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Dokumentenidentifikation DE69933975T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000990953
Titel Elektrophotographisches Transferpapier
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ogura, Motohiro, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69933975
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.09.1999
EP-Aktenzeichen 993076199
EP-Offenlegungsdatum 05.04.2000
EP date of grant 15.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse G03G 7/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse D21H 19/36(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   D21H 19/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Bereich der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf ein elektrophotographisches Übertragungspapier, insbesondere auf ein elektrophotographisches Übertragungspapier welches in einem elektrophotographischen Gerät, einem elektrostatischen Aufzeichnungsgerät oder dergleichen zu verwenden ist, das eine ungleichmäßige Entladung unter Bedingungen von niedriger Luftfeuchtigkeit verhindert und keine fehlerhaften Bilder erzeugt und zufriedenstellende Transportierbarkeit des Papiers unter Bedingungen hoher Luftfeuchtigkeit zeigt.

Verwandter Stand der Technik

Bislang wurden Farbaufzeichnungsgeräte für die Elektrophotographie zunehmend digitalisiert, um Bilder von höherer Qualität mit zu erzeugen, was ein elektrophotographisches Übertragungspapier benötigt, das eine gleichmäßigere Übertragbarkeit zeigt. Die Eigenschaften des Übertragungspapiers, welche die Übertragbarkeit des Toners beeinflussen, sind der elektrische Widerstand und die Oberflächeneigenschaften des Papiers.

Der Widerstand des Übertragungspapiers ist eine der wichtigsten Eigenschaften auf dem Gebiet der Elektrophotographie und wurde auf 1 × 109 bis 1 × 1011 &OHgr;cm als Oberflächenwiderstand und Volumenwiderstand mit der Hilfe eines Mittels zum Verbessern der Elektroleitfähigkeit gesteuert. Es ist jedoch sehr schwierig, die Leitfähigkeit zu steuern, weil sie sich mit dem Wassergehalt des Papiers ändert, das heißt, mit der Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre, in welcher das Papier verwendet wird. Die heutigen hochgradig funktionellen elektrophotographischen Kopierer und Drucker sind so ausgelegt, dass der Toner auf das Übertragungspapier in Umgebungsatmosphäre übertragen werden kann, unter welcher sie arbeiten. Als Ergebnis sind sie so ausgelegt, dass sie gute Bilder über einen breiten Bereich Temperatur-/Luftfeuchtigkeits-Bedingungen von Bedingungen mit niedriger Temperatur/niedriger Luftfeuchtigkeit von 10°C/5% RH bis zu Bedingungen mit hoher Temperatur/hoher Luftfeuchtigkeit von 30°C/80% RH erzeugen.

Das zum Erzeugen von Vollfarbbildern verwendete Übertragungspapier mit einem Grundgewicht von 60 bis 100 g/cm2 weist einen hohen Feuchtigkeitsgehalt auf und ist sehr empfindlich gegenüber umgebender Luftfeuchtigkeit. Als Ergebnis neigt es dazu, einen übermäßigen Widerstand zu zeigen, wenn es unter Umständen von niedriger Luftfeuchtigkeit gehandhabt wird, zum Beispiel 15°C/20% RH und 23°C/5% RH, aufgrund des teilweisen Entladungsphänomens, welches von einer ungleichmäßigen Aufladung der Papieroberfläche herrührt, was ein Problem hervorruft, das als freie Fläche im Bild bekannt ist. Diese Art von Problemen rührt von der Entladung in einer Fläche her, in der das Übertragungspapier von der photoempfindlichen Trommel getrennt wird, nachdem ein Bild darauf übertragen wurde, und neigt zum Verschlimmern, wenn der Widerstand des Übertragungspapiers steigt.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 8-171225 schlägt eine Einstellung des Oberflächenwiderstands und des Volumenwiderstands eines Übertragungspapiers vor. Das Übertragungspapier mit dem vorstehenden Bereich des Grundgewichts weist jedoch einen sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt auf und ist gegenüber umgebender Luftfeuchtigkeit empfindlich. Das Aufrechterhalten des Widerstands auf einem niedrigen Niveau wird ein anderes Problem der Leckage hervorrufen, wenn das Papier unter einer Bedingung von hoher Luftfeuchtigkeit gehandhabt wird. In anderen Worten lässt das Papier eine übermäßige Menge Strom durch, so dass verhindert wird, dass das Bild oder der Toner glatt darauf übertragen werden.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 9-34158 schlägt vor, die Glätte der Oberfläche des Übertragungspapiers zu erhöhen, um eine einheitliche Aufladung darauf sicherzustellen.

Das Patent der Vereinigten Staaten Nr. 4,778,711 offenbart ein elektrophotographisches Bildübertragungspapier zur Verwendung in einem Kopierer mit einer Fixiereinrichtung zum Fixieren eines übertragenen Tonerbilds auf dem Papier. Das Papier weist eine Aufnahmeschicht auf mindestens einer Seite des Blattes zum Verringern der Blasenbildung während des Fixierens auf, hat eine mittlere arithmetische Oberflächenrauhigkeit von nicht mehr als 2,0 &mgr;m, eine Luftpermeabilität von 4000 Sekunden oder weniger und einen elektrischen Oberflächenwiderstand von mindestens 8 × 108 &OHgr; bei 20°C/85% RH.

Wenn das Übertragungspapier mit dem vorstehenden Bereich des Grundgewichts jedoch mit einer Glätte auf der Oberfläche versehen wird, kann ein herkömmliches Übertragungspapier beschädigt werden, so dass es die Beständigkeit verliert, wenn es zum Beispiel durch Kalandrieren beschichtet und behandelt wird. Folglich wurde gewöhnlicher Weise das Papier mit normalem Gütegrad nicht auf seine Oberflächenglätte hin behandelt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elektrophotographisches Übertragungspapier zur Verfügung zu stellen, um die vorstehenden Probleme zu lösen.

Es ist ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elektrophotographisches Übertragungspapier zur Verfügung zu stellen, das in einem elektrophotographischen Gerät, einem elektrostatischen Aufzeichnungsgerät oder dergleichen zu verwenden ist, das ungleichmäßige Entladung unter Bedingungen mit niedriger Luftfeuchtigkeit verhindert und keine fehlerhaften Bilder erzeugt und eine ausreichende Transportierbarkeit des Papiers unter Bedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit zeigt.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird ein elektrophotographisches Übertragungspapier mit einem Grundgewicht von 60 bis 100 g/m2 zur Verfügung gestellt, welches eine Überzugsschicht auf mindestens einer Seite des Papiers aufweist, und mit einer mittleren arithmetischen Oberflächenrauhigkeit (Ra), die in Übereinstimmung mit JIS-B0601 (1982) bestimmt wurde, von 1,5 &mgr;m oder weniger und einem Volumenwiderstand, der in Übereinstimmung mit JIS K-6911 bestimmt wurde, von 1 × 109 &OHgr;cm oder mehr bei 30°C/80% RH, dadurch gekennzeichnet, dass die Papiersteifigkeit, die in Übereinstimmung mit JIS-P8143 bestimmt wurde, 16 cm oder mehr beträgt.

Das elektrophotographische Übertragungspapier der vorliegenden Erfindung, welches die vorstehenden Eigenschaften aufweist, verhindert eine ungleichmäßige Entladung unter Bedingungen mit niedriger Luftfeuchtigkeit, erzeugt keine fehlerhaften Bilder und zeigt eine ausreichende Transportierbarkeit des Papiers unter Bedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Die mittlere arithmetische Oberflächenrauhigkeit (Ra) wird in Übereinstimmung mit JIS-80601 (1982) bestimmt. Der Volumenwiderstand wird in Übereinstimmung mit den Voraussetzungen der JIS K-6911 bestimmt.

Die Papiersteifigkeit wird durch Herausfinden einer Länge eines Probestreifens einer gewissen Form zwischen einem oberen Endpunkt bestimmt, an welchem es aufgehängt wurde, und dem unteren Ende, wenn die Probe um 90° auf der Achse mit der Linie rotiert wird, welche den oberen Endpunkt in einer solchen Art und Weise durchläuft, dass das untere Ende in der entgegengesetzten Richtung der Drehrichtung der Probe durchhängt. Es wird in der Richtung im rechten Winkel zu der Papierherstellungsrichtung in Übereinstimmung mit den Voraussetzungen der JIS-P8143 bestimmt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 stellt schematisch eine Querschnittsansicht der Modellanordnung des elektrophotographischen Übertragungspapiers für Vollfarben der vorliegenden Erfindung dar.

2 zeigt die Anordnung eines elektrophotographischen Geräts für ein vielfaches Übertragungssystem.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ein Übertragungspapier zur Verwendung in der Elektrophotographie der vorliegenden Erfindung weist bevorzugt ein Grundgewicht von 60 bis 100 g/m2 auf. Das Übertragungspapier umfasst eine Überzugsschicht, die mindestens auf einer Seite des Papiers bereitgestellt ist. Bevorzugt sollte sie eine mittlere arithmetische Oberflächenrauhigkeit (Ra) von 1,5 &mgr;m oder weniger, einen Volumenwiderstand von 1 × 109 &OHgr;cm oder mehr bei 30°C/80% RH und eine Papiersteifigkeit von 16 cm oder mehr aufweisen.

Die vorliegende Erfindung wird unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

1 stellt ein Übertragungspapier der vorliegenden Erfindung dar, in dem ein Substrat 1 aus saurem oder neutralem holzfreiem Papier, neutralisiertem Papier, holzhaltigem Papier, regeneriertem Papier sein kann. Es ist jedoch bevorzugt, dass das Übertragungspapier keine Additive zum Erniedrigen des Widerstand wie ein Mittel zum Erhöhen der Elektroleitfähigkeit enthält und einen Volumenwiderstand von 1 × 109 &OHgr;cm oder mehr aufweist. Darüber hinaus weist es bevorzugt einen Volumenwiderstand von 1 × 1016 &OHgr;cm oder weniger auf.

Die Überzugsschichten 2 und 3, welche mindestens auf einer Seite des Substrats gebildet werden können, können aus einem gewöhnlichen Pigment bestehen. Die Pigmente, welche für die vorliegende Erfindung verwendbar sind, schließen Mineralpigmente, zum Beispiel schweres Kaliumcarbonat, leichtes Kaliumcarbonat, Titandioxid, Aluminiumhydroxid, Satinweiß, Talk, Kalziumsulfat, Bariumsulfat, Zinkoxid, Magnesiumoxid, Magnesiumcarbonat, amorphes Siliciumoxid, kolloidales Siliciumoxid, weißen Kohlenstoff, Kaolin, gesinterten Kaolin, delaminierten Kaolin, Alumnosilikat, Sericit und Betonit und organische Pigmente, zum Beispiel feine Teilchen von Polystyrenharz, feine Teilchen von Harnstoff-Formaldehydharz und feine Hohlteilchen davon ein. Diese können entweder individuell oder in Kombination verwendet werden.

Das Haftmittel für die Überzugsschicht kann ein gewöhnliches sein, so lange es ausreichend haftend gegenüber dem Substrat und den Additiven, zum Beispiel dem Pigment, ist. Die Haftmittel, welche für die vorliegende Erfindung verwendbar sind, schließen wasserlösliche Haftmittel, Emulsionen und Latex ein, welche individuell verwendet werden können. Beispiele von diesen Haftmitteln sind wasserlösliche Harze, zum Beispiel Polyvinylalkohol, modifizierter Polyvinylalkohol, Stärke, Gelatine, Kasein, Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Acrylamid/Acrylester-Copolymer, Terpolymer von Acrylamid/Acrylharz/Methacrylsäure, Styren/Acryl-Harz, Isobutylen/Maleinsäureanhydrid-Harz und Carboxymethylcellulose, und Emulsionen oder Latex, zum Beispiel Acrylemulsion, Vinylacetatemulsion, Vinylidenchloridemulsion, Polyesteremulsion, Styren/Butadeinlatex und Acrylnitril/Butadienlatex.

Es ist notwendig, wenn die Beschichtung durch Schieberwalzen (gate rolling), ein herkömmliches geräteeigenes Beschichtungsverfahren, ausgeführt wird, mit Kalandrieren zu verteilen oder diese bei einem niedrigeren Druck als den normal verwendeten Druck zu betreiben. Dies ist der Fall, um die Oberfläche ohne Beschädigung des Papiers glatt zu machen. Die nicht geräteeigenen Beschichtungsverfahren, welche für die vorliegende Erfindung verwendbar sind, schließen Beschichtungsverfahren mit Klinge, Luftrakel, Walze und Vorhang ein. Das Verfahren zum Aufbringen eines kleinen Drucks auf das Papier, zum Beispiel jenes, welches ein Seidennetz verwendet, ist jedoch bevorzugt.

Die Beschichtungsmenge oder das Gewicht der Überzugsschicht oder des Films liegt bevorzugt in einem Bereich von 1 bis 20 g/m2. Bei weniger als 1 g/m2 kann die mittlere arithmetische Oberflächenrauhigkeit 1,5 &mgr;m übersteigen. Bei mehr als 20 g/m2 kann andererseits das Papier übermäßig hart werden, so dass die Transportierbarkeit des Übertragungspapiers in dem elektrophotographischen Gerät beeinträchtigt wird.

Der Beschichtungsdruck ist bevorzugt 50 kg/cm2 oder weniger. Bei mehr als 50 kg/cm2 kann das Papier beschädigt werden und seine Steifigkeit unter 16 cm liegen. Das Papier mit einer Steifigkeit von weniger als 16 cm kann sich um die Fixierwalze wickeln, wenn es die Heizwalze passiert.

Die Papieranordnung der vorliegenden Erfindung weist als Ganzes einen hohen Volumenwiderstand auf, wobei sie die Leckage als ein Phänomen verhindert, welches unter der Bedingung mit hoher Luftfeuchtigkeit auftritt.

Das elektrophotographische Gerät, in welchem das Übertragungspapier der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, wurde bereits für Vielfach-Übertragungssysteme kommerzialisiert, und ein Beispiel wird in 2 dargestellt.

Dieses elektrophotographische Gerät 200 ist mit einer Gelbentwicklervorrichtung 212, einer Magentaentwicklervorrichtung 213, einer Cyanentwicklervorrichtung 214 und einer Schwarzentwicklervorrichtung 215 um die photoempfindliche Trommel 211 herum ausgerüstet, wobei diese Entwicklervorrichtungen abnehmbar in der Reihenfolge der Bilderzeugung befestigt sind. Es ist ebenso mit einer drehbaren Übertragungstrommel 207, einer Aufladevorrichtung 219, welche zum Erzeugen des latenten Bildes benötigt wird, und einem Bildbelichtungssystem E ausgerüstet. Die drehbare Übertragungstrommel 207 überträgt elektrostatisch die Tonerbilder eines nach dem anderen von der photoempfindlichen Trommel auf das Übertragungspapier, bzw. auf den Film, welcher um die Trommel 207 gewunden ist. Wenn ein Vollfarbbild durch das Gerät 200 gebildet wird, wird ein Übertragungspapier P, welches aus der Papierzufuhrhalterung 202 oder dergleichen durch eine Papierzufuhrwalze 205 oder dergleichen herausgenommen wurde, in der Richtung des Pfeils durch die Übertragungswalzen 220, 221, 222 und 223 zu der Übertragungstrommel 207 hin transportiert, um welche es durch die elektrostatische Absorption mit Hilfe einer Absorptionsbürste 208 gewunden wird. Vielfarbtonerbilder werden eines nach dem anderen von der photoempfindlichen Trommel 211 auf das Übertragungspapier P auf der Übertragungstrommel 207 übertragen, wobei sie dem Bilderzeugungsvorgang folgen.

Die Übertragung der Tonerbilder wird durch eine Übertragungsbürste 216 bewirkt. Konkreter ausgedrückt wird die Rückseitenfläche der Übertragungstrommel 207 mit einer Ladung mit einer entgegengesetzten Polarität zu der des Toners aufgeladen, welche von der Innenseite der Übertragungstrommel 207 auf die Übertragungsbürste 216 aufgegeben wird, die eine dielektrische Lage (zum Beispiel aus Polyvinylidenfluorid PVDF) umfasst. Folglich wird die Übertragung durch Anziehen des Toners auf die Oberfläche des Übertragungspapiers auf der dielektrischen Lage in dem elektrischen Feld bewirkt, welches durch die aufgegebene Ladung erzeugt wird. Diese Übertragung wird viele Male für die Farben des Toner Magenta (M), Cyan (C), Gelb (Y) und Schwarz (K) wiederholt, um die Bilder dieser Farben auf dem Übertragungspapier zu erzeugen. Diese Farbtoner werden geschmolzen und miteinander gemischt, wenn das Übertragungspapier eine thermische Fixiervorrichtung 218 durchläuft, um ein Vollfarbbild zu erzeugen.

Das Transportsystem für das Übertragungsmaterial ist mit Zufuhrfächern für das Übertragungspapier 201, 202 und 203 unter dem elektrophotographischen Gerät 200, Papierzufuhrwalzen 204, 205 und 206, welche jede nahezu direkt über den entsprechenden Fächern 201, 202 und 203 positioniert sind, mit Papiertransportwalzen 220, 221, 222 und 223, die in der Umgebung der Papierzufuhrwalzen lokalisiert sind, einer Übertragungswalze 224, einer abgetrennten Aufladevorrichtung 217 und einem statischen Eliminierungslader 225 um den äußeren Umfang der Übertragungstrommel herum in dieser Reihenfolge stromaufwärts von der Drehrichtung, und einer Absorptionsbürste 208, einer Übertragungsbürste 216 und einer statischen Eliminierungsbürste 226 im Inneren der Übertragungstrommel 207 versehen.

Die anderen Elemente schließen eine Übertragungstrommel 207, welche sich frei in der Richtung des Pfeils in 2 dreht, eine Abtrennklaue 227 in der Umgebung der Übertragungstrommel 207, Transportgurteinrichtungen 228 in der Nähe der Klaue 227, und eine thermische Fixiervorrichtung 218, welche in der Umgebung des Endabschnittes in der Transportrichtung der Transportgurteinrichtung sich befindet ein, wobei sie sich aus dem elektrophotographischen Gerät 200 hinaus und in die Umgebung eines Ausgabefachs 229, das frei vom Gerät 200 angebracht oder abgenommen werden kann erstreckt.

Die thermische Fixiervorrichtung 218 ist mit einer Fixierwalze 230 mit einem eingebauten Heizer, einer Druckwalze 231, welche die Fixierwalze 230 gegenüberliegend berührt, einer Aufbringvorrichtung 232 für ein Freisetzungsmittel, welche ein Freisetzungsmittel, zum Beispiel Silikonöl, auf die Fixierwalze 230 aufträgt, und einer Reinigungsvorrichtung 233 für die Fixierwalze versehen.

Wenn eine doppelseitige Übertragung ausgeführt wird, wird das Papier in der Richtung D in 2 transportiert und an einem Umdrehpfad 260 zurück zu der Doppelseiteneinheit 261 gedreht. Es wird durch eine Papierzufuhrwalze 263 ähnlich zu der zuvor genannten Papierzufuhrwalze zugeführt und ein Bild dann darauf in einer ähnlichen Art und Weise zu dem vorstehenden Bilderzeugungsverfahren erzeugt.

Die vorliegende Erfindung wird konkreter durch Beispiele beschrieben, welche in keiner Weise die vorliegende Erfindung begrenzen.

Beispiel 1

Papier wurde durch ein Fourdrinier-Gerät aus L.B.K.P. (gebleichter Lanbholz Kraftzellstoff) hergestellt, wobei 6 Gew.-% (auf der Grundlage des Trockengewichts) Titanoxid, 6 Gew.-% Kaolin, 0,5 Gew.-% Aluminiumsulfat, 0,3 Gew.-% eines Harzleimmittels einbezogen wurden, und dann mit 2,3 Gew.-% eines wasserlöslichen Binders gemischt, um eine Zellstoffsuspension herzustellen. Das Papier wurde getrocknet, so dass es einen Feuchtigkeitsgehalt von 5 aufwies. Das auf diese Weise hergestellte hochqualitative Papier wurde mit einem Beschichtungsmittel (Styren/Butadien-Latexharz als wasserlösliches Haftmittel, versehen mit Kalziumcarbonat als Pigment, von welchem die Menge in einer solchen Art und Weise eingestellt wurde, dass sie ein Trockengewicht von 1 g/cm2 aufwies) mit Hilfe eines Seidensiebes beschichtet, um eine arithmetische Oberflächenrauhigkeit (Ra) von 1,0 &mgr;m aufzuweisen. Es wurde dann getrocknet, so dass es eine Steifigkeit von 20 cm in der Richtung CD im rechten Winkel zu der Papierherstellungsrichtung aufwies. Das auf diese Weise hergestellte Papier wies ein Grundgewicht von 90 g/m2, einen Volumenwiderstand von 1 × 1010 &OHgr;cm bei 30°C/80% RH auf.

Das auf diese Weise hergestellte Übertragungspapier wurde durch einen Vollfarbkopierer CLC-800 von Canon durchgeführt, um ein Vollfarbbild darauf zu erzeugen. Es wurde auf seine Bildgleichmäßigkeit, Übertragungseffizienz und Aufwickelneigung auf der Fixiervorrichtung unter den Bedingungen von 23°C/60% RH, 23°C/5% RH und 30°C/80% RH bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 angegeben.

Wie in Tabelle 1 gezeigt wird, war das Bild hochgradig gleichmäßig, zeigte keine ungleichmäßige Übertragung oder freie Fläche, welche durch ungleichmäßige Entladung hervorgerufen wurden. Zudem wurde kein Aufwickeln des Papiers auf die Fixiervorrichtung beobachtet.

Beispiel 2

Die gleiche Vorgehensweise wie für Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass die Konzentration der Zellstoffsuspension verringert wurde, um ein Übertragungspapier mit einem Grundgewicht von 81,4 g/m2 und einer Steifigkeit von 18,5 cm in der Richtung CD herzustellen. Die physikalischen Eigenschaften des Übertragungspapiers werden in Tabelle 1 angegeben. Das auf diese Weise erhaltene Übertragungspapier wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet. Es wurde bestätigt, dass ähnlich zu Beispiel 1 das Übertragungspapier ein hochgradig gleichmäßiges Bild trug, keine ungleichmäßige Übertragung oder freie Flächen zeigte, die durch eine ungleichmäßige Entladung hervorgerufen wurden. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 angegeben.

Beispiel 3

Die gleiche Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass die Konzentration der Zellstoffsuspension weiter verringert wurde, um ein Übertragungspapier mit einem Grundgewicht von 64 g/cm2 und einer Steifigkeit von 17,2 cm in der Richtung CD herzustellen. Die physikalischen Eigenschaften des Übertragungspapiers werden in Tabelle 1 angegeben. Das auf diese Weise erhaltene Übertragungspapier wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet. Es wurde bestätigt, dass ähnlich zu Beispiel 1 das Übertragungspapier ein hochgradig gleichmäßiges Bild trug, keine ungleichmäßige Übertragung oder freie Flächen zeigte, die durch eine ungleichmäßige Entladung hervorgerufen wurden. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 angegeben.

Vergleichsbeispiel 1

Die gleiche Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass ein herkömmliches Verfahren der angeschlossenen Kalandrierungsbehandlung anstelle des Beschichtens mit Seidensiebdruck ausgeführt wurde, um das Übertragungspapier herzustellen. Das auf diese Weise hergestellte Übertragungspapier wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 angegeben. Wie gezeigt wird, traten ungleichmäßige Entladungen auf.

Vergleichsbeispiel 2

Die gleiche Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass nach der Beschichtung mit Seidensiebdruck die angeschlossene Kalandrierungsbehandlung gefolgt von einer Super-Kalandrierungsbehandlung ausgeführt wurde, um ein Übertragungspapier mit einer mittleren arithmetischen Oberflächenrauhigkeit von 0,5 &mgr;m herzustellen. Das Übertragungspapier wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 angegeben. Ein Aufwickeln des Papiers auf die Fixiervorrichtung wurde beobachtet.

Vergleichsbeispiel 3

Die gleiche Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass 2,5 Gew.-% eines elektroleitfähigen Mittels zusätzlich während der Herstellung des Papiers verwendet wurden, um ein Übertragungspapier mit einem Volumenwiderstand von 1 × 108 &OHgr;cm bei 30°C/80% RH herzustellen. Das auf diese Weise erhaltene Übertragungspapier wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 angegeben.

Bemerkungen

Für die Bildqualität bedeutet „schlecht", dass es 5 eine oder mehrere freie Flächen an Stellen gab, welche durch ungleichmäßige Übertragung in der Richtung der Papierdicke hervorgerufen wurden, wohingegen „gut" bedeutet, dass es keine ungleichmäßige Fläche in dem Bild gab.

Zum Aufwickeln des Papiers auf die Fixiervorrichtung bedeutet „Papier konnte nicht durch den Kopierer durchgehen", dass das Übertragungspapier auf die Fixierwalzen aufwickelte und kein Übertragungspapier aus dem Kopierer ausgeworfen wurde, wohingegen „gut" bedeutet, dass kein Papierausgabestau beobachtet wurde.

Die Entladungsleckage ist ein Phänomen, in welchem elektrischer Strom nicht in der Dickenrichtung sondern in der horizontalen Richtung aufgrund des übermäßig niedrigen Widerstands des Übertragungspapiers floss, mit dem Ergebnis, dass kein Bild übertragen wurde, was das Papier leer ließ. „Gut" bedeutet, dass keine solche freie Fläche in dem Bild beobachtet wurde.

Der Volumenwiderstand wurde durch einen Analysator, ultrahoher Widerstandsmesser (Ultra-high Resistance Meter, Handelsname, hergestellt von ADVANTEST Co.) bei einer angelegten Spannung von 100 V bestimmt.

Die mittlere arithmetische Rauhigkeit (Ra) wurde durch ein Messinstrument für die Oberflächenrauhigkeit, SE 3400 (Handelsname, hergestellt von Kosaka Laboratory) mit einem Abschaltsniveau von 0,8 mm und einer Messlänge von 8 mm.

Die Papiersteifigkeit wurde durch einen Clark Steifigkeitsprüfer (hergestellt von Kumagaya Riki Industries) für 30 mm breite Proben bestimmt.


Anspruch[de]
Elektrophotographisches Übertragungspapier mit einem Grundgewicht von 60 bis 100 g/m2, welches eine Überzugsschicht aufweist, die mindestens auf einer Seite des Papiers bereitgestellt ist, und mit einer mittleren arithmetischen Oberflächenrauhigkeit (Ra), die in Übereinstimmung mit JIS-B0601 (1982) bestimmt wurde, von 1,5 &mgr;m oder weniger und einem Volumenwiderstand, der in Übereinstimmung mit JIS-K-6911 bestimmt wurde, von 1 × 10–9 &OHgr;cm oder mehr bei 30°C/80% RH; dadurch gekennzeichnet, dass die Papiersteifigkeit, die in Übereinstimmung mit JIS-P8143 bestimmt wurde, 16 cm oder mehr beträgt. Das elektrophotographische Übertragungspapier nach Anspruch 1, wobei die Überzugsschicht ein Pigment und ein Haftmittel enthält. Das elektrophotographische Übertragungspapier nach Anspruch 2, wobei das Haftmittel ein in Wasser lösliches Haftmittel ist. Das elektrophotographische Übertragungspapier nach Anspruch 1, wobei die Überzugsschicht mit einem Beschichtungsgewicht von 1 bis 20 g/m2 zur Verfügung gestellt wurde. Das elektrophotographische Übertragungspapier nach Anspruch 1, wobei der Überzugsfilm mit einem Druck von 50 kg/cm2 oder weniger gebildet wurde. Das elektrophotographische Übertragungspapier nach Anspruch 1, wobei die Überzugsschicht durch Siebdruck mit Seide gebildet wurde. Das elektrophotographische Übertragungspapier nach Anspruch 5, wobei die Überzugsschicht keiner Kalandrierungsbehandlung unterzogen wurde. Das elektrophotographische Übertragungspapier nach Anspruch 1, wobei die Papiersteifigkeit 17,2 cm oder mehr beträgt.






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