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Dokumentenidentifikation DE69834696T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000903936
Titel Synchronisationssignal-Abtrennschaltung
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yamagata, Hiroshi, Shinagawa-ku, Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69834696
Vertragsstaaten DE, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.09.1998
EP-Aktenzeichen 983075243
EP-Offenlegungsdatum 24.03.1999
EP date of grant 31.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse H04N 5/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Synchronisationssignal-Abtrennschaltung zum Extrahieren eines Synchronisationssignals eines Videosignals und insbesondere eine Synchronisationssignal-Abtrennschaltung zum Extrahieren eines Synchronisationssignals von einem digitalen Videosignal.

Wie in 1 gezeigt, wird gemäß einer herkömmlichen Synchronisationssignal-Abtrennschaltung ein Videosignal geklemmt, das geklemmte Videosignal mit einem vorbestimmten Pegel zerteilt (sliced) und durch die Amplitudenabtrennung ein Synchronisationssignal abgetrennt (siehe beispielsweise JP-A-6-253170).

Das heißt, bei 1 wird ein Videosignal einem Eingangsanschluss 51 zugeführt. Das Videosignal vom Eingangsanschluss 51 wird einer Klemmschaltung 52 zugeführt. In der Klemmschaltung 52 wird das Videosignal so geklemmt, dass beispielsweise ein Synchronisationssignalchippegel des Videosignals konstant gemacht ist. Ein Ausgangssignal der Klemmschaltung 52 wird einer Zerteilschaltung 53 zugeführt. Ein Pegel, der etwas höher als der Synchronisationssignalchippegel des Videosignals ist, wird auf einem Zerteilpegel th in der Zerteilschaltung 53 eingestellt. In der Zerteilschaltung 53 wird der Pegel des Videosignals mit dem Zerteilpegel th verglichen.

Wenn das eingegebene Videosignal in einer Videozeitperiode liegt, ist der Ausgangspegel der Klemmschaltung 52 höher als der Schwellenpegel th. In einer Zeitperiode des Synchronisationssignals ist der Ausgangspegel der Klemmschaltung 52 niedriger als der Schwellenpegel th. Infolgedessen kann das Synchronisationssignal vom eingegebenen Videosignal extrahiert werden. Das von der Zerteilschaltung 53 ausgegebene Synchronisationssignal wird einem Ausgangsanschluss 54 entnommen.

In den letzten Jahren wird zum Realisieren einer kleinen Baugröße, eines leichten Gewichts und niedriger Kosten eines Satzes bzw. Geräts (set) eine Videosignalverarbeitungsschaltung digitalisiert und auf einer integrierten Schaltung angeordnet. Eine Schaltung zum direkten Digitalisieren des Videosignals und Abtrennen eines Synchronisationssignals vom digitalen Videosignal wird in Betracht gezogen.

Im oben erwähnten Fall des Extrahierens des Synchronisationssignals vom analogen Videosignal wird der Synchronisationssignalchippegel des Videosignals geklemmt und durch einen Zerteilpegel, der etwas höher als der Synchronisationssignalchippegel ist, zerteilt, so dass das Synchronisationssignal abgetrennt werden kann. Jedoch in dem Fall, bei dem das nicht geklemmte Signal direkt digitalisiert und verarbeitet wird, ist es, da der Synchronisationssignalchippegel fluktuiert, schwierig, das Synchronisationssignal akkurat zu extrahieren.

Deshalb wird wie in 2A gezeigt beispielsweise ein Verfahren in Betracht gezogen, durch das ein Minimumwert S1 des Videosignals detektiert und ein auf Basis des Minimumwerts S1 gebildeter Zerteilpegel des Videosignals mit dem Videosignal verglichen und dadurch das Synchronisationssignal extrahiert wird. Da der Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals gleich den Minimumwert des Videosignals ist, kann, wenn der Minimumwert des Videosignals detektiert und der Zerteilpegel wie oben erwähnt gebildet wird, der Zerteilpegel auf einen Pegel eingestellt werden, der etwas höher als der Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals ist. Infolgedessen kann das Synchronisationssignal extrahiert werden.

Jedoch gibt es insbesondere bei einem Empfangssignal an einer Stelle eines weichen elektrischen Feldes oder eines Wiedergabesignals von einem Band, bei dem das Kopieren wiederholt wurde, den wie in 2B gezeigten Fall, bei dem ein auf einen niedrigen Pegel abfallendes Rauschen N im Videosignal erzeugt wird. Wenn der Zerteilpegel auf Basis eines Minimumwerts S2 des Videosignals gebildet wird, ist der Zerteilpegel aufgrund eines Einflusses durch das niedriger als oben erwähnt abfallende Rauschen gleich oder kleiner als der Synchronisationssignalchippegel, so dass ein Problem derart auftritt, dass das Synchronisationssignal vom Videosignal nicht extrahiert werden kann.

Gemäß der Erfindung ist eine Synchronisationssignal-Abtrennschaltung bereitgestellt, die aufweist:

Eine Halteeinrichtung zum Halten eines Pegels auf Basis eines Synchronisationssignalchippegels,

eine Detektionseinrichtung zum Vergleichen des in der Halteeinrichtung gehaltenen Pegels mit einem vorbestimmten Wert eines Videosignals und Ausgeben eines Detektionssignals, wenn der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung gehaltene Pegel ist,

eine Aktualisierungseinrichtung zur Aktualisierung des Pegels in der Halteeinrichtung auf der Basis eines Minimumwerts des Videosignals, wenn von der Detektionseinrichtung detektiert wird, dass der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung gehaltene Pegel ist, und

eine Zerteileinrichtung zur Einstellung eines Zerteilpegels auf der Basis des Pegels in der Halteeinrichtung, Zerteilen des Videosignals und Extrahieren eines Synchronisationssignals,

wobei die Aktualisierungseinrichtung ausgebildet ist zum Bewirken, dass sich der Pegel in der Halteeinrichtung graduell bzw. nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des Videosignals annähert.

Die Erfindung stellt auch ein Synchronisationssignal-Abtrennverfahren bereit, das aufweist:

Halten eines Pegels auf Basis eines Synchronisationssignalchippegels in einer Halteeinrichtung,

Vergleichen des in der Halteeinrichtung gehaltenen Pegels mit einem gegenwärtigen Wert eines Videosignals und Ausgeben eines Detektionssignals, wenn der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung gehaltene Pegel ist,

Aktualisieren des Pegels in der Halteeinrichtung auf der Basis eines Minimumwerts des Videosignals, wenn Detektiert wird, dass der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung gehaltene Pegel ist, und

Einstellen eines Zerteilpegels auf der Basis des Pegels in der Halteeinrichtung, Zerteilen des Videosignals und Extrahieren eines Synchronisationssignals,

wobei der Pegel in der Halteeinrichtung so aktualisiert wird, dass er veranlasst wird, sich graduell bzw. nach und nach dem Synchronisationssignalpegels des Videosignals anzunähern.

Vorzugsweise aktualisiert die Aktualisierungseinrichtung den Pegel in der Halteeinrichtung durch einen Zwischenwert zwischen dem in der Halteeinrichtung gehaltenen Pegel und dem Minimumpegel des Videosignals.

Vorteilhafterweise weist die Schaltung außerdem eine Maskeneinrichtung zur Verhinderung der Aktualisierung des Pegels in der Halteeinrichtung für eine vorbestimmte Zeit, nachdem die Aktualisierung des Pegels in der Halteeinrichtung für eine vorbestimmte Zeitperiode ausgeführt wurde, auf.

Vorteilhafterweise weist die Schaltung außerdem eine Pegelerhöhungseinrichtung zur Erhöhung des in der Halteeinrichtung gehaltenen Pegels nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitperiode ab der Ausgabe des Detektionssignals durch die Detektionseinrichtung auf.

Bei der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung kann die Synchronisationssignal-Abtrennschaltung das Synchronisationssignal von einem digitalen Videosignal mit wenig Einfluss durch ein Rauschen wie folgt sicher extrahieren.

Der als der Synchronisationssignalchippegel erhaltene Wert kann mit dem Minimumwert des gegenwärtigen Videosignals verglichen werden, und, wenn detektiert wird, dass das Videosignal beim gegenwärtigen Zeitpunkt niedriger als der erhaltene Pegel ist, kann es durch den Zwischenwert zwischen dem soweit gehaltenen Pegel und dem Minimumwert des Videosignals zu diesem Zeitpunkt auf einen neuen Pegel aktualisiert werden. Durch eine Reihe von solchen Operationen kann bewirkt werden, dass sich der gehaltene Pegel nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des tatsächlichen Videosignals annähert.

Durch Einstellen des Zerteilpegels auf der Basis eines solchen Pegels und durch Zerteilen des Videosignals kann das Synchronisationssignal sicher detektiert werden.

Durch Verhindern der Aktualisierung des Pegels für eine vorbestimmte Zeit nachdem die Aktualisierung des gehaltenen Pegels für eine vorbestimmte Zeitperiode ausgeführt wurde, kann der Einfluss durch Rauschen für eine Videobildzeitperiode reduziert oder eliminiert werden.

Durch Erhöhung des gehaltenen Pegels mit einer vorbestimmten Rate nähert sich der gehaltene Pegel, selbst wenn der Signalpegel aufgrund eines Durchhangs (sag) auf den Synchronisationssignalchippegel oder weniger abnimmt, nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel an.

Die obigen und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich leichter aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer mittels eines nicht einschränkenden Beispiels gegebenen Ausführungsform anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen:

1 ein Blockdiagramm zur Benutzung bei der Erläuterung eines Beispiels einer herkömmlichen Synchronisationssignal-Abtrennschaltung ist;

2A und 2B Wellenformdiagramme zur Benutzung bei der Erläuterung eines Beispiels der herkömmlichen Synchronisationssignal-Abtrennschaltung sind;

3 ein Blockdiagramm eines Beispiels einer Synchronisationssignal-Abtrennschaltung ist, bei der die Erfindung angewendet ist; und

4A bis 4E Zeitsteuerungs- bzw. Timingdiagramme zur Benutzung bei der Erläuterung eines Beispiels der Synchronisationssignal-Abtrennschaltung sind, bei der die Erfindung angewendet ist.

Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. 3 zeigt ein Beispiel einer Synchronisationssignal-Abtrennschaltung, bei der die Erfindung angewendet ist. Bei 3 wird einem Eingangsanschluss 1 ein digitales Videosignal (VIDEO) zugeführt. Das digitale Videosignal vom Eingangsanschluss 1 wird einer Zerteilschaltung 2 zugeführt.

Die Zerteilschaltung 2 ist ein Komparator zum Vergleichen eines Signalpegels des eingegebenen Videosignals mit einem Zerteilpegel, der etwas höher als der Synchronisationssignalchippegel des Videosignals ist, und Extrahieren eines Synchronisationssignals. Bei diesem Beispiel wird das Ausgangssignal eines Aufwärtszählers 3 als ein mit dem Eingabevideosignalpegel zu vergleichender Zerteilpegel benutzt.

Wie nachfolgend erläutert wird, nähert sich ein Wert des Aufwärtszählers 3 graduell bzw. nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des Videosignalpegels an. Durch Addieren eines Versatzes zum Wert des Aufwärtszählers 3 wird der Zerteilpegel, der etwas höher als der Synchronisationssignalchippegel ist, eingestellt. In einem Videointervall ist der Eingabevideosignalpegel höher als der Wert des Aufwärtszählers 3. Wenn der Eingabevideosignalpegel gleich dem Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals ist, ist der Eingabevideosignalpegel niedriger als der Wert des Aufwärtszählers 3. Infolgedessen wird das Synchronisationssignal von einem Ausgangssignal der Zerteilschaltung 2 extrahiert. Das wie oben erwähnt extrahierte Synchronisationssignal (SYNC) wird von einem Ausgangsanschluss 4 ausgegeben.

Um zu ermöglichen, dass sich dieser Wert des Aufwärtszählers 3 nach und nach dem Synchronisationssignalschippegel des Videosignalpegels annähert, sind eine Pegeldetektionsschaltung 5, eine Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6, ein UND-Tor 7, eine Zählfreigabeimpuls-Erzeugungsschaltung 8 und eine Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 vorhanden.

Das heißt, das digitale Videosignal vom Eingangsanschluss 1 wird der Pegeldetektionsschaltung 5 und der Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 zugeführt. Ein Wert des Aufwärtszählers 3 wird der Pegeldetektionsschaltung 5 und der Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 zugeführt.

Die Pegeldetektionsschaltung 5 vergleicht den Wert des Auswärtszählers 3 mit dem Pegel des eingegebenen Videosignals und erzeugt ein Detektionssignal, wenn der Wert des Eingabevideosignalpegels niedriger ist. Beispielsweise ist bei dem Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals der Eingabevideosignalpegel niedriger als der Wert des Aufwärtszählers, und von der Pegeldetektionsschaltung 5 wird ein Detektionsausgangssignal abgeleitet. Das Ausgangssignal der Pegeldetektionsschaltung 5 wird dem UND-Tor 7 und auch der Zählfreigabeimpuls-Erzeugungsschaltung 8 und der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 zugeführt.

Wenn von der Pegeldetektionsschaltung 5 detektiert wird, dass der Videosignalpegel niedriger ist, erzeugt die Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung ein Maskierungssignal (MASK) eines niedrigen Pegels für eine vorbestimmte Zeitperiode nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Periode. Das Maskierungssignal wird zum Maskieren eines Rauschens, wenn das auf einen niedrigen Pegel abfallende Rauschen im Videosignal erzeugt wird, bereitgestellt. Das Maskierungssignal wird dem UND-Tor 7 zugeführt.

Die Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 erhält einen Zwischenwert zwischen dem Wert des Aufwärtszählers 3 und dem Eingabevideosignalpegel. Der Zwischenwert wird dem Aufwärtszähler 3 als ein voreingestellter Wert zugeführt. Vom Ausgangssignal der Pegeldetektionsschaltung 5 wird, wenn der Eingabevideosignalpegel niedriger als der Wert des Aufwärtszählers 3 ist, ein Detektionssignal ausgegeben. Wenn in diesem Fall ein Ausgangssignal der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 auf dem hohen Pegel ist, wird vom UND-Tor 7 ein Voreinstellimpuls (PRSET) erzeugt. Wenn der Voreinstellimpuls vom UND-Tor 7 erzeugt wird, wird der Wert der Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 im Aufwärtszähler 3 voreingestellt.

Beispielsweise ist beim Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals der Eingabevideosignalpegel niedriger als der Wert des Aufwärtszählers 3, und von der Pegeldetektionsschaltung 5 wird das Detektionsausgangssignal erhalten. Für die Zeitperiode des Synchronisationssignals wird, da das Ausgangssignal der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 auf dem hohen Pegel ist, vom UND-Tor 7 der Voreinstellimpuls erzeugt. Infolgedessen wird der Wert der Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 im Aufwärtszähler 3 voreingestellt. Der Wert der Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 ist in diesem Fall gleich dem Zwischenwert zwischen dem Wert des Aufwärtszählers 3 soweit und dem Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals. Deshalb nähert sich der Wert des Aufwärtszählers 3 nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals an.

Vom Ausgangssignal der Pegeldetektionsschaltung 5 wird, wenn detektiert wird, dass der Eingabevideosignalpegel des Videosignals niedriger als der Wert des Aufwärtszählers 3 ist, nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitperiode das Maskierungssignal von der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 für eine vorbestimmte Zeitperiode auf den niedrigen Pegel eingestellt. Durch das Maskierungssignal wird das für die Videozeitperiode in der nächsten Horizontalperiode erzeugte Rauschen des niedrigen Pegels maskiert.

Vom Ausgangssignal der Pegeldetektionsschaltung 5 wird, wenn detektiert wird, dass der Eingabevideosignalpegel niedriger als der Wert des Aufwärtszählers 3 ist, von der Zählfreigabeimpuls-Erzeugungsschaltung 8 nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitperiode ein Zählfreigabeimpuls (EN) erzeugt. Wenn der Zählfreigabeimpuls dem Aufwärtszähler 3 zugeführt wird, wird der Aufwärtszähler 3 hochgezählt. Wie oben erwähnt verläuft, da der Aufwärtszähler 3 hochgezählt wird, selbst wenn ein Durchhang oder dgl. auftritt, der Wert des Aufwärtszählers 3 so, dass er sich dem Synchronisationssignalchippegel annähert.

Die 4A bis 4E zeigen den Betrieb jedes Abschnitts der Synchronisationssignal-Detektionsschaltung. Es sei nun angenommen, dass das in 4A gezeigte Videosignal VIDEO dem Eingangsanschluss 1 in 3 zugeführt wird. Das Videosignal weist ein Rauschen N1 auf, das in der Videoperiode auf den niedrigen Pegel abfällt. Das Synchronisationssignal weist ein Rauschen N2 auf, das auf den niedrigen Pegel abfällt.

In 4A bezeichnet CNT einen Wert des Aufwärtszählers 3. Wie oben erwähnt nähert sich der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des Synchronisationssignals des Videosignals VIDEO an.

Zum Zeitpunkt t0 wird, da das Videosignal VIDEO höher als der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 ist, vom Ausgang der Pegeldetektionsschaltung 5 kein Detektionsausgangssignal ausgegeben.

Zum Zeitpunkt t1 ist, wenn die Synchronisationssignalperiode gestartet wird, das Videosignal VIDEO niedriger als der Wert CNT des Aufwärtszählers 3. Deshalb erscheint das Detektionsausgangssignal von der Pegeldetektionsschaltung 5. Wie in 4B gezeigt wird vom UND-Tor 7 ein Voreinstellimpuls PRSET erzeugt.

Durch den Voreinstellimpuls PRSET wird der Wert der Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 im Aufwärtszähler 3 voreingestellt. Infolgedessen nimmt, wie in 4A gezeigt, der Wert des Aufwärtszählers 3 ab und nähert sich dem Synchronisationssignalchippegel des Videosignals VIDEO an.

Wie in 4C gezeigt wird ein Ausgangssignal MASK der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 für eine Zeitperiode Tmask vom Zeitpunkt t2 zum Zeitpunkt t4 auf den niedrigen Pegel eingestellt. Wie in 4D gezeigt wird zum Zeitpunkt t3 ein Zählfreigabeimpuls EN erzeugt. Durch den Zählfreigabeimpuls wird, wie in 4A gezeigt, der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 hochgezählt.

Obgleich das auf den niedrigen Pegel abfallende Rauschen N1 in der Videoperiode existiert, ist für die Zeitperiode, bei der das Rauschen N1 erzeugt wird, wie in 2C gezeigt, das Ausgangssignal MASK der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 auf dem niedrigen Pegel. Deshalb wird, wie oben erwähnt, das Signal vom Rauschen N1 nicht beeinflusst.

Wenn sich, wie in 4C gezeigt, die gegenwärtige Zeit der Synchronisationssignalperiode annähert und den Zeitpunkt t4 erreicht, wird das Ausgangssignal MASK der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 auf den hohen Pegel eingestellt. Zum Zeitpunkt t5 ist, wenn die Synchronisationssignalperiode gestartet wird, das Videosignal VIDEO niedriger als der Wert CNT des Aufwärtszählers 3.

Wenn das Videosignal VIDEO niedriger als der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 ist, erscheint von der Pegeldetektionsschaltung 5 das Detektionsausgangssignal. Wie in 4B gezeigt wird vom UND-Tor 7 der Voreinstellimpuls PRSET erzeugt. Durch den Voreinstellimpuls PRSET wird der Wert der Zwischenwert-Berechnungsschaltung 6 im Aufwärtszähler 3 voreingestellt.

Wie in 4C gezeigt ist das Ausgangssignal MASK der Maskierungssignal-Erzeugungsschaltung 9 für die Zeitperiode Tmask vom Zeitpunkt t6 zum Zeitpunkt t8 auf den niedrigen Pegel eingestellt. Wie in 4D gezeigt wird zum Zeitpunkt t7 der Zählfreigabeimpuls EN erzeugt. Durch einen solchen Zählfreigabeimpuls wird, wie in 4A gezeigt, der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 hochgezählt.

Da das Rauschen N2 zum Zeitpunkt t5 in der Synchronisationssignalperiode erzeugt wurde, wird der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 auf den Zwischenwert zwischen dem Wert des Aufwärtszählers 3 soweit und dem Pegel des Rauschens N2 eingestellt. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, dass der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 gleich oder kleiner als der Synchronisationssignalchippegel ist. Da jedoch der Wert CNT des Aufwärtszählers 3 zum Zeitpunkt t7 hochgezählt wird, nähert er sich, selbst wenn der Wert des Werts CNT des Aufwärtszählers 3 auf den Synchronisationssignalchippegel oder niedriger abnimmt, danach nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel an.

Wie oben erwähnt nähert sich der Wert des Aufwärtszählers 3 mit der Voreinstellungsfunktion ungeachtet des Rauschens N1 in der Videoperiode oder des Rauschens N2 in der Synchronisationssignalperiode nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel an. In der Zerteilschaltung 2 wird der auf der Basis des sich dem Synchronisationssignalchippegel nach und nach annähernden Werts des Aufwärtszählers 3 eingestellte Zerteilpegel mit dem eingegebenen Videosignal verglichen, und das Synchronisationssignal wird extrahiert. Infolgedessen kann, wie in 4E gezeigt, das Synchronisationssignal SYNC, ohne vom Rauschen beeinflusst zu werden, akkurat extrahiert werden.

Der wie oben erwähnt detektierte Synchronisationssignalchippegel kann als eine Referenz des Klemmpegels benutzt werden, ohne auf nur die Extraktion des Synchronisationssignals beschränkt zu sein.

Gemäß der Erfindung wird der als ein Synchronisationssignalchippegel gehaltene Wert mit dem Minimumwert des voreingestellten Videosignals verglichen. Wenn detektiert wird, dass der Videosignalpegel zum gegenwärtigen Zeitpunkt niedriger als der gehaltene Wert ist, wird er durch den Zwischenwert zwischen dem soweit gehaltenen Pegel und dem Minimumwert des Videosignals zu dieser Zeit auf einen neuen Pegel aktualisiert. Durch die obige Reihe von Operationen wird ermöglicht, dass sich der gehaltene Pegel nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des Videosignals annähert. Durch Zerteilen des Videosignals durch Benutzung des auf der Basis des Synchronisationssignalchippegels eingestellten Zerteilpegels kann das Synchronisationssignal sicher detektiert werden. Durch Verhindern der Aktualisierung des Pegels für eine vorbestimmte Zeit nachdem der gehaltene Pegel für eine vorbestimmte Zeitperiode aktualisiert worden ist, wird der Einfluss durch das Rauschen in der Videozeitperiode eliminiert. Durch Erhöhung des gehaltenen Pegels mit einer vorbestimmten Rate nähert sich, selbst wenn der Zerteilpegel durch den Durchhang auf den Synchronisationssignalchippegel oder niedriger abnimmt, der gehaltene Pegel nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel an.

Gemäß der Erfindung kann, wie oben erwähnt, da der Synchronisationssignalchippegel des tatsächlichen Videosignals detektiert werden kann, das Synchronisationssignal vom digitalen Videosignal, ohne durch das Rauschen beeinflusst zu sein, sicher extrahiert werden. Der wie oben erwähnt detektierte Synchronisationssignalchippegel kann als eine Referenz zum Klemmen benutzt werden, ohne auf nur die Extraktion des Synchronisationssignals beschränkt zu sein.

Wenn eine spezielle bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben worden ist, so ist dies so zu verstehen, dass die Erfindung nicht auf diese präzise Ausführungsform beschränkt ist, sondern dass vom Fachmann bei ihr zahlreiche Änderungen und Modifikationen ohne Verlassen des in den beigefügten Ansprüchen definierten Schutzbereichs der Erfindung bewirkt werden können.


Anspruch[de]
Synchronisationssignal-Abtrennschaltung, aufweisend:

eine Halteeinrichtung (3) zum Halten eines Pegels auf Basis eines Synchronisationssignalchippegels,

eine Detektionseinrichtung (5) zum Vergleichen des in der Halteeinrichtung (3) gehaltenen Pegels mit einem vorbestimmten Wert eines Videosignals und Ausgeben eines Detektionssignals, wenn der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung (3) gehaltene Pegel ist,

eine Aktualisierungseinrichtung (6) zur Aktualisierung des Pegels in der Halteeinrichtung (3) auf der Basis eines Minimumwerts des Videosignals, wenn von der Detektionseinrichtung (5) detektiert wird, dass der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung (3) gehaltene Pegel ist, und

eine Zerteileinrichtung (2) zur Einstellung eines Zerteilpegels auf der Basis des Pegels in der Halteeinrichtung (3), Zerteilen des Videosignals und Extrahieren eines Synchronisationssignals,

wobei die Aktualisierungseinrichtung (6) ausgebildet ist zum Bewirken, dass sich der Pegel in der Halteeinrichtung (2) nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des Videosignals annähert.
Synchronisationssignal-Abtrennschaltung nach Anspruch 1, wobei die Aktualisierungseinrichtung (6) den Pegel in der Halteeinrichtung (3) durch einen Zwischenwert zwischen dem in der Halteeinrichtung (3) gehaltenen Pegel und dem Minimumpegel des Videosignals aktualisiert. Synchronisationssignal-Abtrennschaltung nach Anspruch 1 oder 2, außerdem aufweisend eine Maskeneinrichtung (9) zur Verhinderung der Aktualisierung des Pegels in der Halteeinrichtung (3) für eine vorbestimmte Zeit, nachdem die Aktualisierung des Pegels in der Halteeinrichtung (3) für eine vorbestimmte Zeitperiode ausgeführt wurde. Synchronisationssignal-Abtrennschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, außerdem aufweisend eine Pegelererhöhungseinrichtung (8) zur Erhöhung des in der Halteeinrichtung (3) gehaltenen Pegels nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitperiode ab der Ausgabe des Detektionssignals durch die Detektionseinrichtung (5). Synchronisationssignal-Abtrennverfahren, aufweisend:

Halten eines Pegels auf Basis eines Synchronisationssignalchippegels in einer Halteeinrichtung (3),

Vergleichen des in der Halteeinrichtung (3) gehaltenen Pegels mit einem gegenwärtigen Wert eines Videosignals und Ausgeben eines Detektionssignals, wenn der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung (3) gehaltene Pegel ist,

Aktualisieren des Pegels in der Halteeinrichtung (3) auf der Basis eines Minimumwerts des Videosignals, wenn detektiert wird, dass der gegenwärtige Wert des Videosignals niedriger als der in der Halteeinrichtung (3) gehaltene Pegel ist, und

Einstellen eines Zerteilpegels auf der Basis des Pegels in der Halteeinrichtung (3), Zerteilen des Videosignals und Extrahieren eines Synchronisationssignals,

wobei der Pegel in der Halteeinrichtung (3) so aktualisiert wird, dass er veranlasst wird, sich nach und nach dem Synchronisationssignalchippegel des Videosignals anzunähern.






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