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Dokumentenidentifikation DE69934086T2 03.05.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001041460
Titel BEFESTIGUNGSSTRUKTUR FÜR DREHBAREN GLASREIF UND MIT DIESER BEFESTIGUNGSSTRUKTUR AUSGERÜSTETE UHR
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokyo, JP
Erfinder SASAKI, Shigemi, Chino-shi, Nagano 391-0215, JP;
OZAWA, Noriaki, Matsumoto-shi, Nagano 390-0851, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69934086
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.09.1999
EP-Aktenzeichen 999433501
WO-Anmeldetag 14.09.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/05032
WO-Veröffentlichungsnummer 2000017715
WO-Veröffentlichungsdatum 30.03.2000
EP-Offenlegungsdatum 04.10.2000
EP date of grant 22.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse G04B 19/28(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G04B 39/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsstruktur eines drehbaren Glasreifs und eine Uhr, die diese verwendet, und insbesondere eine Befestigungsstruktur eines drehbaren Glasreifs, die bevorzugt ist, wenn sie bei einer Armbanduhr mit einem drehbaren Glasreif verwendet wird.

Stand der Technik

Für gewöhnlich sind Armbanduhren und dergleichen so aufgebaut, dass ein ringförmiger, drehbarer Glasreif drehbar um den Anzeigeabschnitt eines Uhrengehäuses als Hauptkörper montiert ist, so dass eine Zeitperiode, die ab einem gewissen Zeitpunkt verstrichen ist, und dergleichen leicht durch das Verhältnis zwischen Zeigern in dem Anzeigeabschnitt und einer Glasreif anzeige, wie Skalen oder dergleichen, die auf der Oberfläche des drehbaren Glasreifs eingezeichnet sind, ermittelt werden können. Insbesondere werden drehbare Glasreife, die auch als Außendesigns dienen, häufig bei Taucheruhren, Sportuhren und dergleichen verwendet.

9 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht eines typischen Beispiels dieser Art von Armbanduhr. Wie in der Figur dargestellt ist, ist ein Glasfixierungsring 11 auf ein Uhrengehäuse (einen Behälter) 10 in diesem Beispiel geschraubt, und ein Deckglas 12 ist an dem inneren Umfang des Uhrengehäuses 10 durch eine Dichtung 13 befestigt. Das Deckglas 12 wird von dem Glasfixierungsring 11 gehalten. Ein ringförmiger drehbarer Glasreif 15 steht mit der äußeren Umfangsfläche des Glasfixierungsrings 11 in Eingriff und wird durch eine Gummidichtung 16 drehbar gehalten.

Eine Halterungsrippe 11a, die ringförmig verläuft, ist an der äußeren Umfangsfläche des Glasfixierungsrings 11 gebildet, und eine ringförmige Eingriffsrippe 15a, die so gebildet ist, dass sie der Halterungsrippe 11a entspricht, ist an der inneren Umfangsfläche des drehbaren Glasreifs 15 angeordnet. Der Glasfixierungsring 11 und der drehbare Glasreif 15 bestehen für gewöhnlich aus einem Metall, wie rostfreiem Stahl, einer Titanlegierung und dergleichen. Die Eingriffsrippe 15a des drehbaren Glasreifs 15 und die Halterungsrippe 11a des Glasfixierungsrings 11 werden vorübergehend verformt, indem der drehbare Glasreif 15 gegen den Glasfixierungsring 11 gepresst wird, so dass der drehbare Glasreif 15 an dem Uhrengehäuse 10 sitzt und an diesem montiert wird. Viele drehbare Glasreife liegen auch gegen die äußere Umfangsfläche des Uhrengehäuses, so dass die leicht drehende Eigenschaft zu dem Uhrengehäuse 10 durch ein Einsatzelement 17, wie eine Blattfeder, eine Glasreifplatte oder dergleichen garantiert ist.

Es ist zu beachten, dass, während das obengenannte Beispiel die Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs in dem Gehäusekörper einer einstückigen Armbanduhr zeigt, es den Fall gibt, in dem der drehbare Glasreif direkt an dem Uhrengehäuse oder einem Glasreif montiert ist, oder dass er an dem Glasfixierungsring montiert ist und von diesem wie zuvor beschrieben gehalten wird.

Aufgabenstellung der Erfindung

Da in der Befestigungsstruktur des obengenannten drehbaren Glasreifs 15 der drehbare Glasreif 15 eingesetzt wird, indem er und der Glasfixierungsring 11 vorübergehend verformt werden, entsteht ein Problem, dass ein Eingriff unmöglich ist, wenn die Materialien des drehbaren Glasreifs 15 und des Glasfixierungsrings oder des Uhrengehäuses nicht sorgfältig gewählt werden, oder eine Drehung des drehbaren Glasreifs aufgrund einer Beschädigung oder Verformung eines Eingriffsabschnitts oder aufgrund einer Erzeugung von Teilchen mangelhaft ausgeführt wird.

Zum Beispiel hat der drehbare Glasreif 15 das Problem, dass ein brüchiges Material, wie Keramik, Glas und dergleichen, bei dem die Gefahr eines Bruchs besteht, und ein hartes Material, wie Sinterkarbide und dergleichen, die schwierig zu verformen sind, nicht als Material verwendet werden können. Daher entsteht der Nachteil, dass ein Material nur in einem schmalen Bereich für ein Gerät, wie eine Armbanduhr und dergleichen, das mit einem drehbaren Glasreif versehen ist, gewählt werden kann und auch das Design Einschränkungen unterworfen ist.

Selbst wenn ein Metallmaterial in dem drehbaren Glasreif 15 verwendet wird, entstehen die folgenden Probleme, wenn reines Titan und eine Titanlegierung verwendet wird. Das heißt, da diese Rohmaterialien viskose Materialien sind, wird der drehbare Glasreif 15 plastisch verformt, wenn er montiert wird, wodurch es unmöglich wird, den drehbaren Glasreif 15 zu halten. Da kein Zwischenraum in dem Eingriffsabschnitt zwischen dem drehbaren Glasreif und dem Glasfixierungsring oder dem Uhrengehäuse sichergestellt werden kann, wird ferner eine mangelhafte Drehung verursacht, oder wenn versucht wird, den drehbaren Glasreif zur Reparatur oder Reinigung zu entfernen, ist dieser fest an dem Glasfixierungsring oder dem Uhrengehäuse befestigt und kann von diesem nicht entfernt werden.

JP 50-123375 offenbart eine Befestigungsstruktur für einen drehbaren Glasreif, umfassend einen Glasfixierungsring mit einem Befestigungsabschnitt, der an dem Uhrengehäusekörper mittels Schrauben befestigt ist, und einen Glashalteabschnitt, der ein Glas über eine dichtende Verbindung in Position hält.

US 4975893 offenbart eine Uhr mit einem drehenden Metallrand, wobei der Rand drehbar an der Außenfläche eines Rahmens montiert ist. Ein gezahnter Ring ist zwischen dem Rahmen und dem Rand bereitgestellt und an dem Rand fixiert.

Der Ring ist auch axial an dem Rahmen befestigt und ein Zwischenraum ist zwischen dem Ring und dem Rahmen in radialer Richtung des Rands gebildet.

Offenbarung der Erfindung

Eine Aufgabe der Erfindung, die zur Lösung der obengenannten Probleme gemacht wurde, ist die Bereitstellung einer Struktur, in der ein drehbarer Glasreif an einem Gehäusekörper montiert ist, wobei die Struktur derart aufgebaut ist, dass, selbst wenn ein brüchiges Material, ein schwierig zu verformendes Material oder ein verformbares Material und dergleichen in dem drehbaren Glasreif verwendet werden, der drehbare Glasreif ohne Schwierigkeiten montiert und entfernt werden kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Befestigungsstruktur eines drehbaren Glasreifs bereitgestellt, umfassend: einen drehbaren Glasreif, der drehbar an dem äußeren Oberflächenabschnitt eines Gehäusekörpers befestigt ist; einen Glasfixierungsring, der einen Befestigungsabschnitt zum Befestigen des Glasfixierungsrings an dem Gehäusekörper und einen Halteabschnitt zum Halten eines Deckglases umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasfixierungsring des Weiteren umfasst: einen elastisch verformbaren Abschnitt, der zwischen dem Befestigungsabschnitt und dem Halteabschnitt eingesetzt ist, wobei der elastisch verformbare Abschnitt eine Eingriffsstruktur zum Halten des drehbaren Glasreifs relativ zu dem Gehäusekörper in die axiale Richtung des drehbaren Glasreifs aufweist, wobei der elastisch verformbare Abschnitt elastisch in die radiale Richtung des drehbaren Glasreifs verformt werden kann, und ein Spielraum zwischen dem elastisch verformbaren Abschnitt und dem Gehäusekörper gebildet wird, so dass sich der Glasfixierungsring elastisch in die radiale Richtung des drehbaren Glasreifs verformen kann.

Da gemäß dem Mittel der Glasfixierungsring elastisch in die radiale Richtung des drehbaren Glasreifs verformt werden kann und auch der Zwischenraum gebildet ist, der die elastische Verformung ermöglicht, wenn der drehbare Glasreif mit dem Gehäusekörper in Eingriff gebracht wird, wird der Glasfixierungsring verformt, so dass der drehbare Glasreif mit dem Gehäusekörper direkt oder indirekt in Eingriff gebracht werden kann, und der Glasfixierungsring wird durch Elastizität in dem Zustand, in dem der drehbare Glasreif direkt oder indirekt mit dem Gehäusekörper in Eingriff steht, in seinen ursprünglichen Zustand gebracht. Dadurch kann der drehbare Glasreif leicht montiert und entfernt werden, und ferner ist es schwierig, den drehbaren Glasreif und den Gehäusekörper zu beschädigen und zu verformen. Daher ist die Auswahl der Materialien der entsprechenden Teile, wie des drehbaren Glasreifs, des Gehäusekörpers und dergleichen weniger eingeschränkt, und ein Ausmaß an Flexibilität im Design und in der Verzierung des Geräts, das den drehbaren Glasreif enthält, kann erhöht werden.

Der Glasfixierungsring kann an jedem von dem Gehäusekörper, einem anderen Element, das an dem Gehäusekörper montiert ist, dem drehbaren Glasreif, und einem anderen Element, das an dem drehbaren Glasreif montiert ist, angeordnet werden. Ferner kann der Glasfixierungsring sowohl an der Seite des Gehäusekörpers wie auch an der Seite des drehbaren Glasreifs angeordnet werden.

Die Einschränkung in der Auswahl der Materialien des Gehäusekörpers und des drehbaren Glasreifs kann durch Bilden des Glasfixierungsrings aus dem anderen Element weiter verringert werden, ohne ihn an dem Gehäusekörper oder dem drehbaren Glasreif selbst zu montieren, wodurch das Ausmaß an Flexibilität im Design und in der Verzierung des gesamten Geräts erhöht werden kann. In diesem Fall kann das andere Element derart montiert und befestigt werden, dass es mit dem Gehäusekörper, dem drehbaren Glasreif oder einem weiteren anderen Element verbunden ist, das durch Verschrauben, Fixieren mit einer Fixierungsschraube, Schweißen, Kleben und dergleichen daran montiert ist.

Es ist bevorzugt, dass der Befestigungsabschnitt direkt oder indirekt mit dem Gehäusekörper oder dem drehbaren Glasreif verbunden ist, und der elastisch verformbare Abschnitt sich von dem Befestigungsabschnitt entlang der Außenfläche des Gehäusekörpers oder eines anderen Elements, das direkt oder indirekt an dem Gehäusekörper befestigt ist, oder entlang der Außenfläche des drehbaren Glasreifs oder eines anderen Elements, dass direkt oder indirekt mit dem drehbaren Glasreif verbunden ist, in dem Zustand erstreckt, in dem der Zwischenraum sicher beibehalten wird. Da der Glasfixierungsring mit dem elastisch verformbaren Abschnitt bereitgestellt ist, der sich von dem Befestigungsabschnitt entlang der Außenfläche des Gehäusekörpers, des drehbaren Glasreifs oder des anderen Elements in dem Zustand erstreckt, dass der Zwischenraum sicher beibehalten wird, kann der Glasfixierungsring ausreichend elastisch verformt werden, während die Zunahme der Größe des Geräts unterdrückt wird, wenn der drehbare Glasreif montiert und entfernt wird. Ferner kann ein Ausmaß an plastischer Verformung (permanenter Verformung) und permanenter Belastung durch Erhöhen der Länge des elastisch verformbaren Abschnitts in eine Richtung, die eine Verformungsrichtung schneidet, verringert werden.

Es ist bevorzugt, dass der Glasfixierungsring direkt oder indirekt mit dem Gehäusekörper oder dem drehbaren Glasreif auch an einer Seite verbunden ist, die dem Befestigungsabschnitt gegenüberliegt, wenn dieser von dem elastisch verformbaren Abschnitt betrachtet wird, und der elastisch verformbare Abschnitt an beiden Seiten gestützt wird.

Die Stütze des elastisch verformbaren Elements an beiden Seiten verhindert die plastische Verformung (permanente Verformung) des elastisch verformbaren Elements, während der drehbare Glasreif leicht montiert und entfernt werden kann, und ermöglicht, dass die Haltefunktion des drehbaren Glasreifs aufrechterhalten bleibt.

Da der drehbare Glasreif ohne Verwendung eines anderen Elements durch die Verwendung des Fensterhalteelements als Glasfixierungsring gehalten werden kann, kann die Größe des Geräts verringert werden, die Anzahl der Teile kann gesenkt werden und eine Montagearbeit kann vereinfacht werden.

Die Bereitstellung des elastisch verformbaren Abschnitts zwischen dem Befestigungsabschnitt und dem Fensterhalteabschnitt verhindert die plastische Verformung, da der elastisch verformbare Abschnitt an beiden Seiten gestützt wird, wie auch eine Verringerung der Größe des Glasfixierungsrings und eine Verringerung eines Volumens, das von dem Glasfixierungsring eingenommen wird, und ferner eine Reduktion der Größe des Geräts.

Ferner ist bevorzugt, dass eine Uhr die Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs wie zuvor beschrieben enthält, wobei der Gehäusekörper ein Gehäuse einer Uhr ist.

Verschiedene Materialien, zum Beispiel Keramik, Glas, Zemente, Edelsteine, Sinterkarbide und dergleichen, die für gewöhnlich vom Standpunkt der Brüchigkeit, einer schwierig zu verformenden Eigenschaft und dergleichen nicht verwendet werden können, können auch durch die Anordnung des Halteabschnitts als Element, das sich von dem drehbaren Glasreif unterscheidet oder als Teil des Gehäusekörpers durch das obengenannte Mittel gebildet ist, verwendet werden. Ferner kann der Bereich der Auswahl des Materials des Gehäusekörpers erweitert werden, ähnlich wie oben, indem der Halteabschnitt als das Element angeordnet wird, das sich vom Gehäusekörper unterscheidet.

Ferner ist in dem obengenannten jeweiligen Mittel bevorzugt, dass der Zwischenraum größer als ein Ausmaß an Verformung des Eingriffsabschnitts ist, wenn der drehbare Glasreif mit dem Halteabschnitt in Eingriff steht. Mit anderen Worten, es ist bevorzugt, dass der Zwischenraum größer als ein Ausmaß einer Überlappung des Eingriffsabschnitts (in radialer Richtung des drehbaren Glasreifs) des drehbaren Glasreifs und des Halteabschnitts in dem Zustand ist, in dem der drehbare Glasreif montiert ist. Wenn ferner der Halteabschnitt sowohl an der Seite des drehbaren Glasreifs wie auch an der Seite des Gehäusekörpers bereitgestellt ist und auch ein Zwischenraum bei jedem Halteabschnitt gebildet ist, ist bevorzugt, dass der gesamte Zwischenraum von beiden größer als das obengenannte Ausmaß der Überlappung ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt einer Armbanduhr, die eine erste Ausführungsform einer Befestigungsstruktur eines drehbaren Glasreifs gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt eines anderen Abschnitts der ersten Ausführungsform der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs.

3 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt einer Armbanduhr, die eine zweite Ausführungsform der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

4 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt eines anderen Abschnitts der zweiten Ausführungsform der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs.

5 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt einer Armbanduhr, die eine dritte Ausführungsform der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

6 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt einer Armbanduhr, die eine vierte Ausführungsform der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

7 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt einer Armbanduhr, die eine fünfte Ausführungsform der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

8 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt einer Armbanduhr, die die sechste Ausführungsform der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

9 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Querschnitt, die ein Beispiel einer Struktur einer Armbanduhr zeigt, die mit einem herkömmlichen drehbaren Glasreif bereitgestellt ist.

Beste Ausführungsform der Erfindung

Anschließend werden Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben. Die in der Folge beschriebenen Ausführungsformen zeigen jeweils Beispiele, in welchen sie als Armbanduhren (Taucheruhren, Sportuhren und dergleichen) gestaltet sind, die mit einem drehbaren Glasreif bereitgestellt sind. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die Armbanduhren beschränkt und kann bei verschiedenen Arten von Uhren angewendet werden, solange sie einen drehbaren Glasreif enthalten. Ferner kann die vorliegende Erfindung auch bei verschiedenen Arten von Geräten, wie verschiedenen Arten von tragbaren Geräten und dergleichen angewendet werden, die keine Uhren sind, die mit dem drehbaren Glasreif als Skalen und Dekoration ähnlich den Armbanduhren bereitgestellt sind, und bei verschiedenen Arten von tragbaren Geräten und dergleichen, die mit dem drehbaren Glasreif als Betätigungsschalter auf dieselbe Weise bereitgestellt sind.

Erste Ausführungsform

1 und 2 sind vergrößerte Ansichten, teilweise im Querschnitt, die eine Struktur einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen. Ein ringförmiger Glasfixierungsring 21 ist an dem oberen Abschnitt eines Uhrengehäuses 20 durch eine Befestigungsschraube 28 befestigt, wie in 2 dargestellt ist. Ein Deckglas 22 ist an der Innenseite des oberen Abschnitts des Glasfixierungsrings 21 durch eine Dichtung 23 befestigt. Der Glasfixierungsring 21 enthält einen Befestigungsabschnitt 21a, der mit der oberen Oberfläche des Uhrengehäuses 20 an einer Stelle nahe dem äußeren Umfangsabschnitt verbunden und an dieser durch die Befestigungsschraube 28 befestigt ist, einen elastisch verformbaren Abschnitt 21b, der sich von dem inneren Endabschnitt des Befestigungsabschnitts 21a nach oben entlang der Außenfläche des Uhrengehäuses 20 erstreckt, während er einen vorbestimmten Abstand zu diesem hält, und einen Halteabschnitt 21c, der sich von dem elastisch verformbaren Abschnitt 21b nach innen erstreckt und das Deckglas 22 an dessen innerem Endabschnitt hält.

Ein drehbarer Glasreif 25 steht mit der äußeren Umfangsfläche des Glasfixierungsrings 21 durch eine Gummidichtung 26 in Eingriff. Eine ringförmige Halterungsrippe 21d ist um die äußere Umfangsfläche des Glasfixierungsrings 21 angeordnet. Andererseits ist eine Eingriffsrippe 25a um die innere Umfangsfläche des drehbaren Glasreifs 25 gebildet und unter der Halterungsrippe 21d angeordnet. Der drehbare Glasreif 25 wird von dem Uhrengehäuse 20 derart gehalten, dass die Eingriffsrippe 25a durch die Halterungsrippe 21d blockiert ist.

Der Bodenflächenabschnitt des drehbaren Glasreifs 25 ist durch ein Einsatzelement 27 in einer ringförmigen vertieften Rille aufgenommen, die auf der oberen Oberfläche des Befestigungsabschnitts 21a des Glasfixierungsrings 21 gebildet ist. Das Einsatzelement 27 ist eine Glasreifplatte zum leichten Drehen des drehbaren Glasreifs 25, eine Blattfeder, die den drehbaren Glasreif nach oben schiebt und auch dem drehbaren Glasreif 25 ein leichtes Klickgefühl beim Drehen verleiht.

Die Ausführungsform ist so gestaltet, dass der Glasfixierungsring 21, der auf dem Uhrengehäuse 20 durch den Befestigungsabschnitt 21a montiert und befestigt ist, der sich an dem unteren Abschnitt des Glasfixierungsrings 21 befindet und als Verbindungsabschnitt dient, sich entlang der äußeren Oberfläche des Uhrengehäuses 20 nach oben erstreckt, während der bestimmte Zwischenraum zwischen ihm und der Außenfläche gehalten wird (X in 1), zu dem elastisch verformbaren Abschnitt 21b gebildet ist und dann nach innen gebogen wird, so dass der Halteabschnitt 21c entsteht. Wenn daher der drehbare Glasreif 25 nach unten geschoben wird, liegt das untere Ende der Eingriffsrippe 25a des drehbaren Glasreifs 25 gegen das obere Ende der Halterungsrippe 21d des Glasfixierungsrings 21, und dadurch wird eine Spannung ausgeübt, wodurch der elastisch verformbare Abschnitt 21b des Glasfixierungsrings 21 nach innen elastisch verformt wird, das heißt, zu der Seite, wo der Zwischenraum gebildet ist. Dadurch geht die Eingriffsrippe 25a über die Halterungsrippe 21d, so dass sich der drehbare Glasreif 25 in einem gehaltenen Zustand befindet, wie in der Figur dargestellt ist.

Wenn im Gegensatz dazu der drehbare Glasreif 25 von dem Uhrengehäuse 20 entfernt wird, wird der elastisch verformbare Abschnitt 21b des Glasfixierungsrings 21 verformt, wodurch der drehbare Glasreif 25 leicht entfernt werden kann.

Es ist bevorzugt, dass der Zwischenraum, der zwischen dem elastisch verformbaren Abschnitt 21b des Glasfixierungsrings 21 und der Außenfläche des Uhrengehäuses 20 gebildet ist, größer als ein Ausmaß an Verformung ist, das notwendig ist, damit der drehbare Glasreif 25 mit dem Glasfixierungsring 21 in Eingriff gelangt. Wenn zum Beispiel ein Ausmaß an Überlappung der Halterungsrippe 21d und der Eingriffsrippe 25a in einer Richtung von rechts nach links in der 55 &mgr;m in dem Zustand beträgt, in dem der drehbare Glasreif 25 montiert ist, ist bevorzugt, dass der Zwischenraum auf etwa 100 &mgr;m eingestellt ist.

Da in der Ausführungsform der elastisch verformbare Abschnitt 21b so gebildet ist, dass er sich von dem Befestigungsabschnitt 21a des Glasfixierungsrings 21 entlang der Außenfläche des Uhrengehäuses 20 erstreckt, kann ein Abstand von dem Befestigungsabschnitt 21a zu dem elastisch verformbaren Abschnitt 21b vergrößert werden, wodurch der Glasfixierungsring 21 ausreichend verformt werden kann. Insbesondere, da der elastisch verformbare Abschnitt 21b zwischen dem Befestigungsabschnitt 21a und dem Halteabschnitt 21c liegt, kann das Uhrengehäuse 20 gebildet werden, ohne es zu einer besonderen Form zu formen. Da ferner der elastisch verformbare Abschnitt 21b an beiden seiner Seiten durch den Befestigungsabschnitt 21a und den Glashalteabschnitt 21c befestigt ist (da der Glashalteabschnitt 21c das Deckglas 22 hält, wird er nicht in die radiale Richtung (Richtung nach rechts in der Figur) des drehbaren Glasreifs 25 verformt), nimmt der elastisch verformbare Abschnitt 21b, selbst wenn er einmal elastisch verformt wird, sofort seine ursprüngliche Form wieder ein, wenn die Spannung aufgehoben wird, so dass der drehbare Glasreif 25 zuverlässig durch den Halteabschnitt 21c gesichert werden kann.

Ferner bildet der Glasfixierungsring 21, der den Halteabschnitt in der Ausführungsform darstellt, den Befestigungsabschnitt 21a im Wesentlichen parallel zu der Oberfläche einer Vorderfläche, den elastisch verformbaren Abschnitt 21b im Wesentlichen vertikal zu der Oberfläche der Vorderfläche, und den Halteabschnitt 21c im Wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Vorderfläche im Bezug auf das Uhrengehäuse 20, wodurch er die Vorderfläche im Bezug auf das Uhrengehäuse 20 umgibt. Daher besteht auch der Vorteil, dass der Glasfixierungsring 21 zuverlässig an dem Uhrengehäuse 20 befestigt ist, und der Glasfixierungsring 21 auch dünn gestaltet werden kann, während die Verformung des elastisch verformbaren Abschnitts 21b in radialer Richtung sichergestellt ist, wodurch der Verringerung der Dicke des drehbaren Glasreifs 25 nichts im Wege steht.

Im Gegensatz dazu konzentriert sich in der herkömmlichen Struktur, die in 9 dargestellt ist, die gesamte Spannung, die sich aus dem Einsetzen des drehbaren Glasreifs 15 ergibt, auf einen Eingriffsabschnitt, da ein Schraubabschnitt an dem Uhrengehäuse 10 an der Innenseite des Glasfixierungsrings 11 vorhanden ist, und es somit vollkommen unmöglich ist, dass sich der Glasfixierungsring 11 nach innen verformt.

In der Ausführungsform, in der der drehbare Glasreif 25 eingesetzt wird, kann die Möglichkeit, dass der Eingriffsabschnitt des drehbaren Glasreifs 25 mit dem Glasfixierungsring 21 beschädigt oder verformt wird, verringert werden, da der Glasfixierungsring 21, der an dem Uhrengehäuse 20 montiert und befestigt ist, in die radiale Richtung des drehbaren Glasreifs verformt werden kann.

Es ist zu beachten, dass während der drehbare Glasreif mit dem Glasfixierungsring 21 in der Ausführungsform in Eingriff steht, er mit dem Uhrengehäuse 20 selbst in Eingriff stehen kann, wenn der elastisch verformbare Abschnitt integral mit dem Uhrengehäuse 20 bereitgestellt ist und ein Zwischenraum zwischen ihm und dem anderen Abschnitt des Uhrengehäuses vorhanden ist. Ferner kann der drehbare Glasreif mit einem Teil in Eingriff stehen, der an dem Uhrengehäuse 20 montiert und befestigt ist und nicht der Glasfixierungsring 21 ist, zum Beispiel einem Glasreif, einem dekorativen Glasreif oder dergleichen.

Das Material des Glasfixierungsrings 21 mit dem elastisch verformbaren Abschnitt 21b kann jedes Material sein, solange es ausreichende Elastizität aufweist, um den Eingriffsabschnitt des drehbaren Glasreifs 25 mit dem Glasfixierungsring 21 weder zu beschädigen noch zu verformen, wenn der drehbare Glasreif 25 im Gleichgewicht mit der Form des elastisch verformbaren Abschnitts 21b zusammengebaut wird. Ein Metallmaterial mit einem gewissen Härtegrad ist als Material bevorzugt, das ein ausreichendes Maß an Elastizität hat, wie auch schwer zu verformen ist, und es kann zum Beispiel rostfreier Stahl, reines Titan, eine Titanlegierung und dergleichen als Metallmaterial verwendet werden.

Zweite Ausführungsform

Anschließend wird eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 3 und 4 beschrieben. In der Ausführungsform sind ein Glasfixierungsring 31, ein Deckglas 32, eine Dichtung 33, ein drehbarer Glasreif 35, eine Gummidichtung 36, ein Einsatzelement 37 und eine Befestigungsschraube 38 vollkommen dieselben wie jene in der ersten Ausführungsform.

In der Ausführungsform ist ein Uhrengehäuse 30 mit einem Metallglasring (Glasreif) 34 kombiniert, der aus rostfreiem Stahl, Titan, einer Titanlegierung und dergleichen besteht, und das Deckglas 32 ist an dem Glasring 34 durch die Dichtung 33 befestigt. Mit dieser Anordnung kann die Uhr leicht hergestellt werden und die Kosten können gesenkt werden. Der Glasring 34 wird durch eine Kunststoffdichtung in das Uhrengehäuse 30 mit Druck eingesetzt.

In der Ausführungsform ist ein Zwischenraum X zwischen dem elastisch verformbaren Abschnitt 31b des Glasfixierungsrings 31 und dem Glasring 34 gesichert, so dass der drehbare Glasreif 35, wie in der ersten Ausführungsform, leicht eingebaut werden kann.

Dritte Ausführungsform

Anschließend wird eine dritte Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. Da auch in dieser Ausführungsform ein Deckglas 42, eine Dichtung 43, ein drehbarer Glasreif 45 und eine Gummidichtung 46 im Wesentlichen dieselben wie jene der ersten Ausführungsform sind, wird deren Beschreibung unterlassen.

In der Ausführungsform ist ein Glasfixierungsring 41 auf den oberen Öffnungsrand eines Uhrengehäuses 40 geschraubt, und ein ringförmiger dünner Halterahmen 44, der an einer Position etwas unter dem Glasfixierungsring 41 angeordnet ist, ist integral mit dem Uhrengehäuse 40 gebildet oder durch Schweißen oder dergleichen mit diesem verbunden. Der Halterahmen 44 ist so gebildet, dass er elastisch nach innen und nach außen (nach rechts und links in der Figur) verformt ist, und hat eine Halterungsrippe 44a, die von einer Position nahe dem äußersten Ende seiner äußeren Umfangsfläche vorragt.

Die Halterungsrippe 44a verhindert, dass die Eingriffsrippe 45a eines drehbaren Glasreifs 45 nach oben entfernt wird, wodurch ermöglicht wird, dass der drehbare Glasreif 45 in dem Uhrengehäuse 40 gehalten wird.

In der Ausführungsform ist ein Zwischenraum X zwischen der inneren Umfangsfläche des Halterahmens 44 und dem unteren Abschnitt der äußeren Umfangsfläche des Glasfixierungsrings 41 gebildet. Somit liegt die Eingriffsrippe 45a des drehbaren Glasreifs 45 gegen die Halterungsrippe 44a des Halterahmens 44, indem der drehbare Glasreif 45 nach unten gepresst wird und den Haltrahmen 44 nach innen verformt, wodurch der drehbare Glasreif leicht in einen gehaltenen Zustand gebracht werden kann, der in der Figur dargestellt ist.

Es ist zu beachten, dass in der Ausführungsform der Halterahmen unabhängig von dem Uhrengehäuse wie in der folgenden vierten Ausführungsform gebildet sein kann. Ferner kann der Halterahmen so gebildet sein, dass er sich nach unten erstreckt und nicht nach oben erstreckt, wie zuvor beschrieben wurde.

Vierte Ausführungsform

Anschließend wird eine vierte Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 6 beschrieben. In der Ausführungsform ist ein Glasring (Glasreif) 54, der aus einem anderen Element besteht, fest an einem Uhrengehäuse 50 durch Schweißen oder dergleichen befestigt, und ein Deckglas 52 ist an dem Glasring 54 durch eine Dichtung 53 befestigt. Ein Glasfixierungsring 51 ist an den Glasring 54 geschraubt.

Ein Halteelement 58 ist zwischen dem Glasfixierungsring 51 und dem Glasring 54 eingeklemmt, und ein Eingriffselement 57, das mit Druck in einen drehbaren Glasreif 55 eingesetzt wird, ist gegenüber dem Halteelement 58 angeordnet. Sowohl das Haltelement 58 wie auch das Eingriffselement 57 bestehen aus einem elastisch verformbaren Material, insbesondere einem Metallmaterial und einem Synthetikharzmaterial. Eine Halterungsrippe 58a ist an einem oberen Abschnitt des Haltelements 58 gebildet und eine Eingriffsrippe 57a ist an einem unteren Abschnitt des Haltelements 58 gebildet.

In der Ausführungsform ist ein Zwischenraum X zwischen der inneren Umfangsfläche des Halteelements 58 und einem unteren Abschnitt der äußeren Umfangsfläche des Glasfixierungsrings 51 gebildet, und ein Zwischenraum Y ist zwischen der äußeren Umfangsfläche des Eingriffselements 57 und einem unteren Abschnitt der inneren Umfangsfläche des drehbaren Glasreifs 55 gebildet. Wenn daher der drehbare Glasreif 55 nach unten gegen den oberen Abschnitt des Uhrengehäuses gepresst wird, liegt der untere Abschnitt der Eingriffsrippe 57a gegen den oberen Abschnitt der Halterungsrippe 58a, so dass das Halteelement 58 nach innen verformt wird (zu einer rechten Seite in der Figur) und das Eingriffselement 57 nach außen verformt wird (zu einer linken Seite in der Figur), wodurch der drehbare Glasreif 55 leicht in dem Uhrengehäuse 50 gehalten werden kann.

In diesem Fall ist es ausreichend, dass die Zwischenräume X und Y so eingestellt werden, dass das Halteelement 58 und das Eingriffselement 57 so verformt werden können, dass der drehbare Glasreif 55 in dem Uhrengehäuse 50 gehalten werden kann. Somit ist es ausreichend, dass eine Summe der Zwischenräume x und Y größer als ein Ausmaß an Überlappung der Halterungsrippe 58a und der Eingriffsrippe 57a in einer horizontalen Richtung ist (in einer ebenen Richtung oder einer Richtung von rechts nach links in der Figur).

Da in der Ausführungsform elastisch verformbare Abschnitte sowohl an der Seite des drehbaren Glasreifs als auch an der Seite des Uhrengehäuses gebildet sind, während die Anzahl von Teilen erhöht ist, kann der drehbare Glasreif leichter montiert und demontiert werden, wodurch die Beschädigung und Verformung entsprechender Teile verhindert werden kann. Da ferner das Haltelement 58 und das Eingriffselement 57 aus Materialien gebildet sein können, die sich von jenen des Glasrings 54 und des drehbaren Glasreifs 55 unterscheiden, ist es möglich, die elastischen Eigenschaften von Eingriffsabschnitten freier zu gestalten. Da insbesondere das Halteelement 58 zwischen dem Glasring 54 und dem Glasfixierungsring 51 eingeklemmt ist, ist es nicht notwendig, das Halteelement 58 mit diesen Elementen zu verbinden. Dadurch können Materialien gewählt werden, ohne Verbindungseigenschaften zu berücksichtigen.

Es ist zu beachten, dass in der Ausführungsform das Halteelement integral mit dem Uhrengehäuse wie in der obengenannten dritten Ausführungsform angeordnet sein kann. Ferner kann das Halteelement so angeordnet sein, dass es sich nach unten erstreckt, und sich nicht nach oben erstreckt, wie zuvor beschrieben.

Ferner kann das Eingriffselement 57 fest an dem drehbaren Glasreif 55 durch Schweißen oder Kleben befestigt sein, oder kann an den drehbaren Glasreif 55 geschraubt sein. Ferner kann das Eingriffselement 58 integral mit dem drehbaren Glasreif 55 angeordnet sein.

Während das Eingriffselement 57 und das Halteelement 58, die elastisch verformt werden können, in der obengenannten Ausführungsform bereitgestellt sind, kann zusätzlich ein beliebiges von ihnen gebildet sein, solange es in seiner Struktur in Eingriff gebracht werden kann.

Fünfte Ausführungsform

Anschließend wird eine fünfte Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 7 beschrieben. In der Ausführungsform ist ein Glasfixierungsring 61 an ein Uhrengehäuse 60 geschraubt, und ein Deckglas 62 ist in dem oberen Öffnungsrand des Uhrengehäuses 60 durch eine Dichtung 63 befestigt. Ein drehbarer Glasreif 65 steht mit dem Glasfixierungsring 61 durch eine Gummidichtung 66 in Eingriff.

In der Ausführungsform ist ein Glashalteabschnitt 61c an einem oberen Abschnitt des Befestigungsabschnitts 61a des Glasfixierungsrings 61 angeordnet, und der Glasfixierungsring 61 erstreckt sich von dem Befestigungsabschnitt 61a nach unten und ist als elastisch verformbarer Abschnitt 61b angeordnet. Eine Halterungsrippe 61d ist um die äußere Umfangsfläche des elastisch verformbaren Abschnitts 61b an dessen unterem Abschnitt gebildet und liegt der inneren Umfangsfläche des drehbaren Glasreifs 65 gegenüber, die mit einer Eingriffsrippe 65a bereitgestellt ist. Ein Zwischenraum X ist zwischen dem unteren Abschnitt der inneren Umfangsfläche des Glasfixierungsrings 61 und der äußeren Umfangsfläche des Uhrengehäuses 60 an dem oberen Abschnitt gebildet.

Da in der Ausführungsform der elastisch verformbare Abschnitt 61b durch Verlängern des unteren Abschnitts des Glasfixierungsrings 61 gebildet ist, können Teile leicht hergestellt werden und die Bildung des elastisch verformbaren Abschnitts 61b steht einer Verringerung der Größe und Dicke einer Uhr nicht im Wege. Da in der Ausführungsform der elastisch verformbare Abschnitt 61b an einer Seite gehalten wird, anders als in der ersten Ausführungsform, in der der elastisch verformbare Abschnitt 21b an beiden Seiten gestützt wird, ist bevorzugt, dass das Material des Glasfixierungsrings 61 eine Steifigkeit aufweist, die so hoch wie möglich ist.

Sechste Ausführungsform

Schließlich wird eine sechste Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 8 beschrieben. Da in der Ausführungsform ein Glasfixierungsring 71, ein Deckglas 72, eine Dichtung 73, und ein drehbarer Glasreif 75 dieselben sind wie jene der fünften Ausführungsform, wird deren Beschreibung unterlassen.

In der Ausführungsform wird zur leichten maschinellen Bearbeitung einer Uhr, insbesondere, wenn das Gehäuse aus einem Material besteht, das schwer verschraubt werden kann, um die maschinelle Bearbeitung leicht auszuführen, indem der Schraubvorgang an einem anderen Element als dem Gehäuse ausgeführt wird, das Uhrengehäuse 70 separat von einem Glasring (Glasreif) 74 gebildet. Der Glasring 74 ist fest an dem Uhrengehäuse 70 durch Schweißen oder dergleichen befestigt. Das Deckglas 72 wird an dem Glasring 74 durch die Dichtung 73 befestigt. Ferner ist ein Zwischenraum X zwischen dem elastisch verformbaren Abschnitt 71b des Glasfixierungsrings 71 und einem Glasring 74 gebildet.

Jeder der entsprechenden, zuvor beschriebenen Ausführungsformen betrifft eine Armbanduhr, die das einteilige Uhrengehäuse und den Glasfixierungsring enthält. Das Uhrengehäuse muss jedoch nicht einteilig sein und kann in verschiedenen Arten von Formen gebildet sein, wie zum Beispiel als normales Uhrengehäuse, das mit einem rückseitigen Deckel verschlossen ist, und dergleichen. Ferner muss der Glasfixierungsring in der Uhr nicht vorhanden sein. In diesem Fall können der Halteabschnitt, wo der Glasfixierungsring angeordnet ist, und der elastisch verformbare Abschnitt an anderen Elementen, wie dem Uhrengehäuse selbst, dem Glasreif und dergleichen angeordnet sein.

Da wie zuvor beschrieben, der Halteabschnitt gemäß der vorliegenden Erfindung in die radiale Richtung des drehbaren Glasreifs elastisch verformt werden kann, und auch der Zwischenraum gebildet ist, so dass die elastische Verformung möglich ist, wird der Halteabschnitt, wenn der drehbare Glasreif mit dem Gehäusekörper in Eingriff gebracht wird, verformt, so dass der drehbare Glasreif 25 direkt oder indirekt mit dem Gehäusekörper in Eingriff gebracht werden kann, und der Halteabschnitt wird durch Elastizität in seine ursprüngliche Form in dem Zustand zurückgestellt, in dem der drehbare Glasreif direkt oder indirekt mit dem Gehäusekörper in Eingriff steht. Dadurch kann der drehbare Glasreif leicht montiert und entfernt werden, und ferner sind der drehbare Glasreif und der Gehäusekörper schwer zu beschädigen und zu verformen. Daher ist die Auswahl der Materialien der entsprechenden Teile, wie des drehbaren Glasreifs und des Gehäusekörpers, weniger eingeschränkt, und ein Ausmaß an Flexibilität im Design und der Verzierung der Teile, die den drehbaren Glasreif enthalten, kann erhöht werden.


Anspruch[de]
Befestigungsstruktur eines drehbaren Glasreifs (25), umfassend:

einen drehbaren Glasreif (25), der drehbar an dem äußeren Oberflächenabschnitt eines Gehäusekörpers (20) befestigt ist;

einen Glasfixierungsring (21), der einen Befestigungsabschnitt (21a) zum Befestigen des Glasfixierungsrings (21) an dem Gehäusekörper (20) und einen Halteabschnitt (21c) zum Halten eines Deckglases umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasfixierungsring (21) des weiteren umfasst:

einen elastisch verformbaren Abschnitt (21b), der zwischen dem Befestigungsabschnitt (21a) und dem Halteabschnitt (21c) eingesetzt ist, wobei der elastisch verformbare Abschnitt (21b) eine Eingriffsstruktur zum Halten des drehbaren Glasreifs (25) relativ zu dem Gehäusekörper (20) in die axiale Richtung des drehbaren Glasreifs (25) aufweist,

wobei der elastisch verformbare Abschnitt (21b) elastisch in die radiale Richtung des drehbaren Glasreifs (25) verformt werden kann, und ein Spielraum (X) zwischen dem elastisch verformbaren Abschnitt (21b) und dem Gehäusekörper (20) gebildet wird, so dass sich der Glasfixierungsring (21) elastisch in die radiale Richtung des drehbaren Glasreifs (25) verformen kann.
Befestigungsstruktur eines drehbaren Glasreifs (25) nach Anspruch 1,

wobei der Befestigungsabschnitt (21a) direkt oder indirekt mit dem Gehäusekörper (20) oder dem drehbaren Glasreif (25) verbunden ist, und

der elastisch verformbare Abschnitt (21b) sich von dem Befestigungsabschnitt (21a) entlang der äußeren Oberfläche des Gehäusekörpers (20) oder eines anderen Elements, das direkt oder indirekt an dem Gehäusekörper (20) befestigt ist, oder entlang der äußeren Oberfläche des drehbaren Glasreifs (25) oder eines anderen Elements, das direkt oder indirekt mit dem drehbaren Glasreif (25) verbunden ist, in einem Zustand erstreckt, dass der Spielraum (X) beibehalten wird.
Befestigungsstruktur eines drehbaren Glasreifs (25) nach Anspruch 2,

wobei der Glasfixierungsring (21) direkt oder indirekt mit dem Gehäusekörper (20) oder dem drehbaren Glasreif (25) auch an einer Seite, die dem Befestigungsabschnitt (21a) gegenüberliegt, verbunden ist, wenn er von dem elastisch verformbaren Abschnitt (21b) betrachtet wird, und

wobei der elastisch verformbare Abschnitt (21b) an beiden Seiten gehalten wird.
Uhr mit der Befestigungsstruktur des drehbaren Glasreifs (25) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Gehäusekörper (20) ein Gehäuse einer Uhr ist.






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