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Dokumentenidentifikation DE102006043981A1 10.05.2007
Titel Fahrzeugkarosserieblech-Zugangsmerkmal
Anmelder GM Global Technology Operations, Inc., Detroit, Mich., US
Erfinder Gollehur, Robert J., Macomb Township, Mich., US;
Miller, Stephen H., South Lyon, Mich., US;
Cannon, Marcel R., Romeo, Mich., US;
Freiwald, John T., Clarkston, Mich., US;
Balgaard, Steven P., Fenton, Mich., US;
Jensen, Charles E., Macomb, Mich., US;
Brower, Anthony J., Oxford, Mich., US
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 19.09.2006
DE-Aktenzeichen 102006043981
Offenlegungstag 10.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.05.2007
IPC-Hauptklasse B62D 25/20(2006.01)A, F, I, 20070118, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betriffft ein Fahrzeugkarosserieblech. Das Fahrzeugkarosserieblech wie etwa ein Fahrzeugunterboden kann einen allgemein planaren Abschnitt besitzen, der so ausgelegt ist, dass er angrenzend an eine Fahrzeugkomponente wie etwa ein Kraftstoffpumpenmodul angeordnet ist und diese verdeckt. Innerhalb des allgemein planaren Abschnitts ist ein Zugangsabschnitt angeordnet, der aus dessen Ebene herausragt und einen Umfang umfasst, wobei der Zugangsabschnitt einteilig mit dem allgemein planaren Abschnitt ist. Außerdem verläuft um ihn ein Schneidführungsmerkmal, das an den Umfang angrenzt.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Fahrzeug mit einem Karosserieblech mit einem darin befindlichen Zugangsmerkmal, das eine Führung für den Zugang zu einer hinter dem Karosserieblech angeordneten Fahrzeugkomponente schafft.

Viele Kraftfahrzeuge besitzen Komponenten, die hinter verschiedenen Karosserieblechen angebracht sind. Es kann schwierig sein, zu einigen dieser Komponenten zur Reparatur oder zum Ersatz Zugang zu erhalten. In vielen Fällen ist dies kein erhebliches Problem, das es üblicherweise nur ein kleiner Prozentsatz von Fahrzeugen sein kann, bei denen die besondere Komponente eine Reparatur oder einen Ersatz erfordert. Darüber hinaus kann die Schwierigkeit, zu der besonderen Komponente Zugang zu erhalten, nur klein sein. Dagegen kann es für andere besonders schwierig sein und eine erhebliche Zeitdauer erfordern, zu der besonderen Komponente Zugang zu erhalten und sie zu entnehmen, was erheblich zu den Reparaturkosten für diese Komponente beitragen kann.

Zum Beispiel besitzen viele Fahrzeuge unter dem Fahrzeugunterboden des Fahrzeugs angebrachte Kraftstofftanks, in denen ein Kraftstoffpumpenmodul angebracht ist, das von der Oberseite des Kraftstofftanks aus zugänglich ist. Für solche Fahrzeuge erfordert der Zugang zu dem Kraftstoffpumpenmodul für die Reparatur oder für den Ersatz, dass der Kraftstofftank teilweise oder vollständig aus dem Fahrzeug entnommen wird. Die Entnahme des Kraftstofftanks kann wiederum erfordern, dass andere Fahrzeugkomponenten – wie etwa Federungs- oder Auspuffkomponenten – entnommen werden, um Zugang zu dem Kraftstofftank erhalten. Dies kann insbesondere Fahrzeuge betreffen, die einen Hinterradantrieb nutzen, sowie jene, die Satteltanks nutzen. Die erhebliche Dauer an Zusatzzeit, die zum Entnehmen des Kraftstofftanks und anderer Komponenten erforderlich ist, kann erheblich zu den Kosten der Reparatur oder des Ersatzes eines Kraftstoffpumpenmoduls beitragen.

Um diese Kosten und die Komplikationen, die der Reparatur solcher schwer zugänglichen Komponenten zugeordnet sind, zu vermeiden, umfassen einige Fahrzeugmodelle in allen Fahrzeugen ein Zugangsloch durch das Karosserieblech, wobei über dem Loch während der Fahrzeugmontage im Werk eine Abdeckplatte montiert wird. Auf diese Weise ist der Zugang für die Reparatur einfach eine Frage des Entfernens der Abdeckplatte, was die Reparatur stark vereinfacht und dementsprechend auch die Kosten der Reparatur minimiert. Allerdings bringt diese Vorgehensweise für jedes Fahrzeug Vorschusskosten mit sich, obgleich die überwältigende Mehrzahl dieser Fahrzeuge den Zugang zu dem Kraftstoffpumpenmodul für eine Reparatur oder einen Ersatz nie erfordert.

Eine weitere Option kann sein, den Kraftstofftank und das Kraftstoffpumpenmodul so zu entwerfen, dass das Kraftstoffpumpenmodul leichter für eine Reparatur zugänglich ist. Allerdings kann dies für bestimmte Fahrzeuge ausgehend von dem besonderen Ort und der Unterbringung des Kraftstofftanks in diesem Fahrzeug unerschwinglich oder unpraktisch sein.

Somit ist es erwünscht, ein Mittel zum verhältnismäßig schnellen und leichten Zugang zu einer hinter einem Fahrzeugkarosserieblech angebrachten Komponente wie etwa einem Kraftstoffmodul, das unter der Fahrzeugbodengruppe angebracht ist, zu schaffen, während außerdem die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrachtet ein Fahrzeugkarosserieblech. Das Fahrzeugkarosserieblech kann einen allgemein planaren Abschnitt, der so ausgelegt ist, dass er angrenzend an einen Abschnitt einer Fahrzeugkomponente angeordnet ist und diesen verdeckt; einen Zugangsabschnitt, der innerhalb des allgemein planaren Abschnitts angeordnet ist und aus dessen Ebene herausragt und einen Umfang umfasst, wobei der Zugangsabschnitt einteilig mit dem allgemein planaren Abschnitt ist; und ein Schneidführungsmerkmal, das um den Umfang verläuft und an ihn angrenzt, umfassen.

Eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung kann außerdem einen Fahrzeugunterboden eines Fahrzeugs betrachten. Der Fahrzeugunterboden kann ein Zugangsmerkmal, das einteilig mit dem Fahrzeugunterboden ist, aus der Ebene des Fahrzeugunterbodens herausragt und einen Umfang umfasst, wobei das Zugangsmerkmal so ausgelegt ist, dass es über einem Kraftstoffpumpenmodul angeordnet ist und dieses verdeckt; und ein Schneidführungsmerkmal, das um den Umfang verläuft und an ihn angrenzt, umfassen

Ein Vorteil einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, dass die Anfangskosten für die Herstellung der Komponenten und für die Montage der Fahrzeuge verringert werden, da es keine getrennte Zugangsabdeckung gibt, die an jedem hergestellten Fahrzeug angebracht werden muss. Dennoch können für den kleinen Prozentsatz von Fahrzeugen, die für den Kundendienst einen Kraftstoffpumpenmodulzugang erfordern, die Gesamtkosten für diesen Kundendienst im Vergleich zu Fahrzeugen, bei denen der Kraftstofftank (und Komponenten im Weg) entnommen werden muss, um Zugang zu dem Kraftstoffpumpenmodul zu erlangen, kleiner sein.

Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, dass der Zugangsabschnitt, der in einer anderen Ebene als der Rest des Karosserieblechs um ihn liegt, das Karosserieblech in diesem Bereich stabil zu halten hilft, während an dem Kraftstoffpumpenmodul ein Kundendienst ausgeführt wird.

Ein zusätzlicher Vorteil einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, dass das Schneidführungsmerkmal verhältnismäßig schnelle und genaue Schnitte an dem richtigen Ort und mit der richtigen Größe zum Zugang zu der besondere Fahrzeugkomponente für die Reparatur oder für den Ersatz ermöglicht.

Ein nochmals weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass Befestigungselement-Ortsmarkierungen vorgesehen sein können, die den Montagelöchern in einer Zugangslochabdeckung entsprechen, um die Reparatur durch Abdecken des Zugangslochs, das zuvor in das Karosserieblech geschnitten worden ist, schnell und leicht abzuschließen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts einer Bodengruppenblechs eines Fahrzeugs in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts eines Karosserieblechs eines Fahrzeugs in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

3 ist eine Unteransicht eines Abschnitts eines Bodengruppenblechs eines Fahrzeugs in Übereinstimmung mit einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4 ist eine perspektivische Ansicht einer Zugangslochabdeckung, die mit der zweiten und mit der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung genutzt werden kann.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

1 zeigt einen allgemein mit 10 bezeichneten Abschnitt eines Fahrzeugs, der ein Karosserieblech 12 wie etwa einen Fahrzeugunterboden (auch als die Bodengruppe bezeichnet) umfasst. Das Karosserieblech 12 ist üblicherweise gestanztes Blech, das an andere Karosseriebleche in dem Fahrzeug 10 geschweißt ist. Das Karosserieblech 12 umfasst einen ersten allgemein planaren Abschnitt 14, innerhalb dessen sich ein erstes Zugangsmerkmal (ein erster Zugangsabschnitt) 16 befindet. Das erste Zugangsmerkmal 16 ist vorzugsweise ein gestanztes Merkmal, das während des Stanzens des Karosserieblechs 12 selbst gebildet wird. Außerdem umfasst das Karosserieblech 12 einen zweiten allgemein planaren Abschnitt 18, innerhalb dessen sich ein zweites Zugangsmerkmal (ein zweiter Zugangsabschnitt) 20 befindet. Wie bei dem ersten Zugangsmerkmal 16 ist das zweite Zugangsmerkmal 20 vorzugsweise ein gestanztes Merkmal, das während des Stanzens des Karosserieblechs 12 selbst gebildet wird.

Diese Ausführungsform zeigt ein Fahrzeug mit zwei Zugangsmerkmalen 16, 20, wobei aber irgendeine Anzahl von Zugangsmerkmalen genutzt werden können, wie sie in einem besonderen Fahrzeug für den Zugang zur Reparatur oder für den Ersatz verschiedener verdeckter Fahrzeugkomponenten notwendig sind. In dem Beispiel dieser Ausführungsform können die zwei Zugangsmerkmale 16, 20 für den Zugang zu zwei Fahrzeugkomponenten wie etwa zwei getrennten Kraftstoffpumpenmodulen (nicht gezeigt) in einem Fahrzeug mit Satteltanks angeordnet sein, wobei ein erster Kraftstofftank 22 unter dem ersten Zugangsmerkmal 16 und ein zweiter Kraftstofftank 24 unter dem zweiten Zugangsmerkmal 20 liegt.

Obgleich das in 1 gezeigte Karosserieblech 12 an dem Ort der Zugangsmerkmale 16, 20 eine allgemein flache horizontale Oberfläche bildet, kann es dementsprechend eine vertikale oder angewinkelte Oberfläche eines Karosserieblechs sein und möglicherweise je nach dem Ort der besonderen Fahrzeugkomponente, auf die zur Reparatur oder für den Ersatz zugegriffen werden muss, nur allgemein planar sein. Wenn hier der Begriff "allgemein planar" verwendet wird, umfasst er Oberflächen wie etwa die in 1 gezeigte, die eine oder zwei kleine Biegungen besitzt, die durch die Zugangsmerkmale 16, 20 verlaufen, oder die eine etwas gekrümmte Oberfläche oder ein anderes etwas angewinkeltes Merkmal haben kann – solange sie flach genug ist, um das Ausschneiden des besonderen Zugangsabschnitts und das Anbringen einer Abdeckung über der Öffnung zu ermöglichen, falls die Fahrzeugkomponente darunter einen Kundendienst benötigt.

Das erste und das zweite Zugangsmerkmal 16, 20 sind einteilige Bestandteile des ersten und des zweiten allgemein planaren Abschnitts 14, 18 des Karosserieblechs 12 und bleiben während der Formung und der Fahrzeugmontage unversehrt. Der Begriff "einteilig", wie er hier verwendet wird, bedeutet, dass das besondere Merkmal (der besondere Abschnitt") aus dem gleichen Stück Werkstoff wie der Bereich darum hergestellt ist, wobei sie eher ein einzelnes monolithisches Teil bilden, als zunächst getrennt gebildet und daraufhin durch Befestigungselemente, Schweißen, Klebemittel usw. befestigt zu werden.

Vorzugsweise werden das erste und das zweite Zugangsmerkmal 16, 20 bei der Formung des Karosserieblechs 12 gestanzt, wobei sie in einer anderen Ebene liegen als der erste und der zweite allgemein planare Abschnitt 14, 18 um sie. Das heißt, jedes Zugangsmerkmal ist eher aus der Oberfläche des umgebenden allgemein planaren Abschnitts angehoben (über der Oberfläche) oder in sie abgesenkt (unter ihr). In dieser ersten Ausführungsform sind beide Zugangsmerkmale 16, 20 über ihre jeweiligen allgemein planaren Abschnitte 14, 18 angehoben. Die allgemein planaren Abschnitte 14, 18 sind unter dem Karosserieblech 12 ausgespart, obgleich sie auf Wunsch bündig mit dem Karosserieblech 12 sein können. Die Höhe, um die das erste und das zweite Zugangsmerkmal 16, 20 angehoben sind, kann z. B. etwa zehn Millimeter betragen. Dass sie in einer anderen Ebene liegen hilft, das Blech um diese Zugangsmerkmale 16, 20 zu versteifen, falls die Notwendigkeit entsteht, für den Kundendienst der Kraftstoffpumpenmodule ein Zugangsloch zu schneiden, wobei dies außerdem für den Mechaniker eine leichte visuelle Bezugnahme schafft, um die Zugangsmerkmale 16, 20 aufzufinden, wenn ein Kundendienst notwendig ist.

Da in dieser Ausführungsform sowohl die allgemein planaren Abschnitte 14, 18 als auch die Zugangsmerkmale 16, 20 in einer anderen Ebene liegen als die angrenzenden Bereiche um sie, bilden sie effektiv ein erstes bzw. ein zweites Schneidführungsmerkmal 26, 28. Das heißt, sie bilden Rippen, die ein Schneidwerkzeug, das verwendet wird, um eines oder beide Zugangsmerkmale 16, 20 aus dem Karosserieblech 12 zu schneiden, führen helfen können, falls an irgendeinem Kraftstoffpumpenmodul ein Kundendienst erforderlich ist. Alternativ können an jedem der Zugangsmerkmale 16, 20 Schneidführungsmerkmale wie etwa jene, die in 2 gezeigt sind, gestanzt oder gekennzeichnet sein und als Führungen zur Unterstützung eines Kundendiensttechnikers beim Schneiden eines Zugangslochs mit der richtigen Größe und am richtigen Ort für den leichten Zugang zu dem besondere Kraftstoffpumpenmodul verwendet werden.

Außerdem kann jedes der Zugangsmerkmale 16, 20 ein durch das Karosserieblech 12 verlaufendes Anfangsloch 30, 32 mit einem Verschlussstopfen 34 bzw. 36, der in seinem entsprechenden Anfangsloch 30, 32 montiert ist, umfassen. Die Verschlussstopfen 34, 36 können Ablassschrauben sein und werden vorzugsweise während der Fahrzeugmontage angebracht. Der besondere Verschlussstopfen 34 oder 36 braucht lediglich entnommen zu werden, falls die Notwendigkeit eines Kraftstoffpumpenkundendiensts entsteht. Wenn der besondere Verschlussstopfen 34 oder 36 entnommen worden ist, ist das entsprechende Anfangsloch 30 oder 32 verfügbar, um einen leichten Anfangspunkt für ein Schneidwerkzeug bereitzustellen, das zum Ausschneiden des entsprechenden Zugangsmerkmals 16 oder 20 verwendet wird. Dementsprechend sind die Anfangslöcher 30, 32 im Vergleich zur Größe der Zugangsmerkmale 16, 20 verhältnismäßig klein. Alternativ können die Anfangslöcher 30, 32 weggelassen sein, wobei in diesem Fall vor dem Ausschneiden des besonderen Zugangsmerkmals 16 oder 20 ein Anfangsloch gebohrt werden kann, falls ein Kundendienst erforderlich ist.

Obgleich dies in der Ausführungsform aus 1 nicht veranschaulicht ist, können auch in dieser ersten Ausführungsform Befestigungselement-Ortsmarkierungen und flache Orientierungspunktmerkmale genutzt werden, wie sie in Bezug auf die Ausführungsformen der 2 und 3 gezeigt und diskutiert sind.

2 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführungsform sind ähnliche Elemente wie in der ersten Ausführungsform ähnlich, aber mit Bezugszeichen der 100-er Serie, bezeichnet. Ein allgemein mit 112 bezeichnetes Karosserieblech umfasst einen allgemein planaren Abschnitt 114 mit einem Zugangsmerkmal 116, das aus der Ebene (über die Oberfläche) angehoben ist. Wie bei der ersten Ausführungsform ist das Zugangsmerkmal 116 einteilig mit dem allgemein planaren Abschnitt 114 des Karosserieblechs 112 und verdeckt eine Fahrzeugkomponente (nicht gezeigt).

Um einen Umfang 140 des Zugangsmerkmals 116 verläuft ein Schneidführungsmerkmal 126. Das Schneidführungsmerkmal 126 kann in das Zugangsmerkmal 116 gestanzt sein, um Rippen zu bilden, oder können Markierungen auf der Oberfläche sein. Außerdem kann es zwischen den Rippen eine Schneidlinie 142 umfassen, um für den Kundendiensttechniker beim Ausschneiden des Zugangsmerkmals 116 während Kundendienstoperationen eine bessere Führung zu schaffen. Um den Umfang 140 des Zugangsmerkmals 116 sind fünf Befestigungselement-Ortsmarkierungen 144 beabstandet. Die Befestigungselement-Ortsmarkierungen 144 können geformte Merkmale wie etwa Vertiefungsaussparungen in der Oberfläche sein oder können alternativ visuelle Markierungen sein, die auf der Oberfläche hergestellt sind. Außerdem können an den Orten der Befestigungselement-Ortsmarkierungen 144 flache Orientierungspunktmerkmale 146 gebildet sein, wobei die Befestigungselement-Ortsmarkierungen 144 allgemein in den flachen Orientierungspunktmerkmalen 146 zentriert sind. Optional kann diese Ausführungsform ebenfalls an einem Ort entlang des Schneidführungsmerkmals 126, ähnlich wie in 1 gezeigt ist, auf Wunsch ein Anfangsloch und einen Verschlussstopfen (nicht gezeigt) umfassen.

3 veranschaulicht eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführungsform sind ähnliche Elemente wie in der ersten oder in der zweiten Ausführungsform ähnlich, aber mit Bezugszeichen der 200-er Serie, bezeichnet. Ein allgemein mit 210 bezeichnetes Fahrzeug umfasst ein Karosserieblech 212 (in dieser Ausführungsform einen Fahrzeugunterboden). Das Karosserieblech 212 umfasst einen allgemein planaren Abschnitt 214 mit einem darin abgesenkten Zugangsmerkmal 216 (unter der Oberfläche, wenn auf der Unterseite des Karosserieblechs 12 nach oben gesehen wird). Wie bei der ersten Ausführungsform ist das Zugangsmerkmal 216 einteilig mit dem allgemein planaren Abschnitt 214 des Karosserieblechs 212 gebildet. In dieser Ausführungsform ist das Karosserieblech 212 mit einem Kraftstoffzugangs-Durchgangsloch 250 gezeigt, das nach dem Ausschneiden eines Abschnitts des Zugangsmerkmals 216 für den Kundendienst einer Fahrzeugkomponente erzeugt worden ist. Die Fahrzeugkomponente kann ein Kraftstoffpumpenmodul (auch modulare Vorratsbehälterbaueinheit oder Kraftstoffsender genannt) 252 sein, das in einen Kraftstofftank 222 (in Strichlinien gezeigt) eingebaut ist. Außerdem umfasst das Zugangsmerkmal 216 die Befestigungselement-Ortsmarkierungen 244 und die flachen Orientierungspunktmerkmale 246, wie sie oben in Bezug auf die zweite Ausführungsform diskutiert wurden.

4 veranschaulicht eine Zugangslochabdeckung 60, die mit der zweiten und mit der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung genutzt werden kann. Die Zugangslochabdeckung (auch eine Abdeckplatte genannt) 60 kann Teil eines Kundendienstsatzes sein, der Befestigungselemente (nicht gezeigt), die optional selbst durchlochend sein können, Dichtungsmasse (nicht gezeigt), Klebemittel (nicht gezeigt) und/oder einen Schulterbohrer (nicht gezeigt) umfasst. Die Lochabdeckung 60 kann einen äußeren Montageabschnitt 62, der so bemessen und geformt ist, dass er zu einem Zugangsmerkmal um ein Zugangsdurchgangsloch passt, und einen zentralen Abschnitt 64, der das Zugangsdurchgangsloch abdeckt, umfassen. Der äußere Montageabschnitt 62 besitzt Befestigungselementlöcher 66, die beabstandet sind, so dass sie auf entsprechende Befestigungselement-Ortsmarkierungen an dem Zugangsmerkmal ausgerichtet sind. Dies macht das richtige Ausrichten der Abdeckung 60 vor deren Befestigen an ihrer Stelle mit Befestigungselementen (nicht gezeigt) verhältnismäßig leicht.

Für Fahrzeuge, die keinen Kundendienst für die besondere Fahrzeugkomponente erfordern und die somit kein aus dem Karosserieblech ausgeschnittenes Zugangsdurchgangsloch besitzen, wird die Abdeckung 60 nicht genutzt. Folglich können Gesamtkosteneinsparungen verwirklicht werden, da nur ein kleiner Prozentsatz von Fahrzeugen die Zugangslochabdeckung 60 jemals verwendet.

Falls für die besondere verdeckte Fahrzeugkomponente ein Kundendienst erforderlich ist, kann ein Schneidwerkzeug verwendet werden, um ein Zugangsdurchgangsloch aus dem Fahrzeugunterboden zu schneiden. Das Schneidwerkzeug kann z. B. eine Luftknabbermaschine sein, die ein funkenloses Werkzeug ist, das Metall unter Verwendung eines hin und her bewegbaren Stanzmerkmals schneidet. Falls ein Anfangsloch vorhanden ist, kann der Techniker dieses nach Entnehmen des Verschlussstopfens als einen leichten Anfangspunkt für den Schnitt verwenden. Wenn nicht, kann ein Anfangsloch gebohrt werden, um einen zweckmäßigen Anfangsort für den Schnitt bereitzustellen. Daraufhin kann der Techniker leicht für den Kundendienst Zugang zu der Komponente erhalten. Nach dem Kundendienst der Komponente kann eine Abdeckung wie etwa die in 4 gezeigte verwendet werden, um das Loch abzudecken. Als Teil des Abdeckungs-Kundendienstsatzes kann ein Schulterbohrer (nicht gezeigt) inbegriffen sein, um eine Führung für die richtige Tiefe des Bohrers durch die Befestigungselement-Ortsmarkierungen sicherzustellen.

Obgleich bestimmte Ausführungsförmen der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben worden sind, erkennt der Fachmann auf dem Gebiet, auf das sich diese Erfindung bezieht, verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen für die Verwirklichung der wie durch die folgenden Ansprüche definierten Erfindung.


Anspruch[de]
Fahrzeugkarosserieblech, das umfasst:

einen allgemein planaren Abschnitt, der so ausgelegt ist, dass er angrenzend an einen Abschnitt einer Fahrzeugkomponente angeordnet ist und diesen verdeckt;

einen Zugangsabschnitt, der innerhalb des allgemein planaren Abschnitts angeordnet ist und aus dessen Ebene herausragt und einen Umfang umfasst, wobei der Zugangsabschnitt einteilig mit dem allgemein planaren Abschnitt ist; und

ein Schneidführungsmerkmal, das um den Umfang verläuft und an ihn angrenzt.
Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem der Zugangsabschnitt in das Karosserieblech gestanzt ist. Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem das Schneidführungsmerkmal in den Zugangsabschnitt gestanzt ist. Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem das Schneidführungsmerkmal auf dem Zugangsabschnitt gekennzeichnet ist. Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem die Fahrzeugkomponente ein Kraftstoffpumpenmodul ist und der Zugangsabschnitt so ausgelegt ist, dass er groß genug ist, um das Kraftstoffpumpenmodul durch ihn aufzunehmen. Karosserieblech nach Anspruch 1, das ferner mehrere Befestigungselement-Ortsmarkierungen umfasst, die um den Zugangsabschnitt beabstandet sind. Karosserieblech nach Anspruch 6, bei dem die mehreren Befestigungselement-Ortsmarkierungen Vertiefungen sind, die in das Karosserieblech gestanzt sind. Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem das Schneidführungsmerkmal ein Paar beabstandeter allgemein paralleler Rippen umfasst, die so ausgelegt sind, dass sie einen Führungsweg bereitstellen, entlang dessen der Zugangsabschnitt geschnitten werden soll. Karosserieblech nach Anspruch 1, das ferner umfasst:

einen zweiten allgemein planaren Abschnitt, der so ausgelegt ist, dass er angrenzend an einen Abschnitt einer zweiten Fahrzeugkomponente angeordnet ist und diesen verdeckt;

einen zweiten Zugangsabschnitt, der innerhalb des zweiten allgemein planaren Abschnitts angeordnet ist und aus dessen Ebene herausragt und einen zweiten Umfang umfasst; und

ein zweites Schneidführungsmerkmal, das um den zweiten Umfang verläuft und an ihn angrenzt.
Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem der Zugangsabschnitt aus dem allgemein planaren Abschnitt angehoben ist. Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem der Zugangsabschnitt in den allgemein planaren Abschnitt abgesenkt ist. Karosserieblech nach Anspruch 1, das ferner ein Anfangsloch durch den Zugangsabschnitt umfasst, das in dem oder angrenzend an das Schneidführungsmerkmal angeordnet ist, wobei in dem Anfangsloch ein Verschlussstopfen montiert ist. Karosserieblech nach Anspruch 12, bei dem der Verschlussstopfen eine Ablassschraube ist. Karosserieblech nach Anspruch 1, das ferner mehrere Befestigungselement-Ortsmarkierungen, die um den Zugangsabschnitt beabstandet sind, und eine Zugangslochabdeckung, die so bemessen ist, dass sie den Zugangsabschnitt vollständig abdeckt und die entsprechende mehrere Befestigungselementlöcher umfasst, die so ausgelegt sind, dass sie auf die mehreren Befestigungselement-Ortsmarkierungen ausgerichtet sind, umfasst. Karosserieblech nach Anspruch 1, bei dem das Karosserieblech ein Fahrzeugunterboden ist. Fahrzeugunterboden, der umfasst:

ein Zugangsmerkmal, das einteilig mit dem Fahrzeugunterboden ist und aus der Ebene des Fahrzeugunterbodens herausragt und einen Umfang umfasst, wobei das Zugangsmerkmal so ausgelegt ist, dass es über einem Kraftstoffpumpenmodul angeordnet ist und dieses verdeckt; und

ein Schneidführungsmerkmal, das um den Umfang verläuft und an ihn angrenzt.
Fahrzeugunterboden nach Anspruch 16, der ferner mehrere Befestigungselement-Ortsmarkierungen umfasst, die um das Zugangsmerkmal beabstandet sind. Fahrzeugunterboden nach Anspruch 16, bei dem das Schneidführungsmerkmal ein Paar beabstandeter allgemein paralleler Rippen umfasst, die so ausgelegt sind, dass sie einen Führungsweg bereitstellen, entlang dessen das Zugangsmerkmal geschnitten werden soll. Fahrzeugunterboden nach Anspruch 16, der ferner durch einen Abschnitt des Zugangsmerkmals ein Anfangsloch umfasst, das innerhalb des oder angrenzend an das Schneidführungsmerkmal angeordnet ist, wobei in dem Anfangsloch ein Verschlussstopfen montiert ist. Fahrzeugunterboden, der umfasst:

ein Zugangsmerkmal, das einteilig mit dem Fahrzeugunterboden ist, aus der Ebene des Fahrzeugunterbodens herausragt und einen Umfang umfasst, wobei das Zugangsmerkmal so ausgelegt ist, dass es über einem Kraftstoffpumpenmodul angeordnet ist und dieses verdeckt;

ein Schneidführungsmerkmal, das um den Umfang verläuft und an ihn angrenzt;

mehrere Befestigungselement-Ortsmarkierungen, die um das Zugangsmerkmal beabstandet sind;

ein Anfangsloch durch einen Abschnitt des Zugangsmerkmals, wobei das Anfangsloch innerhalb des oder angrenzend an das Schneidführungsmerkmal angeordnet ist; und

einen Verschlussstopfen, der in dem Anfangsloch montiert ist.






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