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Dokumentenidentifikation DE102005035397B4 10.05.2007
Titel Hausanlage und Verfahren zum Betreiben einer Hausanlage
Anmelder S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG, 78120 Furtwangen, DE
Erfinder Eschle, Jürgen, 78098 Triberg, DE;
Müller, Armin, 78112 St. Georgen, DE
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Anmeldedatum 28.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005035397
Offenlegungstag 01.02.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 10.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.05.2007
IPC-Hauptklasse H04M 9/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E05B 47/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Hausanlage mit einer ersten Station, einer zweiten Station, einer Signalübertragungseinrichtung zum Übertragen von Signalen zwischen der ersten und der zweiten Station, einem der ersten Station zugeordneten ersten Türöffner und einer der zweiten Station zugeordneten Einrichtung zum Abgeben eines Türöffnersignals an die Signalübertragungseinrichtung.

Hausanlagen der eingangs genannten Art sind bekannt. Dabei ist die Einrichtung zum Abgeben des Türöffnersignals in der Regel derart ausgestaltet und angeschlossen, daß sie auf einen an der zweiten Station, bei der es sich meist um eine Wohnungsstation handelt, abgegebenes Befehlssignal anspricht. Mit anderen Worten ist es zum Öffnen der Tür an der ersten Station, bei der es sich meist um eine Türstation handelt, in der Regel erforderlich, daß an der zweiten Station ein Befehl zum Öffnen der Tür gegeben wird, meist durch Betätigen einer entsprechenden Taste an der zweiten Station.

Manche der bekannten Hausanlagen verfügen darüber hinaus über eine sogenannte „Türmatik". Ist die „Türmatik" aktiviert, so wird in der ersten Station (Türstation) ein Türöffnersignal ansprechend auf das Betätigen einer Ruftaste an der ersten Station erzeugt. Die Erzeugung kann dabei um eine einstellbare Wartezeit verzögert werden.

Die Implementierung der „Türmatik" in der dem ersten Türöffner zugeordneten ersten Station, also in der Regel der Türstation, ist umständlich. Dies gilt insbesondere dann, wenn mehrere Türstationen vorhanden sind.

Aus der DE 298 09 166 U1, der DE 14 28 548 C3, der DE 18 14 104 A und der DE 640 439 A sind jeweils Hausanlagen mit nur einer Tür und somit auch nur einem Türöffner bekannt.

Die DE 92 05 166 U1 zeigt eine Hausanlage mit mehreren Türen und mithin mit mehreren Türöffnern, wobei die Türöffnersignale durch Betätigen einer entsprechenden Zielwahltaste an der Wohnungsstation ausgelöst werden.

Die DE 199 37 039 A1 zeigt eine elektrisch schaltbare Zuhaltevorrichtung mit mehreren Türöffnern. Türöffnersignale werden durch Betätigen entsprechender Betätigungstaster erzeugt.

Es ist Aufgabe der Erfindung, die Hausanlage der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß die Handhabbarkeit vereinfacht ist und die Flexibilität erhöht ist.

Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die Einrichtung zum Abgeben eines Türöffnersignals auf ein über die Signalübertragungseinrichtung übertragenes Rufsignal von der ersten Station anspricht und die Hausanlage eine dritte Station, die an die Signalübertragungseinrichtung angeschlossen ist, sowie einen der dritten Station zugeordneten zweiten Türöffner aufweist, wobei die zweite Station eine Einrichtung zum wahlweisen Individualisieren des Türöffnersignals dahingehend aufweist, daß es dem ersten Türöffner, dem zweiten Türöffner oder beiden zugeordnet ist.

Es wird also erfindungsgemäß die „Türmatik" im wesentlichen in der zweiten Station implementiert, bei der es sich insbesondere um eine Wohnungsstation handelt. Dadurch ist die Bedienfreundlichkeit erhöht.

Selbstverständlich kann es sich bei der Einrichtung zum Abgeben eines Türöffnersignals, die auf das Rufsignal anspricht, um dieselbe Einrichtung wie diejenige handeln, die auf die Betätigung einer Türöffner-Taste an der zweiten Station anspricht.

Erfindungsgemäß bevorzugt ist eine Einrichtung zum Verzögern der Abgabe des Türöffnersignals nach Empfang des Rufsignals vorgesehen.

Durch eine solche Verzögerungszeit kann beispielsweise der Eindruck erweckt werden, der Türöffner würde manuell betätigt bzw. angesteuert.

Bevorzugt ist die Verzögerungszeit einstellbar.

Dabei kann die Zuordnung des Türöffnersignals davon abhängen, von welcher Station das Rufsignal kommt.

Mit anderen Worten kann nach dieser Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß bei einem Ruf von der ersten Station der erste Türöffner betätigt wird, wohingegen ein Ruf von der dritten Station in einem Betätigen des zweiten Türöffners resultiert.

Erfindungsgemäß bevorzugt ist eine der zweiten Station zugeordnete Eingabeeinrichtung zum Eingeben der Zuordnung des Türöffnersignals vorgesehen.

Mit anderen Worten erfolgt die einschlägige Einstellung an der zweiten Station, was die Bedienfreundlichkeit weiter erhöht.

Auch bei aktivierter „Türmatik" kann es sinnvoll sein, auf einen Ruf von der ersten Station aufmerksam gemacht zu werden. Daher ist erfindungsgemäß eine der zweiten Station zugeordnete erste Einrichtung zum Anzeigen eines Rufes von der ersten und/oder der dritten Station vorgesehen.

Dabei ist die erste Anzeigeeinrichtung bevorzugt dazu ausgelegt, ein akustisches Signal abzugeben. Dies entspricht wohl am ehesten demjenigen, was man von Hausanlagen gewöhnt ist.

Zur weiteren Steigerung der Bedienfreundlichkeit kann erfindungsgemäß eine Einrichtung zum Aktivieren/Deaktivieren der Einrichtung zum Abgeben des Türöffnersignals und/oder der ersten Anzeigeeinrichtung vorgesehen sein.

Mit anderen Worten sieht diese Ausgestaltung der Erfindung einen einfachen „Knopfdruck" zum Ein- und Ausschalten der „Türmatik" und/oder der Rufanzeigeeinrichtung (Wohnungsklingel) vor.

Um über den jeweiligen Betriebszustand der Hausanlage zu informieren, ist nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine der zweiten Station zugeordnete zweite Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Aktivierung/Deaktivierung der Einrichtung zum Abgeben des Türöffnersignals und/oder der ersten Anzeigeeinrichtung vorgesehen.

Bei der Signalübertragungseinrichtung handelt es sich erfindungsgemäß besonders bevorzugt um einen Bus, insbesondere einen Zwei-Draht-Bus.

Neben der oben im einzelnen beschriebenen Hausanlage schafft die Erfindung auch ein Verfahren zum Betreiben einer Hausanlage, mit einer ersten Station, einer zweiten Station und einer Signalübertragungseinrichtung zum Übertragen von Signalen zwischen der ersten und der zweiten Station, wobei der ersten Station ein Türöffner zugeordnet ist.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die zweite Station ansprechend auf ein über die Signalübertragungseinrichtung übertragenes Rufsignal von der ersten Station ein Türöffnersignal an die Signalübertragungseinrichtung abgibt, wobei die Hausanlage eine dritte Station mit einem zweiten Türöffner aufweist, die an die Signalübertragungseinrichtung angeschlossen ist, wobei das Türöffnersignal wahlweise dem ersten Türöffner, dem zweiten Türöffner oder beiden zugeordnet ist.

Mit anderen Worten ist erfindungsgemäß die Implementierung der „Türmatik" derart vorgesehen, daß das Türöffnersignal bei Übertragung eines Rufsignals von der zweiten Station erzeugt und über die Signalübertragungseinrichtung an die erste Station abgegeben wird. Es reagiert also im Falle der „Türmatik" nicht etwa die erste Station auf das Rufsignal, sondern vielmehr die zweite Station.

Die beschriebene Zuordnung des Türöffnersignals ist insbesondere angesichts der Tatsache sachdienlich, daß die Signalübertragungseinrichtung nicht nur an die erste und die zweite, sondern auch an die dritte Station angeschlossen ist, weshalb das Türöffnersignal von der zweiten nicht nur an die erste, sondern auch an die dritte Station übertragen wird. Es muß also zugeordnet bzw. individualisiert werden, damit nicht etwa der falsche Türöffner oder ein weiterer, ebenfalls an die Signalübertragungseinrichtung angeschlossener Türöffner angesteuert wird.

Erfindungsgemäß bevorzugt wird das Türöffnersignal verzögert.

Mit anderen Worten wird das Türöffnersignal nicht unmittelbar ansprechend auf das Rufsignal an die Signalübertragungseinrichtung abgegeben, sondern vielmehr erst nach einer Verzögerungszeit, beispielsweise um ein manuelles Betätigen des Türöffners zu simulieren.

Die Verzögerungszeit ist erfindungsgemäß bevorzugt einstellbar.

Erfindungsgemäß bevorzugt hängt die Zuordnung des Türöffnersignals davon ab, von welcher Station das Rufsignal kommt.

In diesem Zusammenhang wird man wohl in erster Linie die Zuordnung derart wählen, daß derjenige Türöffner betätigt wird, der der rufenden Station zugeordnet ist. Es können aber auch andere Zuordnungen verwirklicht sein, wie etwa bei jedem Türruf alle Türöffner betätigen.

Um die Bedienfreundlichkeit weiter zu erhöhen, sieht eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung vor, daß die Zuordnung an der zweiten Station eingegeben wird.

Zur Information darüber, daß ein Ruf erfolgt ist, kann erfindungsgemäß vorgesehen, sein, daß der Ruf von der ersten und/oder von der dritten Station an der zweiten Station angezeigt wird.

Dabei erfolgt die Anzeige erfindungsgemäß bevorzugt akustisch.

Schließlich ist zur Information über den Betriebszustand der Hausanlage erfindungsgemäß besonders bevorzugt vorgesehen, daß an der zweiten Station angezeigt wird, ob die zweite Station ansprechend auf ein Rufsignal das Türöffnersignal abgibt und/oder ob ein Ruf angezeigt wird.

Im folgenden ist die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Dabei zeigt

die einzige Figur schematisch eine Hausanlage nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Zu der in der Zeichnung dargestellten Hausanlage gehören eine Türstation 100 an einer (nicht dargestellten) ersten Tür, eine Wohnungsstation 200, eine Türstation 300 an einer (nicht dargestellten) zweiten Tür und eine Wohnungsstation 400. Sie alle stehen in Verbindung mit einem Zwei-Draht-Bus 500, der mithin eine Signalübertragungseinrichtung zum Übertragen von Signalen zwischen den genannten Stationen darstellt.

Die Türstation 100 verfügt über zwei Ruftasten 102 und 104 sowie über eine zentrale Steuerung 106 und ist mit einem Türöffner 108 verbunden, bei dessen Ansteuerung sich die (in der Zeichnung nicht dargestellte) Tür durch einfaches Drücken oder Ziehen (d.h. ohne Schlüssel) öffnen läßt.

In gleicher Weise verfügt die Türstation 300 über Ruftasten 302 und 304 und über eine Steuerung 306 und ist mit einem Türöffner 308 verbunden.

Die Wohnungsstation 200 verfügt über ein Tastenfeld 202, einen Lautsprecher 204, eine LED 206, eine Türöffnertaste 208 und eine zentrale Steuerung 210. Zu der Wohnungsstation 400 gehören ein Tastenfeld 402, ein Lautsprecher 404, eine LED 406, eine Türöffnertaste 408 und eine zentrale Steuerung 410.

Die Ruftasten 102 und 302 sind der Wohnungsstation 200 zugeordnet, wohingegen die Ruftasten 104 und 304 der Wohnungsstation 400 zugeordnet sind.

Die in der Zeichnung dargestellte Hausanlage funktioniert wie folgt:

Wird beispielsweise an der Türstation 100 die Ruftaste 102 betätigt, so sendet die Steuerung 106 ein entsprechendes Rufsignal auf den Bus 500. Dieses Rufsignal wird von den Steuerungen 210, 410 und 306 daraufhin analysiert, ob die zugehörige Station gemeint ist. Nur die Steuerung 210 erkennt das Rufsignal als ihr zugeordnet und steuert im Normalfall den Lautsprecher 204 an, um einen Rufton zu erzeugen. Wird daraufhin die Türöffnertaste 208 betätigt, so sendet die Steuerung 210 ein Türöffnersignal auf den Bus 500. Dieses Türöffnersignal wird wiederum von allen Steuerungen 410, 106 und 306 analysiert. Nur die Steuerung 106 erkennt das Türöffnersignal als ihr zugeordnet und steuert daraufhin den Türöffner 108 an.

Über das Tastenfeld 202 kann die Wohnungsstation 200 in den Betriebszustand „Türmatik" gebracht werden. Die Tatsache, daß sie sich in diesem Betriebszustand befindet, wird durch Ansteuern der LED 206 angezeigt.

Über das Tastenfeld 202 kann darüber hinaus die „Türmatik" hinsichtlich einzelner Funktionen eingestellt werden. Dazu gehört eine Wartezeit, die beispielsweise auf 10 Sekunden eingestellt wird. Darüber hinaus gehört dazu die Tatsache, daß trotz Aktivieren der „Türmatik" bei einem Ruf der Lautsprecher 204 angesteuert wird. Schließlich gehört zu den mit dem Tastenfeld 202 einstellbaren Vorgaben, daß die „Türmatik" nur für Rufe von der Türstation 100 eingeschaltet ist, nicht aber für Rufe von der Türstation 300.

Wird unter der Voraussetzung der oben genannten Einstellungen die Ruftaste 102 betätigt, so geht – wie bei nicht aktivierter „Türmatik" – ein der Wohnungsstation 200 zugeordnetes Rufsignal an den Bus 500. Dieses Rufsignal wird von der Steuerung 210 bemerkt und als ihr zugeordnet erkannt. Nach Ablauf der eingestellten Wartezeit erzeugt nun die Steuerung 210 selbsttätig – d.h. ohne Betätigung der Türöffnertaste 208 – ein der Türstation 100 und damit dem Türöffner 108 zugeordnetes Türöffnersignal und gibt es an den Bus 500. Dieses Türöffnersignal wird von der Steuerung 106 als ihr zugeordnet erkannt und der Türöffner 108 wird angesteuert. Der Türöffner 308 wird demgegenüber nicht angesteuert, weil die Steuerung 306 das Türöffnersignal als ihr nicht zugeordnet erkennt und daher ignoriert.

Über das Tastenfeld 202 ist entsprechend der obigen Beschreibung die „Türmatik" nur für die der Türstation 100 zugeordnete Tür eingestellt worden, wohingegen bei einem mit der Ruftaste 302 an der Türstation 300 ausgelösten Ruf keine automatische Betätigung des Türöffners 308 erfolgt. Selbstverständlich kann die Hausanlage aber derart eingestellt werden, daß sich die „Türmatik" auf beide Türstationen 100 und 300 bezieht.

Analog zu dem oben Beschriebenen kann auch an der Wohnungsstation 400 mit dem Tastenfeld 402 die „Türmatik" aktiviert werden, wobei auch die im weiteren beschriebenen Einzelfunktionen eingestellt werden können.

Wie oben dargelegt, werden die Steuerungen 210 und 410 über die Tastenfelder 202 und 402 programmiert. Statt dessen kann beispielsweise auch eine Reihe von Schaltern vorgesehen sein, die die Funktionen freigeben und über die die Türadresse codiert wird.

Selbstverständlich können an den Bus 500 auch mehr als zwei Wohnungsstationen und/oder mehr als zwei Türstationen angeschlossen sein, mit der Möglichkeit der Implementierung der „Türmatik" in jeder Wohnungsstation für jede Türstation.

Die in der obigen Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Zeichnung offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.


Anspruch[de]
Hausanlage, mit

einer ersten Station (100),

einer zweiten Station (200),

einer Signalübertragungseinrichtung (500) zum Übertragen von Signalen zwischen der ersten und der zweiten Station (100, 200),

einem der ersten Station (100) zugeordneten ersten Türöffner (108) und

einer der zweiten Station (200) zugeordneten Einrichtung (210) zum Abgeben eines Türöffnersignals an die Signalübertragungseinrichtung (500), wobei

die Einrichtung (210) zum Abgeben eines Türöffnersignals auf ein über die Signalübertragungseinrichtung (500) übertragenes Rufsignal von der ersten Station (100) anspricht, gekennzeichnet durch

eine dritte Station (300), die an die Signalübertragungseinrichtung (500) angeschlossen ist, und einen der dritten Station (300) zugeordneten zweiten Türöffner (308), wobei die zweite Station (200) eine Einrichtung (210) zum wahlweisen Individualisieren des Türöffnersignals dahingehend aufweist, daß es dem ersten Türöffner (108), dem zweiten Türöffner (308) oder beiden zugeordnet ist.
Hausanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (210) zum Verzögern der Abgabe des Türöffnersignals nach Empfang des Rufsignals. Hausanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeit einstellbar ist. Hausanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnung des Türöffnersignals davon abhängt, von welcher Station (100, 300) das Rufsignal kommt. Hausanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine der zweiten Station (200) zugeordnete Eingabeeinrichtung (202) zum Eingeben der Zuordnung des Türöffnersignals. Hausanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine der zweiten Station (200) zugeordnete erste Einrichtung (204) zum Anzeigen eines Rufes von der ersten und/oder der dritten Station (100, 300). Hausanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anzeigeeinrichtung (204) dazu ausgelegt ist, ein akustisches Signal abzugeben. Hausanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (202) zum Aktivieren/Deaktivieren der Einrichtung (210) zum Abgeben des Türöffnersignals und/oder der ersten Anzeigeeinrichtung (204). Hausanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine der zweiten Station (200) zugeordnete zweite Anzeigeeinrichtung (206) zum Anzeigen der Aktivierung/Deaktivierung der Einrichtung (210) zum Abgeben des Türöffnersignals und/oder der ersten Anzeigeeinrichtung (204). Hausanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalübertragungseinrichtung (500) ein Bus, insbesondere ein Zwei-Draht-Bus, ist. Verfahren zum Betreiben einer Hausanlage, mit

einer ersten Station (100),

einer zweiten Station (200) und

einer Signalübertragungseinrichtung (500) zum Übertragen von Signalen zwischen der ersten und der zweiten Station (100, 200), wobei der ersten Station (100) ein Türöffner (108) zugeordnet ist, wobei

die zweite Station (200) ansprechend auf ein über die Signalübertragungseinrichtung (500) übertragenes Rufsignal von der ersten Station (100) ein Türöffnersignal an die Signalübertragungseinrichtung (500) abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß

die Hausanlage eine dritte Station (300) mit einem zweiten Türöffner (30) aufweist, die an die Signalübertragungseinrichtung (500) angeschlossen ist, und

das Türöffnersignal wahlweise dem ersten Türöffner (108), dem zweiten Türöffner (308) oder beiden zugeordnet ist.
Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Türöffnersignal verzögert wird. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeit einstellbar ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnung davon abhängt, von welcher Station das Rufsignal kommt. Verfahren nach Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnung an der zweiten Station (200) eingegeben wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ruf von der ersten und/oder von der dritten Station (100, 300) an der zweiten Station (200) angezeigt wird. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Ruf akustisch angezeigt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an der zweiten Station (200) angezeigt wird, ob die zweite Station (200) ansprechend auf ein Rufsignal das Türöffnersignal abgibt und/oder ob ein Ruf angezeigt wird.






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