Um eine derartige Säurezahl zu verleihen, können auch saure funktionelle Gruppen-enthaltende Monomere verwendet werden, wie die voranstehend genannten Carboxylgruppen-enthaltenden Monomere. Die voranstehend genannten sauren Monomere beinhalten beispielsweise Styrolsulfonsäure, 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure, 2-Methacrylamido-2-methylpropansulfonsäure, 2-Sulfoethylmethacrylat, 2-Sulfoethylacrylat, Vinylsulfonsäure, Arylsulfonsäure und Methacrylsulfonsäure. Die voranstehend genannten sauren Monomere können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr von diesen verwendet werden.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Komponente (A) kann durch Polymerisieren der jeweiligen voranstehend genannten Komponenten durch bekannte Polymerisationsverfahren, wie radikalische Polymerisation, anionische Polymerisation und kationische Polymerisation, hergestellt werden. Insbesondere wenn die Methacrylatmonomere oder die aromatischen Vinylmonomere als die mit den Carboxylgruppen-enthaltenden Monomeren zu copolymerisierenden ungesättigten Monomere verwendet werden, wird radikalische Polymerisation oder anionische Polymerisation geeigneterweise verwendet. Hinsichtlich den bei der voranstehend genannten radikalischen Polymerisation verwendeten radikalischen Polymerisationsinitiatoren bestehen keine besonderen Beschränkungen, und Beispiele des radialischen Polymerisationsinitiators beinhalten organische Peroxide, wie Isobutylperoxid, Cumylperoxyneodecanoat, Diisopropyloxydicarbonat, Di-(n-propyl)peroxydicarbonat, Di-(2-ethoxyethyl)peroxydicarbonat, Di-(2-ethylhexyl)peroxydicarbonat, t-Hexylperoxyneodecanoat, t-Butylperoxyneodecanoat, t-Hexylperoxypivalat, t-Butylperoxypivalat, 3,5,5-Trimethylhexanoylperoxid, Decanoylperoxid, Lauroylperoxid, Cumylperoxyoctat, Bernsteinsäureperoxid, Acetylperoxid, t-Butylperoxy(2-ethylhexanat), m-Toluoylperoxid, Benzoylperoxid, t-Butylperoxyisobutylat, 1,1-Bis-(t-butylperoxy)cyclohexan, t-Butylperoxymaleat, t-Butylperoxylaurat, Cyclohexanonperoxid, t-Butylperoxyisopropylcarbonat, 2,5-Dimethyl-2,5-di(venzoylperoxyhexan), t-Butylperoxyacetat, 2,2-Bis-(t-butylperoxy)butan, t-Butylperoxybenzoat, n-Butyl-4,4-bis-(t-butylperoxy)valerat, Di-t-butylperoxyisophthalat, Methylethylketonperoxid, Dicumylperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexan, &agr;,&agr;'-Bis-(t-butylperoxy-m-isopropyl)benzol, t-Butylcumylperoxid, Diisobutylbenzolhydroperoxid, Di-t-butylperoxid, p-Menthanhydroperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexin-3, 1,1,3,3-Tetramethylbutylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid und t-Butylhydroperoxid; anorganische Peroxide, wie Wasserstoffperoxid, Kaliumpersulfat, Natriumpersulfat und Ammoniumpersulfat; Azoverbindungen, wie 2,2'-Azobis-(4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobis-(2-cyclopropylpropionitril), 2,2'-Azobis-(2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobisisobutylonitril, 2,2'-Azobis-(2-methylbutylonitril), 1,1'-Azobis(cyclohexan-1-carbonitril), 2-(Carbamoylazo)isobutylonitril, 2-Phenylazo-4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril, 2,2'-Azo-bis-(2-amidinopropan)dihydrochlorid, 2,2'-Azobis-(N,N'-dimethylenisobutylamidin), 2,2'-Azobis-[2-methyl-N-(2-hydroxyethyl)propionamid], 2,2'-Azobis(isobutylamid)dihydrat, 4,4'-Azobis-(4-cyanopentansäure) und 2,2'-Azobis-(2-cyanopropanol); Redox-Initiatoren, wie Wasserstoffperoxid-Fe(II)-Salz, Persulfat-Natriumhydrogensulfit, Cumolhydroperoxid-Fe(II)-Salz und Benzoylperoxid-Dimethylanilin; sowie Photosensibilisatoren, wie Diacetyl, Dibenzyl und Acetophenon.

Beispiele der Polymerisationsverfahren beinhalten Massepolymerisation, Lösungspolymerisation, Suspensionspolymerisation, Emulsionspolymerisation sowie Festphasenpolymerisation. Die/das Monomer(e) als Ausgangsmaterial(ien) und der radikalische Polymerisationsinitiator können miteinander in ein Polymerisationsgefäß eingebracht werden oder die Polymerisation kann durchgeführt werden, während die jeweilige Komponente dem Polymerisationsgefäß zu beliebiger Zeit zugeführt wird. Weiterhin kann die Polymerisation durch ein Verfahren des Zuführens des Monomers/der Monomere als Ausgangsmaterial(ien) und des radikalischen Polymerisationsinitiators in das Polymerisationsgefäß durchgeführt werden, nachdem ein Teil des Lösungsmittels vorher in das Polymerisationsgefäß eingebracht worden ist.

Es ist erforderlich, dass die durch Polymerisieren der jeweiligen voranstehend genannten Komponenten erhaltene Komponente (A) eine Glasübergangstemperatur von 30°C oder darüber, vorzugsweise 60 bis 180°C, stärker bevorzugt 90°C oder darüber, am stärksten bevorzugt 100 bis 150°C, besitzt. Wenn die Glasübergangstemperatur unter 30°C liegt, ist der Anteil des Hartsegmentanteils des Harzes verringert, was zu einer schlechten Stoßelastizität führt.

Als Komponente (A) der vorliegenden Erfindung kann auch ein Acrylblockpolymer, das zwei oder mehr Blockstrukturen harter Segmente und weicher Segmente umfasst, bevorzugt verwendet werden. In diesem Fall ist der voranstehend beschriebene bevorzugte Bereich der Glasübergangstemperatur maßgeblich. Speziell ist die Verwendung eines Blockpolymers, in dem die dem weichen Segment zurechenbare Blockstruktur eine Tg von 30°C oder darüber besitzt, unter dem Gesichtspunkt des Erhalts der Balance zwischen der Stoßelastizität und anderen physikalischen Eigenschaften bevorzugt. In diesem Fall weist das harte Segment eine Tg von 30°C oder darüber, stärker bevorzugt 60°C oder darüber, und am stärksten bevorzugt 90°C oder darüber, auf. Die Obergrenze der Tg beträgt 150°C. Das zahlenmittlere Molekulargewicht der Komponente (A) liegt im Allgemeinen im Bereich von 1.000 bis 150.000, vorzugsweise 2.000 bis 50.000, und stärker bevorzugt 10.000 bis 30.000. Wenn das zahlenmittlere Molekulargewicht weniger als 1.000 beträgt, ist der Anteil wasserlöslicher und alkalilöslicher Teile des Harzes verringert, was die Wasserentwicklungseigenschaften verschlechtert, und der Anteil der Hartsegmentteile des Harzes ist auch verringert, was zu einer schlechten Stoßelastizität führt. Wenn andererseits das zahlenmittlere Molekulargewicht 150.000 übersteigt, wird der Anteil der Hartsegmentanteile des Harzes zu hoch, was zu einer schlechten Stoßelastizität führt.

Hinsichtlich der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Komponente (B) besteht keine spezielle Beschränkung, solange es sich um eine Isocyanatverbindung handelt. Spezielle Bespiele davon beinhalten aliphatische, alicyclische und aromatische Diisocyanatverbindungen, wie Dimethylendiisocyanat, Trimethylendiisocyanat, Tetramethylendiisocyanat, Pentamethylendiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, Heptamethylendiisocyanat, 2,2-Dimethylpentan-1,5-diisocyanat, Octamethylendiisocyanat, 2,5-Dimethylhexan-1,6-diisocyanat, 2,2,4-Trimethylpentan-1,5-diisocyanat, Nonamethylendiisocyanat, 2,2,4-Trimethylhexandiisocyanat, Decamethylendiisocyanat, Isophorondiisocyanat, 1,4-Phenylendiisocyanat, 4,4-Diisocyanat-3,3-dimethylphenyl, Diphenyldimethan-4,4'-diisocyanat, Tolylendiisocyanat, 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat und Naphthalin-1,5-diisocyanat; sowie Oligomere und Polymere davon. Sie können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr von diesen verwendet werden. Hexamethylendiisocyanat ist unter anderem bevorzugt, weil es eine Lichthärtbarkeit, eine ausgezeichnete Flexibilität, Stoßelastizität und Druckhaltbarkeit verleiht.

Hinsichtlich der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Komponente (C) besteht keine spezielle Beschränkung, soweit sie zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül aufweist. Es ist jedoch bevorzugt, dass sie eine hydrophile Gruppe aufweist, weil die Wasserentwicklungseigenschaften verbessert werden. Speziell beinhalten die als Komponente (C) verwendeten Verbindungen aliphatische Diole, wie Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, Propylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,3-Butandiol, 1,4-Butandiol, 1,5-Heptandiol, 1,6-Hexandiol, Trimethylenglykol, Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Neopentylglykol, 2-Methyl-2,4-pentandiol, 2-Ethyl-1,3-hexandiol, 3-Methyl-1,5-pentandiol und 1,8-Octandiol; alicyclische Diole, wie Cyclohexan-1,4-diol, 1,4-Cyclohexanglykol und hydriertes Bisphenol A; aromatische Diole, wie Xylylenglykol, 1,4-Dihydroxyethylbenzol und Ethylenoxid-Addukte von Bisphenol A; Schwefelatom-enthaltende Diole, wie Dithiodiethanol und Thiodiethylenglykol; sowie Oligomere und Polymere davon. Spezielle Beispiele der Oligomere und Polymere beinhalten Polyetherdiole, wie Polyethylenglykol, Polypropylenglykol, Blockpolymere von Polyethylenglykol und Polypropylenglykol und Polybutylenglykol; Polyolefindiole, wie Poltherm, hergestellt von Mitsubishi Chemical Corporation, hydriertes Polyisopren mit Hydroxylgruppen an beiden Enden, hergestellt von Kuraray Co., Ltd., und Epol, hergestellt von Idemitsu Petrochemical Co., Ltd.; Polybutadiendiole, wie OH-Gruppen-terminiertes HTBN, hergestellt von B.F. Goodrich Co.; Polyesterdiole, wie Kuraball, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.; Polycarbonatdiole; Polyurethandiole, Polyorganosiloxandiole; sowie Polyacryldiole, wie Acrylpolymere mit Hydroxylgruppen an beiden Enden, beschrieben in der JP-A-5-262808. Die Polyetherdiole sind unter anderem geeignet, weil sie ausgezeichnet hinsichtlich Flexibilität und Stoßelastizität sind. Die oben genannten, als Komponente (C) verwendeten Verbindungen können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr von diesen verwendet werden.

Die als Komponente (D) in der vorliegenden Erfindung zu verwendende Verbindung ist nicht beschränkt, solange es sich um ein photopolymerisierbares ungesättigtes Monomer mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül handelt. Beispiele davon beinhalten Hydroxylgruppen-enthaltende additionspolymersierbare Monomere, wie 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat, 2-Hydroxypropyl(meth)acrylat, 3-Hydroxypropyl(meth)acrylat, Methyl-2-hydroxymethylacrylat, 4-Hydroxybutyl(meth)acrylat, Polyethylenglykolmono(meth)acrylat, Polypropylenglykolmono(meth)acrylat, Polycaprolacton-modifizierte Produkte von 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat (Handelsname: Placcel F-Reihe, hergestellt von Daicel Chemical Industries Ltd.) sowie (Meth)acrylalkohol-4-hydroxymethylstyrol. Die voranstehend genannten, als Komponente (D) verwendeten Verbindungen können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr aus diesen verwendet werden. 2-Hydroxyethylacrylat ist unter anderem bevorzugt, weil es ausgezeichnet hinsichtlich Empfindlichkeit ist.

Damit führt die Verwendung des photopolymerisierbaren ungesättigten Monomers mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül zu einem Urethanharz mit einer photopolymerisierbaren Doppelbindung, die in den strukturellen Teil eingeführt ist, der durch die Umsetzung der Komponenten (B) und (C) gebildet worden ist. Komponente (D) reagiert nämlich zumindest mit dem strukturellen Teil, der durch die Reaktion von Komponenten (B) und (C) gebildet worden ist, so dass eine photopolymerisierbare Doppelbindung in den strukturellen Teil eingeführt ist, was ein gutes Urethanharz liefert.

Das in der vorliegenden Erfindung verwendete Urethanharz ist ein Harz mit Struktureinheiten, die durch die jeweiligen voranstehend genannten Komponenten (A) bis (D) erhalten worden sind. Vorzugsweise wird Komponente (D) mit einem Produkt umgesetzt, das durch Umsetzen der Komponente (B) mit Komponente (C) erhalten worden ist, und nachfolgend wird Komponente (A) mit dem resultierenden Produkt umgesetzt, wodurch das Urethanharz erhalten wird. Die Verwendung dieses Urethanharzes liefert eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung, die ausgezeichnet hinsichtlich Tintenbeständigkeit und Druckhaltbarkeit ist. Das Compoundierungsverhältnis von Komponente (B) und Komponente (C) beträgt im Allgemeinen 1,1 bis 10,0, vorzugsweise 1,1 bis 5,0, und stärker bevorzugt 1,2 bis 2,5, als das Äquivalentverhältnis der NCO-Gruppe der Komponente (B) zur Hydroxylgruppe der Komponente (C) (NCO-Gruppe/Hydroxylgruppe). Die durch die voranstehend aufgeführte Umsetzung erhaltene Verbindung besitzt im Allgemeinen eine Glasübergangstemperatur von 0°C oder darunter, vorzugsweise –30°C oder darunter, stärker bevorzugt –50°C, und ist vorzugsweise wasserlöslich oder hydrophil. Katalysatoren können in der voranstehend genannten Umsetzung verwendet werden. Die Katalysatoren beinhalten Di-n-butylzinndilaurat, Zinn(II)-octat, Triethylendiamin, Diethylendiamin, Triethylenamin, Metallnaphthenate und Metalloctylate, wie Bleioctylat. Weiterhin können Lösungsmittel verwendet werden, und Beispiele davon beinhalten Ketone, wie Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon und Cyclohexanon; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol und Xylol; Halogenkohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol, Trichlorethylen und Perchlorethylen; Ether, wie Tetrahydrofuran und Dioxan; sowie Ester, wie Cellosolvacetat, Ethylacetat und Butylacetat.

Das Compoundierungsverhältnis von Komponente (D) zu dem [(B)+(C)]-Produkt beträgt vorzugsweise 0,25 bis 1,95 mol Komponente D pro Mol des [(B)+(C)]-Produkts. Des Weiteren beträgt das Verhältnis des [(B)+(C)+(D)]-Produkts zu Komponente (A) vorzugsweise 30 bis 250 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile der Komponente (A). Das erhaltene Urethanharz kann in die lichtempfindliche Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung in einer Menge von 40 bis 99,9 Gew.-% eingearbeitet werden.

Die lichtempfindlichen Harzzusammensetzungen können des Weiteren Photopolymerisationsinitiatoren enthalten. Speziell beinhalten die voranstehend genannten Photopolymerisationsinitiatoren 1-Hydroxycyclohexylphenylketon, 2,2-Dimethoxy-1,2-diphenylethan-1-on, 2-Methyl-1-[4-(methylthio)phenyl]-2-morpholinopropan-1-on, 2-Benzyl-2-dimethylamino-1-(4-morpholinophenyl)butan-1-on, 2-Hydroxy-2-methyl-1-phenylpropan-1-on, 2,4,6-Trimethylbenzoyldiphenylphosphinoxid, 1-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]-2-hydroxy-2-methyl-1-propan-1-on, 2,4-Diethylthioxanthon, 2-Chlorthioxanthon, 2,4-Dimethylthioxanthon, 3,3-Dimethyl-4-methoxybenzophenon, Benzophenon, 1-Chlor-4-propoxythioxanthon, 1-(4-Isopropylphenyl)-2-hydroxy-2-methylpropan-1-on, 1-(4-Dodecylphenyl)-2-hydroxy-2-methylpropan-1-on, 4-Benzoyl-4'-methyldimethylsulfid, 4-Dimethylaminobenzoesäure, Methyl-4-dimethylaminobenzoat, Ethyl-4-dimethylaminobenzoat, Butyl-4-dimethylaminobenzoat, 2-Ethylhexyl-4-dimethylaminobenzoat, 2-Isoamyl-4-dimethylaminobenzoat, 2,2-Diethoxyacetophenon, Benzyldimethylketal, Benzyl-&bgr;-methoxyethylacetal, 1-Phenyl-1,2-propandion-2-(o-ethoxycarbonyl)oxim, Methyl-o-benzoylbenzoat, Bis-(4-dimethylaminophenyl)keton, 4,4'-Bisdiethylaminobenzophenon, 4,4'-Dichlorbenzophenon, Benzyl, Benzoin, Benzoinmethylether, Benzoinethylether, Benzoinisopropylether, Benzoin-n-butylether, Benzoinisobutylether, p-Dimethylaminoacetophenon, p-tert.-Butyltrichloracetophenon, p-tert.-Butyldichloracetophenon, Thioxanthon, 2-Methylthioxanthon, 2-Isopropylthioxanthon, Dibenzosuberon, &agr;,&agr;-Dichlor-4-phenoxyacetophenon und Pennyl-4-dimethylaminobenzoat. Die voranstehend genannten Photopolymerisationsinitiatoren können entweder allein oder als ein Gemisch aus zwei oder mehr von diesen verwendet werden. Der voranstehend genannte Photopolymerisationsinitiator kann in einer herkömmlicherweise zugesetzten Menge verwendet werden, im Allgemeinen wird jedoch eine Menge von etwa 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die lichtempfindliche Harzzusammensetzung, verwendet.

Zur Verhinderung der Filmreduktion und des Quellens beim Entwickeln ist es bevorzugt, dass die lichtempfindlichen Harzzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung photopolymerisierbare ungesättigte Monomere enthalten. Die voranstehend genannten photopolymerisierbaren ungesättigten Monomere beinhalten Acrylsäure und Salze davon; Alkyl(meth)acrylate, wie Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat, Propyl(meth)acrylat, Isopropyl(meth)acrylat, Butyl(meth)acrylat, Cyclohexyl(meth)acrylat, 2-Ethylhexyl(meth)acrylat, n-Octyl(meth)acrylat, Dodecyl(meth)acrylat und Stearyl(meth)acrylat; Aryl(meth)acrylate, wie Benzyl(meth)acrylat; (Meth)acrylsäure-Substituentengruppen-enthaltende Alkylester, wie Glycidyl(meth)acrylat und (Meth)acryl-2-aminoester; (Meth)acrylsäure-Derivate, wie Methoxyethyl(meth)acrylat und Ethylenoxid-Addukte der (Meth)acrylsäure; Fluor-enthaltende (Meth)acrylate, wie Perfluormethyl(meth)acrylat, Perfluorethyl(meth)acrylat, Perfluorpropyl(meth)acrylat, Perfluorbutyl(meth)acrylat, Perfluoroctyl(meth)acrylat, 2-Perfluormethylmethyl(meth)acrylat, 2-Perfluormethyl-2-perfluorethylmethyl(meth)acrylat, Triperfluormethylmethyl(meth)acrylat, 2-Trifluormethylethyl(meth)acrylat, Diperfluormethylmethyl(meth)acrylat, 2-Perfluorethylethyl(meth)acrylat, 2-Perfluorethyl-2-perfluorbutylethyl(meth)acrylat, 2-Perfluormethyl-2-perfluorethylethyl(meth)acrylat, 2-Perfluorethyl-2-perfluorbutylethyl(meth)acrylat, 2-Perfluorhexylethyl(meth)acrylat, 2-Perfluordodecylethyl(meth)acrylat und 2-Perfluorhexadecylethyl(meth)acrylat; Silicium-enthaltende (Meth)acrylatmonomere, wie &ggr;-(Methacryloyloxypropyl)trimethoxysilan; Maleinsäureanhydrid, Maleinsäure, Salze der Maleinsäure und Monoalkylester und Dialkylester der Maleinsäure; Fumarsäure und Monoalkylester sowie Dialkylester der Fumarsäure; Itaconsäure und Monoalkylester sowie Dialkylester der Itaconsäure; Hydroxylgruppen-enthaltende additionspolymerisierbare Monomere, wie 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat, 2-Hydroxypropyl(meth)acrylat, 3-Hydroxypropyl(meth)acrylat, Methyl-2-hydroxymethylacrylat, Tetramethylenglykol(meth)acrylat, Polyethylenghykolmono(meth)acrylat, Polypropylenglykolmono(meth)acrylat, Polycaprolacton-modifizierte Produkte von 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat (Handelsname: Placcel F-Reihe, hergestellt von Daicel Chemical Industries Ltd.) und (Meth)acrylalkohol-4-hydroxymethyl-Styrol; aromatische Vinylmonomere, wie Styrol, &agr;-Methylstyrol, o-Methylstyrol, m-Methylstyrol, p-Methylstyrol, Chlorstyrol, Styrolsulfonsäure und Natriumstyrolsulfonat; Maleimid-Derivate, wie Maleimid, Methylmaleimid, Ethylmaleimid, Propylmaleimid, Butylmaleimid, Octylmaleimid, Dodecylmaleimid, Stearylmaleimid, Phenylmaleimid und Cyclohexylmaleimid; Nitrilgruppen-enthaltende Vinylmonomere, wie Acrylnitril und Methacrylnitril; Amidogruppen-enthaltende Vinylmonomere, wie Acrylamid, Methacrylamid, Methylenbis(meth)acrylamid, Methylenbis(meth)acrylamid, 1,6-Hexamethylenbis(meth)acrylamid, Diethylentriamintris(meth)acrylamid, N-(Hydroxymethyl)(meth)acrylamid und N,N'-Bis-(&bgr;-hydroxyethyl)(meth)acrylamid; sowie Phenoxypolyethylenglykol(meth)acrylat, Ethylenglykoldi(meth)acrylat, Diethylenglykoldi(meth)acrylat, Diallylitaconat, Glyceroldi(meth)acrylat, Glyceroltri(meth)acrylat, Trimethylolpropantri(meth)acrylat, Pentaerythrittri(meth)acrylat, Glycerolpolypropylenglykoltri(meth)acrylat, 1,3-Propylenglykoldi(meth)acrylat, 1,4-Cyclohexandioldi(meth)acrylat, 1,2,4-Butantrioltri(meth)acrylat, Glycerolpolypropylenglykoltri(meth)acrylat, 1,4-Benzoldioldi(meth)acrylat, Pentaerythrittetra(meth)acrylat, Tetramethylenglykoldi(meth)acrylat, 1,5-Pentandioldi(meth)acrylat, 1,6-Hexandioldi(meth)acrylat, Divinyladipat, Divinylphthalat und acryliertes oder methacryliertes Urethan. Die voranstehend genannten photopolymerisierbaren ungesättigten Monomere können entweder allein oder als eine Kombination von zwei oder mehr von diesen verwendet werden.

Wasserlösliche Monomere und vernetzbare Monomere sind unter anderen bevorzugt. Beispiele der voranstehend genannten wasserlöslichen Monomere beinhalten (Meth)acrylsäure und Salze davon, Polyethylenglykolmono(meth)acrylat, Methyl-2-hydroxymethylacrylat, Ethyl-2-hydroxymethylacrylat, Butyl-2-hydroxymethylacrylat sowie Maleinsäure und Salze davon. Hinsichtlich der vernetzbaren Monomere besteht keine besondere Beschränkung, solange es sich um Monomere handelt, die jeweils zwei oder mehr Doppelbindungen in einem Molekül aufweisen. Das voranstehend beschriebene photopolymerisierbare ungesättigte Monomer kann in einer Menge von 0 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die lichtempfindliche Harzzusammensetzung, zugesetzt werden.

Des Weiteren können die lichtempfindlichen Harzzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung auch Farbstoffe, Pigmente, Polymerisations-Inhibitoren, Antioxidantien und Photozersetzungs-Inhibitoren, um deren Leistungsverhalten nach Bedarf zu verbessern, enthalten.

Die erfindungsgemäße lichtempfindliche Harzzusammensetzung kann in einem organischen Lösungsmittel durch bekannte Verfahren nach Bedarf zusammen mit verschiedenen zusätzlichen Komponenten gelöst werden und zu einem Film oder einer tafelförmigen Form geformt werden, wonach das Entfernen des Lösungsmittels erfolgt. Alternativ dazu kann die Zusammensetzung durch Verwendung von Walzenmischern gemischt werden und dann zu einem Film oder zu einer tafelförmigen Form mit Heißpressen geformt werden, wodurch eine lichtempfindliche Harzschicht zur Herstellung eines Flexodruckreliefs gebildet wird. Um eine Desensibilisierung oder Adhäsion, die durch atmosphärischen Sauerstoff verursacht werden, zu verhindern, wird die Oberfläche der lichtempfindlichen Harzschicht zur Herstellung eines Flexodruckreliefs vorzugsweise mit einem wasserlöslichen oder alkohollöslichen Harz, das Polyvinylalkohol, Cellulose-Derivate, Polyamide oder Polyimide umfasst, in einer Dicke von 1 bis 50 &mgr;m unter Bildung einer Beschichtung überzogen.

Die voranstehend erhaltene lichtempfindliche Harzschicht wird auf einen Film oder eine Folie aus einem Harz, wie Polyethylenterephthalat (nachfolgend als PET bezeichnet), Polyethylen und Polypropylen, oder eine Platte, die aus einem Metall, wie Eisen, Aluminium und Kupfer besteht, aufgedrückt und vorher nötigenfalls belichtet. Dann wird die lichtempfindliche Harzschicht selektiv mit aktinischen Strahlen durch eine Negativmaske bestrahlt, um eine Bildbelichtung durchzuführen, und die nicht-bestrahlten Bereiche werden mit einer Entwicklungslösung ausgewaschen und nachfolgend getrocknet, um eine Flexodruckplatte für den Flexodruck herzustellen, die Kautschukelastizität besitzt. Die voranstehend erwähnte Bildbelichtung wird durch Bestrahlung mit einer Lichtquelle, wie einer Extrahochdruck-Quecksilberlampe und einer chemischen Lampe, für etwa 2 bis etwa 20 Minuten durchgeführt. Nach dem Bestrahlen wird die Entwicklung durchgeführt. Beispiele der Entwicklungslösung beinhalten Wasser; Hydroxide von Alkalimetallen, wie Lithium, Natrium und Kalium; Carbonate; Bicarbonate; Phosphate; Pyrophosphate; primäre Amine, wie Benzylamin und Butylamin; sekundäre Amine, wie Dimethylamin, Dibenzylamin und Diethanolamin; tertiäre Amine, wie Trimethylamin, Triethylamin und Triethanolamin; cyclische Amine, wie Morpholin, Piperazin und Pyridin; Polyamine, wie Ethylendiamin und Hexamethylendiamin; Ammoniumhydroxide, wie Tetraethylammoniumhydroxid, Trimethylbenzylammoniumhydroxid und Trimethylphenylbenzylammoniumhydroxid; Sulfoniumhydroxide, wie Trimethylsulfoniumhydroxid, Diethylmethylsulfoniumhydroxid und Dimethylbenzylsulfoniumhydroxid; sowie verdünnte wässrige Lösungen von Corrin. Die nicht-bestrahlten Bereiche werden durch die voranstehend erwähnte Entwicklung entfernt, und nur belichtete Bereiche bleiben zurück. Als Entwicklungsverfahren mit der Entwicklungslösung können herkömmliche Verfahren, wie Pinselentwicklung und Sprühentwicklung, verwendet werden.

Die Flexodruckharzplatte, die unter Verwendung der lichtempfindlichen Harzzusammensetzung hergestellt worden ist, weist eine lichtempfindliche Harzschicht auf, die ausgezeichnet hinsichtlich Wasserentwickelbarkeit und Stoßelastizität ist. Die Empfindlichkeit der Harzschicht wird als "gut" eingestuft, wenn die Harzschicht einen Wert von 9 oder darüber bezüglich der Anzahl der Härtungsstufen einer 21-Stufentafel, hergestellt von Kodak, besitzt, wenn mit Licht mit einer Wellenlänge, die in den Bereich von 300 bis 400 nm fällt, mit 2000 mJ/cm2 begestrahlt wird. Die Harzschicht besitzt vorzugsweise einen Wert von 11 oder darüber, stärker bevorzugt 13 oder darüber, und am stärksten bevorzugt 14 oder darüber. Bezüglich der Stoßelastizität (gemessen durch eine JIS-Stoßelastizitäts-Testmaschine), die die Harzschicht der Harzplatte für den Flexodruck vorzugsweise aufweist, wird die Stoßelastizität der Harzschicht als "gut" eingestuft, wenn die Harzschicht eine Stoßelastizität von 30% oder darüber besitzt. Die Harzschicht besitzt vorzugsweise eine Stoßelastizität von 32% oder darüber, stärker bevorzugt 34% oder darüber, noch stärker bevorzugt 40% oder darüber, und am stärksten bevorzugt 45% oder darüber.

BEISPIELE

Die vorliegende Erfindung wird mehr im Detail unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele, die jedoch nicht als die Erfindung einschränkend auszulegen sind, weiter veranschaulicht. Das zahlenmittlere Molekulargewicht, das in den Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendet wird, wurde anhand einer Kalibrierungskurve gemäß Standard-Polystyrol durch Gelpermeationschromatographie (GPC) bestimmt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 1

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon eingebracht, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Dann wurden 2,5 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, während Stickstoffgas eingeblasen wurde. Nachfolgend wurde ein vorher hergestelltes Monomergemisch, das aus 5,1 Gewichtsteilen Acrylsäure, 54,8 Gewichtsteilen Methylmethacrylat und 40,1 Gewichtsteilen Ethylacrylat bestand, tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugesetzt. Die Temperatur in dem Kolben wurde während des Zutropfens bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Daraufhin wurden 5 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, und die resultierende Lösung wurde 2 Stunden lang gerührt. Damit wurde die Reaktion terminiert, und dann wurde die Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer A mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 49.000, einer Säurezahl von 39 mg KOH/g und einer Glasübergangstemperatur von 38°C zu erhalten.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 2

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon eingegeben, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Daraufhin wurden 6,25 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, während Stickstoffgas eingeblasen wurde. Nachfolgend wurde ein vorher hergestelltes Monomerengemisch, das aus 11,5 Gewichtsteilen Acrylsäure, 62,4 Gewichtsteilen Methylmethacrylat und 26,1 Gewichtsteilen Ethylacrylat bestand, tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugesetzt. Die Temperatur in dem Kolben wurde während des Zutropfens bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Daraufhin wurden 5 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, und die resultierende Lösung wurde 2 Stunden lang gerührt. Damit wurde die Reaktion terminiert, und daraufhin wurde die Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer B mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 18.000, einer Säurezahl von 90 mg KOH/g und einer Glasübergangstemperatur von 63°C zu erhalten.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 3

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon eingegeben, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Daraufhin wurde 1 Gewichtsteil einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, während Stickstoffgas eingeblasen wurde. Nachfolgend wurde ein vorher hergestelltes Monomergemisch, das aus 13,5 Gewichtsteilen Acrylsäure, 83,8 Gewichtsteilen Methylmethacrylat und 2,7 Gewichtsteilen Ethylacrylat bestand, tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugesetzt. Die Temperatur in dem Kolben wurde während des Zutropfens bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Daraufhin wurden 5 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, und die resultierende Lösung wurde 2 Stunden lang gerührt. Damit wurde die Reaktion terminiert, und daraufhin wurde die Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer C mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 25.000, einer Säurezahl von 105 mg KOH/g und einer Glasübergangstemperatur von 100°C zu erhalten.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 4

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon eingegeben, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Daraufhin wurde 1 Gewichtsteil einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, während Stickstoffgas eingeblasen wurde. Nachfolgend wurde ein vorher hergestelltes Monomergemisch, das aus 11,5 Gewichtsteilen Acrylsäure, 62,4 Gewichtsteilen Methylmethacrylat und 26,1 Gewichtsteilen Ethylacrylat bestand, tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugesetzt. Die Temperatur in dem Kolben wurde während des Zutropfens bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Daraufhin wurden 5 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, und die resultierende Lösung wurde 2 Stunden lang gerührt. Auf diese Weise wurde die Reaktion beendet, und daraufhin wurde die Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer D mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 120.000, einer Säurezahl von 92 mg KOH/g und einer Glasübergangstemperatur von 61°C zu erhalten.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 5

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon, 88,6 Gewichtsteile Methylmethacrylat und 19,4 Gewichtsteile Acrylsäure eingegeben, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Nachfolgend wurden 50 Gew.-% einer zuvor hergestellten Initiatorlösung, d.h., einer Lösung von 1 Gewichtsteil Pentaerythrittetrakisthioglykolat und 0,3 Gewichtsteilen Azo-bis-2-methylbutyronitril in 6 Gewichtsteilen Methylethylketon, hineingegossen, um die Reaktion zu initiieren. Die Temperatur in dem Kolben wurde während der Reaktion bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. 50 Minuten und 70 Minuten nach der Initiierung der Reaktion wurden jeweils 25 Gew.-% der Initiatorlösung zugesetzt. Zu dem Zeitpunkt, an dem bestätigt war, dass das Umwandlungsverhältnis der Monomere 70% oder mehr betrug, wurde eine zuvor hergestellte Lösung von 62,2 Gewichtsteilen Ethylmethyacrylat und 9,4 Gewichtsteilen Acrylsäure und 66 Gewichtsteilen Methylethylketon tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugesetzt. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Daraufhin wurden 0,2 Gewichtsteile Azobis-2-methylbutyronitril dazugegeben, und das Rühren wurde 2 Stunden fortgesetzt. Nachfolgend wurde die resultierende Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer E mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 20.000, einer Säurezahl von 125 mg KOH/g, Glasübergangstemperatur von 30°C (für das weiche Segment) und 95°C (für das harte Segment) und einem Verhältnis harter Komponente/weicher Komponente von 6/4 zu erhalten.

VERGLEICHSHERSTELLUNGSBEISPIEL 1

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon eingegeben, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Dann wurden 6,25 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, während Stickstoffgas eingeblasen wurde. Nachfolgend wurde ein vorher hergestelltes Monomerengemisch, das aus 5,1 Gewichtsteilen Acrylsäure, 38,9 Gewichtsteilen Methylmethacrylat und 56 Gewichtsteilen Ethylacrylat bestand, tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugesetzt. Die Temperatur in dem Kolben wurde während des Zutropfens bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Dann wurden 5 Gewichtsteile eines Methylethylketons, das 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, und die resultierende Lösung wurde 2 Stunden lang gerührt. Somit wurde die Reaktion terminiert, und daraufhin wurde die Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer F mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 20.000, einer Säurezahl von 39 mg KOH/g und einer Glasübergangstemperatur von 18°C zu erhalten.

VERGLEICHSHERSTELLUNGSBEISPIEL 2

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon eingebracht, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Dann wurden 6,25 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, während Stickstoffgas eingeblasen wurde. Nachfolgend wurde ein vorher hergestelltes Monomerengemisch, das aus 2,6 Gewichtsteilen Acrylsäure, 71,3 Gewichtsteilen Methylmethacrylat und 26,1 Gewichtsteilen Ethylacrylat bestand, tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugegeben. Die Temperatur in dem Kolben wurde während des Zutropfens bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Dann wurden 5 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, und die resultierende Lösung wurde 2 Stunden lang gerührt. Auf diese Weise wurde die Reaktion terminiert, und dann wurde die Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer G mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 18.000, einer Säurezahl von 19 mg KOH/g und einer Glasübergangstemperatur von 63°C zu erhalten.

VERGLEICHSHERSTELLUNGSBEISPIEL 3

In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Stickstoffgas-Einführungsrohr ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon eingebracht, und die Temperatur davon wurde auf 75°C erhöht. Dann wurden 60 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, während Stickstoffgas eingeblasen wurde. Nachfolgend wurde ein vorher hergestelltes Monomerengemisch, das aus 11,5 Gewichtsteilen Acrylsäure, 62,4 Gewichtsteilen Methylmethacrylat und 26,1 Gewichtsteilen Ethylacrylat bestand, tropfenweise im Verlauf von 2 Stunden zugesetzt. Die Temperatur in dem Kolben wurde während des Zutropfens bei der Rückflusstemperatur von Methylethylketon gehalten. Nach Abschluss des Zutropfens wurde die Temperatur 2 Stunden lang bei derselben Temperatur gehalten. Daraufhin wurden 5 Gewichtsteile einer Methylethylketonlösung, die 20 Gew.-% Azobis-2-methylbutyronitril enthielt, hineingegossen, und die resultierende Lösung wurde 2 Stunden lang gerührt. Auf diese Weise wurde die Reaktion terminiert, und dann wurde die Lösung abgekühlt, um Acrylpolymer H mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 800, einer Säurezahl von 90 mg KOH/g und einer Glasübergangstemperatur von 17°C zu erhalten.

SYNTHESEBEISPIEL 1

In einen mit einem Rührer, einem Luftzuführungsrohr, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgestatteten Vierhalskolben wurden 120 Gewichtsteile Methylethylketon, 100 Gewichtsteile Pluronic L61 (Handelsname, hergestellt von Asahi Denka Kogyo K.K.) (Ethylenoxid-Propylenoxid-Copolymer) sowie 20 Gewichtsteile Nippollan 980 (Handelsname, hergestellt von Nippon Polyurethane Co., Ltd.) (Polycarbonatdiol) eingebracht, die Temperatur davon wurde auf 60°C erhöht, und nachfolgend wurde das Gemisch zu seiner Auflösung gerührt. Dann wurde die resultierende Lösung auf 40°C abgekühlt, und es wurden 14,1 Gewichtsteile Hexamethylendiisocyanat und 0,05 Gewichtsteile Di-n-butylzinndilaurat zugesetzt, während Luft hineingeblasen wurde. Nach 30-minütigem Rühren wurde die Temperatur auf 75°C erhöht, und die Lösung wurde zur Durchführung der Reaktion 2,5 Stunden lang gerührt. Nachfolgend wurden 7,1 Gewichtsteile 2-Hydroxyethylacrylat und 0,05 Gewichtsteile Methylhydrochinon zugesetzt, und nachfolgend wurde 2 Stunden lang zur Durchführung der Reaktion gerührt. Dann wurde die resultierende Lösung auf 40°C abgekühlt, um Polymer A zu erhalten.

SYNTHESEBEISPIEL 2

In einen mit einem Rührer, einem Luftzuführungsrohr, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgestatteten Vierhalskolben wurden 100 Gewichtsteile Methylethylketon, 60 Gewichtsteile Pluronic L61 (Handelsname, hergestellt von Asahi Denka Kogyo K.K.) (Ethylenoxid-Propylenoxid-Copolymer), 15 Gewichtsteile Nippollan 980 (Handelsname, hergestellt von Nippon Polyurethane Co., Ltd.) (Polycarbonatdiol) sowie 25 Gewichtsteile P-2010 (Handelsname, hergestellt von Kuraray Ca., Ltd.) (Polyesterpolyol) eingegeben und durch 30-minütiges Rühren bei 40°C vermischt. Dann wurden 13,4 Gewichtsteile Hexamethylendiisocyanat und 0,05 Gewichtsteile Di-n-butylzinndilaurat zugesetzt, während Luft eingeblasen wurde. Nach 30-minütigem Rühren wurde die Temperatur auf 75°C erhöht, und die Lösung wurde zur Durchführung der Reaktion 2,5 Stunden lang gerührt. Nachfolgend wurden 3,6 Gewichtsteile Hexamethylendiisocyanat, 7,1 Gewichtsteile 2-Hydroxyethylacrylat und 0,05 Gewichtsteile Methylhydrochinon zugesetzt und zur Durchführung der Reaktion 2 Stunden lang gerührt. Daraufhin wurde die resultierende Lösung auf 40°C abgekühlt, um Polymer B zu erhalten.

SYNTHESEBEISPIEL 3

Polymer C wurde in derselben Art und Weise wie in Synthesebeispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass 21 Gewichtsteile Methylenbis-(4-phenylisocyanat) anstelle von 14,1 Gewichtsteilen Hexamethylendiisocyanat verwendet wurden.

VERGLEICHSSYNTHESEBEISPIEL 1

Polymer D wurde in derselben Art und Weise wie in Synthesebeispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die Reaktion durch 2,5-stündiges Rühren unter Verwendung von 10,1 Gewichtsteilen Hexamethylendiisocyanat und nachfolgendes Abkühlen auf 40°C ohne Zugabe von 2-Hydroxyethylacrylat durchgeführt wurde.

VERGLEICHSSYNTHESEBEISPIEL 2

In einen mit einem Rührer, einem Lufteinführungsrohr, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgestatteten Vierhalskolben wurden 50 Gewichtsteile Methylethylketon, 14,2 Gewichtsteile Hexamethylendiisocyanat, 15,6 Gewichtsteile 2-Hydroxyethylacrylat, 0,02 Gewichtsteile Di-n-butylzinndilaurat und 0,03 Gewichtsteile Methylhydrochinon eingegeben. Nach 30-minütigem Rühren wurde die Temperatur auf 75°C erhöht, und die resultierende Lösung wurde 2,5 Stunden lang gerührt, um die Reaktion durchzuführen. Dann wurde die Lösung auf 40°C abgekühlt, um Polymer E zu erhalten.

BEISPIEL 1

In einen mit einem Rührer, einem Lufteinführungsrohr, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgestatteten Vierhalskoben wurden 85,7 Gewichtsteile Polymer A, das im Synthesebeispiel 1 erhalten worden war, und 200 Gewichtsteile Acrylpolymer A, das im Herstellungsbeispiel 1 erhalten worden war, eingegeben und durch 30-minütiges Rühren bei 40°C vermischt, während Luft eingeblasen wurde. Daraufhin wurde die Temperatur auf 75°C erhöht, und die resultierende Lösung wurde 3 Stunden lang gerührt, um die Reaktion durchzuführen. Nach der Reaktion wurden 20 Gewichtsteile IRR213 (Handelsname, hergestellt von Daicel UCB Co., Ltd.) (Urethanacrylat), 2 Gewichtsteile 2-Dimethoxy-1,2-diphenylethan-1-on und 0,05 Gewichtsteile Methylhydrochinon dazugegeben und durch Rühren gemischt, um eine lichtempfindliche Harzlösung zu erhalten. Diese Lösung wurde mittels eines Doppelschneckenextruders zu einer Dicke von 1,6 mm extrudiert, wobei das Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt wurde, und die extrudierte Folie wurde mit einem PET-Film laminiert, der mit einer Klebstoffschicht und einem mit Polyvinylalkohol beschichteten PET-Film versehen war, wodurch eine lichtempfindliche Harzplatte erhalten wurde.

Die voranstehend erwähnte lichtempfindliche Harzplatte wurde mit aktinischer Strahlung unter Verwendung einer chemischen FL-40BL-Lampe (hergestellt von Toshiba Corp.) bestrahlt, um das lichtempfindliche Harz bis zu einer Tiefe von 0,6 mm von der Seite des mit der Klebstoffschicht versehenen PET-Films zu härten. Nachfolgend wurde der PET-Film auf der gegenüberliegenden Seite abgetrennt, und ein Negativfilm unter Vakuum auf das lichtempfindliche Harz aufgeklebt. Dann wurde die lichtempfindliche Harzplatte 10 Minuten lang zur Durchführung der Belichtung bestrahlt. Nach der Belichtung wurde die lichtempfindliche Harzplatte bei 30°C unter Verwendung einer wässrigen Lösung von 2,38 Gew.-% Tetramethylammoniumhydroxid entwickelt, 15 Minuten lang bei 60°C getrocknet und weiterhin 5 Minuten lang unter Verwendung einer chemischen Lampe nachbelichtet, wodurch eine Harzplatte zum Flexodruck erhalten wurde. Die Bearbeitungscharakteristika vor dem Drucken und die physikalischen Eigenschaften nach dem Härten wurden untersucht. Unter Verwendung der resultierenden Platte als die Harzplatte zum Flexodruck wurde das Drucken auf hartem Papier (verwendete wässrige Druckfarbe: DF-040 (rot), DF-260 (schwarz) und DF-140 (ultramarin), erhältlich von der SAKRATA CORPORATION) durchgeführt, und die Tintenbeständigkeit und die Druckhaltbarkeit wurden untersucht.

Die Ergebnisse der Beurteilung sind in Tabelle 1 gezeigt.

BEISPIEL 2

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt worden war, dass 171,4 Gewichtsteile des in Synthesebeispiel 1 erhaltenen Polymers A und 211,4 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 2 erhaltenen Acrylpolymers B verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

BEISPIEL 3

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 257,1 Gewichtsteile des in Synthesebeispiel 1 erhaltenen Polymers A und 206,2 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 3 erhaltenen Acrylpolymers C verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

BEISPIEL 4

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 210,7 Gewichtsteile des in Synthesebeispiel 2 erhaltenen Polymers B und 206,2 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 3 erhaltenen Acrylpolymers C verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

BEISPIEL 5

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 264 Gewichtsteile des in Synthesebeispiel 3 erhaltenen Polymers C und 206,2 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 3 erhaltenen Acrylpolymers C verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

BEISPIEL 6

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte, hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 171,4 Gewichtsteile des in Synthesebeispiel 1 erhaltenen Polymers A und 206,2 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 4 erhaltenen Acrylpolymers D verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

BEISPIEL 7

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 257,1 Gewichtsteile des in Synthesebeispiel 1 erhaltenen Polymers A und 193,4 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 5 erhaltenen Acrylpolymers E verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

VERGLEICHSBEISPIEL 1

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt worden war, dass 211,4 Gewichtsteile des in Vergleichsherstellungsbeispiel 1 erhaltenen Acrylpolymers F anstelle des Acrylpolymers A verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

VERGLEICHSBEISPIEL 2

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 211,4 Gewichtsteile des in Vergleichsherstellungsbeispiel 2 erhaltenen Acrylpolymers G anstelle des Acrylpolymers A verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

VERGLEICHSBEISPIEL 3

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 259,7 Gewichtsteile des in Vergleichsherstellungsbeispiel 3 erhaltenen Acrylpolymers H anstelle des Acrylpolymers A verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

VERGLEICHSBEISPIEL 4

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten worden war, dass 250,1 Gewichtsteile des in Vergleichssynthesebeispiel 1 erhaltenen Polymers D und 206,2 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 3 erhaltenen Acrylpolymers C verwendet wurden. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

VERGLEICHSBEISPIEL 5

Eine Harzplatte für den Flexodruck wurde unter Verwendung einer lichtempfindlichen Harzplatte hergestellt, die in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt worden war, dass 79,9 Gewichtsteile des in Vergleichssynthesebeispiel 2 erhaltenen Polymers E und 206,2 Gewichtsteile des in Herstellungsbeispiel 3 erhaltenen Acrylpolymers C verwendet wurden und die Menge an IRR213 (Handelsname, hergestellt von Daicel UCB co., Ltd.) (Urethanacrylat), die nach der Reaktion zugesetzt worden war, auf 50 Gewichtsteile geändert wurde. Die Ergebnisse der Beurteilung dafür sind in Tabelle 1 gezeigt.

VERGLEICHSBEISPIEL 6

Zu der in Vergleichsbeispiel 4 erhaltenen lichtempfindlichen Harzlösung wurden weiterhin 7,1 Gewichtsteile 2-Hydroxyethylacrylat gegeben. Unter Verwendung der resultierenden Lösung wurde eine Harzplatte für den Flexodruck in der derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Die Ergebnisse der Beurteilung sind in Tabelle 1 gezeigt. In der hergestellten Harzplatte für den Flexodruck wurde 2-Hydroxyethylacrylat nicht umgesetzt, so dass das Leistungsverhalten davon unzureichend war.

In der Tabelle wird die Empfindlichkeit durch die Nummer der Härtungsstufe einer 21-Stufen-Tafel, hergestellt von Kodak Co., gezeigt. Die Stoßelastizität wird mittels einer JIS-Stoßelastizitäts-Testmaschine (hergestellt von Kabushiki Kaisya Kawashima Seisakusyo) gemäß dem JIS K 6301-11 gemessen. Die Druckfarbenbeständigkeit wird durch die Zahl der Drucke dargestellt, bei der ein schlechtes Drucken durch Expansion auftritt, wobei "A" 500.000 oder mehr Drucke anzeigt, "B" 100.000 Drucke bis weniger als 500.000 Drucke anzeigt, "C" 50.000 bis weniger als 100.000 Drucke anzeigt und "D" weniger als 50.000 Drucke anzeigt. Die Presshaltbarkeit wird durch die Anzahl der Drucke dargestellt, bei der ein schlechtes Drucken durch Abnutzung oder Abschaben auftritt, wobei "A" 500.000 oder mehr Drucke anzeigt, "B" 200.000 bis weniger als 500.000 Drucke anzeigt, "C" 50.000 bis weniger als 200.000 Drucke anzeigt und "D" weniger als 50.000 Drucke anzeigt. Bei der Gesamtbeurteilung wird "A" als besonders hochgradig geeignet beurteilt, "B" als geeignet, "C" als verwendbar, jedoch praktisch mit einem Problem, und "D" als nicht verwendbar.

Wie aus der voranstehend gezeigten Tabelle 1 ersichtlich ist, besitzen die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzzusammensetzungen eine hohe Empfindlichkeit und Stoßelastizität und sind ausgezeichnet hinsichtlich Druckfarbenbeständigkeit und Presshaltbarkeit. Insbesondere die Verwendung von Hexamethylendiisocyanat als die Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül führt zu einer hohen Stoßelastizität, wie sie in den Beispielen 1 bis 4, 6 und 7 gezeigt wird. Des Weiteren erhöht die Verwendung des Polyetherdiols als die Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül die Flexibilität und Stoßelastizität. Darüber hinaus kann geschlussfolgert werden, dass die Verwendung von 2-Hydroxyethylacrylat als das photopolymerisierbare ungesättigte Monomere die Empfindlichkeit verbessert.

Gewerbliches Anwendungsgebiet

Die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzzusammensetzungen können leicht mit Wasser oder einer verdünnten alkalischen wässrigen Lösung entwickelt werden, und darüber hinaus sind sie hoch hinsichtlich Empfindlichkeit und Stoßelastizität. Die daraus hergestellten Druckplattenmaterialien sind ausgezeichnet hinsichtlich Druckfarbenbeständigkeit und Presshaltbarkeit und sind ausgezeichnet als ein Druckmaterial für dicke Druckplattenmaterialien, wie Wellpappen.


Anspruch[de]
Lichtempfindliche Harzzusammensetzung, umfassend ein Urethanharz, das durch Umsetzen (A) eines Carboxylgruppenenthaltenden Polymers mit einer Säurezahl von 30 mg KOH/g oder mehr und einer Glasübergangstemperatur von 30°C oder mehr, (B) einer Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül, (C) einer Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül und (D) eines photopolymerisierbaren ungesättigten Monomers mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül erhalten worden ist, sowie einen Photopolymerisationsinitiator. Lichtempfindliche Harzzusammensetzung, umfassend ein Urethanharz, das durch Umsetzen (A) eines Carboxylgruppenenthaltenden Polymers mit einer Säurezahl von 30 mg KOH/g oder mehr und einer Glasübergangstemperatur von 30°C oder mehr, (B) einer Verbindung mit zwei Isocyanatgruppen in einem Molekül, (C) einer Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen in einem Molekül und (D) eines photopolymerisierbaren ungesättigten Monomers mit einer Hydroxylgruppe in einem Molekül erhalten worden ist, ein photopolymerisierbares ungesättigtes Monomer sowie einen Photopolymerisationsinitiator. Lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei das Urethanharz ein Harz ist, das durch Umsetzen von Komponente (B), Komponente (C), Komponente (D) und Komponente (A) in dieser Reihenfolge erhalten worden ist. Lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei Komponente (A) ein Acrylpolymer ist. Lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Komponente (B) Hexamethylendiisocyanat ist. Lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei Komponente (C) ein Polyetherdiol ist. Lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei Komponente (D) ein Monomer der Hydroxylgruppen-enthaltenden ungesättigten Acrylsäureester-Reihe ist. Lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach Anspruch 7, wobei das Monomer der Hydroxylgruppen-enthaltenden ungesättigten Acrylsäureester-Reihe 2-Hydroxyethylacrylat ist. Harzplatte für den Flexodruck unter Verwendung der lichtempfindlichen Harzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8. Harzplatte für den Flexodruck nach Anspruch 9, die die lichtempfindliche Harzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 verwendet und eine lichtempfindliche Harzschicht mit einer Stoßelastizität von 30% oder mehr gemäß dem JIS K6301-11 besitzt.






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